Grüne Smotthies schnell zubereitet


Viele Menschen lieben selbst gemachte grüne Smoothies. Sie sind schnell zubereitet und haben grossartige Auswirkungen auf die Gesundheit.


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letzte Aktualisierung am 22.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Grüne Smoothies - Die perfekte Mahlzeit

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(Zentrum der Gesundheit) - Grüne Smoothies sind DIE perfekte Mahlzeit für moderne Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist. Durch die eigene Zubereitung der grünen Smoothies macht gesunde Ernährung unglaublich viel Spass. Die grünen Mixgetränke aus Früchten, grünem Blattgemüse und Wasser schmecken köstlich, sind im Nu zubereitet und liefern hochkonzentrierte Vital- und Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form.

Smoothies - Die perfekte Mahlzeit © Africa Studio - Fotolia.com

Smoothies für Menschen, die keinen Salat mögen

Sie mögen grüne Blattgemüse nicht? Dann sind grüne Smoothies für Sie die ideale Lösung, um dennoch in den Genuss all der phantastischen Vorteile zu gelangen, die grüne Blattgemüse für Ihre Gesundheit mit sich bringen. Grüne Smoothies stehen für eine optimale gesunde Ernährung. Grüne Blattgemüse schmecken nämlich – in einen Smoothie verpackt – einfach wundervoll.

Die Entdeckerin der grünen Smoothies: Victoria Boutenko

Grüne Smoothies wurden von der gebürtigen Russin Victoria Boutenko entdeckt, die heute mit ihrer Familie in den USA lebt. Vor einigen Jahren noch litt die gesamte Familie Boutenko an den verschiedensten Gesundheitsbeschwerden. Victorias Mann hatte eine äusserst schmerzhafte rheumatische Arthritis sowie eine sog. progressive Hyperthyreose (fortschreitende Schilddrüsenüberfunktion).

Victoria selbst wurde eine Herzkrankheit diagnostiziert, an der bereits ihr Vater verstorben war und sogar ihre beiden Kinder litten schon im zarten Teenageralter an den quälenden Symptomen chronischer Erkrankungen. Tochter Valya kämpfte seit ihrer Geburt mit Asthma und Sohn Sergei war Diabetiker (Typ 1).

Verschiedene Ärzte stimmten schliesslich darin überein, dass sich die Familie Boutenko mit ihren Gebrechen abfinden müsste. Selbstverständlich gäbe es wunderbare Medikamente, mit denen man versuchen könne, ihre Leiden ein wenig zu mildern, aber eine Chance auf Heilung gäbe es nun wirklich nicht. Victoria Boutenko wollte sich damit nicht abfinden und begab sich auf die Suche nach einer Lösung.

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Schwere Krankheiten mit Rohkost geheilt

Alsbald stiess sie auf die Rohkosternährung und war sofort hell begeistert. Sie stellte praktisch über Nacht die Ernährung der ganzen Familie um. Verständlicherweise brachen die Kinder angesichts der neuen sehr gemüse- und früchtelastigen Mahlzeiten nicht gerade in einen Freudentaumel aus. Doch hielt ihr Widerwillen nicht sehr lange an. Dann nämlich, als sie bemerkten, dass ihre Krankheiten mit dieser Art der Ernährung verschwanden, begannen sie, sie zu lieben.

Victorias Herz funktionierte plötzlich wieder und ihr Mann, der vor Schmerzen nicht mehr selbst seine Schnürsenkel hatte binden können und laut seines Orthopäden eher früher als später im Rollstuhl landen würde, konnte nach dreieinhalb Monaten Rohkost – gemeinsam mit der ganzen Familie – an einem 10-Kilometer-Rennen teilnehmen.

Was fehlt?

Nach einigen Jahren jedoch hatten Victoria und ihr Mann das Gefühl, ihnen fehle etwas. Victoria analysierte ihre Mahlzeiten und stellte schliesslich fest, dass sie zwar viele Früchte assen, viele Wurzelgemüse und auch viele Nüsse und Samen, doch fast überhaupt kein grünes Blattgemüse. Der Grund war einfach: Sie mochten es nicht. Wenn sie grüne Salate verspeisten, dann nur mit einer grossen Menge Dressing. Damit rutschten die Blätter besser, lagen aber anschliessend schwer im Magen, so dass sie immer weniger davon assen.

Grüne Blattgemüse

Victoria beobachtete unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen und deren Ernährungsgewohnheiten. Sie sah, dass Schimpansen aussergewöhnlich grosse Mengen der verschiedensten Blätter und Wildpflanzen assen und zwar nicht mit Dressing, sondern besonders gerne gemeinsam mit Früchten.

Sie sah auch, dass Schimpansen ihre Nahrung ausgiebig kauten und nicht in aller Hast hinunter schlangen. Fasziniert war sie ausserdem von der unglaublichen Vielfalt, in der die Menschenaffen ihre grünen Blattmahlzeiten zu sich nahmen.

Während viele Menschen – oft während ihres gesamten Lebens – gerade einmal eine Handvoll verschiedener grüner Blattgemüse zu sich nehmen, ernähren sich Schimpansen von weit über hundert verschiedenen grünen Pflanzen. Menschen essen ausserdem relativ vitalstoffarme Kultursalate, Schimpansen hingegen Wildpflanzen, die zu den reichhaltigsten Mikronährstoffquellen unseres Planeten gehören.

Victoria zog für sich und ihre Familie die entsprechenden Schlüsse:

  • Es sollte künftig mehr grüne Blattgemüse geben.
  • Es sollte ausserdem sehr viele verschiedene Blattgemüsearten, Kräuter und Wildpflanzen geben.
  • Sie würden darauf achten, alles sehr gründlich zu kauen.

Doch es ergaben sich Probleme. Sie mochten nach wie vor keine grünen Blattgemüse und es fiel ihnen schwer, diese so ausführlich zu kauen, wie es nötig gewesen wäre. Und genau aus dieser Zwickmühle heraus entstand der grüne Smoothie.

Der grüne Smoothie

Victoria hatte gesehen, dass Schimpansen ihr Grünzeug gerne zusammen mit Früchten essen. Also gab sie Grünzeug, Früchte und etwas Wasser in den Mixer. Das Ergebnis war ein grüner Drink, der – wider Erwarten – köstlich schmeckte und es daher erlaubte, grosse Mengen grünes Blattgemüse in der für eine optimale Verdauung notwendigen feinen Zerkleinerung mit gleichzeitig grossem Genuss zu verzehren.

Das Ergebnis für das Wohlbefinden der Familie Boutenko war so fantastisch, dass Victoria inzwischen zwei Bücher über grüne Smoothies geschrieben hat und durch die Welt reist, um Vorträge über grüne Smoothies zu halten, damit möglichst viele Menschen von dieser einfachen und gleichzeitig göttlichen Speise profitieren mögen.

Hoher Mikronährstoffgehalt

Der Mikronährstoffgehalt grüner Blätter übertrifft bei weitem denjenigen unserer üblichen Grundnahrungsmittel wie Getreide, Kartoffeln, Milch oder Fleisch. Wenn von „grüne Blätter“ die Rede ist, dann geht es weniger um Kopfsalat, da dieser sehr arm an Mineralien und Vitaminen ist, sondern um solche grünen Blattgemüsearten, die sich durch einen sehr hohen Mikronährstoffgehalt auszeichnen.

Dazu gehören Wildgemüse, Kräuter, Sprossen und grüne Kulturgemüse. Ausserdem können die Blätter von Karotten, Radieschen, Kohlrabi und Rote Beten verwendet werden.

Sie sind sehr viel eiweissreicher, mineralstoffreicher und vitaminreicher als ihre Rüben bzw. Knollen, so dass es viel zu schade wäre, das Grün wegzuwerfen. Die Blätter der Rote Bete beispielsweise enthalten achtmal so viel Calcium, dreimal so viel Eisen und Magnesium, sechsmal so viel Vitamin C, annähernd 200mal so viel Vitamin A und 2000mal so viel Vitamin K als die Rote-Bete-Knolle.

Urquell der sekundären Pflanzenstoffe

Die erwähnten grünen Blattgemüse sind ausserdem unschlagbar, was ihren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen betrifft. Sekundäre Pflanzenstoffe haben viele wunderbare Eigenschaften, die unsere Wissenschaftler erst in letzter Zeit nach und nach entdecken.

Sie können antibakterielle, antitumorale, antivirale, immunsystemstimulierende, blutverdünnende, leberschützende, darmreinigende, antiarthritische und viele weitere gesundheitlich wertvollen Wirkungen haben.

Darüber hinaus gelten sekundäre Pflanzenstoffe in ihrer Funktion als Antioxidantien als hochkarätige Freie-Radikale-Fänger, verhindern so Krankheit und Leid und verzögern ganz nebenbei den Alterungsprozess.

Viele Ballaststoffe

Grüne Blattgemüse sind ganz besonders reich an unlöslichen Ballaststoffen. Diese Ballaststoffe werden nicht verdaut, sondern verlassen unverändert unseren Körper. Dennoch sind sie von überragendem Wert. Unlösliche Ballaststoffe aus grünem Blattgemüse sehen unter dem Mikroskop aus wie winzige Schwämmchen. Wenn diese Schwämmchen durch unser Verdauungssystem gleiten, tun sie dort das, was ein Schwämmchen am liebsten tut: Putzen.

Sie nehmen Giftstoffe auf und transportieren sie aus dem Körper hinaus, fördern ausserdem eine gründliche Darmentleerung, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und senken so das Diabetesrisiko, stärken unser Immunsystem, beugen Gallensteinen und verschiedenen Krebsarten vor und senken die Werte des ungesunden LDL-Cholesterins – um nur einige wenige all der vorteilhaften Auswirkungen von Ballaststoffen aus grünen Pflanzen zu nennen.

Grüne Blattgemüse machen basisch

Kein anderes Lebensmittel hat auf den Organismus eine derart basische Wirkung wie rohe grüne Blattgemüse. Während Getreide- und Milchprodukte im allerbesten Falle noch neutral wirken, meistens jedoch im sauren Bereich anzusiedeln sind, während Fleisch, Wurst und Fisch deutlich sauer verstoffwechselt werden, während Nüsse ausser Mandeln säurebildend sind, während sogar manche stark zuckerhaltigen Früchte eine saure Wirkung nach sich ziehen, liefern grüne Blattgemüse basische Mineralien in so grossen Mengen und so perfekter, leicht verwertbarer Qualität, dass ihre basische Wirkung völlig unbestritten ist.

Ein wirklich dauerhaft gutes und langfristig gesundes Säure-Basen-Verhältnis zu erreichen, ist ohne grüne Blattgemüse daher so gut wie unmöglich.

Grüne Blattgemüse sind voller Chlorophyll

Victoria Boutenko schreibt dazu in ihrem Buch "Green For Life":

Chlorophyll ist so wichtig wie das Sonnenlicht. Ohne Sonnenlicht gäbe es kein Leben und ohne Chlorophyll gäbe es ebenfalls kein Leben! Wenn wir so viel Chlorophyll wie möglich zu uns nehmen, ist das, als badeten wir unsere inneren Organe in Sonnenschein. [...]
Chlorophyll versorgt unseren Körper wie eine liebevolle, fürsorgliche Mutter. Es heilt und reinigt all unsere Organe und vernichtet viele unserer inneren Feinde wie etwa krankheitserregende Bakterien, Pilze oder Krebszellen.

Chlorophyll für gesundes Blut und eine gesunde Darmflora

Chlorophyll ist ausserdem ein hervorragender Blutbildner. Es ist fast identisch mit unserem roten Blutfarbstoff und sorgt daher für reines und gesundes Blut. Je gesünder unser Blut aber ist, umso gesünder sind all unsere Organe, Drüsen, Blutgefässe und jede einzelne unserer Zellen.

Auch für eine gesunde Darmflora ist Chlorophyll unverzichtbar. Jeder weiss inzwischen, wie wichtig die richtige Balance unserer Darmflora für unser Wohlbefinden ist.

Schädliche Einflüsse von aussen wie Alkohol, Koffein, Antibiotika, schlechte Ernährung oder Stress können dieses sensible Gleichgewicht sehr schnell zerstören. Je mehr Chlorophyll wir aber zu uns nehmen, umso schneller regeneriert sich unsere Darmflora und damit automatisch unser Gesamtzustand.

Chlorophyll reinigt, beugt vor und heilt

Chlorophyll verbessert also das Blutbild, beugt Krebs vor (und bekämpft ihn), versorgt mit leicht aufnehmbarem Eisen und verhindert Anämien, schafft ein basisches Milieu, entgiftet, reinigt die Leber, beseitigt unangenehmen Körper- und Mundgeruch, lindert Zahnfleischprobleme und säubert die Zähne, verbessert das Sehvermögen, fördert die Wundheilung, wirkt gegen Entzündungen und beschenkt unseren Körper mit zahllosen weiteren Wohltaten.

Mehr Informationen über Chlorophyll finden Sie hier: "Grüne Lebensmittel schützen" und "Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie".

Warum müssen grüne Blattgemüse gemixt werden?

Natürlich "müssen" grüne Blattgemüse nicht gemixt werden. Man kann weiterhin grüne Blattgemüse in Form von Salaten zu sich nehmen. Doch sollte man, wenn man von grünem Gemüse auch profitieren will, dieses ausgiebig kauen. Das aber ist vielen Menschen heutzutage nicht mehr möglich. Einerseits haben sie gar keine Zeit dazu, andererseits auch einfach keine Lust. Oft ist es allerdings auch nur die reine Gewohnheit, alle Mahlzeiten möglichst rasch zu vernichten – am besten während des Zeitungslesens oder Fernsehens.

Wird grünes Blattgemüse nun im Mixer fein zerkleinert, imitiert das einen gründlichen Kauprozess und erst dann können wir es optimal verdauen und alle wunderbaren Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit nutzen. Dennoch sollten auch Smoothies nicht in aller Eile getrunken werden. Jeder Schluck wird gut eingespeichelt und erst dann geschluckt.

Das Smoothie-Grundrezept

Ein grüner Smoothie besteht aus folgenden Grundzutaten:

  • Grünes Blattgemüse
  • Früchte
  • Wasser

(Anmerkung: Wurzel – und Knollengemüse oder auch Gemüse wie Brokkoli bzw. Blumenkohl gehören nicht in den grünen Smoothie.)

Zubereitung:
Geben Sie 200 Milliliter Wasser gemeinsam mit 150 Gramm zerkleinertem Grünzeug nach Wahl in einen Mixer. Mixen Sie alles 1 bis 2 Minuten. Fügen Sie jetzt 150 Gramm zerkleinerte Früchte dazu und mixen Sie erneut, bis ein homogener Drink entstanden ist. Wenn Ihnen das Ergebnis zu dickflüssig ist, verdünnen Sie mit Wasser.

Tipps:
Wer einen leistungsfähigen Profimixer wie beispielsweise den Vitamix oder den Personal Blender besitzt, kann die Zutaten alle zusammen und nur grob zerkleinert in den Mixer geben. In solchen Geräten ist der Smoothie bereits innerhalb kürzester Zeit (ca. 30 Sec.) fertig.

Zu langes Mixen sollte generell vermieden werden, da sonst zu viel Wärme entsteht, welche den hitzeempfindlichen Vitalstoffen schaden kann. Um die Wärementwicklung zusätzlich zu veringern, kann das Wasser auch in Form von Eiswürfeln zugegeben werden.

Smoothies für Gourmets

Gerade für Grüne-Smoothies-Anfänger empfiehlt es sich, die obige Grundrezeptur mit verschiedenen köstlichen und gleichzeitig gesunden weiteren Zutaten zu verfeinern. Nachfolgend einige Tipps:

  • Frisch gepresster Orangensaft statt Wasser
  • Etwas Kokosöl, Leinöl, Mandelmus oder Sesammus (1 Esslöffel Mus bzw. 1 Teelöffel Öl)
  • Frischer Ingwer (ein fingernagelgrosses Stück oder mehr)
  • Einige Rosinen
  • Frisch geriebene Zitronenschale oder frisch gepresster Zitronensaft
  • Gewürze wie z. B. Zimt, Kardamom oder echte Vanille.

Welche grünen Blattgemüse können verwendet werden?

Das Ziel sollte der Verzehr von mindestens 100 Gramm grünem Blattgemüse pro Tag sein, wobei nach oben fast keine Grenzen existieren. Beginnen Sie langsam mit etwa 20 Gramm pro Tag und Smoothie und steigern Sie die Menge des Blattgemüses kontinuierlich auf z. B. zwei Smoothies täglich mit je 50 Gramm oder mehr grünem Blattgemüse.

Sie werden bemerken, dass Sie das Grünzeug und auch seinen Geschmack mit jedem Tag mehr lieben. Sie werden die Früchtemenge reduzieren können und irgendwann werden Sie sogar den Geschmack von reinem Weizengrassaft lieben.

Das bedeutet, unser Geschmackssinn ist durch unsere Erziehung und die jahrzehntelange falsche Ernährung (z. B. zu süsse, zu salzige, zu aromatisierte Speisen) so verdorben, dass er das, was von Natur aus unser Hauptnahrungsmittel sein sollte, gar nicht mehr mag.

Lassen wir unserem Geschmackssinn jedoch Zeit, sich zu regenerieren, wird er sich an seine Wurzeln erinnern und plötzlich kann man vom frischen Aroma der grünen Pflanzen nicht mehr genug bekommen.

Was tun, wenn einmal kein Grünzeug zur Hand ist?

Für Tage, an denen man partout kein grünes Blatt in greifbarer Nähe hat, kann biologisches Weizengras-, Dinkelgras- oder Gerstengraspulver sowie natürlich auch Spirulina- oder Chlorella-Pulver verwendet werden.

Genauso können Sie Ausschau nach anderem Blattgemüse halten, das es in pulverisierter Form im Handel gibt und das einfach nur noch esslöffelweise in die frischen gemixten Früchten gerührt wird, wie z. B. Brennnesselblattpulver, Löwenzahnblattpulver, Spinatpulver, Petersilienblattpulver oder sogar Brokkolipulver.

Natürlich ist auch das nährstoffreiche Moringa-Blattpulver eine tolle Variante, die in Smoothies gemixt werden kann. Moringa liefert insbesondere Calcium, Magnesium, Vitamin E und Vitamin B2.

Das frische Grün sollte von pulverisiertem Grün jedoch niemals dauerhaft ersetzt werden. Wenn Sie den Chlorophyll- und Mikronährstoffgehalt eines Smoothies hingegen weiter erhöhen möchten, können Sie das Pulver problemlos noch zusätzlich zum frischen Grün in Ihren Smoothie geben.

Was macht grüne Smoothies noch kraftvoller?

Grüne Smoothies sind ein ideales Gericht für experimentierfreudige und phantasievolle Köchinnen und Köche. Es gibt unendlich viele Variationen und unwahrscheinlich vielfältige Zutaten, mit denen Smoothies zu Ihrer ganz individuellen Lieblingsspeise werden können. Ihrem Einfallsreichtum sind (fast) keine Grenzen gesetzt. So kann man grüne Smoothies noch gehaltvoller und noch vitalisierender zubereiten, indem man sie mit der einen oder anderen ganz besonderen Zutat anreichert.

Hier einige Beispiele:

  • Geben Sie den Inhalt von zwei bis drei Kapseln Ginseng in Ihren Smoothie.
  • Machen Sie Ihren Smoothie noch proteinreicher: Mit einem Esslöffel basischem rein pflanzlichem Eiweisspulver, der basischen Lupine.
  • Machen Sie aus Ihrem Smoothie einen unvergleichlichen Powerdrink und fügen ein Basenpulver hinzu (ein basisches Kräuter- und Früchtepulver), den Inhalt von vier bis sechs Maca-Kapseln, einen Löffel Spirulina- oder Chlorellapulver, einen Löffel Brennnesselsamen oder auch einen Löffel Silicium Kolloid für gesundes Haar und glatte Haut voller Spannkraft.
  • Bereiten Sie Smoothies dickflüssiger und statt mit Früchten mit Avocados zu, würzen Sie sie herzhaft mit Kräutern, etwas Kristallsalz oder Kräutersalz und servieren Sie das Ergebnis als leckere Suppe.Was tun, wenn man keine Zeit hat?

An manchen Tagen hat man einfach keine Zeit für die Zubereitung eines grünen Smoothies. Oder man hat Zeit, aber nicht die nötige Muse, weil so viele andere Dinge durch den Kopf schwirren. Wie praktisch wäre es da, wenn es grüne Smoothies schon fix und fertig gäbe, idealerweise als Pulver, das man nur noch mit Wasser mixen müsste...

