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Sehschwäche behandeln - Ganz natürlich

Sehschwäche behandeln - Ganz natürlich

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(Zentrum der Gesundheit) - Sehschwäche kann viele Gründe haben. Dabei haben nicht nur ältere Menschen Probleme mit den Augen. Auch junge Menschen, ja alle Altersklassen können gleichermassen von Augenkrankheiten oder einer Sehschwäche betroffen sein. Dennoch kann diesen Leiden – entgegen der gängigen augenärztlichen Meinung – auf natürliche Weise vorgebeugt werden. Nicht selten können bereits bestehende Augenprobleme mit natürlichen Methoden auch geheilt oder zumindest gelindert werden, und zwar ganz besonders wenn es sich um die sog. altersbedingte Sehschwäche handelt.

Sehschwäche nimmt weiter zu

Eine Sehschwäche und damit eine Brille ist heute keine Seltenheit mehr. Die Mehrheit aller Schweizer (64 Prozent) trägt eine Brille oder Kontaktlinsen. Ab dem 65. Lebensjahr sind es gar 87 Prozent.

In Deutschland ist die Situation ähnlich. 62 Prozent der deutschen Erwachsenen trägt heute eine Brille oder Kontaktlinsen.

Vor sechzig Jahren waren es übrigens erst 40 Prozent. [Quelle]

Wenn es in dieser Geschwindigkeit weiter geht, werden Nicht-Brillenträger in nur wenigen Jahrzehnten eine Kuriosität darstellen.

Brillen oder anderweitige Sehhilfen werden zur Standardausrüstung eines jeden Bürgers gehören und ohne Brille wird man sich unvollständig und minderwertig fühlen.

Kein Mensch wird mehr daran denken, dass eine Brille eigentlich nichts weiter als eine Krücke für kranke Augen ist.

Werden unsere Augen wirklich immer schlechter?

Während kindliche Brillenträger also aufgrund ihrer Ausnahmeerscheinung vor einigen Jahrzehnten noch „Brillenschlange“ gerufen wurden, sind Brillen auch an Schulen inzwischen so weit verbreitet, dass mittlerweile (Gott sei Dank) keiner mehr ans Hänseln denkt.

Hat sich der Anteil der Brillenträger nun deshalb so stark erhöht, weil die Augen der Menschen tatsächlich so sehr viel schlechter und kränker sind als das in der Vergangenheit der Fall war?

Oder nur darum, weil die heutigen Diagnosemethoden erstens öfter eingesetzt werden und zweitens einfach genauer messen als die früheren?

Immerhin wird heute bereits dann eine Sehschwäche festgestellt (was zu einer Brille führen kann), wenn dem Patienten das angebliche Problem noch gar nicht bewusst war.

Beides trifft zu. Einerseits trägt die industriell verarbeitete Ernährung gemeinsam mit der modernen Lebensweise (Computer, mangelnde Bewegung, Rauchen, Alkohol etc.) zu einer verminderten Augengesundheit bei.

Andererseits werden die Menschen zu regelmässigen Sehtests gedrängt oder (wie im Falle der Führerscheinprüfung) dazu verpflichtet, so dass bei dieser Gelegenheit auch solche Sehschwächen ans Tageslicht kommen, die dem Betroffenen möglicherweise völlig neu sind.

Sehschwäche – Ein gutes Geschäft

Sicher nicht gerade unbeteiligt an der rasanten Entwicklung der Brillenträgerzahl ist ausserdem die Geschäftstüchtigkeit der Brillenglasunternehmen, der Augenoptiker und der Augenärzte.

Eigentlich geht es wirklich nur ganz nebenbei darum, die Sehfähigkeit zu verbessern. Die Grundmotivation der Brillenbranche liegt dagegen – natürlich – in der Gewinnmaximierung.

Das zeigte sich besonders schön im Jahr 2010, als das Bundeskartellamt den so genannten „Arbeitskreis Preisstrukturen“ aufdeckte.

Dabei handelte es sich um verbotene Preisabsprachen der fünf führenden Brillenglashersteller (Carl Zeiss Vision, Rodenstock, Essilor, Rupp & Hubrach Optik und Hoya Lens) und dem Zentralverband der Augenoptiker ZVA.

Seit dem Jahr 2000 hatten die Ertappten dafür gesorgt, dass der Wettbewerb im Brillenmarkt nahezu zum Erliegen gekommen war. Die Brillenglashersteller fuhren riesige Gewinne ein und die Optiker freuten sich über lohnende Boni und Rabatte – finanziert wurde die Party von Verbrauchern, die sich das Brillengestell oft genug vom Mund absparen mussten.

Doch im Grunde lohnt es sich gar nicht, sich die Augen (oder die Laune) mit dem Lesen solcher Nachrichten verderben zu lassen. Viel besser ist es, sich mit jenen Informationen zu beschäftigen, welche die Sehkraft auf natürliche Weise fördern und verbessern können.

Dann können Brillen nämlich so teuer sein, wie sie wollen. Wir brauchen einfach keine mehr oder wenigstens nicht mehr alle paar Jahre eine neue.

Sehschwäche im Alter kann verhindert werden

Augenprobleme treten bekanntlich gerne mit zunehmendem Alter auf. Das jedoch sollte nicht zur Schlussfolgerung verleiten, das Alter führe zwangsläufig zu Sehschwächen.

Eine Sehschwäche ist in diesem Fall vielmehr die Langzeitfolge der Lebens- und Ernährungsweise des betreffenden Menschen und seiner (schlechten) Angewohnheiten.

Das wiederum bedeutet, dass ein anderer Lebensstil und die Änderung der Angewohnheiten die sog. altersbedingten Sehprobleme verhindern oder in ihrer Ausprägung deutlich mildern können.

Computer & Co. begünstigen Sehschwäche

Wenn Augenprobleme bereits in jüngeren Jahren auftreten, sind an deren Entstehung natürlich auch der heute verstärkte Gebrauch von Computern, Laptops, Game Boys und Handys sowie stundenlanges Fernsehen mitbeteiligt. Dabei handelt es sich um Tätigkeiten, die zu einem rascheren Verlust der Augenelastizität führen können.

Durch das Starren auf immer denselben Punkt in immer derselben Entfernung pendelt sich der Fokussierungsmuskel im Auge auf diese Entfernung ein. Die Folge davon ist, dass Objekte, die weiter entfernt als der gewohnte Bildschirm oder sehr viel näher am Auge sind als dieser, mit der Zeit nur noch verschwommen wahrgenommen werden. Doch auch das lässt sich wieder beheben.

Trainieren Sie Ihren Augenmuskel!

Wer sehr viel vor dem Bildschirm sitzt bzw. sitzen muss, kann sich daher folgende Übung angewöhnen:

Lassen Sie in regelmässigen Abständen die Augen immer mal wieder in die Ferne schweifen (z.B. zum Fenster hinaus), halten Sie sich dann sofort im Anschluss daran irgendein Objekt direkt vor die Augen, um es genau zu betrachten, schauen Sie dann wieder in die Ferne, wieder in die Nähe und so weiter.

Wenn Sie dies konsequent praktizieren, trainieren Sie die Elastizität Ihres Augenmuskels, was sogar dabei helfen kann, eine bereits verminderte Sehkraft wieder herzustellen.

Jedes dritte Kind hat Augenprobleme

Doch auch kleine Kinder, die sicher noch wenig Computerkontakt hatten, sind in der Neuzeit keinesfalls von Augenkrankheiten verschont. Als im Jahre 2010 die bayerischen Betriebskrankenkassen rund 850 Kindergartenkinder untersuchen liessen, stellte man bei jedem dritten Kind den Verdacht auf Fehlsichtigkeit fest. Da eine Fehlsichtigkeit die gesunde Entwicklung der Kleinen hemmt, werden Eltern nun zu mindestens zwei Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt gedrängt.

Die erste solle im ersten Lebensjahr erfolgen (insbesondere dann, wenn in der Familie bereits Augenkrankheiten vorkamen), die zweite kurz vor der Einschulung.

Vorsorgeuntersuchungen wären jedoch (zumindest aus ganzheitlicher Sicht) nur dann sinnvoll und für den betreffenden Patienten – ob gross oder klein – nur dann hilfreich, wenn bei einer festgestellten Sehschwäche nicht nur eine Brille verordnet wird, sondern darüber hinaus auch Informationen und Empfehlungen vermittelt werden, die dem Patienten das nötige Handwerkszeug mit auf den Weg geben, mit dem er sich selbst für seine Augen stark machen kann.

Das aber geschieht normalerweise nicht. Der Patient wird mit einer reinen Symptombekämpfung abgespeist – denn nichts anderes ist die Brille. Fragt man den Augenarzt nach Massnahmen, die man selbst ergreifen könnte, erhält man meist zur Antwort, dass es nichts gäbe, was man für seine Augen tun könne.

