Die richtige Ernährung


Bei einer gesunden Ernährung kommt es auf wichtige Regeln an die man beachten sollte. Egal wie gesund man sich ernährt, richtig kombiniert erweckt dies ungeahnte Heilkräfte.

Gesunde Ernährung

Drucken Sie diese Seite

Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit großen Einfluss auf seine Gesundheit. Nur weiß eigentlich keiner so genau, was gesunde Ernährung in Wirklichkeit ist. Und gleichzeitig werden immer wieder dieselben zwei Ammenmärchen erzählt: Erstens die übliche Ernährung sei ideal für den Menschen oder gar zweitens, nämlich dass Ernährung mit Gesundheit nicht viel zu tun habe.

Gesunde Ernährung Verzichten Sie auf industriell erzeugte Lebensmittel und entdecken Sie die Köstlichkeiten der Natur!

Keine Gesundheit ohne gesunde Ernährung

Der weit verbreitete miserable Gesundheitszustand der Menschen zeigt aber das genaue Gegenteil, nämlich, dass erstens die übliche Ernährung offenbar doch nicht ideal ist und dass zweitens vollständige Gesundheit ohne eine gesunde Ernährung so gut wie unmöglich ist. Was aber ist gesunde Ernährung nun tatsächlich?

Die Übersicht:

  1. Wie findet man heraus, was gesunde Ernährung wirklich ist?
    1. 1.1 - Was bedeutet „gesunde Ernährung“?
    2. 1.2 - Gäbe es dieses Produkt ohne die Lebensmittelindustrie?
    3. 1.3 - Tiere wissen instinktiv, was gesunde Ernährung ist
    4. 1.4 - Ist der Mensch ein Allesfresser?
    5. 1.5 - Was fressen Schimpansen? Und was bedeutet das für uns Menschen?
    6. 1.6 - Die zwei Grundnahrungsmittel des Menschen fehlen
    7. 1.7 - Warum die Blutgruppendiät Ihren Gesundheitszustand verbessern kann
  2. Getreide
    1. 2.1 - Wenn Getreide, dann angekeimt
  3. Milch
    1. 3.1 - Milch ist artspezifische Babynahrung
  4. Fleisch
    1. 4.1 - Fleisch ist Notnahrung
    2. 4.2 - Wenn Fleisch, dann selten und in bester Qualität
  5. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das kocht
    1. 5.1 - Rohkost aus Sicht der Wissenschaft
    2. 5.2 - Die hohe Schwingungsfrequenz lebendiger Lebensmittel
  6. Grünes Blattgemüse ist die perfekte Menschennahrung
  7. Die Praxis der gesunden Ernährung
    1. 7.1 - Was ist bei gesunder Ernährung zu meiden
    2. 7.2 - Was gehört zu gesunder Ernährung
    3. 7.3 - In der Umstellungsphase
    4. 7.4 - Obst? Das vertrage ich nicht!
  8. Das Frühstück
    1. 8.1 - Die gesunde Kaffee-Alternative
    2. 8.2 - Süßes Frühstück
    3. 8.3 - Die Schritt-für-Schritt-Methode
    4. 8.4 - Herzhaftes Frühstück
  9. Die richtige Kombination von Lebensmitteln und die optimalen Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten
    1. 9.1 Grundregeln auf dem Weg zu gesunder Ernährung
  10. Was tun bei gelegentlichem „Sündigen“?
  11. Gesundheit, Glück und klarer Geist

1. Wie findet man heraus, was gesunde Ernährung wirklich ist?

Nun gibt es bekanntlich eine Menge unterschiedlichster Ernährungsarten und Diätformen, die sich selbst alle als außergewöhnlich gesund und meistens auch noch als heilkräftig bezeichnen. Die Blutgruppendiät, die Glyx-Diät, die metabolische Diät, die Ernährung nach Fit for Life, die Ayurvedische Ernährungsweise, die Trennkost, die Ernährung nach den 5 Elementen, die vegane Ernährung und unendlich viele mehr.

Denken Sie nach

Wollten Sie herausfinden, welche all der existierenden Ernährungsformen nun die einzig richtige ist, dann würden Sie dieses und mindestens zehn weitere Leben allein mit dem Studium derselben verbringen. Doch letztendlich wüssten Sie noch immer nicht, welche Ernährungsweise richtig und vor allen Dingen gesund ist.

Im Grunde müssen Sie zwei Dinge tun, um herauszufinden, was gesunde Ernährung ist. Erstens ein Weilchen nachdenken. Und zweitens sollten Sie das ganz objektiv tun. Vergessen Sie dabei Ihre persönlichen kulinarischen Vorlieben, vergessen Sie Ihre Gewohnheiten und vor allem vergessen Sie alles (oder wenigstens das meiste), was Sie bisher über Ernährung gelesen und gehört haben.

1.1 Was bedeutet „gesunde Ernährung“?

Gesunde Ernährung ist die optimale Ernährungsweise. Eine Ernährungsweise, die dem Organismus das gibt, was er braucht und was er erwartet. Eine Ernährungsweise, mit der man – wenn man krank ist – gesund wird und – wenn man gesund ist – dauerhaft gesund bleibt. Diese Ernährungsweise möchte ich Ihnen hier beschreiben – ohne Kompromisse.

Kompromisse gehen Sie nämlich früher oder später schon selbst wieder ein – jedoch wenn Sie klug sind, natürlich nur in dem Maße, wie Ihr Körper oder Gesundheitszustand das verkraften kann. Solange Sie aber nicht wissen, was wirklich gesunde Ernährung ist, weil Sie von allen Seiten immerfort mit Kompromissen oder sogar falschen Behauptungen abgespeist werden, dann können Sie auch nicht entscheiden, inwieweit Sie sich an die Regeln wirklich gesunder Ernährung halten und inwieweit Sie sich davon entfernen möchten.

1.2 Gäbe es dieses Produkt ohne die Lebensmittelindustrie?

Die einfachste Methode, um zu entscheiden, ob dieses oder jenes Lebensmittel und ob diese oder jene Zubereitungsart zu einer gesunden Ernährung gehört, besteht darin, sich zu überlegen, ob es dieses oder jenes Produkt ohne die Hilfe der Lebensmittelindustrie geben würde. Wenn nein, dann wird es gemieden oder so zubereitet, dass es gesund wird.

Nehmen wir beispielsweise Chips aus Kartoffeln. Hier fällt die Entscheidung nicht sehr schwer. Chips werden industriell hergestellt. Wenn man Glück hat, handelt es sich um Kartoffelscheiben, oft genug jedoch um Kartoffelpulver, das in Scheibenform gepresst mit billigem Fett frittiert, mit Farbstoffen „verschönert“ und mit Geschmacksverstärkern versetzt wurde. Kartoffelchips, wie sie im Supermarkt verkauft werden, gäbe es ohne die Lebensmittelindustrie nicht, weshalb sie auch nicht zu einer gesunden Ernährung gehören.

Wenn Sie jedoch biologisch angebaute Kartoffeln in Scheiben schneiden und bei niedrigen Temperaturen selbst trocknen oder im Backofen backen, anschließend mit hochwertigem Pflanzenöl (siehe Gesunde Fette) beträufeln, mit Kristallsalz, Paprikapulver und Kräutern würzen und frisch verzehren, dann können diese Kartoffelchips Marke Eigenbau Bestandteil einer gesunden Ernährung sein.

Besonders hilfreich ist es auch, wenn wir zur Entscheidung, was nun zu gesunder Ernährung gehört und was nicht unsere nächsten Verwandten aus dem Tierreich – die Schimpansen – zu Rate ziehen.

1.3 Tiere wissen instinktiv, was gesunde Ernährung ist

gesund Ernährung

Viele Menschen vergleichen sich ungern mit Tieren. Doch während Affen und mit ihnen alle anderen Tiere, instinktiv wissen, was ihre richtige und gesunde Ernährung ist, wissen Menschen das schon längst nicht mehr. Sie haben ihren Instinkt für gesunde Ernährung verloren. Im Tierreich gibt es übrigens - soweit wir Menschen das beurteilen können – keine ernährungs-
wissenschaftlich tätigen Individuen. Jedes Tier ernährt sich seiner Art und seiner Veranlagung entsprechend, ohne dazu irgendeinen Experten konsultieren zu müssen.

So wurde bislang noch kein Bussard gesichtet, der früchteschmausend im Apfelbaum saß. Auch fehlen Augenzeugenberichte, nach denen Wölfe äsend über Wiesen streifen. Jedes Tier bleibt der natürlichen Nahrung seiner Art treu. Dass es sich dabei gleichzeitig um gesunde Ernährung handeln muss, zeigt der – bei reichem Nahrungsangebot – tadellose Gesundheitszustand dieser Tiere.

Bei wildlebenden Tieren konnte bislang keine einzige der typischen Zivilisationskrankheiten diagnostiziert werden, mit denen sich der Mensch herumärgern muss. Es gibt weder übergewichtige Löwen noch Wölfe mit kariösem Gebiss und auch keine Kaninchen mit Heuschnupfen.

1.4 Ist der Mensch ein Allesfresser?

Offenbar zeigt uns der Körperbau eines Wesens ganz genau, was seine artgerechte und gesunde Ernährung ist. Wenn wir jetzt den Menschen näher betrachten, dann kann er selbstverständlich seinen Appetit auf tierisches Eiweiß ohne große Probleme mit knackigen Käfern und fetten Maden stillen.

Für die Jagd auf Nieder- oder gar auf Großwild fehlt ihm jedoch das nötige natürliche Equipment. Er hat weder den dafür nötigen Geruchsinn noch kann er die erforderliche Geschwindigkeit erreichen. Er sieht nachts nicht sonderlich gut und hat nicht einmal eine spitze Schnauze mit Reißzähnen drin.

Er ist also kein ausgesprochener Fleischfresser wie der Wolf, der in großen Sätzen sein Mittagessen verfolgen, ihm schließlich in den Nacken springen und es mit einem gezielten Genickbiss niederstrecken kann. Darin stimmen die meisten Menschen mit überein. Sie glauben nämlich, der Mensch sei ein Allesfresser wie etwa das Schwein.

Geliebte Gewohnheiten werden ungern aufgegeben

Ich vermute, dass sie deshalb so unbedingt ein Allesfresser sein möchten, weil sie eben – wenn man ihren täglichen Speiseplan betrachtet - Allesfresser sind. Sie möchten von ihren geliebten Ernährungsgewohnheiten kein Stück abrücken und halten sich daher krampfhaft an der Vorstellung fest, sie seien nun einmal ein Allesfresser. Doch wurden diese selbst ernannten Allesfresser nicht als Allesfresser geboren, also von der Natur nicht zum Allesfresser bestimmt.

Schweine fraßen blutigen Lazarett-Abfall

Verwunderlich, dass es an dieser Stelle den Menschen auch nichts auszumachen scheint, sich selbst mit dem Schwein ins selbe Boot zu setzen. Schweine, die man zur Fleischversorgung von Lazaretten hielt, bekamen in Kriegszeiten – quasi zur Futtereinsparung - die mit Blut und Eiter voll gesaugten Verbände verfüttert. Sie fraßen sie begeistert. Möchten Sie noch immer ein Allesfresser wie das Schwein sein?

Warum suchen wir uns – um herauszufinden, aus was die natürliche und gesunde Ernährung des Menschen zu bestehen hat – nicht lieber ein Tier aus, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Menschen hat. Zwar hat der Mensch kein Ganzkörperfell und kein rundes Schnäuzchen, dennoch ähnelt er – zumindest in den meisten Fällen – einem Schimpansen deutlich mehr als einem Schwein.

Die Verdauungsorgane eines Schimpansen sind identisch mit den unseren. Unser Gebiss ähnelt keinem anderen Säugetiergebiss so sehr wie dem des Schimpansen. Wir können also davon ausgehen, dass die Ernährung des Schimpansen für uns deutlich geeigneter ist als diejenige eines Wolfes oder eines Schweines.

1.5 Was frisst der Schimpanse? Und was bedeutet das für uns Menschen?

Gesunde Ernährung

Ein wildlebender Schimpanse ernährt sich insbesondere von zwei Hauptnahrungsmitteln. Zu 50 Prozent von Wildfrüchten und zu etwa 40 Prozent von Blättern, Wildpflanzen und Blüten. Die übrigen 10 Prozent bestehen zum Großteil aus Samen, Rinden und Pflanzenmark und zu einem sehr kleinen Teil aus Insekten, Eiern und kleinen Säugetieren.

Übersetzt man die Schimpansennahrung nun in Menschennahrung, dann ergibt das die folgende Zusammensetzung:

  • 50 Prozent Früchte
  • 40 Prozent Grünes Blattgemüse, Kräuter und Wildpflanzen
  • 8 Prozent Nüsse und Ölsaaten
  • 2 Prozent Fleisch

Vermissen Sie etwas?


basisches Eiweiss - Lupine

1.6 Die zwei Grundnahrungsmittel des Menschen

Natürlich trinken Schimpansen kein Bier, falls es das war, was Ihnen als erstes einfiel. Auch Kaffee und Schokolade fehlen. Doch geht es an dieser Stelle in erster Linie um zwei sog. Grundnahrungsmittel des modernen Menschen, die in der gesunden Ernährung des Schimpansen vollkommen fehlen.

Zwei Grundnahrungsmittel, mit deren Erzeugung sich ein Großteil aller weltweit tätigen Landwirte befasst. Schimpansen essen kein Getreide und trinken keine (Kuh-)Milch. Sie essen also weder Brot, Kuchen, Nudeln, Pizza, Kekse, Frühstücksflocken etc. noch Käse, Sahne, Butter, Pudding, Joghurt etc. Und Fleisch, mit dessen Zucht und Verarbeitung sich in der Menschenwelt ein weiterer Großteil der Landwirte abmüht, wird nur in sehr kleinen Mengen verzehrt.