Natürlich sollte es nicht gerade ein Pulver sein, das aus billigen Füllstoffen besteht und seinen Geschmack künstlichen Aromen zu verdanken hat. Der grüne Smoothie sollte in jedem Fall eine exquisite Mahlzeit bleiben, die mit einer unübertrefflichen Fülle an lebendigen Antioxidantien und Vitalstoffen versorgt. Kompromisse lohnen sich hier nicht wirklich.

Hochwertige Pulver-Smoothies gibt es bereits - und sie enthalten nicht etwa nur zwei Obstsorten und ein Blattgemüse, wie das oft bei selbstgemachten grünen Smoothies der Fall ist. Im Gegenteil. Sie bestehen oft aus fünf und mehr verschiedenen Früchten, darunter Beeren und Exoten, für deren Beschaffung man oft schon stundenlang unterwegs wäre, wollte man eine solche Mischung selbst herstellen. Je nach Sorte sind ausserdem Spinat oder Wildgemüse und Kräuter enthalten.

Als Extra liefern die Pulver-Smoothies auch kraftvolle Superfoods wie Maca, Chlorella und die Acaibeere sowie Flohsamen als darmpflegende Spezial-Zutat. Pflanzliche Proteine (Hanf-, Reis- und Erbsenprotein) runden die Rezepturen ab und sorgen für nachhaltige Sättigung und Zufriedenheit.

Der Smoothie für unterwegs

Unterwegs ist die Zubereitung eines grünen Smoothies eine besondere Herausforderung. Drei Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Sie bereiten Ihren grünen Smoothie zu Hause zu und nehmen ihn in einer Flasche einfach mit (z. B. in einer Emilflasche oder einer anderen gut transportablen sowie geschmackssicheren Flasche). Im Sommer sollte der Smoothie jedoch schnell getrunken oder bis zum Verzehr gekühlt werden.
  • Sie nehmen einen pulverisierten Fertigsmoothie im Beutel mit, dazu eine Flasche Wasser und einen Schüttelbecher oder den Twister (batteriebetriebener Mini-Mixer für unterwegs) und bereiten sich – egal wo Sie sind – ganz schnell Ihren Smoothie zu.
  • Sie nehmen die Grüne-Smoothie-Würfel mit und kauen Ihren grünen Smoothie unterwegs. Hier beschränkt sich die Zubereitung des grünen Smoothies auf das Auspacken der Würfel und in den Mundschieben derselben. Grüne-Smoothie-Würfel bestehen zu 40 Prozent aus dem Blatt des Moringa-Baumes und zu 60 Prozent aus Trockenfüchten wie Datteln, Aprikosen und Bananen.
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Zubereitung von grünen Smoothies

Steigen Sie ganz neu in die Welt der grünen Smoothies ein? Dann beginnen Sie am besten mit einem Smoothie aus einigen wenigen Zutaten und experimentieren Sie dann ganz nach Lust, Laune und natürlich auch nach Ihren Geschmacksvorlieben. Unsere Rezepte sollen keine unveränderlichen Vorgaben sein, sondern Anregungen für Ihre eigenen wundervollen Kreationen.

Die Zubereitung ist immer dieselbe wie oben unter "Das Grüne-Smoothie-Grundrezept" beschrieben, wobei die Konsistenz mit mehr oder weniger Wasser dem eigenen Geschmack angepasst wird. Wir wünschen fröhliches Smoothen und einen köstlichen Appetit!

Einfacher Spinat-Smoothie

  • 150 Gramm Spinat
    2 Bananen
    150 Milliliter frisch gepresster Mandarinen- oder Orangensaft
    1 Esslöffel Mandel- oder Sesammus
    Für alle, die Ingwer mögen: 1 Stück frischer Ingwer

Kräuter-Smoothie

  • ½ Bund Petersilie
  • 50 Gramm Wildkräuter (z. B. Wegerich, Löwenzahn, Giersch o.ä.)
  • 2 reife Birnen
  • 2 süsse Äpfel
  • 2 Esslöffel Mandelmus
  • 2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
  • 300 Milliliter Wasser

Möhrengrün-Smoothie

  • Grün von drei Möhren
  • 150 Gramm Babyspinat oder Römersalat
  • 1 Orange geschält
  • 1 Mango
  • 1 Banane
  • 1 Esslöffel Leinöl
  • 400 Milliliter Wasser

Victoria Boutenkos Lieblings-Smoothi(1)

  • 6 Blätter roter Blattsalat (Eichblatt, Batavia o.ä.)
  • ¼ Bund frisches Basilikum
  • Saft einer halben Zitrone
  • ½ rote Zwiebel
  • Staudensellerieblätter
  • ¼ Avocado
  • 2 Tassen Wasser

(1) aus „Green For Life“ von Victoria Boutenko, Hans-Nietsch-Verlag

Smoothie-Suppe

  • 2 Avocados
  • 100 Gramm Spinat
  • Staudensellerieblätter so viele, wie Ihnen schmecken
  • ½ Salatgurke
  • 3 reife Tomaten
  • frisch gepresster Zitronensaft
  • nach Wunsch etwas Knoblauch oder Zwiebel
  • 400 Milliliter Wasser


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jonko
geschrieben am: dienstag, 02. juni 2015, 09:05
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Hallo, ist es sinnvoll in den smoothie flohsamenschalen zu tun oder werden dadurch die nährstoffe nicht mehr so gut aufgenommen? Lg




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jonko
Kleine Mengen Flohsamenschalenpulver schaden nicht, z. B. wenn man damit den Smoothie andicken möchte. Will man aber Flohsamenschalenpulver im Rahmen einer Darmreinigung oder zur Erhöhung der täglichen Ballaststoffmenge zu sich nehmen, empfiehlt es sich, dieses separat zu nehmen, am besten morgens nüchtern.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Clarissa
geschrieben am: montag, 04. mai 2015, 23:39
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Hallo zusammen. Mich interessiert ganz brennend was ihr davon haltet den grünen Smoothie während der Stillzeit zu trinken? Da er ja unter anderem eine reinigende, entgiftende Wirkung hat. An richtige Entgiftungskuren habe ich schon des öfteren dran gedacht, traue mich jedoch nicht ran da ich ja noch stille... Was gibt es sonst als Alternativen womit ich meinem Körper etwas gutes tun kann und meinen Sohn dabei nicht "belaste"? Vielen Dank für eure Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Clarissa
Es gilt zwei Dinge klar zu stellen :-)
1. Eine gesunde Ernährung - zu der grüne Smoothies gehören - ist während der Schwangerschaft und Stillzeit natürlich das A und O. Gemieden werden sollten hingegen konkrete Entgiftungskuren, wie z. B. Entsäuerungsprogramme oder Ausleitverfahren bei Schwermetallbelastungen.
2. Wurde bisher "normal" gegessen, dann ist eine Ernährungsumstellung sehr sanft und langsam umzusetzen. Auch grüne Smoothies sollten dann Schritt für Schritt integriert und deren Menge langsam erhöht werden.
Es kommt also sehr auf Ihre bisherige Ernährung darauf an, in welchem Umfang Sie grüne Smoothies verwenden können.
Viele Grüsse und noch eine glückliche Stillzeit :-)
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nardis
geschrieben am: montag, 04. mai 2015, 17:22
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Smoothies vs. Säfte Hallo! Ich habe einen *-Mixer und einen Entsafter von *. Beide Produkte funktionieren klasse und ich erfreue mich fast täglich an ihnen . Ich habe zur Zubereitung von Obst und Gemüse aber eine Frage: Wie steht es um den Makro-und Mikronährstoffgehalt in frischen Säften im Vergleich mit den Smoothies? Werden bei den Säften wirklich nur die Faserstoffe abgeschieden oder gibt es Verluste, insbesondere bei den Aminosäuren oder Proteinen, aber auch bei Mineralstoffen oder Vitaminen?

Ich habe festgestellt, dass entsafteter Blumenkohl deutlich milder schmeckt, als wenn man daraus einen Smoothie herstellt. Das muss doch heißen, dass einige Sekundäre Pflanzenstoffe, also diejenigen, die die Schärfe erzeugen, auf der Strecke bleiben? Das würde dann doch auch für andere Nährstoffe gelten, oder? Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nardis
Selbstverständlich kann ein Entsafter niemals wirklich ALLE Nähr- und Vitalstoffe aus den Fasern ziehen. Es kommt daher bei fast allen Nähr- und Vitalstoffen zu gewissen Verlusten, so dass Smoothies hier in jedem Falle die vollwertigere Variante darstellen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

A.W.
geschrieben am: montag, 14. juli 2014, 18:53
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team von ZdG, ich leide an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (Autoimmunkrankheit) und habe das Kortison abgesetzt, was ständige Durchfälle nach sich zieht. Auf Grund Ihrer tollen Website bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass primär eine gesunde Ernährung Linderung schaffen kann und nicht Kortison. Also habe ich meine Ernährung umgestellt (70% Frischkost) und mir noch einen Smoothie-Mixer gekauft.

Mit der Absicht, mir 1x am Tag einen kraftvollen, gesunden Cocktail zuzubereiten, habe ich also alles in den Smoothie reingeschmissen, wovon ich dachte, dass man das am Tag so zu sich nehmen sollte, vor allem bei chronisch entzündlichen Erkrankungen (in dieser Beziehung bin ich einfach nur ein sehr praktisch denkender Mensch):

Jetzt bitte nicht lachen - nachfolgend meine Zutaten: Blattgemüse, Kohl-, Wurzel- o. Knollengemüse (laut Ihrer Seite nicht empfehlenswert - aber wegen der Wirkung gegen Krebs doch getan und weil das Buch, welches mir mit dem Mixer zugeschickt wurde, auch Rezepte mit Kohl-, Wurzel- u. Knollengemüse beinhaltet), verschieden Nüsse (Para-, Hasel-, Peka- u. Walnuss), Knoblauch, Ingwer, Kurkuma (frisch oder als Pulver + etwas Pfeffer), Kräuter (teilweise auch Wildkräuter), Obst (Banane, Kiwi, Apfel oder Ananas), Kokosöl oder Kokosmus, Traubenkernmehl, Reiskleie und Braunhirsepulver + natürlich das Wasser.

Die Smoothies haben trotz des wilden Durcheinanders geschmeckt, ob man es glaubt oder nicht. Jedenfalls wurde mein Durchfall nicht besser und ich habe es auf den Darm geschoben und das abgesetzte Kortison bis zu dem Tag, an dem eine Kollegin von meinem Smoothie 2 Schluck trank (dieser war aber ohne Kohl, sondern mit Spinat!) und mir am nächsten Tag erzählte, dass sie 6 Stunden lang tierisch Durchfall hatte. Man war das peinlich! Jetzt meine Fragen: Gibt es generell Lebensmittel und/oder Lebensmittelkombinationen, die ich auf Grund der Darmproblematik meiden sollte (war davon vielleicht in meinem oben genannten Supercocktail :-) was drin) oder sollte ich gar rohe Obst- u. Gemüsesorten gänzlich vermeiden?

Warum keine Kohl-, Wurzel- u. Knollengemüse im Smoothie verwenden? Isst dann ein Rohköstler so etwas gar nicht (ist halt auch eine Überlegung von mir, ganz auf Rohkost umzusteigen)? In einem Kommentar unten habe ich gelesen, den Smoothie so einfach wie möglich zu halten und sich eher einen extra Drink mit den wichtigsten Zutaten zuzubereiten.

Das, fand ich, war schon mal ein ganz neuer und hilfreicher Denkansatz für mich, sollte das o.g. Durcheinander dafür verantwortlich sein, dass der gewünschte Effekt durch meine Ernährungsumstellung auf vorwiegend Rohkost ausbleibt. Sorry, dass der Text jetzt ziemlich lang geworden ist. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Vielen Dank im Voraus und weiter so mit Ihrer tollen Website! A.W.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe A.W.
Grüne Smoothies-Einsteiger sollten ihre grünen Smoothies tatsächlich aus so wenigen Zutaten wie möglich zusammenstellen, da das ungewohnte Getränk - besonders wenn es zu schnell getrunken wird - zu Durchfall führen könnte. Je weniger fetthaltige Zutaten enthalten sind, umso besser können die Nährstoffe auch genutzt werden.

Wenn Sie nun Einsteiger sind UND zusätzlich eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) haben, dann sollten Sie erst Recht seeehr langsam vorgehen.

Bei CED sollte man ferner die Zutaten nach der persönlichen Verträglichkeit aussuchen. Wenn Sie also wissen, dass Sie beispielsweise keinen Kohl vertragen, dann sollten Sie auch in den Smoothie keinen Kohl geben.
Die Originalrezeptur des grünen Smoothies sieht eine Mischung aus Wasser, Blattgemüse und ein bis zwei Obstsorten vor - sonst nichts. Bitte halten Sie sich anfangs daran. Noch idealer wäre es, so wenig Obst wie möglich zu nehmen, zumindest aber keine Zitrusfrüchte, da diese den empfindlichen Darm oft reizen. Bleiben Sie bei säurearmen Früchten.

Wurzel- und Knollengemüse haben im original grünen Smoothie nichts zu suchen. Ihr Stärkegehalt ist sehr hoch, was die Verträglichkeit schmälert. Ausserdem ist der Sinn des grünen Smoothies, den Verzehr von grünem Blattgemüse zu erhöhen.
Auch all die Ballaststoffe (Kleie, Braunhirse etc.) haben im Smoothie nichts verloren.

Allerhöchstens könnten Sie noch eine Fettquelle (1!) wählen, wie z. B. etwas weisses Mandelmus oder Kokosmus. Aber bitte keine Nüsse.

Bei CED geht es ja auch darum, feststellen zu können, was man verträgt und was nicht. Das aber ist nicht möglich, wenn Sie ein derartiges Sammelsurium zubereiten ;-) Also bitte gaaanz langsam vorgehen!
Kurkuma könnten Sie separat in einem Tee zu sich nehmen und statt Kleie und Braunhirse wählen Sie evtl. eher Kokosmehl als Ballaststoff, das deutlich verträglicher ist.
Und beginnen Sie mit sehr kleinen Smoothie-Mengen, wie z. B. 50 - 100 ml täglich und steigern Sie die Menge langsam.

Falls Sie Knollen- und Wurzelgemüse in grösseren Mengen zu sich nehmen möchten, dann denken Sie über eine Saftpresse nach. Säfte sind grade für ein geschwächtes Verdauungssystem oft leichter verträglich als Smoothies.

Viel Spass weiterhin beim Smoothie-Zubereiten :-)
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Wurzel- und Knollengemüse kann man hingegen auch sehr leicht in Form von Gemüsegerichten oder Salaten zu sich nehmen.

Butterblume
geschrieben am: samstag, 28. juni 2014, 12:49
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, ich befasse mich nun schon einige Zeit mit grünen Smoothies, habe jetzt auch einen Hochleistungsmixer. Gerne würde ich loslegen habe aber noch ein paar wichtige Fragen: Ich würde meine Schwiegereltern gerne mit Smoothies mit versorgen da die Aufnahme von Obst und Gemüse doch sehr eingeschränkt ist.

Erschwerend kommt hinzu dass mein Schwiegervater an einem Magenkarzinom leidet welches jedoch nicht chemotherapeutisch behandelt wird wegen div. Grunderkrankungen. Nun meine Frage, kann mein Schwiegervater bedenkenlos Smoothies zu sich nehmen? Muss ich etwas beachten? Die Smoothiemenge für die beiden hatte ich so bei 500 ml/Tag, als Frühstück gedacht. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Es grüßt Butterblume




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Butterblume
Da Fernempfehlungen bei Krankheiten nicht möglich sind, können wir Ihnen nur eine allgemeine Antwort zukommen lassen.

Wer grüne Smoothies oder generell Rohkost nicht gewöhnt ist, beginnt mit sehr, sehr kleinen Mengen, also z. B. mit 50 ml pro Tag und steigert die Menge langsam. Bei Magenproblemen sollten Smoothies so wenige Früchte wie möglich enthalten. Säurehaltige Früchte sind zunächst ganz weg zu lassen. Ideal wären früchtefreie Smoothies - wenn sie geschmacklich gemocht werden, da besonders das grüne Blattgemüse sehr heilend auf die Schleimhäute des Verdauungssystems wirkt.

Es kommt also sehr auf die bisherige Ernährung Ihrer Schwiegereltern an und auch darauf, was die beiden vertragen bzw. bisher vertragen haben. Gehen Sie in jedem Fall sehr langsam vor!

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mr.Lobo
geschrieben am: dienstag, 24. juni 2014, 20:57
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Hallo, Sie schreiben: (Anmerkung: Wurzel – und Knollengemüse oder auch Gemüse wie Brokkoli bzw. Blumenkohl gehören nicht in den grünen Smoothie.) Dann schreiben Sie unter: Welche grünen Blattgemüse können verwendet werden? - Blätter von z. B. Rübli (Karotten), Radieschen, Kohlrabi, Rote Bete, Brokkoli, Blumenkohl etc. Welche Aussage ist denn nun korrekt? MfG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mr. Lobo
Beides ist korrekt.
Wurzel- und Knollengemüse oder auch Gemüse wie Brokkoli (der Strunk mit Blüte) bzw. Blumenkohl (der Strunk mit Blüte) gehören nicht in den grünen Smoothie. Die Blätter dieser Gemüse können jedoch sehr wohl in den Smoothie.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Arios
geschrieben am: sonntag, 18. mai 2014, 13:51
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Guten Tag, Ich nehme green smooties seit über 2 Jahren. Am Anfang euphorisch viel, mit der Zeit eine angepasste Menge pro Tag (ca 7dl). Ziemlich plötzlich konnte ich ihn nicht mehr trinken, es widerte mich fast an = ein Zeichen dass der Körper etwas nicht mag. Ich probierte Verschiedenes aus um wieder Gefallen daran zu finden. Unterschiedliche Mischungen, nur alle 2 Tage, eine Zeitlang ganz aussetzen, alles half nichts, ich brachte ihn nicht mehr runter.

Dann hatte ich eine Art "Eingebung": = einmal nur kurz mixen, so dass man noch leicht zu beissen hat an den Bestandteilen. Das war es! Es schmeckte mir wieder. Der Körper akzeptiert nicht auf ewig mikrofein gemahlenes food, er muss für die Verdauung in allen Belangen beteiligt sein, also auch das Kauen ist wichtiger Bestandteil des Verdauens. Jetzt hab ich einen Trick, mit dem der Body sich auch an fein Gemahlenem erfreut: 1 drittel fein Gemahlenes (meistens die Brennesseln die ich im Sommer pflücke) und 2 drittel grob Gemahlenes. So schmeckt es mir wieder wie damals zum "euphorischen Beginn"
Beste Grüsse, Arios




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Arios
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Erfahrungsbericht, der sicher für viele LeserInnen wertvolle Anregungen enthält. Selbstverständlich kann ein Smoothie immer so zubereitet werden, wie er für den jeweiligen Menschen und seine Bedürfnisse passend ist :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SuseP
geschrieben am: donnerstag, 01. mai 2014, 20:13
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Hallo ZdG, aber was wäre denn dann mit Löwenzahn? Der wächst ja dicht am Boden in "Fuchshöhe"... Danke, Suse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Suse
In Ihrer vorigen Frage erkundigten Sie sich explizit nach der Fuchsbandwurmgefahr bei Brennnesseln.

Was nun andere Wildpflanzen betrifft, so gilt folgendes:

Das Risiko einer manifesten Infektion mit Fuchsbandwurmeiern besteht natürlich, doch ist es sehr gering. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen aufgrund des Fuchsbandwurmes beträgt z. B. in D. 13 bis 23 (lt. Robert-Koch-Institut). Im Fachblatt "Münchner Medizinische Wochenschrift" (2007, Nr. 29–30, S. 18) war zu lesen, dass es keinerlei Belege dafür gäbe, sich beim Verzehr von Wildpflanzen/-beeren mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren (lt. Infektionsmediziner Peter Kern vom Uniklinikum Ulm). Als Hauptinfektionsquelle der wenigen jährlichen Fälle gelten bislang enge Kontakte zu Haus - bzw. Nutztieren.