Nützliche Empfehlungen für Ihre Augengesundheit finden Sie weiter unten.

Natürliche Schwankungen der Sehkraft

Auch sollte berücksichtigt werden, dass das Auge, wie jedes andere Organ in unserem Körper, natürlichen Schwankungen unterliegt. Ist der Mensch müde, gestresst, angespannt oder in seelische Konflikte verstrickt (was auch bereits bei Kindern der Fall sein kann), geht es auch den Augen nicht so gut. Sie leiden – wie der Rest des Körpers – an Energiemangel. Erholt sich der betreffende Mensch, dann verbessert sich auch die Sehkraft wieder.

Der spanische Arzt Jordi Campos sagt:

„Schlechtes Sehen ist kein Dauerzustand, es kommt und geht wie eine Grippe.“

Seinen Aussagen zufolge können diese natürlichen Schwankungen bis zu zwei Dioptrien* an einem Tag ausmachen, so dass eine Diagnose aufgrund eines einmaligen Messergebnisses keinesfalls als Enddiagnose angesehen werden sollte, sondern eher zu einer erneuten Überprüfung an einem anderen Tag führen muss.

*Dioptrie: Masseinheit, welche die Vergrösserungs- bzw. Verkleinerungswirkung einer Linse angibt.

Sehschwäche: Wenn das Auge isoliert betrachtet wird

Die Schulmedizin sieht das anders und scheint ausserdem der Ansicht zu sein, dass das Auge vom übrigen Körper völlig isoliert ist. Das Auge wird wie eine kleine nicht-organische und reparaturbedürftige Apparatur inmitten eines organischen Körpers behandelt. Seine Funktionstüchtigkeit wird selten im Zusammenhang mit den Vorgängen in all den anderen Organen und Körperteilen betrachtet, sondern getrennt davon.

Zwar weiss man natürlich, dass in der Gefolgschaft mancher Krankheiten auch ein Augenproblem entstehen kann, z. B. die Retinopathie* bei Diabetes. Trotzdem weigert man sich, eine Verbindung zwischen der Entstehung vieler anderer Augenkrankheiten (z. B. grauer Star, Glaukom (grüner Star), trockenes Auge, Bindehautentzündung, Makuladegeneration etc.) und dem Gesamtzustand des Körpers zu sehen.

*Retinopathie: Die diabetische Retinopathie kann als Folgeerkrankung von Diabetes auftreten. Es handelt sich dabei um eine Schädigung der Blutgefässe in der Netzhaut der Augen, da ein hoher Blutzuckerspiegel die Blutgefässwände beschädigt, was im Laufe der Erkrankung zur Erblindung führen kann.

So glaubt man beispielsweise nicht daran, dass der Zustand der Wirbelsäule, der Nacken- oder der Kiefermuskulatur einen besonderen Einfluss auf das Auge haben könnte.

Auch berücksichtigt man nicht den Zustand des Bindegewebes oder der Leber.

Genau so wenig kümmert man sich um die Vitalstoffversorgung eines Augenpatienten, um sein Immunsystem, das Wohlergehen seiner Darmflora oder gar um seine seelische Verfassung.

Wie so oft, wird der Mensch in Einzelteilen betrachtet und nicht als die Einheit, die er doch in Wirklichkeit ist.

Wie gut ist Ihr Augenarzt?

Wie oft also hat Ihr Augenarzt oder Augenoptiker mit Ihnen Ihre Ernährung besprochen und wie oft hat er Ihnen Tipps gegeben, wie Sie diese zugunsten Ihrer Augengesundheit optimieren könnten? Wie oft hat er Sie zu einem Augentraining motiviert und Ihnen wichtige Augenübungen gezeigt?

Wie oft hat er Ihnen Heilpflanzen genannt, die Sie auf dem Weg zu einer besseren Sehkraft unterstützen könnten?

Wie oft hat er Ihnen diejenigen bioaktiven Pflanzenstoffe (sowie die Lebensmittel, die diese Pflanzenstoffe enthalten) aufgezählt, die sich besonders positiv auf die Gesundheit der Augen auswirken?

Wie oft hat er sich nach ihrem Rücken erkundigt?

Wie oft nach Ihrem seelischen Wohlbefinden?

Und wie oft hat er Ihnen Entspannungsübungen oder Meditationsmusik „verordnet“?

Niemand sagt, dass die rein symptomatische Behandlung des Augenarztes unangemessen wäre. Unangemessen ist jedoch sein Schweigen in Bezug auf die vielen Massnahmen, die der Patient zur Förderung seiner Augengesundheit zusätzlich selbst ergreifen könnte.

Die drei Ebenen des Auges

Nach Dr. Campos verfügen die Augen über drei Ebenen, die es bei der Therapie zur Verbesserung der Sehkraft zu berücksichtigen gilt:

  1. Das physische Auge (ausschliesslich mit diesem befasst sich die schulmedizinische Augenheilkunde und das nur zum Teil, da sie nur die Funktionsfähigkeit betrachtet, nicht aber z. B. den Ernährungszustand des Auges),
  2. das seelische Auge
  3. und jener Bereich im Gehirn, wo das gesehene Bild anhand gespeicherter Erfahrungen und Erinnerungen bei jedem Menschen ganz individuell ausgewertet wird.

Warum nicht alle Menschen dasselbe sehen

Punkt drei erklärt beispielsweise auch, warum nicht alle Menschen dasselbe sehen. Das heisst, natürlich schauen sie alle dasselbe an, doch ist das, was sie sehen, für jeden etwas anderes.

Ein Botaniker sieht einen Baum mit ganz anderen Augen, als das möglicherweise ein Automechaniker tut.

Während der Kfz-Experte einen Baum sieht, der mehr oder weniger so aussieht wie eben alle Bäume, erkennt der Botaniker auf den ersten Blick jedes Detail in der Borke, in der Kronenform, im Blatt, in der Blüte oder der Frucht. Er kann in Sekundenschnelle sagen, um welche Baumart es sich handelt, ob der Baum heimisch ist oder ob es sich um ein exotisches Exemplar handelt, ob er gesund wirkt oder ob er von Schädlingen heimgesucht wurde.

Ein anderer Mensch, der vielleicht in früher Kindheit von einem Baum gefallen war und sich dabei übel verletzt hat, betrachtet Bäume mit einem gewissen Misstrauen und will dem Gewächs nicht zu nahe kommen.

Ein Holzfäller schätzt beim Anblick eines Baumes sofort dessen Holzausbeute in Kubikmetern ab. Und wenn ein Baum in die Sichtnähe eines Umweltschützers gerät, der sich wegen des Waldsterbens Sorgen macht, so kann es durchaus sein, dass der Naturverbundene in Tränen ausbricht – vor Glück und Rührung, dass es überhaupt noch einen Baum gibt.

Unsere Augen sind die Spiegel unserer Seele

Campos bezeichnet daher das Sehen als „mentale und seelische Aktivität“ und keinesfalls als rein mechanischen Vorgang - wie es die Schulmedizin tut. Daher reagieren die Augen auch auf jedes unserer Gefühle.

Sie reagieren auf Stress, auf Sorgen, auf Müdigkeit, auf Trauer, auf Wut und auf jedwede andere nervliche Anspannung.

Nicht umsonst heisst es, unsere Augen seien die Spiegel unserer Seele.

Das ist auch der Grund, warum nicht selten behauptet wird, das schwindende Augenlicht käme daher, dass der Betreffende etwas in seinem Leben nicht sehen wolle.

Hier heisst es also - im wahrsten Sinne des Wortes - genau hinschauen und das eigene Leben unter die Lupe nehmen.

Unsere Ernährung bestimmt die Gesundheit unserer Augen

Die Augen sind aber nicht nur mit unserer Seele, sondern mit dem ganzen Körper verbunden. Sie stehen mit ihm in permanentem Austausch. Die Augen werden - wie alle anderen Organe auch - über das Blut mit Nährstoffen aus unserer täglichen Nahrung versorgt und können daher auch nur so gesund sein, wie diese Nahrung es ihnen erlaubt.

Durchblutungsstörungen gelten als Hauptursache von Augenkrankheiten

Neben wichtigen Nähr- und Vitalstoffen gelangen jedoch auch Schlacken (Stoffwechselabfallprodukte), die im täglichen Stoffwechselgeschehen anfallen, in den Blutkreislauf und in das Bindegewebe. Normalerweise werden Sie wieder aus dem Körper ausgeschieden.

Bei der heute üblichen ungesunden Ernährungs- und Lebensweise entstehen jedoch so viele solcher Schlacken, dass die Ausscheidungsorgane (Darm, Leber, Nieren) mit deren Ausleitung überfordert sind.

