Ernährung

Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.06.2018
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Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel
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Sie haben das Gefühl, dass sich in Ihrem Verdauungstrakt ein Gewitter mit Blitz und Donner abspielt? Oder gehören Sie vielleicht zu den Leuten, die sich nach jedem Essen auf Rennie oder Talcid verlassen? Der springende Punkt ist, dass mehr als die Hälfte aller Deutschen mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat. Eine einfache Methode, hier Abhilfe zu schaffen, ist, die richtigen Lebensmittel zur richtigen Zeit zu essen. Oft verschwinden auf diese Weise lästige und immer wiederkehrende Verdauungsbeschwerden in wenigen Tagen.

Inhaltsverzeichnis

Fasten und gesunde Ernährung ja – Medikamente nein

Der amerikanische Arzt Dr. Stanley Bass erforscht seit den 50er Jahren die richtige Reihenfolge beim Essen verschiedener Lebensmittel. Er ist der Meinung, dass Krankheiten durch Fasten und eine richtige Ernährung behandelt werden können. Die Anwendung von Medikamenten hingegen lehnt er rigoros ab.

Einen großen Teil seines Lebens verbrachte er damit, seine Theorien zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit auch in der Praxis nachzuprüfen, wobei er selbst das Versuchskaninchen war. Dr. Bass ist trotz seines hohen Alters von 92 Jahren auch heute noch aktiv, er ist praktizierender Arzt und Autor.

Loch im Bauch

Während des Amerikanischen Bürgerkriegs zog sich ein Soldat eine Schusswunde zu. (Das geschah während dieses Krieges vermutlich öfter, nur erlangte dieser Soldat einen gewissen Bekanntheitsgrad, da er für die Mediziner zu einer Art Ansichtsmaterial wurde). Der Soldat hatte eine große sichtbare Öffnung in seinem Bauch.

Durch diese Öffnung konnten seine Ärzte beobachten, dass die Nahrung, die er aufnahm, in seinem Verdauungstrakt nicht etwa kunterbunt vermischt wurde. Sie blieb genau in der Reihenfolge, wie die Nahrung verspeist wurde, in verschiedenen Lagen liegen und wurde schließlich in dieser Reihenfolge – Lage für Lage – verdaut.

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Unterschiedliche Mahlzeiten vermischen sich nicht

Viele Jahre später fütterte der Physiologe Grützner Ratten mit Nahrungshäppchen in drei verschiedenen Farben. Zuerst wurde ihnen einen Portion schwarze Nahrung gegeben, danach eine weiße Portion und zuletzt eine rote Portion. Kurz nach der Nahrungsaufnahme wurden die Mägen der Tiere untersucht. Es zeigte sich, dass die verschiedenfarbigen Portionen fein säuberlich über einander lagen, sich also keinesfalls vermischt hatten.

Kinder essen richtig – wenn man sie lässt

Dr. Bass führte Studien mit sich selbst durch. Er aß verschiedene Nahrungsmittel in einer bestimmten Reihenfolge und stellte bei der anschließenden Stuhluntersuchung fest, dass Früchte am schnellsten verdaut werden, dann der gemischte Salat, danach der Käse und zuletzt das Fleisch.

Interessant ist, dass Kinder, die man bei der Wahl ihrer Lebensmittel nicht beeinflusst, oft instinktiv ihre Mahlzeiten mit leicht verdaulichen Lebensmitteln beginnen, davon so viel essen, bis sie genug haben und erst dann zum nächsten schwerer verdaulichen Lebensmittel übergehen. Auch hiervon essen sie so lange, bis sie keine Lust mehr darauf haben. Ganz zum Schluss essen sie proteinhaltige Lebensmittel, die am längsten im Verdauungstrakt liegen.

Gesunde Verdauung durch die richtige Reihenfolge

Unsere Nahrung kann also nur dann richtig und problemlos verdaut werden, wenn wir sie in der richtigen Reihenfolge essen. Die richtige Reihenfolge orientiert sich an der Verdauungsdauer der einzelnen Lebensmittel, wobei diejenigen Lebensmittel zuerst gegessen werden, die auch am schnellsten verdaut werden, während schwer verdauliche Lebensmittel ganz zum Schluss an die Reihe kommen.