1.7 Warum die Blutgruppendiät Ihren Gesundheitszustand verbessert

Falls Sie jemals von der Blutgruppendiät gehört haben, wissen Sie auch jetzt, warum sich so viele Menschen damit besser fühlen als zuvor. Ganz einfach: Je nach Blutgruppe soll man entweder Milchprodukte oder Produkte aus Weizen oder solche aus Fleisch oder gar zwei dieser Lebensmittelgruppen meiden.

Wer das macht, erfährt bald eine deutliche Besserung seines Gesundheitszustandes. Das ist ganz logisch, weil er ja plötzlich etwas nicht mehr isst, das gar nicht zur gesunden Ernährung des Menschen gehört hatte und stattdessen viel Obst und Gemüse empfohlen bekam. Würden Sie bei noch mehr Obst und Gemüse künftig alle drei Gruppen, also Milch, Fleisch und Weizen links liegen lassen, dann würden Sie sich – übrigens völlig einerlei, welcher Blutgruppe Sie nun angehören – noch viel besser fühlen.

2. Warum gehört Getreide nicht zur gesunden Ernährung des Menschen?

Getreide gehört zwar schon seit etwa 10.000 Jahren zur Ernährung des Menschen, doch wird es allein durch diesen Zeitfaktor nicht automatisch zu einem gesunden Bestandteil der Ernährung. Betrachtet man außerdem jene Zeitspanne in der Geschichte des Menschen, die er ohne Getreide zugebracht hat (etwa 2,5 Millionen Jahre), so ist diese ungleich länger.

Getreide ist eine praktische Angelegenheit, um möglichst viele Menschen schnell satt zu machen. Es wird heutzutage in großen Mengen mit Hilfe von Maschinen, Agrogiften und Kunstdüngern produziert und nach der Ernte zum großen Teil in stärkereiche Auszugsmehle verwandelt, womit es zu einer lagerfähigen, aber gleichzeitig völlig wertlosen Konserve geworden ist. Aus diesen Mehlen werden Backwaren und Fertiggerichte aller Art hergestellt. Sie machen satt, aber gleichzeitig krank.

2.1 Wenn Getreide, dann gekeimt

Dann und wann ein bisschen Getreide oder Brot wäre nicht weiter tragisch, aber die übliche Ernährung besteht zu einem Großteil aus Getreide und Getreideprodukten, die bei hohen Temperaturen verarbeitet und außerdem mit einer Menge künstlicher Zusätze versetzt wurden (z. B. bei Brot: Backhilfsmittel, Antischimmelmittel, Phosphate, Mehlbehandlungsmittel, Farbstoffe, Aromen, etc.). In diesem Zustand und in den heute üblichen Mengen gehört Getreide nicht zu einer gesunden Ernährung.

Ein weiterer Nachteil von Getreideverzehr ist: Je mehr Getreideprodukte gegessen werden, umso eher wird auf Gemüse und Salate verzichtet. Da Getreide aber deutlich weniger Vitalstoffe enthält als Gemüse und Salate, sorgt ein üppiger Getreideverzehr dauerhaft zu einer Mangelernährung.

Geringe Mengen gekeimten Getreides hingegen und daraus hergestellte Brote, Müslis, Suppen etc. können eine gesunde Ernährung durchaus ergänzen. Dabei wählt man Getreidesorten (aus biologischem Anbau), die nicht derart stark – wie Weizen – überzüchtet wurden (z. B. Dinkel, Emmer, Einkorn, Wildroggen oder auch Gerste).

Mehr über Getreide.

3. Warum gehört Milch nicht zur gesunden Ernährung des Menschen?

Gesunde Ernährung

3.1 Milch ist artspezifische Babynahrung

Artspezifisch bedeutet: Katzenmilch ist dazu da, Katzenbabys so lange zu ernähren, bis sie selbständig Mäuse fressen und verdauen können. Menschenmilch ist dazu da, Menschenbabys so lange zu ernähren, bis sie selbständig Früchte und Gemüse essen und verdauen können. Und Kuhmilch ist dazu da, Kälber so lange zu ernähren, bis sie selbständig Gras und Kräuter fressen und verdauen können.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie hartnäckig viele erwachsene Menschen darauf bestehen, sich zeitlebens (und dann auch noch von einer Kuh) stillen zu lassen. Als in alten Zeiten noch die rohe Milch der eigenen freundlich behandelten und natürlich ernährten Kuh (oder Ziege) frisch oder gesäuert getrunken wurde, mag das u. U. nicht so tragisch gewesen sein.

Heutzutage jedoch gibt es Rohmilch natürlich gehaltener Kühe so gut wie überhaupt nicht mehr. In manchen Ländern ist Handel mit unbehandelter Rohmilch sogar verboten. Jene Milch (und alle daraus hergestellten Milchprodukte), die Sie heute in den Supermärkten kaufen können, ist kein LEBENSmittel, sondern ein echtes (aber glücklicherweise vermeidbares) Gesundheitsrisiko.

Mehr über Milch hier

4. Warum gehört Fleisch nicht zur gesunden Ernährung des Menschen?

4.1 Fleisch ist Notnahrung

Meiner Meinung nach wurde der Mensch erst zum Jäger, als er in unwirtliche Regionen abwanderte. Kälte und Hunger ließen ihn erfinderisch werden. Er entwickelte Jagdspeere und Fallen und entdeckte die Wärme des Feuers. Fleisch (insbesondere das von größeren Tieren) war für den Menschen also eine Notnahrung, die ihm half, in Eis und Schnee zu überleben.

4.2 Wenn Fleisch, dann selten und in bester Qualität

Seltene Fleischmahlzeiten – so wie der Schimpanse das handhabt – sind sicher kein Beinbruch. Allerdings sollte es sich um Fleisch bester Qualität handeln, welches Sie – wenn Sie nicht selbst unter optimalen Bedingungen Tiere halten – nur noch schwer finden werden. Kaufen Sie Fleisch immer direkt vom Erzeuger. Nur so können Sie sicher sein, dass die Tiere wirklich artgerecht gehalten, gefüttert und – wenn es dann soweit ist - schnellstmöglich (ohne größere Irrfahrten durch halb Europa) getötet werden.

Erkundigen Sie sich nach Höfen, die noch (oder wieder) alte Landrassen halten. Tiere alter Landrassen sind besonders robust, widerstandsfähig und an die Haltung im Freiland hervorragend angepasst. Sie suchen sich ihr Futter oft selbst und benötigen kaum Kraftfutter. Zwar wachsen sie daher langsamer als ihre hochgezüchteten Kollegen, doch ist ihr Fleisch aus diesem Grunde auch weit geschmackvoller und gesünder (bzw. weniger schädlich) als das der modernen Hybridrassen. Dennoch sollte Fleisch nur ein sehr kleiner Teil Ihres Speisezettels ausmachen, da seine Nachteile deutlich überwiegen. Adressen von Hofläden finden Sie hier.

Mehr über Fleisch.

5. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das kocht

Gesunde Ernährung

Alle anderen Tierarten verzehren ihre Nahrung frisch und roh. Niemals würde man einem Löwen im Zoo gebratene Steaks servieren. Niemals bekäme ein Zebra gedünstetes Gras. Und bei den Menschenaffen? Sie sind uns so ähnlich, warum erhalten sie nicht Suppe, Braten, gekochtes Gemüse und Apfelstrudel mit Vanillesoße so wie wir? Warum erhalten sie Früchte, Blätter und rohes Gemüse?

Nun, weil übergewichtige, zahnlose und vor rheumatischen Schmerzen stöhnende Tiere mit schuppigem, lichten Fell und Fruchtbarkeitsstörungen nicht gerade ein Publikumsmagnet sind. Die Besucher möchten athletische Tiere mit glänzendem Fell, kräftigem Gebiss und mühelos fließenden Bewegungen sehen. Das aber ist nur möglich, wenn die Tiere frische Rohkost erhalten. Andernfalls werden sie unansehnlich, krank und altern schnell. So wie die Menschen.

5.1 Rohkost aus Sicht der Wissenschaft

Eigentlich ist es absurd, Argumente FÜR eine natürliche gesunde Ernährung liefern zu müssen. Leider fällt es vielen Menschen schwer, sich für eine Sache zu entscheiden – ganz egal, wie logisch sie zu sein scheint - wenn es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte dafür gibt.

Da die Hauptsponsoren für wissenschaftliche Arbeiten (Mitglieder der Pharma- und Lebensmittelindustrie) keinerlei Interesse daran haben, dass irgendjemand mit Hilfe von wirklich gesunder Ernährung gesund und munter wird, spart man sich die Forschungen auf diesem Gebiet. Eine interessante Untersuchung zum Thema Rohkost führte Dr. Robert Young durch:


Kokosprodukte für die Küche

5.2 Die Schwingungsfrequenz lebendiger Lebensmittel

Lebensmittel, die gekocht, gebacken oder anderweitig über 40 bis 50 Grad erhitzt wurden, verlieren größtenteils ihre Lebenskraft. Viele Vitamine werden zerstört, Eiweiße und gesunde Fette werden denaturiert und Enzyme vernichtet.

Im Laufe seiner Forschungen maß der Mikrobiologe Dr. Robert Young die Schwingung von bestimmten Lebensmitteln (in Megahertz) und verglich diesen Wert mit demjenigen gesunder Organe in einem gesunden Menschen. Dabei stellte er fest, dass die Schwingungsfrequenz gesunder Organe bei 70 Megahertz, die von Krebsgewebe bei 40 Megahertz lag.

Dr. Young entdeckte, dass eine Zelle langsam zu sterben begann, sobald ihr Wert unter 40 Megahertz rutschte. Hühnerfleisch und Hamburger hatten einen Wert von 3 bis 5 Megahertz. Bei frischem grünen Gemüse wie Brokkoli, Sprossen und Blattgemüse maß Dr. Young mindestens 70 Megahertz, so dass diese lebendigen LEBENSmittel einen gesunden Organismus weitaus besser gesund erhalten oder heilen können als Hühnerfleisch und Hamburger. Denn: Was keine Lebenskraft besitzt, kann auch keine Lebenskraft an Sie weitergeben.

Also gilt, je mehr frische und naturbelassene Früchte, Salate und Gemüse Sie in Ihre Ernährung einbauen, umso mehr Kraft und Energie kann in jede einzelne Ihrer Zellen fließen und umso lebendiger werden Sie sich schließlich fühlen.

6. Grünes Blattgemüse ist perfekte Menschennahrung

Gesunde Ernährung

Wenn Sie an die gesunde Ernährung der Schimpansen zurückdenken und diese jetzt mit der üblichen Ernährungsweise des modernen Menschen vergleichen, was fällt da noch auf? Was fressen Schimpansen in großen Mengen? Grüne Blätter und Grünpflanzen. Was essen moderne Menschen bestenfalls in winzigen Mengen? Grüne Blätter und grünes Blattgemüse. Wer hüpft gesund von Baum zu Baum? Die Schimpansen. Wer leidet an einem ganzen Lexikon voller chronischer und akuter und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigender Krankheiten? Der moderne Mensch.

Grüne Pflanzen enthalten grünen Pflanzensaft: Chlorophyll. Chlorophyll ist das Blut der Pflanzen. Chlorophyll unterscheidet sich von unserem roten Menschenblut lediglich durch ein Element. Während das Chlorophyll-Molekül Magnesium in seiner Mitte trägt, sitzt im Zentrum des Menschenblut-Moleküls Eisen. Mit frischen grünen Pflanzen können Sie innerhalb weniger Wochen ihr Blut in Blut von Spitzenqualität verwandeln. Warum ist das so wichtig?

Stellen Sie Ihrem Körper Qualität zur Verfügung

Blut ist unser wichtigstes Organ. Laut Dr. Young werden aus Blutzellen alle anderen Körperzellen aufgebaut: Hautzellen, Knochenzellen, Leberzellen, Darmzellen etc. Leider – so sagt er – habe nur jeder 100.000ste Mensch gesundes Blut. Doch nur wer gesundes Blut hat, kann auch einen gesunden Körper aufbauen.

Und so hängt nicht nur die Qualität Ihres Blutes, sondern die Ihres gesamten Körpers von der Menge und Qualität der von Ihnen verzehrten grünen Pflanzen ab. Praktischerweise ist Pflanzenblut nicht nur der König aller Blutbaustoffe, sondern gleichzeitig eines der basischsten und energiereichsten Lebensmittel überhaupt. Grüne Pflanzen enthalten alles, was wir benötigen und nichts, was überflüssig oder schädlich wäre.

Grüne Pflanzen können Sie in Form von Blattsalaten oder grünem Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Grünkohl, Petersilie oder dem Blattgrün von Kohlrabi oder von Rettichen zu sich nehmen. Letzteres ist weitaus vitalstoffreicher als die Knolle bzw. Wurzel selbst. Das Nonplusultra in Sachen Mineralien- und Vitalstoffreichtum sind Wildpflanzen.

Keine Kulturpflanze kann es mit der Kraft und Lebensenergie einer Wildpflanze aufnehmen. Denken Sie an bekannte, fast unausrottbare Unkräuter wie Löwenzahn, Giersch, Brennnessel oder Weißer Gänsefuß. Wenn Sie diese Pflanzen in Ihren Speiseplan einbauen, strömt deren unendliche Kraft und unermüdliche Lebensenergie in Sie, bis Sie selbst unausrottbar wie diese Pflanzen geworden sind...

Wenn Sie an manchen Tagen keine Zeit für die Zubereitung frischer grüner Gemüse haben, dann können Sie sich ersatzweise einen Drink aus Bio-Weizengras-Pulver gemixt mit einem frisch gepressten Fruchtsaft Ihrer Wahl zubereiten. Auf diese Weise braucht Ihr Körper nie auf Chlorophyll verzichten - den wichtigsten Blutnährstoff und Träger des Sonnenlichts.

