Nahrungsergänzungsmittel


Nahrungsergänzungsmittel unterstützen den Körper bei seinen täglichen Aufgaben und liefern die benötigten Nährstoffe, welche er durch die Nahrung nicht oder nur ungenügend aufnimmt.

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Veröffentlichung am 11.01.2010 um 15:44 Uhr / Aktualisierung am 27.10.2011 um 13:35 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Je nach Tageszeit hat der menschliche Körper verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Deshalb wird vielfach empfohlen, unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel auch zu verschiedenen Zeiten einzunehmen. Nahrungsergänzungsmittel sollen die Verdauung unterstützen, dem Körper Energie liefern und die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung erleichtern.

Nahrungsergaenzungsmittel Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel kommt es auf die richtige Tageszeit an

Calcium

So wird unter anderem empfohlen, Calcium in der Nacht oder vor dem zu Bett gehen einzunehmen. Denn Calcium wird vom Körper nachts, in den Ruhephasen, verarbeitet. Es kann zudem als Einschlafhilfe dienen, wenn es kurz vor der Nachtruhe eingenommen wird.

Organische und anorganische Mineralien

Da Calcium – genau wie jeder andere Mineralstoff - in der Nahrung niemals alleine vorkommt, sollte es ausschließlich in einem natürlichen Verbund verschiedener Mineralien und Spurenelemente zugeführt werden. Liegen diese in einer organischen Form vor, wie das beispielsweise bei der Sango Meeres Koralle der Fall ist, kann der Körper sie zu fast 100% verwerten.
Anorganische Mineralstoffkomplexe, wie beispielsweise die UrBase haben die Aufgabe, Säuren im Körper zu binden und auszuschwemmen. Die darin enthaltenen Mineralstoffe kann der Körper nicht aufnehmen – sie werden mit den Säuren ausgeschieden.

Vitamine

Viele verschiedene Vitamine dagegen nimmt man am besten vor dem Essen auf. So wird empfohlen, sie ca 20 Minuten vor den Mahlzeiten einzunehmen. Es ist sehr einfach, so daran zu denken. Beachten Sie jedoch, dass fettlösliche Vitamine tatsächlich Fett benötigen, damit der Körper sie aufnehmen kann. Deshalb sollten diese immer gleichzeitig mit der Nahrung eingenommen werden, denn alle Lebensmittel enthalten Anteile von Fett.

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen das Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K.
Da auch Vitamine niemals alleine im Körper vorkommen, sollten sie ebenfalls stets im natürlichen Verbund, wie es beispielsweise die Algen sind, aufgenommen werden.

Meiden Sie Vitamine in Tablettenform

Hochdosierte Vitaminpräparate aus einzelnen Vitaminen und im Labor zusammengestellt werden vom Körper nicht erkannt, da sie keinerlei natürliche Information besitzen. Daher kann nur ein extrem geringer Teil umgewandelt und verwertet werden – der Rest landet als Stoffwechselschlacke im Bindegewebe.

Vitamin C

Vitamin C dagegen verbleibt nur einige Stunden im Blutkreislauf. Deshalb sollten Sie die Einnahme von Vitamin C alle 3 Stunden wiederholen. So können Sie die besten Ergebnisse erzielen. Ist Ihnen das zu kompliziert, dann teilen Sie Ihre Tagesdosis in 3 Einheiten und nehmen Sie diese jeweils zu den Mahlzeiten ein.

Auch hier sollte man möglichst auf die chemische Ascorbinsäure verzichten und aus den oben bereits erwähnten Gründen auf natürliche Herkunft achten. Das Mega C der Firma Bluegreen ist eine ausgesprochen gute Vitamin C-Quelle.

Manche Vitamine, darunter auch das Vitamin C, haben eine stimulierende Wirkung. Deshalb sollten Sie nicht vor dem zu Bett gehen eingenommen werden, da sie möglicherweise eine wach machende Wirkung entfalten können. Hierauf reagiert aber jeder Mensch individuell.

Ballaststoffe

Ballaststoffe kann der Körper am besten morgens nach dem Aufwachen aufnehmen. Als erstes konsumiert, können sie ihre Arbeit im Darm aufnehmen, ohne dabei von bereits zuvor aufgenommener Nahrung behindert zu werden.

Ballaststoffe können übrigens bewirken, dass Vitamine nicht absorbiert werden. Denn sie legen sich wie ein Überzug über die Verdauungsorgane, den die Vitamine dann nicht durchdringen können. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente werden in Verbindung mit Ballaststoffen nicht gut absorbiert.

Nehmen Sie daher Ihre Nahrungsergänzungsprodukte ca 20 Minuten vor oder ca eine Stunde nach den Ballaststoffen ein. Der Ballaststoff Psyllium – ein extrem fein vermahlenes Flohsamenschalenpulver – verfügt über eine enorme Quellfähigkeit und ist somit ein ausgezeichneter Ballaststoff zur Reinigung des gesamten Verdauungssystems.

Beim Ballaststoff Inulin handelt es sich um einen Ballaststoff, der den Bifidobakterien im Dickdarm als Nahrung dient und deren Wachstum fördert. Daher wird Inulin auch als das Futter für die guten Darmbakterien bezeichnet.