Folglich zirkulieren diese Schlacken überall im Körper und gelangen irgendwann auch ins Auge. Sie lagern sich dort in der Linse ab, in der Netzhaut, in den Muskeln oder verstopfen die feinen Blutgefässe, die das Auge ernähren sollen. Auf diese Weise kommt es zu den von den Augenärzten viel zitierten Durchblutungsstörungen, die als Hauptursache der häufigsten Augenerkrankungen gelten.

Grauer Star

Beim grauen Star (auch Katarakt genannt) trübt sich die Linse ein, was zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens führt. In fortgeschrittenen Fällen ist nur noch ein Hell-Dunkel-Sehen möglich. Die Linsentrübung des grauen Stars erscheint dann, wenn sich die eben genannten Schlacken in der Linse ablagern.

Dabei handelt es sich meist um einen langjährigen Prozess, dessen Ergebnis (die Krankheit) schliesslich als Alterserscheinung bezeichnet wird, in Wirklichkeit aber nichts anderes ist als die Folge einer jahrzehntelangen ungünstigen, säureüberschüssigen und vitalstoffarmen Ernährung und einer modernen bewegungsarmen Lebensweise.

Grauer Star als Nebenwirkung von Medikamenten

Abgesehen davon kann der graue Star auch als relativ spontane Nebenwirkung mancher Medikamente, wie z. B. hochdosierter Cortisontherapien in Erscheinung treten.

Als weitere Ursache kann ein chronischer Calciummangel für die Entwicklung dieser Augenkrankheit verantwortlich sein, so dass bei ersten Anzeichen unbedingt überprüft werden sollte, ob täglich ausreichend Mineralien und Spurenelemente verzehrt werden.

Falls diesbezüglich Nahrungsergänzungsmittel erforderlich sein sollten, wäre die Sango Meeres Koralle mit ihrem natürlichen und ausgewogenen Mineralienspektrum eine gute Idee.

Vorschläge zu einer calciumreichen Ernährung finden Sie dagegen hier.

Darüber hinaus kann bei Diabetikern ein höheres Risiko für grauen Star beobachtet werden, so dass also auch eine erhöhte Glucosekonzentration im Glaskörper zu ernsten Augenproblemen führen kann.

Infolgedessen stellen sämtliche Massnahmen, die vor Diabetes schützen, auch einen sinnvollen Schutz vor grauem Star dar.

Schulmedizinische Routine: Linsentausch bei grauem Star

Schulmedizinisch wird bei grauem Star kurzerhand die beschädigte Linse mit einer Kunstlinse vertauscht. Wer sich beim Augenarzt hier beraten lässt, bekommt nicht selten besonders jene Linsen ans Herz gelegt, die eine saftige Zuzahlung erfordern. Meist umfasst der Kostenvoranschlag gleich beide Linsen.

Und wenn Sie vorsichtig bemerken, dass doch erst eines Ihrer Augen befallen sei, dann wird Ihnen mit bemerkenswerter Direktheit mitgeteilt, dass meist das zweite Auge dem ersten in die Krankheit folge, Sie also schon jetzt mit zwei befallenen Augen rechnen könnten.

Leider verschweigt man jedoch vorbeugende Massnahmen, stellt gleichzeitig die vorgeschlagene Therapie als einzige Lösung dar, manövriert den Patienten damit in ein Abhängigkeitsverhältnis und schockiert ihn zur Krönung auch noch mit negativen und gleichzeitig kostspieligen Prognosen.

Nicht viel anders sieht die Sache beim grünen Star aus.

Glaukom - Grüner Star

Beim Glaukom, dem grünen Star, wird der Sehnerv zerstört. Als Ursache nimmt man einen erhöhten Augeninnendruck an, der zu Durchblutungsstörungen führt.

Diese wiederum schädigen die Nerven- und Netzhautzellen und können zu deren Absterben führen.

Regenbogenfarbensehen, Kopfschmerzen und Spannungsschmerz über den Augen sind die typischen Symptome eines chronischen Glaukoms.

Allerdings gibt es eine grosse Anzahl von Menschen mit Glaukom und einem völlig normalen Augeninnendruck, weshalb man sich auf die Suche nach weiteren ursächlichen Faktoren machte.

Einerseits vermutet man nun Durchblutungsstörungen (ohne gleichzeitig erhöhten Augeninnendruck) als mögliche Ursache, andererseits glaubt man das Problem in einer fehlerhaften Zusammensetzung der Augenflüssigkeit begründet.

Diese - so heisst es - enthalte beim Glaukom Entzündungsstoffe. Doch handelt es sich bei diesen Ursachen keineswegs um die wirklichen Ursachen. Denn man muss natürlich weiter fragen: Was ist die Ursache des erhöhten Augeninnendrucks? Und woher stammen die Entzündungsstoffe?

Die Ursachen des grünen Stars

Dieselben Faktoren, die beim grauen Star beschrieben wurden, können auch beim Glaukom zu einer schlechteren Durchblutung des Sehnervs und schliesslich zu dessen (schleichendem) Tode führen.

Der Augeninnendruck hingegen könnte durch eine ganz ähnliche Situation steigen, nämlich dann, wenn die Abflusswege des Kammerwassers von Schlacken verstopft sind.

Bleibt noch die Klärung, wie es zu den entzündlichen Eigenschaften der Augenflüssigkeit kommen kann.

Fremdkörper im Blut oder in der Zwischenzellflüssigkeit führen zu Immunreaktionen und diese lösen Entzündungen aus. Als „Fremdkörper“ können wiederum die bereits mehrfach erwähnten Stoffwechselschlacken, aber auch Toxine (Umweltgifte, Schwermetalle etc.) in Frage kommen.

Allerdings können Entzündungen auch die Folge vieler anderer Faktoren sein, wie etwa die von Magnesiummangel oder von Stress, so dass eine magnesiumarme Ernährungsweise oder ein aufregendes Leben voller Hast, Sorgen und Nöte langfristig (und bei den entsprechenden genetischen Voraussetzungen) ebenfalls zum Glaukom führen oder dessen Voranschreiten beschleunigen können.

Umgekehrt bedeutet dies, dass eine magnesiumreiche und vor allen Dingen entzündungshemmende Ernährungsweise hier sehr wichtig wäre.

Des Weiteren kommt auch beim Glaukom eine vorangegangene länger dauernde Cortison-Therapie als Ursache in Frage, so dass man – wenn es sich verhindert lässt – für Cortisonpräparate zunächst nach Therapie-Alternativen Ausschau halten sollte, um die oft gravierenden Nebenwirkungen dieser Medikamente nicht zu riskieren.

Eine weitere im Alter häufige Augenerkrankung ist die Makula-Degeneration.

Makula-Degeneration

Der Begriff Makula bezeichnet die Stelle im Zentrum der Netzhaut. In der Mitte der Makula wiederum liegt der so genannte Gelbe Fleck und damit der Ort des schärfsten Sehens beim menschlichen Auge. Etwa 6 Prozent der deutschen Bevölkerung sind derzeit von der Makula-Degeneration betroffen.

Das sind dramatische 4,5 Millionen Menschen. Damit ist diese Erkrankung bei den über 50jährigen die häufigste Sehstörung.

Bei der Makula-Degeneration sterben die Netzhautzellen ab, was sich teilweise in merkwürdigen Sehstörungen äussert. Man schaut z. B. einen gegenüber stehenden Menschen an, sieht jedoch dessen Gesicht nicht. Oder es fehlen beim Lesen plötzlich Bu staben in einem Wort.

Ursache der Makula-Degeneration

Auch hier könnte die Ansammlung von Stoffwechselabfallprodukten (in diesem Falle unter der Netzhaut) zu Problemen führen und eine ordnungsgemässe Versorgung der Netzhaut verhindern, so dass deren Leistungsvermögen und die Sehkraft nachlassen. (Siehe dazu auch weiter unten unter „Die ganzheitliche Therapie bei Augenkrankheiten“, 9. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft & Vitamin D für die Augen)

Gleichzeitig stellte man fest, dass Menschen mit Makula-Degeneration mangelhaft mit den weiter unten beschriebenen Vitalstoffen Lutein und Zeaxanthin versorgt sind, so dass bei der Ernährung oder Nahrungsergänzung dringend auf diese beiden Antioxidantien geachtet werden sollte, will man die Augenkrankheit verhindern.

Interessant ist hier, dass selbst die Schulmedizin bei Makula-Degeneration inzwischen hochdosiertes Lutein verordnet, da sich in Studien dessen positive Wirkung gezeigt hat.

Als weiterer Risikofaktor für Makula-Degeneration gelten ausserdem Energiesparlampen bzw. deren Licht, die man besser durch andere Leuchtmittel ersetzen sollte.

