Nährstoffe – Wenn die Augen immer schlechter werden
Nie zuvor waren unsere Augen so gefordert wie heute, und nie zuvor wurden sie so einseitig belastet wie heute. Stundenlang sind sie starr auf Bildschirme und Displays gerichtet.
Die Augen werden dadurch massiv überlastet. Der oxidative Stress im Auge erhöht sich und das Auge leidet unter freien Radikalen.
Irgendwann kommt es zu Durchblutungsstörungen. Schlacken verbleiben jetzt im Auge, und auch die Nährstoffversorgung klappt nicht mehr so gut.
Die Augen ermüden rasch oder brennen und werden trocken. Schnell stellen sich infolgedessen Kopfschmerzen oder auch Nackenschmerzen und Rückenschmerzen ein. Die Konzentration lässt nach und mit ihr die geistige Leistungsfähigkeit.
Man spricht von digitaler Augenbelastung. Lesen Sie gerne unseren Artikel zu diesem Thema. Sie finden ihn ganz unten bei den weiterführenden Artikeln.
Bald Millionen Kurzsichtige
Zusätzlich wird es in den nächsten Jahren immer mehr Kurzsichtige geben. Bis zum Jahr 2050 soll gar die halbe Weltbevölkerung, also annähernd 5 Milliarden Menschen, kurzsichtig sein (12) – so eine Studie vom Februar 2016, die im Fachjournal Ophthalmology veröffentlicht wurde.
Davon soll eine Milliarde Menschen außerdem mit einem erhöhten Risiko leben müssen, bald zu erblinden. Die Studienautoren erklären den nahenden Trend mit der modernen Lebens- und Ernährungsweise.
Man verbringe immer weniger Zeit draußen, dafür immer mehr Zeit mit Arbeiten, die sich in nur kurzem Abstand zum Auge abspielen und vom Auge ein permanentes Fokussieren auf Bildschirme, Tablets oder Smartphones erfordern.
Maßnahmen für gesunde Augen
Mit den richtigen Maßnahmen gelingt es, die Augen so zu stärken, dass sie dem Alltag und der dauernden Belastung viel besser gewachsen sind. Liegen bereits Augenkrankheiten vor, können diese mit den passenden Vitalstoffen oft aufgehalten und in ihrem Verlauf gestoppt werden.
Wichtig ist natürlich zunächst einmal, für regelmäßige Pausen von der Computerarbeit zu sorgen oder wenigstens zwischendurch immer wieder einmal aus dem Fenster in die Ferne zu schauen, um die Augen zu entlasten und ihnen entspannende Momente zu gewähren.
Auch eine Beleuchtung mit sog. Vollspektrumlampen wirkt sich vorteilhaft auf die Augen aus. Energiesparlampen hingegen stehen im Verdacht, dem Augenlicht durch ihren hohen Blauanteil eher zu schaden.
Rotlicht für die Augen
Für die Augen ist Rotlicht sehr angenehm. Nutzen Sie es daher häufiger im Alltag:
Rotlicht im Schlafzimmer
Fühlen Sie sich nachts gestört, wenn Sie zur Toilette müssen und das helle Licht anmachen müssen? Helles Licht stört auch tatsächlich den Schlaf und hat - über die Rezeptoren im Auge - eine Art Aufwacheffekt. Rotlicht ist für Schlaf und Augen dagegen sehr wohltuend.
Nutzen Sie daher als Nachttischlampe nur noch Warm- und Rotlicht z. B. die * Nachttischlampe CleanSleep.
Sie hat zwei Einstellungen: ein sehr warmes Licht für den Abend zum Lesen vor dem Einschlafen und Rotlicht mit der augenfreundlichen Wellenlänge von 670 nm für nachts. Die Lampe ist perfekt fürs Schlafzimmer, Kinderzimmer, für Reisen oder Klinikaufenthalte.
