Die richtige Ernährung


Bei einer gesunden Ernährung kommt es auf wichtige Regeln an die man beachten sollte. Egal wie gesund man sich ernährt, richtig kombiniert erweckt dies ungeahnte Heilkräfte. Bei chronischen Krankheiten wie Arthritis, Bluthochdruck, Migräne oder Diabetes spielt Ernährung eine essentielle Rolle.

x

Gesunde Ernährung

Veröffentlichung am 22.09.2006 / Aktualisierung am 17.07.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit großen Einfluss auf seine Gesundheit. Nur weiß eigentlich keiner so genau, was gesunde Ernährung in Wirklichkeit ist. Und gleichzeitig werden immer wieder dieselben zwei Ammenmärchen erzählt: Erstens die übliche Ernährung sei ideal für den Menschen oder gar zweitens, nämlich dass Ernährung mit Gesundheit nicht viel zu tun habe.

Gesunde Ernährung © monticellllo - Fotolia.com

Keine Gesundheit ohne gesunde Ernährung

Der weit verbreitete schlechte Gesundheitszustand der Menschen zeigt aber das genaue Gegenteil, nämlich, dass erstens die übliche Ernährung offenbar doch nicht ideal ist und dass zweitens vollständige Gesundheit ohne eine gesunde Ernährung so gut wie unmöglich ist. Was aber ist gesunde Ernährung nun tatsächlich?

1. Wie findet man heraus, was gesunde Ernährung wirklich ist?

Nun gibt es bekanntlich eine Menge unterschiedlichster Ernährungsarten und Diätformen, die als aussergewöhnlich gesund oder gar als heilkräftig bezeichnet werden. Die Blutgruppendiät, die Glyx-Diät, die metabolische Diät, die Ernährung nach Fit for Life, die Ayurvedische Ernährungsweise, die Trennkost, die Ernährung nach den 5 Elementen, die vegane Ernährung und unendlich viele mehr.

Gesund essen - Denken Sie nach

Wollten Sie herausfinden, welche dieser existierenden Ernährungsformen nun die einzig richtige ist, dann würden Sie dieses und mindestens zehn weitere Leben allein mit dem Studium derselben verbringen. Doch letztendlich wüssten Sie noch immer nicht, welche Ernährungsweise richtig und vor allen Dingen gesund ist.

Im Grunde müssen Sie zwei Dinge tun, um herauszufinden, was gesunde Ernährung ist. Erstens ein Weilchen nachdenken. Und zweitens sollten Sie das ganz objektiv tun. Vergessen Sie dabei Ihre persönlichen kulinarischen Vorlieben, vergessen Sie Ihre Gewohnheiten und vor allem vergessen Sie alles (oder wenigstens das meiste), was Sie bisher über Ernährung gelesen und gehört haben. Gesund essen sollte jeder, der gesund bleiben oder werden will, als oberste Priorität ansehen.

1.1 Was bedeutet "gesunde Ernährung"?

Gesunde Ernährung ist die optimale Ernährungsweise. Eine Ernährungsweise, die dem Organismus das gibt, was er braucht. Eine Ernährungsweise, mit der man – wenn man krank ist – gesund wird und – wenn man gesund ist – dauerhaft gesund bleibt. Diese Ernährungsweise möchte ich Ihnen hier beschreiben – und zwar kompromisslos.

Kompromisse gehen Sie sicher früher oder später selber ein. Wenn Sie klug sind, jedoch nur in einem Masse, den Ihr Körper in seinem Gesundheitszustand auch verkraften kann.

Solange Sie aber nicht wissen, was wirklich gesunde Ernährung ist, weil Sie von allen Seiten immerfort mit Kompromissen oder sogar falschen Behauptungen abgespeist werden, dann können Sie auch nicht entscheiden, inwieweit Sie sich an die Regeln wirklich gesunder Ernährung halten und inwieweit Sie sich davon entfernen möchten.

1.2 Gäbe es dieses Produkt ohne die Lebensmittelindustrie?

Die einfachste Methode, um zu entscheiden, ob dieses oder jenes Lebensmittel und ob diese oder jene Zubereitungsart zu einer gesunden Ernährung gehört, besteht darin, sich zu überlegen, ob es dieses oder jenes Produkt ohne die Hilfe der Lebensmittelindustrie geben würde. Wenn nein, dann wird es gemieden oder so zubereitet, dass es gesund wird.

Nehmen wir beispielsweise Chips aus Kartoffeln. Hier fällt die Entscheidung nicht sehr schwer. Chips werden industriell hergestellt.

Wenn man Glück hat, handelt es sich um Kartoffelscheiben, oft genug jedoch um Kartoffelpulver, das in Scheibenform gepresst mit billigem Fett frittiert, mit Farbstoffen „verschönert“ und mit Geschmacksverstärkern versetzt wurde.

Kartoffelchips, wie sie im Supermarkt verkauft werden, gäbe es ohne die Lebensmittelindustrie nicht, weshalb sie auch nicht zu einer gesunden Ernährung gehören.

Wenn Sie jedoch biologisch angebaute Kartoffeln in Scheiben schneiden und bei niedrigen Temperaturen selbst trocknen oder im Backofen backen, anschliessend mit hochwertigem Pflanzenöl (siehe Gesunde Fette) beträufeln, mit Kristallsalz, Paprikapulver und Kräutern würzen und frisch verzehren, dann können diese Kartoffelchips "Marke Eigenbau" Bestandteil einer gesunden Ernährung sein.

Besonders hilfreich ist es auch, wenn wir zur Entscheidung, was nun zu gesunder Ernährung gehört und was nicht unsere nächsten Verwandten aus dem Tierreich – die Schimpansen – zu Rate ziehen.

1.3 Tiere wissen instinktiv, was gesunde Ernährung ist

Viele Menschen vergleichen sich ungern mit Tieren. Doch während Affen und mit ihnen alle anderen Tiere, instinktiv wissen, was ihre richtige und gesunde Ernährung ist, wissen Menschen das schon längst nicht mehr. Sie haben ihren Instinkt für gesunde Ernährung verloren.

Im Tierreich gibt es übrigens - soweit wir Menschen das beurteilen können – keine ernährungs-wissenschaftlich tätigen Individuen. Jedes Tier ernährt sich seiner Art und seiner Veranlagung entsprechend, ohne dazu irgendeinen Experten konsultieren zu müssen.

So wurde bislang noch kein Bussard gesichtet, der früchteschmausend im Apfelbaum sass. Auch fehlen Augenzeugenberichte, nach denen Wölfe äsend über Wiesen streifen.

Jedes Tier bleibt der natürlichen Nahrung seiner Art treu. Dass es sich dabei gleichzeitig um gesunde Ernährung handeln muss, zeigt der – bei reichem Nahrungsangebot – tadellose Gesundheitszustand dieser Tiere.

Bei wildlebenden Tieren konnte bislang keine einzige der typischen Zivilisationskrankheiten diagnostiziert werden, mit denen sich der Mensch herumärgern muss. Es gibt weder übergewichtige Löwen noch Wölfe mit kariösem Gebiss und auch keine Kaninchen mit Heuschnupfen.

1.4 Ist der Mensch ein Allesfresser?

Offenbar zeigt uns der Körperbau eines Wesens ganz genau, was seine artgerechte und gesunde Ernährung ist. Wenn wir jetzt den Menschen näher betrachten, dann kann er selbstverständlich seinen Appetit auf tierisches Eiweiss ohne grosse Probleme mit knackigen Käfern und fetten Maden stillen.

Für die Jagd auf Nieder- oder gar auf Grosswild fehlt ihm jedoch das nötige natürliche Equipment. Er hat weder den dafür nötigen Geruchsinn noch kann er die erforderliche Geschwindigkeit erreichen. Er sieht nachts nicht sonderlich gut und hat nicht einmal eine spitze Schnauze mit Reisszähnen drin.

Er ist also kein ausgesprochener Fleischfresser wie der Wolf, der in grossen Sätzen sein Mittagessen verfolgen, ihm schliesslich in den Nacken springen und es mit einem gezielten Genickbiss niederstrecken kann. Darin stimmen die meisten Menschen mit überein.

Geliebte Gewohnheiten werden ungern aufgegeben

Die Menschen möchten scheinbar eher ein Allesfresser, wie etwa das Schwein sein. Wenn man ihren täglichen Speiseplan betrachtet wird dies sehr deutlich. Sie möchten von ihren geliebten Ernährungsgewohnheiten kein Stück abrücken und halten sich daher krampfhaft an der Vorstellung fest, sie seien nun einmal ein Allesfresser. Doch wurden diese selbst ernannten Allesfresser nicht als Allesfresser geboren, also von der Natur nicht zum Allesfresser bestimmt.

Schweine frassen blutigen Lazarett-Abfall

Verwunderlich, dass es an dieser Stelle den Menschen auch nichts auszumachen scheint, sich selbst mit dem Schwein ins selbe Boot zu setzen. Schweine, die man zur Fleischversorgung von Lazaretten hielt, bekamen in Kriegszeiten – quasi zur Futtereinsparung - die mit Blut und Eiter voll gesaugten Verbände verfüttert. Sie frassen sie begeistert. Möchten Sie noch immer ein Allesfresser wie das Schwein sein?

Warum suchen wir uns – um herauszufinden, aus was die natürliche und gesunde Ernährung des Menschen zu bestehen hat – nicht lieber ein Tier aus, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Menschen hat. Zwar hat der Mensch kein Ganzkörperfell und kein rundes Schnäuzchen, dennoch ähnelt er – zumindest in den meisten Fällen – einem Schimpansen deutlich mehr als einem Schwein.

Die Verdauungsorgane eines Schimpansen sind identisch mit den unseren. Unser Gebiss ähnelt keinem anderen Säugetiergebiss so sehr wie dem des Schimpansen. Wir können also davon ausgehen, dass die Ernährung des Schimpansen für uns deutlich geeigneter ist als diejenige eines Wolfes oder eines Schweines.

1.5 Was frisst der Schimpanse? Und was bedeutet das für uns Menschen?

Ein wildlebender Schimpanse ernährt sich insbesondere von zwei Hauptnahrungsmitteln. Zu 50 Prozent von Wildfrüchten und zu etwa 40 Prozent von Blättern, Wildpflanzen und Blüten. Die übrigen 10 Prozent bestehen zum Grossteil aus Samen, Rinden und Pflanzenmark und zu einem sehr kleinen Teil aus Insekten, Eiern und kleinen Säugetieren.

Übersetzt man die Schimpansennahrung nun in Menschennahrung, dann ergibt das die folgende Zusammensetzung:

  • 50 Prozent Früchte
  • 40 Prozent Grünes Blattgemüse, Kräuter und Wildpflanzen
  • 8 Prozent Nüsse und Ölsaaten
  • 2 Prozent Fleisch

Vermissen Sie etwas?

1.6 Die zwei Grundnahrungsmittel des Menschen

Natürlich trinken Schimpansen kein Bier, falls es das war, was Ihnen als erstes einfiel. Auch Kaffee und Schokolade fehlen. Doch geht es an dieser Stelle in erster Linie um zwei sog. Grundnahrungsmittel des modernen Menschen, die in der gesunden Ernährung des Schimpansen vollkommen fehlen.

Zwei Grundnahrungsmittel, mit deren Erzeugung sich ein Grossteil aller weltweit tätigen Landwirte befasst. Schimpansen essen kein Getreide und trinken keine (Kuh-)Milch. Sie essen also weder Brot, Kuchen, Nudeln, Pizza, Kekse, Frühstücksflocken etc. noch Käse, Sahne, Butter, Pudding, Joghurt etc. Und Fleisch, mit dessen Zucht und Verarbeitung sich in der Menschenwelt ein weiterer Grossteil der Landwirte abmüht, wird nur in sehr kleinen Mengen verzehrt.

1.7 Warum die Blutgruppendiät Ihren Gesundheitszustand verbessert

Falls Sie jemals von der Blutgruppendiät gehört haben, wissen Sie auch jetzt, warum sich so viele Menschen damit besser fühlen als zuvor. Ganz einfach: Je nach Blutgruppe soll man entweder Milchprodukte oder Produkte aus Weizen oder solche aus Fleisch oder gar zwei dieser Lebensmittelgruppen meiden.

Wer das macht, erfährt bald eine deutliche Besserung seines Gesundheitszustandes. Das ist ganz logisch, weil er ja plötzlich etwas nicht mehr isst, das gar nicht zur gesunden Ernährung des Menschen gehört hatte und stattdessen viel Obst und Gemüse empfohlen bekam. Würden Sie bei noch mehr Obst und Gemüse künftig alle drei Gruppen, also Milch, Fleisch und Weizen links liegen lassen, dann würden Sie sich – übrigens völlig einerlei, welcher Blutgruppe Sie nun angehören – noch viel besser fühlen.

2. Warum gehört Getreide nicht zur gesunden Ernährung des Menschen?

Getreide gehört zwar schon seit etwa 10.000 Jahren zur Ernährung des Menschen, doch wird es allein durch diesen Zeitfaktor nicht automatisch zu einem gesunden Bestandteil der Ernährung. Betrachtet man ausserdem jene Zeitspanne in der Geschichte des Menschen, die er ohne Getreide zugebracht hat (etwa 2,5 Millionen Jahre), so ist diese ungleich länger.

Getreide ist eine praktische Angelegenheit, um möglichst viele Menschen schnell satt zu machen. Es wird heutzutage in grossen Mengen mit Hilfe von Maschinen, Agrogiften und Kunstdüngern produziert und nach der Ernte zum grossen Teil in stärkereiche Auszugsmehle verwandelt, womit es zu einer lagerfähigen, aber gleichzeitig völlig wertlosen Konserve geworden ist. Aus diesen Mehlen werden Backwaren und Fertiggerichte aller Art hergestellt. Sie machen satt, aber gleichzeitig krank.

Lesen Sie hierzu auch: Volksdrogen Milch und Weizen

2.1 Wenn Getreide, dann gekeimt

Dann und wann ein bisschen Getreide oder Brot wäre nicht weiter tragisch, aber die übliche Ernährung besteht zu einem Grossteil aus Getreide und Getreideprodukten, die bei hohen Temperaturen verarbeitet und ausserdem mit einer Menge künstlicher Zusätze versetzt wurden (z. B. bei Brot: Backhilfsmittel, Antischimmelmittel, Phosphate, Mehlbehandlungsmittel, Farbstoffe, Aromen, etc.). In diesem Zustand und in den heute üblichen Mengen gehört Getreide nicht zu einer gesunden Ernährung.

Ein weiterer Nachteil von Getreideverzehr ist: Je mehr Getreideprodukte gegessen werden, umso eher wird auf Gemüse und Salate verzichtet. Da Getreide aber deutlich weniger Vitalstoffe enthält als Gemüse und Salate, sorgt ein üppiger Getreideverzehr dauerhaft zu einer Mangelernährung.

Geringe Mengen gekeimten Getreides hingegen und daraus hergestellte Brote, Müslis, Suppen etc. können eine gesunde Ernährung durchaus ergänzen. Dabei wählt man Getreidesorten (aus biologischem Anbau), die nicht derart stark – wie Weizen – überzüchtet wurden (z. B. Dinkel, Emmer, Einkorn, Wildroggen oder auch Gerste).

3. Warum gehört Milch nicht zur gesunden Ernährung des Menschen?

Das was in der Milch enthalten ist, ist zweifelsohne sehr nützlich, aber wirklich nur und ausschliesslich für das Kalb, nicht für den Menschen.

3.1 Milch ist artspezifische Babynahrung

Artspezifisch bedeutet: Katzenmilch ist dazu da, Katzenbabys so lange zu ernähren, bis sie selbständig Mäuse fressen und verdauen können. Menschenmilch ist dazu da, Menschenbabys so lange zu ernähren, bis sie selbständig Früchte und Gemüse essen und verdauen können. Und Kuhmilch ist dazu da, Kälber so lange zu ernähren, bis sie selbständig Gras und Kräuter fressen und verdauen können.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie hartnäckig viele erwachsene Menschen darauf bestehen, sich zeitlebens (und dann auch noch von einer Kuh) stillen zu lassen. Als in alten Zeiten noch die rohe Milch der eigenen freundlich behandelten und natürlich ernährten Kuh (oder Ziege) frisch oder gesäuert getrunken wurde, mag das u. U. nicht so tragisch gewesen sein.

Heutzutage jedoch gibt es Rohmilch natürlich gehaltener Kühe so gut wie überhaupt nicht mehr. In manchen Ländern ist Handel mit unbehandelter Rohmilch sogar verboten. Jene Milch (und alle daraus hergestellten Milchprodukte), die Sie heute in den Supermärkten kaufen können, ist kein LEBENSmittel, sondern ein echtes (aber glücklicherweise vermeidbares) Gesundheitsrisiko.

4. Warum gehört Fleisch nicht zur gesunden Ernährung des Menschen?

4.1 Fleisch ist Notnahrung

Meiner Meinung nach wurde der Mensch erst zum Jäger, als er in unwirtliche Regionen abwanderte. Kälte und Hunger liessen ihn erfinderisch werden. Er entwickelte Jagdspeere und Fallen und entdeckte die Wärme des Feuers. Fleisch (insbesondere das von grösseren Tieren) war für den Menschen also eine Notnahrung, die ihm half, in Eis und Schnee zu überleben.

4.2 Wenn Fleisch, dann selten und in bester Qualität

Seltene Fleischmahlzeiten – so wie der Schimpanse das handhabt – sind sicher kein Beinbruch. Allerdings sollte es sich um Fleisch bester Qualität handeln, welches Sie – wenn Sie nicht selbst unter optimalen Bedingungen Tiere halten – nur noch schwer finden werden. Kaufen Sie Fleisch immer direkt vom Erzeuger. Nur so können Sie sicher sein, dass die Tiere wirklich artgerecht gehalten, gefüttert und – wenn es dann soweit ist - schnellstmöglich (ohne grössere Irrfahrten durch halb Europa) getötet werden.

Erkundigen Sie sich nach Höfen, die noch (oder wieder) alte Landrassen halten. Tiere alter Landrassen sind besonders robust, widerstandsfähig und an die Haltung im Freiland hervorragend angepasst.

Sie suchen sich ihr Futter oft selbst und benötigen kaum Kraftfutter. Zwar wachsen sie daher langsamer als ihre hochgezüchteten Kollegen, doch ist ihr Fleisch aus diesem Grunde auch weit geschmackvoller und gesünder (bzw. weniger schädlich) als das der modernen Hybridrassen.

Dennoch sollte Fleisch nur ein sehr kleiner Teil Ihres Speisezettels ausmachen, da seine Nachteile deutlich überwiegen. Adressen von Hofläden finden Sie hier.

Mehr über Fleisch.

5. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das kocht

Alle anderen Tierarten verzehren ihre Nahrung frisch und roh. Niemals würde man einem Löwen im Zoo gebratene Steaks servieren. Niemals bekäme ein Zebra gedünstetes Gras. Und bei den Menschenaffen? Sie sind uns so ähnlich, warum erhalten sie nicht Suppe, Braten, gekochtes Gemüse und Apfelstrudel mit Vanillesosse so wie wir? Warum erhalten sie Früchte, Blätter und rohes Gemüse?

Nun, weil übergewichtige, zahnlose und vor rheumatischen Schmerzen stöhnende Tiere mit schuppigem, lichten Fell und Fruchtbarkeitsstörungen nicht gerade ein Publikumsmagnet sind. Die Besucher möchten athletische Tiere mit glänzendem Fell, kräftigem Gebiss und mühelos fliessenden Bewegungen sehen. Das aber ist nur möglich, wenn die Tiere frische Rohkost erhalten. Andernfalls werden sie unansehnlich, krank und altern schnell. So wie die Menschen.

5.1 Rohkost aus Sicht der Wissenschaft

Eigentlich ist es absurd, Argumente FÜR eine natürliche gesunde Ernährung liefern zu müssen. Leider fällt es vielen Menschen schwer, sich für eine Sache zu entscheiden – ganz egal, wie logisch sie zu sein scheint - wenn es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte dafür gibt.

Da die Hauptsponsoren für wissenschaftliche Arbeiten (Mitglieder der Pharma- und Lebensmittelindustrie) keinerlei Interesse daran haben, dass irgendjemand mit Hilfe von wirklich gesunder Ernährung gesund und munter wird, spart man sich die Forschungen auf diesem Gebiet. Eine interessante Untersuchung zum Thema Rohkost führte Dr. Robert Young durch:

5.2 Die Schwingungsfrequenz lebendiger Lebensmittel

Lebensmittel, die gekocht, gebacken oder anderweitig über 40 bis 50 Grad erhitzt wurden, verlieren grösstenteils ihre Lebenskraft. Viele Vitamine werden zerstört, Eiweisse und gesunde Fette werden denaturiert und Enzyme vernichtet.

Im Laufe seiner Forschungen mass der Mikrobiologe Dr. Robert Young die Schwingung von bestimmten Lebensmitteln (in Megahertz) und verglich diesen Wert mit demjenigen gesunder Organe in einem gesunden Menschen. Dabei stellte er fest, dass die Schwingungsfrequenz gesunder Organe bei 70 Megahertz, die von Krebsgewebe bei 40 Megahertz lag.

Dr. Young entdeckte, dass eine Zelle langsam zu sterben begann, sobald ihr Wert unter 40 Megahertz rutschte. Hühnerfleisch und Hamburger hatten einen Wert von 3 bis 5 Megahertz. Bei frischem grünen Gemüse wie Brokkoli, Sprossen und Blattgemüse mass Dr. Young mindestens 70 Megahertz, so dass diese lebendigen LEBENSmittel einen gesunden Organismus weitaus besser gesund erhalten oder heilen können als Hühnerfleisch und Hamburger. Denn: Was keine Lebenskraft besitzt, kann auch keine Lebenskraft an Sie weitergeben.

Also gilt, je mehr frische und naturbelassene Früchte, Salate und Gemüse Sie in Ihre Ernährung einbauen, umso mehr Kraft und Energie kann in jede einzelne Ihrer Zellen fliessen und umso lebendiger werden Sie sich schliesslich fühlen.

6. Grünes Blattgemüse ist perfekte Menschennahrung

Wenn Sie an die gesunde Ernährung der Schimpansen zurückdenken und diese jetzt mit der üblichen Ernährungsweise des modernen Menschen vergleichen, was fällt da noch auf? Was fressen Schimpansen in grossen Mengen? Grüne Blätter und Grünpflanzen. Was essen moderne Menschen bestenfalls in winzigen Mengen? Grüne Blätter und grünes Blattgemüse. Wer hüpft gesund von Baum zu Baum? Die Schimpansen. Wer leidet an einem ganzen Lexikon voller chronischer und akuter und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigender Krankheiten? Der moderne Mensch.

Grüne Pflanzen enthalten grünen Pflanzensaft: Chlorophyll. Chlorophyll ist das Blut der Pflanzen. Chlorophyll unterscheidet sich von unserem roten Menschenblut lediglich durch ein Element. Während das Chlorophyll-Molekül Magnesium in seiner Mitte trägt, sitzt im Zentrum des Menschenblut-Moleküls Eisen. Mit frischen grünen Pflanzen können Sie innerhalb weniger Wochen ihr Blut in Blut von Spitzenqualität verwandeln. Warum ist das so wichtig?

Stellen Sie Ihrem Körper Qualität zur Verfügung

Blut ist unser wichtigstes Organ. Laut Dr. Young werden aus Blutzellen alle anderen Körperzellen aufgebaut: Hautzellen, Knochenzellen, Leberzellen, Darmzellen etc. Leider – so sagt er – habe nur jeder 100.000ste Mensch gesundes Blut. Doch nur wer gesundes Blut hat, kann auch einen gesunden Körper aufbauen.

Und so hängt nicht nur die Qualität Ihres Blutes, sondern die Ihres gesamten Körpers von der Menge und Qualität der von Ihnen verzehrten grünen Pflanzen ab. Praktischerweise ist Pflanzenblut nicht nur der König aller Blutbaustoffe, sondern gleichzeitig eines der basischsten und energiereichsten Lebensmittel überhaupt. Grüne Pflanzen enthalten alles, was wir benötigen und nichts, was überflüssig oder schädlich wäre.

Grüne Pflanzen können Sie in Form von Blattsalaten oder grünem Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Grünkohl, Petersilie oder dem Blattgrün von Kohlrabi oder von Rettichen zu sich nehmen. Letzteres ist weitaus vitalstoffreicher als die Knolle bzw. Wurzel selbst. Das Nonplusultra in Sachen Mineralien- und Vitalstoffreichtum sind Wildpflanzen.

Keine Kulturpflanze kann es mit der Kraft und Lebensenergie einer Wildpflanze aufnehmen. Denken Sie an bekannte, fast unausrottbare Unkräuter wie Löwenzahn, Giersch, Brennnessel oder Weisser Gänsefuss. Wenn Sie diese Pflanzen in Ihren Speiseplan einbauen, strömt deren unendliche Kraft und unermüdliche Lebensenergie in Sie, bis Sie selbst unausrottbar wie diese Pflanzen geworden sind...

Wenn Sie an manchen Tagen keine Zeit für die Zubereitung frischer grüner Gemüse haben, dann können Sie sich ersatzweise einen Drink aus Bio-Weizengras-Pulver gemixt mit einem frisch gepressten Fruchtsaft Ihrer Wahl zubereiten. Auf diese Weise braucht Ihr Körper nie auf Chlorophyll verzichten - den wichtigsten Blutnährstoff und Träger des Sonnenlichts.

7. Die Praxis der gesunden Ernährung

Die übliche Ernährung zeichnet sich durch zwei Merkmale aus:

  • Sie enthält zu viele schädliche Dinge und
  • Sie enthält zu wenig nützliche Dinge und ist daher eine Mangelnahrung.

Der erste Schritt zu gesunder Ernährung wird also schon allein dadurch praktiziert, indem man schädliche Dinge NICHT zu sich nimmt. Erst der zweite Schritt besteht in der Auswahl nützlicher Dinge.

7.1 Was ist bei gesunder Ernährung zu meiden

7.2 Was gehört zu gesunder Ernährung

7.3 In der Umstellungsphase können Sie folgende Lebensmittel integrieren

  • Hirse und Quinoa ersetzen Teigwaren
  • Sojaprodukte in Form von Tofu, Soja-Burger, Bratlingen, Aufschnitt und Würstchen ersetzen Fleisch und Wurst
  • Sojaprodukte in Form von Tofu, Sojadrink, Sojayoghurt und Sojasahne ersetzen Milchprodukte
  • Agavendicksaft, Ahornsirup und Schwarze Melasse ersetzt Zucker

Eine solche Ernährung (ausgenommen Sojaprodukte und die erwähnten Süssmittel) ist automatisch eine basische Ernährung.

In aller Kürze heisst das, eine gesunde Ernährung kommt ohne Fleisch, Milch, Zucker und mit wenig Getreide aus. Stattdessen gibt es mehr Obst, Gemüse und Salate, wobei grünes Blattgemüse besonders wichtig ist. Wann immer möglich, verzehrt man Lebensmittel frisch und naturbelassen. Ausserdem wird soviel wie möglich selbst zubereitet. Wenn gekocht wird, dann nur kurz und schonend. Wie setzt man diese neuen Richtlinien nun in den Alltag um?

7.4 Obst? Das vertrage ich nicht!

Wer schon beim Wort „Obst“ mit dem Kopf schüttelt und ruft „das vertrage ich nicht“, sollte zwei Dinge in Betracht ziehen. Erstens wird Obst oft nicht vertragen, solange das Verdauungssystem voller „Altlasten“ (Schlacken und Rückstände von jahrzehntelang verzehrter ungesunder Nahrung) ist.

Obst legt nie Besen und Kehrschaufel aus der Hand. Oder in anderen Worten: Obst hat die Angewohnheit, den Körper immer zu reinigen , was – wie sämtliche Reinigungsreaktionen des Körpers – zu (vorübergehenden) Unpässlichkeiten führen kann. Also ist nicht das Obst der Buhmann, sondern der alte Müll in Ihren Verdauungsorganen. In diesem Falle ist eine gründliche Darmreinigung unumgänglich.

Sobald der Darm sauber ist, wird Obst plötzlich wieder tadellos vertragen und problemlos verdaut. Zweitens muss beim Verzehr von Obst beachtet werden, dass Früchte sehr schnell verdaut werden. Innerhalb von 30 bis 45 Minuten passieren Sie den Verdauungstrakt. Essen Sie Obst als Dessert, wird’s kritisch. Für die Verdauung von Fleisch, Getreide, aber auch von Gemüse benötigt der Organismus viel länger. Da liegt nun der „langsame“ Nudelauflauf im Magen und der flinke Apfel kommt nicht dran vorbei. Der Apfel beginnt zu gären. Und schon sind die Probleme da. Wäre der Apfel als Vorspeise verzehrt worden, hätte es diese Probleme nicht gegeben. (Siehe auch weiter unten „Die richtige Kombination und...“)

8. Das Frühstück

Beginnen Sie den Tag mit einem Glas Wasser oder einer Tasse Kräutertee z. B. Basischer Morgentee oder Ingwertee. Wenn Sie morgens nichts runterkriegen, essen Sie erst dann, wenn Sie deutlich Appetit haben.

8.1 Die gesunde Kaffee-Alternative

Für Kaffee gibt es eine hervorragende Alternative: Sie mixen sich einen reizstofffreien, dafür äusserst mineralstoffreichen und belebenden Drink aus Mandelmilch: 1 EL Mandelmus, 1 TL Schwarze Melasse, 1 - 2 TL Kokosöl, eine Prise Ginsengpulver (z. B. Roter Panax-Ginseng, einfach eine Kapsel öffnen), Agavendicksaft oder Honig nach Geschmack und 400 ml Wasser schaumig mixen und geniessen.

8.2 Süsses Frühstück

Was Sie essen, hängt natürlich auch von Ihren persönlichen Vorlieben ab und wie stark Sie sich auf die gesunde Ernährung einlassen möchten. Frühstücken Sie gerne süss, dann können sie entweder Früchte pur, Fruchtsalate oder basisches Müsli frühstücken.

Bereiten Sie sich Ihr Frühstück nach Möglichkeit immer aus frischen Zutaten und kurz vor dem Verzehr zu. Wenn Sie morgens regelmässig in Eile sind, bietet sich das zucker- und getreidefreie (und daher auch glutenfreie) Basische Müsli aus hochwertigen und schonend verarbeiteten biologischen Zutaten an.

8.3 Die Schritt-für-Schritt-Methode

Wenn Sie schon immer ein bestimmtes Frühstück zelebriert haben und glauben, den Tag ohne dieses Frühstück nicht zu überleben, dann gehen Sie Schritt für Schritt vor, um das einstige ungesunde Frühstück in ein gesundes zu verwandeln.

Handelt es sich beispielsweise um Toast mit Marmelade, dann besorgen Sie sich statt Toast aus dem Supermarkt, Toast aus dem Bioladen, das frei von künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen ist – was schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung ist. Marmelade können Sie ganz einfach selbst machen (siehe vegane Brotaufstriche).

Sie nehmen einen Mixer, füllen einige frische Früchte der Saison hinein, dazu evtl. den Saft einer Orange und als Süssungsmittel entsteinte Datteln oder etwas Ahornsirup nach Geschmack. Mixen Sie gründlich, füllen die Marmelade in ein Gefäss und lassen sie über Nacht im Kühlschrank stehen. Sie hält gekühlt mindestens eine Woche – und schon sind Sie zwei Schritte weiter. Irgendwann beginnen Sie, frische Früchte zu frühstücken, über die Sie etwas von Ihrer Marmelade, die ja eigentlich eher eine dicke Fruchtsauce ist, giessen – und schon sind Sie fast am Ziel.

8.4 Herzhaftes Frühstück

Wenn Sie lieber herzhaft frühstücken, dann wäre das optimale Ziel beispielsweise ein Salat oder ein Teller mit gedämpftem Gemüse, dazu eine Creme aus Avocado und frische grüne Gartenkräuter, über die Sie einige Tropfen Weizenkeimöl träufeln. Weizenkeimöl ist das pflanzliche Öl mit dem höchsten Gehalt an Vitamin E, darunter vor allem das im menschlichen Stoffwechsel antioxidativ wirkende α-Tocopherol. Es stärkt das Immunsystem, vernichtet freie Radikale und verzögert damit den Alterungsprozess.

Sie können auch gerne wie die Asiaten frühstücken. Dort verlässt morgens kaum jemand das Haus ohne eine herzhafte Suppe (z. B. Misosuppe). Wenn Sie jedoch zu sehr an Ihrem Wurstbrot hängen, dann gehen sie wiederum Schritt für Schritt vor.

Backen Sie Ihr Brot zum Beispiel selbst (siehe Rezepte Brot). Dann gibt es keine Zweifel mehr, was nun drin ist und was nicht. Statt Wurst nehmen Sie Tofu-Aufschnitt aus dem Bioladen. Diesen gibt es inzwischen in vielen Sorten (Salami, Lyoner, Schinken,...) – der erste Schritt ist getan.

Irgendwann testen Sie statt Aufschnitt herzhafte Brotaufstriche auf Gemüsebasis. Im Naturkostladen ist die Auswahl gross – der zweite Schritt. Oder werden Sie selbst aktiv. Köstliche Aufstriche lassen sich aus gedünstetem pürierten Gemüse, Nüssen, Tofu und Algen abgeschmeckt mit Kräutern oder Miso herstellen oder auch auf der Grundlage von gekeimten, pürierten und herzhaft gewürzten Sonnenblumenkernen – der dritte Schritt. Auch Avocadomousse mit Kräutersalz, Tomatenwürfelchen und gehackten Kräutern eignet sich ganz hervorragend als Brotbelag – womit Sie Ihrem Ziel schon sehr nahe sind.

Natürlich muss keiner Salat, Gemüse oder Suppe frühstücken. Das bleibt Ihre Entscheidung – und die Ihres Körpers. Wenn sich Ihr Wohlbefinden schon nach dem ersten Schritt in die richtige Richtung deutlich verbessert hat, Ihnen das genügt und Sie keine weitere Veränderung wünschen, warum nicht? Wenn Sie aber nach dem ersten oder zweiten Schritt immer noch gewisse Beschwerden haben, dann marschieren Sie einfach immer weiter und weiter – solange, bis Sie Ihre Gesundheit wieder haben. Sie haben den Grad Ihrer Gesundheit selbst in der Hand!

Mit allen weiteren Mahlzeiten des Tages verfahren Sie genauso. Setzen Sie das Optimum fest und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt voran, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben (siehe auch Basische Rezepte).

9. Die richtige Kombination von Lebensmitteln und die optimalen Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten

Nun haben wir als Mensch das „Problem“, dass es in unseren Läden immerzu alles gibt. Wir können zu jeder Jahreszeit kaufen, was und wie viel unser Herz begehrt und wir können all das auch kunterbunt gemischt aufessen. Wenn Sie ein gesundes Magen-Darm-System haben und nun wirklich nur Früchte, Nüsse, Salate, Wildpflanzen und Gemüse verspeisen, dann können Sie das ohne besondere Regeln tun.

Wenn Sie aber auch Gekochtes essen oder womöglich noch Milch- und Getreideprodukte, dann beobachten Sie sich und Ihr Wohlbefinden genau. Falls sie Unpässlichkeiten bemerken, testen Sie die folgenden Kombinationsregeln. Sie werden erstaunt sein. Denn die Schädlichkeit eines Lebensmittels kann durch seine richtige Kombination mit anderen Lebensmitteln gemildert werden.

Achten Sie auch auf die Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten. Wer seinem Organismus ausreichend Zeit lässt, eine Mahlzeit zu verdauen, bevor die nächste Mahlzeit kommt, kann – gerade bei einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt – Störungen der Darmflora, Gärprozesse, Fäulnis- und Pilzbildung grösstenteils vermeiden. Langfristig sollten Sie jedoch den Anteil frischer naturbelassener Lebensmittel so lange immer weiter erhöhen, bis Ihre Gesundheit – falls sie abwesend war - wieder vollkommen zurückgekehrt ist.

Lesen Sie auch unseren Artikel: Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel

9.1 Grundregeln auf dem Weg zu gesunder Ernährung

  • Früchte sollten immer für sich allein und immer auf leeren Magen gegessen werden. Grüne Blattgemüse wie junger Spinat, Löwenzahn, Feldsalat etc. können als einzige Lebensmittelgruppe mit Früchten zusammen gegessen werden.
  • Früchte benötigen ca. 30 bis 45 Minuten bis sie verdaut sind. Erst dann sollte etwas anderes gegessen werden.
  • Mischen Sie niemals – solange Sie noch Getreide, Milch und Fleisch essen – zwei oder mehr konzentrierte Eiweisse in einer Mahlzeit wie z. B. Milch mit Getreide (Müsli) oder Käse mit Wurst/Fleisch (Pizza) oder Getreide mit Fleisch (Spaghetti Bolognese, Nudeln mit Braten) oder Getreide mit Käse (Käsebrot). Essen Sie Getreide oder Käse oder Fleisch immer nur zu Salat oder Gemüse.
  • Essen Sie immer erst dann die nächste Mahlzeit, wenn die vorige Mahlzeit verdaut ist: Richtig kombinierte rein pflanzliche Mahlzeiten sind nach etwa 4 Stunden verdaut.
  • Mahlzeiten mit tierischen Produkten benötigen 10 Stunden oder länger bis sie verdaut sind. Essen Sie daher nach einer solchen Mahlzeit an diesem Tag nichts mehr.
  • Nach einer gekochten Mahlzeit sollte man an diesem Tag keine Rohkost mehr essen.
  • Essen Sie keine Desserts, auch nicht in Form von Früchten. Sie stören die gesunde Verdauung und führen zu Gärprozessen und Pilzbildung im Darm.
  • Wenn Sie bislang Frischkornmüsli gegessen haben, lassen Sie das Getreide erst keimen und quetschen es dann zu Flocken. Probieren Sie Müsli aus Hirse, Amaranth, Erdmandeln oder anderen glutenfreien „Getreidesorten“. Als Früchte nehmen Sie säurearme Sorten. Milchprodukte lassen Sie weg.
  • Wenn Sie Eier essen, dann nur aus optimaler Hühnerhaltung und essen Sie die Eier möglichst roh (z. B. sehr weich gekocht oder als ganz kurz gebratenes Spiegelei).
  • Bevorzugen Sie beim Einkauf immer heimisches Obst und Gemüse. Wählen Sie alte Obst- und Gemüsesorten. Moderne Sorten (besonders bei Äpfeln, Apfelsinen, Ananas, aber auch bei Karotten und Rote Bete zu beobachten) wurden auf einen hohen Zuckergehalt gezüchtet, was dazu führt, dass diese Früchte zwar viel Zucker enthalten und den Menschen daher wunderbar munden, dafür sind sie deutlich ärmer an Mineralstoffen als ursprüngliche sog. Landsorten.

10. Was tun bei gelegentlichem „Sündigen“

Partys, Weihnachtsfeiern und sonstige Gelegenheiten zum „Sündigen“ werden sich immer wieder bieten. Das schlechte Gewissen hinterher lohnt nicht und nützt nichts. Deutlich sinnvoller ist in solchen Fällen eine Kurz-Reinigung durchzuführen. Direkt nach dem „Ausrutscher“ nehmen Sie vor dem Schlafengehen zwei gehäufte Teelöffel Mineralerde (Bentonit) mit einem grossen Glas Wasser. Den nächsten Morgen beginnen Sie mit einem Entgiftungs-Cocktail. Er besteht aus einem Teelöffel Flohsamenschalenpulver und zwei weiteren Teelöffeln Mineralerde (Bentonit) auf ein grosses Glas Wasser (im Schüttelbecher kräftig schütteln und zügig trinken). Die Mineralerde absorbiert die bei der Verdauung von tierischen Eiweissen, unnatürlichen Nahrungsbestandteilen, Alkohol, etc. entstandenen Giftstoffe und Säuren und lindert die durch Zucker verursachten Gärprozesse. Flohsamenschalen hingegen arbeiten wie ein Besen und schaffen die in die Mineralerde verpackten Giftstoffe und Säuren rasch hinaus. Wenn Sie jetzt wieder mit gesunder Ernährung einsteigen, dann bleiben Ausnahmen ohne ernsthafte Folgen.

11. Gesundheit, Glück und klarer Geist

Nun kann es sein, dass Sie sich ernsthaft fragen, wie Sie ohne Fleisch, ohne Käse, ohne Milch und ohne Joghurt jemals wieder glücklich werden sollen. Doch gesunde Ernährung bedeutet kein wirklicher Verzicht. Natürlich „müssen“ Sie früher oder später auf die Beschwerden Ihrer bislang chronischen oder regelmässig wiederkehrenden akuten Erkrankungen verzichten.

Der Genuss Ihrer neuen gesunden Ernährungsweise aus hochwertigen Zutaten jedoch hat mit Verzicht nicht das Geringste zu tun. Mit Ihrer neu gewonnenen Energie, Ihrem neuen Körpergefühl und Ihrem neu erwachten klaren Geist werden Sie plötzlich ganz andere Dinge unternehmen. Sie werden gewiss keine Zeit und keine Lust mehr dazu haben, irgendwelchen alten Gewohnheiten oder Süchten nachzutrauern. Sie werden sich höchstens fragen, warum Sie erst jetzt und nicht viel früher die Abzweigung zu wirklich gesunder Ernährung genommen haben. Sie sehen, Ihrer Gesundheit und auch Ihrem Glück steht nichts mehr im Wege.

Denken Sie jedoch daran: Zu wahrer Gesundheit gehört mehr als eine gesunde Ernährung.

12. Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

13. Nahrung, die krank macht

 


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Ernährung | gesunde Ernährung | Gesundheit |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Endlich: Es wird Sommer...

Auch unsere Redakteure haben sich eine Auszeit verdient.
Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

(174)

Kaddi
geschrieben am: dienstag, 08. juli, 19:23
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG Team, ich frage mich, ob ich vielleicht zu viel Obst esse. Oft esse ich täglich 2 Bananen, 2 Äpfel und noch ein weiteres Obststück wie Pfirsich, Erdbeeren etc., also 5 Portionen. Gemüse kommt noch hinzu. Ist das zu viel des Guten? Ich versuche eigentlich regionales, saisonales Obst den Südfrüchten vorziehen. Nun habe ich gehört, dass regionales Obst oft künstlich in Gewächshäusern hochgezogen wird währenddessen Südfrüchte von alleine reifen und somit natürlicher / gesünder sind. Stimmt das? Was sind weitere Argumente für und wider regionales Obst vs. importiertem. Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Frage. Herzliche Grüße Kaddi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kaddi
Sie essen NICHT zu viel Obst. Alles bestens, so wie Sie es machen!

Falls Sie in Mitteleuropa heimisch sind, dann stammen wohl die wenigsten Früchte aus dem Treibhaus. Denn die regionalen Früchte wie Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen etc. werden nicht im Gewächshaus gezogen. Das Gewächshaus wird eher für Gemüse und Salate verwendet. Jene Früchte, die aus dem Süden stammen und für die man in kalten Klimazonen ein Gewächshaus bräuchte, werden importiert, also auch nicht in Treibhäusern gezogen (Zitrusfrüchte, Mango, Bananen etc.).

Achten Sie früchtemässig also bei regionalen Früchten darauf, dass Sie diese in der Saison kaufen, um einen grösstmöglichen Reifegrad voraussetzen zu können und kaufen Sie Südfrüchte so reif wie möglich, da gerade diese gerne unreif geerntet werden, damit sie den ja meist tagelangen Transport überstehen. Im Süden selbst werden die Südfrüchte reif verkauft, doch für den Export wählt man oft die unreifen Früchte.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

guenther
geschrieben am: montag, 10. mã¤rz, 23:14
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Liebes ZDG Team! Vielen Dank auch von meiner Seite für die vielen Tipps in Sachen Ernährung und co. Ich hätte noch eine Frage die mir schon lange aufliegt und ich keine 100% Antwort erlesen kann. Ich ernähre mich seit einiger Zeit Vegan und Rohköstlich. Ab und an gehts auch mal wieder in die andere Richtung aber nur in geringen Mengen :-) Am schlimmsten ist das loskommen vom Zucker (Schokolade etc. Kuchen) gewesen.

Ich habe in Summe 3 Monate gebraucht um ruhig an einem Tisch sitzen zu können wenn es Kuchen gab. Jetzt ist mir aber die Variante mit Rohkost Kuchen bereits viel lieber :-) Alles nur gewohnheit!! Der Verzicht von Fleisch war nicht gewollt, aber das kam irgendwie von selbst. Wie auch immer... Nun zu meiner Frage: Lt. Schimpansenernährung (mir gefällt das Wort :-)) Sollte man 50% Früchte 40% Grün 8%Nüsse etc. 2 % Fleisch essen. Nun da komme ich auch hin aber ich finde den Fruchtanteil wenn man sich an Bücher wie Dr. Young hält viel zu hoch. Liegt der feine Unterschied in den Wildfrüchten?

Mit normalem Obst das man bei uns so erhält haut man ja im Prinzip wenn man es zu 50% einbaut doppelt daneben. Zum einen zu viel Zucker weil so gezüchtet und zum anderen meißt unreif geerntet und mit Gasen gereift. Meine zweite Frage bezieht sich auf ÖL. Ich liebe es meinen Salat in verschiedensten Ölen zu tränken. (Also auf ein Salatteller 10-15 Esslöffel). Halten Sie diese Menge für zu viel? Vielen Dank für Ihr vielleicht etwas ausführlichere Antwort in diesem Fall und gesunde Grüße :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Guenther
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Fragen :-)
Selbstverständlich können Sie den Früchteanteil Ihrer Ernährung auch deutlich reduzieren und andere Bereiche stattdessen erhöhen wie z. B. Gemüse, grüne Blattgemüse, Nüsse oder auch den Fleisch/Fisch/Eieranteil.
Es wäre also auch die folgende Verteilung absolut im Rahmen:
20 % Früchte, 50 % Gemüse, 20 % Samen, 10 % Fleisch, Fisch, Eier

Man wendet jene Ernährung an, die auch dem eigenen Umfeld entsprechen. Leben Sie also in den Tropen, essen Sie mehr Früchte. Leben Sie in Mitteleuropa, dann essen Sie mehr Grüne Gemüse, mehr Wurzelgemüse und mehr Samen.

Gibt es jahreszeitlich bedingt nur wenig Gemüse/Salate/Grünzeug, dann erhöht man entsprechend den Nuss- oder auch Fleisch-/Fisch-/Eieranteil.
Wenn Sie das Öl in hoher Qualität verwenden, erst kurz vor dem Verzehr einsetzen und die Salate dennoch sehr gut kauen, dann können Sie das gut so handhaben.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

AndyWeb
geschrieben am: mittwoch, 19. februar, 20:34
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ZDG-Team, für Ihre informative Seite bin ich sehr dankbar, gut dass es so etwas heutzutage noch gibt! Seit vier Monaten ernähren meine Frau und ich uns basisch und es geht uns jeden Tag besser damit. Bisher sind zehn(!) Symptome, die ich an meinem Körper habe bzw. hatte, entweder ganz verschwunden oder aber besser geworden und das ganz ohne Medikamente oder Schulmedizin :-)

Und nun zu meiner Frage: Welche Lebensmittel enthalten folgende Stoffe: - Eisen? - Calcium? Wir haben Bedenken, dass wir durch die basische Ernährung eventuell einen Mangel an den o.a. Spurenelementen haben oder haben werden.

Hin und wieder äußert meine "bessere Hälfte" dass sie Eisenmangel hat und nimmt dagegen ein entsprechendes Präparat ein. Es ist uns daher sehr wichtig zu wissen, wie wir dies auf natürlichem Wege lösen können. Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen! Viele Grüße Andy




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Andy
Vielen Dank für ihren Kommentar :-)
Informationen zur gesunden Versorgung mit Eisen bei einer pflanzlichen Ernährung finden Sie z. B. hier.

Calciumreiche Lebensmittel werden hier aufgezählt.

Interessant ist für Sie vielleicht auch dieser Text, der zeigt, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, sich ausschliesslich auf die richtige Calciumversorgung zu konzentrieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SissiKa
geschrieben am: freitag, 07. februar, 15:43
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team, ich wollte Ihnen erstmal ein Kompliment zu diesem Artikel aussprechen, er hat wirklich zum Nachdenken angeregt. Denn warum sollte der menschliche Körper Dinge problemlos vertragen, die in der Natur nicht vorkommen/die keine artgerechte Nahrung sind. Der Mensch scheint besser darin zu sein die artgerechte Nahrung von anderen Tierarten einzuschätzen als seine eigene.

Ihre Empfehlungen machen für mich Sinn, nur das mit den Sojaprodukten ist für mich überhaupt nicht anwendbar da ich eine Histaminunverträglichkeit habe und Sojaprodukte, besonders fermentierte, der sichere Weg ins Krankenhaus sind. Ich habe auch mehrere Leute in meinem Bekanntenkreis, die kein Soja vertragen. Was würden Sie da als Alternative empfehlen um den Proteinbedarf auf pflanzlicher Basis zu decken?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo SissiKa
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Bei vorliegenden Nahrungsmittelintoleranzen muss man sich natürlich bei der Lebensmittelauswahl an der persönlichen Verträglichkeit orientieren. Ob in Ihrem Fall dann eine rein pflanzliche Eiweissversorgung ausreicht, können wir aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.
Pflanzliche Eiweisslieferanten sind z. B. Hülsenfrüchte (bei HI nicht immer verträglich), Quinoa, Hafer, Chiasamen, Mandeln, Hanfsaat und wenn eine Nahrungsergänzung gewünscht wird, auch das Hanfprotein.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: donnerstag, 06. februar, 15:12
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren vom Zentrum der Gesundheit! Ihr Heft „Fit und gesund mit basischer Ernährung“ gefällt mir sehr gut und lese ich darin auf Seite 11 unten: „6. Zitrone statt Essig: Frisch gepresster Zitronen- oder Orangensaft ersetzt Essig. Wenn gelegentlich Essig verwendet werden soll, dann verwenden Sie naturtrüben Apfelessig.“

Henning Müller-Burzler schreibt dazu allerdings in „Die sieben Säulen der gesunden Ernährung“ unter Punkt „4. Darmpilze durch Getreide und Gemüse mit sauren Früchten“: „Salate macht man aufgrund dieser Ernährungsregel nicht mit Zitronensaft, sondern mit Essig (Obstessig, Wein- und Branntweinessig) an. Denn Essigsäuren vertragen sich grundsätzlich wesentlich besser mit Getreide und Gemüse in einer Mahlzeit als Fruchtsäuren.

Es gibt zwar auch einige fruchtsäurereichere Gemüsesorten, wie Tomaten oder Blumenkohl, in der Kombination mit Getreide oder deren Produkten wirken sich diese jedoch nicht negativ aus.“ Was sehen Sie das? Da ich nun nicht ganz klar sehe, bitte ich Sie, mir die Vorzüge der Salatmarinade mit Zitrone oder Orange anstatt Essig zu präzisieren. Bitte – danke! Freundliche Ernährungs-Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Bei der basenüberschüssigen Ernährung geht es um eine möglichst naturbelassene Ernährung. Eine frisch gepresste Zitrone/Apfelsine ist deutlich natürlicher als ein industriell gefertigter Essig.
Darüber hinaus empfehlen wir Zitronen-/Apfelsinensaft zu Salaten und nicht etwa zu Getreide. Blattgemüse - wie für Salate üblich - ist jene Lebensmittelgruppe, die sich problemlos mit allen anderen Lebensmittelgruppen kombinieren lässt. Fruchtgemüse wie Gurken, Tomaten, Paprika gehören im weitesten Sinne zur Gruppe der Früchte und lassen sich daher ebenfalls mit dem genannten Saft sehr gut kombinieren.

Unserer Erfahrung nach zeigen sich ausserdem auch bei der Kombi Zitronensaft und beispielsweise geriebenen Karotten oder Rettich keinerlei negative Auswirkungen bei einem Darmpilz (Apfelsinensaft) hier meiden.
Nichtsdestotrotz geht es bei der basischen/basenüberschüssigen Ernährung um ein Konzept für Gesunde. Bei Beschwerden gleich welcher Art wird das Konzept dem entsprechenden Problem angepasst. Bei Candida beispielsweise werden selbstverständlich (süsse) Früchte gemieden bzw. ihre Menge reduziert, Gemüse und Proteine werden mengenmässig erhöht. Auch kann man hier ein Dressing allein aus Tamari, Öl und Kräutersalz verwenden - auf diese Weise braucht man weder Zitronensaft noch Essig :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

TanjaS
geschrieben am: sonntag, 02. februar, 20:02
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo! Ich habe eine Frage! Wenn ich gerne morgens Obst frühstücken möchte, kann ich meinen Obstsalat mit Nüssen mischen oder führt das nur zu Chaos in meinem Darm? Ich wollte demnächst eine Gemüsesaft-Entsäuerungs-Kur nach dem Schema von Robert O. Young durchführen und brauche ein paar Frühstückideen für danach. Ich frühstücke sonst morgens gerne schon Gemüsesalate aber in letzter Zeit habe ich so viel Lust auf Obst, aber ohne die Nüsse kriege ich einfach immer schon nach kurzer Zeit wieder Hunger... Liebe Grüße!!!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Tanja
Süsse Früchte können bei gesundem Verdauungssystem relativ gut mit Nüssen kombiniert werden, saure Früchte deutlich schlechter.
Ideen für ein gesundes Frühstück finden Sie hier:

Basisches Frühstück

Wie stelle ich basische Snacks her

Basische Frühstücksrezepte

Rezpte für ein gesundes Frühstück


Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

AniMa
geschrieben am: samstag, 01. februar, 15:23
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ZdG-Team, Ich ernähre mich nun schon seit einiger Zeit von veganer Rohkost und bin sehr zufrieden damit. Ich habe keine Lust mehr auf gekochtes oder Getreide und tierisches schon garnicht. Mein Sohn (11Jahre) isst auch sehr gerne Obst, Gemüse, Nüsse und Samen aber wird davon einfach nicht satt. Er ist, wie ich kein großer Fan von Brot oder Toast aber ohne diese Getreideprodukte hungert er schon nach 2 std wieder.... Was kann ich machen? Woran liegt das? Liegt das vielleicht an dem Alter, in dem er ja viele Kalorien braucht? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo AniMa
Ihr Sohn ist im Wachstum und hat offensichtlich einen ganz anderen Stoffwechsel als Sie :-)
Wenn er Lust auf Kartoffeln, gesunde Vollwertteigwaren (z. B. Hanf- oder Buchweizennudeln), Quinoa o. ä. hat, könnten Sie ihm dies anbieten.

Will er nicht unbedingt vegan leben, könnte er auch Bio-Eier oder Fisch zusätzlich essen.

Will er hingegen ebenfalls ausschliesslich vegane Rohkost essen, dann gehört für Menschen mit hohem Energiebedarf ein gewisser Aufwand zur Umsetzung dieser Ernährungsform dazu:

Sie könnten Ihrem Sohn z. B. im Dörrgerät Rohkostbrot aus Sonnenblumenkernen und/oder Nüssen zubereiten, genauso rohköstliche Kekse und Pizza.

Rezepte für rohköstlichen Kuchen finden Sie hier.

Auch Shakes aus Mandelmilch, Datteln und Früchten oder Kakao, Müslis aus Erdmandeln oder Kastanienmehl sowie Chia-Pudding sättigen als Zwischenmahlzeit sehr gut.

Weitere Ideen für rohköstliche Rezepte finden Sie hier.

Auch kann man käseähnliche Rezepturen aus Mandelmus oder Nüssen/Kernen herstellen.
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Ausprobieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Arnar
geschrieben am: mittwoch, 22. januar, 15:59
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag Besten Dank für die interessanten Ausführungen. Das werde ich mir merken. Aber wie sieht es aus mit dem Calcium in den Knochen, wenn man keinen Käse mehr isst? Werden dadurch nicht die Knochen geschwächt?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Arnar
Calcium und all die anderen Nähr- und Vitalstoffe, die Knochen brauchen, befinden sich beileibe nicht nur im Käse, sondern in vielen anderen Lebensmitteln mehr.

Erste Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Starke Knochen aufbauen und hier Gesunde Knochen

Darüber hinaus werden wir in Kürze einen Info-Artikel zum Thema "Calcium-Bedarf ohne Milch decken" veröffentlichen. Wenn Sie unseren Newsletter abonniert haben, werden Sie schnellstmöglich davon erfahren, sobald der Artikel online ist.
Zur Newsletter-Anmeldung gelangen Sie hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

garten152
geschrieben am: montag, 20. januar, 12:45
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ZDG-Team ! Um 19 Uhr nehme ich die Mahlzeit vor dem Nachtdienst ein (Abendessen mit meiner Familie), ich arbeite dann von 20.30 bis 6.30 Uhr ( um 2.00 Uhr wäre meine Essenspause), um 7.00 Uhr esse ich zuhause etwas, damit ich ohne Magenknurren schlafen kann und schlafe von 7.30-15.00 Uhr, um 15 Uhr esse ich mein "Frühstück".