Risikogruppen für Makula-Degeneration

Wiederum scheinen Diabetiker für diese Art Augenkrankheit besonders empfänglich zu sein.

Darüber hinaus ist jeder gefährdet, der einen Lebensstil pflegt, welcher ganz generell eine Drosselung des Stoffwechsels begünstigt. Dazu gehören Raucher, die ein sechsfach erhöhtes Risiko für eine Makula-Degeneration haben.

Auch Menschen mit hohem Blutdruck (und ganz allgemein Herz-Kreislauferkrankungen) sowie Personen mit einem Vitalstoff- und Antioxidantienmangel – was gerade auf Senioren zutrifft, die nicht mehr so sehr auf eine ausgewogene Ernährung aus frischen Zutaten achten.

Herkömmliche Behandlungsmethoden der Makula-Degeneration

Die Schulmedizin hat bereits eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten der Makula-Degeneration durchprobiert, die aber allesamt zu keinem befriedigenden Ergebnis führen konnten.

Cortison, das einst gegen die Makula-Degeneration eingesetzt wurde, schien ganz nebenbei ein Glaukom oder auch den grauen Star auszulösen, so dass man wieder davon abkam.

Auch Netzhautoperationen und Lasertherapien führten in der Vergangenheit zu keinen grossartigen Erfolgen, so dass diese Methoden zwischenzeitlich kaum noch oder nur noch in speziellen Fällen zum Einsatz kommen.

Bei einer selteneren Form der Makula-Degeneration (der sog. feuchten Makula-Degeneration) bilden sich unkontrolliert neue Blutgefässe an Stellen, wo sie gar nichts zu suchen haben. Hier wendet man gerne bestimmte Medikamente an, die diesem Blutgefässwachstum Einhalt bieten sollen.

Dabei handelt es sich um Medikamente, die eigentlich nur für schwere Krebsfälle (z. B. Darm- und Lungenkrebs im Endstadium) zugelassen sind und am Auge daher off-label (also ohne offizielle Zulassung) verordnet werden. Eine Verbesserung der Sehkraft wird damit nicht erreicht, man erklärt dem Patienten, er könne schon froh sein, wenn die Krankheit nicht weiter voran schreitet.

Eine Vorbeugung der Makula-Degeneration oder ein Einschreiten im Anfangsstadium mit der richtigen Ernährung bzw. mit den passenden Nahrungsergänzungsmitteln ist also eine lohnenswerte Angelegenheit. Wir haben alle ganzheitlichen Massnahmen, die bei der Makula-Degeneration zum Einsatz kommen können, hier aufgeführt und genau erklärt: Makula-Degeneration – Ganzheitliche Massnahmen

Vitalstoffreiche Ernährung verhindert Makula-Degeneration

So ergab eine Untersuchung aus dem Jahre 2009 (im Fachmagazin Ophtamology veröffentlicht), dass eine vielseitige Ernährung, die vor allem einen niedrigen glykämischen Wert aufweise (also arm an konzentrierten kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln ist), sehr hilfreich dabei war, altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) sowie andere die Sehkraft raubende Augenkrankheiten zu verhindern.

Bei dieser Art der Ernährung wurde besonders auf Lebensmittel geachtet, die reich waren an Vitamin C, Vitamin E, Zink, Lutein, Zeaxanthin und wertvollen Omega-3-Fettsäuren.

Details zu diesen Vitalstoffen finden Sie weiter unten bei der Beschreibung der ganzheitlichen Therapie von Augenkrankheiten.

Das trockene Auge

Was recht harmlos klingt, hat sich inzwischen zu einer Art chronischen Volkskrankheit gemausert, die bereits 10 Prozent der Deutschen dauerhaft begleitet und äusserst unangenehm ist.

Das Auge leidet hier unter einem Mangel an Tränenflüssigkeit. Diese hält das Auge normalerweise feucht und schützt es.

Fehlt die Tränenflüssigkeit röten sich die Augen und es entwickelt sich ein störendes Trockenheits- oder manchmal auch Fremdkörpergefühl (als befände sich Staub im Auge).

Herkömmliche Behandlungsmethoden des trockenen Auges

Die Schulmedizin verordnet beim trockenen Auge Tropfen oder blockiert kurzerhand die Tränengänge mit einem implantierten "Stöpsel", so dass die vorhandene Flüssigkeit nicht wieder "ablaufen" kann.

Trockenes Auge aufgrund von Verspannungen

Trockene Augen können von Verspannungen in der Muskulatur und im Bindegewebe rund um die Augen herrühren. Solche Verspannungen beeinträchtigen die Funktion der Tränendrüse, so dass sie nicht mehr die gewohnte Menge an Augenflüssigkeit produzieren bzw. abgeben kann. Es ist also ausserordentlich wichtig, genügend Entspannungsmomente in den Alltag zu integrieren, um das Auge vor zu viel Anspannung zu schützen.

Trockenes Auge oder Histaminintoleranz

Darüber hinaus kann sich auch eine Histaminintoleranz in Symptomen äussern, die jenen des trockenen Auges ähneln. Der Auslöser ist in diesem Fall die Unfähigkeit des Körpers, Histamin abzubauen.

Histamin ist in manchen Lebensmitteln enthalten bzw. entsteht im Organismus bei der Verstoffwechslung mancher Lebensmittel. Normalerweise werden anfallende Histamine vom Körper selbst mit Hilfe eines bestimmten Enzyms abgebaut. Dieses Enzym wird im Darm gebildet. Und hier schliesst sich erneut der Kreis.

Wenn der Darm bzw. die Darmflora nämlich durch eine ungesunde überwiegend säurebildende und stark verarbeitete vitalstoffarme Ernährung, durch Medikamente oder durch andere Auslöser geschwächt bzw. geschädigt ist, dann wird das entsprechende Enzym nur noch unzureichend hergestellt und der Organismus reagiert auf das nun im Übermass vorliegende Histamin mit den unterschiedlichsten Symptomen, wie z.B. Herzklopfen, Übelkeit, Atemproblemen oder eben auch juckenden, brennenden Augen bis hin zu einer Beeinträchtigung der Sehstärke.

Die Diagnose „trockenes Auge“ sollte also nicht getroffen werden, ohne eine mögliche Histaminintoleranz in Betracht zu ziehen – insbesondere dann, wenn neben einem trockenen Auge auch noch andere eindeutige Symptome vorliegen. Beachten Sie hier, dass nicht jeder Arzt die Histaminintoleranz (oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten) in seine Diagnostik mit einbezieht.

Trockenes Auge durch Pille, Klimaanlagen und Medikamente

Weitere auslösende Faktoren für ein trockenes Auge sind Störungen des Hormonhaushalts (Wechseljahre oder Anti-Baby-Pille), Autoimmunerkrankungen, psychische Probleme, übermässige Computerarbeit, Klimaanlagen, die Nebenwirkungen von Medikamenten (Betablocker und Antidepressiva) und Zigarettenrauch.

Liegt die Ursache des trockenes Auges in einem dieser Punkte verborgen, so muss zunächst hier Abhilfe geschaffen werden (Regulierung des Hormonhaushaltes, Psychotherapie, weniger Computerarbeit, Deckenventilator statt Klimaanlage, verträglichere oder keine Medikamente und Raucherentwöhnung).

Trockenes Auge in der Ayurveda-Medizin

Auch im Ayurveda wird nicht ausschliesslich das trockene Auge behandelt, sondern der ganze Körper in die Therapie mit einbezogen.

Eine Ernährungsumstellung wird daher genauso empfohlen wie eine umfassende innere Reinigung (Panchakarma).

Als lokale Therapie kommt das Augenbad mit Ghee zum Einsatz. Seit Jahrhunderten wird es in der traditionellen Ayurveda-Behandlung des trockenen Auges eingesetzt.

Die Effektivität des Ghee-Augenbades bei Patienten mit einem trockenen Auge infolge einer Drüsen-Fehlfunktion wurde ausserdem von der Universitätsaugenklinik in Graz in einer Studie nachgewiesen.

Das Ghee-Augenbad wird folgendermassen durchgeführt:

Um das Auge wird dem Patienten ein Ring aus Kichererbsenpaste aufgelegt, damit das flüssige Ghee nicht ablaufen kann.

Das Ghee wird nun auf Körpertemperatur erwärmt, in den Ring auf das geöffnete Auge gegeben und 10 Minuten dort belassen. Das Augenbad wird an fünf aufeinander folgenden Tagen durchgeführt.

Die Grundursachen der häufigsten Augenkrankheiten

Die wirklichen Ursachen der häufigsten Augenkrankheiten sind - noch einmal zusammengefasst - die folgenden:

  • Schlacken, die sich entweder direkt im Auge (z. B. der Linse) einlagern oder die Durchblutung des Auges stören oder die Abflusswege des Kammerwassers verstopfen. Die Ursache der Schlacken wiederum ist eine
  • Chronische Übersäuerung des Gesamt-Organismus aufgrund u. a. einer säureüberschüssigen Ernährungs- und Lebensweise, die zu einem
  • Vitalstoffmangel und einem Mangel an basischen Mineralstoffen führt.

