Grüne Smoothies


Der Mikronährstoffgehalt in grünen Smoothies übertrifft bei weitem denjenigen unserer üblichen Grundnahrungsmittel. Grüne Smoothies eiweißreich, mineralstoffreich und vitaminreich.

Grüne Smoothies - die perfekte Mahlzeit

Veröffentlichung am 25.11.2010 um 16:33 Uhr / Aktualisierung am 05.04.2012 um 17:28 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Grüne Smoothies sind DIE perfekte Mahlzeit für moderne Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist. Mit grünen Smoothies macht gesunde Ernährung unglaublich viel Spaß. Die grünen Mixgetränke aus Früchten, grünem Blattgemüse und Wasser schmecken köstlich, sind im Nu zubereitet und liefern hochkonzentrierte Vital- und Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form.

Grüne Smoothies Grüne Smoothies sind hochkonzentrierte Vital- und Nährstoff Lieferanten

Für Menschen die keinen Salatmögen

Sie mögen grüne Blattgemüse nicht? Dann sind grüne Smoothies für Sie die ideale Lösung, um dennoch in den Genuss all der phantastischen Vorteile zu gelangen, die grüne Blattgemüse für Ihre Gesundheit mit sich bringen. Grüne Smoothies stehen für eine optimale gesunde Ernährung. Grüne Blattgemüse schmecken nämlich – in einen Smoothie verpackt – einfach wundervoll.

Die Entdeckerin der grünen Smoothies: Victoria Boutenko

Grüne Smoothies wurden von der gebürtigen Russin Victoria Boutenko entdeckt, die heute mit ihrer Familie in den USA lebt. Vor einigen Jahren noch litt die gesamte Familie Boutenko an den verschiedensten Gesundheitsbeschwerden. Victorias Mann hatte eine äußerst schmerzhafte rheumatische Arthritis sowie eine sog. progressive Hyperthyreose (fortschreitende Schilddrüsenüberfunktion).

Victoria selbst wurde eine Herzkrankheit diagnostiziert, an der bereits ihr Vater verstorben war und sogar ihre beiden Kinder litten schon im zarten Teenageralter an den quälenden Symptomen chronischer Erkrankungen. Tochter Valya kämpfte seit ihrer Geburt mit Asthma und Sohn Sergei war Diabetiker (Typ 1).

Verschiedene Ärzte stimmten schließlich darin überein, dass sich die Familie Boutenko mit ihren Gebrechen abfinden müsste. Selbstverständlich gäbe es wunderbare Medikamente, mit denen man versuchen könne, ihre Leiden ein wenig zu mildern, aber eine Chance auf Heilung gäbe es nun wirklich nicht. Victoria Boutenko wollte sich damit nicht abfinden und begab sich auf die Suche nach einer Lösung.

Schwere Krankheiten mit Rohkost geheilt

Alsbald stieß sie auf die Rohkosternährung und war sofort hell begeistert. Sie stellte praktisch über Nacht die Ernährung der ganzen Familie um. Verständlicherweise brachen die Kinder angesichts der neuen sehr gemüse- und früchtelastigen Mahlzeiten nicht gerade in einen Freudentaumel aus. Doch hielt ihr Widerwillen nicht sehr lange an. Dann nämlich, als sie bemerkten, dass ihre Krankheiten mit dieser Art der Ernährung verschwanden, begannen sie, sie zu lieben.

Victorias Herz funktionierte plötzlich wieder und ihr Mann, der vor Schmerzen nicht mehr selbst seine Schnürsenkel hatte binden können und laut seines Orthopäden eher früher als später im Rollstuhl landen würde, konnte nach dreieinhalb Monaten Rohkost – gemeinsam mit der ganzen Familie – an einem 10-Kilometer-Rennen teilnehmen.

Was fehlt?

Nach einigen Jahren jedoch hatten Victoria und ihr Mann das Gefühl, ihnen fehle etwas. Victoria analysierte ihre Mahlzeiten und stellte schließlich fest, dass sie zwar viele Früchte aßen, viele Wurzelgemüse und auch viele Nüsse und Samen, doch fast überhaupt kein grünes Blattgemüse. Der Grund war einfach: Sie mochten es nicht. Wenn sie grüne Salate verspeisten, dann nur mit einer großen Menge Dressing. Damit rutschten die Blätter besser, lagen aber anschließend schwer im Magen, so dass sie immer weniger davon aßen.

Grüne Blattgemüse

Victoria beobachtete unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen und deren Ernährungsgewohnheiten. Sie sah, dass Schimpansen außergewöhnlich große Mengen der verschiedensten Blätter und Wildpflanzen aßen und zwar nicht mit Dressing, sondern besonders gerne gemeinsam mit Früchten.

Sie sah auch, dass Schimpansen ihre Nahrung ausgiebig kauten und nicht in aller Hast hinunter schlangen. Fasziniert war sie außerdem von der unglaublichen Vielfalt, in der die Menschenaffen ihre grünen Blattmahlzeiten zu sich nahmen.

Während viele Menschen – oft während ihres gesamten Lebens – gerade einmal eine Handvoll verschiedener grüner Blattgemüse zu sich nehmen, ernähren sich Schimpansen von weit über hundert verschiedenen grünen Pflanzen. Menschen essen außerdem relativ vitalstoffarme Kultursalate, Schimpansen hingegen Wildpflanzen, die zu den reichhaltigsten Mikronährstoffquellen unseres Planeten gehören.

Victoria zog für sich und ihre Familie die entsprechenden Schlüsse:

  • Es sollte künftig mehr grüne Blattgemüse geben.
  • Es sollte außerdem sehr viele verschiedene Blattgemüsearten, Kräuter und Wildpflanzen geben.
  • Sie würden darauf achten, alles sehr gründlich zu kauen.

Der grüne Smoothie

Doch es ergaben sich Probleme. Sie mochten nach wie vor keine grünen Blattgemüse und es fiel ihnen schwer, diese so ausführlich zu kauen, wie es nötig gewesen wäre. Und genau aus dieser Zwickmühle heraus entstand der grüne Smoothie.

Victoria hatte gesehen, dass Schimpansen ihr Grünzeug gerne zusammen mit Früchten essen. Also gab sie Grünzeug, Früchte und etwas Wasser in den Mixer. Das Ergebnis war ein grüner Drink, der – wider Erwarten – köstlich schmeckte und es daher erlaubte, große Mengen grünes Blattgemüse in der für eine optimale Verdauung notwendigen feinen Zerkleinerung mit gleichzeitig großem Genuss zu verzehren.

Das Ergebnis für das Wohlbefinden der Familie Boutenko war so fantastisch, dass Victoria inzwischen zwei Bücher über grüne Smoothies geschrieben hat und durch die Welt reist, um Vorträge über grüne Smoothies zu halten, damit möglichst viele Menschen von dieser einfachen und gleichzeitig göttlichen Speise profitieren mögen.

Warum grüne Blattgemüse?

1. Hoher Mikronährstoffgehalt

Der Mikronährstoffgehalt grüner Blätter übertrifft bei weitem denjenigen unserer üblichen Grundnahrungsmittel wie Getreide, Kartoffeln, Milch oder Fleisch. Wenn von „grüne Blätter“ die Rede ist, dann geht es weniger um Kopfsalat, da dieser sehr arm an Mineralien und Vitaminen ist, sondern um solche grünen Blattgemüsearten, die sich durch einen sehr hohen Mikronährstoffgehalt auszeichnen.

Dazu gehören Wildgemüse, Kräuter, Sprossen und grüne Kulturgemüse. Außerdem können die Blätter von Karotten, Radieschen, Kohlrabi und Rote Beten verwendet werden.

Sie sind sehr viel eiweißreicher, mineralstoffreicher und vitaminreicher als ihre Rüben bzw. Knollen, so dass es viel zu schade wäre, das Grün wegzuwerfen. Die Blätter der Rote Bete beispielsweise enthalten achtmal so viel Calcium, dreimal so viel Eisen und Magnesium, sechsmal so viel Vitamin C, annähernd 200mal so viel Vitamin A und 2000mal so viel Vitamin K als die Rote-Bete-Knolle.

2. Urquell der sekundären Pflanzenstoffe

Die erwähnten grünen Blattgemüse sind außerdem unschlagbar, was ihren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen betrifft. Sekundäre Pflanzenstoffe haben viele wunderbare Eigenschaften, die unsere Wissenschaftler erst in letzter Zeit nach und nach entdecken.

Sie können antibakterielle, antitumorale, antivirale, immunsystemstimulierende, blutverdünnende, leberschützende, darmreinigende, antiarthritische und viele weitere gesundheitlich wertvollen Wirkungen haben.

Darüber hinaus gelten sekundäre Pflanzenstoffe in ihrer Funktion als Antioxidantien als hochkarätige Freie-Radikale-Fänger, verhindern so Krankheit und Leid und verzögern ganz nebenbei den Alterungsprozess.

3. Viele Ballaststoffe

Grüne Blattgemüse sind ganz besonders reich an unlöslichen Ballaststoffen. Diese Ballaststoffe werden nicht verdaut, sondern verlassen unverändert unseren Körper. Dennoch sind sie von überragendem Wert. Unlösliche Ballaststoffe aus grünem Blattgemüse sehen unter dem Mikroskop aus wie winzige Schwämmchen. Wenn diese Schwämmchen durch unser Verdauungssystem gleiten, tun sie dort das, was ein Schwämmchen am liebsten tut: Putzen.

Sie nehmen Giftstoffe auf und transportieren sie aus dem Körper hinaus, fördern außerdem eine gründliche Darmentleerung, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und senken so das Diabetesrisiko, stärken unser Immunsystem, beugen Gallensteinen und verschiedenen Krebsarten vor und senken die Werte des ungesunden LDL-Cholesterins – um nur einige wenige all der vorteilhaften Auswirkungen von Ballaststoffen aus grünen Pflanzen zu nennen.

4. Grüne Blattgemüse machen basisch

Kein anderes Lebensmittel hat auf den Organismus eine derart basische Wirkung wie rohe grüne Blattgemüse. Während Getreide- und Milchprodukte im allerbesten Falle noch neutral wirken, meistens jedoch im sauren Bereich anzusiedeln sind, während Fleisch, Wurst und Fisch deutlich sauer verstoffwechselt werden, während Nüsse außer Mandeln säurebildend sind, während sogar manche stark zuckerhaltigen Früchte eine saure Wirkung nach sich ziehen, liefern grüne Blattgemüse basische Mineralien in so großen Mengen und so perfekter, leicht verwertbarer Qualität, dass ihre basische Wirkung völlig unbestritten ist.

Ein wirklich dauerhaft gutes und langfristig gesundes Säure-Basen-Verhältnis zu erreichen, ist ohne grüne Blattgemüse daher so gut wie unmöglich.

5. Grüne Blattgemüse sind voller Chlorophyll

Victoria Boutenko schreibt dazu in ihrem Buch „Green For Life“: „Chlorophyll ist so wichtig wie das Sonnenlicht. Ohne Sonnenlicht gäbe es kein Leben und ohne Chlorophyll gäbe es ebenfalls kein Leben! Wenn wir so viel Chlorophyll wie möglich zu uns nehmen, ist das, als badeten wir unsere inneren Organe in Sonnenschein. [...]

