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Die Bauchspeicheldrüsenschwäche – Immer wieder Blähungen

Die Bauchspeicheldrüsenschwäche – Immer wieder Blähungen

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(Zentrum der Gesundheit) – Die Bauchspeicheldrüsenschwäche ist weiter verbreitet, als man glaubt. Wenn Sie an rätselhaften Blähungen, Bauchkrämpfen, dünnem Stuhl und aufgetriebenem Leib noch Stunden nach dem letzten Essen leiden, dann könnten Sie von einer Bauchspeicheldrüsenschwäche betroffen sein. Die Diagnose jedoch ist einfach, und die Therapie führt meist schnell zu einer Besserung der Symptome. Bei Blähungen und den übrigen genannten Beschwerden ist daher nicht nur an die Galle oder ein Darmproblem zu denken, sondern immer auch an die Bauchspeicheldrüse.

Die Bauchspeicheldrüsenschwäche und ihre Symptome

Besonders nach den typischen schwer verdaulichen und fettreichen Mahlzeiten wie Überbackenem, Pizza, Torte oder Ölsardinen kommt es bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche zu Beschwerden wie stundenlangem Völlegefühl und quälenden Blähungen. Der Bauch nimmt Ausmasse wie in der Schwangerschaft an, und auch Bauchkrämpfe und dünner Stuhl gehören bei der Bauchspeicheldrüsenschwäche zu den Leitsymptomen.

Da diese Beschwerden auch auf ein Gallenproblem oder sogar auf einen Reizdarm hinweisen könnten und man daran sehr viel häufiger denkt als an die Bauchspeicheldrüse, wird oft lange Zeit falsch therapiert, z. B. mit Mitteln, die den Fluss der Galle anregen könnten oder mit Mitteln, die den Darm beruhigen. Diese jedoch bleiben bei der Bauchspeicheldrüsenschwäche natürlich ohne Wirkung. Und so quält sich der Patient weiter mit seinen lästigen Symptomen.

Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Kombination mit Appetitlosigkeit und den übrigen genannten Symptomen können auf eine Bauchspeicheldrüsenschwäche hinweisen.

Wenn beispielsweise die Nahrungseiweisse nur unzureichend verdaut werden, kann dies zur Bildung von grossen Mengen biogener Amine (z. B. Histamin) im Darm führen. Ein Übermass an Histamin kann nun aber auch die Symptome einer Histaminintoleranz zeigen: Fliessschnupfen, Durchfall, Hautausschläge etc. Die Ursache wäre hier jedoch nicht das Histamin, sondern die Bauchspeicheldrüsenschwäche, die überhaupt erst das Histamin in überhohen Konzentrationen entstehen liess.

Die extremen Symptome wie Gewichtsverlust und merkliche Nährstoffmängel treten jedoch erst auf, wenn die Bauchspeicheldrüse bereits zu etwa 90 Prozent ihren Dienst quittiert hat. Daher gehen der korrekten Diagnose oft viele Jahre mit unspezifischen Symptomen und Fehldiagnosen voraus.

Die Bauchspeicheldrüse – Lage und Aufgaben

Die Bauchspeicheldrüse (der Pankreas) liegt in unmittelbarer Nähe zum Zwölffingerdarm im rechten Bauchbereich und reicht bis zur Milz im linken Oberbauch.

Zwei völlig unterschiedliche Aufgaben hat die Bauchspeicheldrüse:

Sie produziert einerseits das Insulin für den Blutzuckertransport in die Zellen und andererseits den sog. Bauchspeichel, der aus vielen verschiedenen Verdauungsenzymen besteht. Darunter sind Proteasen, die Eiweisse verdauen, Lipasen, die Fette spalten und Amylasen für die Kohlenhydratverdauung. Die Bauchspeicheldrüse gibt diese Enzyme an den Dünndarm ab, wo sie zur Tat schreiten und die Nahrung verdauen.

Die Bauchspeicheldrüsenschwäche – Was passiert im Körper?

Während ein Mangel an Insulin auf einen Diabetes hinausläuft, wird eine mangelhafte Verdauungsenzymproduktion als Bauchspeicheldrüsenschwäche oder auch als exkretorische Pankreasinsuffizienz (EPI) bezeichnet.