Zentrum der Gesundheit:

Hallo garten152
Um 15 Uhr frühstücken Sie also. Anregungen für ein gesundes Frühstück finden Sie hier und hier.
Um 19 Uhr gibt es Mittagessen bei Ihnen, um 2 Uhr einen Snack und um 7 Uhr gibt es das Abendessen.

Zum Mittagessen könnten Sie sich in unserer Rezeptedatenbank ein Gericht aussuchen
Für Snacks finden Sie hier Anregungen.
Und Ideen für eine Kleinigkeit zum Abendessen finden Sie hier oder hier.


Auf unserer Seite finden Sie darüber hinaus noch viele weitere Rezepte. Viel Spass beim Stöbern und Ausprobieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

garten152
geschrieben am: donnerstag, 16. januar, 11:42
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team ! Ich arbeite im Nachtdienst. Welche Nahrungsmittel würden Sie mir empfehlen ? Meine Essenszeiten sind: 19 Uhr, 2 Uhr nachts, 7 Uhr und 15 Uhr. Über Ihre Empfehlung wäre ich sehr dankbar.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Garten
Um Ihnen hilfreiche Tipps zu geben, wäre es für uns wichtig, zunächst zu erfahren, welche Mahlzeiten Ihrem Frühstück, Ihrem Mittagessen, Ihrer Zwischenmahlzeit und welche Ihrem Abendessen entsprechen bzw. wann Ihre Schlafenszeit ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Antje
geschrieben am: samstag, 26. oktober 2013, 23:16
eMail-Adresse hinterlegt

Seit einiger Zeit bekomme ich nun das Newsletter von ihnen und je mehr ich lese, um so mehr interessiert mich das ganze. Ich bin auf Zentrum der gesundheit gelandet, weil ich Eisenmangel habe und Übergewichtig bin. Ich wollte ihnen einfach mal Danke sagen, für die Mühe, die sie sich geben, alles zu erklären. Es hat meine Sicht auf vieles geändert und ich hoffe, dass ich bald wesentlich gesünder bin als jetzt :-)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Antje
Vielen lieben Dank für Ihren netten Kommentar, der uns sehr gefreut hat :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: mittwoch, 16. oktober 2013, 11:38
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Morgen liebes Team, vielen herzlichen Dank für Ihre hervorragende Seite, die mir die Augen geöffnet hat auf viele Aspekte der Gesundheit und vor allem Ernährung. Darmsanierung? Diesen Artikel habe ich paar Mal durchgelesen und habe dann beschlossen, wenn dann richtig: entgiften, entschlacken und sehr gründlich sanieren.. eine Wasserkur (nur stilles Wasser und Basentee), wäre genau das richtige für mich.. Heute ist mein 40 Tag. Ich fühle mich einfach ausgezeichnet! Ich habe es tatsächlich geschafft!!!

Morgen werde ich meine Fastenzeit beenden. Und freue mich jetzt auf das normale Essen (selbstverständlich erst in 40 Tagen :-) Ich habe mich schon bestens für meine NEUE Ernährungsweise vorbereitet. Lakto - und Bifidobakterien, Chia Samen, Quinoa, Apfelessig, Entsafter warten schon auf mich :-) Für Fastenbrechen ist in den ersten 14 Tagen: Möhren - und Apfelsaft (selbstverständlich BIO), grüne Smooties, Fruchtsmooties, vorgesehen. Nun einige Fragen:

* wann sollte ich mit Apfelessig anfangen? .. Apfelessig dann immer immer jeden Morgen, so wie früher Kaffee?

* wann sollte ich gemahlene Chia Samen in meinen Speiseplan einführen?

* was sollte ich morgens zuerst trinken : Basentee mit Honig oder Apfelessig mit Honig?

* was sollte ich demnächst als erstes auf nüchternen Magen essen / trinken, nach der Dosis Lakto - und Bifidobakterien?

* könnten Sie mir noch etwas gesundes und effektives empfehlen? Ich habe bestimmt noch paar Fragen vergessen... Vielleicht beim nächsten Mal. Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Kontaktanfrage. 

Gerne beantworten wir nachfolgend Ihre Fragen, möchten aber im Vorfeld gleich darauf hinweisen, dass eine gesunde Ernährung vollkommen individuell nach einer Fastenzeit eingeführt werden kann, es also keine unumstösslichen und für jeden immerfort geltenden Regeln gibt, wie dies gemacht werden sollte.

Sie können also beispielsweise den Apfelessig sofort trinken (ohne Honig) oder ihn erst in einigen Wochen integrieren. Apfelessig wird vor dem Frühstück getrunken. Ob Sie nun das Apfelessiggetränk als Kaffeeersatz sehen möchten, überlassen wir Ihnen und hängt von Ihren Frühstücksgewohnheiten ab. Wenn Sie also bisher nur eine Tasse Kaffee gefrühstückt haben, dann kann das Apfelessiggetränk ausreichen. Sie können aber auch als Morgengetränk nach dem Apfelessig einen grünen Smoothie, einen Gerstengrasdrink, eine Mandelmilch oder einen basischen Kräutertee trinken. Ideen zum gesunden Frühstück finden Sie z. B. auch hier.

Chiasamen können Sie - ebenfalls ganz nach Wunsch - schon wenige Tage nach dem Fastenbrechen integrieren. Rezepte mit Chiagel finden Sie u. a. hier.

* was sollte ich morgens zuerst trinken : Basentee mit Honig oder Apfelessig mit Honig?

Das Apfelessiggetränk kommt zuerst. Bedenken Sie, dass der Honig nur der Geschmacksverbesserung dient, man diesen aber - sowohl beim Apfelessig als auch beim Tee - sehr gut auch weg lassen kann.

* was sollte ich demnächst als erstes auf nüchternen Magen essen / trinken, nach der Dosis Lakto - und Bifidobakterien?

Das Getränk haben wir bereits geklärt. Obwohl auch das Ihren Vorlieben entsprechen sollte. So MUSS man Apfelessig nicht zur Entschlackung trinken. Man kann sehr gut auch ein enzymatisch aktives Fermentgetränk wie z. B. Hulup verdünnt mit Wasser statt des Apfelessigs trinken. Andere nehmen zunächst Bitterkräuter zu sich. Wenn Sie die Entsäuerung Ihres Körpers unterstützen möchten, bietet sich ferner ein basisches Aktivwasserkonzentrat an, das man - zweimal täglich - verdünnt mit gefiltertetem Wasser zu sich nimmt.
Weitere Anregungen sowie Programmvorschläge dazu finden Sie hier.

Auch was Sie frühstücken hängt von Ihren Wünschen ab. Ideal wäre ein reines Früchtefrühstück oder ein frisch gepresster Gemüsesaft. Bedenken Sie gerade beim Fastenbrechen, dass Ihre Ernährung sehr wasser- und gleichzeitig aber sehr mineralstoff- und vitalstoffreich sowie zuckerarm sein sollte. Daher sind Gemüsesäfte und grüne Smoothies stets den reinen Obstsmoothies oder Obstsäften vorzuziehen.

* könnten Sie mir noch etwas gesundes und effektives empfehlen?

Viele Tipps konnten wir Ihnen bereits oben geben. In jedem Fall empfehlen wir Ihnen zusätzlich die Einnahme von Bentonit, da diese Mineralerde eine hervorragende Reinigungswirkung hat und Gifte und Schlacken aller Art aufnimmt und zur Ausleitung über den Darm bringt. Gerade im zuletzt genannten Link wird u. a. ein Programm vorgestellt, das auch flüssiges Bentonit enthält.
Da viele Gifte fettlöslich sind, empfiehlt sich auch die Einnahme hochwertiger Fette wie z. B. - wenn man nach ayurvedischen Prinzipien entgiften möchte - Ghee oder das DHA-Algenöl.

Nun wünschen wir Ihnen eine weiterhin grossartige Entschlackungszeit und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Melli
geschrieben am: dienstag, 15. oktober 2013, 10:43
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo zusammen:)) Könnten Sie vielleicht mal einen ausgewogenen veganen Diät-plan auf der Basis von etwa 1400 Kalorien erstellen, bei dem die Makronährstoffversorgung ausgewogen ist? Ich ernähre mich schon länger möglichst vegan und sehr gesund, habe aber einfach mit Mengen ein Problem und brauche immer einen vorgegeben Plan an den ich mich halten kann und gleichzeitig weiß, dass ich mit allem ausreichend versorgt bin! Ich würde mich sehr freuen, weil ich noch zehn Kilo abnehmen möchte, liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Melli
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Ideal wäre es, wenn Sie mit Ihrem Anliegen einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufsuchten, der Ihnen Ihren Wünschen und Ihrem Bedarf gemäss einen individuellen Ernährungsplan zusammen stellen kann. Wir geben hier über die Kommentarfunktion zwar gerne den einen oder anderen Tipp, können jedoch nicht die Aufgabe des Ernährungsberaters übernehmen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

GuitarBitch
geschrieben am: sonntag, 13. oktober 2013, 17:48
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, wie sieht dass denn als Sportler aus? Ich brauche viel Eiweiß um Muskeln aufzubauen.... Grobe Daten: 21 Jahre, männlich, 71kg, dünn (dank Diät....), 11,1% Körperfett (will runter auf unter 10%) und etwas mehr Musklen aufbauen (u.a. Sixpack) VIELEN DANK!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo GuitarBitch

Tipps, wie Muskelaufbau auf gesunde Weise erfolgen kann, finden Sie hier

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Imke
geschrieben am: sonntag, 13. oktober 2013, 15:14
eMail-Adresse hinterlegt

Danke für diesen informativen Artikel. Wenn ich nun anfangen möchte, dies umzusetzen, wie sieht denn ein Tagesplan beispielsweise aus? Danke im Voraus für Anregungen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Imke

Anregungen zu einem gesunden Frühstück finden Sie z. B. hier.

Als Zwischenmahlzeit am Vormittag ist ein grüner Smoothie eine gute Idee.

Weitere Rezepte und Ideen – u. a. für Mittag- und Abendessen, aber auch für Kuchen - finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Luzia
geschrieben am: donnerstag, 03. oktober 2013, 21:01
eMail-Adresse hinterlegt

Ich danke Euch tausend mal für diese informative und leicht verständliche Seite. Vor nunmehr 4 Monaten habe ich mich auf Eure empfohlene "Schimpansen Nahrung" umgestellt. Endeffekt - 25 kg und Energie wie 5 Schimpansen. Anfangs hat sich meine Familie auf den Kopf gegriffen, jetzt wo sie das Resultat sieht bin ich plötzlich der Guru und alle Schmökern auf Eurer Seite Dickes Busserl aus Wien




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Luzia
Vielen Dank für Ihren fröhlichen Erfahrungsbericht :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kailash
geschrieben am: montag, 09. september 2013, 00:55
eMail-Adresse hinterlegt

Liebe ZDG-Leute, ".. dann ergibt das die folgende Zusammensetzung: 50 Prozent Früchte 40 Prozent Grünes Blattgemüse, Kräuter und Wildpflanzen 8 Prozent Nüsse und Ölsaaten 2 Prozent Fleisch Vermissen Sie etwas?" ja, wo sind in eurer Auflistung die (bunten) Gemüse (Karotten, Tomaten, Paprika, Gurken, Pastinaken, Avocado etc etc) enthalten? Ausserdem habe ich heute mal meinen Tagesverbrauch mitgerechnet (etwa so esse ich seit einer Woche): Obst und getrocknete Früchte 45% Gruene Gemüse, Kräuter, Wildpflanzen, Sprossen 13% (bunte) Gemüse 27% Nüsse, Ölsaaten, Kokosöl 6% Ei 5% Getreide, Honigwaffel 4% GESAMT 2060 Gramm Habt ihr dazu Anregungen? Und VIELEN DANK fuer alle Infos!!!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kailash
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Das von Ihnen genannte Zitat sollte zu erkennen helfen, welche Lebensmittel bei den Schimpansen überhaupt nicht verzehrt werden, die aber bei uns gang und gäbe sind (Milch und Getreide). Es betrifft also die (theoretische) Übersetzung der Schimpansennahrung, bedeutet aber nicht, dass wir in unserer modernen Welt auf diese Weise leben können/müssen. Wie wir die Erkenntnisse aus den Beobachtungen der Tierwelt nützen und umsetzen können, haben wir im weiteren Text beschrieben, in dessen Verlauf auch viele andere Lebensmittel auftauchen, die in dieser ersten Auflistung nicht zu finden waren, wie z. B. Avocados (die zu den Früchten gehören) sowie auch die von Ihnen vermissten Gemüse.
Tipps zur Optimierung Ihrer persönlichen Ernährung lassen sich aus der Ferne nicht geben. Dies ist nur im Rahmen einer Ernährungsberatung möglich, wenn dem Berater alle erforderlichen Informationen, Daten, Wünsche und Geschmacksvorlieben des zu Beratenden vorliegen :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

DoubleZerazZ
geschrieben am: sonntag, 08. september 2013, 21:45
eMail-Adresse hinterlegt

Ich glaube, dass das oben beschriebene im Grunde schon sehr zutrifft, ich persönlich mag von Natur aus am liebsten Gemüse (am besten roh), etwas Obst, Nüsse usw. und esse nur ungern Fleisch (schmeckt mir einfach nicht so gut). Nach einer leichten vegetarischen Mahlzeit fühle ich mich viel fitter (körperlich & geistig) im gegensatz zu industrielle (stark) verarbeiteten Mahlzeiten. Ich habe Neurodermitis und in diesem Zusammenhang auch schon viel über Unverträglichkeiten von Weizen und Milch gelesen, besonders, da man diese zwei komponenten schon vom Kleinkindalter an bekommt und entsprechend allergien dagegen entwickelt, weil einfach unnatürliche Nahrung. Nach Chips oder Weizen (besonders Weizenvollkorn!) wird meine Haut schlechter. Dafür habe ich letztens mal 2 Wochen lang täglich viele Nüsse und Gemüse gegessen und meine Haut war zart wie ein Babypopo. Das sind meine Erfahrungen. Ich denke, gerade Milch und Weizen sollte gemieden werden. Fleisch (besonders rotes) ist stark säurebildend, manche Menschen riechen sogar richtig säuerlich danach, und sollte daher auch nicht so oft gegessen werden denke ich. Aber das ist sicher auch bei jedem anders.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo DoubleZerazZ
Lieben Dank für Ihren Kommentar bzw. Erfahrungsbericht :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

DoubleZerazZ
geschrieben am: sonntag, 08. september 2013, 18:32
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, das ist ein sehr informativer Artikel. Ich frage mich, warum mir nach dem Verzehr von frischer Ananas immer schlecht wird und ich ganz üble Bauchkrämpfe bekomme. Liegt das daran, dass, wie sie sagen Obst Besen und Kehrblech nie aus der Hand legen und dass eine Reinigung meines Organismus zur Folge hat, vlt. durch das Enzym Bromelain, oder liegt doch eine unverträglichkeit vor? Früher hatte ich dieses Problem nicht. Bei Dosen-Ananas trifft das nicht zu, allerdings sind dort auch kaum noch Vitalstoffe enthalten...Ich wäre Ihnen dankbar für einen Rat.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Double
Was bei Ihnen konkret zu einer Unverträglichkeit führt, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Es kann also eine Unverträglichkeit sein, es kann eine Reinigungsreaktion sein, es kann sein, dass Sie Ananas auf leeren Magen vertragen, nicht aber als Nachtisch, etc. Dosenananas sind natürlich eingekocht, säureärmer und enzymfrei. Bevor Sie jedoch Dosenananas essen, sollten Sie besser auf Früchte umsteigen, die Sie roh vertragen können.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Konsty96
geschrieben am: dienstag, 03. september 2013, 19:54
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG-Team, ich bin 17 Jahre alt und bin seit einigen Monaten auf ihrer Seite gestoßen - bin auch endlich dazu gekommen ein Konto zu erstellen ^^. Als überzeugter Veganer, konnte ich meine Kenntnisse dies bezüglich dank ihnen erweitern. Was ich jedoch interessant und plausibel zugleich finde ist, dass wir uns nach unseren nächsten Verwandten richten sollten um uns gesund zu ernähren. Allerdings gibt es einen Apsekt, der mir gleich eingefallen ist.

In manchen Regionen Arfikas, gibt es einige Populationen von Schimpansen, die sich auch durchaus mehr als 2% von Fleisch ernähren, indem sie (und das ohne vorhandenes Raubtier-Equitment) gezielt mittelgroße bis große Säugetiere jagen und trotzdem an Übersäuerung o.ä. nicht erkranken. Nun da sie eng mit dem Menschen verwandt sind, dürften wir uns das doch eigentlich theoretisch auch erlauben, ohne auf irgendeiner Art und Weise zu erkranken wie z.B. an Krebs. Über eine Erklärung würde ich mich sehr freuen. Danke im Vorraus :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Konsty96
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Auch ein höherer Anteil tierischer Kost beeinträchtigt die Gesundheit - vermutlich auch beim Menschen - keineswegs, WENN die übrige Ernährungsweise optimal zusammengestellt ist, also aus reichlich grünem Blattgemüse, Früchten, Nüssen etc. besteht und alle anderen Voraussetzungen für ein gesundes Leben erfüllt sind (Sonnenlicht, Bewegung, Entspannung etc.).
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundhei

Anonym
geschrieben am: montag, 26. august 2013, 16:22
eMail-Adresse hinterlegt

Wertes Team,ich habe schon eine ganze Weile mich mit diesen Seiten befasst und etliches gelesen aber klar wie ich mich nun "gesund" zu ernähren habe ist mir nichts... Auf einer Seite schreiben Sie das man Obst immer einzeln essen soll und niemals zB. mit Getreide zusammen, auf der nächsten Seite steht "basisches Frühstück" wäre frisches Obst mit Getreideflocken ??? und zB. nicht eine Mahlzeit so mischen also, salat .Kartoffel,Fleisch immer schön im Wechsel essen wie mann`s halt immer macht , sonder erst Salat, dann Kartoffel und dann erst das Fleisch ...das macht doch keiner... Viel rohes essen ist schon einleuchtend aber kein Getreide . also kein Brot ....??? ich hab inzwischen überhaupt keinen Plan mehr was man nun wann isst damit man gesund wird und keine Blähungen mehr hat...




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Aus ganzheitlicher Sicht gibt es nicht DIE EINE gesunde Ernährung für ALLE Menschen. Vor allem, wenn Beschwerden vorliegen, müssen natürlich ernährungstechnische Massnahmen zum Einsatz kommen, die mögliche Ursachen dieser Beschwerden aus dem Wege räumen können (z. B. bei Intoleranzen, Unverträglichkeiten, Allergien) bzw. das betreffende Organ entlasten, um ihm Raum für eine Regeneration zu geben.
Am Beispiel Früchte bedeutet dies folgendes:
Früchte werden vom Organismus am besten verdaut, wenn sie allein für sich auf nüchternen/leeren Magen gegessen werden. Gesunde Menschen ohne jegliche (Verdauungs)Beschwerden können jedoch eine Früchtemahlzeit auch dann sehr gut vertragen, wenn sei mit anderen Lebensmittelgruppen gemischt wird. In unserem Artikel über das basische Frühstück schlagen wir jedoch lediglich die basischen Erdmandelflocken als Beimischung vor, nicht aber Getreideflocken.

In unserem Artikel über "Gesunde Verdauung"  stellen wir die Methode nach Dr. Stanley Bass vor, der damit sehr gute Erfolge gerade bei Blähungen, Völlegefühl und anderen typischen postprandialen Beschwerden beobachten konnte. Es handelt sich hier also nicht um eine Vorgehensweise, die zwingend mit einer gesunden Ernährung in Verbindung steht, sondern um eine Methode, die bei Verdauungsproblemen helfen kann, diese auf einfache Weise (ohne Medikamente etc.) in den Griff zu bekommen. Das anschliessende Wohlbefinden führt hier also dazu, dass es sehr wohl Menschen gibt, die nach dieser Methode essen - die übrigens keineswegs kompliziert ist, sondern nur ein gewisses Mass an Flexibilität voraussetzt sowie die Bereitschaft, alteingesessene Gewohnheiten, auch einmal abzuschütteln.

Was das Thema Brot und Getreide betrifft, so muss auch hier nicht jeder ab sofort ohne Brot, Pasta & Co. leben. Die Wahl eines hochwertigen Vollkornbrotes aus Dinkel ist bereits ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Liegen jedoch massive Verdauungsprobleme vor, so lohnt sich hier oft, eine Zeitlang weizen- bzw. glutenfrei zu leben, womit viele Menschen eine immense Verbesserung ihres Befindens erleben.
Mit unseren Informationen soll also eine Aufklärung stattfinden, damit erkannt wird, dass unsere heute üblichen Grundnahrungsmittel keinesfalls ideal sind und bei vielen Menschen zu Beschwerden der unterschiedlichsten Art führen können.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundhei

TudorLady
geschrieben am: mittwoch, 10. juli 2013, 19:38
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo:) Ich hab ne Frage zum Tee: Und zwar trinke ich seit ca. 6 Monaten jeden Tag einen Liter grünen Tee, da der ja bekanntermaßen sehr gesund sein soll. Meine Frage ist nun, ob das enthaltende Koffein in dieser Menge zur Übersäuerung führen kann oder nicht? Ich ernähre mich sonst sehr gesund (hin und wieder ess ich auch mal ein kleines Stück Kuchen oder ein STück schokolade aber wirklich in Maßen.) Lg TudorLady




Zentrum der Gesundheit:

Hallo TudorLady
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage.
Bei einer insgesamt basenüberschüssigen Ernährung und einem gesunden Organismus sollte allein das Trinken von 1 Liter grünen Tee (je nach Zubereitungsmethode, Art und Qualität des Tees) nicht zu einer Übersäuerung führen können. Verwenden Sie in jedem Fall einen Grüntee aus Bio-Anbau und achten Sie darauf, dass bei der Zubereitung keine Temperaturen über 60/70 Grad entstehen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Trallala
geschrieben am: dienstag, 09. juli 2013, 23:28
eMail-Adresse hinterlegt

Liebe Zentrum der Gesundheit-Leute, ich mag Diskussionen ja... Aber bitte, dann posten Sie einen Link zum Thema Chlorophyll, und bitte bitte keine alternativen Therapiemöglichkeiten, die nur zur Linderung von Symptomen beitragen. Im Übrigen verbringe ich keine Zeit damit in Online-Datenbanken zu suchen, denn da steht nur Quark, wie ich Ihnen glaub ich nicht zu sagen brauche. Ich studiere das ganze hier auch noch, sodass ich denke ich schon weiß, wie wo und was verdaut wird. Und Chlorophyll ist da leider nicht dabei, selbst wenn es vielleicht chemisch reaktiv irgendwelche Stoffe aus den Epithelien zieht, ist der Hochlob einfach nicht gerechtfertigt.

Zum Thema Vit.B12 ist sicher schon genug geforscht worden, sodass man sicher eine recht eindeutige Verdauungsweise kennt, die ja aber gar nicht zur Debatte stand, sondern nur die, dass man deswegen auf Fleisch angewiesen ist. Achso, mit den Proteinen....das wurde wahrscheinlich falsch verstanden, weil dies als überflüssige rhetorische Frage abgehandelt wurde ;-)....ich meinte nicht, dass Enzyme als Proteine verdaut werden, sondern es war die Frage welche Enzyme ich bitte verdauen sollte....der Körper stellt sie doch selber her.....ich brauche Aminosäuren, da gibts ein paar essentielle, aber doch keine Enzyme, die ich von aussen aufnehmen muss.... ;-) Im übrigen sehr bemerkenswert, wie Sie sich herauswinden ;-)
Liebe Grüße!!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Trallala
Wenn andere Wissenschaftler nur "Quark" veröffentlichen, Sie aber gleichzeitig nach wissenschaftlichen Beweisen rufen, bleibt der Welt offenbar nichts anderes mehr übrig, als auf Ihre persönlichen Forschungsergebnisse zu warten. Andererseits kann man sich - laut Ihrer Aussage - in manchen Bereichen auf den erreichten Lorbeeren sogar schon ausruhen (Vitamin B12, das eben nicht nur in Fleisch enthalten ist), weil man alles dazu weiss. Gerade diese (Ihre) Überzeugung, bereits alles zu wissen, lässt Diskussionen mit Ihnen auf unfruchtbaren Boden fallen.

Auch ist es nicht unsere Aufgabe, Allwissende mit Links zu versorgen, schon gar nicht, wenn diese in deren Augen höchstwahrscheinlich nur zu "Quark" führen.

Achso, mit den Proteinen... Nein, da wurde nichts missverstanden, da Sie erneut eine Frage stellen und sie im selben Atemzuge selbst beantworten, wobei Ihre Antwort - wir kennen Sie ja inzwischen - durch nichts zu erschüttern ist :-)

Falls Sie erneut antworten sollten, posten Sie bitte zu den relevanten Aussagen einen passenden Link (aber bitte nicht aus den Quark-Online-Datenbänken), und bitte keine schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten, die nur zur Linderung von Symptomen beitragen. Und zum Abschluss noch eine kleine Vorabinfo: Ganz egal, was auch immer Sie antworten mögen, wir werden es in jedem Fall als "Herauswinden" interpretieren ;-)

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Trallala
geschrieben am: dienstag, 09. juli 2013, 14:39
eMail-Adresse hinterlegt

Meine lieben Damen und Herren, selten habe ich so gelacht und war gleichzeitig so erschüttert über einen Text, der so viel Schwachsinn enthält und damit auch noch versucht, Menschen, die keine Ahnung haben mit irgendwas zu überzeugen. Dieses irgendwas ist nur leider hier die Ernährung, die essenzieller Bestandteil des Lebens ist. Ich habe nur bis zum Punkt 6 gelesen, danach verfasse ich diesen Text. Der Rest dieser Ernährungsberatung ist garantiert genauso falsch, wie das was ich gelesen habe.
1. Ich verstehe nicht, wieso man so etwas ignorantes verfassen kann, nach dem Motto: Jeder der es nicht so macht ist ein schlechter Mensch

2. Wo sind die wissenschaftlichen Beweise?? Ausser diesem dubiosen Dr. Young haben Sie ja nichts vorzuweisen. Und wieso heißt der ausgerechnet Dr. Young? Passt ja prima in den Kontext, nicht war? Haben eure Leser daran mal gedacht?

3. Euer Freund Dr. Young hat wahrscheinlich keine Ahnung, da er ja erzählt, dass alle Körperzellen aus Blutzellen stammen...Aha....gibt leider nur 3 Arten, und die haben andere Aufgaben...der Rest sind Proteine, Proteinogene, Elyte, Wasser, etc....Schonmal was von Stammzellen gehört?? Die schwimmen nicht im Blut, zumindest keine, die Organe aufbauen...

4. Denaturieren von Eiweißen....anscheinend haben Sie keine Ahnung, was denaturieren bedeutet, schauen Sie doch selbst mal nach, und dann erklären Sie mir mal die Primär-,Sekundär-,und Tertiärstruktur von Proteinen, und dann, was bei Denaturierung passiert.

5. Ich möchte mal wissen, wie sie genügend Vitamin B12 aufnehmen wollen, wenn sie auf tierische Nahrung, einschließlich Milch und Eier verzichten...Die Bakterien, die das im Darm produzieren gibts zwar auch, aber da fehlt ja wohl der Intrinsic-Factor. (Und ich will nicht erzählen, was das für die Schwangerschaft heißt, also liebe Veganerinnen, ich tut nicht nur euch nichts gutes, eurem Kind schadet ihr genauso und das ist schon ein Verbrechen in meinen Augen).

6. Chlorophyll ist der Lebenssaft auch für den Menschen????? Sind Sie wahnsinnig? Chlorophyll ist nicht resorbierbar, warum, weils ne andere Bindung hat, mit der unsere Verdauungsenzyme nix anfangen können, das fliegt alles wieder hinten raus...das Mg ist das einzige, was da von Wert wäre... So, und das wir keine Enzyme aufnehmen, weil wir selber welche haben, das brauch ich glaub ich nicht zu sagen oder?

Liebe Leute von dieser Seite, ihr seid mir sowas von unseriös, das geht gar nicht. Verschaukelt doch Leute nicht, die keine Ahnung von Verdauung haben. Das ist ein komplizierter Prozess, der sicher deswegen so gut zur Scharlatanerie taugt, aber so nicht. Normalerweise würde man jemdanden verklagen, der falsche Sachverhalte vortäuscht, das nennt man Betrug. Und noch unseriöser finde ich ja, dass auf der rechten Seite Ersatzpräparate angeboten werden. Und DAS ist ja echt der Hammer. In diesem Sinne Guten Tag!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Trallala
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen mit unserem Artikel Freude bereitet haben :-)

Gerne kommentieren wir Ihr Feedback in aller Kürze:

1. In unserem Artikel steht weit und breit nichts davon, dass irgendjemand "schlecht" werden würde, nur weil er unsere Tipps nicht umsetzt.

2. Abgesehen davon, dass es durchaus Menschen geben soll, denen es gelingt, Salat, Gemüse, Sprossen, Nüsse etc. auch gänzlich ohne wissenschaftliche Beweise zu essen, gibt es diese Beweise tausendfach, wenn Sie die entsprechenden Datenbanken durchforsten, die Ihnen sicher nicht fremd sind. Dort finden Sie nicht nur Beweise für die hervorragenden Eigenschaften sekundärer Pflanzenstoffe, Vitalstoffe, biologisch erzeugter Nahrung etc., sondern ausserdem die Beweise für die Schädlichkeit einer Ernährung auf Basis industriell verarbeiteter Nahrungsmittel.

3. Wir erwähnen Dr. Youngs vollständigen Namen. Normalerweise hilft Googeln ganz gut, wenn man mit einem Namen einmal nichts anzufangen weiss. Wenn Ihnen ferner Dr. Youngs Thesen nicht zusagen, dann steht Ihnen das selbstverständlich völlig frei :-)

4. Sicher stimmen Sie mit uns überein, das es sich erübrigt, rhetorische Fragen zu beantworten ;-)

5. Abgesehen davon, dass die B12-Resorption noch nicht annähernd geklärt ist, wird nirgendwo empfohlen, keine Eier zu essen. Im ersten Teil des Artikels ist von 2 Prozent tierischen Bestandteilen die Rede. Vermutlich haben Sie jedoch so weit gar nicht gelesen...

6. Anfangs stuften wir Sie tatsächlich als Mitglied jener Lesergruppe ein, die den lieben langen Tag in den Online-Studien-Datenbanken zubringt und wirklich für alles und jedes eine Studie sucht und braucht. An dieser Stelle zeigte sich dann aber, dass Sie doch nicht zu diesem Kreis gehören. Denn sonst wüssten Sie, dass Chlorophyll bereits in zahlreichen Studien als höchst wertvolle und krebsbekämpfende Komponente einer gesunden Ernährung gilt und mittlerweile auch seinen Weg in die Krebsforschung gefunden hat. Wir empfehlen Ihnen dringend, die beteiligten Wissenschaftlern an Ihrem umfassenden Wissen teilhaben zu lassen. Nicht dass diese noch wertvolle Zeit mit völlig sinnloser Forschungsarbeit vergeuden, wo doch Chlorophyll einfach "wieder hinten rausfliegt".

Auch die Theorie, dass Enzyme als Proteine sowieso verdaut werden und wir daher keinerlei Enzyme zu uns nehmen müssten, steht auf wackligem Fuss.

Irgendwie sind wir es jedoch mittlerweile leid, Sie, der ja den totalen Durchblick zu haben glaubt, ständig auf aktuelle Erkenntnisse hinzuweisen.

"Ersatzpräparate" werden auf unserer Seite nicht vorgestellt, da es bei einer gesunden Ernährung nichts zu ersetzen gibt.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schnib
geschrieben am: dienstag, 25. juni 2013, 20:01
eMail-Adresse hinterlegt

eine Frage zum Thema Rohkost / Kochen : Wie erklären sie sich, dass das menschliche Gehirn sich erst nachdem das Kochen und der Verzehr von Fleisch über dem Feuer "erfunden" wurde so rasant wachsen konnte ? Ist nicht genau das was uns vom Schimpansen unterscheidet Kochen und Fleisch / Fischkonsum auch so wichtig für uns und unsere Entwicklung ? Wozu hat der Mensch den Jagdinstinkt entwickelt und die Fähigkeiten zu kochen, wenn sie denn so "ungesund" sind ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Schnib,
bitte lesen Sie die Kommentare der anderen Leser und unsere Antworten darauf, bevor Sie eine neue Frage stellen. Andernfalls müssen wir uns immer wieder wiederholen. Ihre Frage wurde in ähnlicher Weise bereits am 27.10.2011 gestellt und beantwortet.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundhei

ela-sing
geschrieben am: donnerstag, 20. juni 2013, 10:08
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Liebes ZdG Team, ich finde eure Internetseite großartig. Vor allem die oben beschrieben Ernährung „Tipps“. Im Großen und Ganzen ernähre ich mich seit ca. 4 Jahren danach aber leider habe ich am Nachmittag fast immer einen „Bläh“-Bauch und Bauchschmerzen. Ich esse morgens zuerst Obst bzw. grüne Smoothies (Salat+Obst der Saison). Danach( ca. 30min) ein Müsli aus Leinsamen, Buchweizenflocken, Sonnenblumenkerne und 6-8 bittere Aprikosenkerne alles klein zerquetscht. Mit Wasser aufquellen, dazu wenig Honig und Leinöl. Zum Mittag (ca. 4h nach dem Müsli) gibt es einen Rohkostsalat mit Tomaten, Gurke, Grüne Salatblätter, Sprossen und manchmal Radieschen oder Karotten. Woher kommt der Blähbauch? Von dem Müsli? Zuviele Ballaststoffe? Oder vom Salat? Den Bauch habe ich aber auch wenn ich keine Radieschen oder Karotten zum Salat habe. Ihre Darmreinigung mit Flohsamen/Heilerde/LaktoPillen führe ich auch zweimal im Jahr durch. Der nachmittags Bläh-Bauch bleibt. Könnten Sie mir dazu einen Erklärung/Rat geben? Herzlichen Dank und beste Grüße,




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ela-Sing
Vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Beschwerden können viele Ursachen haben, die sich aus der Ferne nicht eruieren lassen. Möglicherweise essen Sie zu schnell und kauen zu wenig. Gerade das wirklich ausgiebige Kauen ist bei Rohkost das A und O. Andernfalls sind Verdauungsprobleme vorprogrammiert.

Gerade Ihr Müsli klingt sehr schwer verdaulich. Probieren Sie es einmal damit, dass Sie die enthaltenen Kerne (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Aprikosenkerne) über Nacht ankeimen lassen. Der Keimprozess verbessert die Verdaulichkeit enorm.

Auch eine geringe Fructosetoleranz könnte vorhanden sein. Oder eine andere Unverträglichkeit, die Sie bei einem ganzheitlichen Therapeuten abklären lassen könnten.

Natürlich kann auch eine ungünstige Darmflorazusammensetzung mit oder ohne Pilzbeteiligung die Ursache sein. Eine vorübergehende Einnahme eines Probiotikums über einen längeren Zeitraum (3 - 4 Monate) könnte hier hilfreich sein - am besten ein Kapselprobiotikum kombiniert mit einem Flüssigpräparat, welches das Darmmilieu reguliert. Während die Kapseln zu den Mahlzeiten genommen werden, wird das Flüssigkonzentrat morgens nüchtern mit Wasser getrunken und erneut am Abend zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit.

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kathipe
geschrieben am: montag, 13. mai 2013, 20:21
eMail-Adresse hinterlegt

Danke für diesen tollen Artikel! Gibt es die Infos aus diesem Artikel auch ausführlicher in Buchform? Weiter unten habe ich bereits den Hinweis auf David Wolfe "Die Sonnen-Diät" gefunden - gibt es da seit 2010 vielleicht etwas Neues? Oder auch ein anderes Buch das Sie als "Standardwerk" zur Einführung in die gesunde Ernährung empfehlen möchten? Vielen Dank und liebe Grüße aus Wien!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kathipe,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.
Leider ist uns bis zum jetzigen Zeitpunkt kein Werk bekannt, das alle wichtigen Aspekte einer wirklich gesunden Ernährung in unserem Sinne darstellen würde. Auch die Sonnen-Diät ist ja nur EINE Möglichkeit, wie eine gesunde Ernährung umgesetzt werden kann, die aber nicht für alle Menschen gleichermassen praktizierbar ist. Gerne teilen wir Ihnen mit, sobald uns eine passende Literatur bekannt ist bzw. wir eine solche veröffentlicht haben werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Binabique
geschrieben am: montag, 29. april 2013, 09:13
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team, mit Interesse habe ich den Artikel zur gesunden Ernährung gelesen und plane eine Umstellung. Allerdings stellt sich mir die Frage, woher bspw. bei weglassen von Joghurt und weiteren Milchprodukten die für den Darm so wichtigen Milchsäurebakterien kommen? Viele Grüße und herzlichen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo binabique,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zwar befinden sich in unserem Darm Milchsäurebakterien, doch müssen diese nicht ständig zugeführt werden. Sie leben im Darm und vermehren sich dort - je nach Zustand des Verdauungssystems.

Andererseits befinden sich Milchsäurebakterien ständig in der Luft, sind also in geringen Mengen stets gegenwärtig und können so auch mit vielen anderen Lebensmitteln aufgenommen werden. Will man konzentrierte Mengen an Milchsäurebakterien zu sich nehmen, kann man dies z. B. mit milchsauer vergorenem Gemüse oder milchsauer vergorenen Gemüsesäften tun. Darüber hinaus befinden sich insbesondere auf den Blättern des Weisskohls reichlich Milchsäurebakterien, so dass Weisskohl-Rohkost ebenfalls zahlreiche Milchsäurebakterien liefert.

Am Rande möchten wir noch darauf hinweisen, dass die wenigsten Milchprodukte relevante Mengen an Milchsäurebakterien enthalten, da sie aus pasteurisierter Milch bestehen und oft nach dem Zusetzen der Bakterien erhitzt werden, was die Milchsäurebakterien abtötet. Will man sich über Milchprodukte mit Milchsäurebakterien versorgen, dann sollte man die Milchprodukte (z. B. Joghurt) selbst herstellen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob man die Nachteile der Milchprodukte in Kauf nehmen möchte, nur um sich mit Milchsäurebakterien zu versorgen, die man ja - wie oben erwähnt - auch auf anderem Wege zu sich nehmen kann.

Benötigt das Verdauungssystem grössere Mengen an Milchsäurebakterien - etwa nach einer Antibiotikatherapie, nach einem Infekt oder im Rahmen einer Darmsanierung - dann empfiehlt sich die Einnahme eines hochwertigen Probiotikums mit einem breiten Spektrum an Milchsäurebakterien.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: sonntag, 28. april 2013, 18:49
eMail-Adresse hinterlegt

Bei all den Empfehlungen für frisches Obst, Gemüse und vor allem Blattgrün und Wildkräuter geht meinem Empfinden nach der kleine Anteil von Fleisch bzw. tier. Eiweiss immer sehr verloren. Ich ernähre mich seit über einem Jahr vegan mit möglichst viel Rohkost auch. Was das vegane betrifft, bin ich mittlerweile aber gar nicht mehr unbedingt der Meinung, dass dies so natürlich ist wie oft dargestellt wird (und ich auch dachte). Gerade was die Versorgung mit dem Vitamin B 12 angeht ist vieles ja noch unklar. Vielleicht sind hier diese 2 % Fleisch beim Schimpansen ja sehr ausschlaggebend.

In Ihrem Artikel erwähnen sie wenigstens dass Schimpansen sogar auch hin und wieder kleine Säugetiere essen und eben nicht rein vegan sich ernähren. Ich überlege nun und bin etwas ratlos, wie man in gesunder Art und Weise tier. Produkte in seinen Speiseplan integrieren könnte. Weiter unten schreiben sie von einem Lubrikator, können Sie hier noch andere Empfehlungen geben? Was wäre z.B. eine relativ gesunde Zubereitungsform für Fisch oder Eier? Und würden Sie von Fleisch, trotz dass Schimpansen das auch essen, generell abraten?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unser Schimpansen-Vergleich soll insbesondere auf den naturfremden sehr hohen, aber heute üblichen Einsatz von Getreideprodukten und Milchprodukten und gleichzeitig auf den viel zu niedrigen Blattgemüseverzehr hinweisen. Ob wir nun aber die angegebenen 2 Prozent Fleisch/Fisch/Eier zu uns nehmen oder vielleicht sogar 5 oder 10 Prozent, ist nicht ausschlaggebend. Das bedeutet, dass Fleischverzehr vielleicht nicht ökologisch und auch nicht ethisch einwandfrei sein mag, einer gesunden Ernährung aber nicht abträglich ist, WENN die tierischen Produkte von hoher Qualität sind (z. B. aus biologischer Weidetierhaltung stammen) und wenn sie im Rahmen einer möglichst naturbelassenen und basenüberschüssigen Ernährung verzehrt werden.

Die vegane Ernährung ist nun tatsächlich keine natürliche Ernährung, da selbst reine Pflanzenfresser im Tierreich immer auch automatisch mit der Pflanzennahrung Kleinstinsekten zu sich nehmen. Die hundertprozentig vegane Ernährung wurde also erst in unserer hygienischen modernen Welt möglich, in der man teilweise sogar Obst und Gemüse porentief rein wäscht, bevor man es zu sich nimmt, so dass auch mögliche Vitamin-B12-produzierende Mikroorganismen entfernt werden - wobei zweifelhaft ist, ob deren Vitamin-B12-Gehalt ausreichend wäre.

Bei einer konsequent veganen Ernährung raten wir daher zu einer Vitamin-B12-Supplementation. Details über Vitamin B12 erfahren Sie hier.
In welcher Form Sie tierische Produkte zu sich nehmen, hängt von Ihrem Anspruch an Ihre Ernährung ab. Nichtvegane Rohköstler nehmen den genannten Lubrikator (rohes Ei), Trockenfleisch, Sushi oder Trockenfisch zu sich.

Als "Normalköstler" kann man Eier in Form von sehr leicht und bei eher niedrigen Temperaturen angebratenem Omelett zu sich nehmen, ebenso kann Fisch bei niedrigen Temperaturen in etwas Olivenöl zubereitet werden. Bei der Fleischzubereitung wählt man ebenfalls die sog. Niedrigtemperaturmethode.


Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Kati
geschrieben am: dienstag, 26. mã¤rz 2013, 10:10
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, Sie empfehlen Sojaprodukte in der vegetarischen und veganen Ernährung. Diese Einstellung ist bereits überholt. Soja ist leider nicht gesund, sondern höchst UNGESUND: diehe die Webseite: mmnews.de Suche: soja-sondergiftmuell Bitte, beschäftigen Sie sich mit dem Thema, Ihre Seite hat eine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Gruß




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Kati,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die von Ihnen genannten Informationen kursieren - völlig identisch - auf sehr vielen Webseiten. Wir gehen stark davon aus, dass kaum jemand diese Informationen überprüft hat, bevor er sie vom Urheber übernommen hat. Schon allein das Wort "Sondergiftmüll" weist auf die Qualität dieses Artikels hin. Das Wort gibt es nicht - zumindest nicht in der deutschen Sprache.
 
Die aufgeführten Quellen des Artikels beinhalten nur vier wissenschaftliche Studien über Sojakonsum. In mindestens einer der Studien ging man von einem täglichen exzessiven Verzehr von ganzen Sojabohnen aus - geht also völlig an der Realität bzw. an unseren Empfehlungen vorbei. Wir empfehlen weder den täglichen noch den exzessiven Verzehr von Sojabohnen.
 
Die andere aufgeführte Studie beschäftigt sich mit Säuglingsnahrung auf Sojabasis. Säuglingsnahrung auf Sojabasis ist selbstverständlich eine ähnliche Katastrophe wie Säuglingsnahrung auf Kuhmilchbasis, da Säuglinge Muttermilch benötigen, um gesund aufwachsen zu können.
 
Diese Studien sind bis zu 22 Jahre alt!
 
Die dritte Studie behauptet, Lebensmittel aus Soja könnten - wie viele andere Xenoöstrogene aus der Umwelt - das Fortschreiten von Brustkrebs fördern. Seltsamerweise ist die Brustkrebsrate jedoch gerade in Ländern (China, Japan etc.), in denen man schon seit Jahrhunderten kleine Mengen Soja in die Ernährung integriert, deutlich niedriger als in den westlichen Industrienationen. Mit Verbreitung westlicher Ernährungsgewohnheiten (viele Milchprodukte, Auszugsmehle, Zucker, Fertigprodukte etc.) steigt jedoch auch dort mittlerweile die Brustkrebshäufigkeit. Die Sojabohne ist am Brustkrebsentstehen also herzlich wenig beteiligt - zumindest dann, wenn man sie unseren Empfehlungen entsprechend einsetzt.
 
Eine weitere Quelle prangert Soja deshalb an, weil bei der Tofuherstellung Hexan verwendet wird. Im Artikel wird ferner Gen-Soja vieler negativer Auswirkungen beschuldigt. Wenn wir jedoch Sojaprodukte empfehlen, so stets aus biologischer Erzeugung, die selbstverständlich kein Hexan einsetzt - siehe auch unseren Text zu vegetarischen Burgern. Gen-Soja lehnen wir - wie jedes andere gentechnisch manipulierte Lebensmittel ab.
 
Der von Ihnen genannte Artikel besteht folglich aus extremer und einseitiger Schwarzmalerei und ist weit davon entfernt, das Thema Soja differenziert darzustellen.
 
Sie haben also völlig Recht, dass von unserer Seite aus dringend ein wirklich objektiver und aufklärender Artikel nötig ist. Ein solcher ist bereits in Vorbereitung und wird in den nächsten Wochen erscheinen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Martin122333
geschrieben am: freitag, 11. januar 2013, 17:06
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, Ihr Artikel hat mich fasziniert und ich bin dabei langsam meine Ernährung umzustellen. Eine Frage bezüglich Honig (diesen vermisse ich bei Ihren Artikeln) Trägt Honig zu einer gesunden Ernährung bei? Besser als Industriezucker bzw. ungesunde Brotaufstriche (Nutella usw.) ist er ja bestimmt. Dazu folgende Fragen: Ist Honig vegetarisch/vegan? Wieviel Honig ist gesund/ungesund? Worauf muss man beim Kauf achten? Danke schonmal für Ihre Antwort :) Liebe Grüße Martin




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martin,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie haben Recht: Honig ist deutlich vorteilhafter als Industriezucker und führt nicht zu derartigen Blutzuckerschwankungen als Zucker. Honig ist nicht vegan, aber vegetarisch, da es sich um Produkt handelt, das vom lebenden Tier (der Biene) stammt. Doch sollte auch Honig nur in Maßen verzehrt werden, da auch er zu einem Grossteil aus Einfachzuckern besteht. Beim Kauf von Honig sollten Sie darauf achten, dass er aus biologischer Erzeugung und am besten auch aus Ihrer Region stammt. Er sollte kalt geschleudert sein.
Weitere Süssungsmittel, die Sie in kleinen Mengen verwenden können, sind Xylit, Kokosblütenzucker und Dicksäfte. Auch Trockenfrüchte (besonders Datteln) sind - in Wasser eingeweicht und dann mit diesem Wasser gemixt - ein gutes Süssungsmittel für Desserts und Gebäck.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annelie
geschrieben am: samstag, 05. januar 2013, 10:28
eMail-Adresse hinterlegt

Betreff: 2% Fleisch in einer gesunden Ernährung Liebes ZDG-Team, ich habe Ihnen schon bei verschiedenen Texten Fragen dazu gestellt und hoffe es ist okay, wenn ich auch hier wieder eine Frage an Sie stelle. Das Thema Ernährung und meine Gesundheit beschäftigt mich in den letzten Monaten sehr stark, einige Erfolge konnte ich schon erzielen und so will ich unbedingt weiter machen. In Bezug auf die gesunde Ernährung wie Sie sie hier in dem Artikel empfehlen wäre meine Frage wie es aussehen kann, wenn man 2% Fleisch zu sich nimmt. Momentan ernähre ich mich 100% vegan und ich bin dabei den Rohkostanteil immer mehr zu steigern, ich will am liebsten dahin kommen alles roh zu essen, aber mal schauen wie ich das schaffe, so leicht scheint es ja nicht zu sein und auch bei der Rohkosternährung kann man einiges falsch machen. (Irgendwo hatte ich gelesen, dass sie einen Artikel über Rohkost planen, ist das noch aktuell?)

Ich denke jedenfalls nun auch darüber nach wenigstens etwas Fleisch zu integrieren und da ich aber nicht erpicht darauf bin Insekten zu essen oder Ameisen bzw. Maden und ich mir auch nicht wirklich vorstellen kann ein rohes Eigelb zu essen, frage ich mich nun wie ich es sonst noch machen könnte. Dr. John Switzer z.B. empfiehlt auch Bio-Gelatine Götterspeise, sie soll die Assimilation von rohem Gemüse und Früchten verbessern. Außerdem führt er Rohmilch-Ziegenkäse, Butter, Ghee oder luftgetrockneten Wildlachs auf. Was halten Sie von diesen Vorschlägen? Wäre das eine gute Alternative auf 2 % Fleisch im Sinne von tierischem Eiweiss zu kommen? Und wieviel müsste man davon dann essen damit es etwa 2 % sind? Liebe Grüße an Sie




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Annelie,
ein Rohkost-Text ist nach wie vor in Planung :-)
Bitte betrachten Sie Prozentangaben nicht als rechnerisch und akribisch einzuhaltende Kriterien bei der täglichen Mahlzeitengestaltung. Nehmen Sie einfach zwei- bis dreimal wöchentlich etwas Fisch oder Ei oder auch Rohmilchkäse zu sich. Getrockneter Lachs ist eine gute Idee. Von der Götterspeise würden wir eher abraten, da sie nicht zu einer naturbelassenen Ernährung passt. Rohes Ei können Sie sehr gut in Form eines Lubrikators zu sich nehmen (frisch gepresster Orangensaft, Bio-Ei, etwas Honig und etwas Mandelmus mixen und trinken - schmeckt sehr köstlich).
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Werner
geschrieben am: donnerstag, 20. dezember 2012, 15:42
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Team, wie Sie wissen, bin ich ein begeisterter (magenloser) Leser Ihrer Links und habe schon viel für meine gesunde Lebensweise gelernt. Nun habe ich folgendes Problem: Herr M. ist Ernährungsberater in der Helios-Klinik Wuppertal, wo ich nach der Magen-OP auch für 3 Wochen viel gelernt habe, Herr M. hat auch ein sehr gutes Buch über die Ernährung nach Magen-OP geschrieben, das einzige auf dem deutschen Büchermarkt. Nun stellt Herr M. sehr strenge Maßstäbe auf und ich weiß durch die Beiträge in den Foren für magenlose Patienten, dass es die unterschiedlichsten Befindlichkeiten bezüglich der Essensauswahl gibt. Es gibt Nahrungsmittel, die der eine Malo gut verträgt, der andere wird sterbenskrank. Viele schreiben auch, hätten Sie sich nach den Anweisungen von Herrn M. gerichtet, hätten sie Vieles gar nicht mehr genießen können. Ich gehöre zu denen, die recht viel essen und schon sehr viel vertragen können. Ich habe mich 8 Monate nach der Magen-OP recht gut an viele sogenannte ‚verbotene‘ Lebensmittel gewöhnt und freue mich, dass ich bis jetzt so ziemlich alles vertrage, natürlich in Maßen und sehr gut gekaut. Tabu-Lebensmittel nach Herrn M. sind zum Beispiel: a) Sprossen b) Brottrunk c) Sauerteigbrot d) Trockenfrüchte e) Zwiebeln und Knoblauch f) Auch Nüsse stehen auf der Liste In den letzten zwei Monaten habe ich alles wieder in meinen Speiseplan aufgenommen, vertrage in kleinen Mengen und gut gekaut: Sprossen, Brottrunk (kein Durchfall), Sauerteigbrot ohne Probleme und eingeweichte Trockenfrüchte. Ich kann mir z.B. gar nicht denken, woher der Darmverschluss beim Genuss von Sauerteigbrot kommen sollte. Mein Brot backe ich selbst und es bekommt mir. Natürlich, und das ist entscheidende Punkt, möchte ich kein Risiko eingehen und das Wort Darmverschluss hört sich nicht gerade erbaulich an. Der Standpunkt und die Erfahrung von Herrn M. ist nur e i n Standpunkt. Da Sie in Ihren Reihen ja auch hervorragende Ernährungs-Fachleute haben, würde mich natürlich Ihr Rat sehr interessieren, denn es geht ja schließlich nicht um weiße Brötchen und Zuckerzeug, sondern um hochwertige Nahrungsmittel und Lebensqualität, d.h. Gesundheit. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Werner,
wir freuen uns, von Ihnen zu lesen :-)
 
Selbstverständlich wollen wir einem Experten in Sachen Ernährung speziell für magenlose Menschen nicht widersprechen, möchten daher lediglich noch einige erklärende Ergänzungen hinzufügen:
 
Lebensmittel, die für Menschen MIT Magen äusserst gesund und vorteilhaft sind, können für Menschen OHNE Magen auch Nachteile haben, da der Magen ja etliche Aufgaben erfüllt, die jetzt niemand mehr erledigt.
 
So ist z. B. eine der wichtigsten Funktionen der Magensäure die Eliminierung von übermässigen Mengen an Mikroorganismen. Nehmen wir jetzt z. B. den Brottrunk. Darin ist eine Vielzahl von Mikroorganismen enthalten. Trinkt man ihn als Magenbesitzer, dann eliminiert die Magensäure bereits einen Teil der Mikroorganismen und nur noch ein deutlich geringerer gelangt in den Darm. Der Brottrunk fördert dadurch auf angenehme Weise die Verdauung. Trinkt man den Brottrunk als Magenloser, dann gelangen natürlich ALLe Mikroorganismen in den Darm und können - je nach Brottrunkmenge - zu Durchfall führen, was bei Magenlosen alles andere als erwünscht ist.
 
Eine weitere wichtige Funktion des Magens ist die weitere Zerkleinerung der Speisen, was jetzt ebenfalls wegfällt. Daher können natürlich gewisse grobe Gerichte (Haut von Trockenfrüchten, grobes Vollkornbrot mit ganzen Körnern oder grobem Schrot, Saaten, schlecht gekaute Sprossen, schlecht gekaute Nüsse etc.) einen Darmverschluss begünstigen. Doch ist hier zu berücksichtigen, dass diese plötzliche Gefahr des Darmverschlusses bei Magenoperierten nicht nur aufgrund dieser Gerichte und nicht nur aufgrund des fehlenden Magens gegeben ist, sondern insbesondere dadurch, dass Folgeerscheinungen einer OP im Bauchraum auch Engstellen (Stenosen) im Darm oder eine mangelhafte Peristaltik sein können. Wenn nun diese Stenosen vorhanden sind (womöglich in Kombination mit einer geringen Peristaltik), von denen der Patient meistens nichts weiss und die ja auch nicht bei allen Magenlosen vorhanden sein müssen, dann ist das Risiko für einen Darmverschluss da und wird durch die genannten groben Gerichte noch erhöht.
 
Was Ihr Sauerteigbrot angeht, so würden wir die Gefahr, die Herr M. diesem beimisst, nur dann sehen, wenn es sich um ein grobkörniges Brot handeln würde. Sicher werden Sie Ihr Brot jedoch aus sehr fein gemahlenem Mehl backen, das Brot ausführlich kauen und es nur in kleinen Portionen essen.
 
Da Sie bereits etliche Monate mit Erfahrungswerten hinter sich haben, da Sie ferner kaum oder keine Beschwerden bei sich beobachten konnten bzw. Sie sich ja derart bewusst ernähren (ausführlich kauen, Nüsse mixen, kleine Portionen etc.) und da im Allgemeinen bekannt ist, dass sich die Verträglichkeit vieler Lebensmittel immer mehr verbessert, je länger die OP zurück liegt, würden wir Ihr persönliches Risiko bei den genannten Lebensmitteln geringer einschätzen, können dies aber aus der Ferne natürlich nicht hunderprozentig behaupten, so dass die Entscheidung letztendlich Ihnen selbst überlassen sein wird.
 
Weiterhin alles Gute und
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Elisabeth
geschrieben am: donnerstag, 20. dezember 2012, 15:32
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich viele Nahrungsmittel nicht mehr vertrage und auch meine Schilddrüse zeitweise ganz erhebliche Probleme macht, bin ich auf der Suche nach Informationen über Jod in der Nahrung. Ich vermute hier einen Zusammenhang. Können Sie mir Informationen und Ernährungsratschläge geben? Mit freundlichen Güßen




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Elisabeth,
vielen Dank für Ihre Mail.
Demnächst wird es zu diesem Thema wieder ausführliche Infos auf unserer Seite geben.

