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Mit Ernährung gegen Krebs

Mit Ernährung gegen Krebs

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(Zentrum der Gesundheit) - Krebserkrankungen haben sich zu einer reinen Volksseuche entwickelt, denn die Anzahl Betroffener steigt stetig an. Bösartige Tumoren zählen mittlerweile nach Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Es ist also dringend an der Zeit, aktiv gegen diese Entwicklung anzugehen. Steigen Sie daher um auf eine Ernährung, die eine Vielzahl krebshemmender Lebensmittel enthält. Sie denken, dass diese Massnahme bei einer Krebserkrankung zu simpel sei? Da denken Sie Gott sei Dank falsch. Sowohl in der Prävention als auch begleitend zu einer Therapie haben sich antikarzinogene Lebensmittel bestens bewährt.

Der Krebs benötigt zum Überleben ein spezielles Milieu

Einer Krebserkrankung liegen sicher unterschiedliche Ursachen zugrunde. Neben den psychischen Faktoren, diversen Umweltbelastungen sowie den unzähligen chemischen Substanzen, die Tag für Tag über die Haut in Form von Putz-, Wasch- oder Hautpflegemitteln in den Körper gelangen, muss den Giften in unseren Lebensmitteln (Spritz- und Düngemittel) und den vielen schädlichen Zusätzen in den Fertigprodukten ein ganz besonderer Stellenwert beigemessen werden.

Die erwähnten Schadstoffe erzeugen zunächst im Darm ein toxisches Milieu, in dem sich nicht nur pathogene Bakterien, Pilze und andere Parasiten äusserst wohl fühlen, sondern auch Krebszellen einen idealen Lebensraum finden.

Gleichzeitig tragen diese Schadstoffe zur vermehrten Freisetzung so genannter freier Radikale* bei, die in der Lage sind massive Zellschäden anzurichten. Im schlimmsten Fall kann die DNA geschädigt werden, in dessen Folge es zu einer unkontrollierten Zellteilung kommt. Das ist die Entstehung von Krebs.

*Freie Radikale sind gefährlich instabile Sauerstoffatome, die im Körper zellschädigende Oxidationsprozesse auslösen. Sie werden in geringen Mengen während bestimmter Körperprozesse, z.B. bei der Zellatmung, frei. Weitaus grössere Mengen freier Radikale bilden sich im Körper jedoch durch äussere Faktoren wie Stress, Rauchen, Gifte, chemische Substanzen und andere Schadstoffe.

Kümmern Sie sich um Ihren Darm

Die wichtigste Massnahme, die es für Krebskranke zu ergreifen gilt, ist die Wiederherstellung eines gesunden Darmmilieus. Hierzu ist generell eine konsequente Umstellung der Ernährungsweise erforderlich. Fertiggerichte, Fast Food, Mikrowellennahrung, tierische Lebensmittel, Zucker und Weissmehlprodukte sollten ab sofort tabu sein, denn mit einer Ernährung dieser Art ist eine Milieuveränderung ausgeschlossen.

Um möglichst schnell ein gesundes Darmmilieu herzustellen ist es sinnvoll, parallel zur Ernährungsumstellung eine Darmreinigung vorzunehmen. In einem auf diese Weise von Giften befreiten Darm reduziert sich automatisch auch die Anzahl der freien Radikale. Dadurch werden die Zellen geschützt und das Immunsystem spürbar entlastet.

Die antikarzinogene Ernährung

Damit der Körper mit vitalstoffreichen, anstelle von schadstoffreichen, Lebensmittel versorgt wird empfehlen wir, die Mahlzeiten ausschliesslich unter Verwendung biologischer Lebensmittel täglich frisch zuzubereiten. Darüber hinaus ist es erforderlich, starke Säurebildner wie Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und Nikotin strikt zu meiden, denn sie behindern die positive Veränderung des Darmmilieus.

Auf den täglichen Verzehr ausreichender Mengen antikarzinogener Lebensmittel ist unbedingt zu achten, da diese Lebensmittel das Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen definitiv hemmen - das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Es handelt sich hier in der Tat um eine sehr rigorose Vorgabe, aber wenn die Krebserkrankung bereits besteht, reicht eine leichte Veränderung der Essgewohnheiten leider nicht aus.