Bedenken Sie ausserdem, dass (im Sommer) auch Gemüse und Salate auf dem freien Feld wachsen und hier meist ebenfalls Füchse Zugang hätten. Bestünde hier wirklich eine Gefahr, befänden sich die Zahlen der Betroffenen bereits in schwindelerregenden Höhen. Um mögliche Kontaminationen zu vermeiden, ist das Pflücken von ausschliesslich optisch sauberen Kräutern ratsam. Füchse wählen zum Koten (im Urin befinden sich keine Wurmeier) gerne Plätze in exponierten Lagen, also eher Baumstümpfe oder Wegränder, aber weniger die freie Wiese.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SuseP
geschrieben am: mittwoch, 30. april 2014, 19:54
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Hallo, ich würde -auch auf Grund meiner Arthritis- gerne grüne Smoothies vorwiegend mit Brennnesseln zubereiten. Ich scheue mich jedoch, wegen des Fuchsbandwurms, der macht mir schreckliche Angst. Zumal wir ländlich wohnen und ein Fuchs hier sein "Unwesen" treibt. Ich habe gelesen, abwaschen alleine genügt nicht... Wie schätzen Sie das Risiko des Fuchsbandwurms ein?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo SuseP
Ernten Sie einfach die Triebspitzen von Brennnesseln, die bereits über 50 cm hoch sind. Ein Fuchs kann seine Fäkalien (mit Wurmeiern) auf dieser Höhe der Pflanze nicht absetzen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mothami
geschrieben am: sonntag, 16. mã¤rz 2014, 13:09
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Hallo, ich stehe gerade vor der Überlegung mir einen guten Mixer oder einen guten Entsafter zu kaufen um mir daraus täglich einen Saft zu machen. Ich frag mich nun jedoch, welche der beiden Methoden nährstoffreicher pro Glas ist. Ist es besser einen Smoothie zu machen oder einen Saft? Danke für ihre Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mothami
Die Vorteile eines Saftes gegenüber der ganzen Frucht lesen Sie hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Danica
geschrieben am: dienstag, 04. februar 2014, 10:44
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Moin moin, ich habe mir einen Mixer gekauft und bin begeistert. Die smoothies schmecken (überwiegend) sehr gut, es kommt natürlich auf die Zusammenstellung an. Jetzt frage ich mich aber, wann ich die smoothies am besten trinken soll, da ich 3x am Tag meine Mahlzeiten esse, ohne Zwischenmahlzeiten, da ich auch zwischendurch sehr selten Hunge habe. Aber man soll ja die smoothies entweder anstatt der Mahlzeiten zu sich nehmen, wenn man z.B. abnehmen möchte (was bei mir aber zum Glück nicht nötig ist) oder ein paar Stunden Abstand zur normalen Mahlzeit einhalten. Könnte ich die smoothies auch kurz vor den Mahlzeiten essen bzw. trinken dann vielleicht eine halbe Stunde Pause machen und dann meine Mittags- oder Abendmahlzeit zu mir nehmen ? MfG Danica




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Danica
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Werbung in den Kommentaren wünschen und daher den von Ihnen genannten Mixer-Markennamen sowie dessen Hersteller entfernt haben.
Ihren grünen Smoothie können Sie sehr gut wie von Ihnen vorgeschlagen eine halbe Stunde vor Ihren Hauptmahlzeiten zu sich nehmen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annika
geschrieben am: sonntag, 19. januar 2014, 17:25
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Hallo liebes Team, ich bin mittlerweile überzeugt von der Idee der Green Smoothies udn habe seitdem auch versucht, einen Mixer zu finden. Auf einem Flohmarkt fand ich letztlich eine schlichte Saftpresse, die ich nun erstmal verwende, war auch zum ausprobieren. Es bleibt natürlich fast alles (entpresst) übrig, aber der Saft ist sehr dunkelgrün, also gehe ich davon aus, dass da sehr viel Chlorophyll udn andere Zellbestandteile enthalten sind. Ist es denn in seiner Wirkung sehr viel minderwertiger als mit einem Mixer einen richtigen Smoothie zu machen? Ist es nicht vielleicht einfach nur weniger (weil ja nicht der komplette Saft aus der Pflanze kommt), was sich aber mengenmäßig kompensieren ließe (wenn man Ballaststoffe anderweitig zu sich nimmt)? Vielen Dank schonmal für die Antwort:)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Annika
Vielen Dank für Ihre Mail.
Ein frisch gepresster Saft ist zwar ebenfalls sehr gesund und hat absolut seine Berechtigung und auch seine positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Doch ist er eben kein Smoothie :-) Langfristig empfehlen wir daher die Anschaffung eines Mixers. Notfalls könnten Sie nach dem Saftpressen vorerst wieder einen Teil des Tresters (je nach dessen Konsistenz) wieder in den Saft mischen. Genauso kann der Trester in Bratlingsmischungen, Füllungen oder Müslis gemischt werden - natürlich abhängig von der Art des Tresters.

Natürlich nimmt man auch anderweitig Ballaststoffe zu sich. Doch sind ja gerade die Ballaststoffe des grünen Blattgemüses so besonders wertvoll und verträglich, während Ballaststoffe aus Vollkorn oder Hülsenfrüchten oft nicht so gut vertragen werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lavida23
geschrieben am: donnerstag, 14. november 2013, 12:02
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hallo zusammen :) ich bin mal wieder auf meiner lieblingsseite unterwegs ;) ich habe schon sehr, sehr viele von den tollen tipps beherzigt, die hier auf der seite empfohlen werden, allerdings bin ich mir bei manchen dingen etwas unsicher... ich trinke seit geraumer zeit jeden morgen nach dem aufstehen einen shake aus einem tl bentonit und 2 tl flohsamenschalen, ist das so auf dauer empfehlenswert?

danach nehme ich eine tablette vitamin d3+k2. dann ca eine stunde später kommt dann mein grüner smoothie aus grünem blattgemüse, obst der saison, ingwer, kokosmilch/mandelmilch, frischgepresster o-saft, wasser, 3 tl hanfprotein, 3 tl braunhirsepulver, 2 tl chiasamen und spirulina algen. ist das so empfehlenswert? bin mir nicht sicher, ob die zusammensetzung so gut ist oder ob ich etwas daran verändern sollte? ich habe mir noch ginseng bestellt, den werde ich zukünftig noch dazu geben! ich weiß nicht, wann ich sonst all die nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen sollte, wenn nicht morgens in meinem smoothie.

ich ernähre mich auch sonst gesund, allerdings nicht immer, am wochenende wird auch oft gesündigt ;) gäbe es etwas, was ich an meinem vorgehen verändern sollte? schon mal 1000 dank für die antwort. mit besten grüßen :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lavida
Einen Shake aus Flohsamenschalenpulver und Bentonit sollten Sie der Anleitung entsprechend verwenden, also z. B. im Rahmen einer Darmsanierung, Entsäuerung oder Entschlackung. Auch gehören die Zutaten für den Shake in jede Hausapotheke für Infekte, Durchfall etc. Auf Dauer sollte die tägliche Einnahme eines solchen Shakes jedoch nicht nötig sein.

Medikamente oder Vitamine sollten immer in ein- bis besser dreistündigem Abstand zum Shake eingenommen werden.

Der grüne Smoothie sollte so wenige Zutaten wie möglich enthalten, damit die Vitalstoffe aus grünem Blattgemüse gut aufgenommen werden können. So könnten Sie z. B. am Nachmittag oder Abend einen Shake aus Mandelmilch, Protein und Chiasaat zu sich nehmen, so dass Sie diese Zutaten nicht auch noch in den Smoothie mischen müssen.

Auch das Braunhirsepulver könnten Sie eher separat nehmen, also z. B. in ein Müsli oder über einen Fruchtsalat gestreut.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Basti123
geschrieben am: mittwoch, 13. november 2013, 21:03
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Hallo ZdG Team, da ich auch schon mitgekriegt habe, dass man Blätter von Bäumen und/oder Sträuchern auch essen kann, würde ich gerne wissen, welche davon empfehlenswert sind und vor allem wie nährstoffreich diese im Vergleich zu anderem Blattgemüse sind. Danke.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Basti,
Junge Blätter können von sehr vielen Bäumen verzehrt werden. Ältere schmecken sehr herb und sind aufgrund ihres sehr hohen Tanningehaltes auch nicht in jedem Fall oder in höheren Mengen ratsam. Gut schmecken jedoch Lindenblätter, die gleichzeitig sehr wohltuende Schleimstoffe enthalten.
Der Proteingehalt von Baumblättern liegt bei etwa 10 Prozent und nimmt im Jahresverlauf etwas ab. Zu anderen Nähr- und Vitalstoffen gibt es kaum Hinweise in der Literatur, nur solche, die sich auf die Ernährung von Vieh beziehen oder auf Blätter der amerikanischen Flora.
Sehr bekannt sind inzwischen die Nährstoffe des Moringabaumes, doch können Sie diese Angaben nicht in jedem Falle mit Kulturgemüse vergleichen, da sie meist für das getrocknete Moringapulver angegeben werden, während Nährstoffe von Kulturgemüse für das frische Gemüse angegeben werden.
Empfehlenswerter als Baumblätter sind in jedem Fall Wildstauden, wie z. B. Brennnesseln, Löwenzahn, Giersch u. a.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Basti123
geschrieben am: donnerstag, 07. november 2013, 09:57
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Hallo ZDG Team, ich hätte zwei Fragen: Falls der grüne Smoothie als Suppe zubereitet wird, sollte er dann auch kalt gegessen werden, da ja ansonsten Vitamine u Nährstoffe verloren gehen, oder ist es auch ok die Suppe warm oder lauwarm zu essen? Zweitens: Im Buch von Victoria Boutenco wird empfohlen den Smoothie ohne zugabe von Nüssen , Samen, Öl und Nahrungsergänzungsmiitelln einzunehmen, da diese die Aufnahme in den Darm erschweren sollten und zu Verdauungsproblemem führen können.

Auf Ihrer Seite allerdings wird die Zugabe von Leinöl(samen), Mandelmus, Lupinenpulver usw. vorgeschlagen. Sind diese nicht auch dazu da die Nährstoffe besser aufzunehmen? In Avocade sind ja auch Öle enthalten. Trotzdem widersprechen sich hier die Meinungen. Könnten Sie das bitte aufklären? Danke




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Basti123

Wenn ein Smoothie lauwarm gegessen wird, dann ist kaum mit einem Nährstoffverlust zu rechnen. Sie kochen ihn ja nicht.
Wer mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, sollte den Smoothie pur zu sich nehmen - evtl. mit ein paar Tropfen Öl, aber sonst nichts weiter. Für die Verträglichkeit und Verdaulichkeit ist unserer Meinung auch eher die Art, wie der Smoothie getrunken wird (schnell, langsam, eingespeichelt etc.), ausschlaggebend. Die Beimischung von einem oder zwei Zutaten ändert daran kaum etwas, sondern kann den Smoothie höchstens aufwerten. Natürlich sollten die Zutaten nicht wahllos gemischt werden, sondern mit Bedacht.
Darüber hinaus kommt es immer darauf an, was man mit dem Smoothie erreichen möchte: Möchte man lediglich den Verzehr von grünem Blattgemüse erhöhen? Oder möchte man den Smoothie dazu nutzen, sich mit weiteren Nähr- und Mikronährstoffen zu versorgen?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lacoste82
geschrieben am: donnerstag, 10. oktober 2013, 21:15
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Hallo liebes ZDG Team, Seid ca 2 wochen trinke ich grüne smoothies und habe vermehrt Haarausfall und pickel im Gesicht bekommen. Die smoothies tun mir gut deswegen will ich damit nicht aufhören. Normalesiert sich dann in naher zukunft alles oder muss ich was beachten ? Lg oli




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lacoste
Ihre persönliche Smoothie-Rezeptur ist uns nun nicht bekannt, so dass wir nicht einschätzen können, ob darin ungünstige Zutaten enthalten waren. War Ihr Smoothie jedoch perfekt zusammengestellt, dann weisen gerade kurzfristige Hautunreinheiten auf die entgiftende und reinigende Wirkung des Smoothies hin. Auch Haarausfall zeigt an, dass der Körper in einem Reinigungsprozess steckt bzw. jetzt endlich jene Nährstoffe erhält, die er zum Haarneuwuchs benötigt. Dazu "wirft" er jene Haare ab, die - aufgrund ganz anderer Ursachen und schädlicher Einwirkungen - bereits vor etlichen Wochen in den Ruhezustand gegangen waren. Das Haar reagiert nämlich stets mit einigen Wochen Verzögerung auf äussere oder innere Einflüsse. Wenn weder Haarausfall noch Hautunreinheiten infolge noch immer andauernder Schadeinflüsse entstanden sind, dann wird sich die Situation in den nächsten Wochen sicher wieder bessern.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

nicos
geschrieben am: donnerstag, 10. oktober 2013, 12:44
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Es gibt offenbar auch völlig andere Ansichten über den gesundheitlichen Wert von Grünen Smoothies: siehe hippocrateshealthlifestyle.com/897/green-smoothies-vs-green-drinks/ Über eine kompetente Stellungnahme dazu würde ich mich freuen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nicos
Es gibt über nahezu jeden Aspekt die unterschiedlichsten Ansichten :-)

Im von Ihnen angegebenen Link wird lediglich ein Zitat wiedergegeben, während von belegenden Messergebnissen - falls es solche überhaupt geben sollte - weit und breit nichts zu erblicken ist. Folglich fällt es schwer, diese Aussage zu kommentieren.

Ferner widersprechen schon allein ernährungsphysiologische Grundlagen sowie die täglichen Erfahrungen bei der Grüne-Smoothie- und Säfte-Zubereitung dem betreffenden Zitat. Wir vermuten, dass betreffender Dr. noch nie die Oxidation eines grünen Smoothies mit der eines frisch gepressten Saftes verglichen hat. Dann nämlich wüsste er, dass ein grüner Smoothie selbst nach vielen Stunden noch nicht das Opfer von übermässiger Oxidation wurde (mit Ausnahme der obersten Schicht im Glas), während der Saft in derselben Zeitspanne nahezu vollständig seine Farbe verändert hat.

Auch fragt man sich, von welchen "Nutrients" die Rede ist, die da bis zu 92 Prozent oxidiert werden sollen. Etliche Nährstoffe sind für Oxidationen gar nicht empfänglich, andere sind es, doch verlaufen Oxidationsprozesse nicht in Sekunden- oder Minutenschnelle während des Mixens bzw. schon gar nicht in der genannten Grössenordnung. Möglicherweise hörte besagter Dr. auch noch nichts von der Existenz von Antioxidantien...

Unserer Meinung nach handelt es sich also um ein Phantasiegespinst, dem nicht nur die tägliche Beobachtungsgabe widerspricht, sondern auch die wunderbaren Auswirkungen grüner Smoothies auf den Körper, die jeder, der sie trinkt, früher oder später verspüren wird und die nicht eintreten können, wenn 92 Prozent der Nährstoffe im Nichts verschwinden würden, was ja nicht einmal beim schlimmsten Dosen- oder JunkFood der Fall ist ;-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

UlliS
geschrieben am: dienstag, 03. september 2013, 12:10
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Liebes ZdG Team, ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen. Ich befasse mich schon länger mit den Themen rund um Antioidantien. In Sachen Ernährung habe ich in der Vergangenheit gelernt, dass der Speichel bei der (Vor-) Verdauung eine wichtige Rolle spielt. Der Speichelfluss wird durch das Kauen angeregt. Das Kauen entfällt bei den Smoothies. Ist das nicht auch ein Nachteil? Wird dadurch nicht der Verdauungevorgang beeinträchtigt? Gruß Ulli




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ulli
Sie haben vollkommen Recht, dass es sehr wichtig ist, jeden Bissen gut einzuspeicheln - ob es sich nun um eine gemixte oder nicht gemixte Mahlzeit handelt. Im Text schrieben wir dies auch in Bezug auf die Smoothies, und zwar im Absatz unter "Warum müssen grüne Blattgemüse gemixt werden".
Heutzutage haben die wenigsten Menschen die Zeit und den Nerv, jeden Bissen Salat oder rohes Blattgemüse bis zu breiartiger Konsistenz zu kauen. Gerade Wildpflanzen oder Blätter von Möhren oder Kohlrabi sind sehr zellulosereich und müssten wirklich sehr ausgiebig gekaut werden (jeder Bissen bis zu 70 oder 80 Mal oder noch öfter. Der grüne Smoothie ist hier die Alternative. Wenn er schlückchenweise getrunken wird und die Schlückchen jeweils gut eingespeichelt werden, dann kann er sehr gut verdaut werden :-) - und zwar deutlich besser als ein hastig verschlungener Salat.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 29. juli 2013, 16:48
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Sehr geehrte Damen und Herren, mit viel Interesse lese ich Ihre mails, DANKE!!!!!. Zu Ihrem Bericht “Smoothies“ würde ich gern Ihren Rat hören, welcher Mixer der richtige ist und welche Umdrehungszahlen nötig sind. um die Pflanzenanteile aufzuschließen (z.B. Chlorophyll). Danke für Ihre Bemühungen Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Um einen faserfreien grünen Smoothie zu erhalten, sind - unserer Ansicht nach - 24.000 Umdrehungen nötig. Dabei wird auch die Pflanzenzelle aufgeschlossen und das wertvolle Innere dem Menschen zugänglich gemacht.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Godofredo
geschrieben am: sonntag, 14. juli 2013, 11:26
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wunderbare beiträge, ich freue mich jedesmal auf die zentrum-der-gesundheit nachrichten!!! LG aus dem Salzkammergut

Grüne Smoothies GmbH
geschrieben am: sonntag, 14. juli 2013, 11:25
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Mit einem Personal Blender kann man nur 40-50% der Zellwände aufschließen. Darauf achten, dass bei diesen Geräten die eine Umdrehungszahl bis 10.00 U/Min (typische Haushaltsmixer) kein grob fasriges Blattgemüse und Wildkräuter genommen werden. Es führt zu Darmirritationen wie Blähungen, Blähbauch und Aufstoßen.

schnib
geschrieben am: donnerstag, 04. juli 2013, 15:10
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Liebes ZdG Team, Ich bin seit längerem auf der Suche nach einem Mixer ohne Kunstoffbehälter der trotzdem die hohe Mixleistung wie z.b. der Vitamix hat. Leider bin ich noch nicht fündig geworden. Haben sie eventuell eine Adresse für leistungsstarke Mixer mit Glas oder Edelstahl-Behälter welche gesundheitlich unbedenklich sind ? Außerdem würde mich interessieren, ob überhaupt die hohe Mixleistung gut ist um die Lebensmittel bis ins kleinste aufzuspalten oder ob das für den Körper evtl. sogar schädlich ist ? Die Zähne können dies doch auch nicht so fein aufspalten... Liebe Grüße, Simon




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Schnib
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage.
Uns ist derzeit kein Mixer mit Glasbehälter bekannt, der es von Leistung und Qualität der hergestellten Rezepturen mit dem Vitamix oder vergleichbaren Modellen (jedoch ebenfalls mit Kunststoffbehälter) aufnehmen könnte.
Was die Ihrer Meinung nach zu hohe Leistung betrifft, so muss diese nicht genutzt werden. Die Leistungsangaben beziehen sich auf das Maximum, was wirklich nur kurzzeitig (wenn überhaupt) oder nur bei bestimmten Rezepturen notwendig ist. In den meisten Fällen genügen zur optimalen Ergebniserzielung weitaus geringere Einstellungen, was beim Vitamix ja kein Problem ist, da er sich stufenlos einstellen lässt.