Die Schlacken und Säuren können aufgrund einer Überlastung der folgenden Ausleitungs- bzw. Entgiftungs-Systeme/Organe nicht ausgeschieden werden:

  • Schwaches Immunsystem
  • Schwache Leber
  • Schwache Nieren
  • Überlastetes Verdauungssystem

Weitere Faktoren, die ganz gravierend die Entstehung von Augenkrankheiten fördern können, sind:

  • Calcium- und Magnesiummangel
  • Antioxidantienmangel
  • Medikamente, z. B. Cortison, Betablocker, Anti-Baby-Pille
  • Diabetes bzw. eine hohe Glucosekonzentration im Glaskörper
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • Verspannung der Nacken-, Rücken- und/oder der Gesichts- bzw. Kiefermuskulatur
  • Stress, psychische Anspannung, Sorgen, Ängste, etc.
  • Klimaanlagen und Zigarettenrauch

Die ganzheitliche Therapie bei Augenkrankheiten

Eine ganzheitliche Therapie bei Augenkrankheiten konzentriert sich nicht ausschliesslich auf die Augen, sondern schafft für die Augen ein Umfeld, in dem es ihnen überhaupt erst möglich ist, wieder gesund zu werden.

Die erforderlichen Massnahmen einer ganzheitlichen Therapie bei Augenkrankheiten bestehen daher aus den folgenden zehn Schritten:

Die zehn Schritte für gesunde Augen

1. Entsäuerung

Die Entsäuerung (inkl. einer adäquaten und basischen Mineralstoffversorgung, z. B. mit der Sango Meeres Koralle) zur Schlackenausleitung ist für das gesunde Auge eine wichtige Präventionsmassnahme. Weitere Informationen finden Sie z. B. hier: Übersäuerung beeinträchtigt das Wohlbefinden

2. Basenüberschüssige Ernährung

Eine basenüberschüssige Ernährung (inkl. solcher Lebensmittel, die besonders die Augengesundheit positiv beeinflussen und die das Auge gleichzeitig vor negativen äusseren Einflüssen schützen können) versorgt das Auge mit allen erforderlichen Nährstoffen und schützt es vor Schadstoffen.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: Warum basische Ernährung?

Basische Rezepte finden Sie hier.

3. Wasser

Trinken Sie täglich mindestens 1,5 bis 2,5 Liter (bzw. 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht) kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Quellwasser, um die Schlacken- und Säureausleitung zu fördern und um das Auge mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

4. Stärkung des Immunsystems

Wie bei jeder Krankheit sind auch bei vielen Augenkrankheiten Entzündungsprozesse im Spiel, die umso effektiver bekämpft werden können, je leistungsfähiger das körpereigene Immunsystem ist.

Das Immunsystem wiederum steht in enger Verbindung mit dem Darm, da im Darm ein grosser Teil des Immunsystems ansässig ist. Das Immunsystem kann folglich nur so leistungsfähig sein, wie der Zustand des Darms dies erlaubt.

Die Stärkung des Immunsystems erfolgt daher u. a. durch die Sanierung der Darmflora mit einem wirkungsvollen Probiotikum, z. B. Combi Flora, Hulup o. ä.

Denn erst mit einer intakten Darmflora sind sowohl der Darm als auch das Immunsystem zu Höchstleistungen in der Lage.

Falls Sie sich zu einer Darmsanierung (Punkt 5) entscheiden, dann beinhaltet diese Massnahme auch eine Sanierung der Darmflora.

5. Darmsanierung für die Augen

Die Stärkung der Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Darm) und die Förderung der Schlackenausleitung erfolgt mit Hilfe spezieller Heilpflanzen (z. B. Bitterstoffe für die Leber – siehe Punkt 6) und einem effektiven Darmsanierungsprogramm.

Wird nämlich der Darm gereinigt und die Darmflora neu aufgebaut, kann der Organismus nicht nur Schlacken besser ausscheiden (so dass diese auch nicht mehr den Augenstoffwechsel beeinträchtigen). Auch Nähr- und Vitalstoffe können nun in höherem Umfang aufgenommen werden, was wiederum zu einer umfassenden Versorgung des Gesamtorganismus und natürlich auch der Augen führt.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Darmreinigung ist eigentlich ganz normal

6. Heilpflanzen für die Augen

Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der ganzheitliche Ansatz bereits seit Jahrtausenden verfolgt.

Bei chronischen Augenkrankheiten wird hier daher besonders der Leber erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie ist – laut TCM – das Organ mit dem grössten Einfluss auf das Auge und sorgt u. a. für eine ausreichende Ernährung und Befeuchtung desselben.

Ist die Leber jedoch angeschlagen, kann die Versorgung des Auges nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Des Weiteren könne eine schwächelnde „Nierenenergie“ oder auch eine unzureichende „Dünndarmenergie“ zu etlichen chronischen Augenerkrankungen (den meisten der hier genannten zuzüglich chronischer Bindehautentzündungen) führen.

Damit macht die TCM auf die ausschlaggebenden Zusammenhänge zwischen einer Überlastung der Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Darm) und den geläufigen Augenkrankheiten aufmerksam. Eine Heilung von Augenkrankheiten – ob es sich nun um das trockene Auge oder um eine andere handelt – ist daher nur dann möglich, wenn die genannten Ausscheidungsorgane einerseits entlastet und andererseits in ihrer Funktionsfähigkeit unterstützt werden.

Dies gelingt – wie erwähnt – mit Hilfe einer Entsäuerung, einer Darmsanierung, dem Trinken von ausreichend Wasser sowie speziellen Heilpflanzen für die einzelnen Organe wie z. B. bitterstoffhaltige Pflanzen für die Leber bzw. leberstärkende Heilpflanzen (z.B. Löwenzahn, Mariendistel, Schafgarbe, Wegwarte) und durchspülende Heilkräuter für die Nieren (z. B. Birkenblättertee, Ackerschachtelhalmtee, Brennnesseltee, Goldrutentee etc.)

Informationen zu den Vorteilen von Bitterstoffen finden Sie auch hier: Warum Bitterstoffe gut sind

Auch die traditionelle indische Heilkunst, der Ayurveda, hält zahlreiche Therapievorschläge für das kranke Auge bereit:

Ayurvedische Kräuter

Die indische Buntnessel (Plectranthus barbatus), die Weinraute (Ruta graveolens) und Triphala (eine ayurvedische Pulvermischung aus drei verschiedenen indischen Früchten) werden im Ayurveda, zur Senkung des Augeninnendrucks eingesetzt. Dies gelingt, da die Heilpflanzen den Parasympathikus entspannen.

Der Parasympathikus ist jener Teil unseres Nervensystems, der für Ruhe, Entspannung, Regeneration und Erholung zuständig ist. Während Triphala eingenommen wird, bereitet man aus der Weinraute einen Tee oder Augenbäder und die Buntnessel träufelt man in Form von Extrakten (verdünnt) direkt in die Augen.

7. Nahrungsergänzungsmittel für die Augen

Die besten Nahrungsergänzungsmittel für die Augen sind die folgenden:

Astaxanthin

Entzündungsprozesse gelten als (Mit-)Auslöser für u. a. grünen Star (Glaukom). Astaxanthin ist ein Carotinoid, das von bestimmten Algen gebildet wird und – da Meerestiere Algen fressen – auch in manchen Fischen und Meeresfrüchten enthalten ist.

Die rote Substanz ist eines der derzeit stärksten bekannten Antioxidantien der Welt, was bedeutet, dass es oxidativen Stress im Körper besser als jeder andere Vitalstoff reduzieren kann.

Gleichzeitig vermag Astaxanthin die Entzündungsbotenstoffe im Organismus zu hemmen, so dass es bei sämtlichen Erkrankungen eingesetzt werden kann, die im Zusammenhang mit chronischen Entzündungsvorgängen stehen. Dazu gehören neben dem Glaukom auch arthritische Beschwerden oder die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Erfahrungsberichte zeigten bereits, dass Astaxanthin nicht nur bei entzündlichen Augenproblemen hilfreich einschreitet, sondern beispielsweise auch bei Kurzsichtigkeit innerhalb weniger Wochen zu einer klareren Sicht in die Ferne verhelfen kann.

Um die Augengesundheit zu erhalten, genügen (in Verbindung mit einer basenüberschüssigen, vitalstoffreichen Ernährung) 4 Milligramm Astaxanthin pro Tag.