7. Die Praxis der gesunden Ernährung

Die übliche Ernährung zeichnet sich durch zwei Merkmale aus:

  • Sie enthält zu viele schädliche Dinge und
  • Sie enthält zu wenig nützliche Dinge und ist daher eine Mangelnahrung.

Der erste Schritt zu gesunder Ernährung wird also schon allein dadurch praktiziert, indem man schädliche Dinge NICHT zu sich nimmt. Erst der zweite Schritt besteht in der Auswahl nützlicher Dinge.

7.1 Was ist bei gesunder Ernährung zu meiden

7.2 Was gehört zu gesunder Ernährung

  • Biologisch angebaute Früchte und Gemüse
  • Wildfrüchte
  • Wildpflanzen, Kräuter und Grünes Blattgemüse
  • Algen (Braunalgen wie z. B. Hijiki oder Arame)
  • Nüsse, Ölsaaten und gekeimte Samen
  • Hochwertige pflanzliche Öle in geringen Mengen
  • Reines Wasser und Kräutertees
  • Meer-, Kristall- oder Steinsalz (Ursalz)

7.3 In der Umstellungsphase können Sie folgende Lebensmittel integrieren

  • Hirse und Quinoa ersetzen Teigwaren
  • Sojaprodukte in Form von Tofu, Soja-Burger, Bratlingen, Aufschnitt und Würstchen ersetzen Fleisch und Wurst
  • Sojaprodukte in Form von Tofu, Sojadrink, Sojayoghurt und Sojasahne ersetzen Milchprodukte
  • Agavendicksaft, Ahornsirup und Schwarze Melasse ersetzt Zucker

Eine solche Ernährung (ausgenommen Sojaprodukte und die erwähnten Süßmittel) ist automatisch eine basische Ernährung.

In aller Kürze heißt das, eine gesunde Ernährung kommt ohne Fleisch, Milch, Zucker und mit wenig Getreide aus. Stattdessen gibt es mehr Obst, Gemüse und Salate, wobei grünes Blattgemüse besonders wichtig ist. Wann immer möglich, verzehrt man Lebensmittel frisch und naturbelassen. Außerdem wird soviel wie möglich selbst zubereitet. Wenn gekocht wird, dann nur kurz und schonend. Wie setzt man diese neuen Richtlinien nun in den Alltag um?

7.4 Obst? Das vertrage ich nicht!

Wer schon beim Wort „Obst“ mit dem Kopf schüttelt und ruft „das vertrage ich nicht“, sollte zwei Dinge in Betracht ziehen. Erstens wird Obst oft nicht vertragen, solange das Verdauungssystem voller „Altlasten“ (Schlacken und Rückstände von jahrzehntelang verzehrter ungesunder Nahrung) ist.

Obst legt nie Besen und Kehrschaufel aus der Hand. Oder in anderen Worten: Obst hat die Angewohnheit, den Körper immerzu reinigen zu wollen, was – wie alle Entgiftungs- und Reinigungsreaktionen des Körpers – zu (vorübergehenden) Unpässlichkeiten führen kann. Also ist nicht das Obst der Buhmann, sondern der alte Müll in Ihren Verdauungsorganen. In diesem Falle ist eine gründliche Darmreinigung unumgänglich.

Sobald der Darm sauber ist, wird Obst plötzlich wieder tadellos vertragen und problemlos verdaut. Zweitens muss beim Verzehr von Obst beachtet werden, dass Früchte sehr schnell verdaut werden. Innerhalb von 30 bis 45 Minuten passieren Sie den Verdauungstrakt. Essen Sie Obst als Dessert, wird’s kritisch. Für die Verdauung von Fleisch, Getreide, aber auch von Gemüse benötigt der Organismus viel länger. Da liegt nun der „langsame“ Nudelauflauf im Magen und der flinke Apfel kommt nicht dran vorbei. Der Apfel beginnt zu gären. Und schon sind die Probleme da. Wäre der Apfel als Vorspeise verzehrt worden, hätte es diese Probleme nicht gegeben. (Siehe auch weiter unten „Die richtige Kombination und...“)

8. Das Frühstück

Beginnen Sie den Tag mit einem Glas Wasser oder einer Tasse Kräutertee z. B. Basischer Morgentee oder Ingwertee. Wenn Sie morgens nichts runterkriegen, essen Sie erst dann, wenn Sie deutlich Appetit haben. (siehe auch Basische Rezepte)

8.1 Die gesunde Kaffee-Alternative

Für Kaffee gibt es eine hervorragende Alternative: Sie mixen sich einen reizstofffreien, dafür äußerst mineralstoffreichen und belebenden Drink aus Mandelmilch: 1 EL Mandelmus, 1 TL Schwarze Melasse, 1 - 2 TL Kokosöl, eine Prise Ginsengpulver (z. B. Roter Panax-Ginseng, einfach eine Kapsel öffnen), Agavendicksaft oder Honig nach Geschmack und 400 ml Wasser schaumig mixen und genießen.

8.2 Süßes Frühstück

Gesunde Ernährung

Was Sie essen, hängt natürlich auch von Ihren persönlichen Vorlieben ab und wie stark Sie sich auf die gesunde Ernährung einlassen möchten. Frühstücken Sie gerne süß, dann können sie entweder Früchte pur, Fruchtsalate oder Müsli (Rezept Müsli in basischer Form) frühstücken.

Bereiten Sie sich Ihr Frühstück nach Möglichkeit immer aus frischen Zutaten und kurz vor dem Verzehr zu. Wenn Sie morgens regelmäßig in Eile sind, bietet sich das zucker- und getreidefreie (und daher auch glutenfreie) Basische Müsli aus hochwertigen und schonend verarbeiteten biologischen Zutaten an.

8.3 Die Schritt-für-Schritt-Methode

Wenn Sie schon immer ein bestimmtes Frühstück zelebriert haben und glauben, den Tag ohne dieses Frühstück nicht zu überleben, dann gehen Sie Schritt für Schritt vor, um das einstige ungesunde Frühstück in ein gesundes zu verwandeln.

Handelt es sich beispielsweise um Toast mit Marmelade, dann besorgen Sie sich statt Toast aus dem Supermarkt, Toast aus dem Bioladen, das frei von künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen ist – was schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung ist. Marmelade können Sie ganz einfach selbst machen (siehe vegane Brotaufstriche).

Sie nehmen einen Mixer, füllen einige frische Früchte der Saison hinein, dazu evtl. den Saft einer Orange und als Süßungsmittel entsteinte Datteln oder etwas Ahornsirup nach Geschmack. Mixen Sie gründlich, füllen die Marmelade in ein Gefäß und lassen sie über Nacht im Kühlschrank stehen. Sie hält gekühlt mindestens eine Woche – und schon sind Sie zwei Schritte weiter. Irgendwann beginnen Sie, frische Früchte zu frühstücken, über die Sie etwas von Ihrer Marmelade, die ja eigentlich eher eine dicke Fruchtsauce ist, gießen – und schon sind Sie fast am Ziel.


basisches Müsli

8.4 Herzhaftes Frühstück

Wenn Sie lieber herzhaft frühstücken, dann wäre das optimale Ziel beispielsweise ein Salat oder ein Teller mit gedämpftem Gemüse, dazu eine Creme aus Avocado und frische grüne Gartenkräuter, über die Sie einige Tropfen Weizenkeimöl träufeln. Weizenkeimöl ist das pflanzliche Öl mit dem höchsten Gehalt an Vitamin E, darunter vor allem das im menschlichen Stoffwechsel antioxidativ wirkende α-Tocopherol. Es stärkt das Immunsystem, vernichtet freie Radikale und verzögert damit den Alterungsprozess.

Sie können auch gerne wie die Asiaten frühstücken. Dort verlässt morgens kaum jemand das Haus ohne eine herzhafte Suppe (z. B. Misosuppe). Wenn Sie jedoch zu sehr an Ihrem Wurstbrot hängen, dann gehen sie wiederum Schritt für Schritt vor.

Backen Sie Ihr Brot zum Beispiel selbst (siehe Rezepte Brot). Dann gibt es keine Zweifel mehr, was nun drin ist und was nicht. Statt Wurst nehmen Sie Tofu-Aufschnitt aus dem Bioladen. Diesen gibt es inzwischen in vielen Sorten (Salami, Lyoner, Schinken,...) – der erste Schritt ist getan.

Irgendwann testen Sie statt Aufschnitt herzhafte Brotaufstriche auf Gemüsebasis. Im Naturkostladen ist die Auswahl groß – der zweite Schritt. Oder werden Sie selbst aktiv. Köstliche Aufstriche lassen sich aus gedünstetem pürierten Gemüse, Nüssen, Tofu und Algen abgeschmeckt mit Kräutern oder Miso herstellen oder auch auf der Grundlage von gekeimten, pürierten und herzhaft gewürzten Sonnenblumenkernen – der dritte Schritt. Auch Avocadomousse mit Kräutersalz, Tomatenwürfelchen und gehackten Kräutern eignet sich ganz hervorragend als Brotbelag – womit Sie Ihrem Ziel schon sehr nahe sind.

Natürlich muss keiner Salat, Gemüse oder Suppe frühstücken. Das bleibt Ihre Entscheidung – und die Ihres Körpers. Wenn sich Ihr Wohlbefinden schon nach dem ersten Schritt in die richtige Richtung deutlich verbessert hat, Ihnen das genügt und Sie keine weitere Veränderung wünschen, warum nicht? Wenn Sie aber nach dem ersten oder zweiten Schritt immer noch gewisse Beschwerden haben, dann marschieren Sie einfach immer weiter und weiter – solange, bis Sie Ihre Gesundheit wieder haben. Sie haben den Grad Ihrer Gesundheit selbst in der Hand!

Mit allen weiteren Mahlzeiten des Tages verfahren Sie genauso. Setzen Sie das Optimum fest und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt voran, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben (siehe auch Basische Rezepte).

9. Die richtige Kombination von Lebensmitteln und die optimalen Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten

Nun haben wir als Mensch das „Problem“, dass es in unseren Läden immerzu alles gibt. Wir können zu jeder Jahreszeit kaufen, was und wie viel unser Herz begehrt und wir können all das auch kunterbunt gemischt aufessen. Wenn Sie ein gesundes Magen-Darm-System haben und nun wirklich nur Früchte, Nüsse, Salate, Wildpflanzen und Gemüse verspeisen, dann können Sie das ohne besondere Regeln tun.

Wenn Sie aber auch Gekochtes essen oder womöglich noch Milch- und Getreideprodukte, dann beobachten Sie sich und Ihr Wohlbefinden genau. Falls sie Unpässlichkeiten bemerken, testen Sie die folgenden Kombinationsregeln. Sie werden erstaunt sein. Denn die Schädlichkeit eines Lebensmittels kann durch seine richtige Kombination mit anderen Lebensmitteln gemildert werden.

Achten Sie auch auf die Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten. Wer seinem Organismus ausreichend Zeit lässt, eine Mahlzeit zu verdauen, bevor die nächste Mahlzeit kommt, kann – gerade bei einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt – Störungen der Darmflora, Gärprozesse, Fäulnis- und Pilzbildung größtenteils vermeiden. Langfristig sollten Sie jedoch den Anteil frischer naturbelassener Lebensmittel so lange immer weiter erhöhen, bis Ihre Gesundheit – falls sie abwesend war - wieder vollkommen zurückgekehrt ist.

9.1 Grundregeln auf dem Weg zu gesunder Ernährung

  • Früchte sollten immer für sich allein und immer auf leeren Magen gegessen werden. Grüne Blattgemüse wie junger Spinat, Löwenzahn, Feldsalat etc. können als einzige Lebensmittelgruppe mit Früchten zusammen gegessen werden.
  • Früchte benötigen ca. 30 bis 45 Minuten bis sie verdaut sind. Erst dann sollte etwas anderes gegessen werden.
  • Mischen Sie niemals – solange Sie noch Getreide, Milch und Fleisch essen – zwei oder mehr konzentrierte Eiweiße in einer Mahlzeit wie z. B. Milch mit Getreide (Müsli) oder Käse mit Wurst/Fleisch (Pizza) oder Getreide mit Fleisch (Spaghetti Bolognese, Nudeln mit Braten) oder Getreide mit Käse (Käsebrot). Essen Sie Getreide oder Käse oder Fleisch immer nur zu Salat oder Gemüse.
  • Essen Sie immer erst dann die nächste Mahlzeit, wenn die vorige Mahlzeit verdaut ist: Richtig kombinierte rein pflanzliche Mahlzeiten sind nach etwa 4 Stunden verdaut.
  • Mahlzeiten mit tierischen Produkten benötigen 10 Stunden oder länger bis sie verdaut sind. Essen Sie daher nach einer solchen Mahlzeit an diesem Tag nichts mehr.
  • Nach einer gekochten Mahlzeit sollte man an diesem Tag keine Rohkost mehr essen.
  • Essen Sie keine Desserts, auch nicht in Form von Früchten. Sie stören die gesunde Verdauung und führen zu Gärprozessen und Pilzbildung im Darm.
  • Wenn Sie bislang Frischkornmüsli gegessen haben, lassen Sie das Getreide erst keimen und quetschen es dann zu Flocken. Probieren Sie Müsli aus Hirse, Amaranth, Erdmandeln oder anderen glutenfreien „Getreidesorten“. Als Früchte nehmen Sie säurearme Sorten. Milchprodukte lassen Sie weg.
  • Wenn Sie Eier essen, dann nur aus optimaler Hühnerhaltung und essen Sie die Eier möglichst roh (z. B. sehr weich gekocht oder als ganz kurz gebratenes Spiegelei).
  • Bevorzugen Sie beim Einkauf immer heimisches Obst und Gemüse. Wählen Sie alte Obst- und Gemüsesorten. Moderne Sorten (besonders bei Äpfeln, Apfelsinen, Ananas, aber auch bei Karotten und Rote Bete zu beobachten) wurden auf einen hohen Zuckergehalt gezüchtet, was dazu führt, dass diese Früchte zwar viel Zucker enthalten und den Menschen daher wunderbar munden, dafür sind sie deutlich ärmer an Mineralstoffen als ursprüngliche sog. Landsorten.