Wassermelone zum Dessert? Niemals!

Wenn Sie beispielsweise ein Stück Wassermelone zum Nachtisch essen, dann wird es extreme Probleme bei der Verdauung geben – nicht nur bei der Verdauung der Wassermelone, sondern auch bei der Verdauung Ihres Brathähnchens, das Sie gemeinsam mit Pommes Frites verzehrt haben.

Die Wassermelone wäre normalerweise – wenn sie auf leeren Magen gegessen worden wäre – spätestens nach einer halben Stunde verdaut gewesen. Da sie aber erst nach einer schwer verdaulichen Mahlzeit aus Hähnchen und Pommes gegessen wurde, liegt sie nun obenauf und muss warten, bis das Hähnchen und die Pommes verdaut sind. Erst dann wird auch sie verdaut werden.

Die Wassermelone wartet nun aber nicht still und brav, bis sie an der Reihe ist. Sie beginnt – wie das alle Früchte tun, wenn sie in der falschen Reihenfolge gegessen werden – zu gären. Gase und Alkohol entstehen. Da es bei manchen Nahrungsmitteln vier, fünf oder mehr Stunden dauern kann, bis sie den Magen wieder verlassen (insbesondere bei Protein-Stärke-Kombinationen), mehren sich die Gase, es entstehen Säuren und schwerwiegende Verdauungsstörungen.

In der richtigen Reihenfolge essen

In seinem Buch „Ideal Health through Sequential Eating” („Optimale Gesundheit durch die richtige Reihenfolge beim Essen“) beschreibt Dr. Bass, in welcher Reihenfolge eine Mahlzeit perfekt verdaut wird.

Jede Lebensmittelgruppe (Früchte, Getreide, Fleisch, Käse, Eier, Gemüse etc.) erfordert ganz bestimmte Verdauungsenzyme. Nur wenn die einzelnen Lebensmittel unvermischt und in der richtigen Reihenfolge gegessen werden, können die jeweils richtigen Enzyme produziert werden und nur dann können diese auch optimal arbeiten, sprich zu einer gesunden Verdauung führen.

Wenn Sie beispielsweise Fleisch, Reis, Salat, Käse und Früchte in einer Mahlzeit essen möchten, dann sähe die richtige Reihenfolge so aus:

  • Als Vorspeise werden Früchte z. B. eine Papaya serviert.
  • Der zweite Gang besteht aus einem Salat,
  • der dritte Gang aus Reis,
  • der vierte Gang aus Käse und erst
  • zum Schluss wird das Fleisch gegessen.

Jedes einzelne Lebensmittel bildet im Magen eine eigene Schicht – und zwar in der Reihenfolge, in der die Speisen aufgenommen wurden. Bei der genannten Mahlzeit wird die Papaya als erstes den Magen verlassen, nämlich nach dreißig Minuten. Dann wird die zweite Schicht (der gemischte Salat) an ihre Stelle rücken und den Magen nach ungefähr dreißig bis vierzig Minuten verlassen. Es folgt die dritte Schicht (Reis), dann wird der Käse verdaut und schließlich das Fleisch.

Nie mehr müde nach dem Essen

Jede Schicht wird einzeln verdaut, ohne dass sie mit den nachfolgenden Schichten vermischt werden würde. Isst man in der richtigen Reihenfolge, wird die Mahlzeit völlig ungestört und schnell verdaut. Es bilden sich keine Gase und es entsteht auch keine Müdigkeit. Schon kurz nach der Mahlzeit fühlt man sich wieder energiegeladen und leistungsfähig.

Wenn diese fünf Nahrungsmittel aber alle zusammen gegessen worden wären, man also mit der Gabel von allem kreuz und quer über den Teller einen Bissen genommen hätte, hätte die Verdauung viele Stunden in Anspruch genommen. Viele Stunden, in denen man unter Magendrücken, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen und Aufstoßen gelitten hätte. Und all das nur wegen der falschen Reihenfolge.

