Cholesterin


Cholesterin erhöht die Stabilität der Plasmamembran und wirkt zusammen mit Proteinen an der Ein- und Ausschleusung von Signalstoffen.

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letzte Aktualisierung am 10.04.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Cholesterin natürlich senken

(Zentrum der Gesundheit) - Die Schulmedizin ist scheinbar der Ansicht, dass die Ärzte ein ausreichendes Verständnis über Ihren Körper haben, um Krankheiten zu verhindern, bevor sie beginnen. Zunehmend wenden sich die Ärzte der so genannten Präventiv-Medizin zu. Man erzählt den Patienten, dass sich Herzinfarkte durch eine Senkung des Cholesterinspiegels - entweder mit Hilfe von Medikamenten oder durch reduzierte Fettzufuhr - vermeiden liessen. Lesen Sie, welche Absichten verfolgt werden.

Cholesterin soll für viele Herzkrankheiten verantwortlich sein. © Alexandr Mitiuc - Fotolia.com

Unnötige Präventiv-Medizin

Manche Ärzte verschreiben Patienten präventive Medikamente, die Krankheiten stoppen sollen, noch bevor sie ausbrechen. In der Vergangenheit war die Präventivmedizin für eine Anzahl beunruhigender medizinischer Ideen verantwortlich - wie das regelmässige Röntgen von schwangeren Frauen, um ihre Beckengrösse zu messen, was zur Zunahme von Leukämie bei Kindern führte oder das Verabreichen von Diethylstilbestrol, um Fehlgeburten "vorzubeugen", was aber auch zu Krebs und Unfruchtbarkeit in einer ganzen Generation von Kindern führte.

Senkung des Cholesterinspiegels hilft nicht

Die Schuld für die meisten Krankheiten wird auf die Gene geschoben. Damit hat die Medizin versucht, bestimmte im Lebensstil eines Menschen zu identifizieren, die die Chancen einer Krankheit erhöhen.

Vor etwa 50 Jahren stellten Ärzte zum ersten Mal die Hypothese auf, dass die Senkung des Blut-Cholesterinspiegels Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern würde. Man erzählte den Menschen, dass sich Herzinfarkte durch eine Senkung des Cholesterinspiegels - entweder mit Hilfe von Medikamenten oder durch reduzierte Fettzufuhr - vermeiden liessen.

Dies wiederum hatte zur Folge, dass sich die gesamte Nahrungsmittel- und pharmazeutische Industrie, auf die Ermittlung von hohen Blutcholesterinwerten konzentrierte und diese mit Hilfe von verarbeiteten, fettarmen Nahrungsmitteln und der Vermeidung von vielen gesunden Nahrungsprodukten, wie zum Beispiel Eiern, zu senken versuchte.

Der Industrie war dieses Thema willkommen

Seitdem hat die Industrie das Thema "Fett" geradezu ausgeschlachtet. In den USA und in Grossbritannien wurden jungen Menschen langfristige Medikamentenbehandlungen aufgezwungen, wenn entsprechende Untersuchungen einen hohen Cholesterinwert aufzeigten. Dadurch hat sich in Grossbritannien die Anzahl der Verschreibungen von cholesterinsenkenden Medikamenten zwischen 1986 und 1992 versechsfacht.

Sogar die Hamburger-Kette McDonalds hat sich darauf eingestellt und wirbt mit einem geringen Fettgehalt der Hamburger in Ärzte-Zeitungen. Diese Anzeigen wiederum sollen die Mediziner veranlassen, ihre Patienten auf die angeblich gesundheitlichen Vorzüge des Big Macs und "HappyMeals" hinzuweisen.

Behauptungen ohne Beweise

Bisher ist es nicht gelungen, eine Ursache-Wirkung Beziehung zwischen Cholesterin und Herzkrankheit zu beweisen. Die Schulmedizin nimmt lediglich an dass Herzinfarktopfer einen höheren Blut-Cholesterinspiegel haben, von dem man wiederum annimmt, dass er die Ursache für die Verhärtung der Arterien ist.