Was Ihre Ernährung betrifft, so sollten Sie bei einer vermuteten Jod-Überempfindlichkeit bei Fertigprodukten (auch beim Brot vom Bäcker) darauf achten, dass kein Jodsalz enthalten ist. Wenn die Zutatenliste keine konkreten Informationen dazu aufweist, dort also z. B. nur "Salz" steht, dann hilft nichts anderes, als sich beim Hersteller zu erkundigen, welches Salz er verwendet. Da auch Viehfutter heutzutage reichlich Jod enthält, geht das Spurenelement in tierische Produkte (Fleisch, Eier, Milchprodukte) über. Erkundigen Sie sich daher auch bei den Bio-Herstellern von tierischen Produkten nach der Verwendung von Jod.

Weitere Informationen über Jod finden Sie im Buch "Risiko Jod - Die unterschätzte Gefahr" von Ute Aurin.

Wenn Sie ferner unseren Newsletter erhalten (hier gehts zur Anmeldung), werden Sie umgehend nach Erscheinen unseres Jod-Artikels informiert.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Melanie
geschrieben am: mittwoch, 19. dezember 2012, 18:32
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, hier eine kurze Frage: Ist der Verzehr von Nüssen auch gemeinsam mit Obst gut verträglich oder sollten sie lieber für sich gegessen werden? Was würden Sie empfehlen? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Melanie




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Melanie,
vielen Dank für Ihre Mail.
Frische Früchte sind am allerbesten verträglich, wenn sie für sich allein gegessen werden. Die Kombination Früchte-Nüsse verhindert, dass die Früchte zügig verdaut werden können und kann Gärprozesse im Verdauungssystem fördern - mit der Betonung auf "kann". Die Verträglichkeit von Lebensmittelkombinationen ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bestehen bereits Probleme mit dem Verdauungstrakt, so empfehlen wir diese Kombination nicht. Manche Ernährungsfachleute raten, zu Nüssen nur säuerliche Früchte zu essen, süsse Früchte jedoch nicht - ein Tipp, der bei manchen Menschen zu einer besseren Verträglichkeit dieser Kombination führt.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

canny
geschrieben am: montag, 05. november 2012, 00:03
eMail-Adresse hinterlegt

liebes ZDG-Team, ich bin ein 19 jahre alter junger heranwachsender mann und ein großer fan von euch :) ich habe mindestens 15 artikel mit großer motivation gelesen, so, dass ich nicht anders kann als es jedem stolz weiterzugeben wenn sich eine möglichkeit offenbart - wobei ich meist auf blockaden zutreffe (was schätze ich normal ist in der heutigen "modernen" gesellschaft egal wie motiviert und einfach man sich hält :D ). aber immerhin konnte ich meine mutter zum smoothie motivieren :) Nun versuche ich regelmäßig einen smoothie zum frühstück zu verzehren. aber nach all dem was ich gelesen habe möchte ich einen schritt oder wenn nicht gleich 2 weiter gehen. in punkt 6 haben sie erwähnt dass z.b. affen sich größtenteils mit blättern und dicht gefolgt von früchten ernähren. ich schätze mal dass es auch das natürlichste und \"beste\" für den menschen ist? das würde mir sehr gelegen kommen da ich keine großen veganer-geschmacksbomben-gerichte selber machen könnte, da auch die mutti nicht wirklich mitspielen möchte. nun habe ich mir vorgenommen größtenteils mich von salaten zu ernähren... für eine mahlzeit zwischendurch obst, mandeln und zum frühstück weiterhin smoothies. zu dem fehlte es mir an sport welches ich jetzt gleich morgen mit einer alle-2tage-joggen-routine füllen werde.

ich würde mich sehr freuen wenn ich von ihnen etwas mit auf diesem weg kriegen würde - oder eine bestätigung erlangen könnte. ich handele hierbei nähmlich komplett auf eigener faust. ein paar kleine eckdaten von mir wären dass ich weitgehenst naturbezogen leben möchte - daher kein alkohol trinke, nicht rauche - möglichst auf fleisch verzichte ( wo manchmal familien-treffen mir ein strich durch die rechnung machen) glücklicherweise konnte ich meine eltern noch dazu bewegen dass das abendessen bis zum wochenende vegetarisch bleibt. ich habe dann natürlich auch gelesen dass gekochtes gemüse natürlich nicht so toll ist wie rohes... deswegen möchte ich einen schritt weiter gehen und zu mindest für einen monat als kur : die (so nenne ich es jetzt mal) affen-kur durchziehen :D denn diese hat mich instinktiv am meisten angezogen momentan. ziele wären mit unter anderem meine trockene haut loszuwerden - besonders kopfhaut die sogar nach einer olivenöl massage schuppt - da speziell dort schlacken rausgeschmissen werden die ich mir sündhafterweise von hier und da mal zu ziehe? :D und meine allgemeine müdigkeit. ich würde mich riesig auf eine antwort freuen. macht weiter so!

ich kann es garnicht fassen dass neben all dem müll welches um uns rennt solch ein thema oder lifestyle auf solch einer professionellen basis existiert... ich danke euch vielmals für eure mühsame arbeit die ihr hier komplett kostenfrei bereit stellt... das zeigt nähmlich dass ihr einfach zum wohle der menscheit handelt und das ist auf solch eine großen basis einfach einzigartig - (und hier bemühe ich mich mal darin die shift taste zu betätigen) um euch nochmal auf groß DANKE zu sagen :D ich würde euch gerne auch damit unterstützen indem ich tolle produkte von euch kaufe aber leider kann ich es nicht auch wenn ich wollte da wir in die türkei ausgezogen sind. mich hätten die ganzen entschlackungsprodukte sehr interessiert. naja vielleicht wenn jemand mal uns besuchen kommt aus deutschland :) ich wünsche euch weiterhin alles gute und viel erfolg. grüße canny




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Canny,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Lob :-)

Wir fassen kurz Ihre Wünsche zusammen: Sie möchten so natürlich wie möglich leben, Sie möchten möglichst vegetarisch und möglichst rohköstlich leben. Sie möchten jedoch keinen grossen Aufwand hinsichtlich der Essenszubereitung haben.

Wenn Sie nun hauptsächlich von Blattsalaten und Früchten leben möchten, dann werden Sie Schwierigkeiten bekommen, Ihren täglichen Energie- und Nährstoffbedarf zu decken. Affen haben bekanntlich den ganzen Tag Zeit, um mehrere Kilogramm Blätter zu verzehren. Sie werden jedoch noch andere Dinge zu tun haben ;-)

Der grüne Smoothie ist eine gute Methode, um bereits einen Teil grüne Blattgemüse mit dem Frühstück zu sich zu nehmen. Ihre Salate am Mittag und Abend können Sie natürlich - wie Sie schrieben - mit Mandeln ergänzen. Weitere Möglichkeiten sind: Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse etc.), Oliven, Ölsaaten (Hanfsaat, Leinsaat (gemahlen), Chiasaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc.), selbst gezogene Sprossen (minimaler Aufwand) und Eier.

Wenn Sie Gekochtes zufügen möchten, dann könnte das Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, etwas Vollkornreis oder Vollkornprodukte aus Dinkel (wahrscheinlich in der Türkei schwer erhältlich?) oder Roggen sein.

Wenn Sie mal Lust auf die Zubereitung leckerer Rohkostspeisen haben, dann lesen Sie hier weiter:
Mandelmilch
Nusskäse
Basische Kuchen
Basisch Frühstücken

Wir wünschen Ihnen viel Spass mit Ihrer neuen Ernährung und viel Erfolg hinsichtlich Ihrer Gesundheitsprobleme
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
P.S. Viele Online-Shops liefern in nahezu alle Länder der Welt. Erkundigen Sie sich diesbezüglich beim Shop Ihrer Wahl :-)

Ben Gunn
geschrieben am: donnerstag, 25. oktober 2012, 00:13
eMail-Adresse hinterlegt

Erstmal muss ich sagen, dass die Ausführungen sehr gut hier argumentiert sind. Jedoch stimm ich nicht überein mit dem Teil über eine vegane Ernährung aus rein physiologischen und biochemischen Gründen. Den Rat auf Fleisch zu verzichten halte ich sogar für gefährlich. Abgesehen davon, dass die länge unseres Darmes ein eindeutiges Zeichen für eine Misch-Nahrung ist, die Fähigkeit des Menschen zur Absorbtion von Vitamin B12 ein eindeutiges Zeichen. Vitamin B12 gilt als die Königsklasse aller Cofaktoren und deren Derivate. Ein Mangel wirkt sich aber wesentlich langsamer aus als ein Vitamin C-Mangel, der sehr schnell auftritt. Eine vielzahl von Störungen der Stoffwechselwege und Anämien sind zurückzuführen auf diese Mangelerscheinungen. Zudem hat sich herausgestellt, dass Nerven- und Hirnzellen artopieren ohne eine konstante Aufnahme von Vitamin B12. Ich hab auch schon Studien gelesen, die anscheinend einen direkten Zusammhang zwischen neurodegernativen Krankheiten (z.B. Demenz) und einen Mangel an Vitamin B12. Vitamin B12 ist also essentiell. Der Mensch und die genannten Affenarten müssen also diesen Cofaktor aus der Nahrung aufnehmen und die Resorption findet im Darm statt, um genau zu sein nur im Dünndarm. Der Dickdarm ist dazu nicht fähig. Und da liegt das Problem. Extrahiert wird Vitamin B12 aus pflanzlicher Nahrung nur im Dickdarm, wo es nicht resorbiert werden kann. Aus tierischer Nahrung wird es im Dünndarm resorbiert, wo der Körper es aufnehmen kann. Evolutionär gesehen macht es also Sinn , dass sich die Affen die Fleich gefressen haben (kleine Mengen reichen) sich fortpflanzen konnten (survival of the fittest). Es ist also nicht so, dass der Mensch aus Not zum Jäger wurde. Das große Gehirn hungerte nach dem Cofactor und der Darm hat sich dem immer weiter angepasst. Was also tun? Vitamin B12 Präperate von einem Pharmaunternehmen kaufen und hoffen, dass es den pH der Magensäure übersteht um den Dünndarm noch zu erreichen?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ben Gunn,
vielen Dank für Ihre Mail.
Der Rat auf (konventionell erzeugtes) Fleisch zu verzichten ist mit Sicherheit alles andere als gefährlich - wie weltweit Millionen von Vegetarier beweisen, die insgesamt einen besseren Gesundheitszustand aufweisen als die "normal" und damit nicht vegetarisch essende Bevölkerung. Darüber hinaus finden Sie in unserem Artikel den Hinweis, dass die Ernährung kleine Mengen Fleisch enthalten kann, dann aber von bester Qualität.

Vitamin B12 ist selbstverständlich wichtig, aber nicht wichtiger als jeder andere essentielle Nähr- und Vitalstoff auch. Vitamin B12 findet sich z. B. auch in Eiern, also nicht nur in Fleisch, wie Ihr Beitrag glauben machen könnte. Darüber hinaus ist fraglich, ob jemals geklärt werden kann, was nun zuerst da war, das grosse Gehirn, die Fleischnahrung, die Kochnahrung oder was auch immer.
Vitamin B12 aus Nahrungsergänzungsmitteln wird übrigens über die Mundschleimhaut aufgenommen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Joko2000
geschrieben am: mittwoch, 24. oktober 2012, 20:17
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Gesundheits-Team. Auch von mir mal ein Lob für diese ausführlich interessante Seite!! Ich habe mich in letzter Zeit intensiver mit dem Thema Gesunde Ernährung beschäftigt, es aber noch nicht konsequent umgesetzt. Ich selbst habe relativ große Schwierigkeiten mein Gewicht zu halten bzw. an Gewicht zuzulegen, bin seit jeher eher schlank und tendenz. unter BMI Optimum. Daher meine Frage zu meiner Mahlzeitenzusammenstellung, die ich heute in dieser Form zum ersten mal so gegessen habe - ob es insges. ´gesund´ ist, ob es überhaupt ausreichend ist. morgens: Schale fettarmer Joghurt mit Birne mittags: 3 Scheiben Graubrot mit fettarmer Putenbrust. abends: 1 Chicoree-Schote mit dem Saft einer Viertel-Grapefruit, dazu 2 Tomaten, ein paar Artischocken in Öl und etwas Thunfisch. Vltt ein paar Tipps, Ergänzungen etc. dazu. Vielen Dank und gute Nacht!!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Joko,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Ernährung klingt unserer Einschätzung nach äusserst niederkalorisch, liefert also viel zu wenig Energie und damit nicht nur zu wenige Vitalstoffe, sondern auch zu wenige Nährstoffe. Wenn Sie Probleme damit haben, Gewicht zuzulegen, warum essen Sie dann fettarme Produkte?

Konzentrieren Sie sich ferner auf gesunde fetthaltige Produkte, wie z. B. Avocados, Nüsse, Mandeln, Ölsaaten, Kokosmilch, Kokosöl, Oliven etc.
Ideen für ein gesundes Frühstück finden Sie hier: Basisch Frühstücken
Ein gesundes Mittagessen sollte aus Salaten, Gemüse, Sprossen und entweder einem Nuss-Gericht, einem Kohlenhydrate-Gericht (Hirse, Quinoa etc.) oder einem tierischen Produkt bestehen.

Am Abend bietet sich eine Gemüsesuppe oder ein anderes Gemüsegericht an. Zahlreiche Rezepte und Anregungen finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank, wo Sie ayurvedische, vegane und basische Rezepte finden werden.
Als Zwischenmahlzeit könnten Sie sich einen Weightgainer aus Mandelmilch, Bananen, Haferflocken und evtl. etwas Reisprotein (Geschmacksrichtung Vanille oder Schokolade) zubereiten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Andrea
geschrieben am: dienstag, 23. oktober 2012, 15:14
eMail-Adresse hinterlegt

Was ist eine Metabolic- Ernährung haben sie schon Erfahrungen damit?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Definition für die Metabolic-Balance-Ernährungsweise finden Sie hier.
Bei dieser Art der Ernährung handelt es sich - unserer Meinung nach - um nichts anderes als um eine insgesamt gesunde Ernährungs- und Lebensweise (entsprechend positiv können die Ergebnisse sein), bei der die üblichen Grundsätze einer gesunden Ernährung und Lebensweise berücksichtigt werden - mit dem Unterschied, dass Sie bei der Metabolic-Balance-Ernährung für einen Ernährungsplan einen speziellen Ernährungsberater aufsuchen und bezahlen müssen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lilac
geschrieben am: montag, 22. oktober 2012, 00:49
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, ich hoffe ich bombadiere Sie jetzt nicht mit zu vielen fragen. Aber ich finde Ihre Seite sehr interessant und ich würde meine Ernährung gerne umstellen. Allerdings fällt es mir sehr schwer weil ich es von zu Hause einfach so anders gewohnt bin. Zudem fehlt mir die Fantasie um mir abwechslungsreiche leckere und gesunde Rezepte aus zu denken. Daher wären meine Fragen: Ich muss dazu sagen gegen Nüsse bin ich leider Allergisch aber Kerne kann ich essen (Cashew,Pistazien,Sonnenblumenkerne usw.) Haben sie Rezepte für gesunde süße Sachen die man machen kann und etwas länger halten, also auf Vorrat machen kann? Ich brauche manch mal etwas Nervennahrung und kaufe mir dann einfach was weil das schnell geht. Aber wenn ich was gesundes da hätte wäre das natürlich super (außer Obst). Dann esse ich total gerne Butter und Margarine. Was gibt es denn da als Ersatz was man machen kann? Gibt es eine Rezept für einen gesunden Käsekuchen? Das ist nämlich leider mein Lieblingskuchen. Gibt es da etwas ähnliches? Haben Sie vielleicht ein paar schöne Rezepte für Esskastanien? Vielleicht auch ein Dessert damit? Und haben Sie ebenfalls ein paar Rezepte mit Pistazien (die liebe ich) herzhafte sowie süße? Und leider kann ich mir im Moment nichts kaufen womit ich Roggen usw. mahlen könnte. Was kann ich da als alternative holen? Ist das nicht wie Roggenmehl usw.? Da mir Amaranth sehr gut bekommt haben sie da vielleicht ein paar mehr Rezepte wie auf Ihrer Seite? Süßes so wie herzhaftes. Gleiches für Quinoa. Ich bedanke mich jetzt schon mal für Ihre Hilfe.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Lilac,
wir freuen uns, dass Sie Ihre Ernährung optimieren möchten :-)
Gesunde Süssigkeiten können Sie sich entweder im Naturkost-(Online)-Handel besorgen (Nussriegel, Energiekugen etc.) oder selbst machen, wie z. B. hier beschrieben (im Absatz "Nussriegel und Schokokugeln"): Basische Kuchen
Abgesehen davon, dass Sie eine hochwertige Bio-Butter verwenden können, finden Sie hier eine Alternative: Milch-Ersatz. Auch Kokosöl oder Aufstriche auf Kokosölbasis eigenen sich für diesen Zweck sehr gut.
Warum gekauftes Mehl nicht optimal ist, lesen Sie hier: Mehl. Möglicherweise können Sie den Roggen in Ihrem Naturkostfachgeschäft frisch mahlen lassen.
Ein Rezept für gesunden Käse-Kuchen finden Sie z. B. im Buch "Rohköstlichkeiten" von Gabriele Mauz.
Für Rezepte nutzen Sie bitte unsere interne Suchfunktion.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer neuen Ernährung :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Falcon
geschrieben am: montag, 08. oktober 2012, 23:12
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes ZdG-Team, zunächst freue ich mich über den Fleiß, mit dem Sie hier ernährungsrelevantes Wissen gesammelt haben. Dann hätte ich gern eine Liste sämtlicher wissenschaftlicher Paper, auf die Sie Ihre Empfehlungen fundieren. Insbesondere im Hinblick auf den Konsum von Fleisch, Milch und Getreideprodukten. Gern auch auf Englisch. Zumal Ihre Empfehlungen deutliche Einschneidungen bedeuten, würde ich sie gerne nachvollziehen. Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:


Hallo Falcon,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unsere Seite wird ständig - auch im Hinblick auf Quellverweise - optimiert. Da wir unseren Lesern jedoch Tausende von Informationsartikeln zur Verfügung stellen, ist noch nicht jeder Text mit den entsprechenden Studien versehen. Ursprünglich sollte dieser Artikel über gesunde Ernährung jedoch die aktuelle sowie die wünschenswerte Ernährung des Menschen so erklären, dass jeder sie - und zwar ohne dazu wissenschaftliche Studien zu benötigen - logisch nachvollziehen kann. Denn z. B. dazu, dass wir keine Kälber sind und infolgedessen naturgemäss keine Kuhmuttermilch benötigen, um gesund zu sein, sollte es keiner Studie bedürfen. Nichtsdestotrotz können Sie jederzeit unsere interne Suchmaschine nutzen, um zu den gewünschten Themen weitere Informationen und auch Studien zu finden. Zum Thema Milch finden Sie z. B. hier wissenschaftlich belegte Fakten: Milch verursacht Krankheiten
 
Zum Hinweis auf das sehr junge Zuchtgetreide, das uns heute als Grundnahrungsmittel dient und nicht jedem - in der heute verzehrten Menge und Qualität - bekommt, finden Sie hier weitere Informationen: Getreide
 
Darüber hinaus sollte eine wirklich gesunde Ernährung keine Einschneidungen bedeuten, da sie ja mit allem versorgt, was wir benötigen und nur das streicht, was uns schaden könnte bzw. das Schädliche mit Gesundem ersetzt. Hier ist auch zu berücksichtigen, dass die kritisierten Lebensmittel nicht von jedermann und auch nicht zu hundert Prozent gemieden werden müssen. Es geht insbesondere darum, einerseits die Mengenverhältnisse, in denen die unterschiedlichen Lebensmittel verzehrt werden, neu zu ordnen, als auch andererseits die gewählten Lebensmittel in hochwertiger Qualität zu verzehren (zu Letzterem finden Sie im Hinblick auf Getreide auch hier interessante Infos: Mehl).
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

keiraki
geschrieben am: mittwoch, 03. oktober 2012, 15:28
eMail-Adresse hinterlegt

Die TCM geht eher nach der thermischen Wirkung der Lebensmittel und nicht für jeden ist Rohkost geeignet. Ich bin zum Beispiel eher ein Yin Typ und friere schnell, ich sollte nicht unbedingt viel Rohkost essen oder zumindest nur in Verbindung mit einer warmen Mahlzeit. Finden Sie das auch richtig?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Keiraki,
vielen Dank für Ihre Mail.
So lange die Mahlzeiten aus hochwertigen und frischen Lebensmitteln zusammengestellt werden, so lange die Ernährung noch einen gewissen Rohkostanteil enthält und wenn Sie sich mit dieser Art der Ernährung wohl fühlen, dann ist diese für Sie stimmig und richtig.

Allerdings sollte auch bedacht werden, dass Rohkost häufig nur deshalb nicht vertragen wird, weil der Betreffende aufgrund von jahrelanger Kochkost die Rohkost einfach nicht mehr gewöhnt ist (was aber nicht bedeutet, dass die Rohkost nicht für ihn geeignet ist) oder weil das Verdauungssystem und die Darmflora des Betreffenden nicht auf der Höhe sind. Im letzteren Falle zeigt sich häufig nach einer Darmsanierung, dass plötzlich die vitalisierende Rohkost wieder sehr gut vertragen wird und man auch nicht mehr so kälteempfindlich ist.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ecki1995
geschrieben am: dienstag, 02. oktober 2012, 06:29
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, erstmal herzlichen Dank für diese Webseite! Ich habe hier schon viele wertvolle Tipps erhalten! Nun zu meiner Frage: Ich suche im den warmen Monaten mir meine Heilkräuter immer selber im Wald und auf den Wiesen um sie in meine Ernährung einzubauen. (Brennessel, Löwenzahn etc.pp) Leider fühle ich mich in den kalten Monaten immer etwas \"schlechter\". Mir fehlt eben eine gewisse Portion Kraut. Wie kann ich diesen Mangel an Heilkäutern in den kalten Monaten ausgleichen? Hilft da Weizengraspulver, Broccoli in größeren Mengen? Ich wäre ihnen sehr Dankbar wenn sie mir dabei weiterhelfen können. Vielen Dank! Und bitte macht weiter so... Liebe Grüße Ecki1995




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ecki,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Im Winter könnten Sie sich mit selbst gezogener Kresse oder verschiedenen Sprossen behelfen (Brokkolisprossen, Rotkohlsprossen, Alfalfasprossen etc.) oder auch mit - wie Sie selbst vorschlugen - Graspulver. Sie könnten mit einem entsprechenden Keimgerät auch selbst Gräser ziehen.

Auch Mikroalgenpräparate (Spirulina, Chlorella, Afa-Algen) enthalten reichlich Chlorophyll und sekundäre Pflanzenstoffe. Falls Sie jedoch grosse Mengen Wildpflanzen essen und Ihnen dann im Winter deren Proteine fehlen, können Sie auch verschiedene Kohlsorten integrieren, Grünkohl, Brokkoli, Weisskohl etc.

Je nach Klimazone, in der Sie leben und je nach winterlicher Schneedecke können Sie auch im Winter Wildpflanzen finden (notfalls Schnee zur Seite graben), z. B. Gänseblümchenblätter, Hirtentäschel, Wicken, Walderdbeerblätter, Brombeerblätter, Schafgarbe uvm.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit.

Lara
geschrieben am: dienstag, 02. oktober 2012, 04:25
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo allerseits, wie schoen, dass es so eine tolle Internetseite gibt, Kann gar nicht aufhoeren bei ihnen Produkte zu kaufen. Die sind so unglaublich gut! Ich habe meine Ernaehrung jetzt auch auf basisch umgestellt (hoffe ich zumindest).. Vielleicht koennten sie meinen Speiseplan kurz ueberfliegen und mir sagen, ob ich auf dem richtigen Weg bin? Ich versuche seit 4 Monaten Schwanger zu werden (ich bin 25 Jahre alt und schlank)und hoffe, dass es bald klappt. Vielleicht ja mit Hilfe der Ernaehrung. Also, ich esse wie folgend (das ist natuerlich nur ein Beispiel) Morgens: 1 Grapefruitsaft (Frisch gepresst) 1 Banane 1 Kiwi Dazu Sonnenblumenkerne, Kurbiskerne und Pinienkerne. Snack: Ein paar gerocknete Feigen und Pflaumen Eine Handvoll Manden Eine Schale Bio-Spinat (einfch so als Snack ohne Dressing) Eine Bio-Moehre Mittag: Salat aus rohem Bio-Rotkohl mit Walnuessen, Feta und Ananas (Dressing besteht aus kalt gepressten Olivenoel, Zitrone, etwas Essig, Honig) Abends: -Einen Frisch gepressten Saft aus Apfel, Moehre, Sellerie und Rote Bete. -Einen Salat aus verschiedenen Blaettern, Afalfa Sprossen, Tomaten, Gurke und Avokado. Dazu gekochte Bio-Kartoffeln mit etwas Butter und Meersalz. Wenn ich mal keinen Salat esse, habe ich mir Weizengras Pulver von ihnen gekauft, dass ich dann nehme. Und ab und zu eine Sango Meereskoralle (ebenfalls von ihnen). Das muesste doch eigentlich eine gesunde und basische Ernaehrung sein, oder? Oder sind das noch zu viele Saueren? Vielen Dank fuer ihre Hilfe, Lara




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Lara,
wir freuen uns über Ihre Begeisterung und Ihr Lob für unsere Seite :-)
Ihr Speiseplan ist ein nahezu hundertprozentig basischer Speiseplan, der sich für eine zeitlich begrenzte Entschlackungskur sehr gut eignet. Falls Sie Ihren Energiebedarf auf diese Weise stillen können, machen Sie weiter so. Falls Sie jedoch gelegentlich hungrig sind oder an Gewicht verlieren, könnten Sie auch einige der folgenden Rezepte in Ihren Ernährungsplan integrieren:
Nuss-Käse, Nuss-Joghurt und Mandel-Milch
Basische Kuchen
Basisches Frühstück (Keimlingsbrote und grüne Smoothies)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

keiraki
geschrieben am: samstag, 15. september 2012, 19:04
eMail-Adresse hinterlegt

Mich würde interessieren, was sie von der TCM Ernährung nach den 5-Elementen halten.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Keiraki,
die Ernährung nach den Fünf Elementen hat viele Vorteile, stimmt in vielen Kriterien mit der von uns empfohlenen Ernährungsweise überein und eignet sich sehr gut für Menschen mit schwacher Verdauungskraft und damit auch für die Übergangsphase zu einer Ernährung mit einem höheren Rohkostanteil.  
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: mittwoch, 25. april 2012, 11:33
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes ZdG Team, Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich bin lediglich bei den Buchweizen Rezepten über einige Sojaprodukte gestolpert und habe mich daraufhin gewundert warum diese so häufig verwendet werden( evtl. subjektive Wahrnehmung). Vor einem halben Jahr etwa schreib ich eine Frage zu dem Fleischthema woraufhin sie meinten, dass dieser Artikel bald überarbeitet wird, gibt es dort bald eine Neuauffassung ? Das Sojatiere gesundheitsschädlich sind ist mir bekannt, allerdings denke ich ist Weidefleisch ansonsten ein sehr wichtiges Nahrungsmittel.

Ich hatte vor 3 Tagen plötzlich starke Magenkrämpfe bis hin zum Schweissausbruch und Ohnmacht und ernähre mich seit einem Jahr sehr bewusst und am ehesten noch in Richtung Steinzeiternährung, das heißt eigentlich kein Getreide, viel Gemüse, Obst, Nüsse, Fleisch, Fisch etc. und fast ausschließlich Bioland oder Demeterprodukte bis auf wenige Ausnahmen. Kann so etwas auch durch eine geringe Menge an schädlichen Stoffen in z.b. Einer Leber auftreten? Vor einigen Tagen hatte ich auch eine große Portion indisch gegessen in einem Restaurant. Ansonsten habe ich des öfteren Blähungen, liegt aber wohl an den Nüssen, ich überlege mir daher ob ich diese in Zukunft keimen und anschließend trocknen werde, da sie dadurch ja leichter verdaulich sein sollten. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir ein paar Infos hierzu geben könnten ob das auch Langzeitschäden im Magen Darm Trakt sein könnten ?
Freundliche Grüße,




Zentrum der Gesundheit:

Hallo,
wir haben derzeit sehr viele Artikel in der Vor- bzw. Überarbeitung, was aufgrund unserer sorgfältigen Recherchearbeit unterschiedlich lange dauern kann. Gerade zum Fleischartikel liegt uns bereits eine umfangreiche Material- und Studiensammlung vor. Deren Ausarbeitung kostet einfach Zeit. Wir rechnen aber damit, dass wir das Thema Fleisch noch in diesem Frühjahr abschliessen können :-)

Magenkrämpfe können - wie wohl die meisten Symptome - sehr unterschiedliche Ursachen haben. Falls Sie Leber regelmässig essen, dies also für Ihren Organismus keine ungewöhnliche Speise war, falls ausserdem die Leber nicht verdorben war und sie - wie wir annehmen - von einem Tier aus Weidehaltung stammte, dürfte dies nicht der Grund gewesen sein - es sei denn, Sie essen zu häufig Leber. Unserer Meinung und Erfahrung nach ist jedoch der Verzehr von viel Fleisch und Fisch für das Verdauungssystem vieler Menschen nicht geeignet, auch dann nicht, wenn das Fleisch von Weidetieren stammt.

Denken Sie auch daran, dass bei häufigem Fleischverzehr - abhängig von der Art des Fleischverzehrs (roh, medium oder gar?) - auch ein Parasitenbefall zu Magen-Darm-Beschwerden führen könnte.

Wenn Ihr Besuch im indischen Restaurant eine Ausnahme darstellte, Sie diese Art von Nahrung also nach einem Jahr der Steinzeiternährung nicht mehr gewöhnt sind, dann käme die indische Restaurant-Kost als Auslöser in Frage.

Natürlich können auch andere Faktoren zu Magenkrämpfen führen, wie z. B. eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel, psychische Faktoren, die als allererstes auf den Magen schlagen bzw. diesen anfälliger machen oder auch eine bakterielle Infektion. Falls es letzteres war, dann verlief diese bei Ihnen vielleicht noch glimpflich und jemand, der sich "normal" ernährt, wäre mehrere Tage krank gewesen.

In der Tat kann auch ein Zuviel an Nüssen zu Magenbeschwerden/Blähungen führen, insbesondere dann, wenn die Nüsse alt, also überlagert sind, deren Fette ranzig sind und ihr Gehalt an Enzyminhibitoren steigt, wodurch sie äusserst schwer verdaulich werden. Oft sind derart überlagerte Nüsse ferner mit Aflatoxinen (Schimmelpilzgifte) belastet. In diesem Falle sofort zwei Löffel Bentonit mit viel Wasser einnehmen. Bentonit bindet Aflatoxine. Achten Sie künftig darauf, möglichst nur noch frische Nüsse zu sich zu nehmen, das heisst, den Nüsseverzehr auf Herbst und Winter zu beschränken. Ab Juli können Mandeln gegessen werden (Mandelernte beginnt im Juli). Kaufen Sie am besten Nüsse in der Schale und Mandeln mit dem braunen Häutchen. Mandeln sind für Aflatoxine nicht so anfällig wie Nüsse und können daher das ganze Jahr (bis zur neuen Ernte) - eingeweicht - gegessen werden.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: dienstag, 24. april 2012, 15:11
eMail-Adresse hinterlegt

Da sie sehr oft Soja produkte empfehlen würde mich ein wissenschaftlich fundierter Artikel darüber sehr interessieren. Auf den meisten Seiten die ich sehr gerne lese wird Soja als nicht sehr gesund eingestuft, daher würde ich mich freuen wenn ein Artikel geplant ist. Ansonsten könnten sie vielleicht dazu ihre Meinnung sagen: westonaprice.org/Soy-Alert/




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.

Auf das Thema Soja gingen wir schon hier ein:
 
 
Darüber hinaus empfehlen wir ganz sicher nicht "sehr oft" Sojaprodukte. Im Gegenteil, wir machen Leser stets auf Alternativen aufmerksam:
 
 

In unseren Informationstexten weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sojaprodukte in der UMSTELLUNGSPHASE verwendet werden können. Das würde zu einem vorübergehenden Verzehr von kleinen Mengen Sojaprodukten führen, die als Ergänzung zu einer wie von uns empfohlenen Ernährungsweise keinerlei Schaden anrichten würden. Abgesehen davon haben wir bereits an verschiedenen Stellen insbesondere von unfermentierten Sojaprodukten abgeraten und empfehlen - wenn Sojaprodukte für eine dauerhafte Integration in die Ernährung gewünscht werden - fermentierte Sojaprodukte und auch diese in kleinen Mengen.
 
Wenn Sojaprodukte gegessen werden - auch das teilen wir unseren Leser immer wieder mit - dann sollten diese unbedingt von namhaften Bio-Herstellern stammen, die Wert auf (zumindest teilweise) europäische Herkunft der Sojabohnen, in jedem Fall auf Non-GMO-Sojabohnen und auf eine Sojabohnen-Verarbeitung legen, die frei von Chemikalien ist. Mit der Wahl der richtigen Produkte können also bereits einige Gesundheitsrisiken ausgeschalten werden, die im Zusammenhang mit Sojabohnen gerne genannt werden.
 
Die oft so gescholtenen sekundären Pflanzenstoffe der Sojabohne können - wie wohl jeder Stoff, wenn er isoliert für sich betrachtet und in hohen Dosen gegessen wird (z. B. Sojaisoflavone in Kapseln) - langfristig Probleme bereiten. Werden vollwertige Sojaprodukte jedoch aus einwandfreier Produktion (siehe oben) in kleinen Mengen in einen Speiseplan eingebaut, der reich an vitalstoffreichen Lebensmitteln (Gemüse, Salate, Nüsse etc.) ist, dann dürfen die zurzeit kursierenden Soja verdammenden Artikel getrost als Panikmache bezeichnet werden.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei Sojaprodukten wie z. B. Tofuprodukten und Sojamilch um Lebensmittel, die sehr stark industriell verarbeitet sind, die aus konzentrierten und darüberhinaus leicht allergenen Proteinen bestehen (was nicht bei jedem Gesundheitszustand empfehlenswert ist) und die von Natur aus nicht zu einer optimalen Ernährung des Menschen gehören.
 
Letztendlich werden jedoch nur 2 Prozent der Sojaernte vom Menschen direkt verzehrt. 98 Prozent hingegen wird an das Nutzvieh verfüttert bzw. zu Öl und Treibstoff verarbeitet. Das bedeutet, dass besonders jene, die Fleisch, Milchprodukte und Eier essen, sich um die Herkunft ihrer Lebensmittel Gedanken machen sollten. Schliesslich stammen diese wohl fast ausnahmslos (ausser Bio-Produkte) von Tieren, die u. a. mit Gen-Soja ernährt und gemästet werden.

Das Thema Soja werden wir jedoch in einem baldigen Artikel detailliert beleuchten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Ecki
geschrieben am: donnerstag, 12. april 2012, 20:46
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, ich hoffe noch einmal von ihnen gut beraten zu werden. Vorab mein Speiseplan. :) Der Wecker klingelt: ein Drink mit Weizengraspulver Frühstück: meist basisches Müsli mit klein geschnittenem Obst und einer Tasse basischer Tee. Manchmal esse ich nur Obst. Mittags auf der Arbeit: Meist abgepackter Salat aus dem Biomarkt, frisch gepflückt mit Rot Mangold - Rot Giant - Tatsoy & ich schneide noch Tomaten dazu. Darüber \"kippe\" ich in ganz kleinen Mengen \"Emils\" Dressing. (emils.com) Dieses Dressing ist komplett Bio und enthält nix, null, an Zusatzstoffen. Ist dieses Dressing ok? Nachmittags esse ich wenn ich doch Hunger bekomme einige Nüsse oder Äpfel... Abend: hier wieder Salat, aber meist gewürzt mit Salz, Pfeffer etc... und einige Pellkartoffeln mit ein wenig Leinöl. Oder auch Hirse gekocht. Da ich Handwerker bin, und den ganzen Tag auf verschiedenen Arbeitsstellen unterwegs bin, ist es sehr schwierig für mich alles optimal zu planen. Leider fehlt es mir auch an Ideen um den Tag zu überstehen. Ich muss teilweise schwer arbeiten und ich habe Angst das mir irgendwie die Kraft eines Tages fehlt. Was kann ich tun damit auch mein Essen auf der Arbeit abwechlungsreich bleibt? Am Wochenende habe ich ja genug Zeit um Essen zubereiten zu können. Wir leben leider in einer stressigen Zeit, kein Wunder das viele Menschen sich der Lebensmittelindustrie völlig hingeben. Vielen Dank für alles und bitte machen sie so weiter!!! Sie haben mir mit Ihrer Seite sehr weitergeholfen.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ecki,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Ihr Ernährungsplan klingt gut, aber für einen (auch körperlich) anstrengenden Tag müsste er - unserer Meinung nach - langfristig tatsächlich erweitert werden. Doch entscheidet das natürlich letztendlich Ihr persönliches Befinden.
 
Das von Ihnen erwähnte Dressing ist qualitativ einwandfrei :-)
 
Vielleicht gibt es Mittags die Möglichkeit, Ihren Salat z. B. mit ein oder zwei reifen Avocados, mit Sprossen (die Sie einfach in einem Schüsselchen mitnehmen können), mit Ölsaaten (Kürbiskerne, Hanfsaat etc.), einer Portion Hülsenfrüchten oder Quinoa oder Buchweizen anzureichern? Sie könnten auch manche Salate bereits zu Hause herstellen und mit zur Arbeit nehmen, z. B. Kohlsalat. Auch Brot aus Keimlingen könnte eine Beilage sein, die Sie sich entweder auf Vorrat selbst herstellen oder auch kaufen können.
 
Am Abend sind reichhaltige Gemüsesuppen oder Gemüsegerichte ideal mit Kartoffeln, Süsskartoffeln, Esskastanien etc. Wenn Sie Salate essen, dann achten Sie auch hier auf Vielfalt, also nicht nur Blattsalate wählen, sondern auch Salate aus Knollen-, Wurzel- und Kohlgemüsearten mit verschiedenen Sprossen (Linsen, Dinkel, Kichererbsen, Brokkoli etc.).
 
Feine Rezeptideen finden Sie ausserdem auch hier:

Basisches Frühstück
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

The Answer91
geschrieben am: montag, 09. april 2012, 20:22
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Ich bin 20 Jahre alt leide seit Jahren unter ständigen Magen/Darm Beschwerden sowie einer Laktose-Intoleranz. Auf der Suche nach Lösungen bin ich zuällig auf diese Seite gestoßen und finde den Artikel sehr logisch und verständlich. Nun habe ich mich entschlossen meine Ernährung deutlich umzustellen. Mein Problem ist aber , dass ich mit 63 kg bei einer Körpergröße von 1,80 an der Grenze zum Untergewicht liege und deshalb Angst habe noch weiter abzunehmen. Außerdem würde ich gerne durch Krafttraining ca. 10kg zunehmen. Nun wollte ich Fragen wie ich bei meiner Umstellugn am besten vorgehen sollte




Zentrum der Gesundheit:

Hallo The Answer91,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Frage nach der Möglichkeit, mit gesunder Ernährung Gewicht zuzunehmen, wurde schon häufig gestellt, weshalb wir Sie gerne auf die Kommentare dieses Artikels aufmerksam machen möchten, z. B. auf jene vom 21.1., 27.2., 7.3. und 27.3.2012. Dort äusserten wir uns bereits ausführlich zum Thema Gewichtszunahme.

Bei Magen/Darm-Beschwerden sind zwei Punkte besonders zu berücksichtigen: Ein intensiver Kauprozess und die richtige Kombination der Lebensmittel. Zum zweiten Punkt fanden Sie im Artikel bereits einige Hinweise (unter 9.1. Grundregeln auf dem Weg zu gesunder Ernährung). Auch dieser Artikel könnte für Sie hilfreich sein:

Gesunde Verdauung

Da Sie an einer Laktoseintoleranz leiden, wurden sicher mögliche andere Intoleranzen als Ursachen für Ihre Verdauungsprobleme bereits überprüft? Falls nicht, sollte dies nachgeholt werden, da eine Laktoseintoleranz gelegentlich in Gesellschaft mit einer Fructoseintoleranz oder auch einer Gluten-, Histamin- oder Sorbitintoleranz auftritt. Informationen dazu finden Sie hier:

Fructose Intoleranz

Wenn nach Durchsicht der genannten Informationen noch Fragen offen sind, schreiben Sie uns bitte.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

schnib
geschrieben am: montag, 09. april 2012, 13:38
eMail-Adresse hinterlegt

"Mahlzeiten mit tierischen Produkten benötigen 10 Stunden oder länger bis sie verdaut sind. Essen Sie daher nach einer solchen Mahlzeit an diesem Tag nichts mehr" Warum sollte man erst die nächste Mahlzeit zu sich nehmen, wenn die "alte" vollständig verdaut ist ? Wenn das Essen im Dünndarm verarbeitet wird , kann doch z.b. der Magen wieder voll funktionieren?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Schnib,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn nach einer Mahlzeit, die tierische Produkte enthielt, nach beispielsweise 4 Stunden etwas Leichtverdauliches gegessen wird, wie z. B. Früchte, Blattsalate, Joghurt etc., dann hat das Steak gerade den Magen verlassen und trifft im Dünndarm ein.

Früchte jedoch (oder andere leichtverdauliche Lebensmittel) gelangen bereits nach 30 bis 60 Minuten in den Dünndarm und treffen jetzt dort auf das erst anverdaute Steak. Das Steak wird im Dünndarm noch mindestens 6 bis 8 Stunden verbringen. Leichtverdauliches würde den Dünndarm innerhalb eines Bruchteils dieser Zeit passieren, kann es aber nicht, da das Steak im Weg liegt.

Abhängig von der Konstitution des Einzelnen führt dies zu Verdauungsstörungen. Da Verdauungsstörungen langfristig in einer irritierten Darmflora und einer gereizten Darmschleimhaut und dies wiederum in einem geschwächten Immunsystem resultieren können, gilt eine bewusste Ernährung mit Berücksichtigung der Verdauungszeiten als vorbeugende Massnahme für langfristige Gesundheit.  
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ecki
geschrieben am: dienstag, 27. mã¤rz 2012, 06:38
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich bin 36 und habe diese Seite für mich entdeckt. Doch einiges verstehe ich nicht so ganz. Wenn ich es richtig verstehe wäre eine Ernährung nur aus Früchten, Gemüse und Nüssen etc.pp am besten. Wie könnte mein Speiseplan aussehen? Was esse ich z.B. zum Mittag? Was nehme ich mit zur Arbeit?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ecki,
vielen Dank für Ihre Mail.
Es kommt zunächst darauf an, wie experimentierfreudig Sie sind, wie viel Spass Ihnen eine gesunde Ernährung macht, wie viel Zeit Sie investieren können/mögen und infolgedessen, wie konsequent Sie einsteigen möchten.
Auf unserer Seite finden Sie für die verschiedensten Stufen Rezepte - ob vegan, basisch oder rohköstlich. Schauen Sie sich einfach einmal um:

Vegane Rezepte

Basische Rezepte

Basisches Frühstück

Grüne Smoothies

Milch-Ersatz

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

christina
geschrieben am: montag, 19. mã¤rz 2012, 16:32
eMail-Adresse hinterlegt

Ich bin 22, Vegetarierin und ernähre mich fast nur bio & vollwert. Seit einigen Jahren habe ich oft Verdauungsprobleme, Blähungen und Übelkeit - bislang weiß ich nur, dass Obst, z.B. Orangen am Abend, Blähungen versuchen, eine Woche Heilfasten nichts wirklich gebracht hat, beim zweiwöchiges Basenfasten ging es mir super (keine komisches Gefühl mehr im Bauch, auch schönere Haut), danach war aber wieder alles beim Alten. Kann ich mich denn nur basisch (also hauptsächlich Obst, Gemüse und Sprossen) ernähren? Sie schreiben, dass Obst und Gemüse besser nicht erhitzt werden soll - ich habe aber das Gefühl, dass ich es gekocht besser vertrage? Also wie gesund ist Rohkost?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Christina,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Das Verdauungssystem eines jeden Menschen ist anders. Seine Verdauungskapazitäten entwickeln sich - entsprechend der bevorzugten Kost - im Laufe des Lebens. Wird wenig Rohkost gegessen, verlernt das Verdauungssystem, damit umzugehen und braucht "Leichtverdauliches". Gekochte Speisen werden zwar in vielen Fällen leichter verdaut, doch fehlen ihnen gleichzeitig wichtige Vitalstoffe, wie z. B. hitzeempfindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Wer Wert auf Letztere legt, kann sein Verdauungssystem trainieren und beginnt mit Rohkost, die so zubereitet wurde, dass sie leichter verdaulich wird, wie z. B. grüne Smoothies oder konzentriert sich darauf, die Rohkost sehr ausführlich zu kauen (was heute generell vernachlässigt wird und schon allein zu Verdauungsproblemen führen kann).
 
Was nun Ihre Beschwerden betrifft, so halten wir fest, dass es Ihnen beim Basenfasten gut ging, bei Ihrer "normalen" Ernährungsweise jedoch nicht. Vergleichen Sie einfach beide Speisepläne und versuchen Sie den entscheidenden Unterschied herauszufinden. Möglicherweise bereiten Sie Ihre Mahlzeiten mit ungünstigen Lebensmittelkombinationen zu. Dass z. B. Früchte nie im Anschluss an andere Mahlzeiten gegessen werden sollten, sondern besser nur allein für sich und auf leeren Magen, haben Sie ja bereits selbst festgestellt. Andere schlechte Kombinationen, die bei manchen Menschen zu Verdauungsbeschwerden führen, sind Getreide/Früchte, Nüsse/Früchte, Getreide/Zucker (wie z. B. in süssen Backwaren, Marmeladebrot etc.) u. ä. Informationen dazu finden Sie z. B. hier:

Gesunde Verdauung und hier:

Blähungen
 
Die Lebensmittelauswahl beim Basenfasten ist nicht für eine Dauerernährung ausgelegt. Ergänzt mit Hülsenfrüchten, Nüssen, Pseudogetreidearten und Bio-Eiern oder gelegentlich Bio-Fisch/Fleisch, können Sie jedoch sehr wohl bei einer Ernährung bleiben, die zu 80 Prozent aus den "Basenfasten-Lebensmitteln" besteht.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: mittwoch, 07. mã¤rz 2012, 16:35
eMail-Adresse hinterlegt

Ich bin eher etwas untergewichtig, Grösse 1.65m, Gewicht 44 kg. Wie kann ich gesund (ohne konventionelle Lebensmittel) an Gewicht zunehmen? und es dann auch halten? Wie viel Eiweiss und Kohlenhydrate, in welcher Kombination? Ein grosses Problem für mich ist das Frühstück, nur Früchte oder Müesli: Flocken mit was kombinieren, oder nur Eiweiss?




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Farge.
 
Eine gesunde Ernährung bedeutet nicht, dass man nur noch kalorienarm isst oder gar eine bestimmte Kombination der Nährstoffe berechnen müsste. Eine gesunde Ernährung bedeutet, dass die verzehrten fett- und kohlenhydratreichen Lebensmittel einfach hoher Qualität sind, wie z. B. Nüsse, Ölsaaten, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Kartoffeln, Avocados, Kokosnuss, Oliven, Trockenfrüchte, hochwertige Öle und Fette (Bio-Kokosöl zum Braten, natives Olivenöl, natives Hanföl etc.),...
 
Aus Nüssen und Trockenfrüchten lassen sich ausserdem leckere Süssigkeiten herstellen bzw. es gibt bereits solche naturbelassenen Süssigkeiten im Naturkosthandel, z. B. die Rawbite Riegel.
 
Manche Menschen bereiten sich spezielle Weightgainer aus Mandelmilch, wenigen Haferflocken, Banane und 1 bis 2 Esslöffel Reisprotein zu. Das Rezept für Mandelmilch finden Sie hier, Infos zum Reisprotein finden Sie hier
 
Statt Mandelmilch könnten Sie auch Hanfmilch nehmen. Diese stellt man statt mit Mandelmus mit geschälten Hanfsamen her. Eine weitere (eher geschmackliche) Variante wäre, der Rezeptur 1 bis 2 Esslöffel Kokosmus, Zitronensaft oder Beeren beizugeben.
 
Darüber hinaus wird der Organismus - sobald verschlackende und ungesunde Lebensmittel fehlen - sein individuelles Idealgewicht selbständig finden.
 
Manchmal führt ein Magensäuremangel zur Problematik, dass die Gewichtszunahme nicht gelingt. Interessanterweise kann ein solcher Zustand erfahrungsgemäss oft mit einem Lebensmittel behoben werden, das selbst sehr wenige Kalorien enthält, nämlich mit dem regelmässigen Verzehr von grünen Smoothies.
 
Ihr Frühstück muss nicht unbedingt aus Früchten bestehen. Ein Früchtefrühstück ist für Menschen, die gerne entschlacken und entgiften möchten, für Menschen, die abnehmen möchten und auch für solche Menschen, die am Morgen einfach keinen Appetit auf grosse Mahlzeiten haben. Wenn Sie jedoch zu jenen Menschen gehören, die ohne ein kräftiges Frühstück ihr Tagewerk nicht starten können, dann können Sie selbstverständlich auch entsprechend frühstücken.
 
Das können Pellkartoffeln mit Gemüse sein, Hirsebrei, weiche Bio-Eier mit Gemüse, eine Gemüsesuppe, Avocadocreme mit Hirsebrot etc. Wenn Sie gerne süss frühstücken, dann können Sie sich ein Müsli aus gekeimtem Getreide oder gekeimten Sonnenblumenkernen mit Früchten und Mandelmilch zubereiten. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Es geht in erster Linie darum, dass die Zutaten von hoher Qualität (Bio), dass sie möglichst wenig industriell verarbeitet sind und dass Sie sie so zubereiten, dass die Vitalstoffe weitgehend erhalten bleiben. Eine bestimmte Kombination spielt meist nur dann eine besondere Rolle, wenn das Verdauungssystem geschont werden muss.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Joseffo
geschrieben am: montag, 27. februar 2012, 18:20
eMail-Adresse hinterlegt

hallo! ich bin erst vor kurzem auf Ihre seite gestoßen und finde hier sehr viele interessante informationen! großes lob meinerseits! habe aber eine frage, die hier gerne stellen möchte! laut diesem artikel bedeutet \"gesunde ernährung\" so wenig fleich, getreide und milch zu essen, wie es nur geht! ich selbst bin aber eine person, die gerne und viel sport macht! glauben Sie, dass eine ernähtung ohne fleisch, getreide und milch in der lage ist mir die benötigte energie zu liefern? gerade bei großer körperlicher anstrenung werde sehr viele kohlenhydrate, sehr viel eiweiß usw. gebraucht! kann da eine ernährung, die überwiegend auf pflanzen und obst setzt \"mithalten\"? viele grüße joseffo




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Joseffo,
vielen Dank für Ihre nette Mail.
Bei der gesunden Ernährung geht es nicht um das Meiden von Lebensmitteln, sondern um den Austausch von ungünstigen Lebensmitteln gegen hochwertige Lebensmittel.

Der wichtigste Punkt ist dabei, dass die Zutaten so frisch wie möglich und von bester Qualität (Bio) sein sollen, die Mahlzeiten ferner selbst zubereitet werden und Fertigprodukte gemieden werden sollten. Kohlenhydrate können sehr gut über Früchte, Hirse, Quinoa, Wurzelgemüse etc. bezogen werden, und der Eiweissbedarf kann über Hülsenfrüchte, grüne Blattgemüse, Bio-Eier und geringe Mengen hochwertiges Fleisch gedeckt werden. Ist ein Proteinpräparat erforderlich, so halten wir das Sunwarrior Reisprotein für eine sehr gute Alternative zu den üblichen Eiweisspulvern;

Reisprotein zum Muskelaufbau

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: sonntag, 19. februar 2012, 17:13
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, gerne lese ich ihren Newsletter. Aber heute möchte ich eine Anfrage an Sie richten. Ich habe Probleme mit Lebensmittelunverträglichkeiten, und zwar fing es mit Knoblauch an. Mittlerweile sind Zwiebeln und Lauch hinzugekommen. Schon ganz lange kann ich keine Geschmacksverstärker vertragen (privat kein Problem, so etwas habe ich nicht im Gewürzschrank und ich kaufe auch keine Fertiggerichte), aber außerhalb ist das eine Riesengeschichte, weil in vielen Gewürzmischungen das Zeug drin ist und dann auch noch Knoblauch, Lauch pp.

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit für mich, die lästige Sache in den Griff zu bekommen. Die Dinge zu meiden geht ja halbwegs, aber es ist schon jedesmal ein kleiner Kraftakt für mich. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir eine Hilftstellung leisten könnten.




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn ein Organismus nachweislich solche Nahrungsmittelbestandteile nicht verträgt, die aus den Laboratorien der Lebensmittelindustrie stammen (Geschmacksverstärker), dann käme es schon fast einer Körperverletzung gleich, wenn man jetzt Massnahmen ergreifen würde, die das körpereigene Warnsystem ausschalten, nur damit man einen Problemstoff essen kann.

Etwas anders verhält es sich mit den Vertretern aus der Familie der Lauchgewächse, da es sich hier um natürliche Lebensmittel handelt. Doch können auch diese Pflanzen zum Beispiel nicht als Alleinmahlzeit verzehrt werden, sondern dienen meist nur als Gewürz. Sie gehören also vermutlich nicht zu den ursprünglichen Nahrungsmitteln des Menschen, so dass auch hier überlegt werden sollte, ob der Organismus derart starke Pflanzen wirklich vertragen können MUSS oder ob man nicht tatsächlich besser auf den eigenen Körper hört und die Mühen des Meidens in Kauf nimmt.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie sich die Lauchgewächsunverträglichkeit bei Ihnen äussert und vor allen Dingen, warum sie sich überhaupt entwickelt hat? Schliesslich wurden Sie mit der Unverträglichkeit nicht geboren, so dass es hier einen ursächlichen Faktor geben muss. Möglicherweise liegt die Unverträglichkeit in einem Problem der Darmschleimhaut begründet, das über eine ausführliche Darmsanierung behoben oder gemildert werden könnte. Auch können Schwermetallbelastungen oder die Einnahme von manchen Medikamenten zu plötzlichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen. Da wir aus der Ferne jedoch nur spekulieren können, sollen unsere Überlegungen nur eine Anregung für einen möglichen nächsten Schritt sein.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

fotofee
geschrieben am: sonntag, 19. februar 2012, 10:59
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo Zentrum-der-Gesundheit-Team, vielen Dank für Ihre sehr informative Seite, die ich bis jetzt schon seit einem halben Jahr still mitverfolge. Meine Ernährung habe ich seit ca. einem halben Jahr zu ca. 95 % auf tiereiweißfrei, zuckerfrei, vollwertig mit hohem Rohkost- und Blattgrün-Anteil umgestellt. Dank Ihrer Artikel auf der Webseite ist es mir auch leicht gefallen

Jetzt eine Frage, wie kann ich meinen Partner ebenfalls dazu bringen, sich auch etwas gesünder zu ernähren? Er hat eine Glutenunverträglichkeit möchte aber 1-2 Kilo zunehmen. Er versucht seinen Kalorienbedarf hauptsächlich über Kohlenhydrate und Fleisch zu decken. Was mir dann Sorge macht, ist zum einen der relativ hohe Geflügelkonsum (u.a. keim- und medikamentenbelastet, trotz überwiegend Bioware) und der hohe Glutamatkonsum (täglich Kantinenessen, Fertiggerichte etc.).

Durch den niedrigen Rohkost-Anteil in seiner Ernährung fehlen mMn Vitamine und Mineralien. Er hat seit Jahren starken Haarausfall, kann auch erblich bedingt sein. Mir geht es vor allem um die Langzeitfolgen auch mit dem Hintergrund, dass er Vitamine usw. durch seine Glutenunverträglichkeit nicht richtig aufnehmen und verwerten kann. Wie kann er täglich ausreichend Kalorien mit gesunden Nahrungsmitteln zu sich nehmen und den Fleischkonsum reduzieren? Grüne Smoothies sind ihm leider ein Graus. Haben Sie Tipps? Vielen Dank im Voraus! Viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Steffi,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Eine Glutenunverträglichkeit schliesst im Grunde lediglich glutenhaltige Lebensmittel aus, also Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel und einige weitere. Da wir von Getreide als Grundnahrungsmittel abraten, ist die Lebensmittelauswahl Ihres Partners - unserer Meinung nach - nicht sonderlich eingeschränkt.
 