Stehen nun im Dünndarm nicht ausreichend Verdauungsenzyme zur Verfügung, kann natürlich auch die Nahrung nicht richtig verdaut werden und es gelangen unverdaute Nahrungsbestandteile in den Dickdarm.

Im Dickdarm treffen normalerweise nur sehr kleine Mengen unverdauter Partikel ein. Diese werden sodann von der spezifischen Dickdarmflora (Darmbakterien) mehr oder weniger gründlich verstoffwechselt. Dabei entstehen immer auch Darmgase. Kleine Gasmengen können vom Körper resorbiert werden oder gehen als unauffällige und nahezu geruchlose Blähungen ab.

Werden die Dickdarmbakterien jetzt aber mit einem Übermass an unverdauten Nahrungsresten konfrontiert, dann führt dies zunächst einmal zu einer Dysbiose. Dabei handelt es sich um eine Störung der Darmflora. Es vermehren sich also jene Darmbakterien, die auf unverdaute Proteine, Fette und Kohlenhydrate spezialisiert sind.

Genau das aber führt zur Bildung enormer Darmgase, die jetzt für die typischen Symptome der Bauchspeicheldrüsenschwäche verantwortlich sind: Blähungen, Krämpfe, Völlegefühle, Durchfälle, dicker Bauch. Meist sind es überdies Fäulnisbakterien, die sich im Rahmen der genannten Dysbiose über Gebühr vermehren und zu unangenehm nach faulen Eiern "duftenden" Blähungen führen.

Da unter anderem die Fett verdauenden Enzyme fehlen, wirkt der Stuhl bei der Bauchspeicheldrüsenschwäche häufig glänzend. Das liegt daran, dass sich in ihm nun auch das unverdaute Fett befindet.

Eine Dysbiose und die ständige Gegenwart unverdauter Nahrung im Dickdarm jedoch schädigt die Darmschleimhaut und begünstigt die Entstehung von Allergien sowie Autoimmunerkrankungen. Da überdies ein grosser Teil des Immunsystems im Darm ansässig ist, schwächt diese Situation langfristig auch das Immunsystem, was nun wiederum viele weitere Gesundheitsprobleme mit sich bringen kann.

Bauchspeicheldrüsenschwäche – Die Ursachen

Bekannte Ursachen für die Bauchspeicheldrüsenschwäche gibt es nur wenige. Wenn beispielsweise eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (oft die Folge von Alkohol) vorliegt, kann es früher oder später zur Bauchspeicheldrüsenschwäche kommen. Auch Autoimmunprozesse gegen die Bauchspeicheldrüse, Gallenwegserkrankungen sowie die Erbkrankheit Mukoviszidose schwächen die Bauchspeicheldrüse stark. Diabetiker erkranken im Verhältnis häufig an einer Bauchspeicheldrüsenschwäche. Bei den Typ-2-Diabetikern ist es gar jeder dritte.

In vielen Fällen jedoch lässt sich keine eindeutige Ursache für die Bauchspeicheldrüsenschwäche feststellen – zumindest nicht aus schulmedizinischer Sicht. Man spricht dann von altersbedingter Organschwäche. Doch lassen die Funktionen von Organen natürlich besonders schnell und stark nach, wenn der Körper jahrelang aufgrund ungesunder Nahrung und schlechter Lebensweise entsprechend in Mitleidenschaft gezogen wurde. Eine Bauchspeicheldrüsenschwäche kann demnach auch in jedem Falle die Folge eines insgesamt ungünstigen Lebenswandels sein – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Bauchspeicheldrüse zu einem der stressempfindlichsten Organe gehört.

Bauchspeicheldrüsenschwäche – Die Diagnose

Die Bauchspeicheldrüsenschwäche kann einfach und preiswert diagnostiziert werden. Man untersucht dafür eine Stuhlprobe auf den Gehalt des Enzyms Pankreas-Elastase. Es handelt sich dabei um ein proteinspaltendes Enzym. Im Gegensatz zu anderen Enzymen gelangt es unverändert in den Dickdarm, so dass es als Marker für die exkretorische Bauchspeicheldrüsenfunktion dienen kann (also nicht für die Insulinproduktion!).