Lebensmittel mit antikarzenogener Wirkung

Nachstehend stellen wir Ihnen sieben Lebensmittel vor, die sich sowohl in der Krebs- Prävention als auch in der Krebs-Therapie bestens bewährt haben.

1. Broccoli, Kohl und andere Gewächse aus der Familie der Kreuzblütler

Zur Familie der Kreuzblütengewächse zählen Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Weisskohl, Chinakohl, Kohlrabi ebenso wie Steckrüben, Weissrüben, Radieschen, Rettich, Senf und Brunnenkresse. All diese Gewächse sind reich an wertvollen Senfölen (Glucosinolaten), deren schwefelhaltige und antioxidativ* wirkenden Inhaltsstoffe ihre antikarzinogene Wirkung in vielen wissenschaftlichen Studien unter Beweiss stellen konnten.

*Antioxidantien sind körpereigene Substanzen, die die gesundheitsschädigenden oxidativen Prozesse freier Radikale unterbinden. Auf diese Weise schützen sie den Körper vor Zellschäden (z.B. Krebs).

Detaillierte Studien, die am Linus Pauling Institut (LPI) in Oregon und an anderen Orten der USA durchgeführt wurden zeigen darüber hinaus, dass Kreuzblütengewächse voller einzigartiger, biologisch aktiver Inhaltsstoffe stecken, die in ihrer synergetischen Wirkweise in der Lage sind, krebserzeugende Substanzen aus dem Körper zu leiten, noch bevor diese überhaupt die Chance haben, Zellschäden herbeizuführen.

Die einzigartigen metabolischen Prozesse, die durch die Senföle ausgelöst werden, verhindern sogar die Entwicklung einiger hormonabhängiger Krebsarten. Das LPI gab an, dass die grosse Mehrheit der insgesamt 87 kontrollierten Studien, die vor 1996 veröffentlicht wurden zeigte, dass der erhöhte Verzehr von Kreuzblütengewächsen mit einem proportional sinkenden allgemeinen Krebsrisiko im Zusammenhang steht. Insbesondere gelte dies für Lungenkrebs sowie für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts.

2. Grünes Blattgemüse

Ob Feldsalat, Rucola, Löwenzahn, Spinat, Grünkohl, Wirsing, Mangold oder Brokkoli - jede dieser Blattgemüsesorten enthält neben vielen Nähr- und Vitalstoffe auch wertvolle Bitterstoffe sowie das wundervolle Chlorophyll. Sowohl Bitterstoffe als auch Chlorophyll wirken stark antioxidativ und entgiften den Körper. Auf diese Weise bewirken sie automatisch eine positive Veränderung des Körpermilieus und stärken gleichzeitig das Immunsystem. Beides sind Auswirkungen, die vor Krebserkrankungen schützen und bereits entarteten Zellen das Überleben deutlich erschweren.

Die Zubereitungsarten für grünes Blattgemüse sind vielseitig. In roher Form, als Salat oder Smoothie genossen, bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe enthalten. Um auch im gedünsteten Zustand von der Vitalstoffvielfalt zu profitieren, sollten Sie das Gemüse nicht länger als eine Minute erhitzen. Je länger Sie das Gemüse der Kochhitze aussetzen, umso mehr Vitalstoffe gehen verloren.

Wenn Sie kein Liebhaber der grünen Blattgemüse-Küche sind, sollten Sie zur Ergänzung Ihrer Ernährung unbedingt Produkte wie Broccoli-Sprossen*, Gerstengrassaft oder Weizengras als Nahrungsergänzung einnehmen. So gelangen Sie auch ohne den Verzehr grosser Gemüsemengen an die erforderlichen Nähr- und Vitalstoffe zur Veränderung Ihres Körpermilieus.

*Broccoli-Sprossen enthalten einen besonders hohen Anteil an Sulforaphan - eine Substanz aus der Familie der Senföle. Die antikarzinogene Wirkung von Sulforaphan wurde durch die Universität Heidelberg wissenschaftlich belegt. Daher werden Broccoli-Sprossen von einigen naturheilkundlichen Therapeuten bereits sowohl zur Krebsprophylaxe als auch in der Krebstherapie erfolgreich eingesetzt.