Das heisst, er kann alle Gemüse, Salate, Früchte, Nüsse und Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc.) essen. Er kann des weiteren seine Ernährung mit Avocados, Oliven, Bio-Eiern, hochwertigen Ölen und Fetten, Pseudogetreiden (Quinoa, Hirse, Buchweizen) sowie mit hochwertigem Fleisch/Fisch ergänzen.
 
Es geht also insbesondere um eine andere Verteilung. Das heisst, die fettgedruckten Lebensmittel werden zum Grundnahrungsmittel und die kursiv gedruckten ergänzen. Ob und wie er dies in seinen Alltag integriert, hängt natürlich insbesondere von ihm selbst ab, von seiner Motivation, etwas zu ändern und von seinem Einfallsreichtum (wie er die minderwertige Kantinekost umgehen kann).
 
Er könnte z. B. in der Kantine nur noch eine Kleinigkeit essen und statt dessen einige hochwertige Lebensmittel mit zur Arbeit nehmen (Nüsse, Ölsaaten, Salat aus Quinoa und Gemüse, Früchte etc.) und am Abend mit Ihnen zusammen eine gesunde Mahlzeit aus frischen Zutaten zu sich nehmen.
 
Natürlich kann er vorerst auch einfach nur einmal gewisse vitalstoffreiche Superfoods zu sich nehmen, z. B. Gemüsesäfte (selbstgepresst oder aus dem Naturkosthandel), die er ebensogut auch mit zur Arbeit nehmen kann.
 
Wird Gluten konsequent gemieden und am besten auch Milchprodukte, dann erholt sich - bei gesunder Ernährungs- und Lebensweise - die Darmschleimhaut und der Nährstoffaufnahme steht im Grunde nichts mehr im Wege.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Roman K
geschrieben am: samstag, 18. februar 2012, 12:26
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, ich trinke schon seit langem jeden Tag einen halben Liter Bio-Gemüsesaft, da ich nicht die Zeit habe mir meine Gemüsesäfte frisch selber zu pressen aber meinem Körper trotzdem etwas "gutes" gönnen möchte. In der Zusatenliste sind nur Zutaten aus biologischem Anbau. Einzig negativ fällt mir das \"jodierte\" Speisesalz ins Auge, das mit 0,24g Natrium und 12yg Jod auf 100ml ins Gewicht fällt.

Da ich bislang davon ausgegangen bin, dass dieses Getränk für mich gesundheitsfördernd ist, wollte ich mich auf diesem Weg erkundigen, ob Sie mir von derlei "Fertig"-Getränken eher abraten, ob die Wirkung letzlich neutral ist oder ob es sich hierbei in Ihren Augen tatsächlich um ein sinnvolles(basisches) Lebensmittel handelt Viele Grüße Roman




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Roman,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Gemüsesäfte können die Ernährung sehr gut ergänzen und werden von uns als positiv eingeschätzt - allerdings nur, wenn sie in einer guten Qualität vorliegen. Jodiertes Speisesalz gehört - unserer Ansicht nach - nicht in einen qualitativ hochwertigen Gemüsesaft. Wenn Sie täglich einen halben Liter jodierten Gemüsesaft trinken, dann decken Sie damit schon ein Drittel des täglichen Jodbedarfs, so dass Sie - je nach Art Ihrer übrigen Ernährung - auf diese Weise schnell im oberen Jodbereich sind. Ob dies problematisch ist, kann Ihnen jedoch niemand sagen, weil niemand weiss, wie Ihre Schilddrüse damit langfristig zurecht kommt.
 
Im Naturkosthandel finden Sie jedoch Gemüsesäfte, die ganz ohne Salz auskommen z. B. von den Firmen Beutelsbacher und Voelkel. Sorten, wie z. B. Tomaten- oder Sauerkrautsaft enthalten lediglich Meersalz, jedoch kein künstlich jodiertes Kochsalz.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

anonym
geschrieben am: sonntag, 12. februar 2012, 10:13
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, Wir haben unsere Ernährung umgestellt und zwar essen wir zum Frühstück Müsli (Haferflocken, frisch gequetscht, Braunhirse frisch gemhlen usw.). Dazu gibt es Milch. In vielen Artikeln hier habe ich gelesen das Milch ungesund ist. Welche Alternative haben wir ausser Milch. Meine zwei Jährige Tochter würde das Müsli niemals mit Wasser essen.

Es gibt auch noch Sojamilch, aber die soll auch nicht so gesund sein, und jeden Tag verzehrt werden. Welche Alternativen gibt es ? Ein weiteres Problem, damit die Nährstoffe optimal aufgenommen werden können, soll man die Nahrung sehr gut durchkauen. Meine Tochter schluckt alles und kaut kaum, das Gemüse, Mais, Erbsen aber auch Haferflocken und die Bestandteile des Müsliskommen \"so raus wie sie reingegangen sind\". Heißt dass, das sie zu wenig Nährstoffe zu sich nimmt? Vielen Dank für Ihre Antwort!!!




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Frage.
 
Eine sehr leckere Alternative zu Kuhmilch ist Mandelmilch.

Alles über Mandelmilch

Falls Ihre Tochter jedoch bei der Tiermilch bleiben möchte und diese zu vertragen scheint (keine Verdauungsprobleme, keine erhöhte Infektanfälligkeit etc.), könnten Sie dafür sorgen, dass es sich um eine sehr hochwertige Milch handelt, wie z. B. um Demeter-Milch aus dem Bio-Laden oder noch besser um Milch direkt vom Bio-Bauern. Auch Bio-Ziegenmilch wäre eine überlegenswerte Alternative. Die Milch sollte keinesfalls homogenisiert sein und sie sollte aus dem Frische-Regal stammen (keine H-Milch!).

Wenn Ihre Tochter - was mit zwei Jahren ja noch vollkommen normal ist - nicht sonderlich gerne kaut, dann sollte sie die entsprechende Nahrung - falls Sie sie nicht vorkauen möchten - mit dem Mixer oder einem anderen Gerät püriert erhalten. Selbstverständlich kann sie zwischendurch - um das Kauen zu üben - auch eine Karotte, ein Stück Kohlrabi oder einen festen Apfel bekommen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Olivia123
geschrieben am: samstag, 21. januar 2012, 12:04
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team, ich möchte mich herzlich für diesen Beitrag bedanken. Diesen Text fand ich so interessant und logisch, so dass ich meine Ernährung danach umgestellt habe und seit mehr als einen Monat mich gesund ernähre :-). In dieser kurzen Zeit konnte ich einige Erfolge bezüglich meiner Gesundheit feststellen: Meine Hautkrankheit die ich seit vielen Jahren habe ist stark zurück gegangen, meine Säure-Basen-Haushalt zeigt optimale Werte, ich habe viel mehr Energie und fühle mich nicht mehr so schlaff. Nun habe ich aber seit paar wochen aber noch ein paar probleme bekommen: Ich habe nach der Ernährungsumstellung stark abgenommen und habe jetzt Untergewicht. Desweiteren habe ich empfindliche Zähne und Zahnfleisch bekommen was im Moment mein größtes Problem ist, da ich kaum in der lage bin richtig zu kauen und muss deshalb fast alles pürieren. Aber auf dauer ist es doch keine Lösung oder legt sich das nach einer Zeit bis der Körper sich an die neue Ernährung gewöhnt hat?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Olivia,
vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.

Ohne nun konkret zu wissen, wie Ihr Speiseplan aussieht und in welchen Dimensionen sich Ihr Untergewicht bewegt, fällt es natürlich schwer, eine hilfreiche Antwort zu geben.

Insgesamt ist es jedoch so, dass bei einer Ernährungsumstellung zuerst einmal (selbstverständlich meist in Abhängigkeit von der vorherigen Ernährungsweise und auch vom Ausgangsgewicht) Gewicht verloren wird. Sobald sich der Organismus an die neue Art der Ernährung gewöhnt hat, pendelt sich das Gewicht wieder auf einem gesunden Level ein - was bis zu einem halben Jahr und länger dauern kann.

Oft jedoch verhält es sich auch so, dass manche Menschen eine gesunde Ernährung mit einer fettarmen Ernährung verwechseln. Nehmen Sie also in jedem Fall ausreichend gesunde Fette zu sich, wie Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Oliven, Avocados, Kokosmus/Kokosöl, Bio-Butter und Bio-Eier. Wenn Sie Fleisch/Fisch essen, dann sollte Ihr wichtigstes Auswahlkriterium dessen Herkunft sein (nur Fleisch aus Weidehaltung) und keineswegs - wie das heute oft der Fall ist - der niedrige Fettgehalt.

Ein weiterer Punkt, der zu Gewichtsverlust bei einer im Grunde gesunden und kalorienmässig ausreichenden Ernährung führen kann, ist ein Magensäuremangel. Dieser liess sich - unseren Erfahrungen nach - sehr gut beheben, wenn grüne Smoothies in den Speiseplan mit einbezogen werden. Informationen dazu finden Sie hier:

Grüne Smoothies

Was nun Ihr Zahnproblem betrifft, so sind auch hier grüne Smoothies eine hervorragende Möglichkeit, hochwertige Vital- und Nährstoffe ohne Kauarbeit zu sich nehmen zu können. Gerade der hohe Chlorophyllgehalt der grünen Smoothies übt normalerweise eine sehr positive Wirkung auf die Gesundheit von Mundschleimhaut und Zahnfleisch aus. Da Ihre Umstellungszeit noch sehr kurz ist, vermuten wir, dass sich Ihre Zähne in Kürze wieder erholen werden und die Empfindlichkeit möglicherweise auf eine Entgiftungsreaktion zurückzuführen ist - falls das Problem tatsächlich in kausalem Zusammenhang zur Ernährung steht. Eine Entgiftung kann mit Hilfe von Bentonit (einer Mineralerde, die Sie ein- bis zweimal täglich einnehmen können) sehr gut unterstützt werden.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ottersleber
geschrieben am: mittwoch, 18. januar 2012, 12:27
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, zunächst mal ein Dankeschön für die regelmäßigen Newsletter, die immer wieder das bestätigen, was ich zum Thema GESUNDE ERNÄHRUNG nicht nur auf dieser Seite, sondern auch woanders lese. Erschreckend dagegen ist, daß die Mehrheit der Menschen in der westlichen Zivilisation nicht merken will, daß sie sich selbst durch falsche Ernährung Krankheiten zufügt. Schlimm eigentlich, daß unser Hirn durch Geschmacksverirrung schon völlig manipuliert ist und der Instinkt für natürliche Lebensmittel und Naturgeschmack an sich nur noch marginal vorhanden ist.

Ich schließe mich da manchmal nicht aus:-), wie z.B. beim Thema Glutamat. Deshalb meine Frage: Ich esse täglich Salat. Den würze ich mit etwas Öl, Kräuteressig und Flüssigwürze von Maggi. Ich weiß, daß diese Flüssigwürze eine Glutamatbombe ist. Aber was kann ich alternativ gesundes als Würze nehmen? Wahrscheinlich gar nichts, um den Geschmack der Natur zu genießen. Statt Essig sollte ich wohl besser frischen Zitronensaft verwenden. Und was halten Sie von \"Knoblauch granuliert\" aus dem Gewürzregal? Das füge ich am Wochenende auch mal hinzu... Vielen Dank vorab.




Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre nette Mail :-)

Die von Ihnen genannte Flüssigwürze besteht aus einem industriell aufbereiteten Weizenprotein, Wasser, Salz, Aromen und Glutamat. Es handelt sich also um aromatisierte und geschmacksverstärkte Billigrohstoffe, die im Schnellverfahren zum Endprodukt verarbeitet werden. Falls Sie diesen Geschmack jedoch (etwa aufgrund langjähriger Verwendung) sehr gewöhnt sein sollten, dann könnten Sie auf eine hochwertige Sojasauce (Tamari oder Shoyu) aus dem Naturkostladen umsteigen. Diese schmeckt ähnlich wie die genannte Flüssigwürze, ist jedoch frei von zugesetzten Aromen und auch frei von zugesetztem Glutamat und wird meist in traditionellem, meist jahrelangem Verfahren hergestellt.

Achten Sie auf Bio-Qualität und wenn möglich auf NICHT-japanische Herkunft. Glutamat ist jedoch dennoch enthalten, aber lediglich das natürlicherweise während des Herstellungsprozesses entstehende Glutamat. Zwar ist daher auch Sojasauce nicht für masslosen Einsatz und Verzehr angeraten, aber tropfenweise könnten Sie sie verwenden - bis Sie sich auf ein reines Kräuter-, Senf- oder Knoblauchdressing umgestellt haben.
 
Wenn Sie einen hochwertigen Essig aus dem Naturkostladen einsetzen, können Sie diesen in jedem Falle gelegentlich verwenden, vielleicht einfach abwechselnd mit frischem Zitronensaft. Ferner sind bereits die sehr hochwertigen Öle wie z. B. Kürbiskernöl, Hanföl, Nussöle, aber auch hochwertige Olivenöle ein sehr köstliches Geschmackserlebnis, das Sie jedoch durch die Zugabe der geschmacklich sehr dominierenden Flüssigwürze gar nicht richtig wahrnehmen können. Auch frische Kräuter wie Liebstöckel, Majoran, Schnitt- oder Bärlauch können Ihrem Dressing sehr leckere und geschmacksintensive Noten verleihen.
 
Knoblauchgranulat ist natürlich eine interessante Alternative, wobei frischer Knoblauch frisch gepresst natürlich sehr viel wertvoller wäre, da gerade die wirkungsvollen sekundären Pflanzenstoffe bei der Erhitzung, die meist beim Granulationsprozess eingesetzt wird, vernichtet werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Christiane
geschrieben am: dienstag, 10. januar 2012, 15:02
eMail-Adresse hinterlegt

Dass eine gesunde Ernährung viel frische Lebensmittel beeinhalten sollte, ist klar. Aber dass es Obst sein soll, ist unlogisch. Wir leben nicht in den Tropen, sondern in Deutschland. Alle Völker, die gesund waren über Jahrtausende haben sich dadurch ausgezeichnet, dass sie sich ausschließlich von dem ernährt haben, was ihre Umgebung hergab. Quelle: Gefährdete Menschheit von A.v.Haller (dieses Buch sollte Grundlagenliteratur in der Grundschule sein)

Hier bei uns wächst aber im Winter kein Obst, da gibt es höchstens gelagerte Äpfel und Birnen, also sind diese okay, aber keine tropischen Früchte. Sondern eben Kohlgemüse, Kartoffeln, Wurzelgemüse, eben das, was hier saisonal wächst. Das hat eine Logik, die nachvollziehbar ist. Wir brauchen mehr Eiweiß und Fett als Völker, die in warmen Regionen leben, weil es bei uns kalt wird. Obst aber kühlt.

Es gibt so viele Theorien zur richtigen Ernährung, aber eines weiß ich ganz sicher, Obst kann für uns Deutsche nicht mit 50% dazu gehören, weil hier nichts wächst im Winter und wir die Sachen mit Flugzeugen und Schiffen zu uns bringen müssen Bis vor einigen Jahrzehnten wäre das nicht möglich gewesen, also kann das nicht die richtige Ernährung für uns sein.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Christiane,
vielen Dank für Ihre Mail.
In unserem Text zum Thema "Gesunde Ernährung" wird die Zusammensetzung der Schimpansenernährung deshalb erwähnt, um dem sich herkömmlich ernährenden Menschen zu verdeutlichen, dass sehr viele Nahrungsmittel, die für ihn völlig normal und alltäglich sind, möglicherweise gar nicht zu einer gesunden Ernährung gehören. Ob Sie dann letztendlich 50 Prozent Früchte essen oder nur 40, nur 20 oder vielleicht auch überhaupt keine Früchte, weil sie Gemüse lieber mögen oder weil Sie bessere Einkaufsquelle für Gemüse und Eier oder gar Fleisch haben, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Die Botschaft des Textes (die damit mit jener von Weston A. Price bzw. von Haller übereinstimmt) sollte sein, jene Lebensmittel, die zur natürlichen menschlichen Ernährung gehören, so naturbelassen und unverarbeitet wie möglich und in der höchstmöglichen Qualität (d. h. erntefrisch und bio) zu verzehren. Dass bei der Auswahl dieser Lebensmittel auf regionale Ware geachtet werden sollte, erwähnten wir unter Punkt 9.1.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Coredy
geschrieben am: samstag, 07. januar 2012, 21:34
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team, meine Frage wäre, ob es irgendetwas gibt um Autismus zu lindern, etc..? Oder um ihn gar nicht erst ausbrechen zu lassen? Danke schon im Voraus.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Coredy,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wenn Sie auf unseren Seiten die Suchfunktion nutzen, gelangen Sie u. a. auf die folgenden Informationstexte, die Ihnen bereits einige Anhaltspunkte zu möglichen Ursachen von Autismus und damit auch zu möglichen vorbeugenden Massnahmen geben können:
 
Info Amalgam

Der Darm steuert Emotionen

Alles übers Impfen

Kuhmilch für Babys

 
Das heisst, Schwermetalle (wie z. B. Quecksilber aus Zahnfüllungen - auch wenn die Mutter Amalgamfüllungen hat), eine gestörte Darmflora (Vorsicht mit Antibiotika!), unkritische Impfpläne (Einzelimpfungen statt Mehrfachimpfungen bevorzugen) und Kuhmilch können Risikofaktoren für das Entstehen von Autismus sein.
 
Weitere Aspekte sind unerkannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten/Allergien. Hier gilt erneut das Augenmerk auf Kuhmilch zu richten, aber auch auf Weizeneiweiss (Gluten), Zitrusfrüchte, Schokolade und sämtliche synthetische Lebensmittelzusatzstoffe, die sich in Fertigprodukten und Süssigkeiten befinden. Zucker sollte generell gemieden werden.
 
Nach einer Sanierung der Darmflora ist die Ernährung so zu gestalten, dass die Versorgung mit ausreichend Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin B6, Vitamin C, Magnesium, Zink sowie reichlich hochwertigen Fetten (Nüsse, frisch gemahlene Leinsaat, Rohmilchbutter etc.) über möglichst frische Lebensmittel gedeckt werden kann. Tägliche Aufenthalte im Freien helfen bei der Versorgung mit Vitamin D. Notfalls sollten Sie die Ernährung mit möglichst ganzheitlichen Präparaten ergänzen.
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dicky
geschrieben am: sonntag, 01. januar 2012, 23:06
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes ZDG-Team, ich finde eure Artikel insgesamt sehr anregend und aufschlussreich. Ihr geht auf jeden Fall einen guten Weg damit, den Menschen die Augen zu öffnen und Sie zu zwingen die Dinge mal in Frage zu stellen. Hut ab dafür. Ich bin dabei meine Ernährung umzustellen und möchte euren Vorsätzen größtenteils nahe kommen, allerdings stellen sich mir einige Schwierigkeiten.

Das moderne (ungesunde) Essverhalten ist für mich eine Art Sozialverhalten, Kaffeetrinken, Essen gehen etc. Wenn ich das nun komplett ändern würde, wüsste ich in vielen Situationen nicht wie meine Gewohnheiten beibehalten könnte? Aber gut, das ich persönlich es Schwierig finde das ganze um zu setzen ist wohl ein anderes Thema.

Konkrete Frage: Was sagt Ihr zu Tiefkühlgemüse und relativ viel gutes Fleisch/Fisch? Eigentlich möchte ich aus der gesunden Ernährung keine Wissenschaft machen und mir alles etwas leichter gestalten. Sprich einfach anfangen Viel Gemüse zu essen, das ganze allerdings (Sportler) mit recht viel Fleisch ergänzen? Morgens viel Obst und für mich ist alles geklärt. Ahja, auf Kaffee würd ich auch ungern verzichten. Was haltet Ihr davon? Habe ich da einen Nutzen von oder gehe ich von Schlecht auf immer noch Schlecht?
Beste Grüße, macht weiter so!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Dicky,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die grundsätzliche Richtlinie einer gesunden Ernährung heisst: Die ausgewählten Lebensmittel in höchstmöglicher Qualität (Bio-Qualität bei Gemüse, Fleisch sollte unbedingt aus Weidehaltung stammen) und so naturbelassen wie möglich zu sich nehmen (also Fertigprodukte möglichst meiden und die Lebensmittel schonend zubereiten). Was nun die ART der Lebensmittel betrifft, so ist der wichtigste Punkt der, als Grundnahrungsmittel (statt Kohlenhydrate) Gemüse einzuführen - was sich mit Ihrem Ansatz deckt.
 
Das bedeutet jedoch nicht, dass überhaupt keine Kohlenhydrate mehr gegessen werden "dürfen", sondern nur, dass der Verzehr der ungünstigen isolierten Kohlenhydrate gemieden wird. WENN Kohlenhydrate gegessen werden, dann wählt man hochwertige Kohlenhydrate wie z. B. Quinoa, Hirse, Esskastanien, Pellkartoffeln, wenig Vollkorngetreide etc. Doch nach wie vor gilt: Diese Lebensmittel werden nur als kleine Beilage gegessen, während Gemüse, Salate, Sprossen die Grundnahrungsmittel sind und mit hochwertigen Fetten und Proteinen ergänzt werden.
 
Tiefkühlgemüse ist im Winter - bevor man überhaupt kein Gemüse isst - eine Alternative. So lange sich jedoch saisonale Gemüse auftreiben lassen - was auch im Winter auf den Bauernmärkten meist der Fall ist (verschiedene Kohl- und Wurzelgemüse, Feldsalat, Zuckerhut etc.) - sollten diese bevorzugt werden.
 
Ob und wie Sie Ihr persönliches Ernährungsprogramm dann noch weiter intensivieren (z. B. vermehrt Rohkost, mehr Nüsse, weniger Fleisch etc.) hängt ganz von Ihnen und Ihrem Befinden ab. Gehen Sie also so vor, damit SIE sich wohl und motiviert fühlen. Ein strenges Programm ohne jede Ausnahmen empfehlen wir - zumindest zeitweise - Menschen, die konkrete Gesundheitsbeschwerden haben und deren Körper die konsequente Phase zur Regeneration und Entgiftung braucht. In diesen Fällen schafft erst der Leidensdruck, dann der erste Erfolg die nötige Motivation.
 
So lange Sie der Meinung sind, Kaffee zu brauchen und ohne Kaffee unglücklich zu sein, dann trinken sie ihn. Vergessen Sie jedoch nicht, auch ausreichend Wasser zu trinken. Möglicherweise werden Sie mit Ihrer neuen Ernährung (vor allem wenn Sie Zucker, andere isolierte Kohlenhydrate und stark gewürzte Speisen meiden) viel weniger Lust auf Kaffee haben als zuvor und ihren Kaffeekonsum ganz automatisch einschränken. Interessant ist auch, dass sich jene Menschen, die den Kaffee-Absprung geschafft haben (bei vielen Menschen ist es ein "kleiner" Entzug mit Kopfschmerzen und anderen Entzugserscheinungen), anschließend deutlich wacher und freier fühlen als während ihrer Kaffeezeiten.
 
Fazit: Sie werden mit Ihrem Plan in jedem Fall enorme Fortschritte machen (insbesondere dann, wenn Sie sich derzeit "normal" ernähren), was sich in Ihrem körperlichen Wohlbefinden, aber auch im Training bemerkbar machen wird. Viel Spass und
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sasha
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 10:26
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Zentrum-der-Gesundheit Team, vielen lieben Dank nochmal für die Antwort, ich benutze jetzt seit einigen Wochen auch Fenchel und Gurke in meinen Gemüsesäften, die Pastinaken hier sind leider so trocken das man kaum Saft extrahieren kann. Mit Interesse habe ich auch Ihre Haarstudie verfolgt die ja scheinbar belegt, das Haarausfall zu einem großen Teil durch falsche Ernährung hervorgerufen wird. Vor ca. einem Jahr hatte ich eine sehr stressvolle Zeit erlebt die leider in Zusammenhang mit einer sehr Fleisch und Käselastigen Ernährung auch bei mir in einer Kopfhautentzündung mit Schuppen und Haarausfall gemündet ist.

Seit dem juckt meine Kopfhaut vor allem im Bereich der Geheimratsecken sehr unangenehm. Meine Geheimratsecken werden von Monat zu Monat größer. Seit dem habe ich meine Ernährung umgestellt und meide Zucker, Alkohol, Fleisch und habe sehr viel rohköstliches Gemüse in meinen Ernährungsplan eingebaut. Morgens trinke ich wie bereits betont einen Gemüse-/Obstsaft, Mittags und Abends meistens ein gekochtes vegetartisches Gericht und zwischendurch rohköstlich Brokkoli o. Blumenkohl mit Avocado und Nüssen/Mandeln/ tr.Feigen.

Wegen des hohen Kalium-Gehalts möchte ich noch Süßkartoffeln integrieren. Auch den Avocado-Aufstrich mit Essener-Brot aus dem Revormhaus probieren ich oft aus. Außerdem nutze ich morgens und Abends eine Kopfhaut-Bürste, wobei ich aber wegen meinem ansonsten noch recht dichtem Haar nur vom Nacken nach vorne bürsten kann. Weiterhin zweimal in der Woche ein Basenbad von Bioleo und jeden Morgen einen Basentrunk von Dr. Jacobs und einen Tee aus den 7 Kräutern von Heidelberger. Dies alles mache ich jetzt seit ca- 1-2 Monaten und habe leider noch keinen großen Erfolg spüren können, nur das jucken hat sich ein wenig entspannt. Der Haarausfall ist aber bis jetzt geblieben.

Mache ich soweit alles richtig oder könnte ich an der einen oder anderen Stelle noch optimieren? Wie lange muss man Geduld haben? Gab es in der Studie auch Menschen die unter einer Glatze litten aber denen wieder Haare gewachsen sind? Leider habe ich ja durch die Ernährungsumstellung und meiner leicht angeschlagenen Psyche auch ca. 10 Kilo verloren, was bei meiner vorher schon schlanken Konstitution leider zu einem Untergewicht geführt hat. Ist es überhaupt möglich durch Gemüse zuzunehmen? Ich hoffe das sind nicht zu viele Fragen. :) Gruss




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Sasha,
vielen Dank für Ihr Feedback :-)

Ihre Massnahmen sind hervorragend! Allerdings sind 1 bis 2 Monate tatsächlich noch nicht sehr viel. Ihr Körper ist zuerst einmal mit der Ausscheidung von angesammelten Stoffwechselrückständen aus den letzten Jahrzehnten beschäftigt. Erst dann kann er sich wieder dem Aufbau widmen. In Sachen Haarausfall und Haarwuchs dauert es oft mindestens 7 bis 8 Monate, bis Erfolge zu sehen sind, meist jedoch länger. Eine langjährige Glatze ist oft nicht mehr "reparabel". Allerdings hängt dies sehr vom Zustand der Haarfollikel ab, so dass es keine pauschale Aussagen dazu geben könnte.

Ihr Ernährungsplan klingt sehr gut. Mit Gemüse muss niemand zunehmen. Dazu gibt es ja andere Lebensmittel ;-) Integrieren Sie hochwertige Fette, wie z. B. Kokosöl und Kokosmus (letzterer für Smoothies), Hanfsaat, Oliven, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Rohmilchbutter (falls bei Ihnen irgendwo erhältlich) etc.

Gerade aus Nüssen und Kernen lassen sich leicht "käseartige" Gerichte herstellen. Rezepte dazu finden Sie hier (Abschnitt "Nuss-Käse statt Kuhmilch-Käse"):

Milch-Ersatz

Sorgen Sie in jedem Fall für eine reichhaltige Abwechslung an vielen verschiedenen Gemüsesorten. Bevorzugen Sie die eher selteneren Sorten, die sich mit einem besonders hohen Vitalstoffreichtum auszeichnen wie z. B. Pastinaken, Petersilienwurzel, Topinambur, Fenchel, Knollensellerie, Butterrübchen, Schwarzwurzeln und reichlich grüne Blattgemüse. Gerade letzteres versorgt Sie mit unverzichtbarem Chlorophyll, das Ihnen eine hervorragende Blutqualität bescheren wird und somit eines der Basislebensmittel in der gesunden Ernährungsweise darstellt. (Siehe hier: 

Gesundheit dank Chlorophyll

und hier:

Grüne Smoothies

In Ihre juckende Kopfhaut können Sie etwas Bio-Kokosöl einreiben. Kokosöl wirkt beruhigend, antimikrobiell und lindert den Juckreiz. Auch verdünntes Rechtsregulat aufgesprüht kann Hautirritationen erstaunlich positiv beeinflussen. Konzentrieren Sie sich jedoch auf einige wenige Massnahmen (statt zu vieler auf einmal) und führen Sie diese konsequent durch.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Angelika
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:55
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, wegen meinem angineurotischen Ödem, ständigen Verspannungen sowie starken Rückenschmerzen die ich seit vielen Jahren habe, egab ich mich in die Behandlung bei einem Allgemeinmediziner und Homöopath. Dieser riet mir, mich basisch zu ernähren, da mein Körper übersäuert ist. Sofort stellte ich meine Ernährung um. Seit einem halben Jahr esse ich vorwiegend 80 g Hafer-Crunchy mit etwas Milch zum Frühstück oder als Brotersatz 2-3 Flachkräcker aus Weizenvollkorn mit Marmelade (nur manchmal etwas Wurst oder Käse dazu) mittags was salatiges und abends Salat und Gemüse roh oder gegart. Nur am Wochenende esse ich normale warme Gerichte mit, die mittlerweile auch mit mehr Gemüse angerichtet werden. Ich trinke nur Pfefferminztee und Leitungswasser (mind. 3 Liter am Tag) kann mir abends allerdings den (einfachen) Rot- oder Glühwein nicht verkneifen.

Mit verschiedenen homöopathischen Mitteln wurde von ärztlicher Seite noch Unterstützung gegeben (Olovenblattextrakt, Chlorella, AMD, Focus N, Salcium phosphoricum D6) und momentan Kolipas SL. Meine Schmerzen sind mittlerweile stark reduziert, die Verspannungen größtenteils weg. Mit der Ernährungsumstellung habe ich keinerlei Probleme, werde auch immer satt und habe selten Heißhungerattacken. Mit ist ständig und viel schneller kalt, mein Kondition ist auch nicht gerade die beste und teilweise leide ich unter einer gewissen Antriebslosigkeit. Zu Beginn der Ernährungsumstellung fuhr ich täglich 1 Std. Fahrrad und machte einige Übungen gegen meinen Bauch. Mittlerweile gehe ich nur noch 1 x pro Woche zum Zumba-Training. Was mich am meisten stört: ich habe in dieser ganzen Zeit kein einziges Gramm an Gewicht verloren und habe nach wie vor einen Blähbauch (z. B. auch von 1 Tasse basische Brühe) oder kriege den Hüfspeck auch mit Sport nicht wirklich weg. Egal, was ich esse – und das ist nicht wirklich viel.

Ich bin 43 Jahre jung, wiege 62 kg, trage Kleidergröße 36/38 und sehe immer aus wie schwanger. In Ihrem Forum habe ich von der Entschlackungskur gelesen und wie begeistert die Leute davon sind. Viele fühlen sich dadurch viel wohler und haben auch reichlich an Gewicht verloren. Können sie mir anhand meiner Schilderungen vielleicht einen Tipp geben, was ich tun kann, damit ich bei meiner schon wenigen, größten Teils basischen Ernährung auch etwas an Gewicht verlieren kann bzw. der Blähbauch weggeht? Für Ihre Unterstützung wäre ich Ihnen sehr dankbar und verbleibe bis dahin
mit herzlichen Grüßen
Ihre Angelika




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Angelika,
vielen Dank für Ihre Mail.
Möglicherweise könnten Sie Ihr Frühstück ein wenig variieren. Gerade die Kombination Getreideprodukt und Zucker kann zu Verdauungsproblemen führen und belastet schon am Morgen Ihr Verdauungssystem. Probieren Sie einmal, wie Sie sich fühlen, wenn Sie ausschliesslich frische Früchte frühstücken. Auch ein basisches Müsli mit einer pflanzlichen Milch (Reis- oder Mandelmilch) wäre eine Alternative. Ihre Cracker könnten Sie statt mit Wurst und Käse mit einem pflanzlichen Brotaufstrich essen.
 
Ihr Ernährungsplan klingt abgesehen davon ein wenig eingeschränkt. Allerdings ist aus Ihrer Beschreibung auch nicht genau ersichtlich, was Sie unter "Salatiges" verstehen, so dass wir uns da auch täuschen könnten. Gibt es bei Ihnen Nüsse, Mandeln, Ölsaaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Hanfsaat,...), Sprossen, grüne Smoothies und als Beilage evtl. Quinoa, Hirse, Buchweizen? Es ist wichtig, dass Sie Ihre Mahlzeiten im Hinblick auf deren hohe Vitalstoffdichte auswählen und darüber hinaus hochwertige Fette wie z. B. Bio-Kokosöl (zum Backen/Braten) und Bio-Olivenöl, Hanföl oder Leinöl (für Salate) verwenden. Berücksichtigen Sie ferner die im folgenden Informationstext unter Punkt 9.1. erklärten Kombinationsregeln.

Essen Sie darüber hinaus in aller Ruhe und kauen Sie ausführlich - oder trinken Sie gelegentlich (auf leeren Magen) einen grünen Smoothie, der gemixte Gemüse enthält, daher sehr leicht verdaulich ist und ein fantastischer Vitalstofflieferant darstellt:

Grüne Smoothies

Die Entschlackungskur der ZDG GmbH stellt eine sehr praktische Möglichkeit dar, eine gesunde, basenüberschüssige und dennoch einfach zu praktizierende Ernährungsweise kennen zu lernen, mit der sich u. a. langfristig ein gesundes Körpergewicht erreichen lässt. Des weiteren könnten Sie Stoffwechsel anregende Bürstenmassagen in Ihren Tagesablauf integrieren. Gerade bei der Neigung, leicht zu frieren, hat sich diese Methode bewährt. Informationen dazu finden Sie hier:

Trockenbürsten-Massage
 
Bei anhaltenden Verdauungsbeschwerden wäre ferner eine Darmsanierung eine Option, die dem Organismus bei der Ausscheidung eingelagerter Stoffwechselrückstände hilft, die Verdauung unterstützt, die Darmflora aufbaut und den Stoffwechsel anregt. Informationen dazu finden Sie u. a. hier:

Wie eine Darmreinigung funktioniert

Ständige Blähungen können natürlich auch andere Ursachen (z. B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten) haben, deren Beschreibung hier aber vermutlich zu weit führen würde.
Bei weiteren Fragen können Sie sich jedoch gerne an uns wenden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Elisabeth
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:30
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Team des Zentrum der Gesundheit, Seit längerem beschäftige ich mich ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung, weil ich denke, dass das eines der Grundelemente für einen gesunden Körper und und gesunden Geist ist. Deshalb war ich auch sehr beeindruckt von dem Informationstext auf ihrer Startseite.Jedoch bin ich auch ziemlich verunsichert, denn es haben sich daraus auch ziemlich viele Fragen bezüglich meiner Ernährung ergeben, deren Beantwortung für mich wirklich hilfreich und wichtig wäre. zum Thema Brot:
-ist nur gekeimtes Brot gesund, anderes(z.B.: vollkornbrot oder Pfister Öko Natursauerteigbrot) völlig nutzlos/ungesund?
-sind also auch Semmeln (Dinkelsemmel/ Brötchen/Brezeln) ungesund?
-außerdem esse ich ziemlich viel Nudeln( mit frischem Gemüse/Salat) ist auch das nicht gut für den Körper?
-da ich vegetarier bin, esse ich häufig Quark(Brotaufstrich) und Joghurt? (auch normalen =kein Soja), sollte ich das (jegliche Milchprodukte komplett meiden? Auf ihrer Seite steht, dass Zucker schädlich ist und der Mensch das nicht braucht,
-heißt das alles Süße/Süßigkeiten sind ungesund, oder ist selbstgemachtes/Bio (bsp. Kuchen, Kekse von demeter) OK ? -wieviel Süßes ist erlaubt? Getränke:
-schadet dem Körper auch Fruchtsaft/ Schorle/Tee ohne zuges. Zucher?
-für vieles benütze ich sojamilch/-sahne, ist jedoch normale bio Milch (für Müsli, Kakao... ) schädlich? außerdem habe ich mir bezügl. meiner persönl. Lebessituation über Folgendes Gedanken gemacht: -da ich noch schülerin (17) bin, was ist das perfekte Pausenbrot?
-wie würde ein tag mit perfekter (natürlich individuell, aber im allgemeinen) aussehen? (auch vegan) wieviel Fett brauche ich ca. am Tag?( weibl., 17 Jahre) im Vorraus bedanke ich mich für ihre Mühe und das Lesen meiner leider sehr zahlreichen Fragen, deren Antwort mir jedoch sehr weiterhelfen würde.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Elisabeth,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Warum Getreide sich nicht unbedingt als Grundnahrungsmittel eignet, haben wir hier zusammen gefasst:

Infos über Getreide

Infos über Mehl

 
Daher empfehlen wir, Gemüse, Salate, Nüsse, Mandeln und Ölsaaten zu den Grundnahrungsmitteln zu machen und Getreideprodukte nur in kleinen Mengen zu verzehren.
 
Warum Milch und Milchprodukte in der heute konsumierten Qualität und Menge für die meisten Menschen gesundheitlich bedenklich sind, lesen Sie hier: 

Infos über Kuhmilch

und hier:

Krankheiten durch Milch

Interessante Alternativen zu Milchprodukten haben wir hier vorgestellt:

Milch-Ersatz

Wieviel Süsses erlaubt ist, hängt von Ihnen, Ihrem Gesundheitszustand, Ihren Zielen in Bezug auf eine ideale Ernährung und in Bezug auf eine optimale Gesundheit sowie nicht zuletzt von Ihrer Definition für "Süsses" ab. Abgesehen von Trockenfrüchten und frischen Früchten, die köstliche und gesunde Süssigkeiten darstellen, gibt es mittlerweile sehr viele Süssigkeiten ohne Zucker und ohne Süssstoffe, die hervorragend schmecken und wunderbar in eine gesunde Ernährung passen, z. B. die Raw Bite Powerriegel oder Algenenergieriegel. Sie können auch selbst gesunde Süssigkeiten aus Nüssen, Mandeln und Trockenfrüchten herstellen.

 
Das ideale Getränk ist reines kohlensäurefreies Wasser oder auch Kräutertee. Frucht- und Gemüsesäfte sollten möglichst frisch gepresst und mit Wasser verdünnt getrunken werden. Gekaufte Säfte bestehen einerseits aus Konzentrat und sind andererseits pasteurisiert. Sie irritieren den Blutzuckerspiegel und tragen zu einer chronischen (latenten) Übersäuerung bei.
 
Die optimale Fettzufuhr eines Menschen hängt von seinem individuellen Bedarf ab, also seinem Gewicht (Über-, Unter- oder Normal-??), seinem Energiebedarf (Sportler? Körperlich wenig/mittelmässig/schwer arbeitend? nur sitzend tätig?) und seinem Gesundheitszustand ab. So dass hier keine pauschale Anweisungen gegeben werden können. Falls Sie die offizielle Empfehlung interessiert: 30 Prozent der täglich zugeführten Kalorien sollten in Form von Fett gegessen werden, das entspricht etwa 0,7 bis 0,9 Gramm Fett pro Kilogramm Körpergewicht.
 
Auch gibt es DAS perfekte Pausen"brot" nicht. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und so gibt es auch in der gesunden Ernährung viele verschiedene Möglichkeiten, wie Zwischenmahlzeiten gestaltet werden können. Sie könnten sich Cracker aus Leinsamen, Sonnenblumenkernen und/oder Nüssen herstellen (z. B. Leinsamen in Wasser einige Stunden lang einweichen, getrocknete und frische Tomaten und rote Paprika mixen, frische Kräuter hacken - alles vermischen, nach Geschmack mit Kräutersalz würzen, auf ein Backblech streichen und bei niedrigen Temperaturen backen, bis sich der entstandene Fladen in Stücke brechen lässt.)

Dazu passen frische Gemüse wie Karotten, Kohlrabi, Gurken etc. Manche Menschen nehmen sich gedämpfte Gemüse mit Butter in einem Warmhaltegefäss mit zur Schule/zur Uni/in die Arbeit. Menschen, die gerne Süsses mögen, packen sich ein basisches Müsli oder die genannten Energieriegel oder auch die Zutaten für einen Drink aus Reisprotein ein. Wenn Sie auf Brot nicht verzichten möchten, können Sie dieses mit leckeren vegetarischen Brotaufstrichen belegen und ebenfalls viele frische Gemüse dazu essen.
 
Ein konkreter Tagesablauf sieht ebenso vielseitig aus und seine Darstellung würde hier den Rahmen sprengen. Ausserdem sollten Ernährungspläne ganz individuell für den einzelnen Menschen, seine Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sasha
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:19
eMail-Adresse hinterlegt

Ich hoffe ich kann mich mit folgendem Problem an Sie wenden. Ich bin relativ schlank gebaut und ernähre mich grundsätzlich vegetarisch. Vor einigen Monaten habe ich einen CHampion Entsafter erworben, mit dem ich mir täglich einen Gemüse/Obstsaft aus Karotte, Rote Beete, Sellerie, Orange und Apfel zubereite. Mit diesem Saft habe ich keine normale Mahlzeit ersetzt sondern trinke ihn zusätzlich.

Trotzdem verliere ich seit dem immer mehr an Gewicht und bin mit 71 Kilo bei einer Größe von 1.90m mittlerweile im Untergewicht. Ist die Kombination des Obst und Gemüse bekannt dafür das man abnimmt und nichjt zunehmen kann? Soll ich andere Sorten ausprobieren oder Gemüse/Obstsäfte lieber ganz absetzen? Im Moment weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll da sie ja sehr gesund sein sollen. Allerdings fühle ich mich im Moment auch nicht sehr wohl in meiner Haut da ich viel zu wenig wiege.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sasha,

vielen Dank für Ihre Mail.

Frisch gepresste Säfte - (erfahrungsgemäss) besonders die Kombination Sellerie/Apfel - kurbeln den Stoffwechsel an und fördern den Abbau von Schlacken. Allerdings tritt dieser Effekt in Form einer deutlich bemerkbaren Gewichtsabnahme meist nur dann ein, wenn gleichzeitig auch weniger gegessen wird oder wenn der Saft eine Mahlzeit ersetzt, was bei Ihnen ja nicht der Fall ist.

Wir empfehlen Ihnen, künftig eiweissreichere grüne Blattgemüse (Grünkohl, Spinat, Löwenzahn, u.a.) gemeinsam mit zuckerarmen Gemüsearten (Fenchel, Pastinake, Gurke etc.) zu entsaften und zuckerreiche Gemüse wie Karotten und Rote Bete sowie Früchte nur noch als geschmackliche Verbesserung in Ihren Saft zu geben. Trinken Sie den Saft am besten auf leeren Magen am Morgen oder Vormittag und nehmen Sie frühestens eine Stunde später die nächste Mahlzeit zu sich.

Möglicherweise interessiert Sie dieser Artikel:

Grüne Smoothies

Grüne Smoothies können mit Bananen und Mandelmus angereichert werden und neigen damit deutlich weniger dazu, einen Gewichtsverlust zu initiieren als Säfte. Nichtsdestotrotz sollten auch Säfte, die nur als zusätzliche Zwischenmahlzeit verzehrt werden, keine extreme Gewichtsabnahme zur Folge haben, so dass Sie bitte Ihren Speiseplan noch einmal überprüfen und ggfs. einen ärztlichen Check durchführen lassen, um andere Ursachen für Ihren Gewichtsverlust ausschliessen zu können.

Liebe Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Alex
geschrieben am: sonntag, 18. dezember 2011, 07:13
eMail-Adresse hinterlegt

Ich bin mit Sushi aufgewachsen, da ich zum Teil auch japanischer Abstammung bin, aber habe seit nun etwa 2-3 Monaten keine tierischen Produkte, Getreide oder Milch und Kaese gegessen/getrunken. Ich habe mir fest vorgenommen diese Lebens- und Ernaehrungsweise beizubehalten, selbst wenn da manchmal ein gewisser sozialer Druck ist, wenn es darum geht draußen zu essen. Denn da gibt es nichts, außer vielleicht Nuesse. Ich achte naemlich auch darauf absolut zuckerfrei zu essen. I

ch habe mehrere Fragen, bei denen ich hoffe, dass Sie sie mir beantworten koennen, denn ich betrachte ZDG als einzig vertrauliche Quelle, was die Gesundheit betrifft. Ich habe z.B. ueberlegt, ob es in Ordnung waere sich maximal (wenn ueberhaupt) 1 Mal im Monat zu goennen Sushi essen zu gehen? Ich frage das in Bezug darauf, ob der Darm das so gut \"wegstecken\" koennte, ohne dass sich direkt Schlacken oder derartiges bilden wuerde?! Weil Reis, Sojasauce und Fisch ja sauer verstoffwechselt wird. Man soll zudem das Sangokorallenpulver zu sich nehmen, wenn man 15min davor und danach nichts isst, weil sich die Magensaeure verduennt.

Darf man in der Zeit eigentlich auch keinen Gerstengrassaft oder anderen Smoothie trinken? Und wie sieht das in Bezug auf das Bentonit- und Flohsamenpulver aus? Ich bin zwar schon langsam daran gewoehnt keine Nudeln mehr zu essen, aber letztens habe ich die letzte Packung Soja-Tagliatelle aufgebraucht. Und ueber Soja habe ich auch nichts Gutes gelesen. Sie empfehlen ja auch nur Pseudogetreide zu sich zu nehmen, in geringen Mengen. Ich habe zB das gekeimte Brot zum Probieren bestellt, das Sie empfehlen. Koennte man dieses denn regelmaeßig verzehren? Und was ist Ihre Meinung zu Buchweizen- oder Glasnudeln?

Also, mir ist nur wichtig sozusagen \"die perfekte Ernaehrungsweise\" zu befolgen, um das bestmoehlichste fuer meine Gesundheit zu tun. Daher interessiert mich, ob sie bei den genannten Lebensmittel eher \"gelegentlichen Verzehr\" empfehlen oder sogar regelmaeßigen. In Glasnudeln sind zB nur Mais- und Kartoffelstaerken vorhanden. Jedenfalls die, die ich habe. Ist das schon bedenklich? Ich entschuldige mich fuer die ungeordneten Fragenstellungen und wuerde mich sehr ueber Ihre Antwort freuen! Liebe Grueße, Alex




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alex,
vielen Dank für Ihre Mail.

DIE perfekte Ernährungsweise gibt es leider nicht, da jeder Organismus anders gestrickt ist, jeder Mensch eine individuelle Entgiftungsfähigkeit hat, jeder Mensch andere genetisch festgelegte Schwachpunkte hat etc. Die grundsätzliche Richtlinie ist: Die Lebensmittel so natürlich wie möglich zu lassen und folglich so schonend wie möglich zuzubereiten.

Selbstverständlich können Sie ab und zu Sushi essen. Ideal wäre natürlich, Sie machten sich Ihr Sushi selbst und könnten dafür die besten Zutaten auswählen sowie ungeeignete Zutaten (Zucker, Kochsalz, Geschmacksverstärker etc.) weglassen. Bedenken Sie immer, dass eine gesunde Ernährung niemals zu 100 Prozent basisch ist. Auch säurebildende Lebensmittel können sehr gesund sein, wie z. B. Nüsse, Pseudogetreide, Bio-Eier und auch Fisch (wenn er von bester Qualität ist und mit hochwertigen Zutaten zubereitet wird).

Zu Schlacken kommt es dann, wenn über viele Jahre hinweg minderwertige und stark industriell verarbeitete Nahrungsmittel verzehrt werden und gleichzeitig Vitalstoffe und Antioxidantien fehlen.

Über Soja haben wir in diesem Informationstext bereits einiges zusammengefasst:

Soja und vegetarische Burger

Allerdings geht es darin insbesondere um Tofuprodukte. Bei Soja-Teigwaren ist darauf zu achten, dass es tatsächlich reine Sojanudeln sind, da sie oft in erster Linie Weizengriess/mehl enthalten und Sojamehl nur in kleinen Mengen beigefügt wird. Als gelegentliche Beilage in kleinen Mengen spricht sicher nichts dagegen - sofern Sie sich damit wohlfühlen. Dasselbe gilt für Teigwaren aus glutenfreien Lebensmitteln. Reine Stärkenudeln hingegen sind nicht sonderlich empfehlenswert, da es sich um isolierte Kohlenhydrate handelt, sie den Blutzuckerspiegel relativ schnell ansteigen lassen und im Grunde keine Begleitstoffe liefern.

Das Keimbrot ist eine Alternative für Menschen, die keine Zeit haben, sich selbst ein solches herzustellen. Wie das geht, erklärten wir hier:

Keimbrot

Entscheiden Sie bitte anhand dieses Textes selbst, ob und wenn ja, welche Mehlprodukte für Sie in Frage kommen:

Welches Mehl ist gesund?

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

B.Löwe
geschrieben am: montag, 14. november 2011, 23:18
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich habe mit grossem Interesse Ihre Seite gelesen; vieles klingt für mich sehr überzeugend undes ist längst überfällig meine Ernährung umzustellen. Allerdings bin ich als Freiberuflerin viel unterwegs, habe wechselnde Arbeitszeiten und bin oft im Ausland. Wie kann ich meine Ernährung bei diesen Arbeitsumständen umstellen? Freu mich über Tipps!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo B. Löwe,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im Grunde ist die Umstellung in jeder Lebenslage sehr einfach :-) Hier ein Beispiel:

Wenn Sie bisher Müsli mit Kuhmilch frühstückten, dann frühstücken Sie künftig basisches Müsli mit Wasser oder einem pflanzlichen Drink. Sie können auch einfach nur Früchte frühstücken, die es nahezu in allen Ländern dieser Erde gibt. Was die Hauptmahlzeiten betrifft, so kommt es darauf an, in welchem Land Sie sind. In Südamerika beispielsweise gibt es an jeder Strassenecke Hühnchen mit Pommes, was nicht so ideal ist.

Genauso gibt es dort jedoch in den meisten Restaurants Gerichte mit viel Gemüse, Salaten, gebackenen Kochbananen, Kartoffeln, Yucca etc. Seien Sie kreativ und sprechen Sie evtl. auch mit den Köchen über Ihre Wünsche.

Wichtig ist einfach nur, dass Ihre Mahlzeiten jeweils möglichst aus frischen Zutaten zubereitet werden und keine Fertigprodukte enthalten. Manche Menschen bitten in Restaurants auch darum, ihre Mahlzeiten nicht zu würzen bzw. das Dressing wegzulassen und bringen ihre eigenen Sossen und Dressings mit.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

Katharina
geschrieben am: donnerstag, 10. november 2011, 19:15
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich bin ein großer Fan Ihrer Seite! So viel an nützlichen Informationen habe ich sonst nirgends gefunden. Aber diese ganzen Ernährungsrichtlinlien verwirren mich etwas. Ich esse z.B. auch nach einer "schweren" Mahlzeit (z.B. Fleisch oder Nudeln) sehr gerne weiterhin Rohkost. Das ist für mich so eine Art Snack für zwischendurch (Kohlrabi, Tomate oder auch mal ein Apfel oder Banane)- nur hier steht dies sollte man nicht. Was kann ich ersatzweise danach essen?

Ich habe keinerlei Verdauungsprobleme damit; sollte ich es trotzdem lieber lassen? Und darf man wirklich zum Essen nichts trinken? Ich trinke zwar nicht während dessen aber unmittelbar danach. Und sollte man Nudeln lieber gar nicht essen? Vielen Dank schon mal im Voraus für die wertvollen Tipps.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Katharina,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die erklärte Reihenfolge der verschiedenen Lebensmittel soll Verdauungsbeschwerden vorbeugen und für eine gesunde Darmflora sorgen. Gerade der Verzehr von Früchten nach Eiweiß- oder Kohlenhydrat- oder womöglich gemischten Mahlzeiten kann zu Gärprozessen und einer Störung der Darmflora sorgen. Nichtsdestotrotz gibt es Menschen, die diesbezüglich keinesfalls anfällig sind. Wenn Sie sich also mit der von Ihnen praktizierten Reihenfolge rundum wohl fühlen, dann behalten Sie sie bei. Beobachten Sie sich einfach und falls sich Beschwerden einstellen sollten, wissen Sie ja, was Sie ändern können :-)

Genau so verhält es sich mit dem Trinken zu oder nach Mahlzeiten. Wer eine schwache Verdauungskraft hat, schwächt diese noch weiter, wenn er zu oder nach dem Essen trinkt. Gibts keine Probleme und haben Sie das Gefühl, ohne Trinken zu oder nach den Mahlzeiten unglücklich zu sein, dann behalten Sie Ihre Gewohnheit bei. Sollten sich Druckgefühle, Blähungen, Sodbrennen etc. ergeben, dann ändern Sie Ihre Trinkgewohnheiten einfach.

Nudeln können von gesunden Menschen sicher gelegentlich gegessen werden. Auch gibt es glutenfreie Nudeln, die bereits als deutlich besser als Teigwaren aus Weizen einzuschätzen sind. Warum wir Getreideprodukte als nicht so empfehlenswert erachten, lesen Sie hier:

Mehr über Getreide

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nils
geschrieben am: donnerstag, 10. november 2011, 18:11
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo wunderbares Team von Zentrum-der-Gesundheit. :D Ich habe schon einiges an Fragen gestellt und wurde immer bestens beraten. Dank euch habe ich vor demnächst Veganer zu werden. Ich treibe derzeit Leistungssport und frage mich mit welchen pflanzlichen Lebensmitteln ich meinen Energieverbrauch nun ausgleichen kann? Vielen Dank im Vorraus und liebe Grüße. ;)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nils,
vielen Dank für Ihre Mail.
Je nachdem, welche Richtung der veganen Ernährung Sie einschlagen möchten, können Ihnen sehr viele vegane Lebensmittel "Energie" liefern. Dazu gehören in erster Linie Nüsse, Ölsaaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne etc.), Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Buchweizen), Hirse, Knollen- bzw. Wurzelgemüse, Oliven, hochwertige pflanzliche Öle etc. Interessante Rezepte für die Verwendung von Nüssen finden Sie u. a. hier:

Milchersatz
 
Falls Ihr Sport eine erhöhte Eiweisszufuhr verlangt, könnten Sie auf pflanzliche Proteinpulver wie z. B. Reisprotein zurück greifen (Infos dazu finden Sie hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/reisprotein-muskelaufbau-sunwarrior-ia.html).
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Christian
geschrieben am: donnerstag, 10. november 2011, 12:16
eMail-Adresse hinterlegt

Möchte hiermit auch ein Lob aussprechen, da im Gegensatz zu vielen Anderen ("Adamo"; "Steinzeit" usw.) hier keine dogmatischen, in sich schon wiedersprüchlichen oder sich gegenseitig völlig ausschliessenden Aussagen getroffen werden. Allerdings habe ich ein paar Fragen: Ich stelle unsere Nahrung zu einem gewissen Teil selber her (Obst,Gemüse,Eier Fleisch,Milch) esse fast Kein Fleisch ,Eier,wenig Frischkäse/Quark viel Spinat etc. Da ich körperlich viel arbeite nehme ich jedoch immer mehr ab (1,76m;72kg) so das mich viele Fragen ob ich krank sei. Wenn ich mich natürlich ernähren will bleibt mir doch im Winter nichts übrig als mich mit Kartoffeln und Möhren zu bevoraten und mal ein Huhn zu schlachten. Doch Kartoffeln werden ja auch verteufelt (Nachtschatten?) Mein Pferd jedenfalls würde in der Natur auch keinen Hafer fressen aber als arbeitender Kaltblüter ohne "umfallen". Ich würde mich freuen wenn ihr vielleicht etwas Licht in meine Verworrenheit bringt. MfG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Christian,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Lob :-)
 
Wenn Sie selbst Hühner halten, dann sind deren Eier absolut empfehlenswert und gehören - bis zu einem gewissen Mass - zu einer natürlichen Ernährung, da Vogeleier sicher auch vom Urzeitmenschen gefunden und gesammelt wurden.
 
In Ihrer Aufzählung fehlen Nüsse und Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne u. ä.). Diese können für den Winter gelagert und sehr gut zu vielen gehaltvollen und energiespendenden Gerichten verarbeitet werden, angefangen von Pasteten, brotähnlichen Fladen, "Käse", "Milch", Kuchen, etc. Ideen zu Rezepten finden Sie z. B. hier:

Milch-Ersatz
 
Auch Esskastanien sind hervorragend als Grundnahrungsmittel - so lange die Vorräte reichen - geeignet.
 