10. Was tun bei gelegentlichem „Sündigen“

Partys, Weihnachtsfeiern und sonstige Gelegenheiten zum „Sündigen“ werden sich immer wieder bieten. Das schlechte Gewissen hinterher lohnt nicht und nützt nichts. Deutlich sinnvoller ist in solchen Fällen eine Kurz-Reinigung durchzuführen. Direkt nach dem „Ausrutscher“ nehmen Sie vor dem Schlafengehen zwei gehäufte Teelöffel Mineralerde (Bentonit) mit einem großen Glas Wasser. Den nächsten Morgen beginnen Sie mit einem Entgiftungs-Cocktail. Er besteht aus einem Teelöffel Flohsamenschalenpulver und zwei weiteren Teelöffeln Mineralerde (Bentonit) auf ein großes Glas Wasser (im Schüttelbecher kräftig schütteln und zügig trinken). Die Mineralerde absorbiert die bei der Verdauung von tierischen Eiweißen, unnatürlichen Nahrungsbestandteilen, Alkohol, etc. entstandenen Giftstoffe und Säuren und lindert die durch Zucker verursachten Gärprozesse. Flohsamenschalen hingegen arbeiten wie ein Besen und schaffen die in die Mineralerde verpackten Giftstoffe und Säuren rasch hinaus. Wenn Sie jetzt wieder mit gesunder Ernährung einsteigen, dann bleiben Ausnahmen ohne ernsthafte Folgen.

11. Gesundheit, Glück und klarer Geist

Nun kann es sein, dass Sie sich ernsthaft fragen, wie Sie ohne Fleisch, ohne Käse, ohne Milch und ohne Joghurt jemals wieder glücklich werden sollen. Doch gesunde Ernährung bedeutet kein wirklicher Verzicht. Natürlich „müssen“ Sie früher oder später auf die Beschwerden Ihrer bislang chronischen oder regelmäßig wiederkehrenden akuten Erkrankungen verzichten.

Der Genuss Ihrer neuen gesunden Ernährungsweise aus hochwertigen Zutaten jedoch hat mit Verzicht nicht das Geringste zu tun. Mit Ihrer neu gewonnenen Energie, Ihrem neuen Körpergefühl und Ihrem neu erwachten klaren Geist werden Sie plötzlich ganz andere Dinge unternehmen. Sie werden gewiss keine Zeit und keine Lust mehr dazu haben, irgendwelchen alten Gewohnheiten oder Süchten nachzutrauern. Sie werden sich höchstens fragen, warum Sie erst jetzt und nicht viel früher die Abzweigung zu wirklich gesunder Ernährung genommen haben. Sie sehen, Ihrer Gesundheit und auch Ihrem Glück steht nichts mehr im Wege.

Denken Sie jedoch daran: Zu wahrer Gesundheit gehört mehr als eine gesunde Ernährung.

Lesen Sie mehr über:



Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden


Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


23


Dennis
geschrieben am: Mittwoch, 25. August, 20:03
eMail-Adresse hinterlegt
Ich finde den oberen Text sehr dumm. Habe einige Absätze gelesen und nur den Kopf schütteln müssen.
Es heißt im oberen Text das Tiere instinktiv die richtige Nahrung verzehren was totaler Blödsinn ist. Nehmen wir die Waschbären, die den Müll der Menschen durchwühlen und sich über jeden leckeren Schokoriegel hermachen würden. Und warum? weil sie die Gelegenheit dazu haben. Genauso wie der Mensch gesunde Nahrung zu sich nehmen kann, die es im Supermarkt gibt. Die Gedanken sollten sich vllt auf eine Maus oder Eichhörnchen fokussieren, die Nüsse fressen, da sie in der freien Wildbahn auch diese finden. Sei würden sich dennoch über einen leckeren Cerialienriegel hermachen wenn Sie einen vor der Nase hätten. Über Haustiere wie Hunde und Katzen brauchen wir ja gar nicht zu sprechen. Letztens hat eine befreundete Katzenbesitzerin ihre Katze beim Muffin Naschen erwischt, die gerade fertig gebacken waren.

Zweitens: Fleisch wäre eine Notnahrung für den Menschen... Theorien gehen sogar einher, dass sich das Gehirn der Menschen weiterentwicklen konnte, da durch das umgewandelte Eiweiß beim garen eine weiterentwicklung vom affen überhaupt möglich war.

Wenn ich nur Gemüse esse, habe ich keine Kraft für meinen recht anstrengenden und körperlich anspruchsvollen Job und bekomem Kopfschmerzen. Mein Magen fühlt sich an als wenn Steine in ihm wären und ich habe nach 2 stunden wieder hunger.

Nichts gegen Gemüse ab und zu aber Fleisch ist einfach eines meiner Grundnahrungsmittel und wird es auch bleiben.

Abschließend möchte ich noch etwas zu dem Vergleich zm Allesfresse und dem Schweineartiekl sagen. Ich finde die Denkweise sehr engstirnig, denn es werden Äpfel mit Birnen verglichen. Schweine haben angeblich Lazarett Abfälle gefressen, ok. Ist nicht sehr lecker aber Schweine besitzen auch nicht die Denkfähigkeit und wissen, woher das Fleisch kommt.

Ekeliges Gedankenexperiment: Garen Sie die Abfälle und schneidn sie sie in Schnitzelform und servieren sie dieses einer ahnungslosen Person (bitte nicht machen). Sie wird diese Abfälle essen und sie noch nicht mal ekelig finden. Erst nachdem sie in kenntnis gesetzt wird, würde sich der ekel breitmachen.

An einem Grillabend sagte eine bekante sie würde keine Würstchen essen, da sie es ekelig findet, fleisch in einen darm zu stopfen, indem vekalien einhergehen. Ich habe ihre Entscheidung respektiert jedoch gefragt ob sie weiß, dass diese vekalien gesammelt werden und auf pflanzen aus genau diesen nährstoffen wachsen und sie diese nachher isst. Nur der abstand zum tier ist wesentlich größer und daher sagt der verstand es wäre ok.

Du bist was du isst? Natürlich, aber auf molekularer basis.

Zentrum der Gesundheut:

Hallo Dennis,
herzlichen Dank für Ihren Kommentar.
Sie haben insofern Recht, als dass Tiere nur dann instinktiv die richtige Nahrung wählen, wenn sie sich außerhalb des menschlichen Einflusses befinden. Und nur dann gesund bleiben. Sobald sie die Gelegenheit dazu haben, industriell verarbeitete artfremde Nahrung zu fressen, verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand dramatisch - so wie derjenige des Menschen.

Und Sie haben ebenfalls Recht, wenn es um die betrübliche Ernährungssituation von Haustieren wie Hunden und Katzen geht. Ein Muffin ist im Vergleich zu industriell hergestelltem Katzenfutter noch das Harmloseste, was einer Katze passieren kann. Es ist außerordentlich traurig, Katzen zu erleben, deren Ernährungsinstinkte und infolgedessen auch deren Gesundheit durch industrielles Futter zerstört wurden.

Natürlich gibt es auch im Supermarkt gesunde Nahrung, zwar ist sie dort äußerst dünn gesät, aber ja, es gibt sie dort durchaus.

Bei der Theorie, nach der sich das menschliche Gehirn erst durch Fleischnahrung entwickelt haben soll, stellt sich - wie so oft - die Frage, was war zuerst da: Fleischnahrung, die zu einem weiterentwickelten Gehirn führte? Oder hatte sich das Gehirn gar schon eher auf den Weg zur Weiterentwicklung gemacht und ließ sich durch die dann einsetzende Fleischkost nur nicht mehr aufhalten? Auch schadet es nicht, die Entwicklung des Menschengehirns und ihrer Folgen für den Planeten und seiner nichtmenschlichen Bewohner einmal einer objektiven Betrachtung zu unterziehen.

Müsste uns ein Gehirn, wäre es wirklich so hoch entwickelt, nicht erkennen lassen, dass die heute übliche Ernährung inklusive Fleischkost weder aus gesundheitlichen noch aus sozialen und schon gar nicht aus ökologischen Gründen für unser weiteres Fortbestehen von Vorteil ist? Denkbar wäre außerdem, dass sich unser Gehirn womöglich viel besser und perfekter entwickelt hätte, wenn wir bei einer natürlichen, hauptsächlich pflanzlichen und unerhitzten Ernährungsweise geblieben wären.

Sie schreiben: "Ist nicht sehr lecker aber Schweine besitzen auch nicht die Denkfähigkeit und wissen, woher das Fleisch kommt." Leider verzehren viele Menschen tagtäglich Fleisch, OBWOHL sie wissen, woher es kommt (aus den industriellen Massentierhaltungen) und sie mit Hilfe ihrer Denkfähigkeit eigentlich entscheiden können müssten, dass die dort entstehenden Erzeugnisse aus den oben aufgeführten Gründen besser zu meiden wären, so dass unter diesen Gesichtspunkten auch völlig irrelevant ist, ob nun Wurstdarm ekliger ist als mit Fäkalien gedüngtes Gemüse.

Wenn Sie unter den von Ihnen beschriebenen Beschwerden nach Gemüseverzehr leiden, dann deutet das eindeutig auf Entgiftungssymptome hin. Das Gemüse versucht all die Ablagerungen und Gifte, die sich aufgrund Ihres Fleischverzehrs in Ihrem Organismus angesammelt haben, zu entfernen. Natürlich kann es auch an einer ungünstigen Nahrungsmittelkombination liegen, was wir jedoch aus der Ferne nicht beurteilen können, da wir die Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten nicht kennen. Vielleicht interessieren Sie in diesem Zusammenhang die Experimente der russischen Ärztin Galina Schatalova, die verschieden ernährte Sportler-Gruppen zu mehreren hundert Kilometer langen Märschen in die Wüste schickte, um herauszufinden, ob herkömmliche Ernährung Vorteile gegenüber einer äußerst kalorienarmen und rein pflanzlichen Ernährung haben könnte. Als die mit Fleisch und Kohlenhydratmahlzeiten ernährten Sportler im Ziel ankamen, waren sie völlig entkräftet. Die rein pflanzlich ernährten Sportler dagegen waren so fit, dass sie ohne Pause - freiwillig - gleich noch einen weiteren Marsch unternahmen.


Viele Grüße
Ihr ZDG-Team

Kaaati
geschrieben am: Dienstag, 24. August, 16:05
eMail-Adresse hinterlegt
echt guter atikel ich würd ihnen ne 1 geben :DD
echt cool ich hab viel dazugelernt! LG
Mike Butterfly
geschrieben am: Dienstag, 17. August, 12:53
eMail-Adresse hinterlegt
.............ja warum werden denn die menschen immer älter?? wenn sie laut ihrem bericht immer ungesünder leben?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mr Butterfly,
vielen Dank für Ihre Frage, deren Antwort ein Buch füllen könnte. Ich versuche, mich kurz zu fassen :-)

Warum werden die Menschen immer älter? Nun, werden die Menschen wirklich älter? In Bezug auf welche Epoche werden die Menschen älter? Im Vergleich zur Jungsteinzeit und zum pestgebeutelten Mittelalter sicherlich. Wie sähe es aber im Vergleich zur Alt- und Mittelsteinzeit aus? Nach den Erkenntnissen der Paläopathologie soll es mit dem Beginn von Sesshaftigkeit und Landwirtschaft im Jungsteinzeitalter (Neolithikum) nicht nur zu einer verringerten Körpergröße und vermehrt zu Knochen- und Zahnschäden gekommen sein, sondern gleichzeitig auch zu einer erhöhten Säuglingssterblichkeit, einer Zunahme von Infektionskrankheiten und einer deutlich niedrigeren Lebenserwartung. Sobald die Menschen also aus dem Vollen schöpfen konnten (Tiere im Stall, Getreide vom Feld) schien sich ihre Gesundheit erst einmal gravierend zu verschlechtern und ihre Lebenserwartung abzunehmen. Das hat - abgesehen von der fleisch- und getreidelastigen Ernährung - mehrere Gründe:

Einerseits wuchs die Bevölkerung aufgrund der vorerst einmal "besseren" (in Bezug auf die Quantität und nicht Qualität!) Lebensmittelsituation schnell an. Die Ernährung war einseitig, weil man sich auf wenige Nahrungsmittel konzentrierte. Die Abwechslung, welche die Ernährung eines Sammlers ausmachte, war verloren gegangen. Die Menschen wurden von ihrer Ernte abhängig, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war, dass Schlechtwetterperioden erste Missernten und dann auch Hungersnöte mit sich brachten. Der bisher ungewohnte enge Kontakt zu eingesperrtem Vieh könnte gewisse Krankheiten mit sich gebracht haben. Mehr Menschen als je zuvor sollen an Infektionskrankheiten gestorben sein. Sesshaftigkeit brachte manchen Menschen Eigentum. Verstärkte Konflikte in Form von Raub, Kämpfen und schließlich Kriegen (mit Todesfolge) waren das Ergebnis. Im Laufe der Entwicklung von Städten kam das bekannte Problem der mangelnden Hygiene (verschmutztes Trinkwasser, Abwässer in den Straßen,...) hinzu, was zu einer extremen Verbreitung von Infektionskrankheiten und zu großer Säuglingssterblichkeit führte.