Die Hauptregel der richtigen Reihenfolge

Die Hauptregel der richtigen Ess-Reihenfolge lautet: Je höher der Wassergehalt eines Nahrungsmittels, umso weiter rückt es in der Reihenfolge nach vorn. Je niedriger der Wassergehalt eines Nahrungsmittels, umso später in der Reihenfolge sollte es gegessen werden.

Wasserhaltige Lebensmittel werden schnell verdaut und machen dann den Speisen mit dem geringeren Wassergehalt, wie Kohlenhydraten sowie eiweiß- und fetthaltigen Lebensmitteln, Platz.

Unverträgliche Lebensmittel werden plötzlich verträglich

Angenommen, Sie haben bisher grundsätzlich nach dem Verzehr von Nüssen, von Avocados oder von Obst unter Verdauungsbeschwerden gelitten. Also galt für Sie, Nüsse, Avocados, Obst - oder was auch immer - ist schlecht für Sie, weil Sie es ja ganz offensichtlich nicht vertragen.

In Wirklichkeit jedoch haben Sie die Lebensmittel nur in der falschen Reihenfolge gegessen oder Sie haben sie gemeinsam mit den falschen Lebensmitteln gegessen. Essen Sie Nüsse gemeinsam mit Obst, dann führt das zu Gärungen und diese wiederum zu Magenschmerzen, Blähungen, Sodbrennen etc.

Das Obst würde im Grunde schnell verdaut werden, es kann aber nicht schnell verdaut werden, weil die fett- und proteinreichen Nüsse die Verdauung hemmen. Wenn Sie jedoch erst die Früchte essen und anschließend die Nüsse, dann wird beides plötzlich wunderbar verdaut und verträglich.

Oder nehmen Sie die beliebte Vorspeise Honigmelone mit Schinken. Die Melone allein wäre perfekt, beides zusammen aber bringt Unannehmlichkeiten, da der proteinreiche Schinken die schnelle Verdauung der Melone hemmt und es wiederum zu Gärprozessen kommt.

Warum Fruchtsäfte und Zitrusfrüchte oft nicht vertragen werden

Haben Sie schon einmal ein großes Glas frisch gepressten Orangensaft zum Dessert genommen? In Ihrem Magen liegen Salat, Bratkartoffeln, Gemüse und mit Käse überbackene Frikadellen. Obenauf kommt nun der Orangensaft. Dieser würde normalerweise innerhalb weniger Minuten den Magen wieder verlassen.

Jetzt aber muss er viele Stunden lang auf seine Verdauung warten. Seinen Ärger über diese Verzögerung merken Sie an Magenkrämpfen, Blähungen, Sodbrennen etc. Kein Wunder, dass viele Menschen der Meinung sind, sie vertragen Orangensaft oder generell Zitrusfrüchte nicht. Daran ist jedoch nicht der Orangensaft schuld und die wunderbaren Zitrusfrüchte schon gar nicht, sondern die Unkenntnis der Menschen über die richtige Reihenfolge beim Essen.

Beliebte Fehler bei der Lebensmittelkombination

Die folgenden Beispiele (nach Dr. Bass) zeigen besonders weit verbreitete Fehler bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten, was bei vielen Menschen zu höchst unangenehmen Verdauungsproblemen, Unwohlsein und (zumindest zeitweise) zu Energielosigkeit führt:

Verdauungsfehler

  • Das Trinken während oder nach einer Mahlzeit
  • Früchte (frisch oder getrocknet) zum Dessert
  • Die Mischung aus süßen und/oder getrockneten Früchten mit Nüssen oder Samen und womöglich einem Süßungsmittel (Honig, Ahornsirup) wie z. B. Studentenfutter, Müslis oder Frühstückscrunchys.
  • Die Mischung aus süßen und/oder getrockneten Früchten mit säurehaltigen Früchten
  • Das Essen von süßen und/oder getrockneten Früchten zusammen mit oder nach hochkonzentrierten Proteinen.