Wenn so gekaut wird, wie von der Natur vorgesehen, dann werden Lebensmittel durchaus bis zur Breikonsistenz gekaut, was jedoch einen hohen Zeiteinsatz voraussetzt, den heute leider kaum noch jemand aufbringen kann/will.
Eine natürlichere Methode zur Zerkleinerung ist selbstverständlich der Mörser, der in unserer modernen Zeit jedoch kaum noch Beachtung findet - es sei denn bei wirklich sehr naturverbundenen Menschen, die den Einsatz von strombetriebenen Gerätschaften ganz generell ablehnen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

rafaela
geschrieben am: donnerstag, 13. juni 2013, 21:23
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Guten Abend. Also wirklich, sehr beeindruckende Web-seite. Hut ab, für das ganze ZdG-Team. Nun, zur meiner Frage. Ich mache die grüne Smoothies seit 3 Tagen, sie schmecken mir, aber ich weiss nicht, ob man auch die Kerner von Obst rein tun darf. Danke ich voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rafaela
Birnen- oder Apfelkerne können Sie in überschaubaren Mengen verwenden. Melonenkerne sind sogar sehr gut und können problemlos im Smoothie mitgemixt werden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

susanne
geschrieben am: sonntag, 02. juni 2013, 16:09
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Liebes Team, ich trinke seit einem Monat grüne smoothies über den Tag verteilt, mehr grün als Obst. Jetzt lese ich ständig, dass smoothies die Zähne beschädigen. Zugleich putze ich mit Sole die Zähne. Was meinen Sie dazu? Ich freue mich über eine Antwort, Susanne




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Susanne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ja, Smoothies schaden den Zähnen - und zwar wenn sie bevorzugt aus Früchten bestehen und Sie sie wie in einem Nuckelfläschchen über den ganzen Tag hinweg trinken würden. Sie merken schon, Smoothies schaden den Zähnen keineswegs, WENN es sich um richtig zubereitete GRÜNE Smoothies handelt, die ein- bis zweimal täglich getrunken werden. Im Gegenteil: Die hochwertigen Mineral- und Vitalstoffe im grünen Smoothie tragen zu einer erhöhten Zahngesundheit bei. Lassen Sie sich also nicht aus der Ruhe bringen. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, führen Sie im Anschluss an den Smoothie eine Xylit-Mundspülung durch, die ihre Zähne schützt und zu einer Remineralisierung beiträgt. Nähere Infos dazu finden Sie hier: Xylit Mundspülung
Allerdings wäre eine solche Mundspülung - wenn sie schon nach dem grünen Smoothie durchgeführt wird - nach den "normalen" Mahlzeiten um ein Vielfaches sinnvoller, da diese den Zähnen häufig deutlich mehr schaden, insbesondere wenn sie aus isolierten Kohlenhydraten bestehen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

TimoB
geschrieben am: montag, 13. mai 2013, 13:08
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Liebes Team, auch von mir ein paar Fragen zu den Smoothies. 1. Es wurde gesagt, dass Smoothies eine gute Ergänzung seien, aber nicht als alleinige Ernährungsform verstanden werden solle. Wie macht die Familie Boutenko das? Welche ergänzende Ernährung würden Sie noch empfehlen? 2. Warum sollte ich keine hochwertigen Öle in die Smoothies geben? Unterschiedlich diskutiert wurden auch SuperFoods, z.B. Gerstengraspulver oder Algen- was ist Ihre Meinung dazu? 3. Welche zeitlichen Abstände zwischen Smoothies und anderen Mahlzeiten sollte ich einhalten, damit ich keine Probleme mit der Verdauung bekomme? 4. Bei der Zulegung eines Hochleistungsmixers bin ich etwas unsicher - mir kommen die Preise der gängigen Anbieter in der "Rohkostszene" etwas überteuert vor (und für mich als Studenten auch nicht unbedingt erschwinglich) - auf welche technischen Daten sollte ich daher abseits des Markennamens achten, damit die Smoothies eine gute Qualität haben? Vielen Dank schon mal vorab! :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Timo,
Smoothies können jede Ernährungsweise ergänzen und bereichern. Ob Sie sich wie Fam. Boutenko (rohköstlich) oder allgemein basenüberschüssig ernähren ( wie hier beschrieben: Basische Ernährung oder gar "ganz normal" essen, das bleibt Ihnen überlassen. Smoothies sollen möglichst schnell verdaut werden, damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe vollumfänglich in die Zellen gelangen können. Wird Öl hinzugefügt verlangsamt dies die Verdauung.

Grünpulver - ob aus Gräsern oder Algen - können hinzugefügt werden und werten den Smoothie auf - besonders dann, wenn aus jahreszeitlichen Gründen vielleicht nicht ausreichend Blattgemüse zur Verfügung steht.
Meist können schon nach einer Stunde andere Mahlzeiten verzehrt werden (abhängig von der Rezeptur und Zubereitungsart) - aber nur, wenn der Smoothie fettfrei war. Andernfalls kann die Verdauung etwas länger dauern. Oft können auch herkömmliche Haushaltsmixer recht gute Dienste leisten. Das hängt aber auch wieder von den verwendeten Zutaten ab. Wollen Sie beispielsweise auch Kräuter oder Wildpflanzen oder Kohlblätter einsetzen, dann kann es sein, dass ein herkömmlicher Mixer einen sehr faserhaltigen Smoothie bereitet, der kein wirkliches Smoothievergnügen bedeutet. Doch gibt es auch kleine sehr leistungsfähige Mixer (wie z. B. den Personal Blender), der - in kleinen Mengen - zufriedenstellende Smoothies herstellt.

Hat man jedoch einmal einen der in Rohkostkreisen beliebten höherpreisigen Mixer eine Zeitlang verwendet, kann man sich nicht mehr vorstellen, jemals wieder ein anderes Gerät benutzen zu wollen. Das Ergebnis ist einfach fantastisch und konkurrenzlos gut. Von der Qualität, Pflegeleichtigkeit und dem Handling des Gerätes ganz zu schweigen. Die technischen Daten finden Sie überall dort, wo es die entsprechenden Gerätschaften gibt. Vergleichen Sie diese einfach mit günstigeren Geräten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lalune
geschrieben am: sonntag, 12. mai 2013, 20:29
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Guten Tag Erst einmal möchte ich mich bedanken für dieses wunderbaren Beiträge ! Nun habe ich eine Frage. Ich leide seit mindestens 2 Jahren an einer Histamin, Fruktose und Glutenunverträglichkeit. Mir fehlen etliche Vitamine und Eisen ( auch bedingt durch meine Sd-Unterfunktion) Außer der täglichen Einnahme von Spirulina, MSM. Zink, Folsäure und Schwarzkümmelöl möchte ich es vermeiden künstliche Vitamine zu mir zu nehmen. Das Zubereiten von Smoothies hört sich sehr interessant an. Leider bin ich durch meine Intoleranzen unheimlich eingeschränkt ( Spinat löst bei mir z.B. viele Beschwerden aus) Wüssten sie welches Obst,Gemüse und vor allen Dingen Kräuter ich zusammenmixen könnte um viele essentiellen Vitamine zu mir nehmen zu können ? Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lalune,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Basisrezeptur eines grünen Smoothies besteht aus Früchten, grünem Blattgemüse und Wasser. Wenn Sie an Unverträglichkeiten leiden, dann müssten Sie die Rezeptur aus jenen Zutaten zusammensetzen, die Sie persönlich vertragen und die niemand besser kennt als Sie selbst.
Wählen Sie also fructosearme Früchte, die gleichzeitig nicht zu den Histaminliberatoren gehören (Aprikosen, Nektarinen, evtl. Zwetschgen) und Blattgemüse, das trotz HI vertragen wird (z. B. Mangold, Blattsalate, Kohlblätter, Petersilie/Kräuter u. a.).
Sie können auch geschälte Hanfsaat oder Mandelmus hinzufügen. Ersteres versorgt mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren, Letzteres mit einfach ungesättigten Fettsäuren, beides liefert hochkarätige Mineralstoffe und Spurenelemente.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Momo
geschrieben am: samstag, 04. mai 2013, 23:08
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Hallo zusammen, ich würde gerne wissen, ob Heilkräuter ihre heilende Wirkung auch behalten, wenn man sie in Smoothies gibt. Mein Gefühl sagt ja, aber ich wüsste es gerne genau. Viele liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Momo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Selbstverständlich behalten Kräuter ihre jeweilige Heilwirkung, wenn man sie in einem grünen Smoothie zu sich nimmt. Die Wirkung kann sogar stärker sein als in anderen Zubereitungen. In Tees beispielsweise wird nur ein Auszug der Kräuter getrunken, der zudem noch erhitzt ist, was einen Teil der Wirkstoffe schädigen kann.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

canceria
geschrieben am: freitag, 26. april 2013, 19:36
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Sehr geehrte Damen und Herren, wie lassen sich grüne Smoothies und die Ernährungsweise nach "Schlank im Schlaf" so verbinden, dass die empfohlene Kohlenhydratmenge früh und Mittag aufgenommen und die 5Std. Pause eingehalten werden können? Mit freundlichen Grüßen Canceria




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Canceria,
vielen Dank für Ihre Mail.
Grüne Smoothies sind ein ideales Frühstück, da ihre hochkarätigen Inhaltsstoffe auf leeren Magen besonders gut aufgenommen werden können. Wer nur ein leichtes Frühstück zu sich nimmt, kann grüne Smoothies auch als Zwischenmahlzeit am Vormittag oder als Mittagsmahlzeit zu sich nehmen. Grüne Smoothies liefern zwar Kohlenhydrate, doch niemals so viel, wie Schlank-im-Schlaf das für eine Mahlzeit vorsieht. Die Hauptaufgabe von grünen Smoothies ist es auch nicht unbedingt, dem Körper Kohlenhydrate zu liefern. Ja, eigentlich ist die Reduzierung einer Mahlzeit auf ihren Kohlenhydrat- bzw. Eiweissgehalt unserer Meinung nach wenig sinnvoll, da der Wert einer Mahlzeit nicht nur von deren Nährstoffgehalt abhängt, sondern insbesondere auch von deren Mikronährstoffgehalt.

Wenn also nun die Vorgaben von Schlank-im-Schlaf so geartet sind, dass sich grüne Smoothies nicht integrieren lassen, dann spricht das unserer Meinung nach eindeutig für eine schwierige Umsetzung von SiS im Alltag.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kumbaya
geschrieben am: donnerstag, 25. april 2013, 10:35
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Hallo, ich hoffe meine Frage ist nicht schon gestellt worden, aber ich habe irgendwo gelesen, dass Brokkoli nicht in gruene Smoothies gehört. Wieso eigentlich nicht ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kumbaya,
vielen Dank für Ihre Mail.
In einen grünen Smoothie sollte man ausschliesslich Blattgemüse oder auch Blüten geben. Daher können Sie die feinen Blüten und die Blätter des Brokkoli in grüne Smoothies geben. Die Stiele jedoch nicht. Sie sind erstens stärkehaltig (und stärkehaltige Gemüse sollten nicht in den Smoothie) und zweitens würde ihre Anwesenheit im Smoothie nicht den Sinn des grünen Smoothies erfüllen, der ja lautet: Die Menge des täglich verzehrten grünen Blattgemüses zu erhöhen :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Helene
geschrieben am: mittwoch, 27. februar 2013, 18:01
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Eigentlich habe ich Ihren Smoothie-Rezepten nicht unbedingt was Neues zuzufügen. Vielleicht noch, dass Smoothies auch gut schmecken, wenn die Frucht des Feigenkaktus mit untergemischt wird. Ansonsten nehme ich jedes Obst, achte nur drauf, dass es mindestens 3 verschiedene sind. Eine gute Variante ist allerdings, wenn statt Wasser oder Obstsaft, abgekühlter Früchtetee mit gemischt wird. Wird das Smoothie evtl. zu süß, gebe ich ein wenig Vitamin-C-Pulver dazu.

Annesine
geschrieben am: sonntag, 03. februar 2013, 01:17
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Liebes Team von Zentrum der Gesundheit, ich bin positiv überrascht über Ihre schnelle Reaktion und habe mich frisch und frei an die grünen Smoothies gewagt. Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Eines ist sicher, ich werde bei den Smoothies bleiben und dies noch eine Weile lang fürmich austesten. Doch ein wenig in der Ernährungswissenschaft informiert und recherchiert, komme ich nach nur wenigen Tagen zu der Erkenntnis, dass nicht jeder Mensch dieselben Bedürfnisse für Sättigung hat. Das Tierreich wird allzu gern in seiner Ernährung mit den Gewohnheiten des Menschen verglichen. Bei diesen Vergleichen darf keineswegs die Vielfältigkeit der Nahrungsaufnahme, respektiere die Zusammensetzung der Nahrung, vernachlässigt werden. Seit Langem beachte ich deshalb auch die menschliche Chemie jedes Einzelnen, die ihm entweder zur eher vegetarischer oder zur tierischer Ernährungsweise "treibt". Diesen gravierenden Unterschied gibt es eben naturgegeben auch in der Fauna. Deshalben bin ich ein Verfechter der Beachtung der Blutgruppen, die darüber Aussage geben, welche Spezies Mensch sich womit am besten ernährt.

Meine Blutgruppe ordnet sich auf jeden Fall in die Gruppe der Fleischesser ein. Mein Überschuss an Magensäure bestätigt das. Meine Urahnen und Vorfahren müssen wohl eher regelmäßig auf die Jagd gegangen sein, um ihre körperlichen Bedürfnisse hinsichtlich Ernährung befriedigen zu können. Ein grüner Smoothie sättigt mich nur kurzfristig, bis ich mich dann an einem guten Stück Wurst oder Fleisch ergötze und merke, dass es mit gut tut und mich tatsächlich sättigt. Die Tierwelt ist vielfältig- eben auch in der Unterschiedlichkeit der Nahrung - wie auch der Mensch. Es gibt nicht das Tier und eben auch nicht den Menschen, auf den alles passt. Mein Körper verlangt nach tierischer Ernährung, so wie unsere/meine Urahnen auf die Jagd gingen. Grüne Smoothies, ja, aber nicht ausschließlich, sondern eher als Komponente. Die Bedürfnisse meines Körpers darf und kann ich nicht außer acht lassen, damit es mir gut geht und ich mich wohl fühle. Grüne Smoothies willkommen, aber im Rahmen meiner Möglichkeiten, entsprechend den Bedürfnissen, dem Verlangen meiner individuellen Ausrichtung. Es wird die Ausgewogenheit zeigen, ob beides miteinander harmoniert.
LG Annesine




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Annesine,
vielen Dank für Ihr Feedback.
Gerne möchten wir zum besseren Verständnis noch ergänzen, dass es an keiner Stelle darum geht, AUSSCHLIESSLICH grüne Smoothies zu sich zu nehmen. Wir empfehlen grüne Smoothies als Bestandteil einer insgesamt naturbelassenen und vitalstoffreichen Ernährung, jedoch sicher nicht als Monokost.

Auch ist alles bestens, wenn Sie Ihren Magensäureüberschuss mit Fleischnahrung bzw. der Blutgruppenernährung kompensieren können. Wenn dem so wäre, bräuchten Sie aber keine PPI (Omeprazol) nehmen. Ein Magensäureüberschuss signalisiert also nicht, dass der Eine oder Andere Fleisch braucht. Ein Magensäureüberschuss signalisiert ein Ungleichgewicht des Körpers.

Fleischbestandteile in der Ernährung können nämlich sehr gut mit einer "normalen" Magensäureproduktion verdaut werden, dazu braucht es keinen krankhaften und mit Medikamenten zu behandelnden Überschuss.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annesine
geschrieben am: donnerstag, 31. januar 2013, 20:22
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Liebes Team von Zentrum der Gesundheit, per Zufall bin ich gestern auf Ihre Seite aufmerksam geworden und habe mit Spannung alles zum Thema grüne Smoothies gelesen. Ein hochinteressantes Gebiet! Ich habe heute bereits einige Seiten des Buches von Victoria Boutenko gelesen und bin dabei auf einen Aspekt gestoßen, der meiner anfänglichen Euphorie einen ziemlichen Dämpfer verpasste. Nämlich die vermehrte Produktion von Magensäure bei der Konsumierung von grünen Smoothies. Seit vielen Jahren nehme ich täglich magensäurehemmendes Omeprazol (20 %) ein, da ich RDS-Patientin (Reiz-Magen-Darm-Syndrom) bin. Allerdings kommt mir die Vermutung auf, dass die kürzlich diagnostizierte Arthrose die unumgängliche Konsequenz dieser langen medikamentösen Behandlung sein könnte, da ich mich mit 45 Jahren noch lange nicht in der Risikogruppe für diese Art der Erkrankung sehe. Ich bin daher ziemlich ratlos, ob ich mir mit diesen grünen Smoothies nicht eher schade und frage mich, ob ich mich mit der Arthrose abfinde oder ein erneutes Aufblühen meiner Magen- und Verdauungsbeschwerden riskiere. Mein Smoothies-Mixer ist auch bereits auf dem Zustellweg, ich hatte mir bereits jede Menge Rezepte notiert und mich auf diese Ernährungsumstellung/Hilfe zur Selbsthilfe gefreut. Vielleicht können Sie mir meine Zweifel nehmen. Danke im Voraus. LG Annesine




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Annesine,
vielen Dank für Ihre Mail.
Grüne Smoothies bestehen aus jenen Zutaten und Lebensmitteln, die die Urnahrung des Menschen darstellen. Das bedeutet, sie wirken nicht bei jedem magensäurebildungsfördernd, sondern nur dort, wo nötig. Sie wirken also vielmehr enorm regulierend, da sie unseren Körper wieder in sein ursprüngliches Gleichgewicht bringen. Victoria Boutenko stellte nun fest, dass viele Menschen an einem Magensäuremangel leiden, ohne dies zu wissen. Sie litten an verschiedenen Verdauungsbeschwerden, paradoxerweise auch häufig unter Sodbrennen, wussten aber nicht warum. Tests ergaben einen Magensäuremangel, der sich dann - so wie es sich herausstellte - langfristig mit Hilfe der fein pürierten Smoothies beheben liess. Menschen, die bereits unter einem Magensäureüberschuss leiden, müssen jedoch nicht befürchten, dass sich dieser verschlimmert. Im Gegenteil.Das hochbasische grüne Blattgemüse im Smoothie wirkt sich regulierend auf die Magensäurebildung aus.

Denken Sie jedoch daran, sich ganz langsam an die grünen Smoothies zu gewöhnen und starten Sie mit kleinen Mengen. Vergessen Sie das schlückchenweise Trinken und sorgfältige Einspeicheln nicht.
Zum Thema PPI und Magensäureüberschuss sowie zu ganzheitlichen Massnahmen für einen gesunden Magen finden Sie auch hier interessante Informationen: Sodbrennen

Liebe Grüsse und viel Spass mit den grünen Smoothies
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

CheerLess001
geschrieben am: donnerstag, 24. januar 2013, 13:26
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Liebes Team von Zentrum der Gesundheit. Erst einmal Kompliment für Eure Seite und Eure zahlreichen hilfreichen Antworten. Ich trinke seit Sommer12 mehr oder auch mal weniger grüne Smoothies und habe Fragen: Ist es normal, dass ich im Winter weniger Lust auf "grüne Smoothies" habe? Ich kann meinen Drang nach fettig und warm kaum umgehen. Smoothies habe ich im Sommer noch jeden Tag getrunken - aber jetzt höchstens einen pro Woche. ICh würde gern mehr trinken, aber irgendwie ist er mir zu "erfrischend". Wildpflanzen (und andere bittere "Grüns"). Ich bin absoluter Hasser des bitteren Geschmacks. bei Grapefruits z.B. wird mich regelrecht schlecht! Ich würde aber sehr gern Wildkräuter versuchen, habe mich bisher aber nicht herangetraut wegen des oft genannten "bitteren" Geschmacks. Gibt es da Tipps? Legt sich so ein stark ausgeprägter Widerwillen mit der Zeit? Danke!! :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo CheerLess001,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es ist ganz normal, dass man im Winter weniger Lust auf kalte und fruchtige Getränke hat :-)
Sie könnten Ihre Winter-Smoothies mit weniger Früchten zum Grün, stattdessen mit Avocado und Mandelmus zubereiten. Dann würzen Sie den Smoothie ein wenig mit Kräutersalz und frischen Kräutern und erwärmen ihn sehr vorsichtig, so dass er wie eine warme Suppe gelöffelt werden kann.

Nicht alle Wildkräuter schmecken bitter. Im Frühjahr können Sie beispielsweise junge Brennnesseln, jungen Giersch, Lindenblätter, Gänseblümchenblüten oder Vogelmiere verwenden. Dabei handelt es sich um sehr milde Wildpflanzen. Anschliessend können Sie sich an kunge Löwenzahnblätter herantasten, nur leicht bitter schmecken und vielleicht auf diese langsame Vorgehensweise Ihre Abneigung gegen Bitteres überwinden.

Guten Appetit und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabriele
geschrieben am: sonntag, 20. januar 2013, 20:47
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Hallo Ihr Lieben, habe gerade die Situation. vor dem kochen meines Essens, habe ich mir einen grün. Smo.(Spinat, Ingwer, Banane und fr. Koreander) gemacht. Dann hatte ich das erste Glas getrunken. Nun war mein Essen fertig und ich hatte rießen Hunger und fing an zu essen. Jetzt hatte ich auch noch Lust auf eine Weinschorle. Nach ein paar Schluck dachte ich mir, ich könnte ja auch das 2. Glas Gr. Smoothie trinken.