Bei bestehenden Augenproblemen kann die Dosis auf bis zu 12 Milligramm pro Tag erhöht werden, insbesondere dann, wenn es sich um eine entzündliche Augenerkrankung handelt. Weitere Informationen zu Astaxanthin und seinen Wirkungen finden Sie hier.

OPC - Traubenkernextrakt

Studien zeigten, dass die tägliche Einnahme von 300 mg Traubenkernextrakt (OPC) die Auswirkungen permanenter Augenbelastung durch stundenlange Computerarbeit in nur 60 Tagen reduzieren könne.

Traubenkernextrakt wird ausserdem empfohlen, um Makula-Degeneration und grauen Star zu bekämpfen und auch um die Sehfähigkeit bei Nacht zu verbessern. Weitere Informationen zu OPC finden Sie hier.

L-Glutathion

L-Glutathion wurde in mehreren Studien mit einer deutlich vorbeugenden Wirkung in Bezug auf grauen Star, Glaukomen, Netzhauterkrankungen und diabetischer Erblindung in Verbindung gebracht.

Neben Selen ist das Tripeptid* Glutathion Hauptbestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase, einem der wichtigsten körpereigenen Schutzmechanismen vor freien Radikalen. Auch stellte man fest, dass der Glutathion-Spiegel bei Patienten mit grauem Star und Makula-Degeneration oft deutlich erniedrigt ist.

*Tripeptid: Ein Eiweissstoff, der aus drei Aminosäuren besteht

Superoxid-Dismutase (SOD)

Superoxid-Dismutase (SOD) ist ein Enzym, das – gemeinsam mit der Glutathionperoxidase (siehe oben) – zum Kern des körpereigenen Abwehr- und Entgiftungssystems gehört.

SOD ist ein äusserst starkes Antioxidans und kann somit natürlich auch das Auge vor schädlichen äusseren Einflüssen schützen. SOD findet sich z. B. im Gerstengras.

Magnesium

Eine ausreichende Magnesiumversorgung ist – wie bereits weiter oben erklärt – nicht nur für die Augen essentiell. Magnesium kann mit Hilfe einer Magnesiumtherapie   zugeführt werden. Zusätzlich sollte ein oral einzunehmendes Magnesium-Präparat zum Programm gehören, wie z. B. die Sango Meereskoralle – einem natürlichen und leicht verwertbaren verwertbaren Calcium-Magnesium-Komplex:

Sango Meeres Koralle

Die Sango Meeres Koralle ist ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat, welches das für eine beste Verwertung notwendige Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 aufweist.

Vitamin C

Vitamin C ist nicht in jedem Körperteil gleich aktiv. Im Auge jedoch scheint es in einer besonders hohen Dichte vorzukommen, was darauf hinweist, dass es dort auch sehr häufig gebraucht wird.

Wenn Sie befürchten, zwecks Vitamin-C-Versorgung nicht ausreichend frische Früchte und Gemüse zu sich zu nehmen und damit spekulieren, Ihren Vitamin-C-Bedarf mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu decken, dann achten Sie auf ein ganzheitliches Produkt, das nicht aus synthetischer Ascorbinsäure besteht, sondern aus beispielsweise pulverisierten besonders Vitamin-C-reichen Früchten (z. B. der Acerola-Kirsche).

Nur hier sind neben dem Vitamin C auch jene natürlichen Begleitstoffe enthalten, die das Vitamin C zum optimalen Wirken benötigt.

8. Das Augentraining

Das Auge ist kein starrer, unbelebter Gegenstand. Es ist ein Organ aus lebendigem Gewebe, aus Blutgefässen, aus Nerven und aus Muskeln. Wir wissen heute sehr genau, dass Muskeln, die nie oder nur einseitig beansprucht werden, verkümmern oder sich verkürzen können. Letzteres führt zu permanenter Anspannung. Anspannung wiederum bringt eine Menge neuer Beschwerden mit sich.

Wenn wir nun beispielsweise den Bizeps-Muskel am Oberarm nicht so häufig nutzen wie ein Gewichtheber, dann ist das langfristig nicht so sehr tragisch, weil unser Überleben heute nicht mehr – so wie in der Steinzeit etwa – von unserer Körperkraft abhängig ist.

Unser Augenlicht jedoch brauchen wir heute noch genau so dringend wie einst. Wenn wir also unsere Augenmuskulatur nicht trainieren oder einseitig belasten, indem wir immerzu auf den Bildschirm starren, dann ist ein Augenproblem vorprogrammiert.

Es ist daher äusserst wichtig, die vorhandenen Augenmuskeln regelmässig und vielseitig zu nutzen und zu trainieren.

Mit Hilfe gezielter Augenübungen können nicht nur Kurz- und Weitsichtigkeit verbessert werden.

Es gab bereits Menschen, die auf diese Weise ihren Glaukom besiegten.

Ein Augentraining kann ausserdem die allgemeine Gesundheit des Auges stabilisieren und optimieren und folglich Augenproblemen vorbeugen.

Zu diesem Thema gibt es bereits zahlreiche Bücher, die ausführlich auf viele verschiedene Übungen eingehen, weshalb wir nachfolgend nur eine kleine Auswahl vorstellen möchten.

Das Training sollte ohne Brille und ohne Kontaktlinsen durchgeführt werden.

Übung 1:

  • Wenn Sie kurzsichtig sind, also nicht in der Lage sind, in der Ferne Gegenstände oder Buchstaben zu lesen, dann machen Sie folgendes:

    Heften Sie einen Text an eine Wand und stellen Sie sich so davor hin, dass Sie den Text noch gut lesen können. Dann treten Sie jeden Tag einen Schritt zurück und üben auf diese Weise ganz langsam das Lesen aus einer grösseren Entfernung.

    Andersherum können Sie genauso vorgehen. Wenn Sie Probleme haben, Texte aus der Nähe zu lesen, dann machen Sie jeden Tag einen Schritt oder einen halben in Richtung Ihres Textes.

Übung 2:

  • Um die Fokuslänge der Linsen zu verändern und die inneren Muskeln des Augapfels zu verbessern, schauen Sie auf einen nahen Gegenstand und danach auf einen entfernten.

    Beispielsweise können Sie sich Ihre Hand in ca. 15 cm Entfernung anschauen, und dann auf ein Objekt am Horizont blicken. Wiederholen Sie diese Übung 15 Mal, ohne die Augen dabei zu entspannen.

Übung 3:

  • Blinzeln Sie mit Ihren Augenlidern 30 Sekunden lang hart und schnell.
  • Schauen Sie dann nach links oben und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie jetzt nach links unten und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie nach rechts oben und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie nach rechts unten und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie direkt nach rechts und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie direkt auf Ihre Nasenspitze und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie nach unten auf Ihre ausgestreckte Zunge und halten Sie diese Position für 15 Sekunden.
  • Schauen Sie nach mittig oben zu dem Bereich zwischen Ihren beiden Augenbrauen. Halten Sie auch diese Position für 15 Sekunden. Entspannen Sie sich und Ihre Augen.

9. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft & Vitamin D für die Augen

Je mehr Sie sich bewegen, umso mehr verbessern sich nahezu alle Funktionen Ihres Körpers – und so auch jene des Auges.

Bewegung an der frischen Luft – und wenn es „nur“ ein flotter Spaziergang ist – sorgt nicht nur für eine rasche Entschlackung, eine bessere Durchblutung sowie ein permanentes Augentraining (weil man unterwegs ständig die Augen in Bewegung hält).

Bewegung unter freiem Himmel versorgt Sie auch mit Vitamin D, dem Sonnenvitamin, das unter UV-Einstrahlung in der Haut gebildet wird.

Forscher des University College London stellten in diesem Zusammenhang in einer Studie fest, das Vitamin D die Augengesundheit enorm verbessern kann, insbesondere in Bezug auf die Makula-Degeneration.

Die beteiligten Wissenschaftler erklärten:

„Die Netzhaut hat den höchsten Stoffwechselgrad des Körpers. Im Laufe des Alterungsprozesses wird das Gewebe zwischen der Netzhaut und ihren versorgenden Blutgefässen immer weniger durchlässig, da sich hier Schlacken wie z. B. Beta-Amyloide (Ablagerungen, die auch für Alzheimer verantwortlich gemacht werden) einlagern können.“

In Experimenten gaben die Forscher nun Mäusen sechs Wochen lang ein Vitamin-D-Präparat, das umgehend eine signifikante Abnahme der Entzündung in der Netzhaut herbeiführte sowie die Beta-Amyloid-Ablagerungen reduzierte.

Vitamin D kann daher – im frühen Stadium der Makula-Degeneration verabreicht – das Fortschreiten der Krankheit deutlich eindämmen, so die Forscher.

Sollten Sie nicht gut zu Fuss sein, dann setzen Sie sich zwecks Vitamin-D-Versorgung wenigstens bei gutem Wetter auf den Balkon oder auf eine Parkbank.