Es ist ausserdem vermutet worden, dass eine hohe nahrungsbedingte Cholesterinaufnahme einen hohen Blut-Cholesterinspiegel zur Folge hat, der eine Reihe von Reaktionen auslöst, die dann zum Herzinfarkt führen.

Cholesterin-Medikamente beschleunigen Gesundheitsprobleme

Nach 30 oder mehr Jahren mit dieser "präventiven" Medizin, tauchen Beweise dafür auf, dass möglicherweise weder cholesterinsenkende Medikamente noch viele der damit verbundenen empfohlenen Diäten mit künstlich verringertem Cholesteringehalt zur Vermeidung von Herzkrankheit beitragen. Die Medikamente können eventuell das Sterberisiko vergrössern.

Es konnte bisher kein cholesterinsenkendes Medikament nachweislich die Gesamtsterblichkeitsziffern senken. In vielen Fällen ist die Anzahl von Herzinfarkten vielleicht gefallen, die Anzahl von Todesfällen auf Grund von Herzproblemen ist jedoch nicht nennenswert zurückgegangen.

Eine der umfassendsten Herzforschungsstudien belegt, dass Cholesterin nicht als die einzige Ursache für Herzkrankheit angesehen werden kann.

Cholesterinspiegel nur ein Verkaufsargument?

Forschungen kamen zu dem Ergebnis, dass das Cholesterin zu Unrecht verdächtigt wird. Eine Studie entdeckte, dass das Problem mit grösserer Wahrscheinlichkeit auf den Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen zurückzuführen ist. Männer, die einen Fibrinogenwert in den oberen 20 Prozent hatten, hatten eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit, eine Herzkrankheit zu erleiden, als jene mit Werten in den unteren 20 Prozent.

Raucher haben anscheinend einen hohen Fibrinogenwert, was die seit langem geäusserten Befürchtungen hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen Rauchen und Herzinfarkt erklären würde. Andere Forschungen geben hohen Werten der Aminosäure Homocystein die Schuld.

Die neuere Theorie geht davon aus, dass ihr grösster Risikofaktor ein niedriger Melatoninwert ist. Ärzte an der Universität Wien fanden, dass Menschen mit Herzproblemen eine Tendenz haben, nachts geringere Mengen dieses Hormons zu produzieren. Normalerweise wird bei gesunden Menschen Melatonin während des Schlafens freigesetzt. Dies unterbricht oder verlangsamt die Tätigkeit der endokrinen Drüsen, die das Wachstum und den Metabolismus beeinflussen.

Cholesterin kein Risikofaktor?

Trotz vieler Studien hat sich Cholesterin für nichts als Risikofaktor bewiesen. Eine weitere, bedeutende Studie aus Kalifornien entdeckte, dass anscheinend weder hohe noch niedrige Cholesterinwerte irgendeinen Einfluss auf irgendwelche bedeutenden Krankheiten haben, einschliesslich Herzkrankheit und Krebserkrankungen.

Die Forscher an der Universität von Südkalifornien, die ungefähr 2.000 Todesfälle in einer Gruppe von 7.000 Männern japanischer Abstammung und mittleren Alters analysierten, kamen zu dem Ergebnis, dass der vorzeitige Tod durch andere Risikofaktoren, nie jedoch ausschliesslich durch Cholesterin, verursacht wurde.

Selbst bei älteren Patienten, die logischerweise das grösste Risiko tragen, gelang es der Wissenschaft nicht, eine Beziehung zwischen hohen Cholesterinwerten und Herzerkrankungen herzustellen. Eine grosse Gruppe von Patienten im Alter über 70 wurde über vier Jahre beobachtet. Ein hoher Cholesterinspiegel (über 240 Milligramm pro Deziliter) verursachte kein grösseres Risiko an irgendetwas zu sterben, einschliesslich Herzerkrankungen, einem Herzinfarkt oder einer instabilen Angina pectoris.

Erhöhte Sterblichkeit durch cholesterinsenkende Medikamente?

Unabhängig vom Geschlecht weisen die Erfahrungswerte darauf hin, dass die Anzahl von Menschen, denen mit cholesterinsenkenden Medikamenten geholfen werden kann, sehr gering ist. In einer Studie profitierten nur diejenigen, die anfänglich ein sehr hohes Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefässe hatten.