Rotlicht gegen Blaulicht am Arbeitsplatz
Blaulicht strengt die Augen an und macht sie müde. Nutzen Sie zum Ausgleich Vollspektrumlicht und Rotlicht - und zwar mit einer passenden Schreibtischlampe. Ihre Augen bleiben entspannt und werden nicht mehr so schnell müde. Gleichzeitig steigt die Konzentrationsfähigkeit und mit ihr die Leistung bei der Arbeit.
* Hier finden Sie die Schreibtischlampe AddRed.
Die verschiedenen Einstellungen der Lampe ermöglichen zudem einen fließenden Übergang am Abend, um den Organismus auf einen erholsamen Schlaf einzustellen.
Rotlicht bessert altersbedingte Sehschwächen
Rotlicht kann für die Augen auch therapeutisch eingesetzt werden. Das altersbedingte Schwächerwerden der Augen in Sachen Farbensehen und Nachtsicht etwa soll ganz einfach gestoppt werden können, so berichteten britische Forscher schon im Jahr 2020.
Man lässt die Augen einmal wöchentlich und zwar morgens von einem bestimmten Rotlicht (es muss 670 nm Wellenlänge haben) bescheinen und kann so die Energieversorgung der entsprechenden Zellen im Auge verbessern.
Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel 3 Minuten Rotlicht – und Ihre Augen werden besser .
Eine passende Lampe für die Augen-Therapie ist diese * Rotlicht-Tischlampe .
Carotinoide – Nicht nur in Karotten
Zu den wichtigsten Nährstoffen, die die Sehfähigkeit verbessern können, zählen die Carotinoide, wie z. B. das Betacarotin.
Betacarotin - der Vorläufer von Vitamin A, dem Augenvitamin
Gemeinsam mit den Vitaminen C und E sowie Zink wird Betacarotin auch bei Augenkrankheiten eingesetzt (3).
Von allen geläufigen Lebensmitteln weist die Karotte mit 7800 Mikrogramm die höchsten Betacarotinwerte auf (1). Aus Betacarotin stellt der Körper Vitamin A her. Schon ein geringer Mangel an Vitamin A (2) kann die Sehfähigkeit in der Dämmerung und bei Nacht beeinträchtigen. Wenn Sie Karottensaft mögen, trinken Sie täglich 1 – 2 Gläser davon – am besten frisch gepresst. Ihre Augen werden sich spürbar bessern.
Noch mehr Betacarotin als Karotten liefern die Mikroalgen Spirulina, Chlorella und die Afa-Algen. Schon mit einer Tagesdosis von 4 Gramm Spirulina kann man sich mit gleich 3650 Mikrogramm Betacarotin versorgen.
* Hier erhalten Sie Spirulina in Bio-Qualität.
Auch Trockenaprikosen, Hagebutten, Honigmelonen, der Grünkohl und grüne Wildgemüse (Brennnessel, Löwenzahn) liefern interessante Betacarotinmengen von 300 bis 1300 Mikrogramm pro 100 Gramm.
* Hier erhalten Sie Betacarotin-Tropfen mit 1000 Mikrogramm Betacarotin pro 2 Tropfen.
Lutein und Zeaxanthin für schärfstes Sehen
Fast noch effektiver für das Auge aber sind die beiden Pflanzenstoffe Lutein und Zeaxanthin, zwei Carotinoide, die dem Auge direkt am Ort des schärfsten Sehens – der Makula – als Schutzschild gegen freie Radikale dienen.
Ohne diesen Schutz ermüdet das Auge schnell und wird anfällig für Augenerkrankungen aller Art wie z. B. Bindehautentzündungen oder dem trockenen Auge.
Selbst die Schulmedizin verordnet inzwischen bei der Makuladegeneration – einer degenerativen Augenerkrankung – hochdosiertes Lutein, um die Krankheit aufzuhalten (4).
Lutein ist in besonders großen Mengen im Wirsing, Grünkohl, Spinat, Mangold, Feldsalat und vielen anderen grünen Blattgemüsearten sowie in Kräutern enthalten. Paprika und Mais hingegen liefern enorme Mengen Zeaxanthin.