Im Frühjahr, Herbst und Winter sollten Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel ferner mit einem hochwertigen Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel auf einem gesunden Niveau halten, da in diesen Jahreszeiten die Sonneneinstrahlung für die körpereigene Vitamin-D-Bildung nicht ausreichend ist – zumindest dann nicht, wenn Sie in Mittel- oder Nordeuropa leben.

10. Stressabbau und Entspannung

Da Stress und permanente Anspannung auch auf die Augen äusserst negative Auswirkungen haben können, Entzündungsprozesse fördern und die Muskulatur der Augenumgebung ermüden, sollten Sie im Rahmen der ganzheitlichen Therapie bei Augenkrankheiten auch eine wirkungsvolle Entspannungsmethode wählen, wie z. B. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Tai Chi oder was auch immer Ihnen gefällt.

Gehen Sie insgesamt langsam und Schritt für Schritt vor! Beginnen Sie mit den Punkten 1 bis 3 in Verbindung mit den Punkten 7 (Augentraining), 8 (Bewegung), 9 (Stressabbau und Entspannung) und 10 (Wirbelsäulengesundheit). Und führen Sie dann ganz nach Befinden, Lust und Laune weitere Punkte in Ihr persönliches Augen-Heilprogramm ein.

Damit es Ihnen ferner leicht fällt, die für Ihre Augengesundheit wichtigen Lebensmittel auszuwählen, stellen wir Ihnen nachfolgend die besten Vitamine und Mineralstoffe für die Augen vor sowie jene Lebensmittel, die reichlich vom entsprechenden Vitalstoff enthalten.

Die besten Vitamine für gesunde Augen und starke Sehkraft

Vitamin A gilt nach wie vor als das ultimative Augen-Vitamin:

  • Vitamin A ist essentiell für die reibungslose Funktion der Netzhaut.
  • Vitamin A wird direkt bei der Produktion von Rhodopsin eingesetzt, einem Protein in der Netzhaut, das für die Hell-Dunkel-Anpassung nötig und besonders für das Sehen in der Dämmerung von Bedeutung ist.
  • Vitamin A unterstützt die Bildung von ausreichend Augenflüssigkeit.
  • Vitamin A verhindert (im Rahmen vieler anderer Faktoren) die Entstehung von grauem Star.
  • Vitamin A kann einer Erblindung durch Makula-Degeneration vorbeugen.

Vitamin A bzw. Beta-Carotin (die Vorstufe des Vitamin A) ist besonders reichhaltig in Süsskartoffeln, Karotten, Mangos, Spinat, Honigmelonen, Trockenaprikosen und grünem Blattgemüse (Grünkohl - Federkohl, Brennnessel, Löwenzahn, etc.) zu finden.

Vitamin B:

Die Vitamine des B-Komplexes sind zwingend notwendig für die gesunde Funktion der Nerven und so auch des Sehnervs. Vor allem Menschen mit Glaukom sollten penibelst auf eine ausreichende Vitamin-B-Zufuhr achten.

B-Vitamine befinden sich in grossen Mengen vor allem in Nüssen und Ölsaaten (z. B. Sesamsamen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, etc.), aber auch in Hülsenfrüchten, Gemüse und manchen Früchten.

Zur Deckung des Vitamin B12-Bedarfes genügen kleine Mengen tierischer Nahrungsmittel oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. Vitamin-B12-Lutschtabletten oder –Tropfen.

  • Vitamin C stärkt die feinen Blutgefässe im Auge.
  • Vitamin C bekämpft freie Radikale und schützt gemeinsam mit Vitamin E und Glutathion die empfindlichsten Teile des Auges: Netzhaut und Linse.
  • Vitamin C beugt ausserdem der Bildung des grauen Stars aufgrund von UV-Strahlung oder oxidativem Stress vor.

Vitamin C ist in nahezu allen Früchten und Gemüsearten enthalten, besonders in Zitrusfrüchten, Sanddorn, Hagebutten, schwarzen Johannisbeeren, roter Paprika und grünem Blattgemüse.

Vitamin E ist ein wunderbarer antioxidativ wirksamer Stoff. Er inaktiviert freie Radikale, wo auch immer sie in Erscheinung treten und arbeitet eng mit Vitamin C zusammen, da sich beide gegenseitig wieder reaktivieren können.

  • Vitamin E schützt die Nervenzellen, die Zellen der Blutgefässe und verhindert Blutgerinnsel.
  • Vitamin E hilft dabei, wirksamen Schutz gegen grauen Star und Makula-Degeneration aufzubauen. So zeigte eine klinische Studie, dass Vitamin E das Risiko, an grauem Star zu erkranken, um die Hälfte senken kann.
  • Eine andere Untersuchung zeigte, dass eine Kombination der Vitamine C und E die Augen vor UV-Strahlung schützen könne.

Vitamin E ist besonders in Mandeln, Sonnenblumenkernen, Pinienkernen, Haselnüssen sowie in hochwertigen biologischen Pflanzenölen wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl und Sesamöl enthalten.

Zum Braten können Sie rotes Palmöl oder biologisches Kokosöl verwenden. Ersteres liefert gleichzeitig eine extrem hohe Menge an Carotinoiden, die zu den Augen-Vitalstoffen schlechthin gehören.

Die besten Mineralstoffe für gesunde Augen und starke Sehkraft

Calcium:

Calciummangel kann – wie bereits erwähnt – ein auslösender Faktor für grauen Star sein. Daneben ist Calcium an derart vielen Vorgängen im Körper beteiligt, dass sich niemand ein Mangel an diesem wichtigen Mineralstoff leisten kann.

Calcium ist besonders reichhaltig in Nüssen und Ölsaaten und auch in manchem grünem Blattgemüse (in grossen Mengen in Wildgemüse wie z. B. Brennnesseln) enthalten, genauso aber in Trockenfrüchten, Amaranth, Quinoa, Oliven und Hülsenfrüchten.

Weitere Details zur Deckung des Calciumbedarfs finden Sie hier:

Calciumbedarf mit der Ernährung decken

Magnesium:

Magnesium ist der bekannte Antistress-Mineralstoff. Er ist besonders an der An- und Entspannung von Muskeln und somit auch der Augenmuskeln beteiligt. Magnesium nimmt ausserdem direkt an der Energieproduktion in der Zelle teil.

Magnesium ist also ein hervorragender Mineralstoff für ein angestrengtes und müdes Auge.

Darüber hinaus kann Magnesium bei bestimmten Formen des Glaukoms (primär chronisches Offenwinkelglaukom) zur Verbesserung der Sehnervdurchblutung führen, was daraufhin eine Verbesserung der Symptome bringt.

Ausserordentlich magnesiumreiche Lebensmittel sind: Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Mandeln.

Gleichzeitig sollten Lebensmittel vermieden werden, die selbst magnesiumarm sind (Kristallzucker und damit gesüsste Produkte, Teig- und Backwaren), da diese in vielen Fällen meist säurebildend sind und damit zu einem zusätzlichen Magnesiumverschleiss beitragen können.

Was Sie beim Kauf von Magnesiumpräparaten beachten sollten, haben wir hier zusammengefasst: Magnesium kaufen – Das beste Magnesiumpräparat, wo u. a. die spezifischen Wirkungen der einzelnen Magnesiumverbindungen erklärt werden, so dass Sie sich jenes Magnesium aussuchen können, das am besten zu Ihnen passt.

Selen:

Selen ist ein Spurenelement, das die körpereigene Abwehrkraft erhöht und den Organismus vor Infektionen schützen kann. Da man bei Studien bei Patienten mit grauem Star nur geringe Selen-Mengen feststellte, geht man davon aus, dass ein niedriger Selen-Spiegel diese Krankheit begünstigen kann.

Selen ist besonders üppig in Paranüssen enthalten.

Weitere Informationen über Selenmangel, können Sie hier nachlesen.

Zink:

Zink ist notwendig für die Umwandlung von Beta-Carotin zu Vitamin A.

Unsere Augen enthalten die höchste Konzentration an Zink in unserem Körper. Das liegt daran, dass Zink für die Aktivierung von Enzymen in der Netzhaut zuständig ist und bei der Vorbeugung von grauem Star sowie der Makula-Degeneration helfen soll.

Folglich ist die ausreichende Versorgung mit diesem Spurenelement für die Augengesundheit von grosser Wichtigkeit.

Nüsse und Samen sind hervorragende Zinklieferanten. Auch Hülsenfrüchte, Buchweizen, Hirse, Avocados, Kräuter, grüne Wildgemüse und viele Kulturgemüsearten liefern ebenfalls hilfreiche Zinkmengen.