Chlorophyll versorgt unseren Körper wie eine liebevolle, fürsorgliche Mutter. Es heilt und reinigt all unsere Organe und vernichtet viele unserer inneren Feinde wie etwa krankheitserregende Bakterien, Pilze oder Krebszellen.“

Chlorophyll für gesundes Blut und eine gesunde Darmflora

Chlorophyll ist außerdem ein hervorragender Blutbildner. Es ist fast identisch mit unserem roten Blutfarbstoff und sorgt daher für reines und gesundes Blut. Je gesünder unser Blut aber ist, umso gesünder sind all unsere Organe, Drüsen, Blutgefäße und jede einzelne unserer Zellen.

Auch für eine gesunde Darmflora ist Chlorophyll unverzichtbar. Jeder weiß inzwischen, wie wichtig die richtige Balance unserer Darmflora für unser Wohlbefinden ist.

Schädliche Einflüsse von außen wie Alkohol, Koffein, Antibiotika, schlechte Ernährung oder Stress können dieses sensible Gleichgewicht sehr schnell zerstören. Je mehr Chlorophyll wir aber zu uns nehmen, umso schneller regeneriert sich unsere Darmflora und damit automatisch unser Gesamtzustand.

Chlorophyll reinigt, beugt vor und heilt

Chlorophyll verbessert also das Blutbild, beugt Krebs vor (und bekämpft ihn), versorgt mit leicht aufnehmbarem Eisen und verhindert Anämien, schafft ein basisches Milieu, entgiftet, reinigt die Leber, beseitigt unangenehmen Körper- und Mundgeruch, lindert Zahnfleischprobleme und säubert die Zähne, verbessert das Sehvermögen, fördert die Wundheilung, wirkt gegen Entzündungen und beschenkt unseren Körper mit zahllosen weiteren Wohltaten.

Mehr Informationen über Chlorophyll finden Sie hier: „Grüne Lebensmittel schützen“ und „Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie“.

Warum müssen grüne Blattgemüse gemixt werden?

Natürlich „müssen“ grüne Blattgemüse nicht gemixt werden. Man kann weiterhin grüne Blattgemüse in Form von Salaten zu sich nehmen. Doch sollte man, wenn man von grünem Gemüse auch profitieren will, dieses ausgiebig kauen. Das aber ist vielen Menschen heutzutage nicht mehr möglich. Einerseits haben sie gar keine Zeit dazu, andererseits auch einfach keine Lust. Oft ist es allerdings auch nur die reine Gewohnheit, alle Mahlzeiten möglichst rasch zu vernichten – am besten während des Zeitungslesens oder Fernsehens.

Wird grünes Blattgemüse nun im Mixer fein zerkleinert, imitiert das einen gründlichen Kauprozess und erst dann können wir es optimal verdauen und alle wunderbaren Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit nutzen. Dennoch sollten auch Smoothies nicht in aller Eile getrunken werden. Jeder Schluck wird gut eingespeichelt und erst dann geschluckt.

Das Grüne-Smoothie-Grundrezept

Ein grüner Smoothie besteht aus folgenden Grundzutaten:

  • Grünes Blattgemüse
  • Früchte
  • Wasser

(Anmerkung: Wurzel – und Knollengemüse oder auch Gemüse wie Brokkoli bzw. Blumenkohl gehören nicht in den grünen Smoothie.)

Zubereitung:
Geben Sie 200 Milliliter Wasser gemeinsam mit 150 Gramm zerkleinertem Grünzeug nach Wahl. Mixen Sie 1 bis 2 Minuten. Fügen Sie jetzt 150 Gramm zerkleinerte Früchte dazu und mixen Sie erneut, bis ein homogener Drink entstanden ist. Wenn Ihnen das Ergebnis zu dickflüssig ist, verdünnen Sie mit Wasser.

Grüne Smoothies für Gourmets

Gerade für Grüne-Smoothies-Anfänger empfiehlt es sich, die obige Grundrezeptur mit verschiedenen köstlichen und gleichzeitig gesunden weiteren Zutaten zu verfeinern. Nachfolgend einige Tipps:

  • Frisch gepresster Orangensaft statt Wasser
  • Etwas Kokosöl, Leinöl, Mandelmus oder Sesammus (1 Esslöffel Mus bzw. 1 Teelöffel Öl)
  • Frischer Ingwer (ein fingernagelgroßes Stück oder mehr)
  • Einige Rosinen
  • Frisch geriebene Zitronenschale oder frisch gepresster Zitronensaft
  • Gewürze wie z. B. Zimt, Kardamom oder echte Vanille.

Welche grünen Blattgemüse können verwendet werden?

  • Wildgemüse z. B. Löwenzahn, Vogelmiere, Melde, Weißer Gänsefuß, Wegerich, Giersch, Portulak etc.,
  • Kräuter z. B. Petersilie, Minze, Dill, Basilikum, Oregano etc.,
  • Sprossen z. B. von Alfalfa, Brokkoli, Sonnenblumenkernen etc. (aber keine Hülsenfruchtsprossen),
  • grüne Kulturgemüse z. B. Spinat, Staudensellerieblätter, Mangold, Grünkohlblätter, Rucola sowie Freilandsalate und
  • Blätter von z. B. Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Rote Bete, Brokkoli, Blumenkohl etc.

Das Ziel sollte der Verzehr von mindestens 500 Gramm bis zu einem Kilogramm grünem Blattgemüse pro Tag sein. Beginnen Sie langsam bei etwa 150 Gramm und steigern Sie die Menge kontinuierlich. Sie werden bemerken, dass Sie das Grünzeug und auch seinen Geschmack mit jedem Tag mehr lieben. Sie werden die Früchtemenge reduzieren können und irgendwann werden Sie sogar den Geschmack von reinem Weizengrassaft lieben.

Das bedeutet, unser Geschmackssinn ist durch unsere Erziehung und die jahrzehntelange falsche Ernährung (z. B. zu süße, zu salzige, zu aromatisierte Speisen) so verdorben, dass er das, was von Natur aus unser Hauptnahrungsmittel sein sollte, gar nicht mehr mag.

Lassen wir unserem Geschmackssinn jedoch Zeit, sich zu regenerieren, wird er sich an seine Wurzeln erinnern und plötzlich kann man vom frischen Aroma der grünen Pflanzen nicht mehr genug bekommen.

Was tun, wenn einmal kein Grünzeug zur Hand ist?

Für Tage, an denen man partout kein grünes Blatt in greifbarer Nähe hat, kann biologisches Weizengras-, Dinkelgras-, Gerstengraspulver oder basisches PlantaBase-Pulver verwendet werden. Es sollte aber jedoch frisches Grün niemals dauerhaft ersetzen.

Wenn Sie den Chlorophyllgehalt eines Smoothies weiter erhöhen möchten, können Sie das Pulver jedoch noch zusätzlich zum frischen Grün dazu geben.

Was macht grüne Smoothies noch kraftvoller?

Grüne Smoothies sind ein ideales Gericht für experimentierfreudige und phantasievolle Köchinnen und Köche. Es gibt unendlich viele Variationen und unwahrscheinlich vielfältige Zutaten, mit denen Smoothies zu Ihrer ganz individuellen Lieblingsspeise werden können. Ihrem Einfallsreichtum sind (fast) keine Grenzen gesetzt. So kann man grüne Smoothies noch gehaltvoller und noch vitalisierender zubereiten, indem man sie mit der einen oder anderen ganz besonderen Zutat anreichert. Hier einige Beispiele:

  • Geben Sie den Inhalt von zwei bis drei Kapseln Ginseng in Ihren Smoothie.
  • Machen Sie Ihren Smoothie noch proteinreicher: Mit einem Esslöffel basischem rein pflanzlichem Eiweißpulver, dem Vital Pulver Lupine.
  • Machen Sie aus Ihrem Smoothie einen unvergleichlichen Powerdrink und fügen Sie Basenquelle hinzu, ein basisches Kräuter- und Früchtepulver oder auch Planta Base plus, eine basische Kombination aus besonders antioxidantienreichen Zutaten, Prebiotika für eine gesunde Darmflora, Silicium für gesundes Haar sowie natürliche Wirkstoffe aus beispielsweise der Nachtkerze für eine gesunde Hormonbalance.
  • Bereiten Sie Smoothies dickflüssiger und statt mit Früchten mit Avokados zu, würzen Sie sie herzhaft mit Kräutern, etwas Steinsalz oder Kräutersalz und WürzÖl und servieren Sie das Ergebnis als leckere Suppe.

Rezepte für grüne Smoothies

Beginnen Sie am besten mit einem Smoothie aus einigen wenigen Zutaten und experimentieren Sie dann ganz nach Lust, Laune und Ihrem Geschmack. Unsere Rezepte sollen keine unveränderlichen Vorgaben sein, sondern Anregungen für Ihre eigenen wundervollen Kreationen. Die Zubereitung ist immer dieselbe wie unter „Das Grüne-Smoothie-Grundrezept“ beschrieben, wobei die Konsistenz mit mehr oder weniger Wasser dem eigenen Geschmack angepasst wird. Wir wünschen fröhliches Smoothen und einen köstlichen Appetit!

Einfacher Spinat-Smoothie

150 Gramm Spinat
2 Bananen
150 Milliliter frisch gepresster Mandarinen- oder Orangensaft
1 Esslöffel Mandel- oder Sesammus
Für alle, die Ingwer mögen: 1 Stück frischer Ingwer

Kräuter-Smoothie

½ Bund Petersilie
50 Gramm Wildkräuter (z. B. Wegerich, Löwenzahn, Giersch o.ä.)
2 reife Birnen
2 süße Äpfel
2 Esslöffel Mandelmus
2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
300 Milliliter Wasser

Möhrengrün-Smoothie

Grün von drei Möhren
150 Gramm Babyspinat oder Römersalat
1 Orange geschält
1 Mango
1 Banane
1 Esslöffel Leinöl
400 Milliliter Wasser

Victoria Boutenkos Lieblings-Smoothi(1)

6 Blätter roter Blattsalat (Eichblatt, Batavia o.ä.)
¼ Bund frisches Basilikum
Saft einer halben Zitrone ½ rote Zwiebel
Staudensellerieblätter
¼ Avocado
2 Tassen Wasser

Smoothie-Suppe

2 Avokados
100 Gramm Spinat
Staudensellerieblätter so viele, wie Ihnen schmecken
½ Salatgurke
3 reife Tomaten
frisch gepresster Zitronensaft
nach Wunsch etwas Knoblauch oder Zwiebel
400 Milliliter Wasser

Fussnote

(1) aus „Green For Life“ von Victoria Boutenko, Hans-Nietsch-Verlag

Hier finden Sie eine Vielzahl an Rezepten für grüne Smoothies


Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden

Weitere themenrelevante Artikel:

Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt

Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt

(Zentrum der Gesundheit) - Go Green! Essen Sie „grün“, trinken Sie „grün” und leben Sie „grün“! Go Green! Das ist das Motto einer neuen Generation von Menschen, die mit der grünen Partei nicht unbedingt etwas zu tun hat, stattdessen aber voller Freude und Begeisterung im Einklang mit der Natur lebt. Wer „grün“ lebt, hat erkannt, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmitteln steckt. Grüne Lebensmittel sind jene sog. Superfoods, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann. Worauf warten Sie noch? Go Green!

weiterlesen

 

Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie

Chlorophyll: Zehnmal wirksamer gegen Krebs als Chemotherapie

(Zentrum der Gesundheit) - Warum Chlorophyll und damit grüne Pflanzen Krebs heilen können. Neueste Forschungen des Linus-Pauling-Insituts der Oregon State University lassen vermuten, dass natürliche Substanzen wie etwa der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll oder Selen aus Knoblauch und der Paranuss im Kampf gegen Krebserkrankungen eine möglicherweise viel bedeutendere Rolle spielen könnten, als man bislang angenommen hatte.