Bei denjenigen, die ein mittleres Risiko hatten, führten die Medikamente zu keinerlei Veränderungen, und bei Patienten mit einem geringen Risiko war die Wahrscheinlichkeit, an der Behandlung zu sterben, grösser wie wenn sie nicht behandelt wurden.

Selbst wenn sie kurzfristig den Cholesterinspiegel senken, könnte es sein, dass Cholesterinmedikamente keinen langfristigen Nutzen in der Prävention von Arterienkrankheiten haben. Selbst nach Jahren der Einnahme von Simvastatin, einem cholesterinsenkenden Medikament, waren die Patienten mehrerer europäischer Behandlungszentren in ihren Bemühungen, der Verstopfung ihrer Arterien vorzubeugen, nicht erfolgreicher, als sie ohne Einnahme des Medikaments gewesen wären.

Selbstmord durch zu niedrige Cholesterinwerte?

Das grösste Problem mit der Cholesterinsenkung ist, dass Patienten, die sich einem cholesterinsenkenden Programm anschliessen, mit grösserer Wahrscheinlichkeit an anderen Ursachen sterben werden. Anfang der neunziger Jahre wurde eine Reihe gross angelegter Studien veröffentlicht, die aufzeigten, dass Patienten, die eine Cholesterindiät machten oder Medikamente einnahmen, sehr viel wahrscheinlicher an einem gewaltsamen Tod starben, einschliesslich Selbstmord, als jene, die keine Diät machten. Diese bizarre Verbindung wurde als "reiner Zufall" abgetan - bis sie von einer Anzahl späterer internationaler Studien bestätigt wurde.

Eine neue Untersuchung aus Italien bestätigte, dass Menschen mit niedrigen Cholesterinwerten tatsächlich zum Selbstmord neigen. Wissenschaftler in Corso studierten den Blutgehalt von 300 Menschen, die einen Selbstmordversuch unternommen hatten, im Vergleich zu der gleichen Anzahl von Menschen, die niemals versucht hatten, sich das Leben zu nehmen. In fast allen Fällen hatten die Personen in der Selbstmordgruppe zu dem Zeitpunkt, als sie versuchten sich umzubringen, einen niedrigeren Cholesterinwert.

Cholesterinsenkende Medikamente oder sogar eine sehr fettarme Ernährung tragen möglicherweise zu einer Abnahme des Gehirnhormons Serotonin bei, das normalerweise negative Impulse kontrolliert, wie zum Beispiel aggressives Verhalten.

In Tierstudien mit Mäusen zeigte sich bei reduzierten Cholesterinwerten auch eine Abnahme in der Anzahl der Serotonin-Rezeptoren im Gehirn der Tiere. Eine Auswirkung der neuen Antidepressivakategorie "selektiver Serotoninwiederaufnahmehemmer" (SSR1), beispielsweise Fluoxetine (Prozac), ist, dass Serotonin am Erreichen bestimmter Zellen im Nervensystem gehindert wird. Patienten, die dieses Medikament nehmen, haben in vielen Fällen über das Auftreten gewaltsamer oder selbstmörderischer Tendenzen berichtet.

Cholesterinmedikamente werden auch aus anderen Gründen als unsicher attackiert. Nach einem Versuch der Weltgesundheitsorganisation, der zeigte, dass Clofibrate (Atroid) die Sterblichkeitsziffer von Kranken um 44 Prozent erhöhte, haben viele Ärzte aufgehört, dieses Medikament zu verschreiben. Wenn das Medikament abgesetzt wurde, fiel die Sterblichkeitsziffer wieder auf normale Werte.

Krebs durch cholesterinsenkende Medikamente?

Ein anderes Medikament - Questran (Colestyramin) - wird ebenfalls routinemässig verschrieben, um den Cholesterinwert zu senken. Dieses kann Verstopfungen, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmungen, Hautausschläge und in einigen Fällen auch Fettstuhl verursachen.

