Selbstheilung

Mit Karottensaft gegen Krebs – Ein Erfahrungsbericht

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 13.09.2018
  • 2 Kommentare
Mit Karottensaft gegen Krebs – Ein Erfahrungsbericht
© Zerbor – Fotolia.com

Kinderbuch-Autorin Ann Cameron heilte ihren fortgeschrittenen Darmkrebs samt Lungenmetastasen u. a. mit Hilfe von Karottensaft. Begeistert berichtet sie: "Karottensaft wirkt meiner Erfahrung nach ausserordentlich gut gegen Krebs – und zwar in beeindruckend schneller Weise und ohne die Hilfe von Chemotherapie, Bestrahlung oder weiteren Ernährungsumstellungen." Cameron erzählt die Geschichte ihrer Heilung, wie sie – nach einer Operation – ihren Darmkrebs mit Karotten (Rüebli) besiegte. Bestimmt möchten auch Sie jetzt viel öfter Karotten essen oder Karottensaft trinken.

Inhaltsverzeichnis

Diagnose Darm- und Lungenkrebs

Am 6. Juni 2012 unterzog sich die amerikanische Schriftstellerinund Harvard-Absolventin Ann Cameron einer Operation wegen ihres Darmkrebses (Stadium 3). Sie entschied sich anschliessend bewusst gegen eine Chemotherapie und fühlte sich sogar zunächst ganz gut – bis zum 6. November 2012.

Bei einer Routine-Nachsorgeuntersuchung entdeckten die Ärzte bei ihr Lungenkrebs. Die Diagnose war niederschmetternd: Darmkrebs Stadium 4, der in die Lungen metastasiert war. Ihr Onkologe räumte ihr eine verbleibende Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren ein.

Leider sei in ihrem Fall eine Bestrahlung nutzlos, meinte er ferner. Doch empfehle er ihr eine Chemotherapie. Sie würde zwar keine Verlängerung ihres Lebens einbringen, aber möglicherweise die Qualität ihrer übrigen Zeit verbessern.

Die Suche nach Alternativen

Tragischerweise war erst vor wenigen Jahren Anns Ehemann an Lungenkrebs verstorben. Über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten hatte er mehrere Therapien mit ungefähr 20 unterschiedlichen Medikamenten ausprobiert – allesamt von seinen Ärzten empfohlen und allesamt ohne Wirkung. Zumindest ohne Heilwirkung, denn grässliche Nebenwirkungen hatten sie genug.

Ann fürchtete daher, denselben Weg zu gehen, den schon ihr Mann zwar voller Hoffnung aber letztendlich erfolglos gegangen war. Also begab sie sich auf die Suche nach alternativen Möglichkeiten.

Dabei hörte sie von einem Mann, der sein Krebsleiden ausschliesslich mit Karotten heilen konnte. Er hiess Ralph Cole und hatte es geschafft, sein Plattenepithelkarzinom der Haut (eine Form des Hautkrebses) am Nacken zum Verschwinden zu bringen, indem er jeden Tag fünf Pfund Karotten entsaftet und den Saft dann über den Tag verteilt getrunken hatte.

Simple Clean - die Darmreinigung

Karottentherapie gegen Krebs?

Karotten sind ja nun ein echtes Allerweltsgemüse und kaum jemand traut ihnen grossartige Heilleistungen zu. Allerdings hält die Skepsis dem Wurzelgemüse gegenüber nur so lange an, bis man ein bisschen mehr über die erstaunlichen Eigenschaften der Karotte gelesen hat.

Dann nämlich stellt man fest, dass Karotten fantastische Wirkungen haben können und es äusserst intelligent wäre, diese auch zu nutzen und Karotten am besten täglich in jeder erdenklichen Form zu essen oder als Saft zu trinken. Zu diesem Ergebnis kam auch Ann, und sie beschloss, genau das zu tun: Täglich Karottensaft zu trinken.

Täglich Karottensaft aus 5 Pfund Karotten

Am 17. November 2012 begann sie mit ihrer Karottentherapie. Dazu entsaftete sie morgens mit einer hochwertigen Saftpresse fünf Pfund Karotten. Ein Glas davon trank sie sofort. Den Rest stellte sie in den Kühlschrank, um ihn im Laufe des Tages zu trinken. Dies tat sie ab sofort täglich – bis auf ein paar Tage im Monat, wenn sie auf Reisen war.

Ann unterzog sich keiner Chemotherapie, bekam keine Bestrahlung und unternahm mit Ausnahme des Karottensafts auch keine besonderen Ernährungsumstellungen. Sie ass also weiterhin Fleisch und gönnte sich hin und wieder auch mal typisch ungesunde Lebensmittel wie zum Beispiel Eiscreme.

Ich empfehle ganz sicher nicht, bei einer Krebserkrankung besonders viel Eiscreme zu essen. Ich möchte bloss darauf hinweisen, dass der tägliche Karottensaft die einzige Ernährungsumstellung gewesen war, die ich Zeit meines Lebens durchgeführt habe, erklärte die Rekonvaleszentin. Natürlich habe ich mich auch über jedes Gebet, über jedes aufmunternde Wort von Freunden gefreut und jede Hilfe von Leidensgenossen in Anspruch genommen, die die Krankheit bereits besiegt hatten und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten.

Nach zehn Tagen: Die Tumoren wachsen schnell

Zehn Tage nach Beginn ihrer selbstgewählten Karottentherapie wurde ein so genannter PET-Scan (PET = Positronen-Emissions-Tomographie) durchgeführt, der frühere Ergebnisse bestätigte:

Vergrösserte, geschwollene Lymphknoten zwischen den Lungen, mit zwei schnell wachsenden Tumoren in einer Grösse von etwa 2,5 x 0,5 cm.