weiterlesen

 

Brennnessel – ein köstliches Heilkraut

Brennnessel – ein köstliches Heilkraut

Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

weiterlesen

 

Grünes Blattgemüse deckt den Eisenbedarf

Grünes Blattgemüse deckt den Eisenbedarf

(Zentrum der Gesundheit) - Grünes Blattgemüse ist auf dem Teller vieler Menschen inzwischen fast so selten wie Mammutfleisch. Milch-, Fleisch- und Getreideprodukte bestimmen unseren Speiseplan. Grünes Blattgemüse jedoch verschwindet immer mehr von der Bildfläche. Ihnen fällt beim Wort „Blattgemüse“ nur Spinat ein? Wir nennen Ihnen mehr als 50 grüne Blattgemüse - und erklären, warum sich kaum ein Lebensmittel für eine gesunde Versorgung mit dem Spurenelement Eisen so gut eignet wie grünes Blattgemüse.

weiterlesen

 

Kamillen – für Entspannung und starke Nerven

Kamillen – für Entspannung und starke Nerven

Kamillentee kennt jeder. Von einem Kamillen-Smoothie jedoch hat noch kaum jemand etwas gehört. Er ist ein wunderbarer Begleiter für stressige Zeiten, entspannt und beruhigt die Nerven.

weiterlesen

 

Pflanzeninhaltsstoffe

Pflanzeninhaltsstoffe

In Pflanzen entstehen neben Mineralien und Vitaminen noch viele andere wirksame Stoffe. Jeder Stoff erfüllt eine besondere Funktion. Deshalb bietet die Kenntnis und Vertrautheit mit den einzelnen Stoffen einen guten Einblick in ihre kombinatorischen und physiologischen Wirkungsweisen.

weiterlesen

 

Die Kraft der Heilpflanzen

Die Kraft der Heilpflanzen

Die meisten frei lebenden Tiere zehren seit jeher zum Ende der Winterzeit von ihren letzten Kräften. Ähnlich erging es bis ins vorletzte Jahrhundert hinein auch uns Menschen. Nach Monaten karger Nahrung suchten Mensch und Tier nach Pflanzen, die in der Lage waren, den entstandenen Energiemangel auszugleichen. Und genau diese Pflanzen lässt Mutter Natur im Frühling in einer Vielfalt erblühen.

weiterlesen

 


Alles neu macht der Mai!

Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.

(37)

schnib
geschrieben am: Sonntag, 08. April 2012, 22:35
eMail-Adresse hinterlegt

sie schreiben in ihrem artikel : Doch sollte man, wenn man von grünem Gemüse auch profitieren will, dieses ausgiebig kauen. Warum, sollte man grünes Gemüse ausgiebig kaufen, gibt es Studien die belegen, dass zerkauen wichtig ist ? Der Magen Darm Trakt kann doch alles wunderbar zerkleinern, es dauert ggf. nur etwas länger oder hat einen größeren Energieaufwand ? Mich würde ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zu diesem Thema sehr interessieren. Freundliche Grüße




ZDG GmbH antwortet:

Hallo Schnib,
danke für Ihre Mail.
Unser Verdauungssystem beginnt nicht erst im Magen, sondern im Mund - und zwar mit dem Kauprozess. Schon allein die Existenz von Zähnen sollte eigentlich die Vermutung nahe legen, dass diese auch benutzt werden sollten. Dass wir sie heute nicht mehr so intensiv benutzen, liegt an der heute üblichen stark verarbeiteten Nahrung, die weich ist und daher eher zum Runterschlucken als zum Kauen animiert. Neben den Zähnen befinden sich im Mund darüber hinaus auch Speicheldrüsen, die Verdauungsenzyme bilden und die nur bei intensivem Kauprozess in hilfreichen Mengen mit der Nahrung vermischt werden können.
 
In Bezug auf das Kauen gilt folgendes:

Je länger gekaut wird,

  • umso intensiver wird die Nahrung zerkleinert
  • umso grösser ist die Angriffsfläche für die Verdauungsenzyme
  • umso höher ist der Speichelfluss (und umso seltener ist Karies!)
  • umso besser können die Kohlenhydrate im Mund vorverdaut werden
  • umso gründlicher kann die Nahrung daraufhin im Dünndarm weiter verdaut und resorbiert werden
  • umso seltener treten Fäulnis- und Gärprozesse im Darm auf
  • umso seltener entstehen Blähungen, Bauchschmerzen, Krämpfe und viele weitere Verdauungsbeschwerden
  • umso schneller ist man satt und umso seltener ist Übergewicht
  • umso gesünder ist das Darmmilieu, umso stärker das Immunsystem und umso besser können Nähr- und Vitalstoffe verwertet - und somit kann der Körper auch besser versorgt werden und umso gesünder ist er.

Dabei handelt es sich eigentlich um ganz normale und bekannte physiologische Prozesse, die Sie in nahezu jedem ernährungswissenschaftlichen Buch oder auch in der anatomischen Literatur nachlesen können.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

phonique
geschrieben am: Dienstag, 31. Januar 2012, 08:17
eMail-Adresse hinterlegt

hallo, ich trinke beinah täglich grüne Smoothies seit einem halben Jahr, habe auch Boutenkos Bücher gelesen und experimentiere gerne mit den Zutaten rum. Neulich hab ich am Amsterdamer Flughafen an einem Smoothie Stand einen grünen Smoothie (u.a. mit Spinat) getrunken zu dem Frozen Yoghurt hinzugefügt wurde. das war geschmacklich eine tolle Abwechslung. Ich habe mir heute auch mal 2 Löffel Magerquark mit in den Mixer für mein letztes Glas getan (mit Birne, Banane, Spinat und Wasser) und es hat mir ganz hervorragend geschmeckt. Mir ist natürlich klar, daß Magerquark nie in Boutenkos Rezepten auftaucht, aber können sie mir sagen, ob das generell die Smoothie Qualität verschlechtert und wenn ja warum?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo phonique,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Nachteile von Milchprodukten haben wir in verschiedenen Artikeln ausführlich erläutert, z. B. hier:

Ist Kuhmilch gesund?

Verbindung Milch und Krankheiten

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Ulrike
geschrieben am: Sonntag, 29. Januar 2012, 11:56
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, kann man auch grüne Smoothies mit ionisiertem Wasser trinken? Vielen Dank.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
wir empfehlen, grüne Smoothies mit gefiltertem Trinkwasser oder mit Quellwasser, nicht aber mit ionisiertem Wasser zuzubereiten. Ionisiertes Wasser ist - unserer Ansicht nach - eher als Nahrungsergänzungsmittel zu betrachten, dass allein für sich in kleinen Mengen getrunken werden kann, aber nicht mit anderen hochwertigen Lebensmittel gemischt werden sollte, zumal grüne Smoothies aufgrund der wertvollen grünen Blattgemüse bereits selbst eine basische Wirkung haben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mizzie
geschrieben am: Donnerstag, 26. Januar 2012, 11:55
eMail-Adresse hinterlegt

hallo, gibt es definitiv keine möglichkeit, den smoothie aufzubewahren? ich habe keine ahnung, wie ich die menge für nur eine portion herstellen soll. drittel banane, drittel apfel? und dann das angeschnittene obst aufheben? ich trinke seit ein paar wochen täglich einen grünen smoothie und mein rezept ergibt eine menge für drei tage. außerdem trinke ich ihn nie sofort, sondern erst ca 2 stunden später auf der arbeit. ist das jetzt alles vergebliche liebesmüh, was ich tu? haben sie einen tipp für mich?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Mizzie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es wäre tatsächlich sinnvoller, nur jene Smoothie-Menge zuzubereiten, die wenigstens am selben Tag noch verzehrt wird. Das übrig gebliebene Obst könnten Sie ja zu einer anderen Tageszeit essen, beispielsweise in Form eines Fruchtsalates. Wenn Sie das nicht möchten, dann streichen Sie auf die Schnittfläche des Obstes etwas Zitronensaft, legen Sie es mit der Anschnittseite nach unten auf ein Teller und stellen Sie es in den Kühlschrank. Wenn Sie weiterhin den Smoothie für drei Tage zubereiten möchten, dann können Sie eine mögliche Oxidation folgendermassen gering halten: Fügen Sie kein Öl/Nussmus/Nüsse o. ä. bei, füllen Sie den Smoothie sofort nach der Zubereitung in ein möglichst dunkles Gefäss und stellen ihn bis zum Verzehr luftdicht verschlossen in den Kühlschrank.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kristina
geschrieben am: Sonntag, 18. Dezember 2011, 07:17
eMail-Adresse hinterlegt

Verlieren Reisprotein, aktivierte Geste und sonstige Pulver und Presslinge die Wirkung, wenn sie über Nacht im Kühlschrank in einen Smoothie verweilen? Kann man Leinöl und eine schwefelhaltige Zutat (z. B. Kresse, Mandeln) mit weiteren basischen Zutaten bedenkenlos mischen? Für den besseren Geschmack? Ist Kieselsäure, wie der Name, sauer? Vielen Dank Kristina




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Kristina,
Smoothies sollten weder mit noch ohne Reisprotein, aktivierte Gerste etc. die Nacht im Kühlschrank verbringen. Sie sollten frisch zubereitet und am besten sofort getrunken/verzehrt werden.
Selbstverständlich können Sie z. B. zu einem Kressesalat mit Leinöl noch weitere Zutaten geben.
Kieselsäure ist eine sehr schwache Säure.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Melitta
geschrieben am: Sonntag, 27. November 2011, 13:28
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, mehrmals habe ich schon gelesen, dass Wurzelgemüse für die Smoothies nicht geeignet ist. Ich stelle mir die Frage warum, ist es, weil in Wurzelgemüse kein/kaum Chlorophyll vorhanden ist? Oder weil es sich nur schwer zerkleinern lässt?

Ich trinke schon seit längerer Zeit immer wieder frisch gepresste Säfte aus Äpfeln, Möhren, rote Beete, Zitrusfrüchten, usw., eigentlich aus allem, was meine Küche an frischen Zutaten hergibt. Es ist für mich, da ich allein lebe, oft eine gute Resteverwertung. Denn ich kann z.B. einen Salat oder Kohlkopf nicht nur als Rohkost verarbeiten. Da würde mir viel schlecht werden oder nicht mehr so vitaminreich sein, durch die Lagerung. Also bin ich dazu übergegangen die Reste vom Gemüse gemeinsam mit Obst zu versaften. Ingwer und andere Gewürze gebe ich auch dazu. Über eine zeitnahe Antwort freue ich mich




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Melitta,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wurzelgemüse sollte deshalb nicht in grüne Smoothies gemischt werden, da es sehr stärkehaltig ist und gemeinsam mit Früchten zu Verdauungsproblemen führen kann. Sicher ist auch die Konsistenz ausschlaggebend, da der Smoothie mit Wurzelgemüsen recht dickflüssig werden würde. Darüber hinaus werden grüne Smoothies deshalb getrunken, um die im heutigen Durchschnitts-Speiseplan doch sehr vernachlässigten grünen Blattgemüse wieder in grösseren Mengen zu konsumieren und diese - aufgrund der untergemischten Früchte - gleichzeitig mit Genuss verzehren zu können. Wurzelgemüse dagegen können ja auch sehr gut in Form von fein geriebenen Rohkostsalaten genossen werden.