Nun zu meiner Frage. Neben den bekannten schlechten Eigenschaften von Alkohol, ist es o.k. Wein direkt vor oder nach dem Verzehr von gr. Smoothies zu trinken und kann man auch nach dem Essen den Smoothie sozusagen als Digestiv trinken (selbstverständlich kauend und einspeichelnd)? Einen ganz lieben Gruß, Gabriele




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabriele,
der grüne Smoothie sollte am besten für sich allein getrunken werden. Seine Inhaltsstoffe sind so wertvoll, so leicht verdaulich und so schnell zellgängig, dass es schade wäre, diese Vorteile durch weitere Gerichte bzw. Getränke zu neutralisieren. Sobald der Smoothie nämlich mit anderen Gerichten genommen wird, verschlechtert sich sowohl die Verdaulichkeit des Smoothies als auch jene der Mahlzeit. Auch von einer gleichzeitigen Aufnahme von Alkohol würden wir abraten, da Alkohol die Verdauung auf verschiedene Weise verzögert und nicht zuletzt daher ungünstig ist, weil er die Darmflora schädigt. Nehmen Sie Ihren grünen Smoothie also besser als Aperitif und warten Sie dann noch mindestens 30 - 60 Minuten, bis Sie eine Mahlzeit beginnen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Erik
geschrieben am: mittwoch, 16. januar 2013, 20:10
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Hallo liebes Team von ZdG, ich konsumiere seit 1 jahr grüne smoothies und bin mittlerweile auch zu der meinung gekommen, dass es nicht das "allheilmittel" ist; man wird trotzdem noch krank etc. (trotz glutenfreier und milchfreier ernährungsweise). weiterhin habe ich gelesen, dass durch die langfristige einnahme von großen mengen blattgemüse große mengen oxalate aufgenommen werden, was letztlich auch zu nierensteinen führen kann. (besonders bei 1l grüner smoothie täglich definitiv denkbar) Wäre vielleicht nett, wenn ihr auch auf so etwas hinweist, in diesem Artikel - man kann es nämlich mit allem übertreiben. Abgesehen von Schimpansen ist wohl noch kein Mensch in den letzten 2 mio. jahren darauf gekommen, 1kg grünes blattgemüse zu verzehren, da es extrem bitter ist und schwer zu verdauen. Durch das mixen mit Früchten führt man hier auch wieder einen verarbeitungsschritt ein, der die natürlichen Instinkte des Menschens umgeht. Schöne Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Erik,
vielen Dank für Ihre Mail.
Selbstverständlich sind zur Erreichung oder Beibehaltung von Gesundheit noch sehr viel mehr Massnahmen erforderlich als das Trinken von grünen Smoothies, worauf wir auf unseren Seiten immer wieder ausführlichst hinweisen. Grüne Smoothies bzw. grüne Blattgemüse sind hier nur EIN Bestandteil und sicher kein Allheilmittel, wenn man die übrigen Komponenten einer gesunden Lebensführung ausser Acht lässt.

Zur angeblich schweren Verdaulichkeit haben wir im Artikel bereits erklärt, dass grüne Blattgemüse normalerweise ausführlich gekaut werden müssten, der moderne Mensch dazu aber keine Zeit mehr hat und wir deshalb auf den Mixer als Hilfsmittel zurückgreifen.

Grüne Blattgemüse gehören seit Jahrmillionen zur natürlichen Ernährung des Menschen. Wenn wir sie heute als bitter empfinden, dann nur, weil unsere Instinkte aufgrund überzüchteter Gemüse (ohne Bitterstoffe) und aufgrund überwürzter oder übersüsster Produkte der Lebensmittelindustrie manipuliert wurden. Der grüne Smoothie soll also tatsächlich die Instinkte des Menschen umgehen, nicht jedoch die natürlichen, sondern die manipulierten, um den Geschmacksinn langsam aber sicher wieder zu seinen ursprünglichen Fähigkeiten zu führen.

Abgesehen davon gibt es sehr viele grüne Blattgemüse, die von Natur aus kaum bitter schmecken. Ähnlich verhält es sich mit dem Oxalsäuregehalt, der nur in wenigen Gemüsesorten übermässig hoch ist. Ferner verfügt der gesunde Darm des Menschen über bestimmte Darmbakterien, die die Oxalsäure abbauen - womit sich wieder zeigt, wie wichtig eine gesunde Darmflora ist. Gerne werden wir dazu noch einen Abschnitt in unserem Artikel einfügen.

Sehen Sie dazu auch diesen Artikel über Grüne Smoothies und Nierensteine

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabriele
geschrieben am: dienstag, 15. januar 2013, 00:42
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Hallo Ihr Lieben, kann ich wirklich meinen (ungedüngten) Löwenzahn im Garten pflücken und in den Smoothie geben??? Einen lieben Gruß, Gabriele




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabriele,
Sie können Ihren Löwenzahn nicht nur in den Smoothie geben, Sie können ihn auch in den Salat schneiden. Achten Sie aber darauf, dass Löwenzahn umso bitterer schmeckt, je älter die Blätter sind. Mischen Sie also ausreichend Spinat oder anderes mildes Blattgemüse dazu sowie eine Banane, damit der bittere Geschmack des Löwenzahns nicht dominiert.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Zulu
geschrieben am: samstag, 12. januar 2013, 22:20
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Hallo liebes ZDG- Team! Ich habe 6jährige, schwerstbehinderte Tochter, die leider auch ein sehr schwaches Imunsystem hat. Sie bekommt viel Obst, Gemüse, Nüsse, Samen und Getreide zu essen und wenig Milchprodukte, Fleisch und Fisch. Ich möchte ihr gerne grüne Smoothies geben, um ihr Imunsystem zu verbessern und ihre Ernährungsbandbreite zu vergrößern, allerdings soll sie wegen therapiereschwieriger Epilepsie auf eine ketogene Diät umgestellt werden (Durch die Umstellung der Ernährung auf ein streng geregeltes Fett-/ Kohlenhydratverhältnis- viel Fett, wenig Kohlenhydrate- wird das Gehirn in eine Ketose gebracht, die im Idealfall die epileptische Krämpfe eindämmt). Gibt es Listen wieviele Kohlenhydrate die diversen Blattgemüse, Kräuter usw. enthalten? Habt Ihr noch gute Tipps, wie ich so eine einseitige Ernährung ausgleichen kann ohne die geringe erlaubte Kohlenhydratmenge zu überschreiten? Viele Grüße und ich hoffe, meine Frage ist nicht zu speziell...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Zulu,
vielen Dank für Ihre Mail.
In diesem Fall können Sie die Smoothies ohne Früchte herstellen. Dadurch werden sie natürlich weniger süss und auch weniger schmackhaft. Daher empfehlen wir Ihnen, die Smoothies mit Avocado und Mandelmus anzureichern. Sie können die Smoothies auch herzhaft zubereiten (als eine Art Suppe) und mit etwas Kräutersalz und Pfeffer würzen. Den Kohlenhydratgehalt von Gemüse finden Sie in einschlägigen Nährwerttabellen in der Literatur oder im Internet. Wenn Sie Fruchtgemüse (Tomaten, Paprika) wählen, steigt der Kohlenhydratgehalt natürlich. Bleiben Sie aber beim Blattgemüse und bei Kräutern, dann sind die enthaltenen Kohlenhydrate - unserer Meinung nach - zu vernachlässigen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gemuesegesicht
geschrieben am: mittwoch, 02. januar 2013, 23:29
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Aloha! Ich habe mir jüngst einen Mixer zugelegt und habe viel Spass damit. Mir ist jetzt zu Ohren gekommen, dass beim Mixen 85 - 93 % der Inhaltsstoffe / Vitamine etc. durch Oxidation zerstört werden. Stimmt das? Wieviel gehem beim Kochen drauf oder beim blossen Kauen von Rohkost? Grüne Grüsse.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gemuesegesicht,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bitte erkundigen Sie sich beim Urheber dieses Gerüchtes, worauf er seine Aussage gründet. Uns ist eine derartige Wirkung des Mixens nicht bekannt. Im Gegenteil, ein hochwertiger Mixer stellt Gerichte her, die häufig nicht annähernd so oxidationsanfällig sind, als würde man sie nur von Hand mit einem Messer schneiden.

Auch das Zerstörungspotential des Kochens ist sehr unterschiedlich. 1. Hängt es von der Temperatur und von der Dauer des Erhitzens ab, 2. gibt es unterschiedlich hitzeempfindliche Vitalstoffe. Bevor Sie sich ferner Sorgen über mögliche negative Auswirkungen des Kauens machen, denken Sie bitte an die enorme Denaturierungsgewalt der Magensäure.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

enzo
geschrieben am: freitag, 02. november 2012, 13:08
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Hallo liebes ZDG-Team, Ich wollte mich über Ihr Mixer informieren. Es geht um den "Twister". Kann man damit gute Smoothies machen, also richtig zerkleinerte Stücke damit machen, oder geht das nur mit den teuren Mixern ? Mir geht es um die Qualität der Smoothies. Würde mich über eine ehrliche und kompetente Antwort freuen. Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Enzo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir - die Neosmart Consulting AG - verkaufen keine Produkte, sondern unterhalten "nur" den rein informativen Teil der Webseite www.zentrum-der-gesundheit.de. Gerne informieren wir Sie jedoch über die beste Möglichkeit, grüne Smoothies herzustellen :-)
Der Twister ist ein idealer Shake-Mixer. Er kann also verschiedene Flüssigkeiten miteinander mixen. Der Twister mixt auch ganz hervorragend und klümpchenfrei Drinks, die mit Pulver angerührt werden, wie z. B. Proteindrinks oder Gräserdrinks. Auch andere Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform (Algenpulver, Basenquelle etc.) lassen sich prima mit dem Twister in Wasser oder Säfte rühren. Gleichzeitig wird der Drink durch die spezielle Verwirbelung energetisiert, so dass er sich auch für eine Verbesserung von reinem Trinkwasser eignet. Praktisch ist auch, dass der Twister mit Batterien betrieben wird und daher überall völlig unkompliziert eingesetzt werden kann - auch wenn es unterwegs im Auto ist.

Da der Twister jedoch nicht über ein Messer verfügt, kann er nicht zerkleinern. Für grüne Smoothies eignet sich unseren Erfahrungen nach am allerbesten der Vitamix-Mixer, da er in Sekundenschnelle einen wirklich faserfreien und smoothen grünen Smoothie zaubert. Mit haushaltsüblichen Mixern können grüne Smoothies ebenfalls hergestellt werden. Doch enthalten diese noch reichlich Fasern, die Zubereitungszeit ist länger, die Erhitzungsgefahr höher, der Vitalstoffgehalt daher niedriger und das Ergebnis nicht wirklich ein Genuss. Auch sind die herkömmlichen Mixer bei täglicher anspruchsvoller Nutzung oft rasch überfordert, was sich in einer kürzeren Lebenszeit äussert. Die Investition in einen langlebigen und hochwertigen leistungsfähigen Mixer, der ja nicht nur grüne Smoothies, sondern auch mit Leichtigkeit perfekte Nussmilch, Rohkosteis, Teig für Sprossenbrote und vieles mehr herstellt, lohnt sich daher enorm.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Matti
geschrieben am: mittwoch, 31. oktober 2012, 15:35
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Liebes ZdG-Team, lieber Mensch, der Du meine Nachricht liest (und hoffentlich beantwortest ;-) ). Als begeisterter Neuling in Sachen "Gruene Smoothies" frage ich mich und Dich, ob man von dem "Gruenzeug" nur die Blaetter, oder auch die Stengel mitmixen soll/kann. Lieber mit ? Lieber ohne? Loewenzahn, Brennnesell, Pfferminze stehen bei mir ganz oben an. Danke an alle ZdG-ler fuer die super Seite und Danke an Dich fuer eine kurze Antwort! Matti




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Matti
Vielen Dank für deine Mail und das Lob :-)
Die Stängel von Kräutern und Wildpflanzen können im Allgemeinen sehr gut in grünen Smoothies mit verarbeitet werden. Der einzige Nachteil könnte sein, dass die Stängel verholzte Anteile und mehr Fasern enthalten als die Blätter und dadurch der Smoothie - abhängig vom vorhandenen Mixer und dessen Leistungsfähigkeit - nicht so "smooth", also eher faserig wird. Ein leistungsstarker Mixer jedoch (wie z. B. der Vitamix) kann auch aus Grünzeug mit einem gewissen faserhaltigen Anteil noch einen zarten Smoothie bereiten.
Weiterhin viel Spass und guten Appetit mit den grünen Smoothies :-)
Liebe Grüsse
Dein Team vom
Zentrum der Gesundheit

Manfred
geschrieben am: sonntag, 28. oktober 2012, 07:36
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Ich trinke seit ca. 2 Wochen jeden Tag grüne Smoothies, vorwiegend aus Löwenzahnblätter und Brennesselblättern mit Orangensaft und frischem Obst gemixt. Wenn ich grüne Smoothies zum Entsäuern verwende, muss ich dann dennoch viel basisches zum Ausgleich der freigesetzten Schlacken essen oder reichen die Smoothies? Da diese ja auch sehr basisch sind und ja gleichzeitig die Schlacken freisetzen. Vielen Dank für Ihre Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Herr Müller,
vielen Dank für Ihre Mail.
Grüne Smoothies mit Löwenzahn und Brennnesseln sind in der Tat hervorragende Basenspender :-). Ob deren basisches Potential für Sie persönlich ausreicht, ist jedoch schwer zu sagen. Es hängt natürlich einerseits von der Löwenzahn- und Brennnessel-Menge ab, die Sie verwenden und andererseits ganz besonders von Ihrer übrigen Ernährungs- und Lebensweise. Um es ganz übertrieben auszudrücken, ist ein Glas Smoothie zwar ein Anfang, nützt aber nicht sooo viel, wenn der Betreffende ansonsten von Pizza, Döner und Cola lebt und am liebsten rauchend und biertrinkend auf dem Sofa sitzt. Ein aktiver Mensch hingegen, dessen Ernährung reichlich Gemüse, Nüsse, Früchte und hochwertige Proteine enthält und dagegen kaum Fertigprodukte, Alkohol, Softdrinks etc. zu sich nimmt, wird vom Basenspender Smoothie enorm profitieren, auch wenn es nur ein kleines Glas pro Tag wäre.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

veronika123
geschrieben am: freitag, 05. oktober 2012, 12:09
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Guten Tag. Mit begeisterung habe ich über die grünen smoothies gelesen. Ich werde jetzt auch damit anfangen. Meine frage ist: ich leide wegen meinem zwerchfellbruch ziemlich stark über schmerzen nach verzerr blähende gemüsesorten. z.B. kann kein rohes zwiebeln essen, kein kohl&co usw. Wie steht es mit den blättern? Können die auch blähungen verursachen? Ich denke z.b. an kohlrabiblätter. Haben Sie mir da einen tipp? Danke!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Veronika,
vielen Dank für Ihre Mail.
In Ihrem Fall sollten Sie vorsichtig mit den grünen Smoothies beginnen und zunächst leicht verdauliche grüne Blattgemüse wählen, wie etwa Blattsalate mit einigen Küchenkräutern. Nach und nach können Sie probieren, kleine Mengen von Kohlrabigrün dazu zu mischen. Bei empfindlichen Menschen kann jedoch auch dieses zu Blähungen führen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schwesterjette
geschrieben am: donnerstag, 04. oktober 2012, 22:57
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Hallo, liebes Ernährungsteam, ich habe soeben erfahren, dass Wurzelgemüse, Blumenkohl, Broccoli, nicht in den grünen Smoothie gehören! Warum nicht? Danke und viele Grüsse schwesterjette




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Schwesterjette,
der Sinn des grünen Smoothies liegt darin, auf einfache und schmackhafte Weise möglichst viel grünes BLATTgemüse zu sich zu nehmen und auf diese Weise die Vorteile des grünen Blattgemüses voll auskosten zu können. Wurzel- und Kohlgemüse können dagegen sehr gut als Salat oder gedämpfte Gemüse verzehrt werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schnib
geschrieben am: sonntag, 08. april 2012, 22:35
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sie schreiben in ihrem artikel : Doch sollte man, wenn man von grünem Gemüse auch profitieren will, dieses ausgiebig kauen. Warum, sollte man grünes Gemüse ausgiebig kaufen, gibt es Studien die belegen, dass zerkauen wichtig ist ? Der Magen Darm Trakt kann doch alles wunderbar zerkleinern, es dauert ggf. nur etwas länger oder hat einen größeren Energieaufwand ? Mich würde ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zu diesem Thema sehr interessieren. Freundliche Grüße




Antwort:

Hallo Schnib,
danke für Ihre Mail.
Unser Verdauungssystem beginnt nicht erst im Magen, sondern im Mund - und zwar mit dem Kauprozess. Schon allein die Existenz von Zähnen sollte eigentlich die Vermutung nahe legen, dass diese auch benutzt werden sollten. Dass wir sie heute nicht mehr so intensiv benutzen, liegt an der heute üblichen stark verarbeiteten Nahrung, die weich ist und daher eher zum Runterschlucken als zum Kauen animiert. Neben den Zähnen befinden sich im Mund darüber hinaus auch Speicheldrüsen, die Verdauungsenzyme bilden und die nur bei intensivem Kauprozess in hilfreichen Mengen mit der Nahrung vermischt werden können.
 
In Bezug auf das Kauen gilt folgendes:

Je länger gekaut wird,

  • umso intensiver wird die Nahrung zerkleinert
  • umso grösser ist die Angriffsfläche für die Verdauungsenzyme
  • umso höher ist der Speichelfluss (und umso seltener ist Karies!)
  • umso besser können die Kohlenhydrate im Mund vorverdaut werden
  • umso gründlicher kann die Nahrung daraufhin im Dünndarm weiter verdaut und resorbiert werden
  • umso seltener treten Fäulnis- und Gärprozesse im Darm auf
  • umso seltener entstehen Blähungen, Bauchschmerzen, Krämpfe und viele weitere Verdauungsbeschwerden
  • umso schneller ist man satt und umso seltener ist Übergewicht
  • umso gesünder ist das Darmmilieu, umso stärker das Immunsystem und umso besser können Nähr- und Vitalstoffe verwertet - und somit kann der Körper auch besser versorgt werden und umso gesünder ist er.

Dabei handelt es sich eigentlich um ganz normale und bekannte physiologische Prozesse, die Sie in nahezu jedem ernährungswissenschaftlichen Buch oder auch in der anatomischen Literatur nachlesen können.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

phonique
geschrieben am: dienstag, 31. januar 2012, 08:17
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hallo, ich trinke beinah täglich grüne Smoothies seit einem halben Jahr, habe auch Boutenkos Bücher gelesen und experimentiere gerne mit den Zutaten rum. Neulich hab ich am Amsterdamer Flughafen an einem Smoothie Stand einen grünen Smoothie (u.a. mit Spinat) getrunken zu dem Frozen Yoghurt hinzugefügt wurde. das war geschmacklich eine tolle Abwechslung. Ich habe mir heute auch mal 2 Löffel Magerquark mit in den Mixer für mein letztes Glas getan (mit Birne, Banane, Spinat und Wasser) und es hat mir ganz hervorragend geschmeckt. Mir ist natürlich klar, daß Magerquark nie in Boutenkos Rezepten auftaucht, aber können sie mir sagen, ob das generell die Smoothie Qualität verschlechtert und wenn ja warum?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo phonique,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Nachteile von Milchprodukten haben wir in verschiedenen Artikeln ausführlich erläutert, z. B. hier:

Ist Kuhmilch gesund?