Eine gesunde Bauchspeicheldrüse sollte Werte von über 200 Mikrogramm Pankreas-Elastase pro 100 Gramm Stuhl erreichen. Niedrigere Werte weisen sodann auf eine Bauchspeicheldrüsenschwäche hin.

Auch kann der Fettgehalt im Stuhl gemessen werden. Je höher er ist, umso wahrscheinlicher ist eine Bauchspeicheldrüsenschwäche.

Oft denken Fachärzte nicht an diese einfachen Untersuchungen und konzentrieren sich stattdessen ganz auf die üblichen – für den Patienten eher unangenehmen und aufwändigen – Magen- und/oder Darmspiegelungen. Bei diesen jedoch kann eine Bauchspeicheldrüsenschwäche nicht gefunden werden.

Bauchspeicheldrüsenschwäche – Die Therapie

Was ist nun zu tun, wenn die Bauchspeicheldrüse zu schwach ist, um ausreichend Verdauungsenzyme zu bilden?

Folgende Massnahmen helfen dabei, Ihre geschwächte Bauchspeicheldrüse zu entlasten, gleichzeitig zu stärken und wieder aufzubauen. Eine vollständige Regeneration der Bauchspeicheldrüse ist jedoch nicht in jedem Falle mehr möglich, besonders dann nicht, wenn es sich bereits um eine sehr schwere Bauchspeicheldrüsenschwäche mit Gewichtsverlust handelt. Doch werden unsere Tipps sehr gut dabei helfen, damit Sie sich bald wieder ein gutes Stück besser fühlen.

1. Die Ernährung auf die Bauchspeicheldrüsenschwäche einstellen

Zur Entlastung der Bauchspeicheldrüse müssen bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche die folgenden Ernährungsrichtlinien eingehalten werden:

  • Wählen Sie eine möglichst naturbelassene Ernährung aus frisch zubereiteten Lebensmitteln und meiden Sie Fertigprodukte mit ihren zahlreichen Zusätzen.
     
  • Ernähren Sie sich von einfachen Gerichten aus wenigen Zutaten, z. B. Karottensuppe, Kartoffeln, gedämpfte Gemüse, geriebene Äpfel etc.
     
  • Meiden Sie konsequent Alkohol, frische Backwaren, Zucker und blähende Gerichte.
     
  • Nehmen Sie statt weniger grosser Mahlzeiten unbedingt mehrere kleine und leicht verdauliche Mahlzeiten ein. Möglicherweise genügt dann die noch gebildete Enzymmenge und Sie werden keine oder weniger Beschwerden haben.
     
  • Besonders fettreiche Mahlzeiten machen bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche zu schaffen. Ernähren Sie sich daher fettarm, wählen Sie gesunde Fette (siehe nächster Punkt) und meiden Sie fette Nahrungsmittel wie Schokolade, Frittiertes, Wurst, fetter Käse etc.
     
  • Greifen Sie auf die sog. MCT-Fette zurück. Dabei handelt es sich um Fette aus mittelkettigen Fettsäuren (Medium-Chain Triglycerides), zu deren Verdauung der Organismus keine fettverdauenden Enzyme benötigt. Reine MCT-Fette können im Reformhaus gekauft werden. Kokosöl hingegen ist ein Fett mit einem natürlicherweise sehr hohen MCT-Anteil, so dass auch auf Produkte (Brotaufstriche, Kokosmilch etc.) aus Kokosfett zurückgegriffen werden kann.
     
  • Zur Deckung des Omega-3-Fettsäurenbedarfs kann das Krillöl gewählt werden, da es deutlich leichter verdaulich ist als die üblichen Fischölkapseln. Auch über den Tag verteilte kleine DHA-Algenölmengen können dabei behilflich sein, die Omega-Fettsäuren-Versorgung zu sichern.
     