3. Beeren

Beeren sind generell grossartige Früchte, die nicht nur ihres einzigartig verlockenden Aussehens und ihres himmlischen Geschmacks wegen äusserst beliebt sind. Über diese Vorzüge hinaus zeigen die Beeren vor allem eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung, denn sie verfügen über einen sehr hohen Anteil schützender Bioflavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe). In unserem Körper sind diese Schutzsubstanzen auf unterschiedlicher Weise unserer Gesundheit dienlich.

Beeren sind ausgesprochen reich an Antioxidatien, die den Körper bei der Vernichtung schädlicher freier Radikale effektiv unterstützen. Dies trägt natürlich wieder zur positiven Veränderung des Körpermilieus sowie zur Stärkung des Immunsystems bei. Welche Auswirkungen ein starkes Immunsystem in der Prävention und bei bereits entarteten Zellen hat, wissen Sie längst. Die sogenannten Anthocyane (Pflanzenfarbstoffe), die sich in hohen Mengen in blauen und violetten Beeren befinden, zeigen eine besonders starke antioxidative Wirkung.

Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren enthalten grosse Mengen eines weiteren starken Antioxidans, der Ellagsäure. Sie ist in der Lage, krebserregende Stoffe im Körper unschädlich zu machen, die Entstehung neuer Krebszellen zu hemmen und sogar den Zelltod von Krebszellen zu beschleunigen. Zudem dient sie währen einer Chemo-Therapie dem Schutz gesunder Zellen.

Die deutschen Forscher Prof. Leitzmann und Dr. Watzl fanden in ihren Untersuchungen zudem heraus, dass Ellagsäure antimikrobiell und antibakteriell wirkt und darüber hinaus Zellgifte wie Aflatoxin oder Acrylamid unschädlich macht.

Studien am Hollings Cancer-Center an der Universität von Süd Carolina haben sich ebenfalls mit der Ellagsäure befasst. Die Forscher bestätigten die präventive Wirkung gegen Darmkrebs, sowie gegen das Papilloma Virus, der Auslöser des Gebärmutterhalskrebs.

4. Frischer Knoblauch

Frischer, roher Knoblauch enthält eine Substanz namens Allicin - eine schwefelhaltige Verbindung, die aus der Aminosäure Alliin entsteht. Sie schenkt dem Knoblauch nicht nur seinen intensiven Geschmack und Geruch, sondern ist vor allem für die antibakterielle, antivirale, antifungale und antimykotische Wirkung des Knoblauchs verantwortlich.

Als sei dies nicht bereits beeindruckend genug, zeigt Allicin darüber hinaus noch eine weitere herausragende Eigenschaft: Es wirkt antikarzinogen. Allicin heftet sich ausschliesslich an Krebszellen, dringt in sie ein und zerstört diese, während es die gesunden Zellen intakt lässt. Das bedeutet, dass das Allicin aus frischem Knoblauch die Entstehung von Krebszellen unterbinden kann und die Bildung neuer Krebszellen hemmt, was in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt wurde.

Forscher des Weizmannn Institute of Science in New York entdeckten bereits im Jahr 2003, dass die Injektion von Allicin in den Blutkreislauf von Krebspatienten, die Krebszellen effektiv bekämpft, ohne negative Nebenwirkungen auszulösen.

Andere Untersuchungen ergaben, dass das Risiko, generell an Krebs zu erkranken durch den Verzehr einer halben Knoblauchzehe deutlich sinkt.

5. Kurkuma

Kurkuma, auch als Gelbwurz oder Tumaric bekannt, zählt zu den wirkungsvollsten antikarzinogenen Gewürzen. Das liegt an seinem einzigartigen Wirkstoff Curcumin.

Zahlreiche Studien belegen, dass Curcumin die Vermehrung von Krebszellen im Körper hemmt und sogar bereits vorhandene Krebszellen abtöten kann.

Ein Wissenschaftsteam des Instituts für Labormedizin der LMU München konnte unter der Leitung von Dr. rer. hum. biol. Beatrice Bachmeier belegen, dass Curcumin die Metastasenbildung sowohl beim Mammakarzinom als auch beim Prostatakarzinom hemmt.

Des weiteren verhindert Curcumin, dass Tumorzellen in die Blutbahn gelangen und so überall im Körper Metastasen bilden können.