Desweiteren gibt es nicht nur Kartoffeln, die sich für den Winter lagern lassen, sondern auch sehr viele andere lagerfähige Wurzelgemüse, wie z. B. Sellerie, Topinambur, Schwarzwurzeln, Möhren, andere Rübenarten und sämtliche Kohlarten. Viele dieser Gemüse können auch milchsauer eingelegt werden. Zwar ist das vermutlich kein steinzeitliches Lebensmittel, doch handelt es sich hier um ein tolerierbares und dazu auch gesundheitlich wertvolles Zugeständnis an unsere Sesshaftigkeit und an unser herbes Klima.
 
Weitere - teilweise wilde - Wurzelgemüse, die man selbst anbauen kann, finden Sie hier:

Wurzelgemüse
 
Nachtschattengewächse werden von manchen Menschen mit anthroposophischer Sichtweise abgelehnt, von uns jedoch nicht.
 
Ihr Pferd würde in der Natur sicher sehr viele Pflanzenarten, Baumrinden, Baumblätter und auch Grassamen fressen, die es auf einer Weide einfach nicht mehr gibt bzw. die man ihm in "Gefangenschaft" kaum wird bieten können. Ein Ersatz bietet da der Hafer :-).  
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Mark
geschrieben am: dienstag, 08. november 2011, 15:14
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes Zentrum-der-Gesundheit-Team,
ich habe Ihre Internetseite mit Interesse gelesen und verfolgt. Ich ernähre mich (meines Erachtens nach) hauptsächlich basisch. Viele Internetartikel sagen auch unterschiedliches aus. Ich würde Ihnen gerne einmal meinen Tagesplan mitteilen:

Frühstück:
eingeweichtes Müsli mit Hafer, Dinkel, Rosinen, Haselnüssen, Mandeln, Sonnenblumenkernen und Sesam. Vollkornbrot mit Keim und Randschicht dazu Frischkäse oder Honig Quark 0% mit zuvor tiefgefrorenen Beeren (Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren...)

Mittag:
Salat mit Paprika, Gurken, Kopfsalat, Tomaten, Fetakäse, Kürbiskernen, Sesam, Sonnenblumenkernen und gekauften Kräutern Pumpernickel mit Putenbrust und Käse und frischem Gemüse

Abends:
Kartoffeln, Reis, Nudeln, Hühnchen mit Zwiebeln

Ich weiß z.B. nicht ob sich die Salatzutaten alle zusammen so vertragen? Können Sie mir vllt. einen Tipp zu meinem Ernährungsplan geben? Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mark,
Ihr Ernährungsplan klingt sehr durchdacht :-) Besonders positiv ist, dass er auf vorwiegend frischen und selbst zubereiteten sowie sorgfältig ausgewählten Zutaten basiert. Eine Verbesserung gibt es natürlich immer und Sie finden unsere Vorschläge in blau zwischen Ihren Zeilen. Die meisten Menschen könnten sich jedoch an Ihrer Art der Ernährung ein Vorbild nehmen :-).
Als basisch würden wir Ihren Ernährungsplan allerdings nicht bezeichnen. Wir markieren die - unserer Ansicht nach - stark säurebildenden Lebensmittel rot.

Frühstück:
eingeweichtes Müsli mit Hafer, Dinkel, Rosinen, Haselnüssen, Mandeln, Sonnenblumenkernen und Sesam.
Sie könnten ein basisches Müsli nehmen aus Hirseflocken, Buchweizenflocken etc.

Vollkornbrot mit Keim und Randschicht dazu Frischkäse oder Honig
Statt Frischkäse ein pflanzlicher Brotaufstrich, z. B. pürierte gedünstete Zucchini oder Aubergine.

Quark 0% mit zuvor tiefgefrorenen Beeren (Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren...)
Insgesamt handelt es sich um ein sehr gehaltvolles Frühstück aus sehr vielen verschiedenen Zutaten. Möglicherweise essen Sie jedoch nicht alles zusammen, sondern einen Teil davon im Laufe des Vormittags in einer Pause, oder?

Mittag:
Salat mit Paprika, Gurken, Kopfsalat, Tomaten, Fetakäse, Kürbiskernen, Sesam, Sonnenblumenkernen und gekauften Kräutern
Die Zusammenstellung des Salates ist sehr gut, da er ausschliesslich Fruchtgemüse enthält. Sie könnten abwechseln und an einem anderen Tag einen Salat aus Wurzelgemüse (Möhren, Rote Bete, Sellerie, Kohlrabi, o. ä.) und an einem dritten Tag einen Salat aus Blattgemüse (grüne Salate und Kohlsalate) wählen. Den Fetakäse würden wir weglassen.

Pumpernickel mit Putenbrust und Käse und frischem Gemüse
Statt Pumpernickel lieber richtiges Vollkornbrot oder besser eine Portion Hirse, Quinoa oder Buchweizen. Auch hier würden wir den Käse aussen vor lassen.

Abends:
Kartoffeln, Reis, Nudeln, Hühnchen mit Zwiebeln
Was halten Sie von Hühnchen mit viel Gemüse oder von Kartoffeln mit viel Gemüse?

Viele Grüsse
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Co.
geschrieben am: mittwoch, 02. november 2011, 18:28
eMail-Adresse hinterlegt

Ich habe vor ab morgen auf Milch und Fleisch zu verzichten und nach und nch auch auf Getreide, etc.. Ich habe in den letzten 9 Tagen fast nur ungesunde Sachen gegessen, kann ich jetzt einfach mit der neuen Ernährungsform anfangen? Kommen Menschen ohne irgendwelche warmen Mahlzeiten aus?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Corinna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Je nach aktuellem Gesundheitszustand könnten Sie auch sofort Ihre Ernährung komplett umstellen. Sehr viel empfehlenswerter jedoch ist es, dies schrittweise zu tun. Gerade wenn Sie sich in letzter Zeit bevorzugt von ungeeigneten Lebensmitteln ernährt haben, könnte es in der Anfangszeit nach einer Umstellung zu Reaktionen wie z. B. Hautproblemen, Verdauungsproblemen etc. kommen, die auf eine plötzlich erhöhte Ausscheidung von Schlacken und Stoffwechselrückständen aus dem Gewebe und natürlich auch auf die für Sie ungewohnte Ernährung zurück zu führen sind.

Beginnen Sie also langsam, indem Sie die Gemüse- und Salatportionen erhöhen und dafür die Getreide- und Eiweißportionen reduzieren. Beobachten Sie, wie es Ihnen damit geht und fahren Sie dann mit den nächsten Schritten fort - in der Art, wie im Text beschrieben.

Selbstverständlich können Menschen - wenn sie möchten und wenn sie sich damit wohl fühlen - ohne warme Mahlzeiten auskommen. Meist handelt es sich dabei lediglich um eine Angewohnheit, um die Verstärkung bzw. Veränderung des Geschmacks durch das Kochen oder auch um Erziehungssache, die glauben machte, warme Mahlzeiten seien aus irgendeinem Grunde wichtig. In Wirklichkeit jedoch reduziert das Kochen/Backen/Braten bei vielen Lebensmitteln den Vitalstoff- und Enzymgehalt. Selbst wenn Kochen bei manchen Lebensmitteln aus hygienischen Gründen nötig wäre, könnte man diese dann letztendlich auch abgekühlt essen, ohne (durch das Abkühlen) irgendwelche Nachteile zu erleben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Neanderthaler
geschrieben am: donnerstag, 27. oktober 2011, 18:09
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit-Team, ich habe ihren Artikel und auch andere mit großem Interesse gelesen. Ich ernähre mich seit Anfang des Jahres nach den Paleo-Prinzipien (Viel Gemüse, Salat, möglichst zuckerarmes Obst, Nüsse und viel "gutes" Fleisch). Daher komme meine Vorstellungen ihren Hinweisen sehr nahe - nur der Punkt des Fleisch- und Fischkonsums ist entgegengesetzt.

Da ich sehr intensiv Sport betreibe, interessiere ich mich konkret für Anregungen im Bereich pflanzliche Eiweißaufnahme. Sowohl im Artikel als auch in den Antworten auf die Kommentare verweisen sie auf eiweißreiches Blattgemüse, könnten Sie da spezifischere Hinweise geben? Ihren Vergleich zum Schimpansen finde ich äußerst anregend, wobei ich doch die evolutionäre Entwicklung der Jagdgeräte nicht zwingend als Notlösung sehen würde.

Es gibt nicht wenige Untersuchungen, die auf einen Zusammenhang zwischen tierischem Eiweiß und der Weiterentwicklung des Gehirns hinweisen. In diesem Zusammenhang auch der Einsatz von Hitze in der Nahrungszubereitung. Eine weitere Frage hätte ich, auch wenn sie an dieser Stelle nicht vollkommen passend ist: Auf was kann man bei einer leberfreundlichen Ernährung achten? Vielen Dank für ihre Arbeit, die sie an dieser Stelle tun. Es sind sehr sinnvolle und inspirierende Beiträge!
Viele Grüße aus dem Norden




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Neanderthaler,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld.
Falls die These, die Entdeckung des Feuers und die Erhitzung von Fleisch hätte die Entwicklung des Gehirns gefördert, zutreffen sollte, dann bliebe noch die Frage offen, ob dieser Schritt der Evolution gleichzeitig für den Rest des Organismus förderlich war bzw. ist. Da sich die Dinge aber ständig ändern - wie in der Evolution eben üblich - und ständig eine Anpassung der Lebewesen an ihre Umwelt und natürlich auch langfristig an die Nahrung erfolgt, kann es durchaus sein, dass der Organismus früher oder später dem Gehirn folgt und ebenfalls von den Folgen der Nahrungserhitzung profitieren kann. Leider scheint es bei vielen Menschen jedoch noch nicht so weit zu sein ;-)
 
Eiweiss ist - wie Ihnen bestimmt bekannt ist - in nahezu allen Lebensmitteln enthalten (bis auf die reinen Fette und Öle). Grünes Blattgemüse wird als Eiweisslieferant gerne unterschätzt, kann aber zur Eiweissversorgung sehr wohl beitragen, besonders wenn es in Form von grünen Smoothies, Pestos oder Suppen verzehrt wird, weil auf diese Weise grosse Mengen dieser Gemüse verarbeitet werden können. Zu den besonders eiweissreichen grünen Blattgemüsearten gehören insbesondere die Kohlgemüse (Grünkohl, Brokkoliblätter, Rosenkohl etc.) und die Wildgemüse (Brennnessel, Melde, Weisser Gänsefuss, Kressearten etc.).

Natürlich sind auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Mandeln, Samen wie z. B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Hanfsaat etc. sowie Eier und kleine Mengen Fleisch und Fisch massgeblich an der Deckung des Eiweissbedarfes beteiligt.

Mehr Infos zu einigen genannten Punkten finden Sie hier:

Grüne Smoothies

Grünes Blattgemüse

Nun kann es sein, dass Sport gelegentlich über das "natürliche" Mass hinaus betrieben wird, also mehr Eiweiss erfordert wird, als durch eine natürliche Ernährungsweise zugeführt werden kann. In einem solchen Fall ist dann eine Entscheidung fällig. Entweder man passt den Sport an die Ernährung an oder umgekehrt. Will man letzteres tun und die Eiweisszufuhr erhöhen, kann man das mit einer Erhöhung des tierischen Eiweisses machen (wenn man der Meinung ist, dass dies keine negativen gesundheitlichen Folgen hat) oder mit Hilfe von hochwertigen Proteindrinks (z. B. Reisprotein, Hanfprotein etc.).
Infos dazu z. B. hier:

Muskelaufbau mit Reisprotein
 
Was die leberfreundliche Ernährungsweise betrifft, so gilt natürlich, dass die Leber um so weniger belastet wird, je weniger toxische Substanzen man ihr zumutet. Dazu gehören Medikamente, Lebensmittelzusatzstoffe aus Fertigprodukten, herkömmliche Körperpflegeprodukte etc. Die Leber wird ferner von einer getreide- und zuckerreichen Ernährung belastet, was auf Sie als "Neanderthaler" sowieso nicht zutreffen wird. Begeistert ist die Leber von Kurkuma in Gewürz- und Teeform sowie über regelmässige Bentonit-Gaben (eine Mineralerde, die der Absorption und Ausscheidung von Toxinen dient - schliesslich assen auch die Urzeitmenschen automatisch Erde, wenn sie Wurzeln ausgruben und verzehrten).

Darüber hinaus ist die Leber besonders über Bitterstoffe erfreut und damit ist sie eine echte Liebhaberin der grünen Blattgemüse, womit Ihre diesbezügliche Frage sogar sehr passend war und sich der Kreis unserer Botschaft an dieser Stelle wieder schliesst :-)
Einige interessanten Informationen zu den Bitterstoffen finden Sie hier:

Warum Bitterstoffe wichtig sind
 
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

D
geschrieben am: donnerstag, 27. oktober 2011, 09:39
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Zentrum-der-Gesundheit Team, ich hoffe ich kann mich mit folgendem Problem an Sie wenden. Ich bin relativ schlank gebaut und ernähre mich grundsätzlich vegetarisch. Vor einigen Monaten habe ich einen CHampion Entsafter erworben, mit dem ich mir täglich einen Gemüse/Obstsaft aus Karotte, Rote Beete, Sellerie, Orange und Apfel zubereite. Mit diesem Saft habe ich keine normale Mahlzeit ersetzt sondern trinke ihn zusätzlich.

Trotzdem verliere ich seit dem immer mehr an Gewicht und bin mit 71 Kilo bei einer Größe von 1.90m mittlerweile im Untergewicht. Ist die Kombination des Obst und Gemüse bekannt dafür das man abnimmt und nichjt zunehmen kann? Soll ich andere Sorten ausprobieren oder Gemüse/Obstsäfte lieber ganz absetzen? Im Moment weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll da sie ja sehr gesund sein sollen. Allerdings fühle ich mich im Moment auch nicht sehr wohl in meiner Haut da ich viel zu wenig wiege.
Gruss D




Zentrum der Gesundheit:

vielen Dank für Ihre Mail.

Frisch gepresste Säfte - (erfahrungsgemäss) besonders die Kombination Sellerie/Apfel - kurbeln den Stoffwechsel an und fördern den Abbau von Schlacken. Allerdings tritt dieser Effekt in Form einer deutlich bemerkbaren Gewichtsabnahme meist nur dann ein, wenn gleichzeitig auch weniger gegessen wird oder wenn der Saft eine Mahlzeit ersetzt, was bei Ihnen ja nicht der Fall ist.

Wir empfehlen Ihnen, künftig eiweissreichere grüne Blattgemüse (Grünkohl, Spinat, Löwenzahn, u.a.) gemeinsam mit zuckerarmen Gemüsearten (Fenchel, Pastinake, Gurke etc.) zu entsaften und zuckerreiche Gemüse wie Karotten und Rote Bete sowie Früchte nur noch als geschmackliche Verbesserung in Ihren Saft zu geben. Trinken Sie den Saft am besten auf leeren Magen am Morgen oder Vormittag und nehmen Sie frühestens eine Stunde später die nächste Mahlzeit zu sich.

Möglicherweise interessiert Sie dieser Artikel:

Grüne Smoothies

Grüne Smoothies können mit Bananen und Mandelmus angereichert werden und neigen damit deutlich weniger dazu, einen Gewichtsverlust zu initiieren als Säfte. Nichtsdestotrotz sollten auch Säfte, die nur als zusätzliche Zwischenmahlzeit verzehrt werden, keine extreme Gewichtsabnahme zur Folge haben, so dass Sie bitte Ihren Speiseplan noch einmal überprüfen und ggfs. einen ärztlichen Check durchführen lassen, um andere Ursachen für Ihren Gewichtsverlust ausschliessen zu können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Aminobert
geschrieben am: mittwoch, 12. oktober 2011, 21:45
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo ZDG-Team! Ich habe mich, nachdem mich dieser Artikel wie schon erwähnt (in sehr vielen Punkten) überzeugt hat, dazu entschlossen, selbst zumindest für eine Test-Woche diese Ernährung auszuprobieren – um einerseits herauszufinden, ob ich den Willen dafür habe und um andererseits zu testen, ob ich mich damit besser fühle. Ist ein positiver Effekt innerhalb dieser Zeit, wenn ich vorher keine Entschlackungskur oder Ähnliches gemacht habe, überhaupt zu bemerken? Außerdem habe ich am zweiten Tag dieser Ernährung das Gefühl, nicht satt zu werden.

Heute in der Schule habe ich innerhalb von 5½ Zeitstunden Folgendes gegessen: 4 Möhren 2 Clementinen 1 Banane 1 Apfel ~100g Weintrauben ~50g diverse Nüsse ~50g Radieschen 2 Knäckebrotschreiben (ballaststoffreich; man darf sich ja auch mal eine kleine Ausnahme erlauben :D)

Mein Problem daran ist, dass ich mich nachdem ich mich nach einer Mahlzeit satt gefühlt habe, schon nach ungefähr einer Stunde wieder hungrig gefühlt habe. Ist das normal, weil mein Körper sich an die neue Ernährung gewöhnen muss, ist die Kombination einfach unvorteilhaft oder ist die Menge schlichtweg zu wenig? Danke im Voraus und viele Grüße!




Zentrum der Gesundheit:


Hallo Aminobert,
vielen Dank für Ihre Mail.

Fein, dass Sie experimentieren :-)

Ihre Liste enthielt fast nur Früchte. Früchte sättigen nicht nachhaltig. Sie sind sehr wasserreich und werden schnell (nach spätestens 45 bis 60 Minuten) verdaut. Es ist also ganz normal, dass Sie mit einer nahezu ausschliesslichen Früchtekost nach einer Stunde schon wieder hungrig werden. Selbst wenn Sie gelegentlich einige Nüsse oder Wurzelgemüse essen, dann können all diese Lebensmittel sehr leicht verdaut werden, da sämtliche Kombinationsfehler, die üblicherweise begangen werden, wegfallen und die Mahlzeiten daher nicht stundenlang im Magen liegen, wie das z. B. bei Nuss/Getreide-Kombinationen (Kuchen, Snacks), Getreide/Milch-Kombinationen (Käsebrot), Zucker/Nuss-Kombinationen (Süssigkeiten) etc. der Fall ist.
 
Das Verdauungssystem wird also entlastet und die Energie, die sonst für die Verdauung von unpassender Getreide-/Milch-/Fleischkost verbraucht wurde, kann jetzt anderweitig genutzt werden - etwa für Entgiftungsaktivitäten (wenn nötig) oder für Denkprozesse :-)
 
Natürlich spielt auch die Gewöhnung an schwerere Mahlzeiten hier eine Rolle. Die meisten Menschen erwarten, dass sie nach einer Mahlzeit erst einmal fünf Stunden lang keinen Hunger mehr verspüren. Gleichzeitig werden sie nach einer solch sättigenden Mahlzeit jedoch oft müde, energielos und unkonzentriert.
 
Allerdings können Sie auch - falls es sich einrichten lässt und Sie sich mit leichten Früchtemahlzeiten am Morgen unwohl (bzw. zuuu hungrig) fühlen - grüne Smoothies frühstücken, Brot aus Keimlingen mit Mandelbutter, Avokado-Rezepte, Nussmüslis, Energieriegel, Mandelmilch etc., so dass Sie sich rundum wohl und gesättigt fühlen.  
 
Mehr Infos zu einigen der genannten Gerichte finden Sie hier:

Grüne Smoothies

Mandel-Milch

Milch-Ersatz
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lena
geschrieben am: samstag, 08. oktober 2011, 08:05
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, unter Punkt 10 des Artikels "Gesunde Ernährung" beschreibt ihr den Nutzen von Mineralerde bei der Entschlackung. Könnt ihr mir noch alternative Produkte zu \"Betonit\" nennen? Erfüllt die "grüne Mineralerde" etwa einen ähnlichen Zweck? Liebe Grüße, Lena




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Lena,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Zusammensetzungen der unterschiedlichen Mineralerden auf dem Markt unterscheiden sich und dadurch auch Ihre adsorbierende Leistungsfähigkeit. Sie müssten sich folglich bei den einzelnen Herstellern nach der Zusammensetzung und dem Wirkspektrum der entsprechenden Erden erkundigen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Aminobert
geschrieben am: montag, 03. oktober 2011, 23:10
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes ZDG-Team! Ich habe gar keine Fragen oder Anregungen geschweige denn Wünsche – der einzige Anlass dazu, dass ich diesen Kommentar hier schreibe, ist, dass ich Euch mein Bewundern mitteilen möchte. Zuerst einmal ist dieser Artikel, wie auch natürlich einige andere dieser Seite, faszinierend interessant zu lesen, aufschlussreich und die logische Argumentation ist gut nachvollziehbar.

Darüber hinaus bin ich von der Formatierung sowie Strukturierung sehr angetan. Was ich aber wahrscheinlich zuvor noch nie gesehen habe, ist die Art, in der Ihr Euch mit den Kommentaren auseinandersetzt. Egal, welche Frage, welcher Ton angeschlagen wird und wie umfangreich die Antwort sein mag – Ihr kümmert Euch darum. Vor diesem Hintergrund lasse ich ein sehr großes Lob und eine „Weiter-so!“-Empfehlung hier! :) Viele Grüße, Aminobert




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Aminobert,
ganz lieben Dank für Ihre Mail und Ihre anerkennenden Worte, die uns sehr gefreut haben :-)
Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Rauf
geschrieben am: freitag, 16. september 2011, 04:19
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo und guten Tag, totaler Schwachsinn, die ganzen Ernährungstipps- bzw. Listen und generell die ganze Homepage. Vielmehr kommt sie mir als eine vegan und vegetarisch geneigte Seite rüber - Schwachköpfe! Kein Fleisch zur gesunden Ernährung? Keine Milchprodukte? Wie soll der gesunde Mensch sein Eiweißbedarf (1 Gramm - je kg des Körpergewichts) decken? Jeder Arzt und Ernährungsberater wird über eure Tipps lachen. Gruß!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rauf,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
 
Offenbar haben Sie den Text, unter den Sie ihren Kommentar platziert haben, nicht vollständig gelesen, da Sie sonst wüssten, dass es hier nicht um eine vegane/vegetarische Ernährungsweise, sondern um eine GESUNDE Ernährungsweise geht (wobei das eine das andere keinesfalls ausschließt). Ja, der Text erklärt sogar, auf was beim Fleischkauf zu achten ist.
 
Möglicherweise lachen einige Ärzte und auch einige Ernährungsberater über manche Tipps auf unserer Seite. In deren Sprechstunde zu gehen, raten wir jedoch nicht. Denn jene Ärzte und Ernährungsberater, die sich stets mit Fortbildungen auf dem neuesten Stand der Ernährungswissenschaft halten, wissen längst, dass Milchprodukte von vielen Menschen nicht vertragen werden, dass Milchprodukte viele Krankheiten verstärken bzw. deren Entstehung begünstigen können und dass jene Nähr- und Mikronährstoffe, deretwegen man Milchprodukte verzehren soll, sehr viel einfacher mit anderen Lebensmitteln aufgenommen werden können, die - im Gegensatz zur Milch - keine gesundheitlichen Nachteile mit sich bringen.
 
Was das Thema "Eiweissbedarf" angeht, scheinen Sie sich ebenfalls noch auf einem völlig überholten Standpunkt zu befinden. Selbstverständlich braucht der Mensch Eiweiss (übrigens nicht nur der gesunde, sondern auch der kranke Mensch). Allerdings muss Ihnen entgangen sein, dass nicht nur Fleisch und Milchprodukte aus Eiweiss bestehen, sondern genauso pflanzliche Lebensmittel. Jedes Samenkorn, jede Grünpflanze, jede Nuss, jede Frucht enthält die vom Menschen benötigten essentiellen Aminosäuren - und zwar in jener Form und Menge, die - im Gegensatz zu einer auf Fleisch basierenden Ernährung - nicht zu einem Eiweissüberschuss und dessen Folgekrankheiten führt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Anonym
geschrieben am: montag, 12. september 2011, 19:55
eMail-Adresse hinterlegt

Ich habe Ende August Ihren Artikel "Zucker - Auswirkungen auf den Körper" studiert und bin sehr begeistert. Deshalb versuche ich mich seit Anfang September mich daran zu halten, was mir bis jetzt ganz gut gelingt. Dadurch dass ich mich jetzt tiefergehend mit der Thematik beschäftigen möchte und ich auch mein Steinzeit-Experiment über längere Zeit leben will wollte ich mal genauer nachfragen:

Gibt es zum zuckerfreien u. brotfreien Steinzeitessen wie Sie es beschrieben haben auch ein Fachbuch. Gibt es zu Ihrem Artikel vertiefende Literatur. Bzw. hätten Sie für mich eine Liste mit den Lebensmitteln die ich jetzt a la Steinzeit essen darf bzw. nicht essen darf? Ich würde mich sehr über weiter Informationen freuen! Lieber Grüß aus dem steinzeitlichen München!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo,,
vielen Dank für Ihre Mail :-)
 
Es gibt viele Autoren, die der Meinung sind, sie wüssten, wie sich der Mensch in der Steinzeit ernährt haben soll. Dabei geht es insbesondere darum, Brot ganz und Kohlenhydrate (auch Früchte) grösstenteils zu meiden. Natürlich wird auch darauf hingewiesen, dass Milch nicht unbedingt zur Steinzeiternährung gehört haben kann und dass man Fertignahrung möglichst meiden möge (Beispiele: Leben ohne Brot von W. Lutz, Syndrom X von Nicolai Worm). Alle diese Aspekte sind positiv zu werten.
 
Leider wird jetzt aber gleichzeitig auf einem extrem hohen Fleischverzehr bestanden, den wir als für die Gesundheit kritisch einschätzen. Zwar kann schon das Meiden der Back- und Teigwaren, der Milchprodukte und der Fertiggerichte den Organismus so stark entlasten, dass er mit dem Übermass an Fleisch (wenn es unverarbeitet, also nicht etwa in Form von Wurst o. ä. verzehrt wird) gut fertig wird - besonders dann, wenn der Betreffende viel Sport treibt. Andere Menschen jedoch kommen mit dem Eiweissübermass nicht unbedingt so gut klar.
 
Da bei manchen sog. Steinzeitdiät-Autoren auch die Zufuhr von viel tierischem Fett empfohlen wird, was sich beispielsweise (bei jenen, die auch Milchprodukte empfehlen) in einem Frühstück aus Käse mit Butter äussert, ist es letztendlich doch ratsam, die eigenen Gehirnzellen zu bemühen, um die "richtige" Steinzeitdiät herauszufinden.
 
Kurzum: Unseres Wissens nach gibt es kein Buch, das die Steinzeiternährung - so wie sie wirklich gewesen sein dürfte - erklärt und praktisch umsetzen hilft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Steinzeit 2,5 Millionen Jahre dauerte und es vermutlich Menschen in vielen verschiedenen Klimazonen und folglich auch verschiedene Ernährungsweisen gab, die sich im Laufe dieser langen Zeit sicher immer wieder - je nach Angebot - änderte. Die Basis einer Steinzeiternährung dürften jedoch in jedem Falle grüne Blattgemüse in Form von Wildpflanzen, Wurzeln und Blätter dargestellt haben. Dieser Punkt wird von kaum einem Autor in der nötigen Ausführlichkeit erwähnt.
 
Eine Liste mit Lebensmitteln "à la Steinzeit" erübrigt sich, wenn man sich einfach an den wenigen folgenden Richtlinien orientiert:
- keine Back- und Teigwaren aus Weizen und anderen üblichen Getreidesorten
- kein Zucker und keine übermässig süssen bzw. überzüchteten Früchte
- keine Milchprodukte (und wenn, dann Rohmilchprodukte)
- keine industriell verarbeiteten Fleischprodukte
Grundnahrungsmittel sind:
- Grüne Blattgemüse, Wurzelgemüse und Früchte (Beeren, alte Apfelsorten o. ä.)
- Ursprüngliche Samen, wie z. B. Amaranth und Quinoa
- Ölsaaten, wie z. B. Kürbiskerne, Leinsaat, Hanfsaat etc.
- Nüsse
Zusätzlich können gelegentlich gegessen werden:
- Eier
- Fleisch nur aus extensiver Freilandhaltung oder Wild
 
Hilfreiche Informationen finden Sie evtl. auch in diesem Text:

Infos über grüne Smoothies
 
Wir hoffen, dass wir Ihnen weiter helfen konnten und senden
 
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: freitag, 09. september 2011, 11:04
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Team vom Zentrum der Gesundheit, vielen Dank für die sehr nützlichen Informationen und die wirklich tolle Webseite! Auf Grund meiner Rückenbeschwerden und starken Abnutzung der Wirbel habe ich nach Ursachen für meinen \"Verfall\" gesucht und sie, denke ich, gefunden (ich war immer der Meinung mich sehr gesund zu ernähren). Ich bin nun seit knapp zwei Wochen begeistert, was eine basische Ernährung in meinem Körper so alles bewirkt! Es ist wirklich unglaublich - ich bin nicht mehr müde und schlapp, habe keine Blähungen, meine öfter vorhandene Nervosität gibt es nicht mehr....

Seit diesen zwei Wochen mache ich nun auch eine Entsäuerungskur. Meine Erfahrung war, dass es mir nach dem Umstellen der Ernährung zwei Tage richtig übel war. Wahrscheinlich bin ich total übersäuert.... Meine Frage an Sie ist nun, wie ernähre ich mich am besten als aktiver Sportler (Badminton, Joggen, Schwimmen im Verein). Ich habe gemerkt, dass mir für den Sport die Energie (aus Salaten, Gemüsen, Soja) nicht ausreicht? Gibt es ein Beispiel für einen Tages- oder gar Wochenplan (wenn man am Abend 2-3 wöchentlich Sport treibt)? Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

 
Vielen Dank für Ihre Mail.
Warum integrieren Sie nicht auch Sprossen, Mandeln, Ölsaaten oder die Pseudogetreide Quinoa, Buchweizen und Amaranth oder gelegentlich Kartoffeln in Ihren Speiseplan?

Vielleicht liefert Ihnen in Sachen Mandeln/Nüsse auch dieser Text Anregungen:
 

Konkrete Speisepläne sollten immer ganz individuell erstellt werden, weshalb wir keine pauschalen Pläne herausgeben.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anonym
geschrieben am: mittwoch, 07. september 2011, 16:24
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team des Zentrums der Gesundheit, Ich habe eine radiculäre,neurale Zyste an der Halswirbelsäule und knöcherne Einengungen, die Stechen und Brennen verursachen. Hilft mir in diesem Fall auch eine Ernährungsumstellung ? Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Frage.

Eine naturbelassene, vitalstoffreiche Ernährungsweise unterstützt den Organismus bei allen Regenerationsprozessen. In einer gesunden Ernährung fehlen einerseits die belastenden Nahrungsmittel aus der üblichen Zivilisationskost (Back- und Teigwaren, Fleisch- und Milchprodukte, Fertigprodukte mit zahlreichen synthetischen Lebensmittelzusatzstoffen). Andererseits liefert sie hochwirksame Antioxidantien, hochwertige Nährstoffe und lebendige Vitalstoffe in überdurchschnittlich großen Mengen. Der Organismus kann also erst dann sein volles Potential der Selbstheilung ausschöpfen, wenn er - durch eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise - die Möglichkeit dazu bekommt.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kristin
geschrieben am: samstag, 27. august 2011, 08:58
eMail-Adresse hinterlegt

hallo!
ich finde diese seite wirklich ganz toll und sie haben mir mit ihren ernährungstipps unglaublich geholfen, vielen dank!

ich ernähre mich vegan und auch basisch. wenn es nun aber um sündigen geht: gibt es alkoholische getränke, die man anderen vorziehen sollte? ich kann mir zum beispiel vorstellen, dass apfelwein "gesünder" ist als z.b. irgendwelche schnapssorten, oder?

freundliche grüße!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Kristin,
vielen Dank für Ihre Mail und das Lob an uns :-)

Dass zu viel Alkohol der Gesundheit schadet, ist mittlerweile sicher jedem bekannt. Wenn man jedoch mal "sündigt", sollte dies stets in Masen bleiben. Mit Sicherheit sind hierbei natürliche alkoholische Getränke wie Rotwein oder Apfelwein gesünder als aromatisierte oder künstlich gesüsste alkoholische Getränke, die man heute zahlreich kaufen kann. Ein weiterer Punkt ist auch der Alkoholgehalt - Wein oder Bier enthalten natürlich weitaus weniger Alkohol als Schnaps.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Linus Krieger
geschrieben am: freitag, 26. august 2011, 13:33
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo,
an sich tolle und äußerst informative Seite.

Was mich ein wenig stört: Auf der einen Seite bezieht man sich auf die Einfachheit der schimpansischen Ernährung, auf der anderen Seite braucht man sicher alleine um die Inhalte dieser Seite zu studieren und zu verinnerlichen einige zeit, ganz zu schweigen sich all ds zu merken oder dann auch umnsetzen zu können. Wenn Ihr schon den Vergleich zu den Schimpansen aufzeigt, frag ich mich ob es die Schimpansen nötig haben sich in solch einer Komplexität eine Ernährungsrichtlinie aufzustellen, da es doch bei Ihnen auch ohne eine solche scheinbar wunderbar zu funktionieren scheint. Kann mir nur schwer vorstellen daß sich die Schimpansen zu festgelegten Tageszeiten oder nur eine bestimmte Reihenfolge der Nahrungsaufnahme nach richten. Versteht mich nicht falsch, ich finde Eure Seite und die darauf publizierten Inforamtionen toll, aber dennoch ist Sie etwas zu komplex. Um all das Umzusetzen was hierso steht, hat man ja kaum noch Zeit für andere Dinge im Leben :D

Gruß, Linus




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Linus,
vielen Dank für Ihre Mail.

Nein, die Schimpansen haben es sicher nicht nötig, bestimmte Ernährungsrichtlinien aufzustellen. Menschen aber schon. Leider. Menschen, insbesondere die modernen Menschen geben sich nicht mehr mit frisch gepflücktem Grünzeug, rohen Eiern und ein paar Früchten zufrieden.

Menschen haben einen Geschmackssinn, der von Kinderbeinen an auf industriell verarbeitete Fertigprodukte (auf weiches Brot, zuckrige Süssigkeiten, aromatisierte Milchprodukte, geschmacksverstärkte Fertigsuppen und -sossen etc.) trainiert wurde. Der Mensch möchte also möglicherweise gesünder essen, sein Geschmackssinn aber macht da nicht so schnell mit und verlangt "Ersatz", der schmeckt.

Aus diesem Grunde gibt es Gerichte wie z. B. "Nusskäse", "Mandel"milch"", Smoothies, Keimbrot etc. Diese Gerichte schmecken und sind gleichzeitig gesund. Vielleicht klingt ihre Zubereitung anfangs kompliziert, aber wenn man sich einmal an die Praxis macht, dann kehrt schon nach wenigen Tagen eine gewisse Routine ein und die Mahlzeiten sind rasch zubereitet.

Was nun die bestimmte Reihenfolge betrifft, so muss sich der Schimpanse damit nicht herumschlagen, da die Reihenfolge meist nur deshalb eingehalten werden sollte, weil es sich um Lebensmittel handelt, die normalerweise nicht zur natürlichen Ernährung gehören (wie z. B. Getreide- und Milchprodukte) und diese durch die bestimmte Reihenfolge aber verträglicher werden oder weil der betreffende Mensch bereits ein Gesundheitsproblem hat und dieses am besten behoben werden kann, wenn das Verdauungssystem mit der gewissen Reihenfolge beim Essen entlastet wird.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Marc,36
geschrieben am: donnerstag, 25. august 2011, 17:27
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team,
ich habe seit ca.3Monaten sehr starken Haarausfall was ich noch nie hatte. Auch mein Arzt meinte es wäre eigentlich untypisch (auch als Mann) mit 36 so starken Haarausfall zu bekommen. Dann bin ich auf eure Seite aufmerksam geworden und habe mir die verschiedenen Zusammenhänge durchgelesen. Da ich natürlich am Anfang nicht alles umkrempeln will um eine gewissen Nachhaltigkeit zu gewährleisten habe ich vor ca.5Wochen folgende Regeln für mich aufgestellt und diese eingehalten: -Kaffee nur noch 1 Tasse, morgens -kein Alkohol (hatte vorher allenfalls 2 Bier im Monat, jetzt halt keinen mehr) -mindestens 2 Liter natürliches Mineralwasser -täglich Obst (Orangen,Äpfel,Apfelsinen,Kiwi,Erdbeeren,Himbeeren) -Zum Frühstück ein zuckerfreies Müsli mit Naturjoghurt -kein Fleisch und kein Fett -benutze zum Kochen nur Olivenöl + Rapskernöl -Süssigkeiten auf ein Minimum reduziert -Brot nur aus Roggen + Vollkorn -zusätzlich noch Nahrungsergänzung über auflösendes Pulver für basischen Körperhaushalt. Allerdings esse ich gerne Pasta, trinke auch gerne mal ein Glas Milch. Wurst esse ich so gut wie gar nie, Käse hin und wieder. Ich fühle mich deutlich wohler und mein Haarausfall ist tatsächlich DEUTLICH zurückgegangen, was ich jetzt aus Hoffnung auf meine vorangegangenen Handlungen zurückführe. Denkt Ihr ich bin auf einem guten Weg? Ich kann halt nicht ohne Pasta, auch der fettarme Naturjoghurt morgens zum Müsli möchte ich ungerne verzichten. Ich freue mich auf euer Feedback, die Seite ist übrigens wirklich sehr informativ und umfangreich! Viele Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Marc,
lieben Dank für Ihre Mail und Ihren positiven Erfahrungsbericht :-)
Nicht jeder Mensch muss eine radikale Ernährungsumstellung durchführen, um gesundheitliche (oder optische) Erfolge zu erzielen. Bei manchen Menschen genügen bereits minimale Änderungen. Der Körper registriert die geringere Belastung sofort, schöpft aus dieser Entlastung wieder Kraft und seine Regenerationsfähigkeit nimmt wieder zu. Wer nun welche Maßnahmen in welcher Intensität und Konsequenz benötigt, kann nur der Einzelne selbst herausfinden. Wenn sich bei Ihnen die erwünschten Ziele (Haarausfallstopp und Haarneuwuchs) bereits so deutlich am Horizont abzeichnen, dann bleiben Sie bei Ihrer jetzigen Ernährungsweise (deren Regeln wirklich prima klingen!). Beobachten Sie sich gut. Sollte sich eine Verschlechterung ergeben, können Sie immer noch die eine oder andere weitere Maßnahme ergreifen.
Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Denis
geschrieben am: mittwoch, 24. august 2011, 08:58
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes ZDG Team,

mit großem Interesse habe ich ihre Seite Gesunde Ernährung gelesen. Ich beschäftige mich seit Jahren damit was richtig für den Menschen ist und was nicht, in Bezug auf die Nahrung. Gerne würde ich die von Ihnen empfohlene Methode "leben" nur treten bei mir Erscheinungen wie: Unwohlsein, Schlappheit, das Gefühl nicht genug Energie zu haben auf, sobald ich mich einige Zeit an diesen Ernährungsplan halte, ich habe es schon einige male probiert. Ist das eine Art Entzug vom gewohnten Essen oder wie kann ich das Einordnen?

Auch Literatur wie "die Steinzeit steckt uns in den Knochen" oder "die Blutgruppendiät" helfen mir nicht weiter, da diese Werke in meinem Fall keine fleischarme Ernährung empfehlen. Von wlecher Blutgruppenernährung schreiben Sie in Ihrem Artikel, die von der ich rede befürwortet sogar fleischreiche Ernährungsweisen.

Es ist sehr verwirrend und ich weiß nicht was überhaupt natürlich für uns ist. Wie soll ich vorgehen, was soll ich glauben? Ich möchte meinem Körper etwas Gutes tun und energiegeladen sein, ohne oft zu Fleisch und Süßigkeiten greifen zu müssen. Eine Entziehungskur für Zucker wäre ebenso etwas was dazu beitragen würde, den Kreislauf zu durchbrechen, haben Sie einige Tipps diesbezüglich? Die Heißhungerattacken habe ich insbesondere dann wenn ich länger vegetarisch gegessen habe (gefühlter Energiemangel).

Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Denis,
vielen Dank für Ihre Mail und das Lob an uns.

Es freut uns sehr, dass Sie sich gesund ernähren möchten und Ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. Es verwundert uns jedoch, dass Sie von "Unwohlsein", "Schlappheit" und "nicht genug Energie" in Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung sprechen. Die oben aufgelisteten Bestandteile einer gesunden Ernährung liefern dem Menschen normalerweise alles, was er zum Leben braucht.

Wir können leider nicht beurteilen, woher Ihr Unwohlsein und die Schlappheit kommen. Vielleicht liegt ein Mangel oder eine Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel vor? Am besten sprechen Sie bezüglich Ihrer Beschwerden mit einem Therapeuten oder Heilpraktiker, um die genaue Ursache der Erschöpfung herauszufinden.

Im Allgemeinen können kleine Zwischenmahlzeiten wie grüne Smoothies, pflanzliche Proteinshakes, Nüsse oder Algenriegel sehr gut zu mehr Energie verhelfen. Informationen dazu finden Sie beispielsweise hier:

Der folgenden Text beschäftigt sich mit dem Thema Glukose und Leistungsfähigkeit. Hier wird sehr gut beschrieben, wie man eine optimale Glukose-Versorgung gewährleisten kann, ohne dabei Heisshunger auf Süssigkeiten zu bekommen:

Konzentration

Eine gesunde Ernährung ist auf keinen Fall eine "Entziehungskur" oder ähnliches - es kann allerdings sein, dass es in der Umstellungsphase schwierig ist, von den Ernährungsgewohnheiten loszulassen. Ernährt man sich jedoch eine gewisse Zeit ausgewogen und gesund, lernt der Körper, was ihm gut tut und was nicht. Die ungesunden Ernährungsgewohnheiten sind dann Schnee von gestern.

Unseren Erachtens nach gibt es nur eine Art der Blutgruppen-Diät, welche auch eine fleischreiche Kost beinhalten kann. Wir wollen diese Diät jedoch keineswegs für gut heissen. Wir haben lediglich die Tatsache hervorgehoben, dass es vielen Menschen besser geht, wenn sie eines der drei Lebensmittel - Fleisch, Getreide oder Milch - weglassen. Wir sind der Ansicht, dass sowohl Fleisch, als auch Getreide und Milch für eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht nötig sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Fleisch und angeblichen Mangelerscheinungen durch vegane/vegetarische Ernährung:

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit weiterhelfen konnten.

Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dani
geschrieben am: sonntag, 21. august 2011, 19:44
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team
ich würde sagen, ich ernähre mich wie die meisten Teenager, aber seit schon ziemlich langer Zeit bekomme ich fast immer, wenn ich etwas esse, starkes Sodbrennen und Übelkeit. Außerdem "grummelt" mein Magen die meiste Zeit & das ist ziemlich peinlich.

Habt ihr eine Idee woran das liegen könnte und was ich dagegen tun kann?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Dani,
vielen Dank für Ihre Mail.

Aus der Ferne lässt sich nur schwer beurteilen, was die Ursache für Ihre Beschwerden ist. Das kann nur ein Therapeut/Arzt. Eine Ernährungsumstellung in Richtung basische Ernährung ist jedoch in jedem Falle sinnvoll. Die nötigen Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten, z. B. hier: Basische Ernährung

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Simon
geschrieben am: mittwoch, 17. august 2011, 21:12
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, Ich beschäftige seit einiger Zeit mit Enährungsthemen generell und bin nun auch auf ihre Seite gestoßen, die ich generell bisher sehr gut finde.

Das Thema Fleisch / Fisch wird in meinen Augen etwas zu wenig behandelt und nur auf die Schadstoffe und Agressionen etc. eingegangen. Da ich mir vor allem mit der sogenannten Steinzeiternährung intensiver beschäftige, da ich sie bisher für die "beste" halte, würde ich gerne eure Meinung zu dem Thema Fleisch genauer analysiert haben. Zudem sollen Sojaprodukte auch nicht gesund sein, und viele Hülsenfrüchte vor allem bei falscher Zubereitung auch schädlich. Ich füge ihnen einige Links bei und wäre ihnen sehr dankbar wenn sie darauf eingehen würden. Allg. Steinzeiternährung : marksdailyapple.com/definitive-guide-to-the-primal-eating-plan/ Hülsenfrüchte : marksdailyapple.com/beans-legumes-carbs/ Thema Soja: westonaprice.org/soy-alert generell sehr interessanter : girlgoneprimal.blogspot.com/p/show-me-science.html

Was mich auch noch interessieren würde, was sagen sie zu einer Ernährung auf Bluttypen bezogen, ist das sinnvoll oder nur "Geschwafel" wie Sternzeichendiäten etc...

Vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Simon,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ihre Fragen bedürfen äußerst umfangreicher Antworten, um befriedigend behandelt zu werden, so dass wir Sie teilweise auf bereits bestehende Artikel verweisen bzw. Sie auf Artikel vertrösten möchten, die gerade in Arbeit sind (z. B. zum Thema Fleisch/Soja).

Zum Thema Hülsenfrüchte und deren richtige Zubereitung können Sie sich in unserem Artikel "Phytinsäure" näher informieren.

Zum Thema Blutgruppendiät haben wir uns bereits im Text "Gesunde Ernährung" geäußert.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SandraLm
geschrieben am: dienstag, 16. august 2011, 11:56
eMail-Adresse hinterlegt

Schönen Guten Morgen lieber Leser,
ich erhoffe mir auf diesem Weg einen Ratschlag ihrerseits zu erhalten.

Es geht um Folgendes: Seit ca 5 Tagen habe ich meine Ernährung nun endlich umgestellt und esse dass, was in diesem Artikel empfohlen wird. Ich merke, wie gut es mir gut und ich weiß auch intuitiv, dass es einfach perfekt für mich ist. Nun zum "Problem", oder nennen wir es mal Widerstand. VOr einigen Jahren schon wurde bei mir eine große Ansammlung von Pilzen im Körper festgestellt (Amsat-MEssung) vor allen die des Aspergillus Niger und weitere. Nun merke ich, wie dieser mir sehr zusetzt während der ENtgiftung: Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung mit Hang zum Weinen, Schwindel, Jähzorn, Schlappheit, Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, undefinierbare Ängste...

Können Sie mir da was zur Unterstützung empfehlen, dass ich diesen ungebetenen Gast bald vor die Türe setzen kann? Ich habe auch schon an Spirulina (welche ich seit Jahren sporadisch einnehme) in Verbindung mit Chlorella gedacht.. Doch reicht dies aus, wenn ich das in Kombi als Stoßtherapie einsetze? Was gibt es noch außer diesen, Salat, Gemüse, Obst ? Und wie lange sollte ich mit diesem "schlechten" Zustand rechnen? Auch in Hinblick auf Arbeitsausfall :-(

MIt freundlichen Grüßen und Hoffnung auf baldige Antwort.
~~Sandra~~




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sandra,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Abhängig von Ihrer Ernährung, die Sie vor der Umstellung praktizierten, können nach fünf Tagen die ersten sog. "Entgiftungserscheinungen" eintreten, da jetzt der Organismus die Gelegenheit hat, sich von Toxinen und eingelagerten Stoffwechselabfallprodukten freizumachen.

Wenn Sie Chlorella einnehmen, dann kann die Alge frei gewordene Toxine (auch die Toxine des Pilzes) binden, so dass diese schneller über den Darm ausgeschieden werden können.

Wenn Sie ferner hochwertiges Bio-Kokosöl in Ihre Ernährung einbauen, dann können Sie von der antifungalen Wirkung der Caprylsäure im Kokosöl profitieren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Einnahme von Bentonit. Mehr Informationen zu Bentonit hier: Bentonit

Allerdings ist Bentonit auch Bestandteil eines hochwertigen Darmsanierungsprogrammes. Der Aspergillus Niger lebt hauptsächlich im Darm und nur ein gesunder Darm kann sich des Pilzes dauerhaft entledigen, weshalb wir Ihnen die folgenden Informationen empfehlen:

Leider ist uns eine Prognose, wie lange welche Symptome anhalten werden, nicht möglich, da hier jeder Mensch andere Erfahrungen macht. Wir hoffen aber dennoch, dass Ihnen der eine oder andere Tipp weiterhelfen kann und senden
 
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Monika, 29
geschrieben am: sonntag, 14. august 2011, 15:28
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team,
ich bin durch Zufall auf Eure Seite gestoßen, leide seit einem Monat auf extremen Haarausfall und es macht mir richtig Sorgen. Es kann sein, dass die Ursache eine ungesunde Ernährung ist. Deshalb werde ich erstmal versuchen, mein Essen umzustellen. Euren Artikel fand ich sehr interessant und ich werde bestimmt viel von euren Tipps ausprobieren ...

ich aber hier folgende Probleme:
1. Ich hatte noch vor 1 Jahr Essstörungen (aus psycho-somatischen Gründen), es hat sich mit Bulimie angefangen, und irgendwann, als ich nicht mehr brechen wollte, habe ich einfach aufgehört zu essen. Jetzt geht mir schon viel besser. Nun ich kann nicht zunehmen. Ich wiege 45 kg bei 162 cm. Alle erzählen, dass ich durch viel Brot, Fleisch, Nudeln u.s.w. zunehmen kann, also alles was Ihr gerade nicht empfehlt. Wie könnte ich denn durch "Blätter-Diet" zunehmen?

2. Ich habe seit dem ich Kind bin Laktose und Fructose-Intoleranz. Und bei den letzten Untersuchungen hat sich ergeben, dass ich dazu noch Darmreizsyndrom habe. Also schlimmer kann nicht mehr sein! Wie kann man in diesem Fall Eure Diet umsetzen. Ich vertrage nicht so viel Obst und das ist gerade ein wichtiger Nahrungsmittel! Ich will keine Tabletten für Intoleranzen nehmen.

3. Dazu arbeite ich den ganzen Tag und bin erst gegen 20 Uhr zu Hause. Das Essen von der Cantine ist nicht emfehlenswert. Können Sie paar Vorschläge geben, was ich während 8-10 Stunden auf der Arbeit essen/trinken könnte, so dass es immer noch gesund und reich an Kalorien ist? (und auch etwas schmeckt?)

Ich freue mich auf Eure Antwort und danke im Voraus für die Tipps.

Viele Grüße, Monika




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Monika,
vielen Dank für Ihre Mail.

zu 1. und 3. Das, was "alle erzählen", muss nicht unbedingt gut und richtig sein. Ein Körper braucht nicht in erster Linie Kalorien, sondern Nähr- und Vitalstoffe - und das am besten in naturbelassener Form. Informationen und Rezepte finden Sie auf unseren Seiten, z. B. hier:

2. Finden Sie heraus, welche der naturbelassenen und gesunden Lebensmittel Sie vertragen. Dabei ist Gemüse wichtiger als Obst. Ohne zu wissen, welche Lebensmittel für Sie in Frage kommen, können wir Ihnen verständlicherweise auch keine konkreten Rezepturen für Ihre Mahlzeiten geben und verweisen Sie daher auf die o. g. Rezepte, aus denen Sie sich die für Sie passenden aussuchen können.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Linda
geschrieben am: sonntag, 14. august 2011, 14:27
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
habe mir diese Seite angeschaut und selten so etwas gesehen. Die persönliche Meinung wird versucht als allgemein gültige Wahrheit darzustellen.
Wissenschaftlich gesehen katastrophal, aber amüsant zu lesen, äußerst kreativ!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Linda,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wir freuen uns, dass Ihnen der Artikel Spaß gemacht hat :-) Allerdings sollten Sie bedenken, dass etwas keinesfalls unwahr sein muss, nur weil Sie bisher "selten so etwas gesehen" haben. Falls Sie sich erinnern, wurde in der Menschheitsgeschichte schon so manche "Entdeckung", die sich später als äußerst hilfreich, wenn nicht gar bahnbrechend erwiesen hat, anfangs nur deshalb nicht geglaubt oder lächerlich gemacht, weil die Masse "so etwas noch nie gesehen hat".

Doch keine Sorge. Sie sind nicht die einzige, die Zusammenhänge grundsätzlich nicht nachvollziehen können/wollen, wenn diese nicht so formuliert sind, dass sie als "wissenschaftlich" empfunden werden können. Der Text ist jedoch als Anregung zum Selberdenken gedacht. Wer letzteres nicht möchte, kann gerne weiterhin Abstand davon nehmen.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Lona
geschrieben am: donnerstag, 11. august 2011, 18:50
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo liebes ZDG Team, danke für Eure Informationen. Ich habe da eine Frage: Ich leide an starkem Herpes. Ich bekomme diesen in sehr kurzen Abständen an den Lippen (manchmal an in der Nase und am Kinn) Spätestens aber zu meiner Periode. Es ist so stark, dass sich schon meine Lippenkonturen verwischt, bzw. ausgedehnt haben. Was könnte ich ehrnährungsteschnisch beachten, bzw. was bevorzugt essen um dem vorzubeugen? Ich wäre Ihnen wirklich sehr sehr dankbar. Gruß Lona


Liebe Lona, vielen Dank für Ihre Mail. Da Herpes eine Viruserkrankung ist, dürfen wir Ihnen nur allgemeine Hinweise zum Thema geben. In den folgenden Texten finden Sie jeweils interessante Tipps zu Ihrem Problem: Die Ernährung sollte besonders reich an grünem Blattgemüse, an frischen Früchten und Salaten sein, während gleichzeitig ganz besonders Zucker und (ausnahmsweise) Nüsse und Mandeln gemieden werden sollten - was insgesamt auf eine basische Ernährungsweise hinweist. Je nach Ihrer bisherigen Ernährungsweise und Ihrem Übersäuerungsstatus, könnten Sie sich zum Thema Säure-Basen-Haushalt informieren, da Herpes besonders gerne in saurem Milieu gedeiht. Liebe Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit
Rainer
geschrieben am: donnerstag, 11. august 2011, 12:15
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich befasse mich seit einiger Zeit mit dem Thema Ernährung und habe auch auf Ihrer Website eine Reihe guter Anregungen gefunden, die ich übernehmen kann.

Den Wohfühleffekt und die spürbare Vitalität im Gefolge der Ernährungsumstellung gibt mir die Motivation, den Weg weiter zugehen. In einem Bereich blieb mir der Erfolg jedoch weitgehend versagt. Als hellhäutiger Typ habe ich eine ausgeprägte Tendenz zur Couperose. Gleichzeitig empfinde ich meine Haut an der Nase als dünn und durchschimmernd. Das ist nicht nur ein kosmetisches Probleme, sondern auch ein gesundheitliches. Nicht zuletzt aus berechtigter Sorge vor Hautkrebs (ich bin Bergsteiger und Segler) würde ich gerne aktiv zur Hautgesundheit beitragen. Der Konsum von Bierhefe, Leinöl, Karotten, Aepfeln (Empfehlungen) hat mir leider keinen sichtbaren Erfolg (i.s. einer unempfindlicheren Haut gebracht).

Gibt es einen alternativen Weg, die Haut gesund zu pflegen?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Mit herzlichen Grüssen
Rainer




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Rainer,
lieben Dank für Ihre Mail. Wir freuen uns, dass Sie bereits die Vorteile einer gesünderen Ernährungs- und Lebensweise genießen können :-)

Eine basenüberschüssige, vitalstoffreiche und insbesondere antioxidantienreiche Ernährung, in der belastende Lebensmittel fehlen, hat natürlich bereits einen schützenden Effekt auf die Haut. Verstärken können Sie diesen, indem sie ganz gezielt antoxidantienreiche Lebensmittel in ihre Ernährung integrieren bzw. diese zu ihren Grundnahrungsmitteln machen. Konkrete Informationen zu einer antioxidantienreichen Ernährungsweise finden Sie hier: Antioxidantien

Ein interessantes Antioxidans ist in diesem Zusammenhang Astaxanthin, das besonders auf die Haut einen schützenden Effekt hat. Mehr Informationen zu Astaxanthin finden Sie hier: Astaxanthin

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihnen unsere Tipps weiter helfen können.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sarah
geschrieben am: montag, 08. august 2011, 13:49
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
die Antworten auf die Nörgler sind phänomenal, ich kann gar nicht mehr aufhören zu lesen :)

Zentrum der Gesundheit:

:-)
Axel Engelmann
geschrieben am: sonntag, 31. juli 2011, 19:05
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,

ich bin zufällig auf diese Seite gestossen, war von der Logik beeindruckt, ziehe einen Teil der "Schimpansen-Ernährung" (Früchte, Salat, Nüsse, wenig Milchprodukte) seit einer Woche durch und habe bereits 2kg Gewicht verloren.
Für mich als Koch ist diese Seite allerdings ein Schock, denn sie rückt alles was ich bisher beruflich als auch für mich privat gekocht habe in ein negatives Licht. Wenn man es genau betrachtet bleibt somit von der klassischen Küche (fast) nichts mehr übrig.
Was ich mich nun allerdings frage ist, ob diese Kostform nicht einen Eiweißmangel nach sich ziehen würde. Wenn man Milchprodukte ganz, Fleisch/Fisch fast ganz weglässt, müßte man doch außer Tofu auf reichlich Hülsenfrüchte umsteigen oder was würden sie empfehlen um einem Mangel vorzubeugen?