Die besten Ernährungstipps für gesunde Augen

Optimieren Sie Ihre Ernährung mit den folgenden Tipps so, dass auch Ihre Augen davon profitieren können. Sie müssen dabei nicht alle Tipps auf einmal umsetzen. Ihre Augen freuen sich auch schon dann, wenn es nur ein oder zwei Tipps sind.

1. Täglich Karotten für die Augen

Essen Sie täglich einen Salat aus frisch geriebenen rohen Bio-Karotten oder trinken Sie täglich 0,5 Liter (zwei Gläser) frischen Karottensaft – ein Glas am Morgen und eines am Abend.

Die Carotinoide und andere sekundäre Pflanzenstoffe des Wurzelgemüses schützen die Augen in jeder Hinsicht, doch wird inzwischen auch angenommen, dass Karotten sogar ganz besonders bei der Behandlung von grauem Star helfen können.

Laut Dr. Norman Walker, der interessante Heilerfolge mit dem Genuss einer lebendigen Nahrung in Verbindung mit frisch gepressten rohen Gemüsesäften verzeichnen konnte, eignen sich für die Augengesundheit (abgesehen von reinem Karottensaft) besonders die beiden folgenden Rezepturen:

Karotten-Sellerie-Endivien-Petersilien-Saft aus:

  • 250 g Karotten
  • 150 g Staudensellerie
  • 50 g Endiviensalat
  • 50 g Petersilie

Karotten-Spinat-Saft aus:

  • 300 g Karotten
  • 200 g Spinat

Täglich sollten mindestens 0,5 bis höchstens 2 Liter dieser Säfte getrunken werden. Eine Wirkung stellt sich langsam ein und – je nach Zustand der Augen – kann es bis zu einem Jahr dauern, bis konkrete Verbesserungen beobachtet werden können.

2. Täglich grünes Blattgemüse für die Augen

Essen Sie täglich grünes Blattgemüse wie z.B. Spinat, Grünkohl, Wirsing, Blattsalate, Kräuter und Wildgemüse.

Dieses wie auch rote Paprika und Kürbisse (z. B. der besonders köstliche Hokkaido-Kürbis) sind äusserst reich an den beiden Carotinoiden namens Lutein und Zeaxanthin.

Sie kommen nämlich nicht nur im Gemüse vor, sondern auch im menschlichen Körper, besonders in der Netzhaut sowie im Gelben Fleck des Auges.

Der Gelbe Fleck ist jene Stelle in der Netzhautmitte (inmitten der Makula), an der die höchste Sehschärfe erreicht wird.

Beide Carotinoide arbeiten im Auge u. a. als Antioxidantien und neutralisieren freie Radikale, die durch das eintreffende Licht erzeugt werden.

Lutein und Zeaxanthin können vom Körper selbst nicht hergestellt werden, müssen also in Form von Früchten und Gemüse verspeist werden.

Je mehr Lutein und Zeaxanthin in der Ernährung enthalten sind, umso besser scheinen die Augen vor altersbedingten Augenkrankheiten wie Makula-Degeneration und Grauer Star geschützt zu sein. Auch die Sehschärfe hängt von der Versorgung mit diesen beiden Carotinoiden ab. Je mehr Lutein und Zeaxanthin verspeist werden, umso besser sieht man.

3. Täglich Grassaft oder grüne Smoothies für die Augen

Grüne Säfte aus Gräsern (z.B. Weizengras-Saft, Kamutgras-Saft u. a.) und grüne Smoothies helfen dabei, die täglich erforderliche Menge an grünem Gemüse und damit die nötige Antioxidantienmenge sowie die speziellen Augen-Vitalstoffe aufzunehmen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Grüne Smoothies - die perfekte Mahlzeit

4. Täglich Hanf-, Lein- oder Krillöl für die Augen

Verwenden Sie für Ihre Salate Hanföl und Leinöl oder verwenden Sie ein Nahrungsergänzungsmittel mit z. B. Krillöl oder DHA-Algenöl, um sich mit genügend Omega-3-Fettsäuren zu versorgen.

Diese verzögern die Entwicklung einer Makula-Degeneration im Alter und helfen allgemein bei der Verbesserung des Sehvermögens – insbesondere in einer Zeit, in der nur wenige Omega-3-Fettsäuren die herkömmliche Ernährung bereichern.

5. Täglich Nüsse & Ölsaaten für die Augen

Streuen Sie über Ihren Salat oder Ihr Gemüse Sonnenblumenkerne, Sesamsamen oder Nüsse (z. B. Paranüsse), um damit Ihren Vitamin-B-, Vitamin-E- und Magnesium-Spiegel zu erhöhen.

Zum selben Zweck könnten Sie künftig Mandeln als tägliche Zwischenmahlzeit einplanen. Geniessen Sie Mandeln in Form von Mandel-Milch, Mandel-Schoko-Drink oder Mandel-„Likör“. Die Rezepte dazu finden Sie hier: Mandel-Likör, Milchfreier Genuss

6. Täglich Knoblauch für die Augen

Um die kristalline Linse der Augen aufzuklaren, wird in der traditionellen Naturheilkunde empfohlen - falls keine besonderen gesellschaftlichen Verpflichtungen zu erfüllen sind – täglich zwei oder drei Knoblauchzehen zu essen.

Knoblauch gilt als natürlicher Blutverdünner und Entgifter, so dass auch die Durchblutung im Auge sowie die dortige Entgiftung durch regelmässigen Knoblauchgenuss verbessert werden.

Beachten Sie, dass die Wirkung des Knoblauchs verfliegt, wenn er gekocht, gedünstet, gebraten oder anderweitig erhitzt wird.

7. Täglich Aronia für die Augen

Dunkle Beeren wie Blaubeeren, Aroniabeeren, Brombeeren und dunkle Kirschen sind sehr reich an bestimmten Pflanzenfarbstoffen: den Anthocyanen. Sie können unter anderem die Nachtsicht verbessern sowie die Netzhaut vor altersbedingten Schäden bewahren.

Mit Abstand den höchsten Anthocyangehalt weisen die Aroniabeeren auf. Aroniabeeren können sehr leicht in Form von Aroniasaft (ein kleines Glas (50 ml) pro Tag) genossen werden. Oder aber man gibt die getrockneten Aroniabeeren, die man (über Nacht) einweicht, ins Müsli oder in Shakes.

Anthocyane können auch in Form von Traubenkernextrakt eingenommen werden (siehe nächstes Kapitel oder Die Kraft der Traubenkerne)

Die Heidelbeere enthält grosse Mengen Rhodopsin (siehe weiter oben unter „Vitamin A“), welches das Dämmerungssehvermögen steigert. Britische Luftwaffenpiloten sollen während des Zweiten Weltkriegs verstärkt Heidelbeermarmelade gegessen haben, um ihre Nachtsicht zu verbessern.

Ein weiterer Tipp zur Unterstützung der Sehkraft sind tägliche Sole-Augenbäder:

Sole-Augenbäder

Zweimal am Tag sollten Sie Ihre Augen in einer einprozentigen Solelösung baden. Verdünnen Sie dazu eine gesättigte, 26prozentige Solelösung mit Wasser (dazu nimmt man 4 Milliliter der 26prozentigen Sole und gibt sie in 100 Milliliter lauwarmes chlorfreies Wasser), füllen Sie damit eine Augen-Badewanne (aus der Apotheke), beugen Sie Ihren Kopf nach vorn, halten Sie die Badewanne fest auf Ihr Auge gedrückt und legen Sie dann den Kopf nach hinten in den Nacken.

Öffnen Sie jetzt das Auge und lassen Sie es kreisen, schliessen und öffnen Sie das Auge ein paar Mal und beenden Sie das Bad nach etwa fünf Minuten. Legen Sie sich vor dem Augenbad ein kleines Handtuch oder Küchentücher bereit, da die Augenbadewanne nicht hundertprozentig dicht ist und immer etwas Sole heraus fliessen kann.

Eine 26prozentige Solelösung bereitet man ganz einfach zu: Geben Sie so viel eines hochwertigen Stein- oder Himalayasalzes in ein grosses Glas (Einmachglas) mit gefiltertem Wasser oder Quellwasser, bis sich das Salz nicht mehr löst, sondern als Bodensatz liegen bleibt.

Haben Sie Geduld!

Vergessen Sie nicht, dass viele Augenprobleme das Ergebnis einer oft über Jahrzehnte hinweg währenden ungünstigen Ernährungs- und Lebensweise sind und daher nicht von heute auf morgen verschwinden können. Lassen Sie Ihrem Organismus Zeit, sich zu reinigen und zu regenerieren. Unterstützen Sie ihn dabei mit den genannten Massnahmen, aber auch mit einer grossen Portion Geduld, Ausdauer und Zuversicht. Der Durchblick kommt – früher oder später :-)

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Quellen:



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