Verbindung Milch und Krankheiten

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Ulrike
geschrieben am: sonntag, 29. januar 2012, 11:56
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Hallo, kann man auch grüne Smoothies mit ionisiertem Wasser trinken? Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
wir empfehlen, grüne Smoothies mit gefiltertem Trinkwasser oder mit Quellwasser, nicht aber mit ionisiertem Wasser zuzubereiten. Ionisiertes Wasser ist - unserer Ansicht nach - eher als Nahrungsergänzungsmittel zu betrachten, dass allein für sich in kleinen Mengen getrunken werden kann, aber nicht mit anderen hochwertigen Lebensmittel gemischt werden sollte, zumal grüne Smoothies aufgrund der wertvollen grünen Blattgemüse bereits selbst eine basische Wirkung haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mizzie
geschrieben am: donnerstag, 26. januar 2012, 11:55
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hallo, gibt es definitiv keine möglichkeit, den smoothie aufzubewahren? ich habe keine ahnung, wie ich die menge für nur eine portion herstellen soll. drittel banane, drittel apfel? und dann das angeschnittene obst aufheben? ich trinke seit ein paar wochen täglich einen grünen smoothie und mein rezept ergibt eine menge für drei tage. außerdem trinke ich ihn nie sofort, sondern erst ca 2 stunden später auf der arbeit. ist das jetzt alles vergebliche liebesmüh, was ich tu? haben sie einen tipp für mich?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Mizzie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es wäre tatsächlich sinnvoller, nur jene Smoothie-Menge zuzubereiten, die wenigstens am selben Tag noch verzehrt wird. Das übrig gebliebene Obst könnten Sie ja zu einer anderen Tageszeit essen, beispielsweise in Form eines Fruchtsalates. Wenn Sie das nicht möchten, dann streichen Sie auf die Schnittfläche des Obstes etwas Zitronensaft, legen Sie es mit der Anschnittseite nach unten auf ein Teller und stellen Sie es in den Kühlschrank. Wenn Sie weiterhin den Smoothie für drei Tage zubereiten möchten, dann können Sie eine mögliche Oxidation folgendermassen gering halten: Fügen Sie kein Öl/Nussmus/Nüsse o. ä. bei, füllen Sie den Smoothie sofort nach der Zubereitung in ein möglichst dunkles Gefäss und stellen ihn bis zum Verzehr luftdicht verschlossen in den Kühlschrank.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kristina
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:17
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Verlieren Reisprotein, aktivierte Geste und sonstige Pulver und Presslinge die Wirkung, wenn sie über Nacht im Kühlschrank in einen Smoothie verweilen? Kann man Leinöl und eine schwefelhaltige Zutat (z. B. Kresse, Mandeln) mit weiteren basischen Zutaten bedenkenlos mischen? Für den besseren Geschmack? Ist Kieselsäure, wie der Name, sauer? Vielen Dank Kristina




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Kristina,
Smoothies sollten weder mit noch ohne Reisprotein, aktivierte Gerste etc. die Nacht im Kühlschrank verbringen. Sie sollten frisch zubereitet und am besten sofort getrunken/verzehrt werden.
Selbstverständlich können Sie z. B. zu einem Kressesalat mit Leinöl noch weitere Zutaten geben.
Kieselsäure ist eine sehr schwache Säure.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Melitta
geschrieben am: sonntag, 27. november 2011, 13:28
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Hallo, mehrmals habe ich schon gelesen, dass Wurzelgemüse für die Smoothies nicht geeignet ist. Ich stelle mir die Frage warum, ist es, weil in Wurzelgemüse kein/kaum Chlorophyll vorhanden ist? Oder weil es sich nur schwer zerkleinern lässt?

Ich trinke schon seit längerer Zeit immer wieder frisch gepresste Säfte aus Äpfeln, Möhren, rote Beete, Zitrusfrüchten, usw., eigentlich aus allem, was meine Küche an frischen Zutaten hergibt. Es ist für mich, da ich allein lebe, oft eine gute Resteverwertung. Denn ich kann z.B. einen Salat oder Kohlkopf nicht nur als Rohkost verarbeiten. Da würde mir viel schlecht werden oder nicht mehr so vitaminreich sein, durch die Lagerung. Also bin ich dazu übergegangen die Reste vom Gemüse gemeinsam mit Obst zu versaften. Ingwer und andere Gewürze gebe ich auch dazu. Über eine zeitnahe Antwort freue ich mich




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Melitta,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wurzelgemüse sollte deshalb nicht in grüne Smoothies gemischt werden, da es sehr stärkehaltig ist und gemeinsam mit Früchten zu Verdauungsproblemen führen kann. Sicher ist auch die Konsistenz ausschlaggebend, da der Smoothie mit Wurzelgemüsen recht dickflüssig werden würde. Darüber hinaus werden grüne Smoothies deshalb getrunken, um die im heutigen Durchschnitts-Speiseplan doch sehr vernachlässigten grünen Blattgemüse wieder in grösseren Mengen zu konsumieren und diese - aufgrund der untergemischten Früchte - gleichzeitig mit Genuss verzehren zu können. Wurzelgemüse dagegen können ja auch sehr gut in Form von fein geriebenen Rohkostsalaten genossen werden.

Smoothies bestehen überdies nur aus gemixten, also nicht (oder selten) aus entsafteten Zutaten. Saft aus Wurzelgemüse enthält natürlich bedeutend weniger Stärke als das ursprüngliche Gemüse und kann daher auch besser mit anderen Säften und - wenn keine Verdauungsstörungen vorliegen - auch mit Fruchtsäften gemischt werden. Wenn Sie persönlich Ihre Saftmischungen also gut vertragen, dann spricht sicher nichts dagegen, dies so beizubehalten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andrea
geschrieben am: samstag, 12. november 2011, 23:52
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Guten Tag. Ich bin es gewohnt Blattgemüse aus dem Supermarkt stets zu waschen. Sollte man dies prinzipiell auch mit biologisch angebautem Blattgemüse tun? Und wie steht es mit Wildpflanzen, die man z.B. an Wegrändern usw. findet. Lg Andrea.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie über die Herkunft des Gemüses genau Bescheid wissen (eigener Anbau oder den Landwirt, seine Anbaumethoden und Lage der Felder kennen), müssen Sie das Gemüse nicht unbedingt waschen, bleibt aber natürlich letztendlich Ihre Entscheidung.

Wildpflanzen sollten nicht direkt von Wegrändern gepflückt werden, sondern bevorzugt von Stellen, die abseits der Wege liegen. Manche großblättrigen Wildpflanzen lassen sich - wenn man das möchte - gut waschen. Andere lassen sich nur abspülen oder im Wasserbad schwenken. Auch hier hängt es letztendlich davon ab, von welchen Stellen die Pflanzen stammen und ob Sie sich Sorgen wegen möglicher Fuchsbandwurmeier machen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sarah Reinke
geschrieben am: mittwoch, 09. november 2011, 10:47
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Hallo! Ich würde meinen Speiseplan so gerne mit "Grünen Smoothies" anreichern. Bloß bin ich etwas überfordert. Wo bekomme ich denn bloß das Blattgemüse her? Normale Kohlsorten ist ja kein Problem, aber zB. sind die Blätter von Karotten und Co auf dem Wochenmarkt immer abgerupft. Gibt es andere Möglichkeiten? Und Wildkräuter/gemüse kann ich nicht sammeln gehen, weil ich Rollstuhlfahrerin bin. Haben Sie Tipps und Idee für mich?
Lieben Gruß Sarah




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
In diesem Artikel nennen wir über 50 grüne Blattgemüse:

Übersicht gesundes grünes Blattgemüse

Bestimmt sind auch solche darunter, die Sie auf Ihrem Wochenmarkt, im Bioladen oder im Supermarkt erhalten (insbesondere Salate und Kräuter).
 
Möhren oder Kohlrabi mit Grün gibt es bevorzugt im Frühling und Sommer.
 
Manches wächst auch vertikal und kann somit auch von Ihnen gepflückt werden, z. B. wilder Wein oder Schlingknöterich.
 
Wenn Sie darüber hinaus in Ihre Suchmaschine "Wildkräuter Versand" eingeben, finden Sie einige Gärtnereien, die sich bereits auf den Wildpflanzenversand spezialisiert haben und die Ihnen frisch geerntete Wildpflanzen nach Hause senden.

Wir hoffen, unsere Tipps helfen Ihnen weiter und wünschen Ihnen schon jetzt guten Appetit für Ihre grünen Smoothies :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andrea
geschrieben am: dienstag, 08. november 2011, 23:17
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Guten Tag. Bei den Smoothies mit Staudensellerie ist in den Rezepten von Frau Boutenko (Smoothies app) immer von "stalks" die Rede, das heisst Stängel. Bei ihren Beispielen oben, ist nur von den Blättern die Rede. Kann man nun bei Staudensellerie auch die Stängel dazu nehmen? Wäre in dem Sinn eine Ausnahme zu all dem übrigen Blattgemüse. Wie ist ihre Meinung dazu?
Lg Andrea




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Stängel des Staudenselleries sind einerseits sehr wasserhaltig und könnten theoretisch gut in Smoothies verarbeitet werden. Ungünstig sind lediglich Wurzel- und Knollengemüse. Allerdings benötigt man für die Staudenselleriestängel einen leistungsfähigen Mixer, da sie auch sehr faserhaltig sind. Mit einem "normalen" Küchenmixer oder dem Mixer auf der Küchenmaschine bleiben die Fasern meist erhalten, was kein besonders angenehmes Trinkgefühl ergibt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anna Kosticova
geschrieben am: sonntag, 06. november 2011, 17:38
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Hallo ! Ich möchte wissen, was halten Sie von tiefgefrorenem Blattgemüse, das man für grüne Smoothies verwendet. Egal ob gekauft, oder selber eingefroren. Im Winter möchte ich auch grüne Blätter mixen, aber im Garten wächst nichts mehr, dafür habe ich Überfluss im Sommer davon.Danke im Voraus ! L.G.Anna




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Andere Leser hatten bereits ähnliche Fragen, die wir bei den Kommentaren im Anschluss an den Artikel am 29. November 2010 und am 8. August 2011 beantworteten. Um uns im Interesse aller Leser nicht immer zu wiederholen, möchten wir Sie bitten, unsere Antworten auf die genannten Fragen zu lesen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

R.
geschrieben am: montag, 24. oktober 2011, 08:48
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hallo, und zwar habe ich folgende Frage: gibt es eine Möglichkeit einen basischen Weightgainshake selbst herzustellen... Bis jetzt hab ich immer 300ml sojamilch mit 4 Esslöffeln Haferflocken, eine Banane und Pekannüsse gemixt und 1-2x/tag zu mir genommen mit dem Ziel einer Gewichtszunahme... Danke für Ihre Ratschläge.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Romain,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die Kombination "Weightgainer" und "basisch" ist nicht einfach. Normalerweise bestehen die typischen Weightgainer aus bevorzugt säurebildenden Proteinen und Kohlenhydraten. Eine basische Variante wäre es, wenn Sie die Haferflocken wegliessen, statt der Sojamilch Mandelmilch nähmen und die Mischung mit 1 bis 2 Teelöffeln basischem Lupineneiweiss aufpeppten. Banane und Pekanüsse können im Rezept belassen werden. Das Rezept für Mandelmilch finden Sie hier:

Rezepte Mandelmilch
 
Statt Mandelmilch könnten Sie auch Hanfmilch nehmen. Diese stellt man statt mit Mandelmus mit geschälten Hanfsamen her. Eine weitere (eher geschmackliche) Variante wäre, der Rezeptur 1 bis 2 Esslöffel Kokosmus, Zitronensaft oder Beeren beizugeben.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Martina
geschrieben am: montag, 10. oktober 2011, 11:48
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Liebes ZdG-Team, habe noch eine Frage vergessen... Ist es überhaupt ratsam, grüne Smoothies mit Wasser zu verdünnen? Ich dachte immter, man darf kein Wasser zu Obst trinken.... Danke und viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martina,
vielen Dank auch für diese Mail :-)
Die Warnung, zum Obst kein Wasser zu trinken, soll noch aus alten Zeiten stammen, in denen die Wasserqualität verbesserungswürdig war. So meinte man, dass die Mikroorganismen im Wasser mit den Früchten im Verdauungstrakt anfangen würden zu gären, was zu Blähungen und Durchfall führen könne.

Heute ist das Trinkwasser in den meisten Fällen frei von derartigen Keimen. Ferner rät man heute sehr oft, gerade Fruchtsäfte mit Wasser zu verdünnen. Wenn also in Smoothies keine ganzen Früchte, sondern (frisch gepresste) Säfte verwendet werden, dann ist eine Verdünnung mit Wasser äusserst empfehlenswert.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Martina
geschrieben am: montag, 10. oktober 2011, 11:23
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Liebes ZdG-Team, geniesse seit einiger Zeit die grünen Smoothies zum Frühstück. Dazu habe ich einige Fragen:

1. Ist es OK, dass diese Nahrung "getrunken" statt sorgsam gekaut wird? Die Verdauung findet doch bekanntlich schon im Mund statt und das Kauen sendet dem Magen/Darm Signale, was sie zu erwarten haben. Übrigens - die zitierten Menschenaffen haben ja auch keinen Mixer zur Hand sondern kauen die Nahrung.

2. Wann müsste man spätestens nach dem Verzehr eines grünen Smoothies eine Erhöhung des Urin-pH-Wertes feststellen können (bei ansonsten vorwiegend basischer Ernährung)?

Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Martina,
vielen Dank für Ihre Mail.

Im Text selbst finden Sie im Abschnitt mit der Überschrift "Warum müssen grüne Blattgemüse gemixt werden" die Antwort auf Ihre erste Frage. Grüne Smoothies sind zwar eine basische Mahlzeit. Doch ist es nicht die Aufgabe von grünen Smoothies (oder anderen basischen Speisen), den pH-Wert des Urins basisch zu machen. Grüne Smoothies helfen dabei, den Körper in die Lage zu versetzen, sein gesundes Gleichgewicht wieder zu finden bzw. es zu halten.
 
Der pH-Wert des Urins sollte beim gesunden Menschen die folgenden Richtlinien erfüllen:
 
- Der Morgenwert sollte der niedrigste am Tag sein: Meistens liegt er zwischen 6,2 und 6,5, ist also sauer, da über den Urin Säuren ausgeschieden werden, die über Nacht abgebaut wurden, was sehr vorteilhaft und erwünscht ist. Säuren entstehen über Nacht immer in gewissem Maße, auch bei bester basenüberschüssiger Ernährungsweise.

- Der Abendwert sollte höher als der Morgenwert sein (nämlich zwischen 6,5 und 7,4, also sauer bis leicht basisch), und auch die übrigen Tageswerte sollten nicht unter den Morgenwert fallen.

- Schwankungen des pH-Wertes im Tagesverlauf um bis zu mehr als einem Wert sind willkommen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lucy
geschrieben am: montag, 03. oktober 2011, 19:58
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Liebes ZdG-Team, ich habe gelesen ,dass man stärkehaltiges Gemüse mit Früchten nicht mischen soll. Ich esse gerne Früchte pur. Ist ein reiner Gemüsesmoothie vielleicht sogar "gesünder"? (z.B. Salat+Karotte+ganze Gurke+ Radieschen) oder kommt es auf das Zusammenspiel mit den Vitaminen an? LG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lucy,
vielen Dank für Ihre Mail.
Grüne Smoothies bestehen in der Hauptsache aus Früchten und grünem Blattgemüse, nicht aber aus stärkehaltigen Gemüsesorten. Sie können jedoch in der Tat die Früchte weglassen, da diese bevorzugt der Geschmacksverbesserung dienen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabi
geschrieben am: montag, 03. oktober 2011, 09:11
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Liebes Team von ZdG, seit Kurzen habe ich den Vitamix und mache täglich Grüne- und Frucht-Smoothies. Dazu habe ich folgende Fragen Für unsere Familie (2 Kinder 9 u. 11 Jahre) mixe ich zum Frühstück Obstsmoothies (aus gemischten Früchten). Wir frühstücken ausschließlich diesen Saft. (Pausen-)brot gibts erst 2 Stunden später.

1)Was halten Sie davon? Ist das ausreichend oder sollen wir noch z.B. Nüsse dazu essen?

2) Wie ist das mit den Fruchtsäuren? Ist das auf die Dauer nicht zuviel des Guten? Schaden diese den Zähnen?

3)Sind Obst-Smoothies auf Dauer ratsam? Ist es nicht besser, Obst im Ganzen zu frühstücken? Ich trinke täglich ca. 0,7 liter Grüne Smoothies (nach V. Boutenko). Daneben esse ich keine nennenswerten Mengen an Eiweiß. Ab und zu Käse, Fisch, Hülsenfrüchte und Ei, kaum Fleisch. Ich esse hauptsächlich gekochtes Gemüse + Kartoffeln.

4) bekomme ich trotzdem genug Eiweiß ab?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen und
liebe Grüße Gabi




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabi,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Früchte sollten in Smoothies nur Verwendung finden, wenn der herbe Geschmack der grünen Smoothies etwas gemildert werden soll. Reine Früchtesmoothies jedoch sind nicht empfehlenswert - zumindest nicht als regelmässige Mahlzeit. Sie werden für gewöhnlich viel zu schnell getrunken, kaum eingespeichelt und führen dazu, dass sehr schnell grosse Mengen Zucker in den Körper gelangen. Für die Zähne werden Fruchtsäuren nur dann schädlich, wenn immer wieder in kurzen Abständen Früchte, Säfte oder Smoothies gegessen/getrunken würden, ohne dass sich die Zähne und die Mundflora zwischendurch erholen könnten. Früchte sollen also besser als ganze Früchte oder in Form von Fruchtsalat gefrühstückt werden.
 
Da Früchte sehr schnell verdaut werden, könnten Nüsse, wenn sie gleichzeitig verzehrt werden, die Verdauung behindern - natürlich immer in Abhängigkeit von der Menge der Nüsse und der individuellen Verdauungskraft. Bei einem empfindlichen Verdauungssystem sollten Nüsse also besser erst ab etwa 1 Stunde nach den Früchten verzehrt werden.
 
Eiweisse sind in nahezu allen Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengenanteilen enthalten. Sorgen Sie für einen abwechslungsreichen Speiseplan. Essen Sie statt Kartoffeln (die nicht besonders eiweissreich sind) auch einmal Quinoa, Hirse oder Amaranth und wählen Sie regelmässig eiweissreiche Gemüsearten wie Rosenkohl, Broccoli, Grünkohl, grüne Erbsen etc. Auch Ölsaaten (z. B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsaat, etc.), Nüsse und Mandeln sollten einen festen Platz in Ihrer Ernährung erhalten, da sie nicht nur eiweissreich sind, sondern sehr viele positive Auswirkungen auf den Körper haben. Rezepte dazu finden Sie z. B. hier:

Mandel-Milch

Milch-Ersatz
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Deniz Yigit
geschrieben am: donnerstag, 22. september 2011, 00:24
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte gerne wissen, wie lange sich denn Vitamine & Co. in einem Smoothie halten, bevor sie sich "verpflüchtigen"? MfG DY




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Deniz,
vielen Dank für Ihre Mail.

Vitamine sind bekanntlich licht-, wärme- und sauerstoffempfindlich. Im Kühlschrank beispielsweise werden die Vitalstoffe mit Sicherheit langsamer reduziert als bei heller und warmer Lagerung. Allerdings beginnt die Oxidation, also die Einwirkung des Sauerstoffs, sofort nach der Zerkleinerung von Lebensmitteln bzw. nach der Zubereitung eines Smoothies und kann auch im Kühlschrank nicht verhindert werden. Folglich sollten Smoothies immer frisch zubereitet und sofort getrunken werden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

M.
geschrieben am: dienstag, 06. september 2011, 14:26
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Hallo liebes ZDG Team, ich hoffe ihr könnt mir mit ein paar Fragen zum Thema Green Smoothies weiterhelfen:

1. Brennnessel/Wildkräuter: Ihr habt in einem Kommentar vor mir erwähnt dass man diese auf 30-40 Gramm limitieren sollte – hat dies den Grund dass sonst eine zu heftige Entgiftung stattfinden könnte? Ich plane nämlich früher oder später über 150g oder mehr verwenden zu wollen.

2. Und ist es richtig das Brennnesseln keine Giftstoffe (Alkaloide) haben und daher täglich (sofern man das mag) gegessen werden könnte? Ich glaube ich habe letztens sogar eine kleine Fliege oder einen Käfer ausversehen mit gemixt welche(r) bei den Brennnesseln dabei war, hat das waschen überlebt und hab das dann erst kurz vorher gesehen bevor ich den Mixer an gemacht habe, nicht schlimm oder? :-)

3. Zur Aufbewahrung von Wildkräutern habe ich ebenfalls eine Frage: Wie lassen diese sich am besten für 2-3 Tage lagern? Kann ich die einfach in eine Plastiktüte legen und dann im Kühlschrank aufbewahren?

4. Habt ihr einen Rat für Green Smoothies die auch bei Pilzinfektionen (z.B. Candida) geeignet sind? Das viele Obst (Äpfel, Bananen usw.) im Green Smoothie ist bestimmt nicht gut, oder? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo M.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

Zu 1. Nach einer gewissen Umstellungsphase und dem langsamen Fortschreiten der inneren Entgiftung, kann die Wildkräutermenge natürlich erhöht werden.