Questran kann zudem zu Vitamin K Mangel führen, was wiederum erhöhte Blutungen zur Folge haben kann, da die Gerinnungsfähigkeit des Blutes reduziert wird. In Tierstudien wurde Colestyramine mit Darmkrebs in Verbindung gebracht. Es wurde von Fällen berichtet, wo Patienten nach der Einnahme von Gemfibrozil, einem weiteren cholesterinsenkenden Medikament, sexuelle Funktionsstörung hatten. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Einnahme bestimmter Cholesterinmedikamente die Krebsrate um ein Drittel erhöht.

In Grossbritannien wird Gemfibrozil, das als Lopid (Deutschland: Gevilon) verkauft wird, mit Tumorwachstum bei Mäusen und Ratten in Verbindung gebracht, aber nur, wenn den Tieren das Zehnfache der empfohlenen täglichen Dosen gegeben wurden.

Obwohl andere Medikamente, die Krebs bei Tieren verursachten, keine Bedrohung für Menschen dargestellt haben, argumentieren Newman und Hulley, dass die Einnahmemenge der cholesterinsenkenden Medikamente bei Menschen sehr viel näher an der Dosis liegt, die Krebs bei Nagetieren verursacht hat.

Das britische pharmazeutische Nachschlagwerk ABPI Data Sheet Compendium berichtet bei Ratten, denen die Überdosis gegeben wird, von einer "bedeutenden Zunahme" von Leberkrebs. Seit ihrer Zulassung sind mehrere cholesterinsenkende Medikamente mit Lungen-, Schilddrüsen-, Hoden- und Lymphknotenkrebs assoziiert worden.

Gesund durch vegetarische Ernährung

Es gibt Diät-/Ernährungsmassnahmen, die bewiesenermassen Herzkrankheiten wieder rückgängig machen können. Aber sie sind komplexer als jene, die ganz einfach den Fettgehalt reduzieren. Eine Gruppe von Patienten wollte feststellen, ob eine umfassende Änderung der Lebensgewohnheiten die Herzkranzgefässverkalkung beeinflussen könnte. Sie befolgten eine fettarme, vegetarische Diät, hörten auf zu rauchen, lernten Stressbewältigungstechniken und unterzogen sich einem moderaten Trainingsprogramm.

Sie wurden mit einer anderen Patientengruppe mit ähnlich verstopften Arterien verglichen, die ihre Lebensgewohnheiten nicht änderten. Nach einem Jahr hatten sich die Arterien des Herzens in der vegetarischen Gruppe um 3 Prozent erweitert, während sie sich in der Kontrollgruppe um 4 Prozent verengt hatten.

Insgesamt hatten 82 Prozent der Mitglieder der experimentellen Gruppe eine Verbesserung gezeigt. Dies demonstrierte, dass sich eine schwere Herzkranzgefässverkalkung durch eine umfassende Veränderung der Lebensgewohnheiten auch ohne Medikamente in einem einzigen Jahr umkehren lässt.

Lesen Sie mehr über die Cholesterin-Lügen

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Quelle:

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UliR
geschrieben am: friday, 17. may 2013, 12:41
eMail-Adresse hinterlegt

Die Aussagen des ZdG (die ich ansonsten sehr schätze) auf dieser Website zum Thema Cholesterin würde ich so nicht unterschreiben. Es gibt sehr wohl eine Vielzahl von Studien, die hohe Cholesterinwerte als Indikator für zahlreiche "westliche" Überflusserkrankungen bestätigen. Entscheidende Ursache ist die die Aufnahme von tierischem Protein, welches zu zu hohen (LDL-)Cholesterinwerten führt. Als Lektüre empfehle ich "China Study" von Colin T. Campbell, wo dies aus meiner Sicht sehr überzeugend dargelegt ist und die Vorteile einer weitestgehend tierproteinfreien (sprich veganen)Ernährung bestätigt werden. Nicht widersprechen möchte ich allerdings der Tatsache, dass auch die mentale Einstellung ein ganz wichtige Rolle spielt. Heißt, wenn ich da zu verbissen ran gehe, können andere gesundheitliche Probleme dadurch entstehen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo UliR,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Feedback :-)
Cholesterinwerte sind nie die einzigen Indikatoren für Gesundheitsbeschwerden. Sie sind meist Symptome von ernährungsbedingten oder die Lebensweise betreffenden Ursachen. Ein hoher Cholesterinspiegel ist also die Folge der tatsächlichen Probleme. Zu diesen Problemen kann ein zu hoher Verzehr tierischen Eiweisses gehören, was aber nie der einzige verursachende Faktor ist. Weitere Probleme, die u. a. zu einem hohen Cholesterinspiegel, aber zu vielen anderen Symptomen ebenfalls führen, sind ein Vitalstoffmangel, ein Antioxidantienmangel, ein Mineralstoffmangel, ein Mangel an sek.