Herzlichen Dank
Axel Engelmann

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Axel,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die meisten Zivilisationskrankheiten werden u. a. durch einen zu hohen Verzehr tierischer Eiweiße verursacht. Folglich ist das Ziel nach einer Ernährungsumstellung zuerst einmal der ABBAU von eingelagerten (Eiweiß-)Stoffwechselschlacken. Das bedeutet, in den ersten Monaten wird absichtlich eine eiweißarme Ernährungsweise praktiziert. Im Anschluss daran kann man wieder - in Maßen - qualitativ hochwertige Proteine zu sich nehmen, wozu Milchprodukte jedoch in keinem Fall gehören.

Doch auch die im Text beschriebene Ernährungsweise führt keinesfall zu einem Eiweißmangel: Die optimale Eiweißzufuhr wird heute offiziell mit 0,8 g/kg Körpergewicht (ausgehend vom Normalgewicht) angegeben, was bei einem 70 kg schweren Menschen 56 Gramm Eiweiß bedeuten würde.

Mit 1 kg Obst und Gemüse täglich nehmen Sie durchschnittlich 15 bis 20 Gramm Eiweiß zu sich. 100 Gramm Hirse oder Quinoa liefern weitere 10 Gramm, 60 Gramm Mandeln bringen ebenfalls 10 Gramm (z. B. in Form von Mandel"milch"), 50 Gramm Kürbiskerne im Salat versorgen Sie mit 12 Gramm Eiweiß, zwischendurch knabbern Sie 30 Gramm Hanfsamen, die 7 Gramm Eiweiß enthalten. Mit dieser Beispielaufstellung wären Sie bereits bei mindestens 54 Gramm Eiweiß, wobei noch nicht einmal die von Ihnen vorgeschlagenen Hülsenfrüchte oder gelegentlich Eier/Fisch/Fleisch mit aufgeführt sind.

An Eiweißmangel zu leiden, ist also deutlich schwieriger, als an den Folgen eines Eiweißüberschusses zu erkranken.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Robert
geschrieben am: samstag, 30. juli 2011, 08:33
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo liebes ZDG- Team,
vielen Dank nochmal für eure tolle Website und die tollen Artikel. Seit ca. zwei Wochen bin ich nun schon auf Rohkost umgestellt. Ich bin gerade 26 und habe auch schon vor ca. 2 Monaten immer mehr Obst in meine Ernährung eingebaut. Da ich nun mich aber nur von Obst ernähre, geht es mir noch viel besser, obwohl ich stark abgenommen habe. Ich mache sehr gern Sport(Kampfkunst) und habe festgestellt, dass ich nach Einheiten von 2h indem auch Krafttrainings integriert sind ganz schlecht einschlafen kann und den nächsten Tag etwas schlapprige Muskeln habe. Die Schlaflosigkeit kann sich bis zu drei Tage hinziehen, obwohl ich vor dem Training Feigen und auch Bananen gegessen habe. Was würdet ihr mir empfehlen??? Hängt das mit dem Zucker oder den Proteinen zusammen?!
Wäre seeeehr dankbar für HIlfe!!
Liebe Grüße
Robert

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Robert,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.

Eine Obst-Monokost ist hervorragend für die Entgiftung und die Entschlackung geeignet und sollte lediglich über einen begrenzten Zeitraum praktiziert werden. Früchte enthalten sehr viel Zucker, gleichzeitig relativ wenig Mineralstoffe und Spurenelemente, wenige fettlösliche Vitamine und wenig Eiweiß. Wie in unserem Text über gesunde Ernährung beschrieben, besteht eine natürlich Ernährungsweise jedoch aus viel mehr Lebensmitteln als nur aus Früchten. Dazu gehören insbesondere grüne Blattgemüse, Wurzelgemüse, Knollengemüse, Wildgemüse, Meeresgemüse, Kräuter, Keimlinge, Nüsse, Ölsaaten, Samen und - wer will - kleine Mengen Eier oder Fleisch/Fisch. Sie sollten also Ihren Früchteverzehr drastisch reduzieren und sich statt dessen auf die obigen Lebensmittel konzentrieren, da sich sonst langfristig Mangelerscheinungen einstellen können. Falls Sie neben der Rohkost auch Gekochtes zu sich nehmen wollten, könnten Sie auch Hirse, Quinoa oder Buchweizen in Ihre Ernährung mit einbauen.

Interessante Rohkost-Rezepte aus Nüssen finden Sie z. B. hier unter:

Milch-Ersatz

eine Anregung zur Herstellung von Keimbrot finden Sie hier:

Gekeimtes Brot

und eine köstliche Möglichkeit, Ihre Verzehrmenge an grünem Blattgemüse zu erhöhen, finden Sie hier:

Grüne Smoothies

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Alejandra
geschrieben am: gestern, 23:50
eMail-Adresse hinterlegt
Liebes Zentrum der Gesundheit Team

Vielen Dank für diese Internetseite, ich hoffe viele Menschen werden darauf aufmerksam.

In letzter Zeit plagt mich eine Frage und eine Entscheidung, ich hoffe Sie können mir einen Rat geben.

Ich war an einem Infonachmittag der Firma "Herbalife". Diese Firma stellt u.a. Shakes und Presslinge her, die unsere (Herbalife's Meinung nach:) unvermeidbare* Mangelernährung mit wichtigen Stoffen ergänzen soll. Diese Firma scheint sehr seriös und viele Kunden berichten von sehr positiven Resultaten.
Obwohl es mir eigentlich gesundheitlich sehr gut geht (ich bin 18 Jahre alt und demnach noch sehr frisch :) ) würde ich mich gerne gesunder ernähren. Ein Grund der meiner Meinung nach für die Produkte von Herbalife spricht, ist, dass es ein sehr einfacher, schneller weg ist, sich wichtige Stoffe zu besorgen. Während die von Ihnen beschriebenen Massnahmen z.T. recht aufwendig und bestimmt auch nicht günstig sind.
Was ich bei diesen Produkten von Herbalife jedoch fürchte ist, dass man abhängig werden könnte. In anderen Worten, dass man, wenn einem dann mal die Shakes usw. fehlen, in eine viel instabilere und "ungesundere" Lage gerät, als wenn man sich einfach bemüht hätte (mit Hilfe Ihrer Tipps:) ) sich möglichst gesund zu ernähren.
Ist diese Befürchtung Ihrer Meinung nach berechtigt?

Gibt es noch andere Probleme, die auftreten könnten?

Über Ihre Meinung zu den Produkten dieser Firma, würde ich mich sehr sehr freuen.

Herzliche Grüsse
Alejandra

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Alejandra,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Wir unterstützen den natürlichen Weg zur Gesundheit, der darin besteht, die Nahrung so natürlich wie möglich zu sich zu nehmen. Der Aufwand dafür ist lediglich in der Umstellungszeit höher, da sich ganz einfach erst die Routine und die Gewohnheit einstellen muss. Wenn aber einmal die Grundzutaten im Haus sind und man bestimmte Rezepte mehrmals probiert hat, dann erfordert eine vitalstoffreiche, natürliche und basenüberschüssige Ernährung nicht mehr Zeit und nicht mehr Mühe als die heute übliche Ernährungsweise. Das Geheimnis liegt also darin, einfach den Einstieg zu wagen und loszulegen - und endlich nicht mehr auf andere zu hören, die einem einreden wollen, eine gesunde Ernährung sei ja so kompliziert und im Alltag nicht praktikabel.

Falls der finanzielle Einsatz bei einer gesunden Ernährungsweise höher sein sollte als bei einer herkömmlichen Ernährungsweise, so ist dies in den deutlich höherwertigen Lebensmitteln begründet und rentiert sich allemal, da der Lohn in Form eines tollen Körpergefühls ja nicht von der Hand zu weisen ist. Andererseits werden bei einem gesunden Lebensstil viele Dinge nicht gekauft, die im konservativen Haushalt an der Tagesordnung sind, so dass hier in Wirklichkeit eher finanzieller "Gleichstand" herrschen wird.

Wie sich die Angelegenheit - vom gesundheitlichen und finanziellen Gesichtspunkt aus betrachtet - dann verhält, wenn man zur üblichen ungesunden Ernährungsweise noch Produkte kaufen muss (da eine gesunde Ernährungsweise - aus uns schleierhaften Gründen - nicht durchführbar sein soll), die die Nachteile der ungesunden Ernährungweise ausgleichen sollen, ist uns nicht bekannt.

Insofern bleibt es jedem selbst überlassen, mit welcher Ernährung und/oder welchen Produkten er sich selbst am wohlsten fühlt.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Max
geschrieben am: donnerstag, 21. juli 2011, 18:06
eMail-Adresse hinterlegt
Man kann es auch übertreiben und unnötig Panik verbreiten. Ich frage mich, warum nicht 80% der Menschheit chronisch krank ist, wenn Milch, Getreide etc. genau das bewirken sollen.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Max,
vielen Dank für Ihre Mail.

Ihre Schätzung ist gut! In Österreich beispielsweise leiden 75 Prozent der über 65jährigen an chronischen Krankheiten. Gerade eine unpassende Ernährungsweise führt oft nicht sofort zu Gesundheitsbeschwerden, sondern zeigt sich meist erst im mittleren oder höheren Alter. Leider scheint sich dies aber immer mehr zu ändern, so dass chronische Krankheiten immer häufiger auch junge Menschen betreffen. Bereits 13 Prozent der Teenager leiden in Deutschland an Depressionen, 10 Prozent der Kinder unter 15 Jahren an Asthma bronchiale, 30 Prozent der deutschen Frauen klagt über chronische Rückenschmerzen und 36 Prozent über Schwindel, 22 Prozent haben Arthrose, knapp 10 Prozent chronische Bronchitis, 15 Prozent Osteoporose und über 6 Prozent der Weltbevölkerung zählen zu den Diabetikern.

Vermutlich sind hier auch Patienten dabei, die gleichzeitig zwei oder mehr Beschwerden haben, doch auch wenn wir dies berücksichtigen, ist kaum davon auszugehen, dass dies immer der Fall ist, so dass die Zahl derjenigen Menschen, die chronisch krank sind, nicht sehr weit von Ihren geschätzten 80 Prozent entfernt sein dürfte. Denn die 37 Prozent Allergiker und 55 Prozent Hypertoniker sind bei den genannten noch gar nicht dabei.

Unsere Ernährungstipps müssen übrigens nicht 1 : 1 umgesetzt werden. Jeder kann seine Ernährung immer weiter optimieren, bis seine Beschwerden verschwunden sind - und genau diesem Zweck dienen unsere Ratschläge. Kompromisse - nur um nicht als "Übertreiber" eingestuft zu werden - nützen den Menschen wenig. Kompromisse kann jeder selbst eingehen. Als Richtlinie jedoch dient das Optimum und warum sollten wir dieses den Menschen vorenthalten?

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gabi
geschrieben am: montag, 18. juli 2011, 14:23
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo!!!

habe mal eine Frage:
meine Tochter 4 Jahre alt, hat seit 2 Monaten so große Mandeln das sie im Hals schon runter wachsen!!
Was kann ich Ernährungsmäßig anders bzw. richtig machen das wir das in den Griff bekommen, und die Mandeln wieder zurück gehen lassen und wir wieder gesund werden??
Vielen Lieben Dank schon mal im Voraus,

Gabi

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gabi,
vielen Dank für Ihre Mail.

Da wir nicht wissen, wie Sie sich und Ihre Familie derzeit ernähren, hier nur einige allgemeine Hinweise:
Lassen Sie bei Ihrer Tochter zunächst alle Milchprodukte weg. Praktische Informationen dazu finden Sie hier unter

Milch-Ersatz

Bereiten Sie alle Mahlzeiten aus frischen Zutaten zu. Meiden Sie Fertiggerichte aller Art. Konzentrieren Sie sich auf Gemüse, Früchte, Salate, Kartoffeln. Süßigkeiten können Sie aus Nüssen, Trockenfrüchten und frischen Früchten kreieren oder gesunde Süßigkeiten im Naturkosthandel besorgen z. B. RAW BITE Powerriegel.

Bei weiteren Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hannes
geschrieben am: montag, 11. juli 2011, 13:54
eMail-Adresse hinterlegt
Danke! für diese Seite!!
mir geht's besser :)
Kaya
geschrieben am: freitag, 08. juli 2011, 18:55
eMail-Adresse hinterlegt
Und am Ende eines anstrengenden Tages lege ich mich dann auf den kalten, harten Boden meiner Höhle, weil mein Körper nicht für komfortables Wohnen in Häusern und das Schlafen in Betten ausgelegt ist, und hoffe, dass ich niemals ernsthaft krank werde, da auch die moderne Medizin eigentlich Gift für meinen Körper ist.

zentrum der Gesundheit:

Hallo Kaya,
eine wunderbare Idee ;-)
Zum Heilprogramm der russischen Ärztin Galina Schatalova gehört übrigens neben dem richtigen Atmen, einer naturbelassenen Ernährung, Bewegung und Abhärtung auch das Schlafen auf absolut hartem Untergrund. Sie hat phänomenale Heilerfolge bei austherapierten Menschen und wendet keinerlei moderne Medizin an.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Rebecca
geschrieben am: mittwoch, 06. juli 2011, 13:39
eMail-Adresse hinterlegt
Liebes Zentrum der Gesundheit Team,

Mein Steckbrief noch vor 6 Monaten:

• Neurodermitis ( teilweise Schuppige und sehr trockene Hautstellen an Armen und Beinen)
• blasse und fahle Haut (versteckte ich unter sehr viel Make -Up)
• Raucherin (12 Jahre lang/ täglich bis zu einer Zigarettenpackung)
• Alkohol getrunken bis zu einer Alkoholvergiftung
• Depressionen und immer wieder starke Selbstzweifel an die eigene Person.
• Co- Abhängig von anderen Menschen und Ihren Meinungen.
• 7 Jahre Bulemiekrank

Ich bin unter 25 Jahre und habe mir schon so viel Leid zugefügt das wie ich finde es noch ein Wunder ist das ich überhaupt noch lebe.
Seit 3 Jahren ernähre ich mich vegetarisch (allerdings war ich eher ein Puddingvegetarier)
Seit 3 Monaten ernähre ich mich basisch/vegan.

Mein Steckbrief heute:

• Meine Haut ist so weich wie ein Babypopo
• ich schminke mich nicht mehr (außer mal zu einem besonderen Anlass) und bin viel draußen in der Natur und an der frischen Luft.
• Dadurch habe ich eine leicht gold-braune Hautfarbe bekommen und meine Augen leuchten wie die eines kleinen Kindes.
• Seit 3 Monaten rauche ich nicht mehr und meine Zähne sind merklich heller geworden und mein Geruchs und Geschmacksinn sind viel feiner und sensibler geworden.
• Dadurch das ich auch keinen Alkohol mehr trinke sind Partys eher langweilig geworden und ich habe mit Sport angefangen ( schwimmen, Inline- Skaten)
• da ich ein schwaches Bindegewebe habe hatte ich sehr viel Cellulitis an den Oberschenkeln und Po.
• Es ist deutlich zurückgegangen und meine Haut fühlt sich viel fester und straffer an.
• Mir geht es auch psychisch viel besser.
• Seit her hatte ich keine Depressionen oder Angstzustände mehr.,
• Ich sage Stop oder Nein wenn ich was nicht möchte oder mir etwas zu viel wird.

Mir sind die kritischen Bemerkungen anderer Menschen egal da ich ja selbst sehe was mit mir und meinem Körper/Seele passiert.
Ich bin sehr dankbar das es Menschen wie Sie gibt die anderen Menschen alternative Wege aufzeigen.

Vielen lieben Dank


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Rebecca,
vielen lieben Dank für Ihren wunderbar positiven Bericht :-)
Es freut uns, dass Sie Ihre Gesundheit aufgrund Ihres eigenen Engagements wieder herstellen konnten und hoffen, dass Ihre Erfahrungen viele andere Menschen ermutigen wird, ebenso unbeirrbar und zielstrebig wie Sie vorzugehen.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Larissa
geschrieben am: dienstag, 05. juli 2011, 21:18
eMail-Adresse hinterlegt
sehr, sehr schöner und informativer artikel, der den nagel auf den kopf trifft. top!
Tom
geschrieben am: mittwoch, 29. juni 2011, 14:54
eMail-Adresse hinterlegt
hallo,

Ich hatte über google eine Seite gesucht, wo beschreiben steht, was gesunde Ernährung ist ... denn seit ich in spanien unterwegs bin, auf Montage fühl ich mich jeden Tag so schlapp, hab nach dem Essen jedesmal so ein komisches Gefühl im Bauch.

Ich las mir die gesamte Seite durch, ich finds krass, vorallem das, was über Fleisch und Getreide drinnen stand. Vorher dacht ich mir, das ist das, was der Körper braucuht, ordentlich viel Fleisch, damit man stark bleibt ^^

Aber wenn ichi darüber nachdenk, was hier geschrieben steht, muss ich echt zu geben, es stimmt, ihr habt Recht. Ich werde es in Zukunft ausprobieren, nicht nur Gemüse und Obst essen, sondern einfach mehr davon und weniger Fleisch...

Aber eine Frage hab ich noch, denn ich geh gern ins fitnessstudio seit einiger Zeit, es heißt, Milch fördert auch den Muskelaufbau, aber ihr schreibt

"Heutzutage jedoch gibt es Rohmilch natürlich gehaltener Kühe so gut wie überhaupt nicht mehr. In manchen Ländern ist Handel mit unbehandelter Rohmilch sogar verboten. Jene Milch (und alle daraus hergestellten Milchprodukte), die Sie heute in den Supermärkten kaufen können, ist kein LEBENSmittel, sondern ein echtes (aber glücklicherweise vermeidbares) Gesundheitsrisiko."

Was ist richtig?

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Tom,

vielen Dank für Ihre Mail.

Eiweißhaltige Lebensmittel fördern - in Kombination mit dem entsprechenden Training - IMMER den Muskelaufbau. Die Frage ist hier, ob das betreiffende eiweißhaltige Lebensmittel nicht nur den Muskelaufbau fördert, sondern gleichzeitig auch gesund ist oder ob es zwar den Muskelaufbau fördert, aber leider gleichzeitig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Letzteres ist bei der Milch heute meist der Fall, da ihre Qualität in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich nachließ - einerseits aufgrund der industriellen Massentierhaltung, andererseits aber ganz besonders aufgrund der industriellen Verarbeitung.

In Spanien verhält es sich mit der Milchqualität sogar noch extremer als in Deutschland und in der Schweiz. Wenn Sie im spanischen Supermarkt einkaufen, werden Sie feststellen, dass es kaum noch Frischmilch und schon gar keine frische Sahne mehr gibt. Statt dessen biegen sich die Regale im ungekühlten Bereich unter H-Milch und ultrahocherhitzter fast dauerhaltbarer Sahne.

Empfehlenswert ist eine Eiweißversorgung, die dem Körper rundum nutzt und ihn nicht belastet. Das gelingt mit einer Ernährung auf Basis pflanzlicher Bestandteile, während Fleisch, Eier und Milch nur in kleinen Mengen und dafür in bester Qualität (aus extensiver Bio-Weidehaltung) verzehrt werden. Eine interessante Möglichkeit der Eiweißversorgung insbesondere für Sportler ist diese hier:

Reisprotein



Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Neugier
geschrieben am: sonntag, 15. mai 2011, 15:24
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre sehr informative Seite, vorallem einen Dank dafür dass sie diese kostenlos anbieten. Weiter so. Auch ich habe noch eine ganz spezifische Frage: Ich bin nun Mitte 20, und so langsam verabschiedet sich mein Haar. Auch mein Opa mütterlicher Seite hat in diesem Alter sein Haar unfreiwillig abgegeben.

Ich habe mein Lebenlang sehr viel Fleisch gegessen, oftmals über einen Liter Milch getrunken und auch so kaum gesunde Dinge gegessen. Ist es dadurch für mich zu spät, den Haarausfall durch Ernährung zu stoppen? Ist quasi schon zu viel " Müll" in meinem Körper? Oder ist es sowieso erblich bedingt und man kann nichts dagegen tun? Ich nehme mittlerweile auch ein paar Nahrungsergänzungsmittel in diese Richtung (Biotin, Zink, Bierhefe, Kieselerde und Omega3 Kapseln). Was ist denn besonders empfehlenswert bei Haarausfall zu verzehren?

Besten Dank für Ihre Bemühungen!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Neugier 

Vielen Dank für Ihre freundlichen Kommentar :-) Gerade wenn Sie bisher eine eher säurebildende Ernährungsweise praktiziert haben, stehen die Chancen dafür, dass sich Ihr Haarausfall zumindest stoppen, wenn nicht gar umkehren lässt, sehr gut. Allerdings hängt der Erfolg von Ihrer Konsequenz ab, mit der Sie eine Ernährungsumstellung und die im Folgenden genannten Maßnahmen umsetzen.

Ein ganzheitliches Konzept gegen Haarausfall (einschl. Hinweisen zur richtigen Ernährung) finden Sie ausführlich in dieser Information beschrieben.  Dazu gehört neben einer Ernährungsumstellung u. a. auch eine gründliche Entsäuerung sowie eine basische Haar- und Kopfhautpflege. Die Hintergründe zur Entsäuerung finden Sie hier sehr gut erklärt.  Informationen konkret zu dem sog. "erblich bedingten" Haarausfall haben wir hier zusammen getragen. Tipps für spezielle Lebensmittel, die Haarausfall entgegenwirken, finden Sie hier. Auch wenn Sie bis heute eher ungünstigen Nahrungsmitteln den Vorzug gegeben haben, so sind lassen sich deren Folgen - nicht zuletzt aufgrund Ihres Alters - mit den entsprechenden o. g. Maßnahmen mit Sicherheit wieder "ausbügeln". Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: montag, 25. april 2011, 11:31
eMail-Adresse hinterlegt
Halle ZDG-Team,

ich studiere Ökotrophologie im 2. Semester und bin Fan ihrer Seite.

Im Rahmen des Moduls Lebensmitteltoxikologie halte ich einen Vortrag über Modifizierte Stärken. Ich war sehr enttäuscht, auf Ihrer Seite keine Informationen bzw Bewertungen bezüglich des Zusatzstoffes von Ihrer Sichtweise aus zu erhalten.
Wie schätzen Sie die Gefährlichkeit dieses Stoffes ein?
Können Sie mich auf Quellen verweisen?

Vielen Dank!

Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Modifizierte Stärken gelten - wie Sie sicher wissen - trotz ihrer chemischen oder biotechnologischen Verarbeitung offiziell als unbedenklich für die menschliche Gesundheit. Wir jedoch sind prinzipiell der Meinung, dass nur eine naturbelassene Ernährungsweise aus frischen Zutaten der Gesundheit des Menschen dienlich ist. Fertigprodukte, die hochgradig industriell verarbeitet wurden oder aus verschiedenen rein technischen Gründen Hilfsstoffe, Lebensmittelzusatzstoffe und chemisch oder biotechnologisch veränderte Zutaten wie z. B. modifizierte Stärken enthalten, sind - sogar unabhängig von einer möglichen Toxizität der einzelnen Zusätze - für den Menschen weder nötig noch für die Erhaltung oder Wiedererlangung seiner Gesundheit hilfreich.

Allein die Eigenschaften jener Gerichte also, die modifizierte Stärken benötigen, sind Grund genug, diese Gerichte und damit auch die modifizierten Stärken zu meiden. Modifizierte Stärken sind in Tiefkühlgerichten, in Soßen, in Breien, in Industrie-Backwaren, in Instantpulver-Produkten, in Industrie-Puddings, etc. Keines dieser aufgezählten Gerichte/Produkte hält für den Menschen irgendeinen Vorteil bereit. Im Gegenteil. Ihre Existenz hält die Menschen vom Konsum wirklich wertvoller und frischer Lebensmittel ab und sorgt insgesamt für einen deutlich verbesserungswürdigen Gesundheitszustand der Bevölkerung.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen unseren Standpunkt verständlich machen und würden uns sehr freuen, von Ihrem Vortrag zu hören bzw. zu lesen :-)
Viel Erfolg und herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Margit Bamberger
geschrieben am: samstag, 16. april 2011, 19:32
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 46 Jahre alt, Allergikerin, Asthmatikern, leide seit dem 20. Lebensjahr an Sinusitis, neuerdings auch an Daumengelenksarthrose, bin - obwohl ich viel esse - untergewichtig und kann nichts an Gewicht zunehmen, habe kürzlich eine sehr kostspielige "Darmsanierung" und Schröpfbehandlung gemacht, meine gesundheitlichen Probleme haben sich allerdings nicht gebessert. - In gewisser Weise leuchtet es mir an, was Sie über gesunde Ernährung schreiben, andererseits leuchtet mir aber auch ein, was z.B. die TCM über gesunde Ernährung sagt, und dort heißt es ausdrücklich: ja kein rohes Obst zum Frühstück, nur gekochte Getreidebreie etc. Und ich kann als Laie schwer entscheiden, wer „Recht“ hat (denn die TCM ist sicherlich auch etwas Altbewährtes).
Im Zuge einer Anti-Pilz-Diät habe ich bereits einmal versucht, mich zuckerfrei und von viel Rohkost und ausschließlich Vollkorn etc zu ernähren. Die Folge waren massive Darmprobleme und Bauchschmerzen, Durchfall, Gewichtsverlust … Ich habs schließlich nicht durchgehalten.
Nun möchte ich es endlich „richtig“ machen – und ich glaube, dass ich das ohne einen erfahrenen medizinischen „Beistand“ und Betreuung nicht schaffe. Wo und wie finde ich den?
Können Sie mir eine Empfehlung geben, wie ich’s angehen könnte?
Liebe Grüße
Margit Bamberger
(Salzburg/Österreich)

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Bamberger,

vielen Dank für Ihre Mail.

Unseren Informationen zufolge rät die TCM nur deshalb von rohen Früchten ab, weil sie davon ausgeht, dass wir grundsätzlich nur Zugang zu unausgereiften Früchten haben, was natürlich nicht richtig ist. Gerade regionale Früchte erreichen uns in der Regel reif und in guter Qualität. Und selbst Südfrüchte oder tropische Früchte gibt es - wenn wir gezielt nach Quellen hoher Qualität Ausschau halten - in ausgereiftem Zustand zu kaufen. Unsere Ansicht zum Thema Getreide finden Sie in diesem Text: www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html. Hier wird dann auch klar, warum viele Menschen mit Getreideprodukten Probleme haben - eine Problematik, die keinesfalls aus der Welt geschafft wird, indem Getreide in Form von erhitzten Breien verzehrt wird. Allerdings geht es nicht darum, Getreide komplett zu meiden, sondern die Mengenverhältnisse anders zu gestalten, so dass Getreide nunmehr in kleinen Mengen verzehrt wird, jedoch nicht mehr als Grundnahrungsmittel gilt.

Natürlich ist es aus der Ferne nicht möglich, Ihre körperlichen Voraussetzungen so einzuschätzen, dass wir Ihnen einen auf Ihre aktuellen persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Ernährungsplan präsentieren könnten. Eine Darmsanierung jedenfalls wird ohne eine parallel dazu praktizierte basische Ernährungsweise selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt sein.

Einen sanften Einstieg in die gesunde, basische Ernährung kann eine Entschlackungskur bieten, z. B. von der ZDG GmbH:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entschlackungskur-info.html

inklusive telefonischer Betreuung.

Zwar verbindet man den Begriff "Entschlackungskur" mit einer Gewichtsabnahme, was aber nicht immer zutrifft. In diesem Falle handelt es sich um eine Anleitung zu einer gesunden basischen Ernährungsweise, die hervorragend als dauerhafte Ernährungsweise praktiziert werden kann und mit der es im Falle von Untergewicht auch gelingen wird, wieder Gewicht zuzulegen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Carmen
geschrieben am: mittwoch, 13. april 2011, 11:37
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine Freundin von mir tut sich gerade extrem schwer mit der Nahrungsauswahl für ihre Familie.
Bei dem Mann ist eine Fructoseintoleranz und eine Histaminvergiftung infolge einer Abbaustörung des Histamins festgestellt worden. Möglicherweise reagiert er auch auf Gluten, das wird noch untersucht.
Haben sie da Empfehlungen?

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Carmen

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Preiß,
vielen Dank für Ihre Mail.
Fructose- und Histaminintoleranzen haben eine Ursache. Da die wenigsten Menschen mit Intoleranzen (gegen natürliche Lebensmittel) auf die Welt kommen, Intoleranzen also im Laufe des Lebens erworben werden, ist der Grund für die Ausbildung der Intoleranzen in der bisherigen Lebens-, Verhaltens- und/oder Ernährungsweise zu suchen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht natürliche fructose- und histaminreiche Lebensmittel das ursächliche Problem sind, sondern eine Ernährungsweise aus stark verarbeiteten Nahrungsmitteln. Über viele Jahre hinweg führt eine solche Ernährung sowohl zu einem Vitalstoffmangel als auch zu einer Disharmonie der Darmflora. Letzteres kann z. B. zu einer mangelhaften DAO-Bildung führen (DAO ist ein histaminabbauendes Enzym), was einer Histaminintoleranz den Weg ebnen kann. Vitalstoffmangel und Darmflorastörungen führen wiederum zu Stoffwechselstörungen, welche sich nun auf verschiedene Art und Weise äußern können, z. B. in Intoleranzen. Des weiteren können manche Medikamente (z. B. Antibiotika oder Magenmedikamente) Auslöser für Intoleranzen sein - aber auch nur wieder, weil sie die Darmflora massiv stören und das Körpermilieu übersäuern.

Natürlich muss der Patient vorerst die symptomauslösenden Lebensmittel konsequent meiden (je nachdem, wie stark ausgeprägt seine Intoleranzen sind - was bei jedem Betroffenen unterschiedlich ist). Gleichzeitig sollten in Absprache mit dem Therapeuten die ursächlichen Probleme angegangen werden. Nachfolgend einige Tipps:

1. Eine Sanierung der Darmflora gemeinsam mit einer Entsäuerung gelingt sehr gut mit Hilfe eines effektiven Darmreinigungsprogramms (z. B. von der ZDG GmbH

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-1-plus.html)

2. Gleichzeitig sollte auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr (2 Liter Quellwasser oder gereinigtes Leitungswasser täglich) geachtet werden, um gelöste Toxine auszuleiten.

3. Parallel dazu ist in jedem Falle die Ernährung umzustellen. Dabei genügt es nicht, einfach nur die symptomauslösenden Lebensmittel zu meiden. Die Ernährung sollte insgesamt auf eine gesunde, vitalstoffreiche und basische Ernährungsweise umgestellt werden. Auf diese Weise beugt man Vitalstoffmangel und einem erneuten Ungleichgewicht der Darmflora vor. Auf unseren Seiten finden Sie ausführliche Informationen zu einer solchen basischen Ernährungsweise, z. B. hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html

Wichtig ist, dass die oft bei Fructoseintoleranz üblichen hochgradig säurebildenden Diätempfehlungen (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Weißmehlprodukte, Nudeln, geschälter Reis etc.) den Körper langfristig immer kränker und schwächer machen und gleich von vorneweg jegliche Regeneration einer gesunden Darmflora verhindern. Intoleranzen und gesunde Ernährung schließen einander nicht aus!

4. Bitterstoffe regen den Histaminabbauweg über die Leber an, weshalb die Lebensmittelauswahl auch im Hinblick auf Bitterstoffe ausgewählt werden sollte, z. B. bittere grüne Blattsalate, Kräuter und Gewürze. So bietet die ZDG GmbH einen Bitterstoff an:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kraeuterbitter.html

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Laura
geschrieben am: montag, 04. april 2011, 10:21
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo! Durch Zufall bin ich auf eure Internetseite gestoßen und bin wahnsinnig froh darüber! Ich interessiere mich sehr für die richtige Ernährung und will möchte mich gerne noch besser als jetzt Ernähren. Viele von euren Ratschlägen habe ich schon übernommen, jedoch gibt es da noch so einige Fragen die ich mir stelle und hoffe sie können sie mir beantworten!!

1. Eine Zeit lang habe ich frühs nur obst gegessen, da es ja auf leeren Magen gegessen werden soll, dann bin ich auf das basische müsli gestoßen und dort empfehlen sie ja es mit obst zu essen..diese zusammenstellen würde wohl gut verdaut werden? Sie schreiben doch auch man sollte so wenige Lebensmittel wie möglich zusammen essen- aber mit dem müsli würde man ja alles mögliche kombinieren..Ich dachte obst gärt dann? Wielange braucht denn so ein basisches Müsli zum Verdauen?

2. Warum sollte man eine Mahlzeit erst vollständig verdauen lassen bis man eine andere ist? es ist doch egal ob ich jetzt einen salat esse ohne tomate und schon in einer viertel stunde eine tomate darauf oder gleich beides zusammen esse? oder wie funktioniert das mit der verdauung?

3. Da ich im Winter nicht an bio obst (oder kaum) und gemüse heran komme wöllte ich gerne wissen ob ich mich trotzdem normal von den obst und gemüse im gemüseladen ernähren sollte oder weniger obst essen sollte.. auch hätte ich gerne einen rat, an welches obst ich mich halten sollte, da ich hauptsächlich die äpfel aus deutschland gegessen habe aber jetzt lesen musste das äpfel mit am meisten vergiftet sin.. also hätte ich genauso gut eine ananas kaufen können oder?

4. Als letztes hätte ich gerne noch einen Tipp was man frühs, mittags und abends am besten ist. also ist z.b. frühs morgenstund mit obst besser dann mittags salat und abends eine gemüsepfanne oder ein grüner smoothie oder nüsse; oder frühs nur obst bis mittag, dann eine suppe und abends ein salat.. usw d.h. was ist am besten für die verdauung?


Ich wäre super glücklich wenn Sie sich bemühen würden meine, sicher sehr schwer zu beantwortenden, Fragen, zu beantworten und Danke Ihnen schon mal im Vorraus für ihre Mühe!
MfG Laura


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Laura,
vielen lieben Dank für Ihre freundliche Mail und Ihre Fragen, die wir gerne beantworten :-)

Zu 1. Die Menschen sind verschieden. Und so gibt es Menschen, die sind sehr glücklich, morgens nur Früchte zu essen, während andere bereits um 6 Uhr mit knurrendem Magen erwachen. Letztere können sich oft nicht mit dem Gedanken anfreunden, bis Mittags keine rundum sättigende Mahlzeit essen zu dürfen. Für diese Menschen gibt es das Basische Müsli. Dort sind keine typischen Getreide enthalten, weshalb es - auch wenn Früchte enthalten sind - deutlich schneller verdaut wird als herkömmliche Müslis (ca. 2 - 3 Stunden). Früchte vertragen sich außerdem mit den im Basischen Müsli vorhandenen Zutaten sehr viel besser als mit den typischen Getreidearten.

Zu 2. Die Regeln für eine optimale Verdauung gelten insbesondere für Menschen, die entweder ALLES essen möchten (Fleisch, Getreide, Milch, Fisch etc.) oder für solche, die Verdauungsbeschwerden haben. Wer sich sowieso nur von gesunden und naturbelassenen Lebensmitteln ernährt und keinerlei Probleme hat, kann selbstverständlich ohne Rücksicht auf bestimmte Kombinationen und Zeitabstände essen.

Zu 3. Es gilt: Lieber herkömmliches Obst und Gemüse als gar kein Obst und Gemüse. Regionale Früchte sind zu bevorzugen. Wenn es im Winter jedoch sowieso nur Lagerobst gibt, kann eine frisch geerntete Flugananas einen deutlichen Gewinn in Bezug auf Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe bedeuten.

Zu 4. Morgens empfehlen wir als süßes Frühstück: Früchte bzw. für Menschen mit großem Hunger das basische Müsli. Allerdings kann man genauso gut einen schnell zubereiteten grünen fruchtigen Drink frühstücken wie z. B. einen frisch gepressten Orangensaft mit Ormus Supergreens (z. B. von der ZDG GmbH

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sunwarrior-orrmus-supergreens.html

oder für Menschen mit mehr Zeit einen grünen Smoothie. Es ist außerdem durchaus sehr vorteilhaft, den Tag mit einem Salat oder einem Gemüse zu beginnen - ganz nach Lust, Laune und persönlicher Vorliebe. Genauso individuell kann sich das Mittagessen gestalten, während das Abendessen von der Uhrzeit und der individuellen Verdauungskraft abhängt. So vertragen viele Menschen Rohkost am Abend nicht. Jene essen dann einfach eine warme Mahlzeit. Andererseits verträgt man Rohkost am Abend oft deshalb nicht, wenn man tagsüber bereits wild durcheinander gegessen hat. Wer aber beispielsweise auf 4- bis 5-stündige Pausen zwischen den Mahlzeiten achtet, wird auch in vielen Fällen am Abend die Rohkost sehr gut verdauen können.

Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Angela
geschrieben am: donnerstag, 31. mã¤rz 2011, 09:22
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,

gerne würde ich von Ihnen wissen, wie Sie zum Brottrunk stehen. Bisher habe ich nur gutes gehört. Mein Gastroenterologe sagte mir, wenn ich lange leben möchte, solle ich auf Brot verzichten. Der Brottrunk wird ja nun mal aus Brot gewonnen. Nachdem ich schon viel auf Ihrer wunderbaren Seite gelesen habe, wurden mir wirklich die Augen geöffnet, was Ernährung angeht. Mein Arzt denkt übrigens genauso darüber.
Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen.

Schöne Grüße
Angela

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Angela,
vielen Dank für Ihre Mail. Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort.
Was für ein wunderbares Glück Sie mit Ihrem Arzt haben! Es ist wirklich selten, einen in Bezug auf Ernährungsfragen kompetenten Arzt zu finden. Seine Meinung zum Thema Brot teilen wir absolut. In diesem Text lesen Sie auch, warum:

www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html

Milchsäurebakterien aber, wie jene, die im Brottrunk vorhanden sind, können für die Gesundheit äußerst nützlich sein. Das Brot dient in diesem Falle lediglich als Nährmedium und ist im Endprodukt nicht mehr enthalten. Leider konnten wir trotz konkreter Anfrage beim Hersteller nicht in Erfahrung bringen, welche Milchsäurebakterien im Brottrunk enthalten sind, auch wird darüber in den zahllosen Broschüren zum Brottrunk nichts erwähnt, so dass wir nach wie vor Produkte bevorzugen, deren Bakterienprofil offen dargelegt wird, wie z. B. Combi Flora (z. B. von der ZDG GmbH

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/combi-flora-20.html

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Christine
geschrieben am: mittwoch, 30. mã¤rz 2011, 12:03
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe ein paar Fragen zum Thema Ernährung, möchte sie aber nicht auf die öffentliche Seite \"Fragen und Antworten\" stellen. Ich hoffe, Sie beantworten sie mir trotzdem.
Ich habe mir versehentlich einen großen Vorrat Goji Beeren gekauft, die, wie ich erst zuhause entdeckt habe, mit Schwefeldioxid behandelt wurden. Kann ich sie trotzdem essen, oder soll ich die (leider sehr teuren) Beeren besser wegwerfen? Nützt waschen was? Kochen? Oder sind dann auch die Vitamine und Minerale weg? Was passiert, wenn ich Schwefeldioxid esse?

Meine 2. Frage dreht sich um Kalium und Kalzium:
Von einer Ernährungsberaterin wurde mir als \"Milchallergikerin\" empfohlen, besonders gut auf eine ausreichende Kalium Zufuhr zu achten, die ohne Milch anscheinend zu kurz kommt. Auch bei einer Antlitz Analyse (Schüssler Salze) wurde mir gesagt, dass meine vielen Grießkörner im Gesicht auf einen Kalium Mangel schließen lassen (aber wegen der Lactose Intolleranz kann ich nicht mit Schüssler Salzen arbeiten) Weiter meinte sie, Ich solle keine Kalzium Präparate nehmen, da diese die Kalium Aufnahme verschlechtern. Da ich zur Zeit eine Darmreinigung (Psyllium Bentonit Sango Meereskorallen) mache, auf alle Milchprodukte verzichte und über die Meereskorallen viel Kalzium zu mir nehme, befürchte ich, meinen Kalium Bedarf nicht decken zu können. Haben Sie dazu Ideen was ich tun kann? Muss ich auf die Sango Meereskorallen, obwohl ich davon sehr überzeugt bin verzichten? Wissen sie gute Kaliumprodukte/Quellen? Nützt es was einen bestimmten zeitlichen Abstand zwischen der Kalzium und Kalium Einnahme zu halten?

vielen Dank schon im Voraus, ich hoffe Sie können mir weiterhelfen lg


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Christine,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Fragen, die wir gerne beantworten :-)

Waschen Sie Ihre Gojibeeren gründlich in heißem Wasser. Auf diese Weise sollte sich wenigstens ein Teil des Schwefeldioxids entfernen lassen. Kaufen Sie künftig jedoch lieber häufiger kleine Mengen Beeren (natürlich ungeschwefelt ;-)), da diese wirklich nicht lange gelagert werden sollten. In der warmen Jahreszeit sind sie ferner anfällig für Mottenbefall.

Eine Überdosis Schwefeldioxid könnte sich akut in Kopfschmerzen, Hautreizungen oder Schnupfenanfällen äußern. Allergiker reagieren gelegentlich mit Bronchienverengung auf den Konservierungsstoff. Ferner wird vermutet, dass Schwefeldioxid die Darmschleimhaut schädigen und somit zu chronischen Darmerkrankungen führen könnte.

Die Kaliumaufnahme wird unseres Wissens nach besonders durch Kaffee, Alkohol, Zucker, Salz (Natriumchlorid) und Diuretika (harntreibende Medikamente) behindert, am wenigstens jedoch durch die Anwesenheit von natürlichem Calcium. Ihren Kaliumbedarf können Sie ganz hervorragend mit Trockenfrüchten, Früchten (Melonen, Beeren,Avokados etc.) und Gemüse decken. Besonders grüne Blattgemüse und Kräuter sind äußerst kaliumreich und können wunderbar in Form von grünen Smoothies genossen werden (mehr Infos über grüne Smoothies hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html.

Milchprodukte dagegen sind im Vergleich zu den genannten kaliumreichen Lebensmitteln als deutlich kaliumarm zu bezeichnen. In Form von Käse könnten sie eher aufgrund ihrer oft großen Kochsalzmengen zu einer gestörten Kaliumaufnahme führen.

Damit Ihr Organismus die Sango Meeres Koralle optimal aufnehmen und verwerten kann, sollten Sie diese immer etwa eine Stunde vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Schlussendlich besteht also nicht der leiseste Grund, warum Sie sich in Ihrer persönlichen Situation wegen eines Kaliummangels oder einesCalciumüberschusses Gedanken machen müssten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Wohlbefinden während und nach Ihrer Darmreinigung und senden
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Andreas
geschrieben am: donnerstag, 24. mã¤rz 2011, 19:50
eMail-Adresse hinterlegt
Ich möchte zu Kalzium in der Milch etwas beitragen. In der Milch sind ca. 120mg Kalzium pro 100 g Vollmilch enthalten. Laut der Studie einer Schweizer Molkerei werden davon ca. 32% im Körper aufgenommen. Um nun die 1000mg, die wir als gesunde Menschen täglich zu uns nehmen sollten, müßten wir jeden Tag ca. 2,5 Liter Milch trinken. Da kann doch von guter Quelle keine Rede sein. Außerdem gibt es laut der Nurses Health Studio auch keinen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Osteoporose Rate. Noch dazu stehen die Eiweiße der Kuhmilch im Verdacht das Blut zu übersäuern.

MFG, Andreas

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Andreas,
vielen lieben Dank für Ihre Mail und Ihre interessanten Ergänzungen zum Thema "Milch" :-)
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: donnerstag, 24. mã¤rz 2011, 09:50
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo!

Ich habe mir versehentlich einen großen Vorrat Goji Beeren gekauft, die, wie ich erst zuhause entdeckt habe, mit Schwefeldioxid behandelt wurden. Kann ich sie trotzdem essen, oder soll ich die (leider sehr teuren) Beeren besser wegwerfen? Nützt waschen was? Kochen? Oder sind dann auch die Vitamine und Minerale weg? Was passiert, wenn ich Schwefeldioxid esse?

Meine 2. Frage dreht sich um Kalium und Kalzium:
Von einer Ernährungsberaterin wurde mir als \"Milchallergikerin\" empfohlen, besonders gut auf eine ausreichende Kalium Zufuhr zu achten, die ohne Milch anscheinend zu kurz kommt. Auch bei einer Antlitz Analyse (Schüssler Salze) wurde mir gesagt, dass meine vielen Grießkörner im Gesicht auf einen Kalium Mangel schließen lassen (aber wegen der Lactose Intolleranz kann ich nicht mit Schüssler Salzen arbeiten) Weiter meinte sie, Ich solle keine Kalzium Präparate nehmen, da diese die Kalium Aufnahme verschlechtern. Da ich zur Zeit eine Darmreinigung (Psyllium Bentonit Sango Meereskorallen) mache, auf alle Milchprodukte verzichte und über die Meereskorallen viel Kalzium zu mir nehme, befürchte ich, meinen Kalium Bedarf nicht decken zu können. Haben Sie dazu Ideen was ich tun kann? Muss ich auf die Sango Meereskorallen, obwohl ich davon sehr überzeugt bin verzichten? Wissen sie gute Kaliumprodukte/Quellen? Nützt es was einen bestimmten zeitlichen Abstand zwischen der Kalzium und Kalium Einnahme zu halten?

vielen Dank schon im Voraus, ich hoffe Sie können mir weiterhelfen

Zentrum der Gesundheit:

vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Fragen, die wir gerne beantworten :-)

Waschen Sie Ihre Gojibeeren gründlich in heißem Wasser. Auf diese Weise sollte sich wenigstens ein Teil des Schwefeldioxids entfernen lassen. Kaufen Sie künftig jedoch lieber häufiger kleine Mengen Beeren (natürlich ungeschwefelt ;-)), da diese wirklich nicht lange gelagert werden sollten. In der warmen Jahreszeit sind sie ferner anfällig für Mottenbefall.

Eine Überdosis Schwefeldioxid könnte sich akut in Kopfschmerzen, Hautreizungen oder Schnupfenanfällen äußern. Allergiker reagieren gelegentlich mit Bronchienverengung auf den Konservierungsstoff. Ferner wird vermutet, dass Schwefeldioxid die Darmschleimhaut schädigen und somit zu chronischen Darmerkrankungen führen könnte.

Die Kaliumaufnahme wird unseres Wissens nach besonders durch Kaffee, Alkohol, Zucker, Salz (Natriumchlorid) und Diuretika (harntreibende Medikamente) behindert, am wenigstens jedoch durch die Anwesenheit von natürlichem Calcium. Ihren Kaliumbedarf können Sie ganz hervorragend mit Trockenfrüchten, Früchten (Melonen, Beeren, Avokados etc.) und Gemüse decken. Besonders grüne Blattgemüse und Kräuter sind äußerst kaliumreich und können wunderbar in Form von grünen Smoothies genossen werden (mehr Infos über grüne Smoothies hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html

Milchprodukte dagegen sind im Vergleich zu den genannten kaliumreichen Lebensmitteln als deutlich kaliumarm zu bezeichnen. In Form von Käse könnten sie eher aufgrund ihrer oft großen Kochsalzmengen zu einer gestörten Kaliumaufnahme führen.

Damit Ihr Organismus die Sango Meeres Koralle optimal aufnehmen und verwerten kann, sollten Sie diese immer etwa eine Stunde vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Schlussendlich besteht also nicht der leiseste Grund, warum Sie sich in Ihrer persönlichen Situation wegen eines Kaliummangels oder eines Calciumüberschusses Gedanken machen müssten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Wohlbefinden während und nach Ihrer Darmreinigung und senden
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Thomas
geschrieben am: mittwoch, 23. mã¤rz 2011, 17:43
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,

ich lese jetzt seit einigen Jahren immer mal wieder ein "neues" Konzept von gesunder Ernährung und was ich bisher nicht so richtig vereinen konnte war: Der eine sagte Eiweiß+Kohlenhydrate sind Energie und für Muskelaufbau etc. wichtig. Das Gehirn wächst damit usw. und jetzt bei ihnen fällt dieser Faktor ja komplett weg.
Wo kommt dann die Energie/Eiweiß/KH etc. her?

lg Thomas

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre Mail.
Leider denken wir heute beim Wort Eiweiß an Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Beim Wort Kohlenhydrate fallen uns Getreideprodukte (Back- und Teigwaren) ein. Das Ergebnis dieser uns so anerzogenen Denkweise ist eine Ernährung, die uns mit Eiweiß und Kohlenhydraten vollkommen überversorgt, so dass unser Körper oft nicht mehr weiß, wohin damit. Die Folgen: Übersäuerung, Verschlackung und schließlich Unwohlsein und Krankheit.

Eiweiß und Kohlenhydrate aber befinden sich nicht nur in den genannten Lebensmitteln, sondern genauso in Früchten, Gemüse, Nüssen, Samen, Sprossen und Algen.

Die optimale Eiweißzufuhr beispielsweise wird heute offiziell mit 0,8 g/kg Körpergewicht (ausgehend vom Normalgewicht) angegeben und gilt auch für Sportler als ausreichend. Vor wenigen Jahren wurden Sportlern beispielsweise noch bis zu 4 g Eiweiß pro kg Körpergewicht empfohlen, was sich schließlich für die Gesundheit der Sportler als nicht so vorteilhaft herausgestellt hat. Es ist also keinesfalls auszuschließen, dass unsere Ernährungswissenschaftler in naher Zukunft herausfinden werden, dass auch die 0,8 g - vor allem für Menschen, die keinen Leistungssport betreiben - noch äußerst reichlich bemessen sind. Wenn wir nun aber einmal davon ausgehen, dass die aktuelle Zahl der Gesundheit des Menschen auch tatsächlich förderlich ist und nicht ebenfalls zu einem Eiweißüberschuss führt, dann wären das bei einem 60 kg schweren Menschen 48 Gramm Eiweiß.

Mit 1 kg Obst und Gemüse täglich nehmen Sie durchschnittlich 15 bis 20 Gramm Eiweiß zu sich. 100 Gramm Hirse oder Quinoa liefern weitere 10 Gramm, 60 Gramm Mandeln in Form einer Mandelmilch bringen ebenfalls 10 Gramm (Rezept für Mandelmilch Vanille hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandeln.html

50 Gramm Kürbiskerne im Salat versorgen Sie mit 12 Gramm Eiweiß, zwischendurch knabbern Sie 30 Gramm Hanfsamen, die 7 Gramm Eiweiß enthalten. Mit dieser Beispielaufstellung wären Sie bereits bei mindestens 54 Gramm Eiweiß.

Bei den Kohlenhydraten ist es ganz ähnlich. Die Menge der mit einer natürlichen basischen Ernährung aufgenommenen Kohlenhydrate (die in Früchten, Gemüse und Nüssen vorhanden sind) entspricht ganz einfach unserem tatsächlichen Bedarf und nicht einem eher als künstlich zu bezeichnenden Bedarf, der uns deshalb aufgedrängt wurde, um möglichst viele Menschen mit der derzeitigen Ernährungsweise - die hauptsächlich der Lebensmittelindustrie nützt - satt zu kriegen.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Annika
geschrieben am: montag, 21. mã¤rz 2011, 14:41
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo liebes Team der ZdG,
ich bin von Ihrer Seite total begeistert und glaube auch daran, dass man keine Milchprodukte und Fleisch essen sollte. Nun schildert ihr auch, dass man kein Getreide essen sollte nur angekeimtes. Dies möchte ich gern versuchen, da ich viel drüber gelesen habe, und denke, dass es sich auf jeden Fall mal lohnt eine Zeit lang darauf zu verzichten um es auszuprobieren. Nun wollte ich um Tipps fragen, wo man den zum Beispiel Brot aus angekeimten Getreide kaufen kann oder wie man es am besten selber herstellt. Gibt es da ein paar gute Rezepte?
Vielen herzlichen Dank im vorraus und liebste Grüße,
Annika

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Annika,

vielen Dank für Ihren lieben Kommentar. Auf dieser Seite:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

finden Sie Infos über gekeimtes Brot. Am Ende des Textes finden Sie auch eine Bezugsadresse.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Benjamin
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz 2011, 17:27
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo liebes Team von ZdG,
seit etwa 9 Monaten ernähre ich mich dank Ihrer tollen Seite zu 90% basisch.
Resultat: Gewichtsreduzierung von anfänglichen 78,5kg bei einer Körpergrösse von 173cm.
Jetzt nach ca. 9Monaten habe ich ein Gewicht von 67Kg erreicht. Der kleine Bauch ist komplett verschwunden und mit etwas training einem \'fast\' waschbrett gewichen :) Zu meiner Frage: Sind 67Kg bei einer Körpergrösse von 173cm noch ok, oder bedeutet das schon leicht unterernährt?
Ich fühl mich besser denn je. Doch meinen Freunde & Bekannte,dass ich viel zu dünn und somit ungesund aussehe. Ich Esse 3x Täglich. Morgens grundsätzlich Obst, Mittags Salat, zwischen Mittag & Abendessen Nüsse und Abends meist Eintöpfe, Suppen oder gekochtes Gemüse.
Dazu über den Tag verteilt 2-3 liter Wasser. Denke das ich mit der Ernährung ganz gut fahre?! Ist es vielleicht auch etwas der Neid der Leute, die meist etwas fülliger sind?
Würde sehr gerne Ihre Fachkompetente Meinung dazu hören.
Dafür danke ich Ihnen sehr und verbleibe mit freundlichem Gruss herzlichst
Benjamin

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Benjamin,
vielen lieben Dank für Ihre Mail und Ihren Erfolgsbericht :-)
Denn es ist ein wunderbarer Erfolg! Ihr Speiseplan klingt gut. Achten Sie bei Ihren Salaten besonders auf eine reiche Vielfalt der verschiedensten Blattsalate, Kräuter, Sprossen und Samen. Vielleicht haben Sie Lust, gelegentlich einen grünen Smoothie in Ihre Ernährung einzubauen - für noch mehr Power und Leistungsfähigkeit :-)

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html

Ihre Maße sind perfekt und die Reaktionen der Leute sind völlig normal ;-) Bald werden Sie Ihre Mitmenschen in drei Gruppen einteilen können: Die Menschen der ersten Gruppe werden Ihnen einreden wollen, Sie sähen krank aus (um von ihrem eigenen durchaus verbesserungswürdigen Aussehen abzulenken) und diejenigen der zweiten Gruppe machen sich über sie lustig (andernfalls würden sie vermutlich in Verzweiflungstränen ausbrechen, weil sie selbst keine Änderung in ihrem Leben zuwege bringen). Die Leute der dritten Gruppe dagegen sind begierig auf Ihre Insider-Informationen, weil sie genau so gut aussehen möchten wie Sie.
Also: Machen Sie weiter wie bisher und: Bloß nicht aus der Ruhe bringen lassen :-)
Alles Liebe
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Maria
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz 2011, 17:23
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,

zu erst einmal konnte ich meine Kritik nicht in den Leseraum stellen, was ich gerne getahn haette.

Ich habe gerade ihren Artikel ueber gesunde Ernaehung gelesen und muss sagen: ich bin geschockt. Sie nehmen einem wirklich jede Freude am Essen.
Wenn mal kurz suendigt, soll man gleich etwas tun um ernsthafte Folgen zu vermeiden? Und das soll Lebensfreude sein? Ein Scherz hoffe ich.

Zum anderen wurde bewiesen, wie wichtig Fleisch fuer heranwachsende Kinder ist, da das Hirn es zum wachsen braucht.

Ihre Erklaerung, dass sie glauben, dass wir erst Vegetarier waren und nur zur Not Fleisch gegessen haben, ist keine richtige Erklaerung. Es ist nur eine Ansicht, die schon seit Jahrtausenden zurueckliegt.. Und einfach dahingestellt ist.. Einfach so irgendwas was behaupten ist leicht. Aber das ist keine Erklaerung.

Ausserdem sind im Fisch so viele wichtige Inhalsstoffe vorhanden, die so wichtig fuer den Koerper sind. Omega3 Fettsaeuren, das ist nicht nur Propaganda.