Smoothies bestehen überdies nur aus gemixten, also nicht (oder selten) aus entsafteten Zutaten. Saft aus Wurzelgemüse enthält natürlich bedeutend weniger Stärke als das ursprüngliche Gemüse und kann daher auch besser mit anderen Säften und - wenn keine Verdauungsstörungen vorliegen - auch mit Fruchtsäften gemischt werden. Wenn Sie persönlich Ihre Saftmischungen also gut vertragen, dann spricht sicher nichts dagegen, dies so beizubehalten.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andrea
geschrieben am: Samstag, 12. November 2011, 23:52
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag. Ich bin es gewohnt Blattgemüse aus dem Supermarkt stets zu waschen. Sollte man dies prinzipiell auch mit biologisch angebautem Blattgemüse tun? Und wie steht es mit Wildpflanzen, die man z.B. an Wegrändern usw. findet. Lg Andrea.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie über die Herkunft des Gemüses genau Bescheid wissen (eigener Anbau oder den Landwirt, seine Anbaumethoden und Lage der Felder kennen), müssen Sie das Gemüse nicht unbedingt waschen, bleibt aber natürlich letztendlich Ihre Entscheidung.

Wildpflanzen sollten nicht direkt von Wegrändern gepflückt werden, sondern bevorzugt von Stellen, die abseits der Wege liegen. Manche großblättrigen Wildpflanzen lassen sich - wenn man das möchte - gut waschen. Andere lassen sich nur abspülen oder im Wasserbad schwenken. Auch hier hängt es letztendlich davon ab, von welchen Stellen die Pflanzen stammen und ob Sie sich Sorgen wegen möglicher Fuchsbandwurmeier machen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sarah Reinke
geschrieben am: Mittwoch, 09. November 2011, 10:47
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo! Ich würde meinen Speiseplan so gerne mit "Grünen Smoothies" anreichern. Bloß bin ich etwas überfordert. Wo bekomme ich denn bloß das Blattgemüse her? Normale Kohlsorten ist ja kein Problem, aber zB. sind die Blätter von Karotten und Co auf dem Wochenmarkt immer abgerupft. Gibt es andere Möglichkeiten? Und Wildkräuter/gemüse kann ich nicht sammeln gehen, weil ich Rollstuhlfahrerin bin. Haben Sie Tipps und Idee für mich?
Lieben Gruß Sarah




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sarah,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
In diesem Artikel nennen wir über 50 grüne Blattgemüse:

Übersicht gesundes grünes Blattgemüse

Bestimmt sind auch solche darunter, die Sie auf Ihrem Wochenmarkt, im Bioladen oder im Supermarkt erhalten (insbesondere Salate und Kräuter).
 
Möhren oder Kohlrabi mit Grün gibt es bevorzugt im Frühling und Sommer.
 
Manches wächst auch vertikal und kann somit auch von Ihnen gepflückt werden, z. B. wilder Wein oder Schlingknöterich.
 
Wenn Sie darüber hinaus in Ihre Suchmaschine "Wildkräuter Versand" eingeben, finden Sie einige Gärtnereien, die sich bereits auf den Wildpflanzenversand spezialisiert haben und die Ihnen frisch geerntete Wildpflanzen nach Hause senden.

Wir hoffen, unsere Tipps helfen Ihnen weiter und wünschen Ihnen schon jetzt guten Appetit für Ihre grünen Smoothies :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andrea
geschrieben am: Dienstag, 08. November 2011, 23:17
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag. Bei den Smoothies mit Staudensellerie ist in den Rezepten von Frau Boutenko (Smoothies app) immer von "stalks" die Rede, das heisst Stängel. Bei ihren Beispielen oben, ist nur von den Blättern die Rede. Kann man nun bei Staudensellerie auch die Stängel dazu nehmen? Wäre in dem Sinn eine Ausnahme zu all dem übrigen Blattgemüse. Wie ist ihre Meinung dazu?
Lg Andrea




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Stängel des Staudenselleries sind einerseits sehr wasserhaltig und könnten theoretisch gut in Smoothies verarbeitet werden. Ungünstig sind lediglich Wurzel- und Knollengemüse. Allerdings benötigt man für die Staudenselleriestängel einen leistungsfähigen Mixer, da sie auch sehr faserhaltig sind. Mit einem "normalen" Küchenmixer oder dem Mixer auf der Küchenmaschine bleiben die Fasern meist erhalten, was kein besonders angenehmes Trinkgefühl ergibt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anna Kosticova
geschrieben am: Sonntag, 06. November 2011, 17:38
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ! Ich möchte wissen, was halten Sie von tiefgefrorenem Blattgemüse, das man für grüne Smoothies verwendet. Egal ob gekauft, oder selber eingefroren. Im Winter möchte ich auch grüne Blätter mixen, aber im Garten wächst nichts mehr, dafür habe ich Überfluss im Sommer davon.Danke im Voraus ! L.G.Anna




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Andere Leser hatten bereits ähnliche Fragen, die wir bei den Kommentaren im Anschluss an den Artikel am 29. November 2010 und am 8. August 2011 beantworteten. Um uns im Interesse aller Leser nicht immer zu wiederholen, möchten wir Sie bitten, unsere Antworten auf die genannten Fragen zu lesen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

R.
geschrieben am: Montag, 24. Oktober 2011, 08:48
eMail-Adresse hinterlegt

hallo, und zwar habe ich folgende Frage: gibt es eine Möglichkeit einen basischen Weightgainshake selbst herzustellen... Bis jetzt hab ich immer 300ml sojamilch mit 4 Esslöffeln Haferflocken, eine Banane und Pekannüsse gemixt und 1-2x/tag zu mir genommen mit dem Ziel einer Gewichtszunahme... Danke für Ihre Ratschläge.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Romain,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die Kombination "Weightgainer" und "basisch" ist nicht einfach. Normalerweise bestehen die typischen Weightgainer aus bevorzugt säurebildenden Proteinen und Kohlenhydraten. Eine basische Variante wäre es, wenn Sie die Haferflocken wegliessen, statt der Sojamilch Mandelmilch nähmen und die Mischung mit 1 bis 2 Teelöffeln basischem Lupineneiweiss aufpeppten. Banane und Pekanüsse können im Rezept belassen werden. Das Rezept für Mandelmilch finden Sie hier:

Rezepte Mandelmilch
 
Statt Mandelmilch könnten Sie auch Hanfmilch nehmen. Diese stellt man statt mit Mandelmus mit geschälten Hanfsamen her. Eine weitere (eher geschmackliche) Variante wäre, der Rezeptur 1 bis 2 Esslöffel Kokosmus, Zitronensaft oder Beeren beizugeben.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Martina
geschrieben am: Montag, 10. Oktober 2011, 11:48
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG-Team, habe noch eine Frage vergessen... Ist es überhaupt ratsam, grüne Smoothies mit Wasser zu verdünnen? Ich dachte immter, man darf kein Wasser zu Obst trinken.... Danke und viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martina,
vielen Dank auch für diese Mail :-)
Die Warnung, zum Obst kein Wasser zu trinken, soll noch aus alten Zeiten stammen, in denen die Wasserqualität verbesserungswürdig war. So meinte man, dass die Mikroorganismen im Wasser mit den Früchten im Verdauungstrakt anfangen würden zu gären, was zu Blähungen und Durchfall führen könne.

Heute ist das Trinkwasser in den meisten Fällen frei von derartigen Keimen. Ferner rät man heute sehr oft, gerade Fruchtsäfte mit Wasser zu verdünnen. Wenn also in Smoothies keine ganzen Früchte, sondern (frisch gepresste) Säfte verwendet werden, dann ist eine Verdünnung mit Wasser äusserst empfehlenswert.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Martina
geschrieben am: Montag, 10. Oktober 2011, 11:23
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG-Team, geniesse seit einiger Zeit die grünen Smoothies zum Frühstück. Dazu habe ich einige Fragen:

1. Ist es OK, dass diese Nahrung "getrunken" statt sorgsam gekaut wird? Die Verdauung findet doch bekanntlich schon im Mund statt und das Kauen sendet dem Magen/Darm Signale, was sie zu erwarten haben. Übrigens - die zitierten Menschenaffen haben ja auch keinen Mixer zur Hand sondern kauen die Nahrung.

2. Wann müsste man spätestens nach dem Verzehr eines grünen Smoothies eine Erhöhung des Urin-pH-Wertes feststellen können (bei ansonsten vorwiegend basischer Ernährung)?

Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Martina,
vielen Dank für Ihre Mail.

Im Text selbst finden Sie im Abschnitt mit der Überschrift "Warum müssen grüne Blattgemüse gemixt werden" die Antwort auf Ihre erste Frage. Grüne Smoothies sind zwar eine basische Mahlzeit. Doch ist es nicht die Aufgabe von grünen Smoothies (oder anderen basischen Speisen), den pH-Wert des Urins basisch zu machen. Grüne Smoothies helfen dabei, den Körper in die Lage zu versetzen, sein gesundes Gleichgewicht wieder zu finden bzw. es zu halten.
 
Der pH-Wert des Urins sollte beim gesunden Menschen die folgenden Richtlinien erfüllen:
 
- Der Morgenwert sollte der niedrigste am Tag sein: Meistens liegt er zwischen 6,2 und 6,5, ist also sauer, da über den Urin Säuren ausgeschieden werden, die über Nacht abgebaut wurden, was sehr vorteilhaft und erwünscht ist. Säuren entstehen über Nacht immer in gewissem Maße, auch bei bester basenüberschüssiger Ernährungsweise.

- Der Abendwert sollte höher als der Morgenwert sein (nämlich zwischen 6,5 und 7,4, also sauer bis leicht basisch), und auch die übrigen Tageswerte sollten nicht unter den Morgenwert fallen.

- Schwankungen des pH-Wertes im Tagesverlauf um bis zu mehr als einem Wert sind willkommen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lucy
geschrieben am: Montag, 03. Oktober 2011, 19:58
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG-Team, ich habe gelesen ,dass man stärkehaltiges Gemüse mit Früchten nicht mischen soll. Ich esse gerne Früchte pur. Ist ein reiner Gemüsesmoothie vielleicht sogar "gesünder"? (z.B. Salat+Karotte+ganze Gurke+ Radieschen) oder kommt es auf das Zusammenspiel mit den Vitaminen an? LG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lucy,
vielen Dank für Ihre Mail.
Grüne Smoothies bestehen in der Hauptsache aus Früchten und grünem Blattgemüse, nicht aber aus stärkehaltigen Gemüsesorten. Sie können jedoch in der Tat die Früchte weglassen, da diese bevorzugt der Geschmacksverbesserung dienen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabi
geschrieben am: Montag, 03. Oktober 2011, 09:11
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team von ZdG, seit Kurzen habe ich den Vitamix und mache täglich Grüne- und Frucht-Smoothies. Dazu habe ich folgende Fragen Für unsere Familie (2 Kinder 9 u. 11 Jahre) mixe ich zum Frühstück Obstsmoothies (aus gemischten Früchten). Wir frühstücken ausschließlich diesen Saft. (Pausen-)brot gibts erst 2 Stunden später.

1)Was halten Sie davon? Ist das ausreichend oder sollen wir noch z.B. Nüsse dazu essen?

2) Wie ist das mit den Fruchtsäuren? Ist das auf die Dauer nicht zuviel des Guten? Schaden diese den Zähnen?

3)Sind Obst-Smoothies auf Dauer ratsam? Ist es nicht besser, Obst im Ganzen zu frühstücken? Ich trinke täglich ca. 0,7 liter Grüne Smoothies (nach V. Boutenko). Daneben esse ich keine nennenswerten Mengen an Eiweiß. Ab und zu Käse, Fisch, Hülsenfrüchte und Ei, kaum Fleisch. Ich esse hauptsächlich gekochtes Gemüse + Kartoffeln.