Doch sind auch hier wieder die Mikroalgen eine gute Möglichkeit, sich auf einfache Weise mit den Augen-Nährstoffen zu versorgen. Eine Tagesdosis Algen (4 Gramm) liefert mit 5.400 Mikrogramm Lutein mehr als das Vierfache der Luteinmenge aus 100 Gramm frischem Brokkoli.
Grüne und blaue Pflanzenpigmente
Genauso sind spezielle Pigmente, wie das Blattgrün (Chlorophyll) aus allen grünen Gemüsearten oder die blauen Anthocyane aus Holunderbeeren, Aroniabeeren oder Heidelbeeren für die Sehfähigkeit lebenswichtig (6). Letztere insbesondere aufgrund ihrer starken antioxidativen Wirkung, mit der sie die Augen vor Angriffen durch freie Radikale schützen.
Zu den chlorophyllreichsten essbaren Pflanzen gehören wiederum der obligatorische Grünkohl, die Brennnessel und die Petersilie. Sie liefern pro 100 Gramm zwischen 200 und 350 mg Chlorophyll.
Getrocknete Mikroalgen wie die Afa-Algen, Spirulina oder Chlorella übertreffen diese Spitzenreiter noch um ein Vielfaches und enthalten mit bis zu 4000 mg pro 100 Gramm die höchsten Chlorophyllmengen überhaupt. Mit einer Tagesdosis Algen (4 Gramm) kann man sich folglich mit genauso viel Chlorophyll versorgen wie mit einer Portion Grünkohl.
Für die Augen hält Chlorophyll viele Vorteile bereit: Es wirkt entgiftend, regenerierend und blutreinigend. Das Gewebe der Augen wird auf diese Weise von Stoffwechselschlacken befreit. Gleichzeitig wird die Nährstoffversorgung der Augen optimiert, und Heilprozesse werden in Gang gesetzt.
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Phycocyanin
In den Mikroalgen steckt außerdem das Phycocyanin, ein blauer Farbstoff, der es den Algen erlaubt, auch in tiefen eher lichtarmen Wasserregionen zu leben. Normalerweise nimmt das Chlorophyll die Lichtenergie der Sonne auf.
Bei Dämmerung aber herrschen Wellenlängenbereiche, die das Chlorophyll nicht nutzen kann. Phycocyanine aber schaffen genau das und ergänzen somit perfekt das Chlorophyll – und zwar nicht nur in der Alge, sondern auch im Auge.
Ein Stoff nämlich, der eine so starke Affinität zum Licht zeigt wie das Phycocyanin, ist geradezu prädestiniert für den Schutz und die Heilung der Sehfähigkeit. Es gehört – wie die meisten Antioxidantien – zu den hochkarätigen Entzündungshemmern, kann also laut wissenschaftlicher Studien die Bildung von Entzündungsstoffen im Körper hemmen.
Ähnliche Untersuchungen gibt es für Anthocyane und Carotinoide oder auch für das Glutathion und die sog. Superoxiddismutase SOD – zwei der stärksten bekannten Antioxidantien, die sich ebenfalls in den Mikroalgen finden lassen.
Da chronische Entzündungen an nahezu jeder degenerativen Erkrankung beteiligt sind, schützen Antioxidantien das Auge ganz massiv vor gefürchteten Krankheiten (8) wie der Makuladegeneration, aber auch vor Bindehautentzündungen und dem trockenen Auge.
OPC ist höchstgradig antioxidativ
Ebenfalls höchstgradig antioxidativ und die Augengesundheit fördernd wirken die sog. Oligomeren Proanthocyanidine (OPC). Man findet sie in Traubenkernen oder den braunen Häutchen der Erdnüsse.
OPC verstärkt auf natürliche Weise die Leistungsfähigkeit der Vitamine C und Vitamin E und ist daher eine sehr wichtige Komponente in ganzheitlichen Vitalstoffprodukten, wo sie die Wirkkraft der Vitamine aus Frucht- und Algenpulvern noch weiter optimieren kann.
