Gesundheit

Die Verdauung

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 20.09.2018
  • 5 Kommentare
Die Verdauung
© Styfouphoto - Fotolia.com

Der Begriff Verdauung bezeichnet die Zerkleinerung und anschliessende Aufspaltung der dem Körper zugeführten Nahrung in ihre Bestandteile. Dieser Vorgang ist erforderlich, damit die Nährstoffe aus dem Darm an das Blut weitergeleitet werden können. Mit dem Blutstrom gelangen die Nährstoffe dann in die einzelnen Körperzellen.

Inhaltsverzeichnis

ProbioAkut

Die Verdauung beginnt

Der erste Schritt zur Verdauung wird bereits im Mund vorgenommen. Ein gründliches und ausreichend langes Kauen der Nahrung ist erforderlich, um die aufgenommenen Speisen zu zerkleinern. Nur bei einer ausreichenden Kautätigkeit wird die Nahrung hinreichend mit Speichel vermischt. Dieser enthält ein wichtiges Enzym mit der Bezeichnung Amylase, welches für die Verdauung der aufgenommenen Kohlenhydrate zuständig ist.

Verdauung der Eiweisse

Im nächsten Schritt wird die zerkleinerte Nahrung im Magen mit der Magensäure vermengt. Durch die Aggressivität der Magensäure werden eventuell über die Nahrung aufgenommene Keime und Bakterien abgetötet. Durch die Freisetzung spezieller Enzyme wird im Magen die Verdauung der Eiweisse eingeleitet.

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Verdauungsprozess im Dünndarm

Vom Magen gelangt der Nahrungsbrei in den Dünndarm. Dieser ist sehr lang und besteht aus mehreren einzelnen Abschnitten. Der erste Teil des Dünndarms wird als Zwölffingerdarm bezeichnet; hier erfolgt der wichtigste Teil des Verdauungsvorgangs.

Die in der Bauchspeicheldrüse und in der Leber gebildeten Verdauungssäfte und Enzyme fliessen in den Zwölffingerdarm und sorgen dort für die vollständige Aufspaltung der Nahrung in ihre kleinsten Bestandteile. Bei diesem Vorgang entstehen aus den Fetten Fettsäuren, aus den Eiweißstoffen entstehen Aminosäuren und aus den Kohlenhydraten entsteht Glukose.

Durch die Wand des Dünndarms werden die Nährstoffe in die Blut- und Lymphgefässe transportiert, um von dort in die Leber zu gelangen. Der übrig gebliebene Speisebrei enthält jetzt nur noch unverdauliche Bestandteile sowie Flüssigkeit.

Der letzte Teil der Verdauung

Im Dickdarm erfolgt der letzte Teil des Verdauungsvorgangs. Dort wird die noch vorhandene Flüssigkeit entzogen und der unverdauliche Rest an den Enddarm weitergegeben. Bei einer ausreichend großen Füllmenge im Enddarm entsteht ein Stuhldrang, der zur Ausscheidung führt.

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Zuletzt kommentiert

Niederrhein schrieb am 09.12.2017

Sehr geehrtes ZDG - Team, durch Zufall geriet ich auf Ihre Seite und bin begeistert. Alle Themen interessieren mich sehr. Schon viele Jahre interessiert mich die Naturheilkunde, und wenn erforderlich, behandelt mich meine Ärztin auch mit Globuli. Mein erster Kontakt war vor ca. 25 Jahren mit Herrn Dr. Ralf Werner, der auch Bücher über die Behandlung mit Globuli schrieb. Nur leider praktiziert er nicht mehr. Nun zu meiner Frage (zur besseren Orientierung: ich bin 64 Jahre alt, seit 1 Jahr in Rente und war nie ernsthaft krank) Ich leide seit vielen Jahren immer mal wieder an einer "unausgewogenen" Darmflora. Nachgewiesen durch Stuhluntersuchungen. Dann Behandlung mit Symbiolact mit den entsprechenden Bakterienstämmen. Danach Besserung und nach einigen Monaten wieder Verschlechterung. Ich vermute, das die entsprechende Behandlung immer zu kurz war . Meine Frage : Wie lange sollte man einen effektiven Aufbau der Darmflora machen ? Des weiteren habe ich bei nachgewiesenem Magnesiummangel im Reformhaus Magnesium-Pulver gekauft. Wie lange sollte / oder kann man das einnehmen ? Ich wünsche ein schönes 2. Advent-Wochenende

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Niederrhein

Wir freuen uns, dass es Ihnen bei uns gefällt :-) Allein ein Probiotikum kann die Darmflora nicht dauerhaft in einem gesunden Gleichgewicht halten. Hier müsste man evtl. schauen, was die Darmflora denn überhaupt erst aus ihrem Gleichgewicht bringt (Ernährung? Schadstoffbelastung? Stress? Bewegungsmangel? Andere Faktoren?). Auch die Symptome müssen berücksichtigt werden. Symbiolact ist überdies ein Produkt, das nur sehr wenige Bakterienstämme enthält, je nach Produkt in manchen Fällen auch nur einen einzigen Stamm, was zur Sanierung der Darmflora unserer Ansicht nach nicht sinnvoll ist. Informationen zur Sanierung der Darmflora – wie wir sie empfehlen – finden Sie hier: Darmflora aufbauen – Die Anleitung

Ähnlich verhält es sich bei einem Magnesiummangel. Hier schaut man sich nach möglichen Ursachen um. Zu viel Stress? Magnesiumarme Ernährung? Verdauungsstörungen? Und versucht dann, u. a. an der Behebung dieser Ursachen zu arbeiten. Gelingt es z. B. bei magnesiumarmer Ernährung nicht, diese magnesiumreicher zu gestalten, dann ist es oft besser, dauerhaft Magnesium einzunehmen.

Auch für Sie einen schönen adventlichen Sonntag!

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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