4) bekomme ich trotzdem genug Eiweiß ab?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen und
liebe Grüße Gabi




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabi,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Früchte sollten in Smoothies nur Verwendung finden, wenn der herbe Geschmack der grünen Smoothies etwas gemildert werden soll. Reine Früchtesmoothies jedoch sind nicht empfehlenswert - zumindest nicht als regelmässige Mahlzeit. Sie werden für gewöhnlich viel zu schnell getrunken, kaum eingespeichelt und führen dazu, dass sehr schnell grosse Mengen Zucker in den Körper gelangen. Für die Zähne werden Fruchtsäuren nur dann schädlich, wenn immer wieder in kurzen Abständen Früchte, Säfte oder Smoothies gegessen/getrunken würden, ohne dass sich die Zähne und die Mundflora zwischendurch erholen könnten. Früchte sollen also besser als ganze Früchte oder in Form von Fruchtsalat gefrühstückt werden.
 
Da Früchte sehr schnell verdaut werden, könnten Nüsse, wenn sie gleichzeitig verzehrt werden, die Verdauung behindern - natürlich immer in Abhängigkeit von der Menge der Nüsse und der individuellen Verdauungskraft. Bei einem empfindlichen Verdauungssystem sollten Nüsse also besser erst ab etwa 1 Stunde nach den Früchten verzehrt werden.
 
Eiweisse sind in nahezu allen Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengenanteilen enthalten. Sorgen Sie für einen abwechslungsreichen Speiseplan. Essen Sie statt Kartoffeln (die nicht besonders eiweissreich sind) auch einmal Quinoa, Hirse oder Amaranth und wählen Sie regelmässig eiweissreiche Gemüsearten wie Rosenkohl, Broccoli, Grünkohl, grüne Erbsen etc. Auch Ölsaaten (z. B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsaat, etc.), Nüsse und Mandeln sollten einen festen Platz in Ihrer Ernährung erhalten, da sie nicht nur eiweissreich sind, sondern sehr viele positive Auswirkungen auf den Körper haben. Rezepte dazu finden Sie z. B. hier:

Mandel-Milch

Milch-Ersatz
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Deniz Yigit
geschrieben am: Donnerstag, 22. September 2011, 00:24
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte gerne wissen, wie lange sich denn Vitamine & Co. in einem Smoothie halten, bevor sie sich "verpflüchtigen"? MfG DY




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Deniz,
vielen Dank für Ihre Mail.

Vitamine sind bekanntlich licht-, wärme- und sauerstoffempfindlich. Im Kühlschrank beispielsweise werden die Vitalstoffe mit Sicherheit langsamer reduziert als bei heller und warmer Lagerung. Allerdings beginnt die Oxidation, also die Einwirkung des Sauerstoffs, sofort nach der Zerkleinerung von Lebensmitteln bzw. nach der Zubereitung eines Smoothies und kann auch im Kühlschrank nicht verhindert werden. Folglich sollten Smoothies immer frisch zubereitet und sofort getrunken werden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

M.
geschrieben am: Dienstag, 06. September 2011, 14:26
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes ZDG Team, ich hoffe ihr könnt mir mit ein paar Fragen zum Thema Green Smoothies weiterhelfen:

1. Brennnessel/Wildkräuter: Ihr habt in einem Kommentar vor mir erwähnt dass man diese auf 30-40 Gramm limitieren sollte – hat dies den Grund dass sonst eine zu heftige Entgiftung stattfinden könnte? Ich plane nämlich früher oder später über 150g oder mehr verwenden zu wollen.

2. Und ist es richtig das Brennnesseln keine Giftstoffe (Alkaloide) haben und daher täglich (sofern man das mag) gegessen werden könnte? Ich glaube ich habe letztens sogar eine kleine Fliege oder einen Käfer ausversehen mit gemixt welche(r) bei den Brennnesseln dabei war, hat das waschen überlebt und hab das dann erst kurz vorher gesehen bevor ich den Mixer an gemacht habe, nicht schlimm oder? :-)

3. Zur Aufbewahrung von Wildkräutern habe ich ebenfalls eine Frage: Wie lassen diese sich am besten für 2-3 Tage lagern? Kann ich die einfach in eine Plastiktüte legen und dann im Kühlschrank aufbewahren?

4. Habt ihr einen Rat für Green Smoothies die auch bei Pilzinfektionen (z.B. Candida) geeignet sind? Das viele Obst (Äpfel, Bananen usw.) im Green Smoothie ist bestimmt nicht gut, oder? Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo M.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

Zu 1. Nach einer gewissen Umstellungsphase und dem langsamen Fortschreiten der inneren Entgiftung, kann die Wildkräutermenge natürlich erhöht werden.

Zu 2. Die Brennnessel enthält unseren Informationen zufolge keine Alkaloide. Wenn Sie junge Blätter und junge Triebe wählen, kommen Sie zudem auch nicht in den "Genuss" der Ameisensäure aus den Brennhaaren, weil junge Blätter noch keine Brennhaare ausgebildet haben. Die Brennnessel kann täglich verzehrt werden. Der Verzehr eines Käfers ist für den Käfer natürlich schlimm, für Sie jedoch nicht.

Zu 3. Wir empfehlen ebenfalls die von Ihnen vorgeschlagene Aufbewahrungsweise von Wildpflanzen.

Zu 4. Bei einer Candida-Infektion sollte der Früchteanteil in einem grünen Smoothie drastisch gesenkt werden. Süße Früchte (z. B. Apfelsinen, Birnen, süße Äpfel, Bananen, etc.) sollten darüber hinaus mit weniger süßen (z. B. Beeren, Aprikosen, Sauerkirschen etc.) ersetzt werden.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Björn
geschrieben am: Montag, 08. August 2011, 17:24
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
ich komme nur selten an eine große Auswahl an grünem Blattgemüse und bin nur in der Lage einige wenige regelmäßig frisch zu erlangen. Ist es Nachteilig den größteil der vielfältigen grünen Blattgemüse einzufrieren und nach verlangen zu verwenden oder ist es groß nachteiliger der frischen Verwertung?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Björn,
vielen Dank für Ihre Mail.

Gefrorenes Blattgemüse ist natürlich besser als gar kein Blattgemüse. Allerdings verliert grünes Blattgemüse, wenn es roh eingefroren wird, seine knackige Konsistenz. Ein Wertverlust ist also in jedem Fall vorhanden.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Robert
geschrieben am: Dienstag, 02. August 2011, 13:22
eMail-Adresse hinterlegt
Liebes ZDG Team,
vielen Dank nochmal für eure tolle Webseite und die Inhalte!
Mittlerweile ernähre ich mich ausschließlich von rohem Obst und Gemüse. Ich versuch schon seit einiger Zeit grüne Smoothies und Wildpflanzen mit in die Ernährung einzubauen. Allerdings bekomme ich beschwerden, auch bei gekeimten Getreide. Die häufigsten sind bei grünen smoothies Blähungen und ein Drücken im Darm. Des weiteren bin ich dann meistens nciht ganz so fit wie mit den anderen Nahrungsmitteln. Ich habe mittlerweile auch stark abgenommen und habe das Gefühl, dass ich mehr Eiweiße und Fett benötige. Avocados esse ich schon und auch Nüsse ab und zu.
Gehen die Beschwerden wieder weg, oder kann mein Darm die grünen smoothies einfach nicht verdauen!?

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort!!!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robert,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die vorherige Ernährungs- und Lebensweise entscheidet über den Zustand Ihres Verdauungssystem und dessen Fähigkeit, Rohkost zu verwerten. Wenn Sie also konkret Verdauungsbeschwerden bemerken, dann gehen Sie mit Ihrer Ernährungsumstellung langsamer vor und denken Sie insbesondere daran, gerade Rohkost äußerst ausführlich zu kauen und einzuspeicheln - eine Essgewohnheit, die wir modernen Menschen leider verlernt haben. Auch grüne Smoothies müssen sehr langsam getrunken werden, da sie andernfalls tatsächlich Verdauungsprobleme verursachen können. Führen Sie evtl. eine Darmreinigung durch, um Ihr Verdauungssystem auf die neue Kost vorzubereiten, um Ablagerungen von schleimbildender Nahrung (Milch- und Getreidprodukte) zu entfernen und die Darmflora zu stärken.

Gerade Nüsse, Kerne und Avocados enthalten sehr viel Fett und auch Eiweiß, so dass ein Mangel mit einem ausgewogenen Verhältnis dieser Lebensmittel nicht auftreten kann.

Doch liegt das Problem ja nicht in den Lebensmitteln, sondern darin, dass Sie persönlich diese Lebensmittel derzeit (noch) nicht optimal vertragen. Sie sollten sich also nicht einfach rigoros nach bestimmten Ernährungsrichtlinien orientieren, als vielmehr auf Ihren Körper achten und diesen - ganz nach dessen Befinden - langsam auf eine basenüberschüssige Ernährung umstellen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Lucién Weber
geschrieben am: Donnerstag, 28. Juli 2011, 12:22
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo, ich lese gerade mit großem Interesse den Beitrag über die Vorteile der Smoothies, über die ich bisher als "Modedrink" etwas gelächelt habe.
Im Prinzip überzeugt mich das absolut, ich habe nur ein Problem: das Pürieren.

Vor kurzem sah ich einen Beitrag über die Nachteile einer mechanischen Zerkleinerung von Blattgemüse und was die Messer an den Schnittflächen so "anrichten" und das Gemüse schädigen. Darum soll Blattgemüse immer gerupft werden.
Ich konnte das irgendwie nachvollziehen, denn ich schneide Knoblauch, Zwiebeln oder Petersilie aus Erfahrung auch nur von Hand.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Freundliche Grüße
L. Weber

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lucién,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine maschinelle Zerkleinerung von Gemüse ist dann von Nachteil, wenn das Gemüse nicht sofort verzehrt wird, da die nun "geöffneten" Zellen schneller ihre Vitalstoffe verlieren und oxidativen Prozessen gegenüber aufgeschlossener sind. Grüne Smoothies aber werden SOFORT nach der Zubereitung verzehrt und sollten nicht aufbewahrt werden. Aus diesem Grunde fehlt einerseits die Zeit zur Oxidation. Andererseits ist gerade die Freigabe der Zellinhaltsstoffe für eine bessere Verwertung derselben erwünscht. Das ist der Grund, warum wir pürieren!

Würden wir ausführlich kauen, würden die Zellen ebenfalls "geschädigt", von den Auswirkungen der Verdauungsenzyme und Magensäure auf die Unversehrtheit der Pflanzenzellen ganz zu schweigen. Ziel ist also nicht, sich Gemüse möglichst unbeschädigt einzuverleiben, sondern es so zuzubereiten, dass wir in den Genuss seiner Inhaltsstoffe gelangen - und zwar auch dann, wenn wir zum Kauen entweder keine Zeit haben oder es aus Gewohnheitsgründen leider einfach nicht tun.
Übrigens ist auch das Zerkleinern mit einem Messer und sogar das mit den Händen eine "mechanische Zerkleinerungsform".
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Stephan
geschrieben am: Dienstag, 19. Juli 2011, 16:46
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
seit einiger Zeit trinke ich nun fast täglich einen grünen Smoothie. Und ja man kann sagen ich fühle mich wohl.