Probiotika

Probiotika sollten direkt zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch gelangt der größtmögliche Anteil an Bakterien unbeschadet durch den sauren Magensaft in den Darm.
Ein besonders empfehlenswertes Probiotikum ist das Combi Flora. Es beinhaltet 14 verschiedene Bakterienstämme in kleine vegetarische Hülsen verpackt. Eine regelmäßige Einnahme dieser Darmbakterien sorgt für eine stabile Darmflora und trägt somit sehr zu einer guten Gesundheit bei.

Verschiedene Nahrungsergänzungen finden Sie im Shop der ZDG GmbH.



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Helen
geschrieben am: Sonntag, 13. November 2011, 16:19
eMail-Adresse hinterlegt

Ich bin zur Zeit schwanger und such momentan nach guten Nahrungsergänzungsmitteln, weil ich die künstlichen Schwangerschaftsvitamine nicht nehmen möchte. Zur Zeit nehme ich täglich Gerstengrassaft (15 g) und ab und zu die Sango Meereskoralle.

Nun habe ich gelesen, dass auch Afa-Algen eine sehr hohe Nährstoffdichte haben. Dürfen diese von Schwangeren eingenommen werden oder ist die Entgiftung zu stark? Ich habe außerdem einen leichten Eisenmangel. Können Sie mir etwas empfehlen? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, da meine Ärztin mir nur synthetische Vitamine empfohlen hat. Mit freundlichen Grüßen Helen




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Helen,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mikroalgen können in der Schwangerschaft dann genommen werden, wenn sie bereits seit vielen Jahren zur Nahrungsergänzung der Mutter gehören. Beginnen sollte man jedoch während der Schwangerschaft nicht mit einer Einnahme der Algen, da tatsächlich Entgiftungsprozesse eingeleitet werden könnten.
Informationen zur Eisenversorgung finden Sie z. B. hier:

Infos Eisenmangel (Kurkuma während der Schwangerschaft meiden)

So wichtig ist grünes Blattgemüse

Grüne Smoothies

Wenn Sie die Tipps in diesen drei Artikeln umsetzen, dann ist auch Ihre Folsäureversorgung gesichert. Wenn Sie ausserdem - neben der Einnahme der Sango Koralle und des Gerstengrases - für eine vitalstoffreiche basenüberschüssige Ernährung mit antioxidantienreichen Lebensmitteln und reichlich Omega-3-Fettsäuren achten, brauchen Sie keine zusätzlichen Vitaminpräparate mehr einzunehmen.
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mario
geschrieben am: Donnerstag, 10. November 2011, 16:22
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Team vom ZdG, ich habe eine allgemeine Frage zu Nahrungsergänzungen. Überall in den Städten und Gemeinden sieht man immer mehr Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Viele sind schon morgens schlecht gelaunt, wenn ich diese auf ihre Probleme anspreche, denken die meisten ich will " nur" was verkaufen. Ich mache Selbststudium in Nahrungsergänzungen, hatte schon Kontakt zu Mitarbeitern von Herbalife. Kann man den Menschen eigentlich sowas zumuten, sind pflanzliche Pulver eigentlich auch nicht ideal, weil bestimmte Enzyme ja in Trockennahrung nicht vorhaden sind? Ist der Zustand des Vitamin- und Mineralienmangels in Obst/ Gemüse so mangelhaft?, durch Monowirtschaft, Überdüngung.

Ich persönlich habe ja seit Jahren keine Probleme, bin halt Rohkost/ Wildkostesser. Aber woher bekommt der Durchschnittsbürger noch seine Makro/ Mikronährstoffe? Ein schönes Erlebnis hatte ich gestern in Schwerin beim Blutspendedienst. Der leitende Arz hatte meine Erstprobe zur Auswertung, er sagte mir ich habe überdurchschnittlich gute Blutwerte, Eisenwert ist 10,2 mmol zum Beispiel, ich würde wohl viel gutes Rindfleisch essen. Dann meine Antwort: Her Doktor, ich esse seit Jahren keine tierischen Eiweiße, schon aus ethischen Gründen nicht. Er war aber der Meinung, das Pflanzenproteine schlechter verstoffwechselt werden, was für ein Unsinn. Unsere Ärzte gehören nochmal zur Schule geschickt, grins.... Na dann, gerne höre ich von Ihnen.
VlG sendet Mario




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mario,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren schönen Erlebnisbericht :-)
 
Der "Durchschnittsbürger" hat kaum Probleme mit der Versorgung der Makronährstoffe (Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß), jedoch durchaus mit den Mikronährstoffen und Enzymen. Einen Teil der Gründe nennen Sie bereits selbst. Natürlich gehört auch die starke Verarbeitung der Nahrung dazu, der Verzehr von stark überzüchteten Lebensmitteln bzw. Lebensmitteln, die auf bestimmte Merkmale gezüchtet wurden (z. B. Eiweißreichtum im Weizen, grüne Blattgemüse ohne Bitterstoffe etc.) sowie der bevorzugte Verzehr von sattmachenden, jedoch nahezu wertlosen oder gar problematischen Grundnahrungsmitteln (Backwaren, Milchprodukte).
 
Das Ergebnis einer solchen Ernährung zeigt sich im bedauernswerten Gesundheitszustand eines grossen Teils der Bevölkerung.
 
Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform können durchaus noch Enzyme enthalten, müssen jedoch in Rohkostqualität hergestellt sein. Mit einer Ernährung, die reich an Wildpflanzen und Wildfrüchten ist, kann es jedoch wohl keine Nahrungsergänzung aufnehmen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit