Cookies auf der ZDG-Website

Wir verwenden Cookies um Ihnen ein angenehmes Nutzungserlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Mineralstoffe
Magnesium - essentieller Mineralstoff

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 14.08.2017
Magnesium - essentieller Mineralstoff
© PHOTOCREO Michal Bednarek - Shutterstock.com

Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass Selen, Eisen und Zink dringend vom Organismus benötigt werden. Doch vielfach stellt sich der Verbraucher die Frage, ob auch noch andere Spurenelemente einen besonderen Stellenwert einnehmen. Wie sieht es beispielsweise beim Magnesium aus?

Wofür der Körper Magnesium benötigt

Es ist viel zu wenig bekannt, dass trotz der heutzutage angebotenen Nahrungsvielfalt, bei vielen Menschen ein Magnesiummangel besteht. Im Normalfall benötigt ein Erwachsener täglich ca 300 bis 400 Milligramm Magnesium. Obwohl es sich hier nur um eine kleine Menge handelt, ist sie zwingend erforderlich, da sie für unterschiedliche Abläufe im Organismus benötigt wird.

Bei Krankheiten erhöhter Magnesiumbedarf

Unter bestimmten Gegebenheiten benötigt der menschliche Organismus mehr davon. Hat man eine Krankheit überwunden, befindet sich in der Stillzeit, ist schwanger oder in der Wachstumsphase, wird dieses Spurenelement unerlässlich.

In den Knochen sind etwa 60 Prozent Magnesium zu finden, wobei der Rest in den anderen Geweben und Organen zu finden ist. Im Blut ist jedoch lediglich ein Prozent gelöst. Weist die Ernährung Defizite auf und der Organismus bekommt zu wenig dieses Spurenelementes, werden die Reserven des Körpers beansprucht. Eine Blutuntersuchung bezüglich des Magnesiumspiegels gibt noch keine objektive Bewertung über den tatsächlichen Zustand her.

Wadenkrämpfe zeugen von Mangelerscheinung

Über einen langen Zeitraum wurde Magnesium selbst von Fachleuten unterschätzt. Doch heute sind wir weiter und wissen mittlerweile definitiv, dass ein Magnesiummangel unterschiedliche Beschwerden auslösen kann. Wer kennt zum Beispiel nicht die schmerzhaften Wadenkrämpfe, die meist zu den Symptomen einer Mangelerscheinung dieses Mineralstoffes gehören.

Magol

Magnesiummangel gefährdet das Herz

Aber weitaus bedeutsamer ist eine ausreichende Versorgung des Herz- Kreislaufsystems mit Magnesium. So kann ein Mangel unter anderem das Herz gefährden, was jedoch viel zu selten Beachtung findet.

Stress, Angst und Depressionen verbrauchen Magnesium

Der Faktor Stress nimmt einen hohen Stellenwert ein, weil durch Stresshormone zusätzlich Magnesium verloren geht. Einem Schutz für den Herzmuskel wie auch eine Verbesserung seiner Leistung sollte man daher in den Mittelpunkt stellen, wenn es um eine ausreichende Versorgung mit Magnesium geht.

Doch auch andere Auswirkungen durch diese Mangelsituation sind zu beobachten wie beispielsweise Depressionen, Angstzustände und sogar Beeinträchtigungen der Nervenfunktion. Ein Mangel an Magnesium kann diese Symptome verursachen und sogar weiter verschlimmern.

Enzyme benötigen Magnesium

Denn schliesslich darf nicht vergessen werden, dass der Mineralstoff Magnesium für unterschiedliche Stoffwechselvorgänge mitverantwortlich gemacht werden kann. So benötigen rund 300 unterschiedliche Enzyme das Magnesium, um wirksam werden zu können.

Nicht abzusprechen ist diesem Mineralstoff, dass Beschwerden wie auch Erkrankungen effizient vorgebeugt werden können, wenn dem Organismus Magnesium in ausreichender Menge täglich zugeführt wird. Natürliches Magnesium wirkt sich positiv unter anderem auf Muskelkrämpfe aus und kann sogar Durchblutungsstörungen lindern. Eine Erweiterung der Blutgefässe hat zur Folge, dass mehr Blut transportiert werden kann und das Gewebe entsprechend versorgt wird.