Allerdings ist es mir fast unmöglich die Mengenangaben zu erhöhen.
Sie schreiben:
"Beginnen Sie langsam bei etwa 150 Gramm und steigern Sie..."

Momentan enthält jeder meiner Smoothies in etwa 100 Gramm grünes Blattgemüse. Um dieses, zusammen mit Obst, zu einer homogenen Masse zu bekommen, die man noch halbwegs trinken kann benötige ich ca. 700ml Wasser.
Alles in Allem ergibt das eine Menge von 1 Liter grüner Smoothie.
Mehr ist für eine Mahlzeit einfach nicht drin.
Selbst wenn ich dann noch zu Frühstück und Abendessen grünes Blattgemüse esse, hält sich die Menge doch relativ in Grenzen.

Haben Sie Empfehlungen für mich?

Mit freundlichen Grüßen
Stephan


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Stephan,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
100 bis 150 Gramm grünes Blattgemüse ist vollkommen ausreichend, wenn Sie sich damit wohl fühlen und Ihr Speiseplan keine Erhöhung der Menge zulässt. Falls Sie dennoch Lust auf "mehr" hätten, dann könnten Sie beispielsweise Dip-Saucen oder Salat-Dressings ebenfalls auf Grundlage gemixten Grünzeuges zubereiten (z. B. Kräuter (Basilikum, Petersilie, Oregano etc.), ein Teil des grünen Salates, Pinien- oder Kürbiskerne gemeinsam mit Öl und Zitronensaft und etwas Kräutersalz mixen)). Auch Suppen, also quasi herzhafte Smoothies können dazu beitragen, die Grün-Menge zu erhöhen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Romy Seidel
geschrieben am: Dienstag, 21. Juni 2011, 20:17
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,liebes Team, ich hab schon eine weile hier immer gelesen und war immer ganz begeistert und nun hab ich mich durchgerungen und einen "guten" Mixer erstanden und losgelegt...lecker muss ich schon sagen und man muss sich erst mal ranwagen z.B. rote Beteblätter oder mangold zu mixen. Geschmacklich konnte ich es mir vorher nicht vorstellen , aber es ist gut je nachdem welche Obst mit drin ist.
Ein problem habe ich nur beim trinken und noch so eine Stunde danach war mein Mund (Zunge) wie etwas "wund" als ob zuviel säure drin ist ? Kann man in diese grünen Smoothies auch 1-2 Eßl. Sojajoghurt reingeben oder Haferflocken oder bekommt einen das zusammen nicht ? LG Romy

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Romy,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Gefühl des "Wundseins" könnte vom Oxalsäuregehalt der Rote Bete-Blätter und des Mangolds herrühren. Probieren Sie künftig kleinere Mengen dieser Blätter und konzentrieren Sie sich mehr auf oxalsäurearmes Blattgemüse wie Salate mit einigen Kräutern, Kohlblätter, Löwenzahn, Melde etc.
Haferflocken als Beigabe könnten Sie austesten, wird aber nicht empfohlen, weil diese gemeinsam mit den Früchten zu Gärprozessen führen könnten. Sojajoghurt ist - aufgrund seiner starken Verarbeitung - normalerweise ebenfalls nicht Bestandteil von grünen Smoothies, die ja mit so natürlicher und lebendiger Nahrung wie möglich versorgen sollen. Falls Sie es aus geschmacklichen Gründen hinzufügen möchten, so ist das sicher eher tolerierbar als überhaupt keine grünen Smoothies mehr zu trinken :-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Petra
geschrieben am: Dienstag, 14. Juni 2011, 10:55
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo, liebes Team, ich habe voller Begeisterung Ihre Artikel zu den grünen smoothies gelesen und auch schon einige ausprobiert. Selbst mein Mann trinkt mit! Nun habe ich einige Fragen zum Nährwertgehalt. Soll der smoothie eine (oder gar mehrere) Mahlzeiten ersetzen? Mit wie viel kcal muss man ein Glas (250 ml) smoothie in etwa ansetzen? Kann man durch die Aufnahme vieler pflanzlicher Eiweiße auf das tierische Eiweiß ganz verzichten?
Viele Grüße an alle
Petra

Antwort:

liebe Petra,
vielen Dank für Ihren Kommentar :-)
Je nach den enthaltenen Zutaten und der verzehrten Menge können Smoothies auch mehrere Mahlzeiten ersetzen. Experimentieren Sie selbst, in welchen Mengen und mit welchen Zutatenkombinationen Ihr Smoothie Sie am besten und längsten sättigt. Smoothies eignen sich jedoch auch als Vorspeise sehr gut.

Eine Kalorienangabe ist nahezu unmöglich, da jeder eine andere Smoothierezeptur bevorzugt. Die Kalorienmenge hängt insbesondere von der Menge der verwendeten Früchte (Bananen) und der Menge des enthaltenen Nussmuses bzw. der enthaltenen Nüsse/Mandeln ab. Grünes Blattgemüse dagegen schlägt nur wenig zu Buche.

Pflanzliche Eiweisse stehen den tierischen in nichts nach, im Gegenteil, es besteht hier ein deutlich geringeres Risiko eines Eiweissüberschusses (und dessen gesundheitlichen Folgen) als bei einer Ernährung mit reichlich tierischen Produkten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Julius
geschrieben am: Dienstag, 01. März 2011, 14:06
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
ich habe heute meinen ersten grünen Smoothie ausprobiert und bin begeistert. Nun habe ich allerdings noch eine Frage. In dem Artikel ist von Wildkräutern die Rede, welche für den Smoothie benutzt werden können/sollen. Ist es auch möglich hierfür Brennesseln zu verwenden, oder sind diese aufgrund der Säure in den Stachlen nur in gekochtem Zustand genießbar?
Viele Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Julius,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Sie können selbstverständlich auch Brennnesseln in Ihren Smoothie mischen. Wenn Sie die ganz jungen Triebe nehmen, gibt es kaum eine Mengenbeschränkung. Bei älteren Pflanzen raten wir zu nicht mehr als höchstens 30 bis 40 Gramm pro Smoothie und 500 ml Flüssigkeit. Tasten Sie sich jedoch - wenn Sie den Verzehr von Wildpflanzen noch nicht gewöhnt sein sollten - mengenmäßig langsam heran und vergessen Sie das Einspeicheln nicht. Wildpflanzen sind für Ihre großartige Entgiftungswirkung bekannt, was - beim Verzehr plötzlich großer Mengen - zu unerwünschten Begleiterscheinungen führen kann.
Guten Appetit und
liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sigrid
geschrieben am: Montag, 31. Januar 2011, 20:46
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo, vielen Dank für die tollen Hinweise. Können Sie etwas dazu sagen, wie man bei einer Fruktoseunverträglichkeit vorgehen sollte? Vielen Dank Sigrid


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sigrid,
vielen Dank für Ihre Mail. Grüne Smoothies sollen uns helfen, unseren Verzehr an grünem Blattgemüse und Wildgemüse auf köstliche Weise zu erhöhen. Um den oft bitteren Geschmack von Wildkräutern zu kaschieren, werden Früchte zugefügt. Diese sind also aus ernährungsphysiologischen Gründen keinesfalls nötig. Bei einer Fructoseunverträglichkeit wählen Sie einfach mild schmeckende Blattgemüse und bereiten die Smoothies ohne Früchte zu. Statt dessen können Sie den Nussmusanteil erhöhen und ein wenig eines erlaubten Süßungsmittels wie etwa Xylit verwenden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Steffan
geschrieben am: Donnerstag, 20. Januar 2011, 06:59
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,

im Kommentar vor mir sind Sie auf den chlorophyllgehalt der inneren Blätter eingegangen… Ich habe beim Zubereiten von meinen Smoothies mit Wirsing immer die äußeren Blätter entfernt so dass eher die helleren Blätter enthalten waren. Da Chlorophyll der grüne Farbstoff der Pflanzen ist klingt es logisch eher die grüneren Blätter zu verwenden, liege ich also richtig dass ich in Zukunft eher die äußeren Blätter verwenden sollte?

Und wie sieht es eigentlich bei Smoothies mit Wildpflanzen wie Löwenzahn aus, wird dort dann auch die Gelbe Blüte verwendet, also komplett alles was oberhalb vom Boden zu finden ist? Gibt es bei manchen essbaren Wildpflanzen einen Teil der Pflanze den man nicht essen sollte (wie mit der Löwenzahl Blüten Frage von mir…)?

Planen Sie einen Artikel über Chlorophyll mit einer Auflistung von Pflanzen/Gemüse und deren Gehalt davon? :-)

Mit freundlichen Grüßen
Steffan

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Steffan,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die äußeren Blätter des Wirsings sind - wie Sie vermutet haben - besser geeignet für einen grünen Smoothie als die inneren zarten Blätter. Vom Löwenzahn (wie von anderen essbaren Wildpflanzen) können Sie - wenn Sie wollen - auch die Blüte verwenden, allerdings dann nicht wegen des Chlorophylls, sondern aufgrund vieler anderer wunderbarer sekundärer Pflanzenstoffe, die sich darin befinden. Im Grunde geht es aber beim grünen Smoothie um die chlorophyll- und zellulosereichen Blätter, die - z. B. in Form von Salat - nur unzureichend gekaut würden und daher deren Inhaltsstoffe nicht optimal genutzt werden können. Blüten sind sehr zart und können auch als ungemixte Rohkost mit hohem Deko-Potential den Speiseplan bereichern.
Texte zu Chlorophyll gibt es bereits: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorophyll-ia.html und http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chloropyllin-ia.html.
Was den Chlorophyllgehalt von Blattgemüse angeht, so kann man wirklich davon ausgehen, je dunkelgrüner eine Pflanze/ein Blattgemüse ist, um so chlorophyllreicher ist sie/es. Eine Auflistung würde folglich endlos werden.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Karin
geschrieben am: Samstag, 15. Januar 2011, 22:21
eMail-Adresse hinterlegt
Liebes ZdG-Team,
danke für den tollen Beitrag.
Ich habe schon einige Tage grüne Smoothies ausprobiert und bin völligst begeistert. Sehr lecker und wenns schee macht, noch besser :-).
Da ich bei Kohl von Weißkohl ausgegangen bin, habe ich einige Blätter davon mitgemixt, war auch schmackhaft, aber anscheinend nicht geeignet...oder?
Mit freundlichen Grüßen
Karin

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Karin,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Im Grunde können auch Kohlblätter mit in den Smoothie gemixt werden. Da ein Smoothie jedoch aus besonders chlorophyllhaltigen Blattgemüsesorten zusammengestellt werden sollte und Weißkohlblätter (vor allem die inneren) - im Vergleich zu anderem Blattgemüse - eher chlorophyllarm sind, wurden sie im Text nicht explizit erwähnt. Die äußeren grünen Weißkohlblätter aber sind durchaus geeignet - sofern man sie mag und gut verträgt.