  • Auch wenn man glauben könnte, dass Ballaststoffe bei ohnehin bestehenden Blähungen diese verstärken könnten, ist bekannt, dass eine ballaststoffreiche Ernährung (mind. 30 g Ballaststoffe pro Tag), gerade die Lipase-Sekretion steigern kann, also die Abgabe fettverdauender Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse. Falls Sie sich jedoch bislang ballaststoffarm ernährt haben, steigern Sie die Ballaststoffaufnahme nur langsam und schrittweise. Wählen Sie überdies leicht verträgliche Ballaststoffe, also nicht gerade einen Frischkornbrei oder einen Bohneneintopf, sondern tasten Sie sich mit Baobabpulver und Kokosmehl (1 EL enthält bereits 5 Gramm Ballaststoffe) langsam vor (immer zusammen mit viel Wasser einnehmen). Essen Sie überdies regelmässig frische Früchte – und zwar IMMER für sich allein und mit mind. 30minütigem Abstand VOR anderen Mahlzeiten. Essen Sie Früchte hingegen zu oder gar nach der Mahlzeit, führt dies verstärkt zu Gärprozessen und somit zu Blähungen.
     
  • Essen Sie langsam, und kauen Sie sorgfältig (bis zu 40 Mal pro Bissen), denn damit können Sie Ihre Mahlzeiten bereits "vorverdauen".
     
  • Trinken Sie nicht zum Essen, da dadurch der Bauchspeichel noch weiter verdünnt wird, was man ja gerade verhindern möchte. Trinken Sie daher spätestens eine Stunde vor oder ab einer Stunde nach dem Essen.

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2. Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüsenschwäche

Da von der Bauchspeicheldrüse zu wenige Verdauungsenzyme gebildet werden, können Sie auf Enzym-Präparate zurückgegriffen werden, die Lipasen, Amylasen und Proteasen enthalten.

Bei geringer Bauchspeicheldrüsenschwäche genügen natürliche Produkte aus dem Bio-Handel (z. B. Digevit). Auch können mehrmals täglich einige der enzymreichen Papayakerne gekaut werden. Bei schwerer Bauchspeicheldrüsenschwäche jedoch sollten Sie sich von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein entsprechend hochdosiertes Enzym-Präparat verordnen lassen. Dosieren Sie die Enzympräparate umso höher, je mehr Fett Ihre Mahlzeiten enthalten.

3. Probiotika gegen die Dysbiose

Um die Darmflora wieder in die richtige Richtung zu lenken, die Fäulnisbakterien zu reduzieren und somit die Dysbiose zu mindern, sollte ein Probiotikum wie z. B. Combi Flora eingesetzt werden.

4. Bei Bauchspeicheldrüsenschwäche an den Säure-Basen-Haushalt denken

Die Bauchspeicheldrüse bildet nicht nur Insulin und Verdauungsenzyme, sondern auch körpereigene Basen (Natriumhydrogencarbonat), damit im Dünndarm das erforderliche neutrale bis leicht basische Milieu aufrechterhalten werden kann. Nur in einem solch basischen Umfeld können die Verdauungsenzyme ordnungsgemäss arbeiten und verdauen.

Liegt daher eine ausgeprägte Bauchspeicheldrüsenschwäche vor, kann es folglich zu einem Basenmangel bzw. einer Übersäuerung im Dünndarm kommen. In diesem Fall können dann nicht einmal jene Enzyme richtig arbeiten, die man in Form von Präparaten einnimmt. Also muss zunächst das Milieu im Dünndarm wieder basisch werden. Die dazu nötige Vorgehensweise sollte mit einem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden.

5. Mineralstoff- und Vitaminmängel bei Bauchspeicheldrüsenschwäche ausgleichen

Wenn nun bei der Bauchspeicheldrüsenschwäche die Verdauung gestört ist, die Nahrung nicht mehr richtig aufgespaltet wird und sogar unverdaut in den Stuhl gelangt, dann können natürlich auch viele Vitalstoffe nicht mehr aufgenommen werden und landen ebenfalls im Stuhl und somit in der Toilette.

Eine Bauchspeicheldrüsenschwäche geht daher sehr oft mit einem gravierenden Mineralstoff- und Vitaminmangel einher – was bei der Diagnosestellung berücksichtigt werden sollte. Lassen Sie also Ihren Vitalstoffstatus bestimmen und Ihr Vollblut (nicht das Serum, wie üblich) auf die wichtigsten Mineralien (Magnesium, Kalium, Eisen, Zink) sowie auf insbesondere die fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) überprüfen. Denn wenn die Fettverdauung gestört ist, können auch die fettlöslichen Vitamine nicht mehr umfassend resorbiert werden.