Doch vielfach stellt man sich auch die Frage nach den so genannten "Magnesiumräubern", die zu Mangelerscheinungen beitragen. Grundsätzlich wird dem Organismus eine ausreichende Menge an Magnesium durch die tägliche Nahrung zugeführt. Doch sollte man nicht die Faktoren unterschätzen, die zu einem Raubbau an diesem Mineralstoff beitragen und es langfristig zu Mangelerscheinungen kommen lässt.

Krankheiten verbrauchen Magnesium

Zuckerkrankheiten wie auch Durchfälle können die Reserven im Körper enorm angreifen. Einige Medikamente, Alkoholkonsum wie auch bestimmte Abführpräparate gehören unter anderem dazu. Wenn diese Kriterien gelten, muss dem Organismus zusätzlich Magnesium zugeführt werden.

Mineralstoffmangel durch Schweissverlust

Wer Sport betreibt, sollte bedenken, dass insbesondere bei einer hohen körperlichen Belastung damit zu rechnen ist, dass durch den hohen Schweissverlust eine Menge Mineralstoffe verloren gehen, die unbedingt ersetzt werden müssen, wenn es nicht zu Mangelerscheinungen kommen soll. Jedoch gilt, dass Magnesium im günstigsten Falle immer in einer Kombination mit Calcium zugeführt werden sollte, da die Körperzellen Magnesium allein nicht immer halten können.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Schlagwörter

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Alle 3 Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar

Um einen Kommentar abzugeben müssen Sie angemeldet sein.

Anmelden Registrieren

Zuletzt kommentiert

Anonym schrieb am 15.07.2017

hallo liebes team, auf der suche nach einem passenden hochdosierten magnesiumpräparat, sind ihre seiten sehr hilfreich. allerdings wirft eine stelle fragen bei mir auf. man soll ja kein calcium zeitgleich zur magnesiumaufnahme zu sich nehmen. folgende stelle kopiert: achten Sie in jedem Falle auf die ausreichende Kaliumzufuhr, da Kalium die Magnesiumaufnahme fördert. Magnesium sollte hingegen nicht mit Milchprodukten eingenommen werden, da deren hoher Calciumgehalt zu einer Hemmung der Magnesiumresorption führen könnte. (kopierter text) es gibt jedoch viele präparate die calcium enthalten u auch geschrieben wird, das es notwendig sei. z.b. sango koralle. ist es nun ratsam präparate mit oder ohne calcium zu suchen, wenn man eine höhere dosierung von magnesium braucht? herzlichen dank

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Calcium hemmt die Magnesiumaufnahme nur dann, wenn im Verhältnis zur vorliegenden Magnesiummenge viel zu viel Calcium eingenommen wird. In der Sango Meeres Koralle beträgt das Ca-Mg-Verhältnis 2:1. In manchen Milchprodukten (z. B. Hartkäse) ist der Calciumgehalt jedoch sehr viel höher, so dass es hier zu einer Verschlechterung der Mg-Resorption kommen könnte, wenn Mg zeitgleich eingenommen wird.

Die Sango Meeres Koralle empfehlen wir insbesondere dann zur Magnesiumversorgung, wenn die Ernährung gleichzeitig calciumarm ist. Versorgt die Nahrung bereits ausreichend mit Calcium, kann man zur Optimierung der Magnesiumversorgung besser auf ein reines Magnesiumpräparat zurückgreifen.

Notwendig ist Calcium in jedem Fall im Körper, jedoch nicht unbedingt zur Resorption von Magnesium. Es sollte lediglich von beiden Mineralstoffen ausreichend im Organismus vorhanden sein, damit auch beide ihre Aufgaben - die oft Hand in Hand gehen - erledigen können.

Wir hoffen, Ihnen fällt die Entscheidung für das für Sie passende Magnesiumpräparat nun leichter :-)

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alle 3 Kommentare anzeigen