Kohl übt auf das Verdauungssystem mancher Menschen bekanntlich eine blähende Wirkung aus, welche sich durch die Kombination mit Früchten noch verstärken kann. Daher bleibt es dem persönlichen Geschmack und Befinden überlassen, ob Kohlblätter verwendet werden oder nicht.
Weiterhin viel Spaß mit den grünen Smoothies :-) und

viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Karina K
geschrieben am: Montag, 10. Januar 2011, 23:47
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,

ein schöner Artikel und auch ich möchte meinen Speiseplan gerne mit grünen Smoothies bereichern.
Ich habe allerdings noch eine Frage zu der häufigen Zutat "Wildkräuter". Kann ich diese auf meiner Fensterbank anbauen? Denn dann sind es ja eigentlich keine "Wild"-kräuter mehr. Woher bekomme ich die Samen/Pflanzen zum Anbauen. Wann ist ein guter Zeitpunkt dafür und welche Erde sollte ich benutzen?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Karina K

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Karina,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wildkräuter sind in der Tat dann besonders "wild", wenn Sie draußen im Garten oder in der freien Natur gepflückt werden. Dennoch ist der "Anbau" auf der Fensterbank oder auf dem Balkon durchaus möglich. Da unter geschützten Bedingungen kultivierte Wildpflanzen aber nicht der sog. natürlichen Auslese durch Konkurrenzdruck, klimatische Einflüsse etc. unterworfen sind, sind sie bzgl. ihrer Inhaltsstoffe nicht ganz so wertvoll wie ihre echten Wildkollegen, mit Sicherheit aber deutlich vitalstoffreicher als das übliche Kulturgemüse aus dem Supermarkt.

Am besten wäre, Sie würden Gartenerde verwenden. Sind Sie auf käufliche Blumenerde angewiesen, wählen Sie nach Möglichkeit torffreie Erde und mischen Sie sie wenn möglich mit Sand. Das Mischungsverhältnis kommt auf die Art der Pflanzen an, die Sie säen möchten. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Sämereien von Wildpflanzen und Wildkräutern erhalten Sie z. B. bei www.hof-berggarten.de. Wenn Sie mit "Wildkräuter Samen" googeln finden Sie noch viele weitere Anbieter, die Sie dann auch zum erforderlichen Erde-Sand-Verhältnis der von Ihnen ausgewählten Pflanzen befragen können.

Viel Spaß mit den grünen Smoothies und
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tatjana V.
geschrieben am: Sonntag, 09. Januar 2011, 17:59
eMail-Adresse hinterlegt
Mal wieder ein top Artikel vom ZDG!

Ich plane demnächst grüne Smoothies in meine Ernährung einzubauen da ich bisher nicht viel grünes gegessen habe… dazu muss ich aber auch mein Einkaufverhalten etwas ändern, nichtmehr in den üblichen Läden einkaufen.
Dazu bräuchte ich aber einen kleinen Rat. Und zwar wird ja empfohlen regional Bio-Produkte einzukaufen. Da es mir zeitlich leider nicht möglich ist zu den entsprechenden Öffnungszeiten immer frisches Obst & Gemüse zu besorgen, habe ich mir überlegt einen Lieferservice für frische Bio-Produkte zu verwenden. Leider liefert dieser nur 1x die Woche aus, d.h. ich müsste das Obst & Gemüse teilweise eine Woche lang lagern können.

Meine Frage dazu lautet nun: ist dies überhaupt möglich alles zu lagern ohne dass das Obst & Gemüse ihre ganzen Vitalstoffe verliert? Und wenn ja, wie am besten?

Ich meine, Spinat sollte man ja so schnell wie möglich nach dem ernten essen (gilt wahrscheinlich für vieles andere auch). Aber gibt es da so etwas wie eine Art Priorität mit der man die Produkte dann essen sollte? Z.B. wenn ich Spinat, Mangold und Romana-Salat bestellen würde, dass ich dann den Spinat zuerst esse weil er sich nicht so lang halten lässt, danach Mangold und dann den Romana-Salat.

Mit freundlichen Grüßen,
Tatjana V.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tatjana,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)

In der Tat sollte gerade Blattgemüse so frisch wie möglich verzehrt und so kurz wie möglich gelagert werden. Vielleicht gibt es bei Ihnen ja einen Wochenmarkt am Samstag, wo Sie noch zusätzlich frische Gemüse dazu kaufen können? Wenn der Lieferservice dann Dienstag oder Mittwoch käme, wäre das Timing perfekt und Sie müssten das Gemüse höchstens eine halbe Woche lagern.

Grundsätzlich können Sie jene Gemüse am wenigsten lagern, die aus einzelnen Blättern bestehen wie z. B. Spinat, Mangold, Feldsalat, Rucola etc. Wird Spinat oder Mangold aber büschelweise, also noch am Strunk geliefert/gekauft, lässt er sich bereits länger lagern. Oft besteht auch ein deutlicher Unterschied zwischen der Lagerfähigkeit von Freilandgemüse und solchem aus dem Treibhaus. Letzteres welkt häufig schneller und muss daher rechtzeitig gegessen werden.

Ferner sollten Salate in dieser Reihenfolge verzehrt werden: Kopfsalat, Eichblattsalat, Batavia, Romana, Endivien/Frisee, Zuckerhut. Verpacken Sie Ihr Blattgemüse jedenfalls gut, bevor Sie es in den Kühlschrank legen. Lassen Sie es in der Tüte und besprühen Sie es - vor dem Verpacken - mit etwas Wasser.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tanja
geschrieben am: Sonntag, 02. Januar 2011, 18:04
eMail-Adresse hinterlegt
Wird bei den grünen Smothies die Schale von Kiwi, Mango, Ingwer usw. entfernt?
LG Tanja

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tanja,
vielen Dank für Ihre Frage :-)

Die Schale von Mangos, Ingwer und Kiwis müssen - wenn sie aus biologischem Anbau stammen - vor der Weiterverarbeitung zu Smoothies nicht entfernt werden. Im Grunde kommt es auf die Leistungsfähigkeit Ihres Mixers und natürlich auf Ihren Geschmack an. Wenn Ihr Mixer die Schalen gut zerkleinert, spricht nichts dagegen. Schalen enthalten meist Bitterstoffe oder andere - zwar gesunde und wertvolle, aber nicht immer wohlschmeckende - sekundäre Pflanzenstoffe, so dass sie den Geschmack des Smoothies verändern können, was nicht jedem zusagt.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Tina Schmidt
geschrieben am: Dienstag, 28. Dezember 2010, 23:23
eMail-Adresse hinterlegt
Liebes ZDG-Team,
soeben habe ich das Buch von Victoria Boutenko "Grüne Smoohties" ausgelesen und während dessen schon einige Smoothies zubereitet und begeistert verzehrt. Einfach eine tolle und für mich wesentliche Entdeckung auf dem Weg zu einer optimalen Ernährung. Was mir aber noch fehlt ist die Information, welche Kohlsorten gemeint sind. Weißkohl soll ja nicht hinein. In den Rezepten steht leider immer nur "Kohl" und so bin bei meiner Recherche nun hier auf Ihrer Seite gelandet in der Hoffnung, dass Sie mir freundlicher Weise verraten, welche Kohlsorten sich für die Smoothies eignen. Danke und freundliche Grüße, T. Schmidt

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Schmidt,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Frage :-)

Victoria Boutenko spricht meist vom sog. Sibirischen Kohl (zu engl. "kale"). Dabei handelt es sich um eine Art Blattkohl, die es in Deutschland nicht gibt (siehe Fußnote, S. 34 im Buch "Green for Life" von V. Boutenko, falls Sie dieses auch haben sollten). Diese Kohlart ist am ehesten noch mit unserem Grünkohl oder Wirsing zu vergleichen. Ein Grünkohlsmoothie ist jedoch aus geschmackstechnischen Gründen mit Vorsicht zu genießen, da er ziemlich intensiv nach Kohl schmeckt. Also mit nur einem halben Blatt beginnen und reichlich Bananen bereit halten ;-)

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Gerlinde Nuzari
geschrieben am: Sonntag, 12. Dezember 2010, 05:41
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrtes ZDG-Team,
ich bin überwältigt von der Fülle der Informationen, die ich aus Ihrem Newsletter - und ganz speziell über die Smmothies - entnehmen konnte. Erlauben Sie mir, hierzu ein Gerät der Firma Keimling (www.keimling-naturkost.de) zu erwähnen: es handelt sich um einen Spezialmixer, den "Vitamin TNC 5200 -Der Profi- Standmixer" - allerdings zu dem stolzen Preis von 649.00€. Nachdem ich durch Ihren Artikel jedoch von der hervorragenden gesundheitlichen Wirkung der Smoothies überzeugt wurde, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sich die Ausgabe lohnt, um die Ausnutzung der Blattgemüse noch zu optimieren.
Mit freundlichen Grüßen
G. N.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Nuzari,
vielen Dank für Ihre nette Mail :-) Wir finden den Vitamix zwar ebenfalls wunderbar, halten eine derartige Anschaffung aber für Smoothies nicht für erforderlich. Ein haushaltsüblicher Standmixer (also nicht die Mixeraufsätze kleiner Küchenmaschinen) genügt für die Herstellung von Smoothies im Privathaushalt vollkommen. Mit einem solchen Standmixer werden die Smoothies ebenfalls annähernd faserfrei und können perfekt verdaut werden. Fazit: Wer möchte, kann sich einen Vitamix leisten, nötig ist er für Smoothies aber nicht.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

A. M.
geschrieben am: Montag, 06. Dezember 2010, 11:31
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie empfehlen auf Ihrer website "grüne smoothies",die ich vor einger Zeit kennen gelernt habe und sehr gerne zu mir nehme. Nun hat mich jemand auf das Problem "Nitrat" aufmerksam gemacht.

Meine "Sorge" bezüglich der grünen Smoothies betrifft einerseits die Tatsache, dass das Grünzeug z.T. sehr viel Nitrat enthält.

Salate, Spinat etc. haben z.B. Nitratwerte von 3000mg/kg-6000mg/kg. Mit der von Ihnen empfohlenen Menge Grünes Blattgemüse von 500g-1kg würde man auf 1500mg-3000mg Nitrat kommen und hat dabei die empfohlene Höchstmenge für den Tagesverzehr an Nitrat, der bei ca. 200mg liegt, eta 10-fach überschritten!

V.a. für Kinder bzw. besonders für Babys ist das wohl richtig gefährlich (Gefahr von Nitrat/Nitrit: "Blausucht" bei Babys). Ich denke, dass man Eltern bezüglich der grünen Smoothies darauf hinweisen sollte.

http://bit.ly/grFFHw

Mit ist dabei klar, dass Nitrat an sich nicht das Problem ist, sondern Nitrit bzw. die daraus mögliche Bildung von Nitrosaminen.

Nitrit entsteht aber gerade durch das Einspeicheln von Lebensmitteln:

Nachfolgend ein Auszug aus Seite 3 dieses Links:

http://bit.ly/bhQwTw

"3.2 Gefährdungspotenzial
Nur ein geringer Anteil des aufgenommenen Nitrits stammt aus der exogenen Aufnahme von Nitrit über den Verzehr von mit Nitritpökelsalzen haltbar gemachten Wurst- und Fleisch-waren. Eine bedeutendere Nitritquelle bildet das Nitrat, das durch Bakterien in der Mundhöhle zu Nitrit umgewandelt wird. Etwa 25% des resorbierten Nitrats werden aktiv in den Speichel sezerniert, bis zu 7% werden in der Mundhöhle, überwiegend durch mikrobielle Reduktasen innerhalb von 24 Stunden zu Nitrit reduziert und aus-schließlich mit dem Speichel in den Magen verlagert. Etwa 90% des gesamten Nitrits im Magen resultieren aus der Nitratreduktion (SKLM, 2000; Mirvish, 1994). Das Ausmaß der Nitratreduktion weist deutliche individuelle Unterschiede auf. Generell gilt, dass nach dem Verzehr eines nitratreichen Lebensmittels die Gehalte an Nitrat und Nitrit im Organismus schnell ansteigen und über einen Zeitraum von mehreren Stunden erhöht bleiben. Hohe Dosen nitrosierbarer Verbindungen (Amine und Amide) im Organismus verstärken die endogene Bildung von N-Nitrosoverbindungen (NOC), von denen sich einige im Tierversuch als potente Kanzerogene erwiesen haben."