Wenn wir diese Zeit oder das Mittelalter - offensichtliche Tiefstpunkte in der Entwicklung des Menschen (bzgl. Gesundheit und Wohlbefinden) - nun als Basis unserer Betrachtungen nehmen, dann werden wir heute mit Hilfe verschiedener "Krücken" tatsächlich älter. Einige dieser Krücken heißen: optimale Lebensmittellogistik (auch hier wieder in Bezug auf Quantität, weniger auf Qualität), klimatisierte Unterkünfte bieten ganzjährig Schutz vor Wind und Wetter, Hygiene sowie lebenszeitverlängernde (aber nicht unbedingt lebensqualitätsteigernde) Medikamente und Therapien. Natürlich tragen auch unsere aktuellen Friedenszeiten zu einer statistisch höheren Lebenserwartung bei.

Im Vergleich zu Jungsteinzeit und Mittelalter werden die Menschen heute also immer älter. Werden sie auch immer gesünder älter? Wie viele Menschen gibt es, die im Alter von 60 aufwärts niemals zum Arzt gehen? Bereits bei der Generation 40 plus wirds mittlerweile schwierig, jemanden zu finden, der nicht wenigstens dann und wann einen Arzt braucht. Und wie sieht die Lebensqualität im Alter aus? Wie viele Menschen nehmen bis zuletzt aktiv am Leben teil, sind körperlich und geistig fit und sterben schließlich bewusst und in aller Ruhe zu Hause - ohne je Medikamente genommen zu haben? Solche Menschen sind die absoluten Ausnahmen.

Warum aber nehmen wir uns nicht lieber Epochen zum Vorbild, in denen der Mensch OHNE die oben genannten "Krücken" alt wurde? In denen er als Sammler durch Wald und Flur zog. Diese Menschen waren Athleten, weil sie ständig in Bewegung waren. Sie lebten in der Hauptsache von mineralien- und vitalstoffreichen Pflanzen, Früchten, Wurzeln und Nüssen. Sie sammelten - in Maßen - auch Eier und aßen Fleisch (in Form von Insekten und kleinen Wirbeltieren). Sie atmeten frische Luft und ihre Haut spürte Sonne, Wind und Regen. Sie waren abgehärtet und verfügten über ein hervorragend ausgebildetes Immunsystem.

Ich sage nicht, dass wir unsere Häuser verlassen und wieder als Sammler und Nomaden durch Wald und Wiesen ziehen sollen. Die Kombination jedoch aus deren Lebensweise (Bewegung, Sonne, frische Luft, natürlicher Ernährung - Sie können die Insekten auch weglassen ;-)) und unseren zivilisationsbedingten Vorteilen (Häuser, Sicherheit, Frieden, Hygiene, etc.) würde zu Menschen führen, die noch viel älter werden könnten als die läppischen, heute statistisch erreichbaren 80 Jährchen - und das in gesundheitlich phänomenalem Zustand und ohne jede Hilfe von Medikamenten.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
Andreas Wahl
geschrieben am: Mittwoch, 11. August, 14:25
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr guter Artikel - vielen Dank dafür! Alle Deutschen sollten ihn aus aktuellem Anlaß (Studie der DKV über die Lebensweise der Deutschen) genau studieren und ihre Schlüsse ziehen! Ich stimme Ihnen mit Ausnahme eines Punktes vollkommen zu, und zwar geht es um das "Getreide" Reis. In einem sehr guten Buch hat ein verdienstvoller japanischer Gastroenterologe, der "Erfinder" der endoskopischen Magen-Darm-Untersuchung, geraten, viel Getreide zu sich zu nehmen. Neben Hirse aber auch Reis, und zwar NUR Vollkornreis. Wie stehen Sie zu Vollkornreis?
Ansonsten: Ich hatte mich noch vor einem Jahr völlig falsch ernährt. Ich aß und trank nur Dinge, die mir schmeckten: Kaffee, Bier, Wein, Sekt, Saft, Toast, mit Marmelade und Honig, Maggi-Produkte, Pizza, Eier, Schokolade, Chips, Joghurt...Nur vergleichsweise wenig Gemüse und Salat, kaum Obst, kaum Wasser. Die Folgen? Unwohlsein, Magendruck, Völlegefühl, Blähungen, ständiges Sodbrennen, und zwar täglich zu jeder Zeit. Seit fast 1 Jahr konsumiere ich nicht mehr: Milchprodukte, Schokolade, Gummibären, Gebäck, Pizza, Maggiprodukte. Selten: Fleisch, Eier, Alkohol, Salz, Zucker. Dafür mehr Reis, Fisch, Gemüse, Salate, Rettich, Sauerkraut, Obst und Direktsäfte, Tee, Haferflocken mit Sojamilch, viel Wasser.
Die Folgen? Ich fühle mich rundum sauwohl! Kein Sodbrennen mehr, kein Unwohlsein, Wohlfühlgewicht, mir gehts einfach gut! Also kann das keine falsche Richtung gewesen sein. Ihr Beitrag untermauert das noch.
Nun neben der Reisproblematik noch 2 kleine Fragen: Wie stehen Sie zu Frisch-Sauerkraut?
Was könnte ich statt Haferflocken mit Sojamilch zum Frühstück verzehren? Ich weiß nicht, ob ich jeden Morgen Früchte oder Blattgemüse kauen könnte:-).
Vielen Dank und viele Grüße!

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Andreas,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Lob, das uns sehr gefreut hat :-)

Kennen Sie schon unseren Artikel http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html, der sich ausschließlich dem Thema Getreide widmet? Dort erklären wir ausführlich, warum Getreide unserer Meinung nach für den Menschen kein ideales Grundnahrungsmittel darstellt. Das Fazit dieses Artikels ist, Getreide (einschl. (Vollkorn-)Reis) ist ein hervorragendes Mittel, um viele Menschen auf möglichst einfache Art und Weise möglichst schnell satt zu machen (etwa in Kriegszeiten, während einer Hungersnot, in Krisen, etc.). Wer satt ist, ist aber nicht automatisch auch rundherum mit allen nötigen Vital- und Mineralstoffen versorgt. Getreide (wiederum einschl. Reis) enthält außergewöhnlich viel Stärke, auf deren Verdauung - unserer Meinung nach - der Mensch und sein Verdauungssystem nicht eingerichtet sind - auch nicht nach ein paar tausend Jahren. Sobald eine Mahlzeit Getreide enthält, dann enthält sie automatisch weniger Salate und Gemüse. Letztere sind es aber, die von Natur aus unsere bevorzugten Lebensmittel darstellen und uns optimal mit einer Fülle an Nähr- und Vitalstoffen, mit sekundären Pflanzenstoffen, Spurenelementen und lebendiger Energie (wenn roh genossen) versorgen. Mit dieser Fülle kann ein Getreidekorn nicht mithalten. Gekeimte Getreide (Sprossen) sind natürlich ein sehr gesundes Lebensmittel, insbesondere dann, wenn es sich um alte Getreidesorten wie Urroggen, Einkorn, etc. handelt. Falls Sie nach der Lektüre des o.g. Artikels noch Fragen zum Thema Getreide haben, melden Sie sich bitte noch einmal.

Gerade, weil Getreide so schnell und anhaltend satt macht, wird es gerne gefrühstückt. Die wenigsten Menschen kauen - wenn sie schon auf Getreide stehen - ihre Getreidemahlzeiten so langsam und ausgiebig, dass diese schon im Mund vorverdaut werden können. Im Magen soll es ja bekanntlich kaum noch kohlenhydratabbauende Verdauungsenzyme geben. Gleichzeitig wird Getreide, auch Reis, sauer verstoffwechselt und kann dadurch zum allgemeinen Mineralienraubbau noch beitragen.

Nun zu Ihrem Frühstück :-)
Angenommen, Sie wollten bei Ihren Haferflocken bleiben, dann könnten Sie immerhin statt Sojamilch eine andere pflanzliche Milch wählen, z. B. Reismilch. In diesem Fall wäre Reis wirklich das kleinere Übel. Besser wäre selbst gemachte Mandelmilch, entweder aus mit Wasser gemixten Mandeln (Sie können auch andere Nüsse oder auch Samen wie Sesam, Sonnenblumenkerne etc. nehmen) oder mit in Wasser gemixtem Mandelmus. Perfekt wäre es, wenn Sie statt der Haferflocken eine keimfähige Getreideart wählen würden, die Körner ankeimten, wieder trockneten und dann zu Flocken quetschten. Das setzt eine gewisse Organisation voraus, das ist klar. Wir machen hier lediglich auf das Optimum aufmerksam. Wer wie viel und was davon umsetzt, bleibt letztendlich natürlich jedem selbst überlassen.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Frühstück (Basisches Müsli) aus Quinoa, Braunhirse oder Amaranth. Alle drei sind außerdem hochkeimfähig, so dass zumindest ein Teil des Frühstücks auch aus den Keimlingen dieser Körnerfrüchtchen bestehen könnte. Was halten Sie von "Brot aus Keimlingen"? http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html Es schmeckt hervorragend mit (selbst gemachten) Gemüse- oder Fruchtaufstrichen. Ein weiteres absolutes Powerfrühstück ist ein Grüner Smoothie, der aus püriertem Blattgemüse, Nussmus, Früchten und etwas Wasser besteht. Machen Sie hiervon die doppelte Menge, so können Sie einen Teil davon für ein zweites Frühstück mit zur Arbeit nehmen.

Sauerkraut ist zwar nicht unbedingt ein in der Natur vorkommendes Lebensmittel. Doch ist wirklich frisches Sauerkraut inzwischen schon fast als wertvolles "Nahrungsergänzungsmittel" anzusehen, wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich mit einer darnieder liegenden Darmflora durchs Leben schleppen, zu deren Regeneration Sauerkraut beitragen kann. Das Sauerkraut sollte aber niemals gekocht werden, allerhöchstens erwärmt und aus biologischer Erzeugnis stammen.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG

Soja
geschrieben am: Sonntag, 08. August, 13:07
eMail-Adresse hinterlegt
Du meinst Sojaprodukte seien gesund?

Warum essen dann niemals fermentierte Sojabohnen?

Und in Japan,wo Soja stark konsumiert wird, gibt es andere Krebsarten!

www.youtube.com/watch?v=SmO_ejL_ao0

An Soja hat sich der Mensch genauso wenig gewöhnt, wie an GETREIDE & MILCH!

Soja enthält noch viel Östrogene, schaut euch Alexander Dargatz,den veganischen Bodybuilder an, der voll viel SOJAPRODUKTE isst, was der für eine "weibliche Brust" hat.

Richtig ist, dass Soja nicht basisch ist eine verstopfende Wirkung wie Milch hat.

Achja, ich ernähre mich so:
- weißes Fleisch (2-5x) im Monat, unterschiedlich
- ganz selten rotes Fleisch, max. 1x im Monat, da es größere Tiere als Fische oder Hühner usw. sind.
- viel Obst,täglich immer Portion essen
- viel Gemüse(gekocht o. gedämpft) und frischer Salat
- Vermeiden von Milch(u.a. nicht nur wegen Gesundheit, sondern auch Massentierhaltung)
- Vermeiden von Sojaprodukten

Achja und ich esse natürlich Getreideprodukte, auch bearbeitet!

Das ist mir neu,dass Getreide schädlich ist?

Es enthält doch so viel Eisen usw.?
Das es sauer auf den Körper wirkt weiß ich ja...aber wieso willst du das damit begründen?

Kann ich nun ja auch sagen, dass Affen zu dumm waren um GETREIDE anbauen zu können!

Und wir sind eben viel klüger und haben es geschafft GETREIDE anzubauen?

Das Argument, dass sie es nicht essen , ist relativ bedeutungslos, Affen sind zwar sehr nah verwandt,aber vom IQ doch noch anscheinend sehr weit entfernt!

Hoffe um eine ausführliche Antwort.

Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Artikel über gesunde Ernährung.

Bitte beachten Sie, dass wir Sojaprodukte lediglich in der UMSTELLUNGSphase empfehlen, damit sich Menschen, die nicht von heute auf morgen von Fleisch und Milch Abstand nehmen können/wollen, die Umstellung angenehmer gestalten können. Die negativen Auswirkungen von Sojaprodukten sind erfahrungsgemäß - vor allem, wenn sie nur kurzzeitig (Umstellungsphase) verwendet werden - nicht annähernd mit jenen von industriell erzeugten Fleisch- und Milchprodukten zu vergleichen. Wobei auch hier wieder jeder ganz individuell reagieren kann und wir sicher nicht pauschalisieren möchten. Dennoch werden wir den Text dahingehend abändern, dass klarer wird, dass Sojaprodukte wirklich nur für einen begrenzten Zeitraum, also nicht dauerhaft und schon gar nicht in großen Mengen verzehrt werden sollen. Trotzdem möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass in Asien sehr wohl auch unfermentierte Sojaprodukte gegessen werden. Wer einmal in China war, wird bestätigen, dass dort oftmals an jeder Straßenecke Tofu in den verschiedensten Variationen verkauft wird.

Was das Getreide angeht, so schreiben Sie selbst, dass sich der Mensch nicht daran gewöhnt hat (Zitat: "An Soja hat sich der Mensch genauso wenig gewöhnt, wie an GETREIDE & MILCH!").

Sie schreiben: "Das ist mir neu,dass Getreide schädlich ist?" Bitte lesen Sie zu diesem Thema unseren Artikel über Getreide: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html.

Getreide zur Deckung des Eisenbedarfes zu essen, würden wir nicht empfehlen, es sei denn, Sie sprechen von Hirse, das eine Ausnahme darstellt und tatsächlich einen hohen Eisengehalt aufweist (fast doppelt so viel wie Hafer, und dabei ist Hafer noch deutlich eisenreicher als Weizen, Roggen & Co.). Bearbeitete Getreideprodukte enthalten natürlich noch weitaus weniger Eisen als das rohe Korn. Seinen Eisenbedarf kann man hervorragend mit grünem Blattgemüse und verschiedenen Saaten (Sesam, Sonnenblumenkerne, Mohn, Kürbiskerne etc.) decken.