Zu 2. Die Brennnessel enthält unseren Informationen zufolge keine Alkaloide. Wenn Sie junge Blätter und junge Triebe wählen, kommen Sie zudem auch nicht in den "Genuss" der Ameisensäure aus den Brennhaaren, weil junge Blätter noch keine Brennhaare ausgebildet haben. Die Brennnessel kann täglich verzehrt werden. Der Verzehr eines Käfers ist für den Käfer natürlich schlimm, für Sie jedoch nicht.

Zu 3. Wir empfehlen ebenfalls die von Ihnen vorgeschlagene Aufbewahrungsweise von Wildpflanzen.

Zu 4. Bei einer Candida-Infektion sollte der Früchteanteil in einem grünen Smoothie drastisch gesenkt werden. Süße Früchte (z. B. Apfelsinen, Birnen, süße Äpfel, Bananen, etc.) sollten darüber hinaus mit weniger süßen (z. B. Beeren, Aprikosen, Sauerkirschen etc.) ersetzt werden.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Björn
geschrieben am: montag, 08. august 2011, 17:24
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Hallo,
ich komme nur selten an eine große Auswahl an grünem Blattgemüse und bin nur in der Lage einige wenige regelmäßig frisch zu erlangen. Ist es Nachteilig den größteil der vielfältigen grünen Blattgemüse einzufrieren und nach verlangen zu verwenden oder ist es groß nachteiliger der frischen Verwertung?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Björn,
vielen Dank für Ihre Mail.

Gefrorenes Blattgemüse ist natürlich besser als gar kein Blattgemüse. Allerdings verliert grünes Blattgemüse, wenn es roh eingefroren wird, seine knackige Konsistenz. Ein Wertverlust ist also in jedem Fall vorhanden.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Robert
geschrieben am: dienstag, 02. august 2011, 13:22
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Liebes ZDG Team,
vielen Dank nochmal für eure tolle Webseite und die Inhalte!
Mittlerweile ernähre ich mich ausschließlich von rohem Obst und Gemüse. Ich versuch schon seit einiger Zeit grüne Smoothies und Wildpflanzen mit in die Ernährung einzubauen. Allerdings bekomme ich beschwerden, auch bei gekeimten Getreide. Die häufigsten sind bei grünen smoothies Blähungen und ein Drücken im Darm. Des weiteren bin ich dann meistens nciht ganz so fit wie mit den anderen Nahrungsmitteln. Ich habe mittlerweile auch stark abgenommen und habe das Gefühl, dass ich mehr Eiweiße und Fett benötige. Avocados esse ich schon und auch Nüsse ab und zu.
Gehen die Beschwerden wieder weg, oder kann mein Darm die grünen smoothies einfach nicht verdauen!?

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort!!!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robert,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die vorherige Ernährungs- und Lebensweise entscheidet über den Zustand Ihres Verdauungssystem und dessen Fähigkeit, Rohkost zu verwerten. Wenn Sie also konkret Verdauungsbeschwerden bemerken, dann gehen Sie mit Ihrer Ernährungsumstellung langsamer vor und denken Sie insbesondere daran, gerade Rohkost äußerst ausführlich zu kauen und einzuspeicheln - eine Essgewohnheit, die wir modernen Menschen leider verlernt haben. Auch grüne Smoothies müssen sehr langsam getrunken werden, da sie andernfalls tatsächlich Verdauungsprobleme verursachen können. Führen Sie evtl. eine Darmreinigung durch, um Ihr Verdauungssystem auf die neue Kost vorzubereiten, um Ablagerungen von schleimbildender Nahrung (Milch- und Getreidprodukte) zu entfernen und die Darmflora zu stärken.

Gerade Nüsse, Kerne und Avocados enthalten sehr viel Fett und auch Eiweiß, so dass ein Mangel mit einem ausgewogenen Verhältnis dieser Lebensmittel nicht auftreten kann.

Doch liegt das Problem ja nicht in den Lebensmitteln, sondern darin, dass Sie persönlich diese Lebensmittel derzeit (noch) nicht optimal vertragen. Sie sollten sich also nicht einfach rigoros nach bestimmten Ernährungsrichtlinien orientieren, als vielmehr auf Ihren Körper achten und diesen - ganz nach dessen Befinden - langsam auf eine basenüberschüssige Ernährung umstellen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Lucién Weber
geschrieben am: donnerstag, 28. juli 2011, 12:22
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Hallo, ich lese gerade mit großem Interesse den Beitrag über die Vorteile der Smoothies, über die ich bisher als "Modedrink" etwas gelächelt habe.
Im Prinzip überzeugt mich das absolut, ich habe nur ein Problem: das Pürieren.

Vor kurzem sah ich einen Beitrag über die Nachteile einer mechanischen Zerkleinerung von Blattgemüse und was die Messer an den Schnittflächen so "anrichten" und das Gemüse schädigen. Darum soll Blattgemüse immer gerupft werden.
Ich konnte das irgendwie nachvollziehen, denn ich schneide Knoblauch, Zwiebeln oder Petersilie aus Erfahrung auch nur von Hand.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Freundliche Grüße
L. Weber

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lucién,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine maschinelle Zerkleinerung von Gemüse ist dann von Nachteil, wenn das Gemüse nicht sofort verzehrt wird, da die nun "geöffneten" Zellen schneller ihre Vitalstoffe verlieren und oxidativen Prozessen gegenüber aufgeschlossener sind. Grüne Smoothies aber werden SOFORT nach der Zubereitung verzehrt und sollten nicht aufbewahrt werden. Aus diesem Grunde fehlt einerseits die Zeit zur Oxidation. Andererseits ist gerade die Freigabe der Zellinhaltsstoffe für eine bessere Verwertung derselben erwünscht. Das ist der Grund, warum wir pürieren!

Würden wir ausführlich kauen, würden die Zellen ebenfalls "geschädigt", von den Auswirkungen der Verdauungsenzyme und Magensäure auf die Unversehrtheit der Pflanzenzellen ganz zu schweigen. Ziel ist also nicht, sich Gemüse möglichst unbeschädigt einzuverleiben, sondern es so zuzubereiten, dass wir in den Genuss seiner Inhaltsstoffe gelangen - und zwar auch dann, wenn wir zum Kauen entweder keine Zeit haben oder es aus Gewohnheitsgründen leider einfach nicht tun.
Übrigens ist auch das Zerkleinern mit einem Messer und sogar das mit den Händen eine "mechanische Zerkleinerungsform".
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Stephan
geschrieben am: dienstag, 19. juli 2011, 16:46
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Hallo,
seit einiger Zeit trinke ich nun fast täglich einen grünen Smoothie. Und ja man kann sagen ich fühle mich wohl.

Allerdings ist es mir fast unmöglich die Mengenangaben zu erhöhen.
Sie schreiben:
"Beginnen Sie langsam bei etwa 150 Gramm und steigern Sie..."

Momentan enthält jeder meiner Smoothies in etwa 100 Gramm grünes Blattgemüse. Um dieses, zusammen mit Obst, zu einer homogenen Masse zu bekommen, die man noch halbwegs trinken kann benötige ich ca. 700ml Wasser.
Alles in Allem ergibt das eine Menge von 1 Liter grüner Smoothie.
Mehr ist für eine Mahlzeit einfach nicht drin.
Selbst wenn ich dann noch zu Frühstück und Abendessen grünes Blattgemüse esse, hält sich die Menge doch relativ in Grenzen.

Haben Sie Empfehlungen für mich?

Mit freundlichen Grüßen
Stephan


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Stephan,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
100 bis 150 Gramm grünes Blattgemüse ist vollkommen ausreichend, wenn Sie sich damit wohl fühlen und Ihr Speiseplan keine Erhöhung der Menge zulässt. Falls Sie dennoch Lust auf "mehr" hätten, dann könnten Sie beispielsweise Dip-Saucen oder Salat-Dressings ebenfalls auf Grundlage gemixten Grünzeuges zubereiten (z. B. Kräuter (Basilikum, Petersilie, Oregano etc.), ein Teil des grünen Salates, Pinien- oder Kürbiskerne gemeinsam mit Öl und Zitronensaft und etwas Kräutersalz mixen)). Auch Suppen, also quasi herzhafte Smoothies können dazu beitragen, die Grün-Menge zu erhöhen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Romy Seidel
geschrieben am: dienstag, 21. juni 2011, 20:17
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Hallo,liebes Team, ich hab schon eine weile hier immer gelesen und war immer ganz begeistert und nun hab ich mich durchgerungen und einen "guten" Mixer erstanden und losgelegt...lecker muss ich schon sagen und man muss sich erst mal ranwagen z.B. rote Beteblätter oder mangold zu mixen. Geschmacklich konnte ich es mir vorher nicht vorstellen , aber es ist gut je nachdem welche Obst mit drin ist.
Ein problem habe ich nur beim trinken und noch so eine Stunde danach war mein Mund (Zunge) wie etwas "wund" als ob zuviel säure drin ist ? Kann man in diese grünen Smoothies auch 1-2 Eßl. Sojajoghurt reingeben oder Haferflocken oder bekommt einen das zusammen nicht ? LG Romy

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Romy,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Gefühl des "Wundseins" könnte vom Oxalsäuregehalt der Rote Bete-Blätter und des Mangolds herrühren. Probieren Sie künftig kleinere Mengen dieser Blätter und konzentrieren Sie sich mehr auf oxalsäurearmes Blattgemüse wie Salate mit einigen Kräutern, Kohlblätter, Löwenzahn, Melde etc.
Haferflocken als Beigabe könnten Sie austesten, wird aber nicht empfohlen, weil diese gemeinsam mit den Früchten zu Gärprozessen führen könnten. Sojajoghurt ist - aufgrund seiner starken Verarbeitung - normalerweise ebenfalls nicht Bestandteil von grünen Smoothies, die ja mit so natürlicher und lebendiger Nahrung wie möglich versorgen sollen. Falls Sie es aus geschmacklichen Gründen hinzufügen möchten, so ist das sicher eher tolerierbar als überhaupt keine grünen Smoothies mehr zu trinken :-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Petra
geschrieben am: dienstag, 14. juni 2011, 10:55
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Hallo, liebes Team, ich habe voller Begeisterung Ihre Artikel zu den grünen smoothies gelesen und auch schon einige ausprobiert. Selbst mein Mann trinkt mit! Nun habe ich einige Fragen zum Nährwertgehalt. Soll der smoothie eine (oder gar mehrere) Mahlzeiten ersetzen? Mit wie viel kcal muss man ein Glas (250 ml) smoothie in etwa ansetzen? Kann man durch die Aufnahme vieler pflanzlicher Eiweiße auf das tierische Eiweiß ganz verzichten?
Viele Grüße an alle
Petra

Antwort:

liebe Petra,
vielen Dank für Ihren Kommentar :-)
Je nach den enthaltenen Zutaten und der verzehrten Menge können Smoothies auch mehrere Mahlzeiten ersetzen. Experimentieren Sie selbst, in welchen Mengen und mit welchen Zutatenkombinationen Ihr Smoothie Sie am besten und längsten sättigt. Smoothies eignen sich jedoch auch als Vorspeise sehr gut.

Eine Kalorienangabe ist nahezu unmöglich, da jeder eine andere Smoothierezeptur bevorzugt. Die Kalorienmenge hängt insbesondere von der Menge der verwendeten Früchte (Bananen) und der Menge des enthaltenen Nussmuses bzw. der enthaltenen Nüsse/Mandeln ab. Grünes Blattgemüse dagegen schlägt nur wenig zu Buche.

Pflanzliche Eiweisse stehen den tierischen in nichts nach, im Gegenteil, es besteht hier ein deutlich geringeres Risiko eines Eiweissüberschusses (und dessen gesundheitlichen Folgen) als bei einer Ernährung mit reichlich tierischen Produkten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Julius
geschrieben am: dienstag, 01. mã¤rz 2011, 14:06
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Hallo,
ich habe heute meinen ersten grünen Smoothie ausprobiert und bin begeistert. Nun habe ich allerdings noch eine Frage. In dem Artikel ist von Wildkräutern die Rede, welche für den Smoothie benutzt werden können/sollen. Ist es auch möglich hierfür Brennesseln zu verwenden, oder sind diese aufgrund der Säure in den Stachlen nur in gekochtem Zustand genießbar?
Viele Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Julius,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Sie können selbstverständlich auch Brennnesseln in Ihren Smoothie mischen. Wenn Sie die ganz jungen Triebe nehmen, gibt es kaum eine Mengenbeschränkung. Bei älteren Pflanzen raten wir zu nicht mehr als höchstens 30 bis 40 Gramm pro Smoothie und 500 ml Flüssigkeit. Tasten Sie sich jedoch - wenn Sie den Verzehr von Wildpflanzen noch nicht gewöhnt sein sollten - mengenmäßig langsam heran und vergessen Sie das Einspeicheln nicht. Wildpflanzen sind für Ihre großartige Entgiftungswirkung bekannt, was - beim Verzehr plötzlich großer Mengen - zu unerwünschten Begleiterscheinungen führen kann.
Guten Appetit und
liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sigrid
geschrieben am: montag, 31. januar 2011, 20:46
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Hallo, vielen Dank für die tollen Hinweise. Können Sie etwas dazu sagen, wie man bei einer Fruktoseunverträglichkeit vorgehen sollte? Vielen Dank Sigrid


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sigrid,
vielen Dank für Ihre Mail. Grüne Smoothies sollen uns helfen, unseren Verzehr an grünem Blattgemüse und Wildgemüse auf köstliche Weise zu erhöhen. Um den oft bitteren Geschmack von Wildkräutern zu kaschieren, werden Früchte zugefügt. Diese sind also aus ernährungsphysiologischen Gründen keinesfalls nötig. Bei einer Fructoseunverträglichkeit wählen Sie einfach mild schmeckende Blattgemüse und bereiten die Smoothies ohne Früchte zu. Statt dessen können Sie den Nussmusanteil erhöhen und ein wenig eines erlaubten Süßungsmittels wie etwa Xylit verwenden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Steffan
geschrieben am: donnerstag, 20. januar 2011, 06:59
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Guten Tag,

im Kommentar vor mir sind Sie auf den chlorophyllgehalt der inneren Blätter eingegangen… Ich habe beim Zubereiten von meinen Smoothies mit Wirsing immer die äußeren Blätter entfernt so dass eher die helleren Blätter enthalten waren. Da Chlorophyll der grüne Farbstoff der Pflanzen ist klingt es logisch eher die grüneren Blätter zu verwenden, liege ich also richtig dass ich in Zukunft eher die äußeren Blätter verwenden sollte?

Und wie sieht es eigentlich bei Smoothies mit Wildpflanzen wie Löwenzahn aus, wird dort dann auch die Gelbe Blüte verwendet, also komplett alles was oberhalb vom Boden zu finden ist? Gibt es bei manchen essbaren Wildpflanzen einen Teil der Pflanze den man nicht essen sollte (wie mit der Löwenzahl Blüten Frage von mir…)?

Planen Sie einen Artikel über Chlorophyll mit einer Auflistung von Pflanzen/Gemüse und deren Gehalt davon? :-)

Mit freundlichen Grüßen
Steffan

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Steffan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die äußeren Blätter des Wirsings sind - wie Sie vermutet haben - besser geeignet für einen grünen Smoothie als die inneren zarten Blätter. Vom Löwenzahn (wie von anderen essbaren Wildpflanzen) können Sie - wenn Sie wollen - auch die Blüte verwenden, allerdings dann nicht wegen des Chlorophylls, sondern aufgrund vieler anderer wunderbarer sekundärer Pflanzenstoffe, die sich darin befinden. Im Grunde geht es aber beim grünen Smoothie um die chlorophyll- und zellulosereichen Blätter, die - z. B. in Form von Salat - nur unzureichend gekaut würden und daher deren Inhaltsstoffe nicht optimal genutzt werden können. Blüten sind sehr zart und können auch als ungemixte Rohkost mit hohem Deko-Potential den Speiseplan bereichern.
Texte zu Chlorophyll gibt es bereits: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorophyll-ia.html und http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chloropyllin-ia.html.
Was den Chlorophyllgehalt von Blattgemüse angeht, so kann man wirklich davon ausgehen, je dunkelgrüner eine Pflanze/ein Blattgemüse ist, um so chlorophyllreicher ist sie/es. Eine Auflistung würde folglich endlos werden.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karin
geschrieben am: samstag, 15. januar 2011, 22:21
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Liebes ZdG-Team,
danke für den tollen Beitrag.
Ich habe schon einige Tage grüne Smoothies ausprobiert und bin völligst begeistert. Sehr lecker und wenns schee macht, noch besser :-).
Da ich bei Kohl von Weißkohl ausgegangen bin, habe ich einige Blätter davon mitgemixt, war auch schmackhaft, aber anscheinend nicht geeignet...oder?
Mit freundlichen Grüßen
Karin

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Karin,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Im Grunde können auch Kohlblätter mit in den Smoothie gemixt werden. Da ein Smoothie jedoch aus besonders chlorophyllhaltigen Blattgemüsesorten zusammengestellt werden sollte und Weißkohlblätter (vor allem die inneren) - im Vergleich zu anderem Blattgemüse - eher chlorophyllarm sind, wurden sie im Text nicht explizit erwähnt. Die äußeren grünen Weißkohlblätter aber sind durchaus geeignet - sofern man sie mag und gut verträgt.

Kohl übt auf das Verdauungssystem mancher Menschen bekanntlich eine blähende Wirkung aus, welche sich durch die Kombination mit Früchten noch verstärken kann. Daher bleibt es dem persönlichen Geschmack und Befinden überlassen, ob Kohlblätter verwendet werden oder nicht.
Weiterhin viel Spaß mit den grünen Smoothies :-) und

viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Karina K
geschrieben am: montag, 10. januar 2011, 23:47
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Guten Tag,

ein schöner Artikel und auch ich möchte meinen Speiseplan gerne mit grünen Smoothies bereichern.
Ich habe allerdings noch eine Frage zu der häufigen Zutat "Wildkräuter". Kann ich diese auf meiner Fensterbank anbauen? Denn dann sind es ja eigentlich keine "Wild"-kräuter mehr. Woher bekomme ich die Samen/Pflanzen zum Anbauen. Wann ist ein guter Zeitpunkt dafür und welche Erde sollte ich benutzen?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Karina K

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Karina,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wildkräuter sind in der Tat dann besonders "wild", wenn Sie draußen im Garten oder in der freien Natur gepflückt werden. Dennoch ist der "Anbau" auf der Fensterbank oder auf dem Balkon durchaus möglich. Da unter geschützten Bedingungen kultivierte Wildpflanzen aber nicht der sog. natürlichen Auslese durch Konkurrenzdruck, klimatische Einflüsse etc. unterworfen sind, sind sie bzgl. ihrer Inhaltsstoffe nicht ganz so wertvoll wie ihre echten Wildkollegen, mit Sicherheit aber deutlich vitalstoffreicher als das übliche Kulturgemüse aus dem Supermarkt.

Am besten wäre, Sie würden Gartenerde verwenden. Sind Sie auf käufliche Blumenerde angewiesen, wählen Sie nach Möglichkeit torffreie Erde und mischen Sie sie wenn möglich mit Sand. Das Mischungsverhältnis kommt auf die Art der Pflanzen an, die Sie säen möchten. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Sämereien von Wildpflanzen und Wildkräutern erhalten Sie z. B. bei www.hof-berggarten.de. Wenn Sie mit "Wildkräuter Samen" googeln finden Sie noch viele weitere Anbieter, die Sie dann auch zum erforderlichen Erde-Sand-Verhältnis der von Ihnen ausgewählten Pflanzen befragen können.

Viel Spaß mit den grünen Smoothies und
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tatjana V.
geschrieben am: sonntag, 09. januar 2011, 17:59
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Mal wieder ein top Artikel vom ZDG!

Ich plane demnächst grüne Smoothies in meine Ernährung einzubauen da ich bisher nicht viel grünes gegessen habe… dazu muss ich aber auch mein Einkaufverhalten etwas ändern, nichtmehr in den üblichen Läden einkaufen.
Dazu bräuchte ich aber einen kleinen Rat. Und zwar wird ja empfohlen regional Bio-Produkte einzukaufen. Da es mir zeitlich leider nicht möglich ist zu den entsprechenden Öffnungszeiten immer frisches Obst & Gemüse zu besorgen, habe ich mir überlegt einen Lieferservice für frische Bio-Produkte zu verwenden. Leider liefert dieser nur 1x die Woche aus, d.h. ich müsste das Obst & Gemüse teilweise eine Woche lang lagern können.