Und ausgewogen ist ihr Ernaehrung auch nicht. Mag sein, dass das Blattgemuese gesund ist, aber auch in Kombination mit Algen und Nuessen ist das nicht sonderlich vielseitig.
Auch, wenn die meisten Menschen (Asien, Afrika) keine Lactose vertragen und wir es durch eine Mutation vertragen koennen, ist es trotz allem unser wichtigster Calcium Lieferant. Man muss Mengen von z.b gruenen Bohnen zu sich nehmen, bevor man das gleiche Resultat hat.
Angesehen davon, dass man sehr reich sein muss, um das alles zu bezahlen, gibt es auch noch ein Zwischending zwischen nur Junk Food zu essen und sich von Kraeutern und Algen zu ernaehren.
Mit freundlichen Gruessen, Maria

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Maria,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Meinung zum Thema "Gesunde Ernährung".
Bei einer gesunden Ernährung, so wie wir sie beschreiben, geht es nicht allein um irgendeine Ernährungsweise, es ist eine neue Art der Lebensanschauung. Diese beinhaltet unter anderem die Erkenntnis, dass das, was uns die Mainstream-Medien und ihre Mietmäuler präsentieren, nicht unbedingt stimmen muss. Beispiele dafür sind: "Kinder brauchen Fleisch", "Milchcalcium ist wichtig", "Fisch ist toll, weil er Omega-3-Fettsäurenreich ist", "eine ausgewogene Ernährung enthält Fleisch", usw. usf.

Bevor man an vermeintliche "Beweise" glaubt, empfehlen wir, sich die Auftraggeber der entsprechenden Studien sowie die Durchführung der Studien einmal genauer zu betrachten. Hier ins Detail zu gehen, würde den Rahmen einer überschaubaren Antwort sprengen.

Daher nur die wichtigsten Botschaften in Kürze: Warum sollte gesundes Essen keine Freude bereiten? Und warum sollte Lebensfreude nur von speziellen Speisen abhängig sein? Wer hat Ihnen gesagt, dass man nur beim Essen von Käsekuchen, von Pizza, von Steak etc. Lebensfreude empfinden kann/darf, jedoch nicht beim Essen von Früchten, Algen und Sprossen? Es gibt nicht wenige Menschen, die regelrecht erleichtert sind, wenn sie erfahren, dass sie keinesfalls Milch, Fleisch oder Fisch essen müssen, um gesund zu sein, besser noch, um es - nach langen Jahren einer vermeintlich richtigen und angeblich "ausgewogenen" Ernährung - endlich wieder zu werden.

Ferner würde es den Horizont vieler Menschen deutlich erweitern, würden sie sich mit der genussreichen Vielfalt der bei uns vorgestellten Ernährungsweise beschäftigen, bevor sie sich der irrtümlichen Vorstellung hingeben, ihre eigene Ernährung sei um so vieles reicher.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Domenikus
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz 2011, 16:49
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
durch einen Freund bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden und bin sehr zufrieden, vor allem durch die guten Erklärungen. Auch Ihr Newsletter ist einer der wenigen, die ich wirklich mit Freude empfange.
Ich selbst bin sportlich sehr aktiv und kenne mich in der Ernährung gut aus. Doch erst durch Ihre Artikel bin ich dran gegangen meine Ernährung nochmal grundsätzlich zu ändern. Dabei versuch ich nun Weißmehl, Zucker und die E-Nummern komplett zu verzichten (seit ca. 6 Wochen). Und ich fühl mich wirklich deutlich besser, wobei es mir vorher auch nie schlecht ging und mich so natürlich wie möglich ernährt hatte. 1 Jahr zuvor hab ich bereits angefangen auf Milchprodukte zu verzichteten, wobei ich jedoch keinen Unterschied merkte.
Nun aber dennoch eine Frage:
Ich hab in letzter Zeit hin und wieder Bauchkrämpfe, konnte aber noch nicht genau identifizieren woher das rührt. Am Anfang hatte ich das nicht und mir gings wirklich blendend, wobei ich in den ersten 3 Wochen auch komplett auf Kohlenhydrate verzichtet hatte. Nun esse ich hauptsächlich zum Frühstück: Bananen, Äpfel, Paprika, Tomaten, Karotten, Nüsse und Körner. Zum Mittag Kartoffeln, entweder mit Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Fisch (hauptsächlich Seelachsfilet). Zudem am Wochenende auch mal Nudeln mit Soßen oder auch mal Kuchen. Am Wochenende hab ich diese Krämpfe nie, also genau dann, wenn ich auch mal was \"ungesundes\" esse. Zudem konnte ich die Krämpfe vermindern indem ich die Nüsse zum Frühstück weggelassen hatte. Inzwischen hab ich aber immer wieder sporadisch Krämpfe. Mir kommts so vor, als wenns an dem ballaststoffreichen Lebensmitteln liegt, weniger an denen wo viele Kohlenhydrate haben.
Können Sie hierfür eine Erklärung abgeben, ob ich vielleicht noch etwas ändern oder ausprobieren sollte?

Danke im Vorraus und freundliche Grüße

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Domenikus,
vielen Dank für Ihre Mail und herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Ernährungsumstellung :-)

Die Ursache Ihrer Bauchkrämpfe ist aus der Ferne natürlich schwierig festzustellen. Achten Sie darauf, nicht zu viele unterschiedliche Zutaten in eine Mahlzeit zu packen. Gerade die Kombination Getreide-Nüsse-Gemüse oder Getreide-Nüsse-Obst führt häufig zu Unverträglichkeiten. Ob es wirklich die Nüsse sind, ist individuell verschieden, wobei es durchaus möglich ist, dass die Nüsse nur durch die Anwesenheit des Getreides Probleme bereiten. Oft reagieren Menschen auf Nüsse mit Bauchkrämpfen, wenn die Nüsse längere Zeit gelagert wurden und somit nicht mehr frisch sind, was man normalerweise beim Einkauf kaum überprüft.

Was außerdem zu Problemen führen kann, ist, wenn gelegentlich Kuchen, Mehlprodukte, Zucker etc. gegessen wird und dann wieder Frischkost. Die Frischkost wird - auch wenn sie erst einen Tag später gegessen wird - den Verdauungstrakt "säubern" wollen, was zu Krämpfen führen kann. Rohkost muss generell sehr gut gekaut werden. Wird sie zu schnell gegessen oder wird zum Essen getrunken, dann kann es ebenfalls zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Zum Thema Ballaststoffe möchten wir Sie auf diesen Text aufmerksam machen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ballaststoffe.html

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung :-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sonja
geschrieben am: sonntag, 06. mã¤rz 2011, 16:33
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe beschlossen meine Ernährung umzustellen und mich von nun an gesund zu ernähen.
Bei meiner Suche im Internet nach Informationen zu diesem Thema, bin ich auf ihre Homepage gestoßen, auf dieser ja wirklich sehr gut erklärt ist was gesunde Ernährung eigentlich heißt.
Mein Speißeplan sieht bisher nicht besonders gut aus. Er besteht zum größten Teil aus Schokolade oder Chips, hinzu kommt jeden Tag mindestens ein Fertiggericht.
Meinem Körper sieht man zwar nicht an dass er hauptsächlich von ungesunden Sachen leben muss, allerdings merke ich es immer mehr, dass etwas nicht stimmt.
Ich bin ständig müde, unkonzentriert, fühle mich lustlos, habe ab und zu Depressionen, und werde oft krank. Ich habe außerdem ständig diese Sucht nach etwas Süßem, so wie sie hier auch schon beschrieben wurde.
Das Alles habe ich nun so satt, und möchte das am liebsten lieber heute als Morgen ändern.
Nun bin ich jedoch ein bisschen verwirrt. Ich hatte die Vorstellung, dass wenn ich das süße und fettige Zeug aus meinem Speiseplan streiche, und dafür beispielsweise ein Brot mit Käse esse, ich dann auf dem richtigen Weg bin.
Das scheint aber alles garnicht so einfach zu sein.
Ich habe hier so viele Artikel gelesen, und bin jetzt sehr verunsichert. Dort stehen sehr viele Sachen, die man nicht essen sollte, sogar Äpfel sind \"nicht gesund\", da sie überzüchtet sind und viel zu viel Zucker enthalten.
Ich bin wirklich sehr überfordert mit dem Allem, und frage mich was ich denn nun überhaupt noch essen kann, außer manche Obst und Gemüsesorten.
In Ihrem Shop bieten Sie sehr viele Produkte an, die gut sein sollen. Ich würde auch wirklich gerne welche kaufen, aber am liebsten nur die nötigsten, da ich Studentin bin und mein Geld wirklich sehr knapp ist.
Ihr Angebot dort reicht ja über Pulver, das fürs Blut sehr wichtig sind, bishin zu Mitteln für die Darmreinigung. Ich weiß einfach garnicht wo ich anfangen soll..
Ich würde mich wirklich sehr über eine Antwort freuen.
Vielleicht schreiben Sie mir kurz welche Produkte wirklich am nötigsten sind für den Anfang, das wäre wirklich schön.
Mit freundlichen Grüßen,
Sonja

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sonja,
vielen Dank für Ihre Mail und herzlichen Glückwünsch zu Ihrer Entscheidung zugunsten einer neuen Ernährungsweise :-)

Besonders wichtig dabei ist, dass Ihnen die Ernährungsumstellung Spaß macht. Gehen Sie also Schritt für Schritt vor und richten Sie sich nach den Tipps in unserem Artikel "Gesunde Ernährung" http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html.

Für einen Einstieg in die basische Ernährung empfiehlt sich beispielsweise eine Entschlackungskur, die Ihnen die Grundlagen anhand vieler Rezeptvorschläge näher bringt: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/entschlackungskur-info.html

Da wir unsere Leser nicht nur über die Grundlagen, sondern auch über die Details einer perfekten Ernährung informieren möchten, erfahren Besucher unserer Seite auch von den Folgen unserer heute üblicherweise überzüchteten Nahrungsmittel. Selbstverständlich ist ein überzüchteter Apfel immer noch besser als ein Schokoriegel. Wer jedoch einen Schritt weiter gehen möchte, wählt einfach ursprüngliche Apfelsorten, deren Zuckergehalt nicht so hoch ist und die es in manchen Naturkostläden oder Hofläden gibt.

Zur Beschleunigung der zu Beginn einer Ernährungsumstellung statt findenden Entgiftung empfiehlt sich eine grundlegende Entsäuerung und Remineralisierung des Körpers, wozu Sie hier nähere Informationen finden: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html

Inwieweit Sie Nahrungsergänzungsmittel in Ihre Ernährung einbauen sollten, hängt davon ab, wie und was Sie letztendlich essen bzw. was Sie nicht essen. Probieren Sie beispielsweise grüne Smoothies aus, die Ihnen bereits sehr viele Vitalstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe liefern werden (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruene-smoothies-ia.html).

Falls dies aber aus welchen Gründen auch immer nicht möglich sein sollte und Frischkost (insbesondere frische grüne Blattgemüse) in Ihrer Ernährung Mangelware ist, empfehlen wir die Graspulver oder Ormus Supergreens, die die ZDG GmbH anbietet. Diese Pulver versorgen Sie mit vitalisierendem Chlorophyll, Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und einer Fülle sekundärer Pflanzenstoffe versorgen werden. Daraus lassen sich in Windeseile echte Power-Drinks zaubern, die mit Säften zubereitet äußerst köstlich schmecken. Um von einer möglichen Zuckersucht Abschied zu nehmen, empfiehlt sich Gerstengraspulver, da dessen Bitterstoffe dazu beitragen, die Lust auf Süßes einzudämmen. Wenn Sie außerdem darauf achten, ausreichend gesunde "Süßigkeiten" bereit zu halten (z. B. frische Früchte, Trockenfrüchte, Studentenfutter, Fruchtriegel aus dem Bioladen etc.), dann können Sie ganz ohne schlechtes Gewissen naschen.

Die Gräser finden Sie im Shop der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/graeser.html


Gerne helfen wir Ihnen bei weiteren Fragen jederzeit weiter.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Vanessa Lautenbach
geschrieben am: dienstag, 01. mã¤rz 2011, 14:33
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,

ich habe den Artikel mit gemischten Gefühlen gelesen. Einiges mag stimmen, anderes glaube ich eher nicht.

Eine für mich elementare Frage ist jedoch: Wie um alles in der Welt soll man eine solche Ernährung bezahlen????
Ich bin arbeitsunfähig, und kann mir kaum Bio-Sachen leisten. Wie soll sich dann die arme Bevölkerung das leisten können???

Ich bin froh, wenn es immer Obst gibt, weswegen ich aber Abstriche machen muss bei der restlichen Ernährung, weil einfach das Geld fehlt....

Demenstprechend nicht gerade alltagstauglich, diese Ernährung!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Lautenbach,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Autorin Ute-Marion Wilkesmann hat in ihrem Buch "Hartz IV in aller Munde: 31 Tage Vollwertkost bei knapper Kasse" gezeigt, wie man sich mit 132 Euro pro Monat vollwertig-biologisch ernähren kann. Zwar entspricht ihre Ernährungsweise nicht hundertprozentig der in unserem Artikel "Gesunde Ernährung" beschriebenen Ernährungsweise, doch behaupten sehr viele Menschen ja bereits, dass nicht einmal eine "normale" vollwertige Ernährungsweise in Bio-Qualität bei geringem Budget realisierbar sei. Frau Wilkesmann beweist eindeutig, dass das sehr wohl möglich ist. Vielleicht finden Sie das Buch in einer Stadtbibliothek, um sich daraus Anregungen zu holen.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
MedoPiko
geschrieben am: dienstag, 01. mã¤rz 2011, 09:46
eMail-Adresse hinterlegt
Schon lange erzähle ich das alles meinen Mitmenschen - jetzt endlich habe ich einen Link, den ich einfach verschicken kann oder aus dem ich zitieren kann! Toller Artikel!

Zentrum der Gesundheit:

Hallo MedoPiko,
lieben Dank für Ihren Kommentar.
Wir freuen uns, dass Ihnen unser Artikel gefällt :-)
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anonym
geschrieben am: donnerstag, 24. februar 2011, 09:21
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo und vielen Dank für die Infos auf dieser Seite. Einiges werde ich sicher in nächster Zeit auch auf meiner HP verlinken.

Heute möchte ich eine Frage stellen, auf die ich bislang keine nachweisliche Antwort gefunden habe:
Brauchen wir Nahrungsergänzung oder sind in Obst und Gemüse aus herkömmlichem Anbau genügend Vitamine usw. enthalten?

Ist es nun tatsächlich so, wie ich es in meinem Sinn abgespeichert habe, dass unsere Böden sauer und kraftlos sind und Gemüse, das darauf wächst, es dann zwangsläufig ebenso sein muss.

Ein Informant meinte, dass wenn die Pflanzen gedeihen, dies bereits ein Nachweis sei, dass sie alles in ausreichendem Maß enthalten.

Wenn dem so wäre, benötigten Menschen, die sich abwechslungsreich mit Obst und Gemüse ernähren keine zusätzlichen Stoffe.

Vielleicht gibt es einen Artikel zu meiner Frage?

Mit freundlichen grüßen

Zentrum der Gesundheit:

vielen Dank für Ihre Mail.
Das Hauptproblem bei dem von Ihnen angesprochenen Thema sind nicht die "sauren" Kulturböden. Diese können mit Kalk behandelt werden und sind daraufhin nicht mehr sauer. Doch geht es nicht um sauer oder nicht, sondern darum, dass es - in Bezug auf den Mikronährstoffgehalt - bereits Unterschiede zwischen konventionell erzeugten Lebensmitteln und biologisch erzeugten Lebensmitteln gibt. Extrem groß jedoch sind die Unterschiede zwischen Kulturpflanzen und Wildpflanzen. Letztere waren aber über viele Jahrtausende hinweg unsere bevorzugte Nahrung. Entsprechend leiden wir jetzt unter dem Mikronährstoffmangel der Kulturpflanzen. Kulturpflanzen können ganz vorzüglich wachsen und wunderbar gesund aussehen, auch wenn sie nur einen Bruchteil des Mikronährstoffgehalts beispielsweise eines Löwenzahns enthalten.

Ein besonders großer Mangel jedoch herrscht in unserer Ernährung und damit in unseren Kulturpflanzen an sekundären Pflanzenstoffen, also an jenen Substanzen, die derzeit immer mehr in den Mittelpunkt der Wissenschaft rücken (beispielsweise in ihrer Funktion als krebshemmende oder krebsvorbeugende Stoffe). Kulturpflanzen sollen möglichst mild und süß schmecken. Also wurden beispielsweise Bitterstoffe züchterisch entfernt. Doch gerade diese braucht unser Körper, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben. Er braucht um so mehr davon, je ungesünder die Lebensweise ist.

Folglich hängt es von der individuellen Lebens- und Ernährungsweise und nicht zuletzt auch von unseren Anlagen ab, ob man mit jenem Vitalstoffgehalt in einer gesunden Ernährung zurecht kommt oder ob man - besonders zur Vorbeugung oder in außergewöhnlichen Situationen (Krankheit, Rekonvaleszenz, Stress, Unwohlsein, etc.) - auf hochwertige und ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel als Unterstützung zurückgreifen möchte.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Leon
geschrieben am: dienstag, 22. februar 2011, 02:10
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo Liebes Team

Ich bin auf die Seite gestoßen und finde die Infos einfach toll und werde es nach diesen versuchen. Ihr schreibt, dass erhitztes Getreide zu vermeiden ist. Wie sieht es aber mir Reis aus? Wenn er gekocht ist? Nzw wie verhält es sich mit Reismehl?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Gruß Leon

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Leon,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)

Reis gehört ebenfalls zu den Getreidearten, deren hoher Stärkeanteil - wenn in großen Mengen bzw. als Grundnahrungsmittel verzehrt - den Organismus belasten kann. Gerade Reismehl besteht oft ausschließlich aus dem Stärketeil des Reiskorns. Drehen Sie einfach die Mengenverhältnisse Ihrer Mahlzeit um: Als Grundnahrungsmittel dienen Gemüse und dazu servieren Sie als kleine Beilage etwas Reis. Als Beilage würden sich jedoch auch ganz wunderbar Hirse, Quinoa, Nüsse, Sprossen oder Kerne (Kürbiskerne, Pinienkerne etc.) eignen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Nicola
geschrieben am: sonntag, 20. februar 2011, 16:56
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag

Ich brauche Ihre Unterstützung - Sie befürworten die Vegane Ernährung; Hr. Urs Hochstrasse schreibt unter urs hochstrasser.ch

Somit fault gekochte Nahrung - Gärverdauung = Feulnisbakterien?

was macht den Rohkost? laut diese Seite (ich hoffe Sie können übersetzen)

healingnaturallybybee.com

ist Rohkost d.h. Ballaststoffe/Nahrungsfaser = Fermentation, die Säuren verursacht.
Auch meint Sie, dass Dünn und Dichdarm basisch sein müssen? Scheinbar ist die ganze Basen- und Säurenhaushalt auch erfunden...

Bitte helfen Sie mir.

M.f.G.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nicola,
vielen Dank für Ihre Mail.

Wie die von Ihnen genannte Seite sind auch wir der Meinung, dass ein Übermaß an Ballaststoffen, vor allem an falschen Ballaststoffen der Gesundheit nicht förderlich ist.

Bitte lesen Sie hier Näheres zu diesem Thema:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ballaststoffe.html

Die in rohem Gemüse, insbesondere grünem Blattgemüse vorhandenen Ballaststoffe jedoch gehören zu unserer naturgemäßen Ernährung und bringen viele gesundheitlichen Vorteile mit sich. Gerade um im Dickdarm das nötige saure Milieu zu erzeugen, ist die dortige Anwesenheit von Milchsäure produzierenden Milchsäurebakterien in der Darmflora mehr als erwünscht. Im Dünndarm dagegen herrscht ein vorwiegend basisches Milieu. Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers wird durch spezielle überlebenswichtige körpereigene Regulationsmechanismen und Puffersysteme im Gleichgewicht gehalten. Vielleicht fällt es Ihnen leichter an seine Existenz zu glauben, wenn Sie den im Text

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saeuren-basen.html

beschriebenen Cola-Versuch durchführen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
kwiien
geschrieben am: mittwoch, 16. februar 2011, 11:21
eMail-Adresse hinterlegt
Ich finde Ihre Ausführungen sehr interessant.
Einiges konnte ich mir abgewinnen, was ich umsetze, anderes wohl eher nicht.
Eigentlich schreibe ich nicht gern Kommentare auf Seiten, aber wenn ich solche übertriebenen, mit Rechtschreibfehlern gespickte, Texte von anderen lese (in diesem Falle „alex“, kocht die Wut in mir hoch.
Es gibt sicherlich Menschen, die zwei Tafeln Schokolade am Tag essen können, er zählt da vielleicht dazu, dann herzlichen Glückwunsch. Die meisten können es aber nicht, tun es aber trotzdem. Es gibt wirklich Leute, die wissen es nicht besser. Warum auch immer?! Die würden ihre Krankheiten niemals auf TK-Pizza zurückführen.
Und nochmal direkt um auf alex’ letzten Satz einzugehen, dass er Ex-Vegetarier kennt, denen es besser ging, als sie wieder Fleisch aßen, dazu sage ich nur: die haben sich nicht mit der Materie beschäftig. Das sind wahrscheinlich solche Spezis, die Fleisch und Wurst weglassen und stolz sagen, dass sie Vegetarier sind und total in und so weiter. Denken aber nicht dran, dass man bei Wegnahme auch an Ersatz denken muss.
Ich ernähre mich seit 7 Jahren vegetarisch, beschäftige mich in letzter Zeit immer intesiver mit Ernährung (inkl. deren Erzeugung, Herkunft etc) und mir geht es prima. Ich bin nicht abgemagert, ich habe auch stressige Tage, schmeiße den Haushalt, gehe arbeiten und an Wochenenden tanze ich anschließen die ganze Nacht bis es wieder hell wird, ohne ohnmächtig zu werden.

Schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die gleich laut schreien, wenn man den bequemen Lebensgewohnheiten an den Kragen will und das Wort „Verzicht“ nur andeuted (was allerdings kein negativer Verzicht ist. Wer will seinen Körper denn schon zum Firedhof machen?!). Obwohl es anders auch so einfach sein kann.

In diesem Sinne,
danke, dass es solche Seiten gibt! (:
gambrinus
geschrieben am: donnerstag, 10. februar 2011, 01:22
eMail-Adresse hinterlegt
Servus!

Bin heute auf diese Seite gestossen - einige der geschilderten Ratschlaege kannte ich auch schon und setze sie bereits um. Da ich mich damit besser fuehle, werde ich auch weiter experimentieren und einige weitere Ratschlaege beherzigen.
Jedoch habe ich eine Frage: Sollte durch eine komplette Ernaehrungsumstellung nicht auch erst recht eine Darmreinigung ueberfluessig werden? Schliess wird die Darmflora dann ja von "innen" gereinigt.
Oder benoetigt der Darm hier Starthilfe und ohne eine Darmreinigung bringt alles nichts?

Ansonsten teile ich die Auffassung, dass jeder selbst ausloten sollte, womit er sich am besten fuehlt. Und in diesem Prozess stecke ich gerade noch drin :-)

G.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gambrinus,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail :-)
Die Umstellung auf eine optimale Ernährungsweise kann - je nach persönlichem Zustand - eine Darmreinigung tatsächlich überflüssig machen - ganz besonders dann, wenn viele hochwirksame und reinigende Wildpflanzen in die Ernährung mit einbezogen werden. Oft verhält es sich aber so, dass der jahrzehntelange Genuss der herkömmlichen industriell verarbeiteten Nahrung zu einem stark in Mitleidenschaft gezogenen Verdauungssystem führte.

Wenn Beschwerden vorliegen oder im Darm verhärtete Ablagerungen vorhanden sind, dann lassen sich diese allein mit einer gesunden Ernährung nur sehr langsam (wenn überhaupt) lösen. Zur Unterstützung und vor allem Beschleunigung der inneren Reinigung dient daher eine Darmreinigung, mit deren Komponenten u. a. unerwünschte Darmbakterien und Toxine ausgeleitet werden und Ablagerungen aufgeweicht und entfernt werden. Gleichzeitig wird ein angenehmes Milieu für hilfreiche Darmbakterien geschaffen. Daher empfehlen wir auch bei einer idealen Ernährungsweise - wenigstens in den Wochen der Startphase - die Integration von zumindest Bentonit, Flohsamenschalenpulver und Probiotika.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

alex
geschrieben am: dienstag, 08. februar 2011, 17:39
eMail-Adresse hinterlegt
ich frage mich ernsthaft was hinter all dem absurden geschreibsel dahintersteckt? Milch nicht gut weil es fuer kaelber ist? Ist da ein element drinnen was dir wenn du milch trinkst sagt:" so du bist ne kuh! Jetzt mach muh ubd lass deine euter schoen anschwellen!"? Sicher nicht... Da sind fette eiweise und kh und calcium drinnen MEHR NICHT. und wir sollten nur 2% fleisch essen? Den ganzen tag obst? In obst und gemuese sind ja auch soviele proteine nicht wahr? Selbst wenn man den ganzen tag rumsitzt braucht man 0.8g eiweiss pro kh koerpergewicht. Bei mir also etwa 70g. Ohne fleisch und milch wirda da eng denn entweder man muss kiloweise was weiss ich in sich hineinschaufeln oder 300 nuesse(wurde ja erwaehnt...) und damit gleich mal 100-150g fett. OK es waere moeglich aber das ist unnormal ganz ehrlich. Die menschen vor tausenden jahren haben sicher nicht nur gejagdt weil es sobst nichts gab sondern weil fleisch viel wichtiges eiweiss bot was bei zuviel auch in kh umgewandelt wird und laaaange saettigt. Gluecklich ist der mensch wenn er satt ist und von obst und gemuese wird kein mensch der welt satt. Zum thema brot und getreide... Ok meinetwegen. Ich esse sowas schon jahre nicht mehr aber frueher in der jugend ass ich fast jedn abend broetchen und war kerngesund nicht hyperaktiv ect. Ich war nie krank und bin es heute auch nicht!!! Soviel zum thema zivilisationskrankheiten kommen vom zucker und brot und haste nich gesehen! ich bin schockiert was du hier den leiten eintrichtern willst... achja ich hab in meiner jugend jeden verdammten tag 1-1.5l suessen multivitaminsaft getrunken!!!;) so und nun! Arg viel zucker... Aver habe ich auch nur EINE KRANKHEIT ODER "ZIVILISATIONSKRANKHEIT"? NEIN! du schreibst selber der koerper sagt einem was er will? Na bitte dann hoert auf euren koerper und wenn er mal ne pizza will dann bestellt euch eben eine fertig! dein geschreibsel da zieht vieleicht bei fetten menschen weil deren lebensfreude sicherlich steigt wenn se nur noch gemuese und obst essen und die pfunde purzeln aber doch nicht bei sportlichen "normalen" menschen? Das denkst du nicjt wirklich??? Gibt nur eines was wichtig ist. Jeden tag einen apfel und eine banane und einmal pro woche nen liter multivitaminsaft. Ansonsten das essen worauf der koerper gerad appetiet hat. und keine 3 mahlzeiten sondern 2 oder 2.5. 2 gtosse mahlzeiten(auch wegen insulin ect) mittags viele kh und abends AM BESTEN viel eiweiss und fett und wenig oder garkeine kh. Das und nur das ist das "geheimnis" einer vernuenftigen und gesunden ernaehrung. Salat und gemuese sollte man natuerlich schon ab und an abends zu eiweiss undfettreichen essen essen. Ich sollte selber sonnne seite machen hehe entschlacke deine seite einfach von dem vielen schmarn ala fleisch und milch boese dann passts fast(ABER... ich hab nicht alles gelesen sonst wuerde es sicher mehr kritikpunkte geben;) aber keine lust mehr.
und falls di vegetarier bist(wovon jeder mit einem iw von 5 ausgehen kann...) Schreib das ueberall als erstes damit die die das lesen gleich bescheid wissen. achja und vegetarier sind meist "schwach" ausgelaugt duerr... Hab oft genug davon gehoert das ex vegetarier nachdem sie wieder fleisch assen sich viel viel besser fuehlten...

Zentrum der Gesundheit:

vielen Dank für Ihre Mail und Ihre beeindruckenden Erfahrungsberichte.
Auf unserer Seite finden Sie ausführliche Informationen zu den von Ihnen in Frage gestellten Punkten, so dass es - würden wir erneut darauf eingehen - einer überflüssigen Wiederholung gleichkäme. Wir freuen uns jedoch für Sie, wenn Sie sich so gesund und munter fühlen und verbleiben
mit herzlichen Grüßen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Lynn
geschrieben am: dienstag, 08. februar 2011, 12:28
eMail-Adresse hinterlegt
Liebes Team!

Ich habe eine Frage bezüglich Lebensmittelintoleranzen. Ich bin 30 Jahre jung und leide seit 10 Jahre an Lebensmittelintoleranzen. Als 10 jährige bekam ich eine Birkenpollenallergie. Mittlerweile darf ich kaum noch etwas essen. Ich reagiere auch fast alle Gemüse und Obstsorten mit Magenschmerzen und fürchterlichen Blähungen, außerdem brennt mein Zunge beim Essen diverser Obstsorten. Wie soll man sich also gesund ernähren. wenn man nichts mehr verträgt. Eine Darmreinigung und ein Wiederaufbau der Darmschleimhaut wären bestimmt eine gute "Sache", aber davon werden meine Allergien und Intoleranzen auch nicht verschwinden. Denn sonst hätten mir die Ärzte (und ich war schon bei zahlreichen) dazu geraten.
Was meinen Sie dazu?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Lynn,
vielen Dank für Ihre Mail. Die wenigsten Schulmediziner verfügen über Erfahrungen im Bereich der Darmsanierung. Gleichzeitig müssen sie sich am jeweils aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand sowie den Leistungen der entsprechenden Krankenkasse orientieren und dürfen ferner keinesfalls eine Behandlungsmethode ohne empirisch nachgewiesene Wirksamkeit vorschlagen - auch dann nicht, wenn andere Therapeuten (z. B. Heilpraktiker) mit dieser Methode höchst erfolgreich sind. Wir empfehlen Ihnen also, in jedem Fall einen im Bereich der Darmsanierung kundigen Therapeuten zu konsultieren und sich dort beraten zu lassen, denn - falls wirklich noch nicht geschehen - so sollte zumindest der Aufbau Ihrer Darmflora ein sehr wichtiger Aspekt in der weiteren Therapie sein.

Da wir nicht über die Details Ihrer Situation und Ihrer bisher durchgeführten Therapien sind, können wir kaum Empfehlungen aussprechen und möchten Ihnen nachfolgend lediglich einige Anregungen zukommen lassen:
Im Rahmen einer gesunden Ernährung brauchen Sie nicht unbedingt Obst zu essen. Viel wichtiger sind Gemüse, die langsam gegessen werden und besonders schonende, aber vitalstoffreiche Lebensmittel (z. B. Mandelmilch aus Mandelpüree, grüne Smoothies ohne Früchte, Basendrinks aus Gräsern (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basendrink-ia.html) etc.). Wählen Sie ferner immer nur ein Lebensmittel pro Mahlzeit aus, mischen Sie also nicht. Auf diese Weise schonen Sie einerseits Ihr gereiztes Verdauungssystem und finden andererseits heraus, auf welche Lebensmittel Sie besonders empfindlich reagieren.

Kennen Sie die Rotationsdiät? Möglicherweise wäre diese für Sie ebenfalls empfehlenswert - selbstverständlich nach den Richtlinien einer basischen Ernährungsweise durchgeführt (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html). Ratsam wären außerdem - zur Vermeidung von Verdauungsbeschwerden - die Tipps in diesem Artikel: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-verdauung-ia.html bzw. die Hinweise zur richtigen Lebensmittelkombination in diesem Text: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html.

Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns bitte.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Louise
geschrieben am: freitag, 04. februar 2011, 11:29
eMail-Adresse hinterlegt
Liebe Frau Muthmann,

ich möchte mich bei ihnen nun einmal ganz herzlich für die vielen vielen Informationen bedanken die sie auf ihrer Seite zur Verfügung stellen. Wenn ich ein Jahr zurückdenke war ich der übliche Durchschnittsstudentin - eine Schachtel Zigaretten am Tag, am Wochenende mit Kommilitonen Alkohol und vielen Fertigprodukte weil es meistens schnell gehen musste.

Irgendwann rächte sich mein Körper und es kam eine Baustelle nach der anderen. Ich war schließlich beinahe jeden Monat beim Arzt und habe viel Geld für irgendwelche rezeptfreie Mittelchen aus der Apotheke ausgegeben. Außerdem waren meine Schuppenflechte ständig entzündet. Als dann noch schwere psychische Probleme hinzukamen habe ich begonnen nach und nach mein Leben umzustellen. Ich hörte auf zu Rauchen, verzichtete zuerst auf Fleisch, dann auf Milch und Eier. So sehr ich mich der von ihnen hier beschriebenen idealen Ernährungweise annäherte, so diametral entgegengesetzt verbesserte sich mein Gesundheitszustand.

Ich habe die Erfahrung gemacht dass man am besten fährt wenn man nichts unter dem Konsequenzgebot lebt. Wenn ich bei meinen Eltern bin und es einen Kuchen mit Auszugsmehl und Industriezucker gibt esse ich dennoch ein kleines Stück. Würde ich mir das verbieten würde ich mein eigenes Leben beschneiden und auf Dauer unglücklich werden. Man darf nicht mit an die Ernährungsumstellung herangehen mit der Einstellung "Ich muss auf x, y, z VERZICHTEN", sondern man muss sich denken "Ich DARF a, b, c essen". Ganz um Zivilisationskost herumzukommen ist schwer aber ich achte darauf dass es nicht mehr als 10 % meiner täglichen Kalorien ausmacht.

Mir geht es momentan so gut wie nie zuvor in meinem Leben. Ich hätte nie gedacht wie gut Dinge roh schmecken können die man ansonsten nur in verarbeitetem Zustand kennt wie etwa Weißkohl. Ich halte mich an viele, viele Tipps wie Wechselbäder, morgendliche L-Tryptophan-Zufuhr auf nüchternen Magen etc. pp. Auch empfehle ich sie an jeder Stelle weiter und werde sobald ich mit dem Studium fertig bin und Geld verdiene etliche Produkte von Ihnen testen. Momentan fehlt mir der finanzielle Spielraum dazu.

Man liest hier in den Kommentarspalten hin und wieder den latenten Vorwurf dass sie im Grunde genommen nur verkaufen wollen und deshalb die Infos zur Verfügung stellen. Diesen Eindruck habe ich nicht denn auch ohne bisher etwas bei Ihnen bestellt zu haben ist es mir aufgrund der gegebenen Infos mit Leichtigkeit möglich gewesen meine Lebensqualität erheblich zu verbessern. Statt Bentonit verwende ich die günstige Luvos Heilerde aus dem Drogeriemarkt und für Basenbäder tut es Kaiser Natron (- letzteres wird ja von ihnen auch ausdrücklich empfohlen).

Die Skeptiker die immer wieder anmerken dass eine solche Lebensweise nicht durchführbar ist haben es wahrscheinlich noch nicht probiert. Vielmehr scheint es mir einfacher zu sein denn ich brauche weniger Zeit um nach dem Kochen die Küche sauberzumachen, auch weil ich den Herd oftmals gar nicht brauche, und ich habe noch nie so abwechslungsreich gegessen wie in den vergangenen Monaten. Auch die Angst dass man nicht genügen Kalorien aufnimmt ist unbegründet. Ich treibe relativ viel Sport und habe höchstens ein oder zwei Kilos abgenommen. Wenn ich merke dass ich an einem Tag wenig Kalorien gegessen habe gönne ich mir abends noch 100 g Nüsse oder eine Avocado.

Vielen Dank für Ihre Arbeit und ich freue mich schon auf weitere interessante Artikel.


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Louise,
ganz herzlichen Dank für Ihre Mail.

Ihr interessanter Erfahrungsbericht wird mit Sicherheit viele andere Leser ebenfalls zu einem neuen Lebenswandel motivieren :-) Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen mit unseren Informationen helfen konnten und Sie sich mit Ihrer neuen Lebens- und Ernährungsweise so wohl fühlen.

Alles Liebe und
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
sojabert
geschrieben am: dienstag, 01. februar 2011, 22:24
eMail-Adresse hinterlegt
Zur Soja: Von Sojaprodukten bekommt man höchstens Eisenanemie und Immunschwäche...
Es ist nachgewiesen, dass Sojaprodukte Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink enthälten, dass aber der hohe Phytatgehalt (Phytat = pflanzliche Säure) in Soja und in Getreide (Grundnahrungsmitteln) ihre Aufnahme verhindert." ...
http://www.zeitenschrift.com/news/sn-14208-soja.ihtml

http://www.youtube.com/watch?v=LKYTl1B7D3c


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sojabert,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Hinweise auf mögliche Auswirkungen von Sojaprodukten.

Im Text werden Sojaprodukte ausdrücklich für die UMSTELLUNGSPHASE empfohlen, um sich von Milch- und Fleischprodukten zu "entwöhnen". Das würde zu einem vorübergehenden Verzehr von kleinen Mengen Sojaprodukten führen, die als Ergänzung zu einer wie von uns empfohlenen Ernährungsweise keinerlei Schaden anrichten würden. Von einer dauerhaften Ernährung mit hauptsächlich Sojaprodukten ist also nicht die Rede - schon gar nicht für Säuglinge.

Abgesehen davon haben wir bereits an verschiedenen Stellen insbesondere von unfermentierten Sojaprodukten abgeraten und empfehlen - wenn Sojaprodukte für eine dauerhafte Integration in die Ernährung gewünscht werden - fermentierte Sojaprodukte.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Gerlinde
geschrieben am: dienstag, 01. februar 2011, 10:16
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo :-)
Mich würde mal interessieren, ob ihr alle selbst tatsächlich so lebt? Ernährt ihr Euch alle selbst genau so??? Das klingt ja wirklich alles schön und gut. Und mag auch sicher unheimlich gesund sein. Aber m. E. nicht praktikabel in der heutigen Zeit.. Wie schon erwähnt: wo soll die Energie für eine 40 Stunden Woche herkommen? Einschließlich noch Sport, der ja so wichtig ist? Das kann ich durchziehen, wenn ich irgendwo im Wald oder auf einer einsamen Insel lebe. Etwas anwendbarere und der heutigen Zeit angepasste Tipps wären doch hilfreicher. Hier sagen doch 99% der Bevölkerung von vorne herein, "unmöglich"!

Liebe Grüße Gerlinde


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Gerlinde,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wir möchten unseren Lesern Hinweise auf eine optimale Ernährungsweise geben. Daraufhin kann jeder nach eigenem Ermessen Kompromisse für sich finden. Wir halten es jedoch nicht für eine gute Idee, den Menschen von vorn herein müde Kompromisse zu bieten und dabei die Wahrheit vorzuenthalten.

Eine gesunde Ernährung unterscheidet sich übrigens von der herkömmlichen ja gerade darin, dass sie deutlich mehr Energie als letztere schenkt.

Ein Leben im Wald oder auf einer einsamen Insel, wo man sich - ohne Supermarkt - seine Nahrung selbst organisieren muss, seine Behausung selbst zimmern muss und ohne Heizung etc. lebt, ist außerdem ganz schön anstrengend ;-)
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hansjoerg Klopper
geschrieben am: mittwoch, 26. januar 2011, 20:27
eMail-Adresse hinterlegt
Pflanzenkost - Fleischkost :
Von der Schöpfung aus gesehen hat der Mensch dasselbe Gebiss wie alle reinen Pfanzenfresser! Mahl-Zähne und keine Reiss-Zähne! Bitte beöbachten Sie selbst. D.h. auch, alles was der Mensch roh essen kann ist auch für seine Ernährung gedacht. Vitalkost ist lebendig. Wem schmeckt rohes Fleisch?
Wenn jeder Mensch das Tier selbst schlachten müsste gäbe es viel mehr Vegetarier! - Nchdenkenswert!
Wem schmeckt schon rohes Fleisch?
Thomas
geschrieben am: donnerstag, 20. januar 2011, 11:29
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo,
ich befasse mich damit und versuche es seit ca. 1/4 Jahr, meine Ernährung umzustellen, weg von Fleisch, Wurst, Käse, Milch- und Getreideprodukten. Ich sollte erwähnen das ich 42 bin, 178 cm groß und seit der Reduzierung bzw. Umstellung auf 60% Rohkost nunmehr 65 Kg (vorher 73 kg) wiege. Ich habe und hatte keine ernährungsbedingten oder gesundheiltlichen Probleme! Treibe schon immer viel Sport und gehe 3 mal die Woche ins Fitness zum Training. Das vorab.
Meine pers. Erfahrungen und Meinungen zu Ihren und div. anderen Verfechtern der veganen- bzw. rohkosternährung: Fast alle die auf eine einseitige Vegane oder Rohkosternährung umgestellt haben, hatten massive Gesundheitliche Probleme, weil Sie es mit den "normalen" , in Bezug auf gewisse, Lebensmittel übertrieben haben oder sich wenig bis kaum sportlich engagiert haben. So wie Sie es beschreiben funktioniert es aber nicht ganz ohne irgendwann andere Mangelerscheinungen und die damit verbundene Leistungseinschränkungen zu haben. Unser Obst und Gemüse von heute, egal ob Bio oder Konventionell, hat einfach zu wenig Nährstoffe aufgrund ausgelaugter Landwirtschaft. Sicher ist es toll vorwiegend Obst, Gemüse, etc. zu essen. Aber wie viel muss ich denn davon essen um genügend Mineralien, etc. zu erhalten? Beim Obst kommt noch das Problem des Zuckers hinzu, ganz zu schweigen von den Pestiziden, auch Bio- Produkte enthalten Pestizide nur in einer etwas "sanfteren Art". Aber auch dort werden süße Produkte gezüchtet! Es ist auch ein riesiger Zeit- und Geldaufwand sich täglich mit frischem! Obst und Gemüse zu versorgen. Wer kann das neben dem Arbeiten und einer Familie?? Ich denke man sollte sich von Rohkost zu 40-50% Ernähren nicht mehr und nicht weniger! Ach übrigens der Vergleich zu den Affen: Die essen auch den ganzen Tag und sind nur am suchen der Nahrung. Die müssen nicht arbeiten gehen. Die Leben "nur" um zu essen!!
Zum Thema Sport sei noch angemerkt, dass ich mich Frage woher die Energie sprich: KH und Proteine kommen sollen. Klar sind pflanzliche KH und Proteine leichter verwertbar aber auch nicht mehr und nicht weniger. Wertvoller sind Sie nicht. Proteine egal ob pflanzliche oder tierischer Herkunft säuern. Nur pflanzliche wegen der leichteren Verwertbarkeit halt nicht so stark wie tierische!
Man bekommt in unseren Lebensmitteln zu wenig Nährstoffe. Wir essen deshalb zu viel um unseren Körper mit genügend Nährstoffen zu versorgen = gut Nahrungsergänzungen sind unabdingbar geworden um nicht unseren Körper mit ständiger Nahrungsaufnahme zu belasten!
Meine persönlicher Tipp aus der Erfahrung und Umsetzung:
1. 3 Liter Wasser Trinken ohne Kohlensäure, am besten Wasserionisierer Kaufen, rendiert sich nach 1 Jahr in einer 4 köpfigen Familie produziert basisches negativ geladenes Wasser
2. Blattgemüse mit wenig Obst in einen guten Mixer mit Wasser pürieren = Smoothie ;-) Einen am Tag.
3. Wenn Brot dann nur volles Korn! Am besten selber backen: Körner schroten, Hefe + Wasser und Körner der freien Wahl. Ab in den Ofen.
4. Mehr pflanzliche Fette als tierische.
5. Kartoffeln sind immer gut.
6. Hochwertige!! Nahrungsergänzungen: Mineralien, Enzyme, Probiotika, Vitamine sind absolut wichtig.
7. Regelmäßige Einläufe sind ein muss. Aber immer!! anschließend Probiotika nehmen um die Darmflora wieder gesund aufzubauen. Das ist ein Punkt weshalb die "Schulmedizin" Einläufe nur bedingt empfiehlt weil die Meisten "Unwissenden" das eben vergessen.
8. Wer Sport treibt muss auch KH und Proteine in ausreichender Form zu sich nehmen. Und hier denke ich liegt der Hund begraben. Einerseits will man den Körper nicht zu sehr säuern andererseits braucht dieser genügend KH und Proteine. Ich nehme hier Proteinshakes an den Trainigstagen zu mir. Ich achte auf hochwertige und Zucker und KH freie Produkte. Deshalb brauche ich nicht so viel Fleisch und Milchprodukte. KH nehme ich vorwiegend in Form von Vollkornbrot und Obst.
9. Süßes gönne ich ich mir auch ab und an, das muss sein.
10. Alkohol sehr sehr selten.
11. PH Wert des Urins überwachen. Einmal am Tag sollte man bei 7,0 sein. Die Ernährung spielt eine große aber nicht die entscheidende Rolle.

Es ist immer leicht zu schreiben auf was man in der heutigen Zeit doch lieber verzichten sollte. Der Spruch: "Die Dosis macht das Gift" ist glaube ich der Angebrachteste.

Viele Grüße Thomas D. aus Dresden

Zentrum der Gesundheit:



Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar mit Ihren hervorragenden Ratschlägen, die Sie fast alle auch auf unseren Seiten finden können. Ferner finden Sie bei uns eine Fülle an wunderbaren Ideen, wie man eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise einfach und wenig zeitintensiv praktizieren kann. Wer sich also in eine gesunde Ernährung ein wenig eindenkt und unsere Tipps ausprobiert, wird feststellen, dass der Zeitfaktor kaum eine Rolle spielt.

Obst und Gemüse aus biologischer Landwirtschaft sind nachweislich nur im Spurenbereich belastet, wobei wir hier bitten, zwischen nur "Bio" zu unterscheiden und Produkten eines Betriebes, der in einem Anbauverband (Demeter, Bioland, etc.) organisiert ist. Der Mineralstoff- und Vitalstoffbedarf ist heute in der Tat schwierig zu decken. Aus diesem Grunde berichteten wir ausführlich über grüne Smoothies, die das heute oft vorhandene Defizit verringern können - besonders wenn sie Wildpflanzen und Kräuter enthalten.

Für alle Sportler, die ihren Muskelaufbau forcieren möchten und die bisher herkömmliche Proteinpulver aus zweifelhaften Quellen konsumierten, empfehlen wir das köstliche Reisprotein von Sunwarrior, ein rein pflanzliches Proteinpulver mit einem Proteingehalt von 85 Prozent, einer hervorragenden Verdaulichkeitsrate von über 98 Prozent und das außerdem von einzigartiger Rohkostqualität ist.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mandreje
geschrieben am: mittwoch, 19. januar 2011, 10:22
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo zusammen,
Sie schreiben, dass Früchte immer allein und auf leeren Magen gegessen werden sollen.
Ansonsten werde die Verdauung blockiert und das Obst vergammele im magen.
Jetzt habe ich aber nur 5 Nüsse gegessen und danach einen Apfel.
Bei solchen winzigen Mengen dürfte die Verdauung vom Apfel doch nicht blockiert sein, oder wie sehen Sie das?
Dürfte die Verdauung nicht sogar generell entlastet sein, wenn man kleinere Mengen isst und dafür kürzere Pausen zwischen den Mahlzeiten macht (z.B. nur 2 Stunden warten nach "Richtig kombinierte rein pflanzliche Mahlzeiten")?

Danke und viele Grüße.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mandreje,
vielen Dank für Ihre Mail.
Eine kleine Menge Nüsse blockiert die Verdauung der Früchte sicher nicht, kann sie aber durchaus verlangsamen, was besonders Menschen mit vorhandenen Verdauungsbeschwerden sofort bemerken. Ein gesundes Verdauungssystem, das ausschließlich mit naturbelassenen frisch zubereiteten Mahlzeiten versorgt wird, kann selbstverständlich auch die Nuss-Früchte-Kombination ohne negative Folgen verstoffwechseln. Kleine Mahlzeiten sind in der Tat vorzuziehen. Je nachdem, aus wievielen und welchen Komponenten die Mahlzeit besteht, sind auch kürzere Abstände möglich. Bedenken Sie aber, dass "richtig kombinierte rein pflanzliche Mahlzeiten" bei vielen Menschen auch schwerer verdauliche Hülsenfrüchte, Getreide- oder Sojaprodukte enthalten. In diesem Fall sollten die vier Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten - unabhängig von der Größe der einzelnen Mahlzeiten - eingehalten werden.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Michael
geschrieben am: freitag, 14. januar 2011, 20:22
eMail-Adresse hinterlegt
Ich beziehe mich auf meinen Eintrag vom 12.01

Ihre Anmerkungen dazu mögen rhetorisch gut sein und das ist auch notwendig. Schließlich müssen diese darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei diesen, genau wie bei allen ihrer Ernährungsempfehlungen um schlichte, unbelegte Behauptungen handelt.

Aber es ist ja auch gar nicht möglich das alles zu belegen.
Denn "Schimpansen jedoch, die in ihren natürlichen Lebensräumen ohne existentielle Bedrohungen von außen leben" hatten differenziert betrachtet ja noch nie Kontakt mit dem Menschen und wurden folglich auch noch nie untersucht.

Ich stimme Ihnen zu, dass diese Affen, die noch nie jemand gesehen hat, sicherlich vollkommen gesund sind.
Das ist vermutlich das, was Sie unter differenzierter Betrachtung verstehen.
Es mag aber auch manch differenzierten Betrachter geben, der einfach behauptet, dass diese Superaffen noch nie gesehen wurden, weil es sie nicht gibt.
Aber ich gebe Ihnen auch da Recht. Der naheliegenste Weg muss ja nicht gleich der Richtige sein.

Fakt ist aber, wenn man etwas differenziert betrachtet heitß das auch, dass es verschiedene Möglichkeiten geben kann und nicht eine Wahrheit geben muss.

Wie Sie sehen, alles eine Frage der Rhetorik.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michael,
vielen Dank für Ihre Mail.
In unserem Text "Gesunde Ernährung" geht es u. a. darum (Abschnitte 1 und 2), wie jeder SELBSTÄNDIG herausfinden kann, was die richtige und gesunde Ernährung für den Menschen ist. Wer nach wie vor auf Belege und wissenschaftliche Beweise für die Richtigkeit dieser oder jener Ernährungsform wartet, ist hier fehl am Platze.

Es geht also zu allerletzt um Rhetorik zum Zwecke der Täuschung, sondern um eine Möglichkeit, offenen, interessierten und vorurteilsfreien Menschen einen Weg aufzuzeigen, wie sie sich natürlich und gesund ernähren können. Wer sich von den im Text vorgestellten Gedankengängen abgestoßen fühlt, ist frei, sich für einen anderen Weg zu entscheiden.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Michaela
geschrieben am: donnerstag, 13. januar 2011, 21:14
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren,

bisher bekommen unsere Kinder (1 und 4 Jahre alt) immer Toast oder Hörnchen. Diese dann entweder beschmiert mit Nutella oder Leberwurst oder mit Wurst und Käse belegt.

Was aber kann ich unseren Kindern in der Kindertagesstätte zum Frühstück anbieten, wenn ich sie gesund und richtig ernähren möchte?

Das Mittagessen gibt es aus der Großküche geliefert, das können wir ja leider nicht beeinflussen....

Liebe Grüße und herzlichen Dank
Michaela

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Michaela,
herzlichen Dank für Ihre Mail.

Die Frage ist zunächst, inwieweit Sie selbst eine gesunde Ernährung praktizieren (wollen), denn Ihre Kinder werden sich - früher oder später - an Ihrem Vorbild orientieren. Falls Sie die Art der Mahlzeiten (Brot mit Belag) beibehalten möchten, dann könnten Sie die Ernährung Ihrer Kinder dadurch gesünder gestalten, indem Sie sowohl Brot als auch Belag aus dem Bioladen beziehen. Dort gibt es beispielsweise Schoko-Nuss-Aufstriche aus hochwertigen Zutaten und auch Bio-Wurst und Bio-Käse sind von deutlich höherer Qualität als die herkömmlichen Produkte.

Sehr viel besser jedoch wäre, wenn Sie Ihren Kindern - wenigstens ab und zu - Rohkost anbieten. Als Getränke eignen sich selbst gepresste Gemüse- und Obstsäfte. Besonders gerne mögen Kinder Müslis, die sie sich (zumindest ihr vierjähriges Kind) selbst aus verschiedenen Zutaten mischen können. Dazu eignen sich verschiedene Flocken, Früchte, Nüsse, Samen, Kokosmus, Kokosflocken, Trockenfrüchte, Biojoghurt etc. und - wenn gewünscht - etwas Agavendicksaft oder ein Stevia-Produkt zum Süßen.

Eine leicht transportierbare Zwischenmahlzeit für die Tagesstätte sind natürlich Früchte, aber auch Gemüsesticks (zu Sticks geschnittene Möhren, Paprika, Kohlrabi, Gurken) oder Cocktailtomaten und dazu Cracker (entweder aus dem Bioladen oder selbstgemacht: aus Leinsaat, gemahlenen Sonnenblumenkernen, Kräutern und püriertem Gemüse wie z. B. Tomaten und Paprika einen Teig herstellen, auf ein Backblech mit Backpapier streichen und bei niedriger Temperatur trocknen lassen, dann zu Crackern schneiden), die mit Butter oder einem Brotaufstrich bestrichen werden können. Auch selbst gemachte Nussriegel aus verschiedenen Nüssen, Trockenfrüchten (z. B. Datteln) und evtl. Kakao sind bei Kids der absolute Renner.
Alles Liebe für Sie und Ihre Familie
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jonathan
geschrieben am: donnerstag, 13. januar 2011, 19:50
eMail-Adresse hinterlegt
...und nochwas: Sie schreiben: Obst nur allein, oder mit grünem Blattgemüse(auch Mangold?) essen..
weiter unten aber, dass man zu Frischkornmüslis etc säurearme(Welche sind das?) Früchte essen soll. Ist nun z.B. Amaranthbrei mit Apfel ok, oder nicht?
LG jonathan

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Jonathan,
vielen Dank für Ihre Frage :-)
Früchte sollten optimalerweise immer für sich allein und auf leeren Magen gegessen werden. Im Text steht: "Wenn Sie bislang Frischkornmüsli gegessen haben..." Wir möchten hier Menschen, die von ihren liebgewonnenen Gewohnheiten nicht von heute auf morgen lassen möchten/können, Alternativen vorschlagen. Diese Alternativen sind vielleicht noch nicht optimal, stellen aber bereits eine große Verbesserung im Vergleich zu den bisherigen Mahlzeiten dar. Säurearme Früchte sind z. B. ausgereifte Aprikosen, Pfirsiche, Bananen, Birnen, Papayas, süße Äpfel und Heidelbeeren. Amaranthbrei mit Apfel ist ein prima Frühstück.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Jonathan
geschrieben am: donnerstag, 13. januar 2011, 19:08
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo!
Sie haben mir ja schonmal ein paar gute Ernährungstipps gegeben, weshalb ich mich nochmal an Sie wende:)
Sie schreiben, dass man nach einer gekochten Mahlzeit keine Rohkost mehr am selben Tag essen soll...das hiesse ja nach dem Mittagessen ist's vorbei mit dem Essen am jeweiligen Tag?! Oder nur noch Trockenobst und Nüsse essen? Die ein oder andere gekochte Kartoffel bzw. gekochter Amaranth/Hirse sind nach wie vor Dinge, auf die ich Mittags nicht verzichten mag. Oft mache ich mir Rohkostsalat bzw. Rohkostsmoothie aus versch. Gemüsen, wobei ich meistens einen Apfel mitverarbeite. Laut Ihrer Info passt dieser aber nicht sorecht zur Möhre bzw. Sprossen. Ist das richtig?
Und ist Honig ein gesunder Zuckerersatz oder nicht?
MfG
Jonathan

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Jonathan,
lieben Dank für Ihre Mail.

Im betreffenden Text wird das Optimum beschrieben. Inwieweit Sie sich daran halten oder ob Sie Abwandlungen vornehmen, bleibt Ihnen und Ihrem Körpergefühl überlassen. Viele Menschen reagieren beispielsweise mit Verdauungsproblemen, sobald Rohkost auf Kochkost folgt. Dabei ist natürlich auch ausschlaggebend, aus was die gekochte Mahlzeit besteht. Handelt es sich um eine Kartoffel oder etwas Hirse, ist dies in den meisten Fällen problemlos mit Rohkost kombinierbar. Handelt es sich jedoch um Fleisch mit Teigwaren, Pizza etc. kann es zu Problemen kommen, wenn anschließend Rohkost gegessen wird.

Genauso rebelliert das Verdauungssystem mancher Menschen, wenn sie süße Früchte mit Wurzelgemüse kombinieren. Falls Sie bei sich mit dieser Kombination keine Probleme beobachten, besteht keine zwingende Notwendigkeit, hier eine Änderung herbeizuführen. Honig in kleinen Mengen (1 - 2 TL pro Tag) eignet sich als Süßungsmittel. Er sollte jedoch nicht erhitzt oder in Backwaren verarbeitet werden.
Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Michael
geschrieben am: mittwoch, 12. januar 2011, 17:37
eMail-Adresse hinterlegt
Das ist ja alles äußerst interessant und doch finde ich die Argumentationskette äußerst unlogisch. Ich möchte keinen ellenlagen Bericht mit vielen Details schreiben, sondern nur ein paar kritische Anmerkungen machen.