Sie schreiben: "Und wir sind eben viel klüger und haben es geschafft GETREIDE anzubauen? Das Argument, dass sie es nicht essen , ist relativ bedeutungslos, Affen sind zwar sehr nah verwandt,aber vom IQ doch noch anscheinend sehr weit entfernt!"

Wie im Absatz 1.3. unter "Tiere wissen instinktiv, was gesunde Ernährung ist" angedeutet, braucht es keinen vom Menschen definierten IQ, um sich gesund zu ernähren. Im Gegenteil, ein solcher könnte u. U. in dieser Angelegenheit sogar hinderlich sein.

Doch wenn Sie sich partout nicht mit Tieren vergleichen möchten, dann ist vielleicht dieser Absatz für Sie interessant (er stammt aus http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html):

"Sieht man sich zusätzlich die langlebigsten Völker der Erde an, so fällt auf, dass sie oft kein oder nur sehr wenig Getreide essen. Die russische Ärztin Galina Schatalova erzählt von getreidefrei lebenden Völkern im Kaukasus und solchen im fernöstlichen Sibirien, deren durchschnittliche Lebenserwartung bei 133 Jahren liegen soll. Auch der älteste bekannte Geschichtsschreiber Herodot (490 v. Chr.) berichtet von den langlebigen Äthiopiern, die keinerlei Getreide aßen und etwa 120 Jahre alt wurden, während ihre persischen Zeitgenossen sich als besonders modern wähnten, viel Weizenbrot aßen, selten älter als 80 wurden und auch dieses für uns Neuzeit-Menschen noch relativ hohe Alter nur deshalb erreichten, weil sie immerhin viele Früchte gegessen haben sollen."

Viele herzliche Grüße
Ihr ZDG
C.
geschrieben am: Sonntag, 01. August, 23:41
eMail-Adresse hinterlegt
Ich finde diese Seite auch super - ich kann mich auch sehr leicht umgewöhnen und bin ziemlich diszipliniert.

Aber es ist teilweise wirklich schwierig, das alles in dieser Gesellschaft immer so umzusetzen - das kann ich genau nachvollziehen. Ich bin sehr viel unterwegs und hab nicht immer Zeit, mich ums Essen zu kümmern. Dazu kommt noch, dass ich in meinem Umfeld beim Essen sowieso sehr beobachtet werde, da ich lange an einer Essstörung litt bzw so eine Essstörung ja eigentlich im Kopf immer präsent ist. Solch gesunde Ernährung hilft mir, "Freude" am Essen zu haben, weil ich nunmal weiß, dass es gesund ist und ich hinterher kein schlechtes Gewissen habe, dass ich meinem Körper nun vielleicht nichts Gutes getan habe. Leider versteht die Gesellschaft, meine Gesellschaft, unter gesunder Ernährung in meinem Fall immer noch: essgestört! Und ich muss mich rechtfertigen... Schade eigentlich, dass so wenige Menschen sich für das interessieren, was sie essen...
Sabine
geschrieben am: Sonntag, 01. August, 22:41
eMail-Adresse hinterlegt
Diese Ernährungsumstellung - weltweit gelebt -ist die wunderbare Lösung für das Ende des Leides der "Nutztiere" in Massenhaltung. Ich freue mich darauf:)
Hiro Protago
geschrieben am: Freitag, 16. Juli, 09:55
eMail-Adresse hinterlegt
Leider ist der Mensch so oft voller Hader und Zweifel und allzugerne von seiner eigenen Erfahrungswelt übermäßig eingenommen.

Ihre Anmerkungen und Anregungen sind in jedem Fall eine Bereicherung und bis auf die Pulverchen und Döschen, die Sie hier verkaufen wirken Sie auch absolut seriös.

Ich weiß ein schwieriges Thema für so manchen Leser.. aber wie ist das genau mit der Darmreinigung? Warum sollen Ihre Mittel da helfen? Ich suche noch ebenso gute Erläuterungen dazu wie die zur Ernährung.

Ich kannte bisweilen die ärztliche Darmreinigung und die eigene mit Hilfe von Schlauch und Becher.. Hab es noch nicht gemacht, aber die die davon berichten meinen, jahrealte Ablagerungen werden dadurch entfernt usw usw. Das kann ich insoweit nachvollziehen, da ja dabei u.a. mit warmen Wasser gespült wird.. Inwieweit sind da ihre Pülverchen wirksam?

Viele Grüße aus Köln und danke für Ihren Beitrag im Web.

Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,

vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage, auf die wir gerne eingehen möchten.

Eine Hydro-Colon-Therapie, die bei einem Heilpraktiker oder Arzt durchgeführt wird, ist eine hervorragende Methode, den Dickdarm gründlich zu reinigen. Dabei sollte man darauf achten, dass für die Darmspülungen kein ungefiltertes Leitungswasser benutzt wird, dass während der Darmspülung Bauchmassagen durchgeführt werden und dass sowohl während als auch nach Abschluss der Therapie lebende Darmbakterienkulturen zum Aufbau der Darmflora eingenommen werden. Letzteres, weil durch häufige Darmspülungen zwar auch die unerwünschten, doch genauso die nützlichen Darmbakterien - falls überhaupt noch vorhanden - hinausgeschwemmt werden.

Dasselbe gilt für Einläufe, die man bei sich zu Hause durchführt. Allerdings wird sowohl bei der Hydro-Colon-Therapie als auch beim privaten Einlauf nur der Dickdarm gereinigt, während mit unseren Darmreinigungskuren der gesamte Verdauungstrakt gereinigt und von Ablagerungen und Giften befreit wird - wobei Einläufe dennoch auch hier ein wichtiger begleitender Bestandteil sind.

Unsere Darmreinigungskuren enthalten einerseits Bestandteile, die auch solche hartnäckigen Ablagerungen lösen, welche teilweise seit Jahrzehnten bestehen und so fest sind, dass sie - auch wenn sie im Dickdarm vorhanden sind - oft allein durch Einläufe gar nicht gelöst werden können. Oder aber, es müssen über einen langen Zeitraum sehr viele Einläufe verabreicht werden, was auf Dauer die Darmflora massiv beeinträchtigt und daher keine zufriedenstellende Lösung darstellt. Ablagerungen im Dünndarm aber werden durch Einläufe - wie oben erwähnt - natürlich nicht gelöst.

Weitere Bestandteile unserer Darmreinigungskuren binden Gifte in großen Mengen, so dass diese viel schneller und in einem viel kürzeren Zeitraum ausgeschieden werden können als das mit Einläufen allein der Fall wäre. Um zusätzlich den Körper bei der Ausscheidung von säurehaltigen Stoffwechselschlacken zu unterstützen und ihm wertvolle Mineralien zuzuführen, bieten wir die Darmreinigung auch in Kombination mit der basischen Sango Meeres Koralle an.

Selbstverständlich kann eine Darmreinigung auch ohne unsere "Pülverchen" durchgeführt werden, erfordert dann aber einen höheren persönlichen Einsatz des Einzelnen (eigene Herstellung der lebenden Darmbakterien, eigene Zusammenstellung der einzelnen Kur-Komponenten, was - wenn ohne "Pülverchen" - in einer Auswahl geeigneter Heilpflanzen resultieren würde etc. etc.), was vielen Menschen dann wieder zu aufwändig ist.

Bitte beachten Sie, dass wir bei der Auswahl unserer Produkte grundsätzlich auf höchste Qualität in Bezug auf deren Vollwertigkeit und Ganzheitlichkeit legen.

Herzliche Grüße nach Köln
Ihr ZDG-Team
Ilene
geschrieben am: Freitag, 18. Juni, 13:34
eMail-Adresse hinterlegt
Ich bin sehr fasziniert von dieser Internetseite.Auf meiner Arbeit reden meine Chefin und ich eigendlich fast täglich über gesunde Ernährung.Ich fange durch Sie seit einiger Zeit an mich sehr dafür zu begeistern und versuche immer sobald ich Zeit dafür habe,mich auf "guten" Interneseiten und bald auch Büchern zu erkundigen.Was mich auch sehr baff gemacht hat,war unter anderem ein Artikel aus der vorletzen Zeitung "Stern" über Produkte "Ohne Siegel",mit dem tpischen "BIO" Siegel,das man doch des öfteren in Rewe,Toom, etc findet,"BIO Land" und NATUR Land".Ich habe diesen Artikel und die Vergleiche der einzelnen Ketten mit begeisterung gelesen und habe mich noch zusätzlich im Internet erkundigt und musste mit entsetzen feststellen,dass das typische "BIO" gar nicht so Schadstofffrei ist,wie es einem immer in der Werbung gesagt wird.BIO enthält in den meisten Fällen genauso viel an Schadstoffen,Pflanzenschutzmittel usw wie ein Produkt ohne Siegel.Seitdem empfinde ich es als absolout wichtig,wirklich ökologische Produkte,vorallem Gemüse zu essen.Bei uns gibt es einen Laden,der mit BIOLAND ausgezeichnet ist und für ganz genaue ökologische Voraussetzungen steht.Klar ist das auch teuerer als das BIO im Supermarkt,ABER sollte ich mich selbst vergiften?Diese Inhaltsstoffe OHNE Siegel (und oft teilw. mit BIO,nicht nur Gemüse Obst,Fleisch etc)sind so gut wie ALLE hoch Krebserregend,Nervenschädigend/lähmend und Organschädigend.Soll ich mir das BEWUSST zumuten???Ich bin erst 20Jahre alt und höre manchmal von Leute mit denke ich viel mehr Lebenserfahrund so im alter zwischen 30 und 40,"Hach" so ne Pizza bringt uns doch nicht um,oder "Mein Baby bekam doch öftres Babynahrung ausem Glas und ist gesund".Ich denke das Wort gesund interpretiert jeder Mensch anders,ABER ich finde ich bin noch jung genug,um von jetzt an auf ökologische "SAUBERE" Produkte umzusteigen,und wenn ich das mein Lebenlang fortführe,meinen vll mal Kindern beibringe,schon wieder etwas gegen die sehr Wohl KRANKMACHENDE Lebensmittelindustrie positiv verändert habe.Denn sehr Wohl kann 1 Mensch etwas gegen den Verbrauch von Lebensemittel tun,vorallem für die vielen armen Tiere,die in Massenzuchthalung leben müssen.WIESO wird so etwas unterstützt nur weil das Fleisch vll 3€ günstiger ist?Würdet ihr euer Kind so aufwachsen lassen wollen?ich denke nicht.Ich bin vollkommen der Meinung,dass diese Internetseite sehr informativ und realistisch gestaltet ist,denn vieles kann man auch auf anderen Inernetseiten nachlesen und ich freue mich darauf noch mehr auf eurer Seite zu erfahren.Wenn man schon in so einem Abgasverseuchten Land lebt,und schon mit schlechter Luft zu tun hat,denke ich,sollte man wenigstens darauf achten, nicht noch Schadstoffe durch Lebensmittel aufzunehmen.Ich werde mein Gemüse,Obst,Fleisch,in Zukunft bei BIOLAD kaufen und bin beruhigt darüber,dass ich keine Krebserregenden Stoffe zu mir nehme.

Mfg,Daumen hoch!
Peter
geschrieben am: Donnerstag, 03. Juni, 16:27
eMail-Adresse hinterlegt
Ich wollte mal drauf hinweisen das schimpansen in freier wildbann bis 45 jahre alte werden, im zoo werden schimpansen 50 jahre alt, das widerlegt teilweise ihre feststellungen das die grünfutter ernährung ja so gesund sein soll, des weiteren verschweigen sie, das der mensch mensch seit 2,5 millionen jahren fleischfresser ist.
mfg

Zentrum der Gesundheit:
Guten Tag,
in vielen Zoos werden die Tiere mittlerweile relativ artgerecht ernährt. (In unserem Text "Gesunde Ernährung" wurde nichts Gegenteiliges erwähnt.) Menschenaffen erhalten daher auch im Zoo Pflanzennahrung in Form grüner Blätter. Ein Hauptgrund für die lange Lebensdauer im Zoo ist jedoch - wie bei jedem in Gefangenschaft gehaltenen Tier - das Fehlen jeglicher natürlicher Gefahrenquellen. Im Zoo gibt es keine natürlichen Feinde. Im Zoo gibt es keine Waldrodungen durch Menschen, die Lebensraum und damit Lebensgrundlagen zerstören. Im Zoo werden Rivalen und rivalisierende Gruppen getrennt gehalten, es gibt also selten Kämpfe und daher auch selten (tödliche) Verletzungen. Im Zoo gibt es außerdem eher selten klimabedingte Nahrungsknappheiten, was in der Natur durchaus vorkommen kann.

Der Mensch ist seit 2,5 Millionen Jahren Fleischfresser? Ja, natürlich ist er das - und das wurde im Text keinesfalls verschwiegen. Zur natürlichen Ernährung des Urzeitmenschen gehörten - wenn es ausreichend Pflanzen- und Früchtenahrung gab - etwa 2 Prozent Fleisch, und zwar in Form von Insekten, Maden und Aas. Vielleicht auch in Form von leicht erlegbaren Reptilien und jungen Säugetieren. In Notzeiten - wenn es klimabedingt wenig Pflanzen- und Früchtenahrung gab - war der Fleischverzehr sicher höher und man raffte sich u. U. auch zur Großwildjagd auf. Das hat aber nichts mit natürlicher und gesunder Ernährung zu tun. Es handelte sich um eine Strategie, mit der man einen kurzzeitigen Mangel an Pflanzen- und Früchtenahrung überleben konnte.