Eine indische Studie aus dem Jahr 2008 hat ergeben, dass bereits der tägliche Verzehr eines Teelöffels Kurkuma als präventive Massnahme gegen die Entstehung von Krebserkrankungen angesehen werden kann.

Dr. Merina Anthony, Ph.D., vom indischen University Centre:

Eine starke Pestizidbelastung ist heutzutage einer der häufigsten Ursachen für die Entstehung von hormonellbedingten Krebsarten. Kurkuma dämmt die östrogen-ähnliche Wirkung von Pestizidrückständen in Früchten, Gemüse, konventioneller Milch, Wasser und anderen Lebensmitteln ein.

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6. Tomaten

In den Tomaten ist das enthaltene Lycopin für die krebshemmende Eigenschaft verantwortlich. Wie könnte es anders sein, als dass es sich auch hier wieder um ein besonders starkes Antioxidans handelt.

Eine klinische Langzeitstudie der Harvard University, unter der Leitung von Dr. Edward Giovannucci, zeigte, dass sich das Risiko einer Prostata-Krebserkrankung um fast 30 Prozent reduziert, wenn die Männer mindestens einmal täglich Tomatengerichte oder tomatenhaltige Produkte verzehren.

Dr. Omer Kucuk, Professor für Medizin und Onkologie am Krebsforschungsinstitut in Detroit, fand in einer Studie heraus, dass die Ergänzung mit Lycopin bei an Prostatakrebs erkrankten Männern eine Hemmung der Tumorentwicklung ergab.

Lycopin zählt zu den Carotinoiden und ist hauptsächlich in der Schale zu finden. Dort sorgt es unter anderem für die kräftig-rote Farbe der Tomate. Den höchsten Anteil an Lycopin besitzen die kleinen, sonnengereiften Tomaten. Da Lycopin eine fettlösliche Substanz ist, kann sie nur bei gleichzeitiger Aufnahme hochwertiger Fette optimal resorbiert werden. Im gekochten Zustand enthalten die Tomaten den höchsten Lycopingehalt. Im rohen Zustand ist die Bioverfügbarkeit des Lycopin eher schlecht. Daher sind Tomatensaucen, Tomatenmark, passierte Tomaten, selbst hergestellter Ketchup und Tomatensaft sehr gute Lycopin-Quellen.

7. Grüntee

Sein Reichtum an krebsbekämpfenden Polyphenolen macht den grünen Tee zu einem ausgezeichneten antikarzinogenen Getränk. Eines der enthaltenen Polyphenole ist die Ellagsäure. Ihre herausragenden gesundheitlichen Auswirkungen sind Ihnen ja bereits von den Beeren bekannt.

Das Epigallocatechingallat (kurz EGCG) ist ein weiteres Polyphenol, das in hohen Mengen im grünen Tee enthalten ist. Auch hier handelt es sich wieder um ein höchst wirksames Antioxidans, auf das in nahezu allen klinischen Studien zum grünen Tee der Fokus gerichtet wurde. EGCG wirkt entzündungshemmend, immunstärkend und antikanzerogen.

Das EGCG heftet sich an bestimmte Zellrezeptoren einer Krebszelle und attackiert ein wichtiges Enzym (Dihydrofolatreduktase) dieser Zelle. Dadurch wird der Tumor sowohl am Wachstum, als auch an der Zellteilung gehindert.

Ein Forscherteam der Kyushu-Universität in Fukuoka, unter der Leitung von Hirofumi Tachibana, konnte in einer Studie nachweisen, dass ein wachstumshemmender Effekt von EGCG bei bestimmten Krebszellen bereits in Konzentrationen auftritt, die beim Teetrinken leicht erreicht werden.

Bei der Auswahl der grünen Teesortensollten nur die besten Qualitäten in Frage kommen, denn diese entscheiden auch über den Anteil der darin enthaltenen gesundheitsfördernden Substanzen. Die japanischen gedämpften Sorten Sencha, Matcha, Benifuuki, Bancha, Genmaicha mit Matcha sind empfehlenswert. Da jede Sorte eine andere einzigartige Komposition von antikarzinogenen Inhaltsstoffen enthält, sollten Sie sich jedoch in einem spezialisierten Teegeschäft Ihres Vertrauens fachkundig beraten lassen.