Meine Frage dazu lautet nun: ist dies überhaupt möglich alles zu lagern ohne dass das Obst & Gemüse ihre ganzen Vitalstoffe verliert? Und wenn ja, wie am besten?

Ich meine, Spinat sollte man ja so schnell wie möglich nach dem ernten essen (gilt wahrscheinlich für vieles andere auch). Aber gibt es da so etwas wie eine Art Priorität mit der man die Produkte dann essen sollte? Z.B. wenn ich Spinat, Mangold und Romana-Salat bestellen würde, dass ich dann den Spinat zuerst esse weil er sich nicht so lang halten lässt, danach Mangold und dann den Romana-Salat.

Mit freundlichen Grüßen,
Tatjana V.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tatjana,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)

In der Tat sollte gerade Blattgemüse so frisch wie möglich verzehrt und so kurz wie möglich gelagert werden. Vielleicht gibt es bei Ihnen ja einen Wochenmarkt am Samstag, wo Sie noch zusätzlich frische Gemüse dazu kaufen können? Wenn der Lieferservice dann Dienstag oder Mittwoch käme, wäre das Timing perfekt und Sie müssten das Gemüse höchstens eine halbe Woche lagern.

Grundsätzlich können Sie jene Gemüse am wenigsten lagern, die aus einzelnen Blättern bestehen wie z. B. Spinat, Mangold, Feldsalat, Rucola etc. Wird Spinat oder Mangold aber büschelweise, also noch am Strunk geliefert/gekauft, lässt er sich bereits länger lagern. Oft besteht auch ein deutlicher Unterschied zwischen der Lagerfähigkeit von Freilandgemüse und solchem aus dem Treibhaus. Letzteres welkt häufig schneller und muss daher rechtzeitig gegessen werden.

Ferner sollten Salate in dieser Reihenfolge verzehrt werden: Kopfsalat, Eichblattsalat, Batavia, Romana, Endivien/Frisee, Zuckerhut. Verpacken Sie Ihr Blattgemüse jedenfalls gut, bevor Sie es in den Kühlschrank legen. Lassen Sie es in der Tüte und besprühen Sie es - vor dem Verpacken - mit etwas Wasser.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tanja
geschrieben am: sonntag, 02. januar 2011, 18:04
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Wird bei den grünen Smothies die Schale von Kiwi, Mango, Ingwer usw. entfernt?
LG Tanja

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tanja,
vielen Dank für Ihre Frage :-)

Die Schale von Mangos, Ingwer und Kiwis müssen - wenn sie aus biologischem Anbau stammen - vor der Weiterverarbeitung zu Smoothies nicht entfernt werden. Im Grunde kommt es auf die Leistungsfähigkeit Ihres Mixers und natürlich auf Ihren Geschmack an. Wenn Ihr Mixer die Schalen gut zerkleinert, spricht nichts dagegen. Schalen enthalten meist Bitterstoffe oder andere - zwar gesunde und wertvolle, aber nicht immer wohlschmeckende - sekundäre Pflanzenstoffe, so dass sie den Geschmack des Smoothies verändern können, was nicht jedem zusagt.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Tina Schmidt
geschrieben am: dienstag, 28. dezember 2010, 23:23
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Liebes ZDG-Team,
soeben habe ich das Buch von Victoria Boutenko "Grüne Smoohties" ausgelesen und während dessen schon einige Smoothies zubereitet und begeistert verzehrt. Einfach eine tolle und für mich wesentliche Entdeckung auf dem Weg zu einer optimalen Ernährung. Was mir aber noch fehlt ist die Information, welche Kohlsorten gemeint sind. Weißkohl soll ja nicht hinein. In den Rezepten steht leider immer nur "Kohl" und so bin bei meiner Recherche nun hier auf Ihrer Seite gelandet in der Hoffnung, dass Sie mir freundlicher Weise verraten, welche Kohlsorten sich für die Smoothies eignen. Danke und freundliche Grüße, T. Schmidt

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Schmidt,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage :-)

Victoria Boutenko spricht meist vom sog. Sibirischen Kohl (zu engl. "kale"). Dabei handelt es sich um eine Art Blattkohl, die es in Deutschland nicht gibt (siehe Fußnote, S. 34 im Buch "Green for Life" von V. Boutenko, falls Sie dieses auch haben sollten). Diese Kohlart ist am ehesten noch mit unserem Grünkohl oder Wirsing zu vergleichen. Ein Grünkohlsmoothie ist jedoch aus geschmackstechnischen Gründen mit Vorsicht zu genießen, da er ziemlich intensiv nach Kohl schmeckt. Also mit nur einem halben Blatt beginnen und reichlich Bananen bereit halten ;-)

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Gerlinde Nuzari
geschrieben am: sonntag, 12. dezember 2010, 05:41
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Sehr geehrtes ZDG-Team,
ich bin überwältigt von der Fülle der Informationen, die ich aus Ihrem Newsletter - und ganz speziell über die Smmothies - entnehmen konnte. Erlauben Sie mir, hierzu ein Gerät der Firma Keimling (www.keimling-naturkost.de) zu erwähnen: es handelt sich um einen Spezialmixer, den "Vitamin TNC 5200 -Der Profi- Standmixer" - allerdings zu dem stolzen Preis von 649.00€. Nachdem ich durch Ihren Artikel jedoch von der hervorragenden gesundheitlichen Wirkung der Smoothies überzeugt wurde, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sich die Ausgabe lohnt, um die Ausnutzung der Blattgemüse noch zu optimieren.
Mit freundlichen Grüßen
G. N.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Nuzari,
vielen Dank für Ihre nette Mail :-) Wir finden den Vitamix zwar ebenfalls wunderbar, halten eine derartige Anschaffung aber für Smoothies nicht für erforderlich. Ein haushaltsüblicher Standmixer (also nicht die Mixeraufsätze kleiner Küchenmaschinen) genügt für die Herstellung von Smoothies im Privathaushalt vollkommen. Mit einem solchen Standmixer werden die Smoothies ebenfalls annähernd faserfrei und können perfekt verdaut werden. Fazit: Wer möchte, kann sich einen Vitamix leisten, nötig ist er für Smoothies aber nicht.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

A. M.
geschrieben am: montag, 06. dezember 2010, 11:31
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie empfehlen auf Ihrer website "grüne smoothies",die ich vor einger Zeit kennen gelernt habe und sehr gerne zu mir nehme. Nun hat mich jemand auf das Problem "Nitrat" aufmerksam gemacht.

Meine "Sorge" bezüglich der grünen Smoothies betrifft einerseits die Tatsache, dass das Grünzeug z.T. sehr viel Nitrat enthält.

Salate, Spinat etc. haben z.B. Nitratwerte von 3000mg/kg-6000mg/kg. Mit der von Ihnen empfohlenen Menge Grünes Blattgemüse von 500g-1kg würde man auf 1500mg-3000mg Nitrat kommen und hat dabei die empfohlene Höchstmenge für den Tagesverzehr an Nitrat, der bei ca. 200mg liegt, eta 10-fach überschritten!

V.a. für Kinder bzw. besonders für Babys ist das wohl richtig gefährlich (Gefahr von Nitrat/Nitrit: "Blausucht" bei Babys). Ich denke, dass man Eltern bezüglich der grünen Smoothies darauf hinweisen sollte.

http://bit.ly/grFFHw

Mit ist dabei klar, dass Nitrat an sich nicht das Problem ist, sondern Nitrit bzw. die daraus mögliche Bildung von Nitrosaminen.

Nitrit entsteht aber gerade durch das Einspeicheln von Lebensmitteln:

Nachfolgend ein Auszug aus Seite 3 dieses Links:

http://bit.ly/bhQwTw

"3.2 Gefährdungspotenzial
Nur ein geringer Anteil des aufgenommenen Nitrits stammt aus der exogenen Aufnahme von Nitrit über den Verzehr von mit Nitritpökelsalzen haltbar gemachten Wurst- und Fleisch-waren. Eine bedeutendere Nitritquelle bildet das Nitrat, das durch Bakterien in der Mundhöhle zu Nitrit umgewandelt wird. Etwa 25% des resorbierten Nitrats werden aktiv in den Speichel sezerniert, bis zu 7% werden in der Mundhöhle, überwiegend durch mikrobielle Reduktasen innerhalb von 24 Stunden zu Nitrit reduziert und aus-schließlich mit dem Speichel in den Magen verlagert. Etwa 90% des gesamten Nitrits im Magen resultieren aus der Nitratreduktion (SKLM, 2000; Mirvish, 1994). Das Ausmaß der Nitratreduktion weist deutliche individuelle Unterschiede auf. Generell gilt, dass nach dem Verzehr eines nitratreichen Lebensmittels die Gehalte an Nitrat und Nitrit im Organismus schnell ansteigen und über einen Zeitraum von mehreren Stunden erhöht bleiben. Hohe Dosen nitrosierbarer Verbindungen (Amine und Amide) im Organismus verstärken die endogene Bildung von N-Nitrosoverbindungen (NOC), von denen sich einige im Tierversuch als potente Kanzerogene erwiesen haben."


Im Auszug aus dem folgenden Link wird beschrieben, dass sich Nitrit (neben der Bildung durch Speicheleinwirkung) v.a. auch durch Zerkleinerung von Lebensmitteln bildet (wie bei grünen Smoothies!).

http://bit.ly/ebpWDe

"Biologische Wirkung von Nitrat:

Nitrat selbst ist für den Erwachsenen ungefährlich. Hohe Dosen führen zu einer verstärkten Durchblutung, vor allem der Herzkranzgefäße. Daher wurde es früher als Medikament für Durchblutungsstörungen verwendet, bis bessere Medikamente auf dem Markt waren.


Die Gefahr von Nitrat liegt an einem Abbauprodukt, dem Nitrit. In Lebensmitteln entsteht Nitrit aus Nitrat nur selten, da es instabil gegenüber Sauerstoff ist. Es kommt zur Nitritbildung unter folgenden Umständen:

* Das Lebensmittel ist luftdicht verpackt, z.B. in Folienbeuteln eingeschweißter Salat. Hier wird durch Mikroorganismen Nitrat zu Nitrit reduziert, es kommen bis zu 10-20 mg Nitrit / kg Salat vor

* Das Lebensmittel wird hoch zerkleinert und dann längere Zeit geschlossen stehen gelassen. Auch hier reduzieren Mikroorganismen vermehrt Nitrat zu Nitrit, da die Oberfläche an der die Reaktion stattfindet nun wesentlich größer ist als im unzerkleinerten Zustand. Hier ist das Paradebeispiel der Spinat, der ja stark zerkleinert wird und nitratreich ist. Hier sollte man den Spinat auf einmal verbrauchen oder Reste kühlen.

De Hauptquellen für Nitrit aus Nitrat sind aber im menschlichen Organismus zu suchen. Zum einen reduzieren viele Mikroorganismen, auch die den Darm bewohnenden Nitrat zu Nitrit, zum anderen vermögen dies auch Enzyme im Speichel. Nitrat aus der Nahrung akkumuliert sich gerne im Speichel und die dort gebildeten Nitritmengen können 30-60 % der Gesamtnitritbelastung ausmachen.

Säuglinge bilden noch keine oder wenig Magensäure und sind so besonders gefährdet, da hier die Mikroorganismen schon im Magen mit der Nitritbildung beginnen."



Auch andere Leute haben sich zu dem Thema Gedanken gemacht, z.B. hier:


http://bit.ly/fo89PM

Und hier geht es um die Nitritbildung im Verdauungstrakt:

http://bit.ly/fDATcb
http://bit.ly/eGkQ3r


Ich will noch mal betonen, dass ich die Grünen Smoothies auf keinen Fall "schlecht machen" will, im Gegenteil. Ich finde sie toll und möchte sie auch weiter zu mir nehmen. Doch mich beschäftigen diese Fragen einfach und ich denke, dass man neue Ideen und Entwickungen auch kritisch prüfen und hinterfragen sollte.

(Als ein Vergleich fällt mir ein: Die tollen Superfoods, wie Goji, Schizandra, Reishi, Jiaogulan, die oft aus China stammen, können z.T. stark mit Pestiziden belastet sein. Da denkt man, man nimmt täglich die tollsten gesunden Sachen und nimmt dabei womöglich viel mehr Pestizide zu sich, als ohne sie.)

Wenn man richtige Wildkräuter in den Smoothie gibt, sehe ich das Nitratproblem nicht. Aber gerade im Winter, wo es hauptsächlich Salat, Spinat, Mangold, Kohl, Petersile etc. ist, die größtenteils (auch bei Bioware) gedüngt wird und aus dem Gewächshaus kommt, schon.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung/Ihr Fachwissen zu dem Thema nennen könnten.

Ein großes Dankeschön im voraus

und herzliche Grüße!

A.M.

Anwort von Zentrum der Gesundheit



Liebe(r) Herr/Frau M.,
herzlichen Dank für Ihre Mail und die hochinteressante Thematik, die Sie ansprechen :-)

Die von Ihnen angegebenen Nitratwerte von 3000 bis 6000 mg/kg stellen nach unseren Informationen absolute Ausnahme- bzw. Spitzenwerte von z. B. Kopfsalat oder Rucola aus Gewächshausanbau im Winter dar und sind keinesfalls die Regel. Wenn Sie sich die Durchschnittswerte von biologisch angebautem Blattgemüse betrachten, so pendeln diese zwischen 500 und 900 mg/kg mit Niedrigstwerten von 10 mg/kg (Quelle: Nährwerttabelle 2010/11 Prof. Dr. I. Elmadfa et al.). Die Nitratwerte von konventionellem Gemüse sind - aufgrund der nitratreichen Kunstdüngung - im Allgemeinen doppelt so hoch wie die Bio-Werte, erreichen also bei weitem noch nicht die von Ihnen genannten Werte.

Was nun die durch Nitrat und grüne Smoothies angeblich gefährdeten Babys betrifft, so gehört ein grüner Smoothies genauso wenig wie andere Lebensmittel in den Bauch eines Säuglings. Babys im gefährdeten Alter brauchen Muttermilch - sonst nichts.

Ihre Bedenken bzgl. einer verstärkten Nitritbildung aufgrund der Zerkleinerung des im Smoothie befindlichen Grüngemüses können wir hoffentlich zerstreuen: Grüne Smoothies werden frisch zubereitet und frisch getrunken. Man kocht sie nicht, man verpackt sie nicht (wie etwa Spinat oder Fertigsalate), legt sie daraufhin nicht tagelang in die Theke eines Supermarktes und man wärmt sie auch nicht nach stunden- oder tagelanger Lagerzeit (wie bei Spinat oft üblich) wieder auf. Bei einem grünen Smoothie haben die Mikroorganismen (die Nitrat zu Nitrit reduzieren würden) gar keine Zeit zur Ansiedlung, da das Getränk bereits vor deren Auftauchen verzehrt ist.

Doch abgesehen davon stellen sich bei diesem Thema zwei wichtige Fragen: 1. Ist Nitrat bzw. das aus Nitrat entstehende Nitrit tatsächlich so ungesund, wie uns seit Jahrzehnten weis gemacht wird? 2. Wie fand man heraus, dass Nitrit gesundheitsschädlich ist?

Zu 1.: Da grüne Blattgemüse seit Jahrmillionen zu des Menschen "artgerechter" Nahrung gehören und sie wohl auch schon seit geraumer Zeit (und nicht erst seit Einführung der synthetischen Düngemittel) Nitrat enthalten, ist anzunehmen, dass dieses Nitrat/Nitrit dem Menschen kaum schaden wird. Und so gibt es inzwischen Studien von Wissenschaftlern, die der Meinung sind, Nitrit sei ganz und gar nicht ungesund, im Gegenteil. Im Speichel werde es u. a. deshalb produziert, um den Körper gegen Erreger zu schützen. (z.B. http://bit.ly/gHe64v)

Zu 2.: Die uns bekannten Untersuchungen zur angeblichen Schädlichkeit von Nitrat/Nitrit wurden mit nitratreichem Trinkwasser durchgeführt oder bestanden lediglich in einem Vergleich der Ernährungsgewohnheiten verschieden essender Personen, wobei sich dann herausstellte, dass Leute, die gerne Gepökeltes essen, deutlich krebsgefährdeter waren als jene, die eben kein Gepökeltes essen. Uns ist keine Studie/Untersuchung bekannt, bei der man die Schädlichkeit des Nitrats bzw. Nitrits aus grünen Smoothies nachgewiesen hätte;-)

Man könnte bei dieser Diskussion glatt annehmen, grüne Smoothies enthalten nur Nitrat. Dem ist definitiv nicht so!! Sie enthalten eine Fülle wunderbarer Vitalstoffe. Niemand untersuchte bislang, inwiefern diese Vielfalt MITEINANDER im Organismus wirkt. Einzelne Substanzen werden herausgepickt, mittels Reagenzglasversuchen auf ihre Wirkung getestet und dann an den Pranger gestellt. Selbst wenn Nitrat/Nitrit schädlich wäre (was wir - wenn dieses Nitrat im natürlichen Lebensmittel und nicht in Form von Pökelsalz aufgenommen wird - stark bezweifeln), wäre es unsinnig, nur wegen eines einzigen möglicherweise ungünstigen Stoffes ein Lebensmittel zu meiden, das sehr viel mehr positive und vitalisierende Inhaltsstoffe aufweist als alle übrigen üblicherweise verzehrten Lebensmittel zusammen. Letztere enthalten außerdem - neben Nitrat - eine reichhaltige Sammlung höchst gesundheitsbedenklicher Substanzen, deren Aufzählung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde.

Wollen wir uns also vor Nitrat-Angst schlotternd lieber das kontrollierte Einheitsjoghurt in den Mund schieben, dessen Hormon- oder Antibiotikarückstände niemanden interessieren und dessen Aromen, Verdickungsmittel, Zuckerstoffe etc. unbestrittenermaßen kein bisschen nutzen, dafür aber ziemlich sicher schaden und dabei an Vitalstoffmangel zugrunde gehen, hauptsache es ist kein Nitrat enthalten? Warum orientieren wir uns statt dessen nicht einfach an jenen Menschen, die allein mit ihrer strahlenden Vitalität jeden nitratfrei lebenden "Normal"esser in den Schatten stellen?

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Kräuterhexe
geschrieben am: sonntag, 05. dezember 2010, 18:28
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wieder einmal hat ZdG mein Leben bereichert. Ich mag nur sehr wenig Grünzeug, und hatte mir immer wieder mal Gedanken gemacht, wie ich diese in meine Ernährung miteinbauen könnte. Der grüne Smoothie ist eine tolle Idee. Vielen Dank!!
Kirsten Doris Lage
geschrieben am: samstag, 04. dezember 2010, 14:31
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Hallo ! Ich wohne in Belo Horizonte/Brasilien und halte mir seit Jahren einen Gemüsegarten. Doch erst heute, nachdem ich von den Smoothies las, wurde mir klar welch für einen Schatz ich zuhause habe, und habe natürlich auch gleich mit einem grünen Mixgetränk angefangen. Vielen tausend Dank für die Anregung !
Flow
geschrieben am: montag, 29. november 2010, 11:00
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Hallo ZDG-Team.

Ein paar Fragen:

Jetzt im Winter ist es schwierig frisches Blattgemüse zu kaufen.
Macht es Sinn als Alternative für den Smoothie auch tiefgekühltes Blattgemüse wie Blattspinat oder Kohl zu verwenden. Wenn ja: Wie taue ich es am besten für den Smoothie auf?

Vielen Dank!

Mfg

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Flow,
vielen Dank für Ihren Kommentar :-)
Für Smoothies sollte rohes Blattgemüse verwendet werden. Tiefkühlgemüse ist meist blanchiert, so dass es sich dafür nicht mehr eignet. In Naturkostläden und Wochen-/Bauernmärkten finden Sie auch im Winter verschiedene Blattgemüse z. B. grüne Wintersalate, Feldsalat und für einen herberen Geschmack Grünkohl. Auch frischen Freilandspinat gibt es dort normalerweise ganzjährig.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Barbara Neubronner
geschrieben am: sonntag, 28. november 2010, 13:29
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sehr interessant und liegt auf meiner Linie. Danke!

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