Wer in der heutigen Zeit in einem Industrieland mit ganzjähriger üppigster Lebensmittelversorgung glaubt, er müsse nach wie vor Notzeiten simulieren und MEHR Fleisch essen, der kann das natürlich gerne tun. Daher habe ich - den Tieren und der Umwelt zuliebe - im Text unter 4.2. auf gewisse Details hingewiesen, die man bei der Fleischbeschaffung beachten kann, wenn man auf höchstmögliche Qualität und auf möglichst tierfreundliche Haltung Wert legt.

Viele Grüße
karen
geschrieben am: Freitag, 28. Mai, 15:39
eMail-Adresse hinterlegt
Ich versuche mich auch weitgehend gesund zu ernähren. Achte darauf viel Obst zu essen, verzichte auf Frittiertes und Süßes.
Ich esse auch kein weißes Brot, dafür viel Vollkornbrot und halte das für sehr gesund und ich denke, dass jeder weiß, dass gerade die Ballaststoffe darin dem Darm guttun!
Ich denke auch, dass dieser Artikel sehr weit an der Realität vorbeigeht und auch Fisch durchaus nicht ungesund ist.

Ich denke eine gesunde Ernährung besteht daraus, den Ernährungsschwerpunkt zwar auf fettarme und natürliche Nahrung zu legen, jedoch Fleisch, Süßes und alles was noch so schmeckt in Maßen zu genießen. Denn alles andere macht die Ernährung doch ziemlich einseitig und seit wann ist das gesund?

Zentrum der Gesundheit:
Liebe Karen,
danke für Ihren Kommentar :-)
Sie haben natürlich ausgesprochen Recht damit, dass Ballaststoffe für den Darm von enormer Wichtigkeit sind. Ohne Ballaststoffe kann man nicht gesund sein. Doch warum sollte man zum Zwecke der Ballaststoffversorgung ausgerechnet hoch erhitzte Vollkornprodukte aus ungekeimtem Korn (HEVPUK) wählen? Warum sollte man das, wenn die Ballaststoffversorgung sehr viel gesünder gesichert werden könnte - also mit sehr viel mehr gesundheitlichen Vorteilen als HEVPUKs je bieten könnten und ohne all die Nachteile, die HEVPUKs automatisch mit sich bringen (Details waren im Text beschrieben)?

Viele Menschen sind der Ansicht, dass Informationen über eine Ernährung dieser Art "weit an der Realität vorbeigehen". Hier ist dann die Frage, von wessen Realität diese Menschen sprechen? Von ihrer eigenen? Von der Realität der meisten Menschen? Jenen Menschen, die das tun, was alle machen, weil "jeder doch weiß", dass es so richtig und vernünftig ist? Interessanterweise gibt es gleichzeitig immer mehr Menschen, die beweisen, dass die beschriebene Ernährungsform nicht nur äußerst realistisch und praktikabel ist, sondern auch enormen Spaß bereitet und wunderbar schmeckt. Der Trick dabei ist lediglich, eine gewisse Flexibilität und Experimentierfreude an den Tag zu legen - und der Wunsch, sich lebendig und gesund zu fühlen.

Sie finden, dass Fleisch und Süßigkeiten wohlschmeckend sind? Das zum Beispiel halte ich für sehr unrealistisch. Natürlich spreche ich von meiner Realität. Fleisch und Süßigkeiten (und ähnliche Produkte) schmecken normalerweise nur für denjenigen gut, der den unnatürlichen Geschmack gewürzten, gebratenen und gekochten Fleisches und den von konzentriertem Zucker liebt. Wer einige Wochen oder Monate beispielsweise ohne Zucker lebt und dann einen Eisbecher oder ein Stück Kuchen isst, wird - in den meisten Fällen - erleben, dass es ihm NICHT schmeckt. Erst wenn man sich - etwa, weil man nicht aus der Reihe fallen will - wieder daran gewöhnt, dann schmeckt es irgendwann wieder. Es handelt sich also um eine Art Sucht.

"Alles andere macht die Ernährung doch ziemlich einseitig und seit wann ist das gesund?", fragen Sie. Die Formulierung "alles andere" halte ich für sehr pauschal. Warum soll ausgerechnet die Ernährungsweise in den industrialisierten Ländern Europas besser als "alles andere" sein? Und was ist an der beschriebenen Ernährungsweise einseitig? Jemand, der sich schön brav ausgewogen und (angeblich) abwechslungsreich ernährt, so wie das von den Medien und der lieben DGE empfohlen wird, isst täglich - im besten Falle - drei Gemüsesorten, drei Obstsorten, Milchprodukte (meist aus Kuhmilch), Fleisch und Wurst und natürlich HEVPUKs (aus Weizen oder Roggen), Reis oder Kartoffeln.

Jemand, der die im Text beschriebene Ernährungsweise praktiziert, isst täglich zehn oder noch mehr verschiedene grüne Blattgemüse, dazu einige Sorten an Frucht- und Knollengemüse sowie an Keimlingen. Statt den üblichen eher nährwertarmen HEVPUKs gibt es Brot aus Keimlingen aller Art z. B. dem vitalstoffreichen Ur-Roggen, Einkorn, Emmer, Dinkel, Kamut,... Dazu Nussmilch (aus vielerlei Nüssen und Samen), grüne Smoothies, Rohkosttorten (die in zwanzig Minuten zubereitet sind) und gelegentlich Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, etc.

So ertappe ich mich tatsächlich oft bei der Frage, wie die "Normalesser" mit ihrer einseitigen Kost glücklich und zufrieden sein können. Ich frage mich, wie sie die zuckrig-fetten Kuchen und Süßigkeiten in ihre armen Körper stopfen können, wie sie Milch, Käse, Fleisch - die es heute allesamt fast nur noch in miserabelster Qualität gibt - essen können, ohne dass es ihnen übel wird, wie sie ein Leben leben können, ohne all die leckeren Herrlichkeiten, die ein wirklich natürlicher Esser täglich auf dem Teller hat. So sind die Realitäten eben verschieden...

Solange Sie sich mit dem Inhalt des Textes "Gesunde Ernährung" nicht positiv angesprochen fühlen, solange Sie tief in Ihrem Innern nicht den Kick spüren, es einfach einmal auszuprobieren, dann bleiben Sie bei der Ernährung, mit der Sie sich persönlich wohlfühlen. Sollten Sie sich eines Tages nicht mehr wohlfühlen, erinnern Sie sich einfach an den Text und vielleicht möchten Sie dann ja doch mit dieser Art der Ernährung loslegen.
Ganz herzliche Grüße
Theresia Hirschbeck
geschrieben am: Mittwoch, 26. Mai, 00:51
eMail-Adresse hinterlegt
Also erst mal muss ich sagen, dass ich sehr begeistert bin, ganz allgemein von der Seite.

Ich wusste überhaupt nicht, dass es Menschen gibt, die sich fast genauso wie ich ernähren und ziemlich denken und bestätigen, was ich eher intuitiv gemacht habe.
Wenn Leute bemerken, wie überdurchschnittlich viel Obst, va Äpfel, ich esse, oder auch rohes Gemüse, dann werde ich stets etwas merkwürdig angesehn, im Sinne von "die hat doch eine Essstörung". (Ich habe vor ca 2 Jahren begonnen, nur noch zu essen, worauf ich Lust habe und was von der Industrie nicht bereits verarbeitet wurde. Gründe hatte ich dafür eigentlich keine, es war aber fast wie so ein Ausbruch/ Durchbruch. Der Nebeneffekt war aber ein relatib großer Gewichtsverlust, obwohl ich immer schlank war) Selbst meine ehemalige Hausärztin meinte, ich solle in Behandlung gehen. Das war auch ihre Meinung, nachdem sie mein Blutbild untersucht hat und festgestellt hat, dass ich von keinem Vitamin oder Mineralstoff einen Mangel habe.
Dass man gleich auf Esstörung kommt, liegt wohl daran, dass ich sehr untergewichtig geworden bin, aber hey, ich fühle mich unglaublich wohl und so viel freier als früher, hungere nie, bin fit, etc.
Dennoch, bei 1,76m 47kg dürfte unumstritten zu wenig sein, oder doch nicht?
Außerdem frage ich mich, ob es wirklich schlecht ist, Kartoffeln und Getreide zu essen. Zumindest, wenn ich auf Kinder sehe. Sind Kinder nicht genau dann gesund, wenn sie pausbackig sind und so? Und können sie das denn werden, wenn sie das essen, was Schimpansen zu sich nehmen? (ehrlich gesagt, ich habe nie Appetit auf Getreide, aber na ja, ich bin auch irgendwie "seltsam")

Und dann habe ich noch eine Frage: Angenommen, man isst wirklich nur die optimalen Produkte außer tierisches, aber eben auch nichts mit Soja und Getreide, fehlt dann auf die Dauer nicht irgendein Vitamin? Mir wurde jedenfalls gesagt, dass das der Fall ist.
Aber ich bin kein Fan von erhitzem Fleisch und rohes Fleisch ist, glaube ich, auch nicht sehr empfehlenswert.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Theresia,
vielen Dank für Ihren Kommentar :-)

Ihr Wohlgefühl ist Beweis genug dafür, dass die Richtung, die Sie eingeschlagen haben, definitiv richtig ist. Dazu brauchen Sie auch keine Tests von Ärzten, die Sie nur verunsichern möchten. Achten Sie auf Ihr eigenes Gefühl. Vertrauen Sie Ihrem Körper. Achten Sie darüber hinaus auch auf eine sorgfältige Auswahl Ihrer Lebensmittel. Nicht, weil Sie Getreide, Fleisch und Milchprodukte kompensieren müssten, wie es so oft heißt, sondern einfach, weil die Qualität der heutigen Lebensmittel nicht mehr optimal ist. (Leute, die "normal" essen, müssten sich über Vitamin- und Mineralstoffmangel und außerdem noch über Eiweißüberschuss viel eher Sorgen machen als Sie!)

Beispiel Äpfel: Statt Grannys oder Golden Delicious aus dem Supermarkt, besorgen Sie sich alte Apfelsorten (Elstar, Boskoop, Goldparmäne, etc.) aus dem Bioladen oder direkt vom Bauern. Statt Kopf- oder Eissalat wählen Sie Endiviensalat, Chicoree und im Winter Zuckerhutsalat. Alte Gemüse- und Obstsorten sind grundsätzlich noch sehr viel vitalstoffreicher als moderne Sorten. Essen Sie besonders viel grünes Blattgemüse, am besten in Form von grünen Smoothies. Der Mangel an grünem Blattgemüse ist oft ein Grund dafür, dass viele Veganer oder Rohköstler ständig abnehmen. Bauen Sie Wildpflanzen und viele Kräuter in Ihre Ernährung ein. Bevor Sie sich zu Getreide zwingen (weil Sie glauben, dort wäre irgendein Stoff enthalten, der Ihnen fehlen könnte), essen Sie Hirse und Quinoa. Die Vitalstoffe, die in diesen beiden Lebensmitteln enthalten sind, kann Ihnen kein modernes Zuchtgetreide liefern. Außerdem sind sie glutenfrei und übersäuern nicht. Getreide nützt nur in einer Form: Sprossen oder Gras. Aus Sprossen können Sie auch "Brot" machen (siehe Artikel "Brot aus Keimlingen"). Aus sämtlichen anderen Samen lassen sich ebenfalls Sprossen ziehen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hanf, Radieschen, Brokkoli, etc.). Nutzen Sie diese Powerpakete.

Pausbäckige Kinder mit "süßen" Speckfalten am ganzen Körper entsprechen dem allgemeinen Bild eines gesunden Kindes. Genau diese Kinder sind es dann, die schon in der Grundschule wegen ihrer Pummeligkeit ausgelacht werden und im Abseits stehen. Genau diese Kinder sind es, die kein gesundes Sättigungsgefühl mehr haben und alles in sich stopfen, was sie in die Finger kriegen - und das noch im Erwachsenenalter. Kinder, die mit naturbelassener Nahrung aufwachsen, sind schlank, sportlich und - auch ohne die mit Karottengläschen angefütterten und orangerot gefärbten Backen - wunderschön.

Was könnten Ihnen Sojaprodukte liefern? Sie sind - abgesehen von Sojasprossen - stark industriell verarbeitet und mittlerweile entdeckt man immer mehr negative Auswirkungen derselben. Ihr Körper weiß ganz genau, warum er solche Produkte ablehnt. Hören Sie auf ihn!

Herzliche Grüße
Jule
geschrieben am: Montag, 17. Mai, 20:54
eMail-Adresse hinterlegt
Also, ich habe mich in letzter Zeit sehr viel mit der Ernährung beschäftigt, bin heute auf diesen Artikel gestoßen. Seit ca 1 1/2 Jahren esse ich kein Fleisch mehr, habe aber jetzt widerstrebend begonnen wieder einmal die Woche ein Fleischgericht zu essen, da meine Eisenwerte sehr schlecht waren bzw. auch noch sind. Ich habe schon vieles ausprobiert, um mich fit und gut zu fühlen. Ich finde diesen Artikel nicht so gut, wie fast alle Kommentatoren. Zu beachten ist auf alle Fälle der Fakt, dass (wenn wir beim Vergleich zum Schimpansen bleiben, der genetisch mit dem Menschen zu fast 98 % übereinstimmt und von dem man wirklich Parallelen zum Menschen ziehen kann) wir vom wahrscheinlich vom Schimpansen abstammen oder die selben Vorfahren haben. Allerdings bewegt sich der Schimpanse auch viel mehr, als der Mensch das tut. Das ist auf alle Fälle wichtig!!! Kein Mensch fühlt sich gesund und gut, wenn er sich nicht bewegt. Und leider ist es so, dass man wohl oder übel ca 50 % des Tages sitzt. Sicher ist es richtig, dass zu viel Fleisch, zu viel tierisches Eiweiß verzehrt wird. Aber der Körper, egal ob vom Schimpansen oder vom Menschen hat Instinkte. Der Mensch hat seine Instinkte NICHT abgelegt, das geht gar nicht. Er hat sie bloß verändert. Wir essen bittere Sachen z.B. nicht gern, weil wir intuitiv wissen, dass sie womöglich Gifte enthalten. Deswegen verstehe ich nicht, warum wir nicht etwas essen sollten, was wir lecker finden. Der Schimpanse verzehrt sein Fleisch auch roh. Soll das der Mensch auch machen? Ich finde es durchaus richtig, dass wir mehr chemiefreie und biologisch angebaute bzw. produzierte Nahrungsmittel zu uns nehmen sollten, aber eine Ernährung auf dieser Basis nicht umsetzbar ist. Wichtig ist, dass wir auf Ausgewogenheit in der Ernährung UND in der Tagesgestaltung achten. Sojaprodukte kann ich nicht empfehlen, da sie bei weitem nicht so gut sind, wie immer behauptet wird. Für Sojafelder wird wertvolle Regenwaldfläche gerodet, Soja reist auch hunderte Kilometer bis es verzehrt wird und wird ebenso industriell verarbeitet, wieKartoffeln zu Kartoffelchips oder Rohmilch zu H-Milch. Ich bin gern offen für eine Diskussion, da mir das Thema gesunde Ernährung sehr wichtig ist.