Pflanzenstoffen, ein Übermass an ungesunden Fetten, ein Übermass an isolierten Kohlenhydraten, eine chron. Übersäuerung etc. Fakt ist nun, dass Menschen, die an Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden und an Herzinfarkt sterben, einen hohen, aber genauso einen niedrigen Cholesterinspiegel aufweisen können. Da ferner das medikamentöse Senken des Cholesterinspiegels viele Nachteile hat (siehe Text), aber die wirklichen Ursachen nicht aus der Welt schafft, halten wir diese Massnahme für äusserst gefährlich.

Letztendlich sind wir also einer Meinung mit Ihnen, nämlich, dass die einzig wahre Massnahme zu einem gesunden Leben eine veränderte Ernährungs- und Lebensweise sein sollte, wozu natürlich auch ein geordnetes Seelenleben gehören sollte. Ob die Ernährung nun vegan ist oder auch tierische Produkte in gemässigten Mengen enthält, ist dabei absolut zweitrangig. Wichtig ist die Naturbelassenheit der Nahrung, der hohe pflanzliche Anteil und die insgesamt hohe Qualität der einzelnen Lebensmittel.


Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Suse
geschrieben am: sunday, 06. november 2011, 16:58
eMail-Adresse hinterlegt

ich habe einen viel zu hohen cholesterin und möchte dieses durch umstellung der ernährung ändern. desweiteren bin ich adipös




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Suse,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Konkrete Informationen zur Ernährungsumstellung und für mögliche Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung eines gesunden Cholesterinspiegels finden Sie hier:
 
Basische Ernährung

Heidelbeeren und Cholesterin

Mandelmilch

Krillöl-Informationen

 
Der letzte Link führt zum Thema Kurkuma und weist damit u. a. darauf hin, dass bei einem erhöhten Cholesterinspiegel nicht zuletzt die Gesundheit der Leber in jeder Hinsicht unterstützt und gestärkt werden sollte.

Eine gründliche Entsäuerung stellt insgesamt einen guten Einstieg in die neue gesündere Ernährungs- und Lebensweise dar. Wie eine Entsäuerungskur durchgeführt wird, erfahren Sie hier:

Alles über die Übersäuerung
 
Diese Informationen stellen jedoch lediglich eine kleine Auswahl all der - in Bezug auf einen erhöhten Cholesterinspiegel - nützlichen Tipps.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Schneider, Morris
geschrieben am: thursday, 27. october 2011, 02:21
eMail-Adresse hinterlegt


Damit haben sich ja nun die Aussagen meines Heilpraktikers bestätigt. Er geht sogar noch weiter und sagt, Cholesterin "Probleme" treten vorwiegend in den Ländern auf, in denen auch die Pharma Lobby die Medikamente dafür herstellt.



Fragt mal einen Franzosen, was er von Erhöhten Cholesterin hält. Der sagt höchstens, "na da hab ich gestern zu gut gegessen". Danke für den sehr informativen Bericht. MfG Schneider


Peter Schings
geschrieben am: friday, 08. july 2011, 07:27
eMail-Adresse hinterlegt
Und ich liebe Mani.
Jemand der Denkt, muss man liebhaben. Gruß!!
Mani
geschrieben am: sunday, 10. april 2011, 00:10
eMail-Adresse hinterlegt
Ich liebe diese Seite. Jeden Abend bevor ich schlafen gehe lese ich einige Artikel :)

Wie kann man diese Seite fördern?

Liebe Grüße sie machen meine Welt ein Stück schöner ..

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