Die Regeln der richtigen Reihenfolge (nach Dr. Bass)

  • Getränke sollten 30 bis 60 Minuten vor der Mahlzeit getrunken werden.
  • Früchte werden nur auf leeren Magen gegessen, nie gemeinsam mit anderen Lebensmittelgruppen und niemals zum Dessert. Innerhalb der Früchtegruppe gibt es darüber hinaus noch eine weitere Reihenfolge, die eingehalten werden sollte:
    • Melonen werden vor allen anderen Früchten gegessen.
    • Dann werden säurehaltige Früchte wie Zitrusfrüchte, Ananas, Brombeeren, Johannisbeeren, Granatäpfel, saure Äpfel etc. verzehrt.
    • Zum Schluss der Früchtemahlzeit isst man süße Früchte (Birnen, süße Äpfel, Kakis, Bananen).
  • Nach einer Früchtemahlzeit wartet man 15 Minuten bis etwas anderes gegessen wird.
  • Gemüse wird vor Stärkemahlzeiten gegessen. Also Salate oder Gemüsegerichte immer vor der Hauptmahlzeit und nicht gemeinsam mit dieser.
  • Stärkemahlzeiten werden vor den Proteinmahlzeiten gegessen. Kohlenhydratreiche Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln etc. werden also VOR den Fleisch-, Fisch- oder Eiermahlzeiten verzehrt und nicht mehr gemeinsam.
  • Ein wichtiger Anhaltspunkt für die richtige Reihenfolge, in der die verschiedenen Lebensmittel gegessen werden sollten, ist die Verdauungsdauer, die jedes einzelne Lebensmittel benötigt. Diejenigen Lebensmittel mit der geringsten Verdauungsdauer werden zuerst gegessen, diejenigen mit der längsten zuletzt.

Im Anschluss finden Sie die Verdauungszeiten einiger ausgewählter Lebensmittel. Allerdings beziehen sich die angegebenen Verdauungszeiten auf eine optimale Lebensmittelkombination, auf die richtige Reihenfolge und auf gut gekaute Speisen. Werden die verschiedenen Lebensmittel bunt gemischt und/oder ungenügend gekaut verzehrt, so verlängert sich ihre Verdauungsdauer um ein Vielfaches!!

Verdauungszeiten verschiedener Lebensmittel

  • Wassermelone, Frucht- und Gemüsesäfte: 15 bis 20 Minuten
  • Gemixte Salate aus grünem Blattgemüse (früchtefreie grüne Smoothies): 20 bis 30 Minuten
  • Andere Melonen, Orangen und Grapefruits: 30 Minuten
  • Andere frische Früchte: 40 Minuten
  • Grüner Salat: 30 bis 40 Minuten
  • Das meiste gedünstete oder gekochte Gemüse: 40 bis 50 Minuten
  • Stärkehaltiges Gemüse: 60 Minuten
  • Getreide, Hülsenfrüchte und Linsen: 90 Minuten
  • Samen: 2 Stunden
  • Nüsse: 2 ½ bis 3 Stunden
  • Entrahmte Milch oder fettarmer Hüttenkäse oder Ricotta: 90 Minuten
  • Hüttenkäse aus Vollmilch: 2 Stunden
  • Hartkäse aus Vollmilch: 4 bis 5 Stunden
  • Eidotter: 30 Minuten
  • Ganzes Ei: 45 Minuten
  • Fisch (Dorsch, Kabeljau, Flunder, Seezunge): 30 Minuten
  • Fetter Fisch: 45 bis 60 Minuten
  • Hühnchen ohne Haut: 1 ½ bis 2 Stunden
  • Truthahn ohne Haut: 2 bis 2 ½ Stunden
  • Rind oder Lamm: 3 bis 4 Stunden
  • Schwein: 4 ½ bis 5 Stunden

Dr. Bass’ Tipps für richtiges Essen

Neben der richtigen Lebensmittelkombination bzw. Reihenfolge, sind nach Dr. Bass noch weitere Maßnahmen erforderlich, um eine gesunde Verdauung und damit Beschwerdefreiheit nach dem Essen zu erzielen.