Und auch folgende Empfehlungen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten

Neben den bereits erwähnten Lebensmitteln möchten wir Ihnen zwei weitere Massnahmen vorstellen, die sich in Rahmen der Krebs-Prävention ebenso erfolgreich gezeigt haben, wie auch in der Krebstherapie. Es handelt sich hier zum einen um Vitalpilze und zum anderen um das Sonnenhormon Vitamin D.

Vital-Pilze

Vital Pilze werden bereits seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt und finden auch bei uns in ganzheitlichen Therapien immer häufiger Verwendung. Das ist nicht verwunderlich, denn diese Heil- oder Vitalpilze verfügen über einzigartige Eigenschaften. Sie zeigen eine anti-virale, anti-mikrobielle, anti-entzündliche sowie anti-karzinogene Wirkung. Dadurch sind sie in der Lage, das Körpermilieu positiv zu beeinflussen und gleichzeitig das Immunsystem zu stärken.

In beiden Fällen handelt es sich um Faktoren, die es - in Verbindung mit einer entsprechenden Ernährungsweise - den Krebszellen mit der Zeit unmöglich machen, sich weiterhin unkontrolliert zu vermehren. Wissenschaftliche Studien belegen darüber hinaus, dass bestimmte Pilze sogar das Selbstmordprogramm der Krebszellen - die sogenannte Apoptose - einleiten.

Der Shiitake-Pilz, der Cordyceps-Pilz, der Reishi-Pilz, der Maitake-Pilz sowie der Coriolus-Pilz zählen zu den bekanntesten Vertretern ihrer Art.

Lesen Sie hier mehr über die Heilwirkungen des Shiitake-Pilzes

Vitamin D

Die positiven Wirkungen von Vitamin D auf die Gesundheit des Menschen sind derart vielfältig, dass wir sie gar nicht alle aufzählen können. Aber auf eine ganz spezielle Eigenschaft möchten wir an dieser Stelle hinweisen. Es geht um die Funktion des Vitamin D in der Prävention und in der Therapie von Krebserkrankungen. Es wurden in den letzten Jahren viele Studien durchgeführt, die sich mit der Rolle des Vitamin D bei Krebserkrankungen beschäftigt haben. Die Wissenschaftler konnten letztlich nachweisen, dass Vitamin D bei etwa 20 verschiedenen Krebsarten das Krebsgeschehen positiv beeinflusst.

Das Ergebnis einer Studie von 2007, die an der Creighton Universität Omaha/Nebraska unter der Leitung von Professor Joan Lappe durchgeführt wurde, war besonders signifikant , da es sich hier um eine Studie handelte, die sämtliche Kriterien einer klassischen Arzneimittelstudie erfüllte. Sie ergab, dass Probanden, die täglich 1100 IU Vitamin D in Kombination mit 1450 mg Calcium als Nahrungsergänzung einnahmen, ein um 77 Prozent geringeres Krebsrisiko in Bezug auf alle Krebsarten zeigten.

Kanadische Wissenschaftler stellten bei Brustkrebspatientinnen, die bereits operiert waren, während einer Langzeitstudie (1998 bis 2008) fest, dass ein niedriger Vitamin D-Spiegel das Risiko einer Metastasierung um 94 Prozent erhöhte, wodurch die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig zu sterben um 73 Prozent stieg.

Vergleichbare Ergebnisse konnten andere Studien in Bezug auf die Vitamin D-Supplementierung bei aggressiven Darmkrebs-Erkrankungen belegen. Auch hier konnte die Sterberate bei Darmkrebs nahezu um die Hälfte reduziert werden.

Fazit

Um die Entstehung bösartiger Tumoren zu verhindern und bereits vorhandenen Krebszellen das Überleben nahezu unmöglich zu machen kommen Sie nicht umhin, sowohl Ihr Darmmilieu als auch Ihre Ernährung in einer Weise zu verändern, die den Krebszellen in Ihrem Körper die benötigte Lebensgrundlage entzieht. Gleichzeitig reduzieren Sie durch diese Massnahmen die Entstehung zellschädigender freier Radikale und stärken Ihr Immunsystem spürbar. Wie Sie sehen lohnt es sich, schnellst möglich aktiv zu werden :-).

Nutzen Sie die Informationen des GfBK e. V., Heidelberg

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr hat ein sehr interessantes PDF über die Ernährung gegen Krebs online gestellt.

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Quellen:



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