Der Calciumstatus kann im Blut nur schwer festgestellt werden, da der Blutcalciumspiegel immer auf gleichem Niveau gehalten wird und der Organismus bei einem Calciummangel im Blut einfach Calcium aus den Knochen zieht, um den Blutcalciumspiegel ja nicht absinken zu lassen. Im Extremfall kann dies eine Osteoporose begünstigen.

Man müsste zur Feststellung des Calciumstatus folglich eher eine Knochendichtemessung vornehmen. Hier ist es daher sinnvoller, die Calciumversorgung rein präventiv mit einem hochwertigen Präparat (z. B. der Sango Meeres Koralle) sicher zu stellen.

Wenn man sich nun ansieht, welche Folgen allein ein Magnesiummangel oder ein Zinkmangel haben können (z. B. schwaches Immunsystem, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Dauermüdigkeit oder Schlaflosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Bluthochdruck etc.), wird klar, das eine Bauchspeicheldrüsenschwäche nicht einfach nur die Verdauung beeinträchtigt, sondern sehr viele andere Krankheiten und Beschwerden nach sich ziehen kann.

Allerdings nützt die Einnahme der Vitamine nur dann etwas, wenn gleichzeitig die Verdauung durch die genannte Enzymeinnahme und Ernährungsumstellung verbessert und optimiert werden kann. Denn erst dann können die Vitalstoffe umfassend aufgenommen werden, auch jene aus Kapsel oder Pulver.

Folgende Massnahmen wären sodann sinnvoll:

  • Calcium und Magnesium z. B. über die Sango Meeres Koralle, Magnesium kann zusätzlich über die Haut oder oral zugeführt werden.
  • Vitamin D3 in Kombination mit Vitamin K2, Details zur Dosierung finden Sie hier: Ihr Vitamin-D-Spiegel
  • Alle anderen Vitalstoffe werden je nach individuellem Status (Vollblutanalyse) eingenommen.

6. Naturheilkunde bei Bauchspeicheldrüsenschwäche

Für die Bauchspeicheldrüse ist – wie für viele andere Organe und Gebrechen ebenfalls – ein Kraut gewachsen: Die Harongarinde. Der Harongastrauch ist ein Johanniskrautgewächs. Er ist in Afrika und Madagaskar heimisch und ist die einzige Pflanze, der es gelingt die Enzymausschüttung der Bauchspeicheldrüse anzuregen. Harongapräparate sollten jedoch immer nur begleitend zu Enzympräparaten verabreicht werden.

Da Menschen mit Bauchspeicheldrüsenschwäche oft auch niedergeschlagen sind, wirkt die Harongarinde doppelt gut, denn sie gilt gleichzeitig als mildes natürliches Antidepressivum und hebt die trübe Stimmung. Zusätzlich wirkt sie blähungswidrig und ist gut für das gesamte Leber-Gallen-System.

Die Harongarinde gibt es als Fertigpräparat in der Apotheke oder im Reformhaus. Man nimmt sie kurweise, nicht länger als 2 Monate.

Auch bitterstoffreiche Tees können begleitend getrunken werden, doch wirken sie bei der Bauchspeicheldrüsenschwäche nicht annähernd so plötzlich und gut wie bei Leber-Gallen-Problemen oder anderen Verdauungsbeschwerden. Doch können sie symptomatisch zur Blähungslinderung eingesetzt werden, z. B. Tausendgüldenkraut und Enzian gemischt mit Pfefferminze, Melisse und Schafgarbe.

Bitterstoffe können auch über ein Basen-Bitterpulver oder ein alkoholfreies Bitter-Elixier (z. B. Bittrio) eingenommen werden. Nicht vergessen werden sollte überdies Curcumin – DAS Heilmittel für das Verdauungssystem. Ingwer als wärmendes Verdauungsmittel unterstützt ebenfalls die Funktion der Bauchspeicheldrüse.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Bauchspeicheldrüse alles Gute!

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Quellen:



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