Im Auszug aus dem folgenden Link wird beschrieben, dass sich Nitrit (neben der Bildung durch Speicheleinwirkung) v.a. auch durch Zerkleinerung von Lebensmitteln bildet (wie bei grünen Smoothies!).

http://bit.ly/ebpWDe

"Biologische Wirkung von Nitrat:

Nitrat selbst ist für den Erwachsenen ungefährlich. Hohe Dosen führen zu einer verstärkten Durchblutung, vor allem der Herzkranzgefäße. Daher wurde es früher als Medikament für Durchblutungsstörungen verwendet, bis bessere Medikamente auf dem Markt waren.


Die Gefahr von Nitrat liegt an einem Abbauprodukt, dem Nitrit. In Lebensmitteln entsteht Nitrit aus Nitrat nur selten, da es instabil gegenüber Sauerstoff ist. Es kommt zur Nitritbildung unter folgenden Umständen:

* Das Lebensmittel ist luftdicht verpackt, z.B. in Folienbeuteln eingeschweißter Salat. Hier wird durch Mikroorganismen Nitrat zu Nitrit reduziert, es kommen bis zu 10-20 mg Nitrit / kg Salat vor

* Das Lebensmittel wird hoch zerkleinert und dann längere Zeit geschlossen stehen gelassen. Auch hier reduzieren Mikroorganismen vermehrt Nitrat zu Nitrit, da die Oberfläche an der die Reaktion stattfindet nun wesentlich größer ist als im unzerkleinerten Zustand. Hier ist das Paradebeispiel der Spinat, der ja stark zerkleinert wird und nitratreich ist. Hier sollte man den Spinat auf einmal verbrauchen oder Reste kühlen.

De Hauptquellen für Nitrit aus Nitrat sind aber im menschlichen Organismus zu suchen. Zum einen reduzieren viele Mikroorganismen, auch die den Darm bewohnenden Nitrat zu Nitrit, zum anderen vermögen dies auch Enzyme im Speichel. Nitrat aus der Nahrung akkumuliert sich gerne im Speichel und die dort gebildeten Nitritmengen können 30-60 % der Gesamtnitritbelastung ausmachen.

Säuglinge bilden noch keine oder wenig Magensäure und sind so besonders gefährdet, da hier die Mikroorganismen schon im Magen mit der Nitritbildung beginnen."



Auch andere Leute haben sich zu dem Thema Gedanken gemacht, z.B. hier:


http://bit.ly/fo89PM

Und hier geht es um die Nitritbildung im Verdauungstrakt:

http://bit.ly/fDATcb
http://bit.ly/eGkQ3r


Ich will noch mal betonen, dass ich die Grünen Smoothies auf keinen Fall "schlecht machen" will, im Gegenteil. Ich finde sie toll und möchte sie auch weiter zu mir nehmen. Doch mich beschäftigen diese Fragen einfach und ich denke, dass man neue Ideen und Entwickungen auch kritisch prüfen und hinterfragen sollte.

(Als ein Vergleich fällt mir ein: Die tollen Superfoods, wie Goji, Schizandra, Reishi, Jiaogulan, die oft aus China stammen, können z.T. stark mit Pestiziden belastet sein. Da denkt man, man nimmt täglich die tollsten gesunden Sachen und nimmt dabei womöglich viel mehr Pestizide zu sich, als ohne sie.)

Wenn man richtige Wildkräuter in den Smoothie gibt, sehe ich das Nitratproblem nicht. Aber gerade im Winter, wo es hauptsächlich Salat, Spinat, Mangold, Kohl, Petersile etc. ist, die größtenteils (auch bei Bioware) gedüngt wird und aus dem Gewächshaus kommt, schon.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung/Ihr Fachwissen zu dem Thema nennen könnten.

Ein großes Dankeschön im voraus

und herzliche Grüße!

A.M.

Anwort von Zentrum der Gesundheit



Liebe(r) Herr/Frau M.,
herzlichen Dank für Ihre Mail und die hochinteressante Thematik, die Sie ansprechen :-)

Die von Ihnen angegebenen Nitratwerte von 3000 bis 6000 mg/kg stellen nach unseren Informationen absolute Ausnahme- bzw. Spitzenwerte von z. B. Kopfsalat oder Rucola aus Gewächshausanbau im Winter dar und sind keinesfalls die Regel. Wenn Sie sich die Durchschnittswerte von biologisch angebautem Blattgemüse betrachten, so pendeln diese zwischen 500 und 900 mg/kg mit Niedrigstwerten von 10 mg/kg (Quelle: Nährwerttabelle 2010/11 Prof. Dr. I. Elmadfa et al.). Die Nitratwerte von konventionellem Gemüse sind - aufgrund der nitratreichen Kunstdüngung - im Allgemeinen doppelt so hoch wie die Bio-Werte, erreichen also bei weitem noch nicht die von Ihnen genannten Werte.

Was nun die durch Nitrat und grüne Smoothies angeblich gefährdeten Babys betrifft, so gehört ein grüner Smoothies genauso wenig wie andere Lebensmittel in den Bauch eines Säuglings. Babys im gefährdeten Alter brauchen Muttermilch - sonst nichts.

Ihre Bedenken bzgl. einer verstärkten Nitritbildung aufgrund der Zerkleinerung des im Smoothie befindlichen Grüngemüses können wir hoffentlich zerstreuen: Grüne Smoothies werden frisch zubereitet und frisch getrunken. Man kocht sie nicht, man verpackt sie nicht (wie etwa Spinat oder Fertigsalate), legt sie daraufhin nicht tagelang in die Theke eines Supermarktes und man wärmt sie auch nicht nach stunden- oder tagelanger Lagerzeit (wie bei Spinat oft üblich) wieder auf. Bei einem grünen Smoothie haben die Mikroorganismen (die Nitrat zu Nitrit reduzieren würden) gar keine Zeit zur Ansiedlung, da das Getränk bereits vor deren Auftauchen verzehrt ist.

Doch abgesehen davon stellen sich bei diesem Thema zwei wichtige Fragen: 1. Ist Nitrat bzw. das aus Nitrat entstehende Nitrit tatsächlich so ungesund, wie uns seit Jahrzehnten weis gemacht wird? 2. Wie fand man heraus, dass Nitrit gesundheitsschädlich ist?

Zu 1.: Da grüne Blattgemüse seit Jahrmillionen zu des Menschen "artgerechter" Nahrung gehören und sie wohl auch schon seit geraumer Zeit (und nicht erst seit Einführung der synthetischen Düngemittel) Nitrat enthalten, ist anzunehmen, dass dieses Nitrat/Nitrit dem Menschen kaum schaden wird. Und so gibt es inzwischen Studien von Wissenschaftlern, die der Meinung sind, Nitrit sei ganz und gar nicht ungesund, im Gegenteil. Im Speichel werde es u. a. deshalb produziert, um den Körper gegen Erreger zu schützen. (z.B. http://bit.ly/gHe64v)

Zu 2.: Die uns bekannten Untersuchungen zur angeblichen Schädlichkeit von Nitrat/Nitrit wurden mit nitratreichem Trinkwasser durchgeführt oder bestanden lediglich in einem Vergleich der Ernährungsgewohnheiten verschieden essender Personen, wobei sich dann herausstellte, dass Leute, die gerne Gepökeltes essen, deutlich krebsgefährdeter waren als jene, die eben kein Gepökeltes essen. Uns ist keine Studie/Untersuchung bekannt, bei der man die Schädlichkeit des Nitrats bzw. Nitrits aus grünen Smoothies nachgewiesen hätte;-)

Man könnte bei dieser Diskussion glatt annehmen, grüne Smoothies enthalten nur Nitrat. Dem ist definitiv nicht so!! Sie enthalten eine Fülle wunderbarer Vitalstoffe. Niemand untersuchte bislang, inwiefern diese Vielfalt MITEINANDER im Organismus wirkt. Einzelne Substanzen werden herausgepickt, mittels Reagenzglasversuchen auf ihre Wirkung getestet und dann an den Pranger gestellt. Selbst wenn Nitrat/Nitrit schädlich wäre (was wir - wenn dieses Nitrat im natürlichen Lebensmittel und nicht in Form von Pökelsalz aufgenommen wird - stark bezweifeln), wäre es unsinnig, nur wegen eines einzigen möglicherweise ungünstigen Stoffes ein Lebensmittel zu meiden, das sehr viel mehr positive und vitalisierende Inhaltsstoffe aufweist als alle übrigen üblicherweise verzehrten Lebensmittel zusammen. Letztere enthalten außerdem - neben Nitrat - eine reichhaltige Sammlung höchst gesundheitsbedenklicher Substanzen, deren Aufzählung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde.

Wollen wir uns also vor Nitrat-Angst schlotternd lieber das kontrollierte Einheitsjoghurt in den Mund schieben, dessen Hormon- oder Antibiotikarückstände niemanden interessieren und dessen Aromen, Verdickungsmittel, Zuckerstoffe etc. unbestrittenermaßen kein bisschen nutzen, dafür aber ziemlich sicher schaden und dabei an Vitalstoffmangel zugrunde gehen, hauptsache es ist kein Nitrat enthalten? Warum orientieren wir uns statt dessen nicht einfach an jenen Menschen, die allein mit ihrer strahlenden Vitalität jeden nitratfrei lebenden "Normal"esser in den Schatten stellen?

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Kräuterhexe
geschrieben am: Sonntag, 05. Dezember 2010, 18:28
eMail-Adresse hinterlegt
wieder einmal hat ZdG mein Leben bereichert. Ich mag nur sehr wenig Grünzeug, und hatte mir immer wieder mal Gedanken gemacht, wie ich diese in meine Ernährung miteinbauen könnte. Der grüne Smoothie ist eine tolle Idee. Vielen Dank!!
Kirsten Doris Lage
geschrieben am: Samstag, 04. Dezember 2010, 14:31
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo ! Ich wohne in Belo Horizonte/Brasilien und halte mir seit Jahren einen Gemüsegarten. Doch erst heute, nachdem ich von den Smoothies las, wurde mir klar welch für einen Schatz ich zuhause habe, und habe natürlich auch gleich mit einem grünen Mixgetränk angefangen. Vielen tausend Dank für die Anregung !
Flow
geschrieben am: Montag, 29. November 2010, 11:00
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo ZDG-Team.

Ein paar Fragen:

Jetzt im Winter ist es schwierig frisches Blattgemüse zu kaufen.
Macht es Sinn als Alternative für den Smoothie auch tiefgekühltes Blattgemüse wie Blattspinat oder Kohl zu verwenden. Wenn ja: Wie taue ich es am besten für den Smoothie auf?

Vielen Dank!

Mfg

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Flow,
vielen Dank für Ihren Kommentar :-)
Für Smoothies sollte rohes Blattgemüse verwendet werden. Tiefkühlgemüse ist meist blanchiert, so dass es sich dafür nicht mehr eignet. In Naturkostläden und Wochen-/Bauernmärkten finden Sie auch im Winter verschiedene Blattgemüse z. B. grüne Wintersalate, Feldsalat und für einen herberen Geschmack Grünkohl. Auch frischen Freilandspinat gibt es dort normalerweise ganzjährig.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Barbara Neubronner
geschrieben am: Sonntag, 28. November 2010, 13:29
eMail-Adresse hinterlegt
sehr interessant und liegt auf meiner Linie. Danke!

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.