  • Gut kauen: Dr. Bass empfiehlt, alle Speisen so lange wie möglich zu kauen. Nahrung, die nicht richtig gekaut wurde, benötigt eine viel längere Verdauungszeit, deutlich mehr Verdauungsenzyme und kann trotz dieser Anstrengungen des Organismus nicht optimal verwertet werden. Menschen, die ihr Essen nicht richtig kauen, fühlen sich oft völlig erschöpft. Das liegt daran, dass ihr Körper für die Verdauung unangemessen viel Energie benötigt.
  • Kleine Mengen: Je kleiner die Menge eines bestimmten Nahrungsmittels ist, die aufgenommen wird, desto geringer ist die Zeit, die für seine Verdauung benötigt wird.
  • Monokost statt Multikost: Je weniger verschiedene Dinge in einer Mahlzeit gegessen werden, desto leichter und gesünder funktioniert die Verdauung und desto geringer ist auch das Risiko, dass man zu viel isst.
  • Konzentration: Man sollte niemals neben dem Fernsehen essen oder gleichzeitig Zeitung lesen. Das Essen hat unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Wir sollten uns ganz dem feinen Geschmack der Nahrungsmittel und dem ausgiebigen Kauprozess widmen. Wenn nicht nur der Körper, sondern auch der Geist mitbekommt, dass gerade gegessen wird, dann begünstigt das ganz enorm eine gesunde Verdauung. Auch ist in diesem Fall die Gefahr des Überessens nicht so groß, weil man sich bewusst für das Ende der Mahlzeit entscheiden kann und nicht gedankenlos alles zur Verfügung Stehende in sich hinein stopft, bis man schließlich vom Stuhl fällt.
  • Natürliche Lebensmittel: Auf Lebensmittel, denen künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker zugesetzt wurden, sollte verzichtet werden, da diese dazu führen, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist zu entscheiden, wann er wirklich gesättigt ist.
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Leserkommentare

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Zuletzt kommentiert

Happiness schrieb am 22.10.2018

Liebes Zentrum der Gesundheit.

ich kommentiere/frage zur vorherigen Antwort.

die fettlößlichen Provitamin A, Vitamin D, E, und K kommen alle nur in Lebensmitteln vor, die selbst einen, wenn auch geringen, Fettanteil haben. Beispielsweise Spinat: 482,9 µg Vitamin K und 390 mg Fett (auf 100g). Ist der eigene Fettanteil ausreichend für die maximale Vitaminaufnahme (vorausgesetzt ich kaue gut) oder wäre ein Hinzufügen von fettreichen Lebensmitteln (Nüsse, Kerne, Samen) zusätzlich hilfreich? Wenn ja, wie viel? Gibt es dazu Untersuchungen?
Gleiche Frage für Vitamin C Hinzugabe bei Eisenhaltigen Lebensmitteln. Wie viel ist sinnvoll?
Ich frage mich auch, warum die Natur wohl nicht selbst dafür gesorgt hat, dass wir die Dinge die wir essen sollten, nicht auch gut aufnehmen können. Weshalb können wir nur durch glückliche Zufälle/Kombinationen Dinge gut aufnehmen?

Danke für Ihre Hilfe und herzliche Grüße
Hannes

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Hannes

Wir haben zu diesem Thema hier eine interessante Untersuchung beschrieben, die Ihre Fragen sicher vollständig beantworten wird.

In Sachen Eisen, soll die Einnahme von 25 bis 100 mg Vitamin C die Eisenresorption vervierfachen können. Nimmt man Eisenpräparate ein, sollte man mindestens die siebenfache Menge an Vitamin C zu sich nehmen. Nimmt man also z. B. 10 mg Eisen, nimmt man mindestens 70 mg Vitamin C ein, wobei mehr Vitamin C (bis zu 200 mg) die Resorption von Eisen proportional erhöht.

Gerade eisenreiche Gemüse liefern meist auch Vitamin C in ausreichender Menge. Da die Natur davon ausgeht, dass der Mensch grosse Mengen an Gemüse, Wildpflanzen und Früchte isst, die gerade bei einem hohen Verzehr ausreichend Eisen und Vitamin C liefern, die Natur also nicht wissen konnte, dass in der heutigen Zeit manche Menschen nur noch Brot, Nudeln, Wurst, Käse und sehr wenig Gemüse essen, sind gewisse Ernährungstipps zu hilfreichen Kombinationen heute sehr wichtig.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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