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Jule,
danke sehr für Ihren Kommentar. Ich stimme Ihnen absolut zu, dass Bewegung - wenn man gesund bleiben oder werden möchte - einer der wichtigsten Aspekte ist. Schimpansen sind teilweise recht aktiv, sitzen aber auch oft stundenlang in den Bäumen und essen oder widmen sich der gegenseitigen Körperpflege. Das Bewegungspensum eines Schimpansen zu erreichen dürfte daher wohl nicht unmöglich sein.

Allerdings wollte ich mit meinem Artikel nicht darauf hinweisen, dass wir jetzt umgehend ein Leben wie das eines Schimpansen führen sollten. Meine Idee war eher, dass wir von den Schimpansen einiges lernen könnten. Bevor wir uns wie ein Löwe ernähren (Fleisch) oder wie ein Vogel (Körner) oder womöglich wie eine Kalb (Milchprodukte), erschien es mir sinnvoller, die Ernährung des (sehr gesunden) Schimpansen - als unserem nächsten Verwandten im Tierreich - näher zu betrachten und wichtige Punkte davon in die Menschenernährung zu integrieren. Ratschläge wie "sich vollwertig" oder "sich ausgewogen" zu ernähren, finden wir an jeder Straßenecke. Wem eine "vollwertige" und "ausgewogene" Ernährung hilft, gesund zu bleiben und zu werden, der muss natürlich nicht weiter suchen. Für alle, die aber nach wie vor auf der Suche nach mehr Gesundheit und Wohlbefinden sind, möchte ich mit meinen Texten Ideen und Anregungen für eigene Experimente und eigene Gedanken liefern.

Gerade in einer Eisenmangelsituation ist die Konzentration auf grüne Blattgemüse übrigens ausschlaggebend und führt innerhalb kürzester Zeit zu hervorragenden Eisenwerten. Wer grüne Blattgemüse (noch) nicht so gerne mag, kann sie in Form von grünen Smoothies (bitte nach "Green Smoothies" googeln) auf einfache und leckere Weise genießen.

Ich bin tatsächlich der Meinung, dass der Mensch einen Großteil seiner Ernährungsinstinkte verloren hat. Sicher wurde er mit ihnen geboren. Dann aber bekommt er schon im Kleinkindalter die heute übliche Kost und - selbst wenn er sie anfangs ausspuckt - gewöhnt er sich daran. Später dann guckt sich das Kind von den Erwachsenen ab, was diese essen und ahmt sie nach. Das "Nachahmen der Erwachsenen" ist im Tierreich ebenfalls üblich und normalerweise Garantie für richtiges Verhalten und gesunde artgerechte Ernährung. Beim Menschen gilt das aber nicht. Denn was sehen Kinder auf den Tellern der meisten Erwachsenen? Kuchen, Marmeladebrote, Pasta, Pizza, Fertiggerichte, Süßigkeiten etc. Daran orientieren sie sich. Und genau das, was wir von Kindheit an bekommen, finden wir lecker - ob es nun richtig und gesund für uns ist oder nicht.

Bitterstoffe weisen ganz sicher nicht auf Gifte hin. Im Gegenteil, Bitterstoffe erfüllen in unserem Körper wunderbare reinigende und unterstützende sowie heilende Funktionen. Wer die übliche moderne Menschennahrung gewöhnt ist, findet bittere Salate und Blattgemüse entsetzlich. Das liegt aber nicht daran, dass hier ein Instinkt anzeigt, bitter sei giftig, sondern eher daran, dass der Gaumen eines solchen Menschen vollkommen auf süß, salzig und Geschmacksverstärker getrimmt ist. (Wirklich giftige Pflanzen schmecken übrigens vollkommen ungenießbar - und nicht einfach nur bitter).

Wer sich eine Weile von naturbelassener Nahrung ernährt, spürt plötzlich, wie sehr sich der Körper nach Bitterstoffen sehnt und merkt, dass all die Reizstoffe in der üblichen Ernährung (Salz, Zucker, Geschmacksverstärker, Gewürze etc.) dazu führten, dass wir - zugunsten eines ständigen Gaumenkitzels - die wirklichen Bedürfnisse unseres Körpers unterdrückt haben.

Ich möchte nun niemandem den Verzehr von Fleisch nahelegen, allerdings frage ich mich, warum sich so viele Fleischesser derart gegen einen Rohverzehr desselbigen sträuben. Ist hier nicht wieder die allgegenwärtige Gewohnheit und Erziehung im Spiel? Wer bei den Eskimos aufgewachsen ist, der isst mit Begeisterung rohes Fleisch oder rohen Fisch. Wer bei einem Naturstamm in Afrika aufwächst, für den sind gewisse Insekten und Maden ein ganz normaler Bestandteil der täglichen Mahlzeiten. Warum also erst das Fleisch erhitzen? Die darin enthaltenen Nährstoffe werden dadurch stark reduziert, die Proteine - auf die soviel Wert gelegt wird - denaturiert und schwer verdaulich. Warum Fleisch und Fisch also nicht roh essen? Warum es nicht wie bei den Eskimos beispielsweise gedörrt essen?

Sojaprodukte sind in der Tat auf Dauer nicht empfehlenswert, daher erwähnte ich sie lediglich als vorübergehende Lösung in der Umstellungsphase. Wer jedoch Fleisch, Eier und Milchprodukte isst, sorgt für einen noch viel höheren Verbrauch an Soja als der Vegetarier, der ein- oder zweimal wöchentlich einen Sojaburger zu sich nimmt. Soja wird bekanntlich hauptsächlich für Viehfutter angebaut. Es dürfte - nach meinem aktuellen Kenntnisstand - kaum noch Nutztiere geben (auch nicht im Bio-Bereich), die ohne Soja ernährt werden.

Liebe Grüße
bernd katzmarczyk
geschrieben am: Montag, 19. April, 11:19
eMail-Adresse hinterlegt
ich bin ein großer fan von gesudner ernährung und vieles von dem was heir geschrieben steht ist wirklich interessant und hilft für eine gesunde ernährung. aber vieles von dem widerspricht auch der evolution. das leben verändert sich und passt sich an die umstände an. fleisch ist für den menschen ein wichtiger bestandteil seiner ernährung. auch milch.und was soja produkte angeht, so werden diese auch in fabriken hergestellt oder hat schon mal jemand sojabratlinge vom baum gepflückt oder sojamilch gemolken? jede fabrikherstellung ist ein gesundheitliches risiko. wer auf naturprodukte zurückgreift, gemüse, fisch, fleisch usw. das seinem ökologischem ursprung entspricht trifft die beste wahl in der ernährung.
mimi nakasch
geschrieben am: Dienstag, 13. April, 20:50
eMail-Adresse hinterlegt
wahnsinn,wie unwissend und gleichgültig unsere gesellschaft sich ernährt und lebt!!
Nici
geschrieben am: Sonntag, 21. März, 21:06
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo!
Können Keimlinge mit Obst zusammen gegessen werden? Ich habe sie sonst immer zum Salat gegessen. Und wie häufig sollte man Hülsenfrüchte oder Brot/Kohlenhydrate essen? Ich ernähre mich fast nur von Obst und Gemüse und bin unsicher, ob mir dann Stoffe wie Eiweiß fehlen.
Michael B.
geschrieben am: Mittwoch, 03. März, 13:05

eMail-Adresse hinterlegt
Echt super Gesundheitstipps dabei. Vorallem merkt man nach so einem Artikel doch recht schnell, wieviel man alles falsch machen kann bzw. wieviele es jeden Tag falsch tun...
Vera
geschrieben am: Donnerstag, 26. November 2009, 14:18
eMail-Adresse hinterlegt
Okay... ich dachte bis vor kurzem, dass das beste Frühstück aus Müsli, Joghurt und Früchten (ja, auch aus Äpfeln und Orangen) besteht. Für mich ist es das Beste, was ich morgens zu mir nehmen kann und ich frage mich, wie weit es die Wissenschaft noch treibt, dass man bestimmte Lebensmittel nicht mit anderen einnehmen sollte und ständig am Rechnen ist, was man wann essen darf. Das ist doch Quatsch. Solange man nicht zu viel Süßes isst sowie Obst, Gemüse und Vollkorn bevorzugt, dann ist das doch okay. Wer plant denn seinen Tag nach diesen "darmentlastenden" Regeln?? Es geht doch darum, zu leben! Für mich ist dieser Artikel an der Realität vorbeigeschrammt. Tut mir leid.
peter
geschrieben am: Samstag, 10. Januar 2009, 23:50
eMail-Adresse hinterlegt
hy
also mal ne frage aber ihr schreibt hier steinsals is sehr gut doch geh ich extra immer ins reform haus und kauf mir ursteinsalz is das dass was sie meinen ???
weil es kein flour endhält und am wichtigsten unraffineriert is

Zentrum der Gesundheit

Ursalz ist das richtige - gesunde - Salz
Roland Schröder
geschrieben am: Donnerstag, 17. April 2008, 23:40
eMail-Adresse hinterlegt
Gesunde Ernährung: Darmpilze durch Getreide oder Gemüse mit sauren Früchten:
Ein Müsli sollte daher niemals saure Früchte enthalten. Dazu zählen auch Äpfel! Fruchtsäurearme Früchte passen hingegen viel eher zum Vollkorngetreide.

Sicherlich kennen auch Sie das bekannte "Bircher Müsli", das unter anderem auch auf vielen Ernährungsseiten und von Ernährungsberatern als guten Start in den Tag angepriesen wird. Und zwar mit dem zum originalen Rezept gehörenden geriebenem Apfel. Das widerspricht allerdings jetzt ganz dem, was Sie hier in dem Artiel raten. Was ist denn nun richtig?

Zentrum der Gesundheit:
Bei den Ernährungsempfehlungen scheiden sich bekanntlich die Geister...

Wenn wir ausschließlich über den Apfel sprechen, so ist es sicher richtig, dass er in der geriebenen Form deutlich leichter verstoffwechselt wird.

Schaut man sich jedoch die komplette Zutatenliste an, so kann ich dieses Müsli sicher nicht uneingeschränkt empfehlen.

Damit eine optimale Ernährungsempfehlung gegeben werden kann, muss ohnehin immer der Mensch in seiner Ganzheit (physische und psychische Verfassung) berücksichtigt werden.

Iris Muthmann
Geschäftsführerin
Sabine R.
geschrieben am: Mittwoch, 19. März 2008, 01:45
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe gestern beschlossen eine Darmsanierung vorzunehmen und habe dementsprechend bereits bei Ihnen eine Bestellung vorgenommen. Ich würde gern meine Kinder (2,4 10 J.) mitbehandeln. Welche Produkte bzw. welche Kur könnten Sie mir empfehlen? Diesen Winter haben wir alle ständig unter Infekten, besonders aber an Magen-Darm-Erkrankungen gelitten, was immer noch nicht in Ordnung ist. Ich habe etwas Sorge, wenn ich meine Kinder Ihrer vorgeschlagenen Diät unterziehe, dass sie abnehmen würden, was sie gar nicht gebrauchen könnten. Davon abgesehen, würden sie kaum vier Wochen lang auf Milchprodukte verzichten können. Haben Sie einen Rat für mich, wie ich am sinnvollsten vorgehen könnte?
Vielen Dank im voraus.

Zentrum der Gesundheit:

Das Magen-Darmsystem Ihrer Kinder können Sie hervorragend und vollkommen problemlos mit folgendem Produkt aufbauen:

Das Darmfit baut die Darmflora mit 16 verschiedenen Bakterienstämmen auf, aber es geht noch weit über den Aufbau hinaus: Es bringt das gesamte Magen-Darmsystem wieder ins Gleichgewicht.
Wir haben bereits ganz wunderbare Erfahrungen bei Kindern sammeln dürfen, auch ohne dass die Ernährung grundlegend verändert wurde.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne unter: 07261 - 979800 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Gottfried Huber
geschrieben am: Mittwoch, 06. Februar 2008, 11:02
eMail-Adresse hinterlegt
Es gibt hier einige ganz ausgezeichnete Artikel, die manches besser verstehen lassen. Schade, dass der prinzipiell gute Artikel über Krebs auf die entsprechend notwendigen Schlußfolgerungen verzichtet.
Gisela Otto
geschrieben am: Montag, 21. Januar 2008, 19:46
eMail-Adresse hinterlegt
Ich leide an einer chronischen pankreatitis und Ösophagitis,nehme Nexium und Pankreatin.Wie kann ich mich am besten ernähren.



Ihr Name *
Ihre Email-Adresse *
Homepage
Kommentar *