Ann hätte sich zwar eine bessere Nachricht erhofft, gab jedoch nicht auf und trank weiterhin täglich ihren Karottensaft.

Nach zwei Monaten: Der Krebs wächst nicht mehr

Am 7. Januar 2013, also nach einer knapp zweimonatigen Karottensafttherapie, ergab eine Computertomographie das erste erstaunliche Ergebnis, nämlich dass die Krebstumoren nicht mehr weiter wuchsen. Mehr noch: Bei einigen Tumoren waren sogar Verkleinerungen festzustellen. Auch sah man, dass die Lymphknoten nicht mehr so angeschwollen waren wie noch zuvor.

Nach vier Monaten: Der Krebs schrumpft

Zwei weitere Karottensaft-Monate später (im März 2013) zeigte eine erneute Untersuchung: Der Krebs war weiterhin nicht gewachsen. Keine neuen Tumoren waren zu sehen und die vorhandenen schrumpften zusehends.

Nach acht Monaten: Der Krebs ist verschwunden

Am 30. Juli 2013 erhielt Ann Cameron dann die unglaubliche Nachricht von ihren fassungslosen Ärzten: Der Krebs ist verschwunden! Alle geschwollenen Lymphknoten befanden sich wieder im Normalzustand.

Zusammenfassung von Ann Camerons Erfolgsgeschichte

  • Zehn Tage tägliche Einnahme von Karottensaft: Keine Verbesserung.
  • Zwei Monate Karottensaft: Der Krebs hört auf zu wachsen und bestehende Tumoren beginnen zu schrumpfen.
  • Vier Monate Karottensaft-Therapie: Die Tumoren schrumpfen weiter, alle Lymphknoten in der Lunge befinden sich wieder im Normalzustand.
  • Acht Monate Karottensaft-Therapie: Der Krebs ist verschwunden.

Können Karotten jeden Krebs heilen?

Selbstverständlich ist jeder Mensch und jeder Krebs vollkommen anders. Wenn bei Ann Cameron Karottensaft anschlug, so kann man daraus leider nicht schliessen, dass Karottensaft jeden anderen Krebs ebenfalls heilen kann.

Genauso weiss natürlich auch niemand, ob der Krebs bei Ann nicht auch ohne Karottensaft verschwunden wäre und nur eine der so seltenen Spontanheilungen darstellte. Ein genauer Blick auf die Karotte und ihre Inhaltsstoffe lassen jedoch sehr vermuten, dass die Karotte an Anns Heilung keineswegs unbeteiligt war.

Und auch aus epidemiologischen Studien weiss man, dass Menschen, die sich carotinoidreich ernähren, ein deutlich geringeres Risiko tragen, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, wie z. B. an Brust-, Lungen- und Magen-Darm-Krebs.

Wenn man jedoch glaubt, es würde genügen, einfach nur Beta-Carotin in Kapselform einzunehmen, dann hat man sich getäuscht. Dies hat keine besondere Krebsschutzwirkung. Im Gegenteil. Manche Studien behaupten, reines und hochdosiert eingenommenes Beta-Carotin erhöhe das Krebsrisiko, zumindest bei Rauchern (Details dazu hier). Daher immer eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung bevorzugen und dabei viele carotinoidreiche Lebensmittel verzehren, wie z. B.

  • Karotten
  • Karottensaft
  • Honigmelonen
  • Kakis
  • Aprikosen
  • Grünkohl
  • Feldsalat
  • Löwenzahn
  • Fenchel
  • Rucola
  • Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Brennnessel)
  • und viele mehr.

Alle Details zur Karotte, ihren heilsamen Inhaltsstoffen und Wirkungen finden Sie hier: Karotten – Die Gesundmacher

Anzeige:

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Wir haben uns immer sehr über Ihre Kommentare gefreut. Da uns die Ressourcen fehlen, um auf alle Ihre Fragen und Anmerkungen gebührend einzugehen, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Lieben Dank für Ihr Verständnis,
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Zuletzt kommentiert

anonym schrieb am 17.09.2018

Meine und unsere kurze Frage dazu (da mein Mann diese Kur probieren möchte): hat die Autorin (Ann Cameron) ggf. noch Öl zu dem Karottensaft hinzugefügt? Wissen Sie das vielleicht. Es stand darüber nichts geschrieben, aber man liest häufiger, dass die guten Dinge im Karottensaft besser unter der Zugabe von Öl aufgenommen werden.

Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Beiträge und für Ihre Antwort vorab-

Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank Ihr nettes Feedback, das uns sehr gefreut hat.

Ob Frau Cameron Ihren Karottensaft mit etwas Öl zu sich nahm, ist uns leider nicht bekannt. Wir haben jedoch schon hier (Karotten - Die Gesundmacher) erklärt, dass allein die Zugabe von Öl zu Karotten nicht soo sehr entscheidend ist, viel wichtiger ist das gründliche Zerkleinern der Karotten, was beim Saften ja automatisch geschieht.

Die heilsamen Stoffe aus Karotten sind also beim Saft bereits sehr gut bioverfügbar; die Bioverfügbarkeit kann aber durch eine kleine Ölmenge noch ein bisschen weiter gesteigert werden.

Das bedeutet: Öl muss nicht, kann aber dem Saft hinzugegeben werden.

Wir wünschen Ihnen beiden alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Alle 2 Kommentare anzeigen

Quellen