OPC ist zudem bekannt dafür, ganz hervorragend Gewebe zu reparieren, so dass der Stoff sehr heil- und durchblutungsfördernd wirkt – was auch in Studien bestätigt wurde. Darin zeigte sich, dass OPC bei Augenkrankheiten, die auf eine Störung der Durchblutung zurückzuführen sind, zu einer deutlichen Verbesserung der Sehkraft führte.
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Safran und Curcumin
Auch das teuerste Gewürz der Welt – Safran – ist gut für die Augen, ja, es ist ein regelrechtes Augen-Heilmittel. Selbst bei schon älteren Menschen kann Safranextrakt bei der Makuladegeneration noch zu Verbesserungen führen oder das Fortschreiten der Krankheit aufhalten.
Im Safranextrakt sind zwei besonders augenfreundliche Stoffe zu finden: Das Crocin verhindert das Absterben der lichtempfindlichen Zellen in der Augennetzhaut – und das Crocetin kann die Sauerstoffversorgung dieser Zellen verbessern (10).
Zusätzlich wirkt der Safranextrakt antioxidativ. Auch kann er die Mikrozirkulation, also die Durchblutung der feinsten Blutgefäße im Auge fördern, so dass es bereits zahlreiche Studien gibt, die dem Safran ein sehr starkes Potential bei Augenkrankheiten bescheinigen.
Die Wirkung des Safrans auf die Augen kann noch verstärkt werden, wenn man ihn zusammen mit Curcumin einnimmt.
Curcumin ist der Wirkstoff aus Kurkuma, der gelben Wurzel, die gemahlen ein wichtiger Bestandteil des Curry-Gewürzes ist und für ihre stark antioxidative, durchblutungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung bekannt ist.
Man nimmt beides – Safranextrakt und Curcumin (z. B. Curcuperin) – zwei- bis dreimal täglich ein, jeweils eine Kapsel Safran und Curcumin zu oder nach den Mahlzeiten.
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Mineralerde kann die Augengesundheit unterstützen
Ein weiterer Stoff, der die Augengesundheit sehr gut unterstützen kann, ist eine adsorbierende Mineralerde wie z. B. Zeolith oder auch Bentonit.
Beide Heilerden können aufgrund ihrer feinporigen Oberflächenstruktur in sehr hohem Maß Gifte, Schwermetalle und Stoffwechselabfälle wie ein Schwamm in sich aufsaugen – also gerade jene Substanzen, die vom Chlorophyll und all den anderen Vitalstoffen aus dem Augengewebe gelöst wurden.
Damit die Schadstoffe nicht wieder zurück in den Kreislauf gelangen, werden sie im Darm von den Heilerden gebunden und mit dem Stuhl ausgeschieden. Nicht nur klare Augen und eine entspannte Sicht sind die Folgen, sondern ein insgesamt entgifteter Organismus und infolgedessen ein erhöhtes Rundum-Wohlbefinden.
Fazit: Das Vitalstoff-Programm für die Augen
Ihre Augen profitieren somit von den folgenden Maßnahmen:
Ernähren Sie sich von viel grünem Blattgemüse, Kräutern und Früchten, gerne in Form von grünen Smoothies und essen Sie dunkle Beeren (Heidelbeeren, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren).
Trinken Sie täglich ein Glas Karottensaft.
Nehmen Sie als Nahrungsergänzungsmittel Spirulina, OPC und/oder Safranextrakt mit Curcumin ein.
Nutzen Sie hochwertige Lampen am Arbeitsplatz (Vollspektrum/Rotlicht) und auch im Schlafzimmer (warmes Licht/Rotlicht).
Vergessen Sie Augenübungen während der Bildschirmarbeit nicht (regelmäßig blinzeln, in die Ferne schauen, Augen kreisen, einige Sekunden geschlossen halten).
Gerade, wenn Ihre Augen bei der Computerarbeit häufig brennen oder schnell müde werden, zeigen die genannten Maßnahmen rasch – oft schon nach wenigen Tagen – eine merkliche Besserung.