Zu der Zeit, als sich der Mensch exakt wie ein Schimpanse ernährt hat, was laut dieser Seite ja angeblich das Optimum darstellt, war er dem Schimpansen auch ziemlich ähnlich. Mittlerweile sind wir dem Schimpansen weit voraus.

Ich stelle also fest, dass wir zwar zu 96% gleiches Erbgut mit dem Schimpansen haben, aber doch zweifellos intelligenter sind. Wir unterscheiden uns also vom Schimpansen in gewissen Punkten.
Wir unterscheiden uns auch in der Enährung von ihm.
Klar kann das Zufall sein - muss aber nicht.
Fakt ist, ich will keine Schimpanse sein, wieso soll ich wie einer essen?

Vermutlich hat sich der Unterschied zwischen Mensch und Schimpansen durch simple biologische Mutation ergeben - ein Evolutionsvorteil - purer Darvinismus. Ja klar!

Soll ich wie ein Schimpanse essen damit ich gesünder lebe?! Wird denn der Schimpanse nie krank, dank seiner optimalen Ernährung. Hat er nie Durchfall? Gibt es keine Schimpansen die an Krebs mit riesigen Tumoren sterben???
Doch die gibts, irgendwas macht der Schimpanse also falsch, oder?
Vielleicht unterscheidet uns einfach vom Schimpansen, dass wir ewige Gesundheit erreichen wollen, die es scheinbar noch nicht mal im Tierreich gibt.
Aber vielleicht haben wir ja nochmal Glück und bekommen diesen zweiten Evolutionsvorteil absoluter Gesundheit auch noch spontan dazu.

Und eine letzte Anmerkung. Es gibt dokumentierte Berichte von Schimpansen, die in Gruppen gejagt haben - und zwar andere Schimpansen. Schimpansen fressen also gelegentlich Fleisch und dann sogar die eigenen Artgenossen. Aber gut, dass passt jetzt wirklich nicht in die Argumentationskette dieser Seite.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Michael,
vielen Dank für Ihre Gedanken zum Thema "Eignen sich Schimpansen als Vorbilder" ;-)

Sie schreiben: Wir sind dem Schimpansen "weit voraus" und außerdem sind wir "zweifellos intelligenter".
Und genau auf diese Intelligenz hofften wir beim Verfassen diesen Artikels. Die menschliche Intelligenz sollte eigentlich dazu befähigen zu differenzieren.

Wir empfahlen nicht, in den nahen Stadtwald zu ziehen, künftig dort auf den Bäumen zu hausen und von Blättern, Insekten und Eicheln oder gelegentlich Artgenossen zu leben. Statt dessen können wir aus der Ernährungsweise der Menschenaffen für unsere Gesundheit wichtige Schlussfolgerungen ziehen, die prozentuale Zusammensetzung ihrer Nahrung auf unsere eigene Ernährung übertragen und beobachten, wie (wunderbar) es uns damit geht - natürlich nur, wenn wir das wollen und uns mit Sätzen wie "Ich will auf keinen Fall ein Schimpanse sein" nicht ständig selbst blockieren.

Selbstverständlich werden auch Schimpansen krank. Hier ist erneut zu differenzieren. Sprechen Sie von Schimpansen, die in Gefangenschaft mit teilweise artfremder Nahrung leben? Sprechen Sie von Schimpansen, die von Raubbau, Jagd und anderen menschlichen Einflüssen bedroht sind? Sprechen Sie von Schimpansen, die den Zenit ihres Lebens überschritten haben? Von Schimpansen jedoch, die in ihren natürlichen Lebensräumen ohne existentielle Bedrohungen von außen leben, sprechen Sie nicht, denn diese leiden - im Gegensatz zum Menschen - nicht schon in der eigentlichen Blüte ihres Lebens an chronischen Krankheiten, vorzeitigen Abnutzungserscheinungen und auch nicht an den Symptomen der bei uns unter der Bezeichnung Zivilisationskrankheiten bekannten Beschwerden.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Bettina
geschrieben am: montag, 10. januar 2011, 19:30
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo liebes ZDG-Team!

Vor ein paar Monaten bin ich zufällig auf Ihre Seite gestoßen. Das hat mein Leben ziemlich auf den Kopf gestellt !!!! Im äußerst positiven Sinne....

Ich ernährte mich derart schlecht, daß ich mit meinen 27 Jahren so krank wurde, daß ich nicht mehr ganztags arbeiten konnte. Es schlich sich ganz allmählich auf leisen Pfoten an.
z.B. plagten mich schlimmste Gelenksentzündungen, die von der Schulmedizin nicht erkannt wurden, genauso wie äußerst beängstigende Herzbeschwerden unerklärlichen Ursprungs (ließ 2010 einen Herzkatheter machen) Verdauungsprobleme, Haarausfall, Probleme mit der Haut: wie Jucken, brennen, rote Pünktchen. Ständige Kopf-und Nackenschmerzen, ständig Schmerzen im Lendenwirbelbereich und Deppressionen die bis zum Himmel reichten. Oft war ich im wahrsten Sinne des Wortes wie gelähmt......

Gesunde Ernährung? Ich wusste nicht was das bedeutet. Tagtäglich werden dem Konsumenten Dinge schmackhaft gemacht, die nun wirklich nichts mit natürlicher lebendiger Nahrung zu tun haben.

An dieser Stelle möchte ich Euch danken, denn Ihr habt mir zu mehr Gesundheit und Lebensfreude verholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!! Macht bitte immer weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!

Nach dieser kurzen Zeit meiner kompletten Enährungsumstellung von sehr ungesund auf sehr Gesund, zeigen sich schon Besserungen!!! Eure Tipps beherzige ich sehr: Biologisches Obst und Gemüse, Sprossen, hochwertiges Wasser, Öle etc. ausserdem führe ich gerade Eure Entsäuerungskur durch.... Ich bin begeistert und hochmotiviert!

Doch das ist noch nicht genug: Ich möchte gerne mein Gemüse roh essen. Doch da brauch ich eine passende Soße, Dressing oder Dip!
Hättet Ihr da einen Tip für mich?
Gemüse das ich mag: Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Sellerie, Pastinaken, Karotten, Kürbis, Rote Beete, Zucchini
Freue mich sehr auf Eure Antwort und verbleibe mit den besten Grüßen!!!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Bettina,

vielen Dank für Ihr Lob. Evtl. finden Sie hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegane-dressings.html

oder hier

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegane-sossen.html

die passenden Rezepte.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Anna
geschrieben am: donnerstag, 30. dezember 2010, 20:50
eMail-Adresse hinterlegt
gibt es zu diesen coolen tips über gesunde ernährung auch ein buch, was man kaufen kann?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Frage :-)
Eines der besten und charismatischsten zu einer zumindest ähnlichen als der beschriebenen Ernährungsweise ist jenes von David Wolfe "Die Sonnen-Diät", wobei Sie sich vom Wort "Diät" nicht abschrecken lassen sollten. Es handelt sich vermutlich um einen Übersetzungsfehler, da das englische Wort "Diet" genauso mit Ernährung übersetzt werden kann und das ist von David Wolfe auch so gedacht :-) Auf dem Weg zu dieser Ernährungsweise ist der Umstieg auf eine basische Ernährung einer der wichtigsten Schritte. Zu diesem Thema finden Sie umfassende Literatur unter folgendem Link: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/literatur.html
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team


Christian
geschrieben am: freitag, 24. dezember 2010, 10:49
eMail-Adresse hinterlegt
Die folgenden Kommentare sollen in erster Linie als Denkanstoß dienen, damit auch kritische Bemerkungen zu den Texten auf dieser Seite und im Speziellen auch zu diesem Text hier auftauchen. In erster Linie finanziert sich diese Seite hier über den Verkauf der Produkte, über deren Qualität kann und möchte ich mir an dieser Stelle kein Urteil bilden. Dementsprechend sollte man die informativen Texte hier auch nicht völlig unreflektiert als absolute Wahrheit in sich aufsaugen.

Während ich den Text gelesen habe sind mir so einige Fragen gekommen. Es werden sehr viele Behauptungen aufgestellt, die nicht weiter nachgewiesen werden. Worauf beruhen diese Erkenntnisse? Gibt es Studien dazu oder sind es persönliche Beobachtungen vom ZdG-Team?

Nur weil ein Produkt industriell hergestellt wird, heißt es noch lange nicht, dass es von vorn herein schlecht ist (Raffinadezucker besteht zu mehr als 99,9% aus reiner Saccharose (Energielieferant), es kommt bei der Ernährung auf die Menge an). Bestes Beispiel sind die vielen Werbeeinblendungen von "Nahrungsergänzungsmitteln" die hier auf der Seite beworben werden. Wozu werden diese benötigt, wenn man Alles was der Körper braucht doch so einfach im Bio-Laden bekommen kann?
Der Verzehr von Fleisch ist nichts Schlechtes, auch hier kommt es auf Menge und ausgewogene Ernährung an. Fleisch enthält tierisches Eiweiß, dass dem körpereigenen Eiweiß wesentlich ähnlicher ist, als pflanzliches Eiweiß. Deswegen lässt es sich vom Körper auch leichter verarbeiten. Problematisch ist, dass viele Fleischsorten auch schädliche Stoffe enthalten (hoher Fettanteil (gesättigte Fettsäuren), Cholesterin,...). Dementsprechend empfiehlt es sich auf mageres Fleisch zurück zu greifen und die Menge einzuschränken, es wird im Allgemeinen viel zu viel Fleisch gegessen.

Eine gesunde Lebensweise hat wichtige Eckpfeiler, die ich hier nirgends erwähnt finde:
- ausgewogener Energiehaushalt
- genügend Flüssigkeitszunahme
- ausgewogene Ernährung: Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente
- möglichst schadstofffrei
- ausreichend Bewegung/(Sport)

Wer auf Dauer mehr Energie über die Nahrung aufnimmt als er verbraucht, lebt ungesund und nimmt zu.

Hoch gezüchtetes Getreide dient dazu auf der vorhandenen, beschränkten Fläche dennoch eine Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung sicher zu stellen, bei nachhaltiger Landwirtschaft. Dazu sind Düngemittel im Einsatz und auch Schädlingsbekämpfungsmittel. Der Verzicht, diese Techniken in Maßen einzusetzen bedeutet: einen höheren Flächenbedarf für die gleiche Ausbeute (Rodung von Wäldern oder gar des Regenwaldes?), höheren Schädlingsbefall, höhere Preise.

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen steigt, aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts, der ärztlichen Versorgung, Medikamenten und einigen anderen Entwicklungen. Nicht zuletzt hat auch die flächendeckende gesicherte Ernährung der Menschen dazu beigetragen.

Wie bereits erwähnt, sollen die hier genannten Punkte Denkanstöße sein.
Mit vielen der angesprochenen Dinge im Text gehe ich mit. Vielleicht lassen sich die von mir erwähnten Punkte ja beantworten oder aus der Welt schaffen.

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Christian,
vielen Dank für Ihren Kommentar.

Sie schreiben "Raffinadezucker besteht zu mehr als 99,9% aus reiner Saccharose (Energielieferant), es kommt bei der Ernährung auf die Menge an" und führen diesen Satz als Beispiel dafür an, dass industriell verarbeitete Produkte nicht per se schlecht sein müssen. Nun zweifelt niemand daran, dass Raffinadezucker zu mehr als 99,9% aus reiner Saccharose besteht, doch ist genau diese Tatsache der Grund dafür, dass dieses Produkt so viele negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen hat. 99,9% Saccharose bedeutet, dass dort sonst NICHTS vorhanden ist. Natürlich benötigen wir Energielieferanten, aber mit hundertprozentiger Sicherheit keine, die derart arm an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Spurenelementen sind wie der gewöhnliche Haushaltszucker. Das zugunsten gesundheitlich bedenklicher Nahrungsmittel gerne angeführte Argument "es kommt bei der Ernährung auf die Menge an" hat wohl bei keinem Produkt so wenig Gültigkeit wie beim Haushaltszucker. Denn diesem wohnt bekanntlich ein extremes Suchtpotential inne, das niemand abstreiten wird, der einmal versuchte, einige Zeitlang ohne Zucker zu leben. Die Folge ist, dass gerade beim Zucker Maß halten nur den wenigsten Menschen gelingt. Der gewöhnliche Haushaltszucker ist folglich das allerbeste Beispiel dafür, dass industriell verarbeitete Produkte den Menschen zwar irgendwie am Leben halten, ihn aber nebenbei krank und schwach machen.

Sie schreiben außerdem "Fleisch enthält tierisches Eiweiß, dass dem körpereigenen Eiweiß wesentlich ähnlicher ist, als pflanzliches Eiweiß. Deswegen lässt es sich vom Körper auch leichter verarbeiten." Bei dieser Aussage handelt es sich um ein mittlerweile überholtes Gerücht. Bei einer gesunden Eiweißversorgung geht es nicht darum, Proteine zu verzehren, die unseren eigenen Proteinen möglichst nahe kommen - denn dann wäre Kannibalismus ein erstrebenswertes und sehr gesundes Ziel - sondern darum, alle essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge und vor allem mit allen zu deren optimalen Verwertung nötigen Begleitstoffe zu verzehren, was mit einer pflanzlichen Ernährung sehr wohl und sehr gut gelingt, was ganz nebenbei nicht einmal den Tod eines Lebewesens erfordert.

Sie bemängeln, dass in unserem Text die "wichtigen Eckpfeiler einer gesunden Lebensweise nirgends erwähnt werden". Das ist deshalb der Fall, weil der Text das Thema "Gesunde Ernährung" behandelt und nicht das Thema "Gesunde Lebensweise". Falls Sie sich auf unseren Seiten weiter umschauen möchten, finden Sie eine reichhaltige Anzahl von Texten, die nicht nur die von Ihnen aufgezählten Eckpfeiler einer gesunden Lebensweise, sondern noch deutlich mehr behandeln (beispielsweise im Text http://www.zentrum-der-gesundheit.de/definition-der-gesundheit-ia.html).

Ihr Comment zum Thema "Getreide" geht davon aus, dass wir Getreide zum Überleben benötigen, was nicht der Fall ist (zumindest nicht in der heute üblichen Form und Menge), weshalb auch die von Ihnen erwähnten zusätzlichen landwirtschaftlichen Flächen im Falle eines Verzichts auf synthetische Dünger, Pestizide, etc. keinesfalls benötigt werden. Niemand bestreitet, dass Getreide viele Menschen - oft auf Kosten deren Gesundheit - satt machen kann, doch wozu auf ein zweifelhaftes Grundnahrungsmittel bestehen, wenn es deutlich bessere gibt, die eben nicht das dem Getreide innewohnende Gesundheitsrisiko in sich tragen.

Zum Thema "Lebenserwartung des Menschen" äußerten wir uns bereits hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/lebenserwartung-faq.html.

Letztendlich freuen wir uns darüber, wenn Menschen kritisch die ihnen vorliegenden Informationen betrachten und nichts einfach ungeprüft übernehmen. Sicher ist Ihnen bekannt, dass beispielsweise die Schulmedizin großen Wert darauf legt, ihre Taten, Verordnungen und Therapien mit Hilfe von Studien rechtfertigen zu können. Inwiefern diese Studien oder anderweitige "wissenschaftliche Beweise" nun dem Menschen und seinem Wohlbefinden nutzen, erlebt man tagtäglich in seinem näheren oder weiteren Umfeld, wo Menschen unter Nebenwirkungen von Medikamenten leiden, wo Menschen von sog. Experten keinerlei Hinweise zu einer gesunden Ernährung erhalten und wo Menschen symptomorientiert behandelt werden, sich aber niemand um die Ursache schert.

Wir hoffen daher sehr, dass mit derselben Skepsis auch jene Aussagen hinterfragt werden, die ganz offensichtlich den Menschen einen Einfluss auf ihren Gesundheitszustand und ihre Genesung absprechen - einfach deshalb, weil ihre Urheber an Krankheit und Siechtum verdienen und nicht an der Gesundheit.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team

Nordlicht
geschrieben am: sonntag, 12. dezember 2010, 23:44
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,
ich habeheute Ihre Seite entdeckt und lese sie mit geteilten Gefuehlen. Ihre Erklaerungen zu den unterschiedlichsten Themen scheinen sehr fundiert und schluessig. Mir stellt sich momentan aber dennoch eine Frage:
Wenn Sie meinen, dass Fleich und Fisch nicht zu unserer Nahrung gehoeren sollte, weil uns das die Natur so ja nicht gegeben hat bzw in den Planzen besseres, dann frage ich mich doch, wie begruenden sie die Ernaehung von Raubtieren? Bei denen so gut wie nur Fleisch, Fisch, Eier usw. gegessen wird...


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Nordlicht,
lieben Dank für Ihre Mail und Ihre Gedanken :-)

Eine Ernährung aus Fleisch, Fisch und Eiern ist nicht zwingend ungesund und eine Ernährung aus Pflanzen nicht unbedingt gesund. Es kommt immer darauf an, wer was und wer was in welcher Kombination isst.
Ein Raubtier ist hervorragend an Fleischnahrung angepasst und würde mit reiner Pflanzennahrung kaum gesund, fortpflanzungs- und überlebensfähig bleiben.

Ein Wiederkäuer wiederum wird von Fleischnahrung krank, kann dafür Gräser ganz wunderbar verdauen und verwerten. Der Mensch ist dagegen - wie im Text beschrieben - optimal für eine Ernährungsweise wie die der Primaten (Menschenaffen) geschaffen. In kleinen Mengen und in Verbindung mit grüner Pflanzennahrung (also kein Getreide) dürfte auch er Fleisch, Eier etc. schadlos verstoffwechseln können. Da der Mensch Fleisch bzw. tierische Nahrung aber nicht - wie beispielsweise ein Löwe - zwingend braucht, kann er aufgrund der heute üblichen Tierhaltung und Tierbehandlung auf diese Art der Nahrung getrost verzichten, ohne Mangelerscheinungen befürchten zu müssen.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Andrea
geschrieben am: mittwoch, 27. oktober 2010, 00:50
eMail-Adresse hinterlegt
Ihre Seite ist super,,,bin dabei meine Ernährung umzustellen,,, so wie schon so viele es behaupten, denke ich auch, dass die meisten Kranheiten durch falsche Ernährung entstehen-sieh auch Dr.Rath...hab da mal na Frage über Nahrungsergänzung...ich hab Lavita-Saftkonzentrat im Internet entdeckt-also Vitamine pur-ist das gut und zu empfehlen so als Zusatz? Danke für ihre Antwort


Zentrum der Gesundheit:

Hallo Andrea,

lieben Dank für Ihre Mail.
Viele Vitalstoffe sind äußerst empfindlich. Ihre Wirkaktivität schwindet unter Einfluss von Sauerstoff, Licht, Verarbeitung und Lagerung sprich Zeit. Daher sollten Säfte wenn möglich immer selbst aus frischen Früchten, Gemüsen und Kräutern und mit Hilfe eines hochwertigen Entsafters (auf die Umdrehungszahl achten, die möglichst niedrig sein sollte - unter 150 ist top!) hergestellt und sofort getrunken werden. Gekaufte Säfte sind in den allermeisten Fällen pasteurisiert, also erhitzt. Dadurch ist der Saft nicht mehr natürlich und viele Vitalstoffe leiden unter dieser Behandlung. Wenn Sie aus Zeitmangel auf den Kauf von Säften angewiesen sind, achten Sie darauf, dass die Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, dass der Hersteller Ihnen die Herstellungstemperatur angeben kann, die möglichst niedrig sein sollte, dass der Hersteller den gesamten Herstellungsprozess erläutert (so dass Sie sich entscheiden können, ob Ihnen der Verarbeitungsgrad noch zusagt oder nicht), dass die Säfte beim Hersteller/Vertrieb dunkel gelagert werden und dass keine tierischen Produkte enthalten sind.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Schweine Sind Nett
geschrieben am: donnerstag, 21. oktober 2010, 09:00
eMail-Adresse hinterlegt
Ein Baby isst auch alles was rum liegt, wenn es hunger hat. Genau so wie ein Schwein und auch andere Tieren. Aus Überlebungsmethode. Oder auch aus Vertrauen zum Versorger.

So sag uns nicht das Schweinen so schlimm sind. Menschen sind genau so, wenn Sie Hunger haben essen Sie Kot und Windel und selbst Menschenfleisch.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo "Schweine Sind Nett",

Sie haben natürlich Recht. In der Not frisst der Teufel Fliegen und so auch Schweine Lazarettabfälle. Der Vergleich im Text war auch keinesfalls abwertend gemeint, so wie wir grundsätzlich Tiere nicht abwerten - was sich in all unseren Texten und Ernährungshinweisen deutlich wiederspiegelt. Schweine sind höchst sympathische Mitlebewesen, was jeder, der selbst Schweine (artgerecht!!!) hält, bestätigen kann. Schweine sind äußerst reinlich, bauen sich jeden Abend erneut gemeinsam mit der ganzen Schweinefamilie ihr Bett aus Stroh und achten auf eine einwandfreie Körperpflege, so dass manche Menschen ihre (Mini-)Schweine ohne Probleme im Haus halten. Allerdings kann ganz klar gesagt werden, Schweine sind im Vergleich zu anderen Tieren (die eben keine Allesfresser sind, z. B. Ziegen) - was die Auswahl ihrer Nahrung angeht - deutlich weniger wählerisch. Und zwar auch dann, wenn genügend Nahrung vorhanden ist.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Anne
geschrieben am: freitag, 08. oktober 2010, 14:46
eMail-Adresse hinterlegt
sicher vertreten Sie aus ernährungsgesundheitlicher sicht eine extreme position, jedoch kenne ich menschen, die mit einer ähnlichen ernährungsumstellung sehr gute erfahrungen gemacht haben. diese menschen hatten und haben alle ein besonders empfindliches verdauungssystem und reagierten mit allerlei zipperlein bis hin zu ernsthaften erkrankungen und allergien auf ihre bisherige ernährungsweise.
ich selbst könnte mir auch nicht vorstellen, diesen ernährungsplan vollständig in die tat umzusetzen, zumal ich mit meiner jetzigen ernährung inklusive fleisch und milchprodukten sehr gut fahre. richtig beschrieben in ihrem artikel ist aber die tatsache, dass viele menschen nicht mehr auf die bedürfnisse ihres körpers hören oder es verlernt haben, die zeichen zu erkennen oder es einfach nicht besser wissen. richtig ist auch, dass die zutaten und zusatzstoffe industriell hergestellter lebensmittel nicht transparent gemacht und diese deshalb gemieden werden sollten. auch ihre hinweise zur zubereitung von lebensmitteln (z.b. schonendes dämpfen, nicht zu stark erhitzen) sind nun mehrfach wissenschaftlich belegt und gehören zur grundlegenden empfehlung eines jeden diätbuches.
gut finde ich ihre empfehlung, dem körper zeit zur verdauung zu geben und nur dann zu essen, wenn der appetit da ist. genau so esse ich seit meiner kindheit - allen gutgemeinten empfehlungen meiner großmütter zum trotz. nur wenn der kopf arbeiten muss, komme ich um energiehaltige nahrungsmittel wie brot und nudeln/kartoffeln nicht herum und möchte aus seelisch-genießerischen gründen auch nicht darauf verzichten. und ganz ehrlich: der genuss spielt bei gesunder ernährung eine ausnehmend wichtige rolle.
Simon Becker
geschrieben am: dienstag, 05. oktober 2010, 15:41
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr schöner Ansatz mit dem Mensch-Tier Vergleich. Leider driftet das Ganze gegen Ende etwas in die Unglaubwürdigkeit ab. Fleisch spielt im Lebens des Menschen sehr wohl eine große Rolle, mit 2% Nahrungszufuhr aus Fleisch kommt man nicht mal näherungsweise an einen muskulösen Körper heran.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Becker,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Der Glaube, nur mit Hilfe von Fleisch ließe sich ein muskulöser Körper aufbauen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube, der auf der allgemein üblichen mangelnden Erfahrung mit einer fleischlosen bzw. fleischarmen Ernährung beruht. In der Realität zeigen nicht nur Menschen, die wenig tierisches Eiweiß konsumieren, sondern auch Veganer und sogar Menschen, die ausschließlich von pflanzlicher Rohkost leben, dass ein muskulöser und gleichzeitig auch langfristig gesunder Körper überhaupt erst durch diese Art der Ernährung möglich ist. In den USA beispielsweise hat die Rohkost- und/oder Veganbewegung sehr viel mehr Anhänger als in Europa und entsprechend höher ist dort die Anzahl derjenigen Bodybuilder, die sich rein pflanzlich ernähren - einfach, weil sich herumgesprochen hat, dass man damit auf gesunde Art und Weise Muskeln aufbauen kann.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
hausverstand
geschrieben am: montag, 27. september 2010, 15:01
eMail-Adresse hinterlegt
auf diesen seiten werden wieder einmal ernährungsbezogene mythen gestreut, die aus medizinischer sicht vollkommen unhaltbar sind.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo hausverstand,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mythos kann als "Erkenntnismittel divinatorischer Einblicke in das Wesen von Welt und Mensch" definiert werden (Bertelsmann), so dass wir uns für Ihr Kompliment bezüglich unserer seherischen Fähigkeiten im Bereich "Gesunde Ernährung" bedanken möchten. Was nun die "medizinische Sicht" betrifft, so gilt dort fast mehr als in etlichen anderen Bereichen das bekannte Zitat Oswald Spenglers: "Jede Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen". Bedauerlicherweise sind die Opfer dieser Irrtümer nicht selten jene Menschen, die auch in Bezug auf die Ernährung den heute geltenden "medizinischen" Empfehlungen folgen.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team
Heike Anders
geschrieben am: sonntag, 19. september 2010, 21:05
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,muss ich vor der Nahrungsumstellunge eine Darmreinigung oder eine Entschlackungskur machen?
Mit freundlichen Grüßen

Zentrum der Gesundheit:
Sehr geehrte Frau Anders,

nein, das müssen Sie nicht. Wenn allerdings bereits Übersäuerungs- oder Darmprobleme bestehen ist es sinnvoll, die Entsäuerungs- oder Darmreinigungskur parallel zur Ernährungsumstellung durchzuführen.

Mit freundlichem Gruß
Ihr
ZDG Team
Alexander
geschrieben am: donnerstag, 09. september 2010, 17:40
eMail-Adresse hinterlegt
Vielen Dank für diesen sowie auch die vielen anderen äußerst interessanten und hilfreichen Artikel!!! Ich beschäftige mich seit ca. 1 Jahr mit dem Thema Ernährung und finde, dass dieser Artikel meine bisherigen Erfahrungen sehr gut zusammenfasst. Allerdings habe ich für mich auch erfahren, dass ein Verständnis für dies alles Schritt für Schritt wächst .. dasgleiche gilt auch für eine Ernährungsumstellung. Wie sie es auch selber formulieren, das wichtigste ist mit etwas anzufangen, ein (vielleicht auch kleiner) Schritt.

Meine eigenen Recherchen zu dem Thema brachten mich immer wieder zum Staunen, wie tief unsere Gesellschaft/Industrie all diese Lügen (sei es Ernährung, Gesundheit, Medizin, Politik, Geld, Spiritualität etc.) in uns verankert hat. Das ist eigentlich schon genial, wäre es nicht so traurig :) . Demenstsprechend scheint die einfache Wahrheit vielen so "an der Realität vorbeigeschrammt" (wie es Vera ausdrückte), da wir in unserer Illusion (Matrix) so viele Lichtjahre entfernt von der einfachen Wahrheit leben. Um die Wahrheit kennenzulernen müssen wir daher unsere bestehende Realität in Frage stellen und bereit sein sie los zu lassen. Das kann schwierig/schmerzhaft sein .. vielleicht auch aus Angst nicht mehr "zu leben" und unser Leben "zu genießen" -- das stellt sich im Übrigen als völlig falsch heraus. Mit Sicherheit ist so ein Prozess jedoch verwirrend, aber genau deshalb auch reinigend und erweiterend.

Noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Fundus an Informationen und viel Kraft, Erfolg und Mut für die weitere Arbeit :) !

Herzliche Grüße
Alexander
Dennis
geschrieben am: mittwoch, 25. august 2010, 20:03
eMail-Adresse hinterlegt
Ich finde den oberen Text sehr dumm. Habe einige Absätze gelesen und nur den Kopf schütteln müssen.
Es heißt im oberen Text das Tiere instinktiv die richtige Nahrung verzehren was totaler Blödsinn ist. Nehmen wir die Waschbären, die den Müll der Menschen durchwühlen und sich über jeden leckeren Schokoriegel hermachen würden. Und warum? weil sie die Gelegenheit dazu haben. Genauso wie der Mensch gesunde Nahrung zu sich nehmen kann, die es im Supermarkt gibt. Die Gedanken sollten sich vllt auf eine Maus oder Eichhörnchen fokussieren, die Nüsse fressen, da sie in der freien Wildbahn auch diese finden. Sei würden sich dennoch über einen leckeren Cerialienriegel hermachen wenn Sie einen vor der Nase hätten. Über Haustiere wie Hunde und Katzen brauchen wir ja gar nicht zu sprechen. Letztens hat eine befreundete Katzenbesitzerin ihre Katze beim Muffin Naschen erwischt, die gerade fertig gebacken waren.

Zweitens: Fleisch wäre eine Notnahrung für den Menschen... Theorien gehen sogar einher, dass sich das Gehirn der Menschen weiterentwicklen konnte, da durch das umgewandelte Eiweiß beim garen eine weiterentwicklung vom affen überhaupt möglich war.

Wenn ich nur Gemüse esse, habe ich keine Kraft für meinen recht anstrengenden und körperlich anspruchsvollen Job und bekomem Kopfschmerzen. Mein Magen fühlt sich an als wenn Steine in ihm wären und ich habe nach 2 stunden wieder hunger.

Nichts gegen Gemüse ab und zu aber Fleisch ist einfach eines meiner Grundnahrungsmittel und wird es auch bleiben.

Abschließend möchte ich noch etwas zu dem Vergleich zm Allesfresse und dem Schweineartiekl sagen. Ich finde die Denkweise sehr engstirnig, denn es werden Äpfel mit Birnen verglichen. Schweine haben angeblich Lazarett Abfälle gefressen, ok. Ist nicht sehr lecker aber Schweine besitzen auch nicht die Denkfähigkeit und wissen, woher das Fleisch kommt.

Ekeliges Gedankenexperiment: Garen Sie die Abfälle und schneidn sie sie in Schnitzelform und servieren sie dieses einer ahnungslosen Person (bitte nicht machen). Sie wird diese Abfälle essen und sie noch nicht mal ekelig finden. Erst nachdem sie in kenntnis gesetzt wird, würde sich der ekel breitmachen.

An einem Grillabend sagte eine bekante sie würde keine Würstchen essen, da sie es ekelig findet, fleisch in einen darm zu stopfen, indem vekalien einhergehen. Ich habe ihre Entscheidung respektiert jedoch gefragt ob sie weiß, dass diese vekalien gesammelt werden und auf pflanzen aus genau diesen nährstoffen wachsen und sie diese nachher isst. Nur der abstand zum tier ist wesentlich größer und daher sagt der verstand es wäre ok.

Du bist was du isst? Natürlich, aber auf molekularer basis.

Zentrum der Gesundheut:

Hallo Dennis,
herzlichen Dank für Ihren Kommentar.
Sie haben insofern Recht, als dass Tiere nur dann instinktiv die richtige Nahrung wählen, wenn sie sich außerhalb des menschlichen Einflusses befinden. Und nur dann gesund bleiben. Sobald sie die Gelegenheit dazu haben, industriell verarbeitete artfremde Nahrung zu fressen, verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand dramatisch - so wie derjenige des Menschen.

Und Sie haben ebenfalls Recht, wenn es um die betrübliche Ernährungssituation von Haustieren wie Hunden und Katzen geht. Ein Muffin ist im Vergleich zu industriell hergestelltem Katzenfutter noch das Harmloseste, was einer Katze passieren kann. Es ist außerordentlich traurig, Katzen zu erleben, deren Ernährungsinstinkte und infolgedessen auch deren Gesundheit durch industrielles Futter zerstört wurden.

Natürlich gibt es auch im Supermarkt gesunde Nahrung, zwar ist sie dort äußerst dünn gesät, aber ja, es gibt sie dort durchaus.

Bei der Theorie, nach der sich das menschliche Gehirn erst durch Fleischnahrung entwickelt haben soll, stellt sich - wie so oft - die Frage, was war zuerst da: Fleischnahrung, die zu einem weiterentwickelten Gehirn führte? Oder hatte sich das Gehirn gar schon eher auf den Weg zur Weiterentwicklung gemacht und ließ sich durch die dann einsetzende Fleischkost nur nicht mehr aufhalten? Auch schadet es nicht, die Entwicklung des Menschengehirns und ihrer Folgen für den Planeten und seiner nichtmenschlichen Bewohner einmal einer objektiven Betrachtung zu unterziehen.

Müsste uns ein Gehirn, wäre es wirklich so hoch entwickelt, nicht erkennen lassen, dass die heute übliche Ernährung inklusive Fleischkost weder aus gesundheitlichen noch aus sozialen und schon gar nicht aus ökologischen Gründen für unser weiteres Fortbestehen von Vorteil ist? Denkbar wäre außerdem, dass sich unser Gehirn womöglich viel besser und perfekter entwickelt hätte, wenn wir bei einer natürlichen, hauptsächlich pflanzlichen und unerhitzten Ernährungsweise geblieben wären.

Sie schreiben: "Ist nicht sehr lecker aber Schweine besitzen auch nicht die Denkfähigkeit und wissen, woher das Fleisch kommt." Leider verzehren viele Menschen tagtäglich Fleisch, OBWOHL sie wissen, woher es kommt (aus den industriellen Massentierhaltungen) und sie mit Hilfe ihrer Denkfähigkeit eigentlich entscheiden können müssten, dass die dort entstehenden Erzeugnisse aus den oben aufgeführten Gründen besser zu meiden wären, so dass unter diesen Gesichtspunkten auch völlig irrelevant ist, ob nun Wurstdarm ekliger ist als mit Fäkalien gedüngtes Gemüse.

Wenn Sie unter den von Ihnen beschriebenen Beschwerden nach Gemüseverzehr leiden, dann deutet das eindeutig auf Entgiftungssymptome hin. Das Gemüse versucht all die Ablagerungen und Gifte, die sich aufgrund Ihres Fleischverzehrs in Ihrem Organismus angesammelt haben, zu entfernen. Natürlich kann es auch an einer ungünstigen Nahrungsmittelkombination liegen, was wir jedoch aus der Ferne nicht beurteilen können, da wir die Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten nicht kennen. Vielleicht interessieren Sie in diesem Zusammenhang die Experimente der russischen Ärztin Galina Schatalova, die verschieden ernährte Sportler-Gruppen zu mehreren hundert Kilometer langen Märschen in die Wüste schickte, um herauszufinden, ob herkömmliche Ernährung Vorteile gegenüber einer äußerst kalorienarmen und rein pflanzlichen Ernährung haben könnte. Als die mit Fleisch und Kohlenhydratmahlzeiten ernährten Sportler im Ziel ankamen, waren sie völlig entkräftet. Die rein pflanzlich ernährten Sportler dagegen waren so fit, dass sie ohne Pause - freiwillig - gleich noch einen weiteren Marsch unternahmen.


Viele Grüße
Ihr ZDG-Team

Kaaati
geschrieben am: dienstag, 24. august 2010, 16:05
eMail-Adresse hinterlegt
echt guter atikel ich würd ihnen ne 1 geben :DD
echt cool ich hab viel dazugelernt! LG
Mike Butterfly
geschrieben am: dienstag, 17. august 2010, 12:53
eMail-Adresse hinterlegt
.............ja warum werden denn die menschen immer älter?? wenn sie laut ihrem bericht immer ungesünder leben?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mr Butterfly,
vielen Dank für Ihre Frage, deren Antwort ein Buch füllen könnte. Ich versuche, mich kurz zu fassen :-)

Warum werden die Menschen immer älter? Nun, werden die Menschen wirklich älter? In Bezug auf welche Epoche werden die Menschen älter? Im Vergleich zur Jungsteinzeit und zum pestgebeutelten Mittelalter sicherlich. Wie sähe es aber im Vergleich zur Alt- und Mittelsteinzeit aus? Nach den Erkenntnissen der Paläopathologie soll es mit dem Beginn von Sesshaftigkeit und Landwirtschaft im Jungsteinzeitalter (Neolithikum) nicht nur zu einer verringerten Körpergröße und vermehrt zu Knochen- und Zahnschäden gekommen sein, sondern gleichzeitig auch zu einer erhöhten Säuglingssterblichkeit, einer Zunahme von Infektionskrankheiten und einer deutlich niedrigeren Lebenserwartung. Sobald die Menschen also aus dem Vollen schöpfen konnten (Tiere im Stall, Getreide vom Feld) schien sich ihre Gesundheit erst einmal gravierend zu verschlechtern und ihre Lebenserwartung abzunehmen. Das hat - abgesehen von der fleisch- und getreidelastigen Ernährung - mehrere Gründe:

Einerseits wuchs die Bevölkerung aufgrund der vorerst einmal "besseren" (in Bezug auf die Quantität und nicht Qualität!) Lebensmittelsituation schnell an. Die Ernährung war einseitig, weil man sich auf wenige Nahrungsmittel konzentrierte. Die Abwechslung, welche die Ernährung eines Sammlers ausmachte, war verloren gegangen. Die Menschen wurden von ihrer Ernte abhängig, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war, dass Schlechtwetterperioden erste Missernten und dann auch Hungersnöte mit sich brachten. Der bisher ungewohnte enge Kontakt zu eingesperrtem Vieh könnte gewisse Krankheiten mit sich gebracht haben. Mehr Menschen als je zuvor sollen an Infektionskrankheiten gestorben sein. Sesshaftigkeit brachte manchen Menschen Eigentum. Verstärkte Konflikte in Form von Raub, Kämpfen und schließlich Kriegen (mit Todesfolge) waren das Ergebnis. Im Laufe der Entwicklung von Städten kam das bekannte Problem der mangelnden Hygiene (verschmutztes Trinkwasser, Abwässer in den Straßen,...) hinzu, was zu einer extremen Verbreitung von Infektionskrankheiten und zu großer Säuglingssterblichkeit führte.

Wenn wir diese Zeit oder das Mittelalter - offensichtliche Tiefstpunkte in der Entwicklung des Menschen (bzgl. Gesundheit und Wohlbefinden) - nun als Basis unserer Betrachtungen nehmen, dann werden wir heute mit Hilfe verschiedener "Krücken" tatsächlich älter. Einige dieser Krücken heißen: optimale Lebensmittellogistik (auch hier wieder in Bezug auf Quantität, weniger auf Qualität), klimatisierte Unterkünfte bieten ganzjährig Schutz vor Wind und Wetter, Hygiene sowie lebenszeitverlängernde (aber nicht unbedingt lebensqualitätsteigernde) Medikamente und Therapien. Natürlich tragen auch unsere aktuellen Friedenszeiten zu einer statistisch höheren Lebenserwartung bei.

Im Vergleich zu Jungsteinzeit und Mittelalter werden die Menschen heute also immer älter. Werden sie auch immer gesünder älter? Wie viele Menschen gibt es, die im Alter von 60 aufwärts niemals zum Arzt gehen? Bereits bei der Generation 40 plus wirds mittlerweile schwierig, jemanden zu finden, der nicht wenigstens dann und wann einen Arzt braucht. Und wie sieht die Lebensqualität im Alter aus? Wie viele Menschen nehmen bis zuletzt aktiv am Leben teil, sind körperlich und geistig fit und sterben schließlich bewusst und in aller Ruhe zu Hause - ohne je Medikamente genommen zu haben? Solche Menschen sind die absoluten Ausnahmen.

Warum aber nehmen wir uns nicht lieber Epochen zum Vorbild, in denen der Mensch OHNE die oben genannten "Krücken" alt wurde? In denen er als Sammler durch Wald und Flur zog. Diese Menschen waren Athleten, weil sie ständig in Bewegung waren. Sie lebten in der Hauptsache von mineralien- und vitalstoffreichen Pflanzen, Früchten, Wurzeln und Nüssen. Sie sammelten - in Maßen - auch Eier und aßen Fleisch (in Form von Insekten und kleinen Wirbeltieren). Sie atmeten frische Luft und ihre Haut spürte Sonne, Wind und Regen. Sie waren abgehärtet und verfügten über ein hervorragend ausgebildetes Immunsystem.

Ich sage nicht, dass wir unsere Häuser verlassen und wieder als Sammler und Nomaden durch Wald und Wiesen ziehen sollen. Die Kombination jedoch aus deren Lebensweise (Bewegung, Sonne, frische Luft, natürlicher Ernährung - Sie können die Insekten auch weglassen ;-)) und unseren zivilisationsbedingten Vorteilen (Häuser, Sicherheit, Frieden, Hygiene, etc.) würde zu Menschen führen, die noch viel älter werden könnten als die läppischen, heute statistisch erreichbaren 80 Jährchen - und das in gesundheitlich phänomenalem Zustand und ohne jede Hilfe von Medikamenten.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team
Andreas Wahl
geschrieben am: mittwoch, 11. august 2010, 14:25
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr guter Artikel - vielen Dank dafür! Alle Deutschen sollten ihn aus aktuellem Anlaß (Studie der DKV über die Lebensweise der Deutschen) genau studieren und ihre Schlüsse ziehen! Ich stimme Ihnen mit Ausnahme eines Punktes vollkommen zu, und zwar geht es um das "Getreide" Reis. In einem sehr guten Buch hat ein verdienstvoller japanischer Gastroenterologe, der "Erfinder" der endoskopischen Magen-Darm-Untersuchung, geraten, viel Getreide zu sich zu nehmen. Neben Hirse aber auch Reis, und zwar NUR Vollkornreis. Wie stehen Sie zu Vollkornreis?
Ansonsten: Ich hatte mich noch vor einem Jahr völlig falsch ernährt. Ich aß und trank nur Dinge, die mir schmeckten: Kaffee, Bier, Wein, Sekt, Saft, Toast, mit Marmelade und Honig, Maggi-Produkte, Pizza, Eier, Schokolade, Chips, Joghurt...Nur vergleichsweise wenig Gemüse und Salat, kaum Obst, kaum Wasser. Die Folgen? Unwohlsein, Magendruck, Völlegefühl, Blähungen, ständiges Sodbrennen, und zwar täglich zu jeder Zeit. Seit fast 1 Jahr konsumiere ich nicht mehr: Milchprodukte, Schokolade, Gummibären, Gebäck, Pizza, Maggiprodukte. Selten: Fleisch, Eier, Alkohol, Salz, Zucker. Dafür mehr Reis, Fisch, Gemüse, Salate, Rettich, Sauerkraut, Obst und Direktsäfte, Tee, Haferflocken mit Sojamilch, viel Wasser.
Die Folgen? Ich fühle mich rundum sauwohl! Kein Sodbrennen mehr, kein Unwohlsein, Wohlfühlgewicht, mir gehts einfach gut! Also kann das keine falsche Richtung gewesen sein. Ihr Beitrag untermauert das noch.
Nun neben der Reisproblematik noch 2 kleine Fragen: Wie stehen Sie zu Frisch-Sauerkraut?
Was könnte ich statt Haferflocken mit Sojamilch zum Frühstück verzehren? Ich weiß nicht, ob ich jeden Morgen Früchte oder Blattgemüse kauen könnte:-).
Vielen Dank und viele Grüße!

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Andreas,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Lob, das uns sehr gefreut hat :-)

Kennen Sie schon unseren Artikel http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html, der sich ausschließlich dem Thema Getreide widmet? Dort erklären wir ausführlich, warum Getreide unserer Meinung nach für den Menschen kein ideales Grundnahrungsmittel darstellt. Das Fazit dieses Artikels ist, Getreide (einschl. (Vollkorn-)Reis) ist ein hervorragendes Mittel, um viele Menschen auf möglichst einfache Art und Weise möglichst schnell satt zu machen (etwa in Kriegszeiten, während einer Hungersnot, in Krisen, etc.). Wer satt ist, ist aber nicht automatisch auch rundherum mit allen nötigen Vital- und Mineralstoffen versorgt. Getreide (wiederum einschl. Reis) enthält außergewöhnlich viel Stärke, auf deren Verdauung - unserer Meinung nach - der Mensch und sein Verdauungssystem nicht eingerichtet sind - auch nicht nach ein paar tausend Jahren. Sobald eine Mahlzeit Getreide enthält, dann enthält sie automatisch weniger Salate und Gemüse. Letztere sind es aber, die von Natur aus unsere bevorzugten Lebensmittel darstellen und uns optimal mit einer Fülle an Nähr- und Vitalstoffen, mit sekundären Pflanzenstoffen, Spurenelementen und lebendiger Energie (wenn roh genossen) versorgen. Mit dieser Fülle kann ein Getreidekorn nicht mithalten. Gekeimte Getreide (Sprossen) sind natürlich ein sehr gesundes Lebensmittel, insbesondere dann, wenn es sich um alte Getreidesorten wie Urroggen, Einkorn, etc. handelt. Falls Sie nach der Lektüre des o.g. Artikels noch Fragen zum Thema Getreide haben, melden Sie sich bitte noch einmal.

Gerade, weil Getreide so schnell und anhaltend satt macht, wird es gerne gefrühstückt. Die wenigsten Menschen kauen - wenn sie schon auf Getreide stehen - ihre Getreidemahlzeiten so langsam und ausgiebig, dass diese schon im Mund vorverdaut werden können. Im Magen soll es ja bekanntlich kaum noch kohlenhydratabbauende Verdauungsenzyme geben. Gleichzeitig wird Getreide, auch Reis, sauer verstoffwechselt und kann dadurch zum allgemeinen Mineralienraubbau noch beitragen.

Nun zu Ihrem Frühstück :-)
Angenommen, Sie wollten bei Ihren Haferflocken bleiben, dann könnten Sie immerhin statt Sojamilch eine andere pflanzliche Milch wählen, z. B. Reismilch. In diesem Fall wäre Reis wirklich das kleinere Übel. Besser wäre selbst gemachte Mandelmilch, entweder aus mit Wasser gemixten Mandeln (Sie können auch andere Nüsse oder auch Samen wie Sesam, Sonnenblumenkerne etc. nehmen) oder mit in Wasser gemixtem Mandelmus. Perfekt wäre es, wenn Sie statt der Haferflocken eine keimfähige Getreideart wählen würden, die Körner ankeimten, wieder trockneten und dann zu Flocken quetschten. Das setzt eine gewisse Organisation voraus, das ist klar. Wir machen hier lediglich auf das Optimum aufmerksam. Wer wie viel und was davon umsetzt, bleibt letztendlich natürlich jedem selbst überlassen.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Frühstück (Basisches Müsli) aus Quinoa, Braunhirse oder Amaranth. Alle drei sind außerdem hochkeimfähig, so dass zumindest ein Teil des Frühstücks auch aus den Keimlingen dieser Körnerfrüchtchen bestehen könnte. Was halten Sie von "Brot aus Keimlingen"? http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html Es schmeckt hervorragend mit (selbst gemachten) Gemüse- oder Fruchtaufstrichen. Ein weiteres absolutes Powerfrühstück ist ein Grüner Smoothie, der aus püriertem Blattgemüse, Nussmus, Früchten und etwas Wasser besteht. Machen Sie hiervon die doppelte Menge, so können Sie einen Teil davon für ein zweites Frühstück mit zur Arbeit nehmen.

Sauerkraut ist zwar nicht unbedingt ein in der Natur vorkommendes Lebensmittel. Doch ist wirklich frisches Sauerkraut inzwischen schon fast als wertvolles "Nahrungsergänzungsmittel" anzusehen, wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich mit einer darnieder liegenden Darmflora durchs Leben schleppen, zu deren Regeneration Sauerkraut beitragen kann. Das Sauerkraut sollte aber niemals gekocht werden, allerhöchstens erwärmt und aus biologischer Erzeugnis stammen.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG

Soja
geschrieben am: sonntag, 08. august 2010, 13:07
eMail-Adresse hinterlegt
Du meinst Sojaprodukte seien gesund?

Warum essen dann niemals fermentierte Sojabohnen?

Und in Japan,wo Soja stark konsumiert wird, gibt es andere Krebsarten!

www.youtube.com/watch?v=SmO_ejL_ao0

An Soja hat sich der Mensch genauso wenig gewöhnt, wie an GETREIDE & MILCH!

Soja enthält noch viel Östrogene, schaut euch Alexander Dargatz,den veganischen Bodybuilder an, der voll viel SOJAPRODUKTE isst, was der für eine "weibliche Brust" hat.

Richtig ist, dass Soja nicht basisch ist eine verstopfende Wirkung wie Milch hat.

Achja, ich ernähre mich so:
- weißes Fleisch (2-5x) im Monat, unterschiedlich
- ganz selten rotes Fleisch, max. 1x im Monat, da es größere Tiere als Fische oder Hühner usw. sind.
- viel Obst,täglich immer Portion essen
- viel Gemüse(gekocht o. gedämpft) und frischer Salat
- Vermeiden von Milch(u.a. nicht nur wegen Gesundheit, sondern auch Massentierhaltung)
- Vermeiden von Sojaprodukten

Achja und ich esse natürlich Getreideprodukte, auch bearbeitet!

Das ist mir neu,dass Getreide schädlich ist?

Es enthält doch so viel Eisen usw.?
Das es sauer auf den Körper wirkt weiß ich ja...aber wieso willst du das damit begründen?

Kann ich nun ja auch sagen, dass Affen zu dumm waren um GETREIDE anbauen zu können!

Und wir sind eben viel klüger und haben es geschafft GETREIDE anzubauen?

Das Argument, dass sie es nicht essen , ist relativ bedeutungslos, Affen sind zwar sehr nah verwandt,aber vom IQ doch noch anscheinend sehr weit entfernt!

Hoffe um eine ausführliche Antwort.

Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Artikel über gesunde Ernährung.

Bitte beachten Sie, dass wir Sojaprodukte lediglich in der UMSTELLUNGSphase empfehlen, damit sich Menschen, die nicht von heute auf morgen von Fleisch und Milch Abstand nehmen können/wollen, die Umstellung angenehmer gestalten können. Die negativen Auswirkungen von Sojaprodukten sind erfahrungsgemäß - vor allem, wenn sie nur kurzzeitig (Umstellungsphase) verwendet werden - nicht annähernd mit jenen von industriell erzeugten Fleisch- und Milchprodukten zu vergleichen. Wobei auch hier wieder jeder ganz individuell reagieren kann und wir sicher nicht pauschalisieren möchten. Dennoch werden wir den Text dahingehend abändern, dass klarer wird, dass Sojaprodukte wirklich nur für einen begrenzten Zeitraum, also nicht dauerhaft und schon gar nicht in großen Mengen verzehrt werden sollen. Trotzdem möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass in Asien sehr wohl auch unfermentierte Sojaprodukte gegessen werden. Wer einmal in China war, wird bestätigen, dass dort oftmals an jeder Straßenecke Tofu in den verschiedensten Variationen verkauft wird.

Was das Getreide angeht, so schreiben Sie selbst, dass sich der Mensch nicht daran gewöhnt hat (Zitat: "An Soja hat sich der Mensch genauso wenig gewöhnt, wie an GETREIDE & MILCH!").

Sie schreiben: "Das ist mir neu,dass Getreide schädlich ist?" Bitte lesen Sie zu diesem Thema unseren Artikel über Getreide: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html.

Getreide zur Deckung des Eisenbedarfes zu essen, würden wir nicht empfehlen, es sei denn, Sie sprechen von Hirse, das eine Ausnahme darstellt und tatsächlich einen hohen Eisengehalt aufweist (fast doppelt so viel wie Hafer, und dabei ist Hafer noch deutlich eisenreicher als Weizen, Roggen & Co.). Bearbeitete Getreideprodukte enthalten natürlich noch weitaus weniger Eisen als das rohe Korn. Seinen Eisenbedarf kann man hervorragend mit grünem Blattgemüse und verschiedenen Saaten (Sesam, Sonnenblumenkerne, Mohn, Kürbiskerne etc.) decken.

Sie schreiben: "Und wir sind eben viel klüger und haben es geschafft GETREIDE anzubauen? Das Argument, dass sie es nicht essen , ist relativ bedeutungslos, Affen sind zwar sehr nah verwandt,aber vom IQ doch noch anscheinend sehr weit entfernt!"

Wie im Absatz 1.3. unter "Tiere wissen instinktiv, was gesunde Ernährung ist" angedeutet, braucht es keinen vom Menschen definierten IQ, um sich gesund zu ernähren. Im Gegenteil, ein solcher könnte u. U. in dieser Angelegenheit sogar hinderlich sein.

Doch wenn Sie sich partout nicht mit Tieren vergleichen möchten, dann ist vielleicht dieser Absatz für Sie interessant (er stammt aus http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html):

"Sieht man sich zusätzlich die langlebigsten Völker der Erde an, so fällt auf, dass sie oft kein oder nur sehr wenig Getreide essen. Die russische Ärztin Galina Schatalova erzählt von getreidefrei lebenden Völkern im Kaukasus und solchen im fernöstlichen Sibirien, deren durchschnittliche Lebenserwartung bei 133 Jahren liegen soll. Auch der älteste bekannte Geschichtsschreiber Herodot (490 v. Chr.) berichtet von den langlebigen Äthiopiern, die keinerlei Getreide aßen und etwa 120 Jahre alt wurden, während ihre persischen Zeitgenossen sich als besonders modern wähnten, viel Weizenbrot aßen, selten älter als 80 wurden und auch dieses für uns Neuzeit-Menschen noch relativ hohe Alter nur deshalb erreichten, weil sie immerhin viele Früchte gegessen haben sollen."

Viele herzliche Grüße
Ihr ZDG
C.
geschrieben am: sonntag, 01. august 2010, 23:41
eMail-Adresse hinterlegt
Ich finde diese Seite auch super - ich kann mich auch sehr leicht umgewöhnen und bin ziemlich diszipliniert.

Aber es ist teilweise wirklich schwierig, das alles in dieser Gesellschaft immer so umzusetzen - das kann ich genau nachvollziehen. Ich bin sehr viel unterwegs und hab nicht immer Zeit, mich ums Essen zu kümmern. Dazu kommt noch, dass ich in meinem Umfeld beim Essen sowieso sehr beobachtet werde, da ich lange an einer Essstörung litt bzw so eine Essstörung ja eigentlich im Kopf immer präsent ist. Solch gesunde Ernährung hilft mir, "Freude" am Essen zu haben, weil ich nunmal weiß, dass es gesund ist und ich hinterher kein schlechtes Gewissen habe, dass ich meinem Körper nun vielleicht nichts Gutes getan habe. Leider versteht die Gesellschaft, meine Gesellschaft, unter gesunder Ernährung in meinem Fall immer noch: essgestört! Und ich muss mich rechtfertigen... Schade eigentlich, dass so wenige Menschen sich für das interessieren, was sie essen...
Sabine
geschrieben am: sonntag, 01. august 2010, 22:41
eMail-Adresse hinterlegt
Diese Ernährungsumstellung - weltweit gelebt -ist die wunderbare Lösung für das Ende des Leides der "Nutztiere" in Massenhaltung. Ich freue mich darauf:)
Hiro Protago
geschrieben am: freitag, 16. juli 2010, 09:55
eMail-Adresse hinterlegt
Leider ist der Mensch so oft voller Hader und Zweifel und allzugerne von seiner eigenen Erfahrungswelt übermäßig eingenommen.

Ihre Anmerkungen und Anregungen sind in jedem Fall eine Bereicherung und bis auf die Pulverchen und Döschen, die Sie hier verkaufen wirken Sie auch absolut seriös.

Ich weiß ein schwieriges Thema für so manchen Leser.. aber wie ist das genau mit der Darmreinigung? Warum sollen Ihre Mittel da helfen? Ich suche noch ebenso gute Erläuterungen dazu wie die zur Ernährung.

Ich kannte bisweilen die ärztliche Darmreinigung und die eigene mit Hilfe von Schlauch und Becher.. Hab es noch nicht gemacht, aber die die davon berichten meinen, jahrealte Ablagerungen werden dadurch entfernt usw usw. Das kann ich insoweit nachvollziehen, da ja dabei u.a. mit warmen Wasser gespült wird.. Inwieweit sind da ihre Pülverchen wirksam?

Viele Grüße aus Köln und danke für Ihren Beitrag im Web.

Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,

vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage, auf die wir gerne eingehen möchten.

Eine Hydro-Colon-Therapie, die bei einem Heilpraktiker oder Arzt durchgeführt wird, ist eine hervorragende Methode, den Dickdarm gründlich zu reinigen. Dabei sollte man darauf achten, dass für die Darmspülungen kein ungefiltertes Leitungswasser benutzt wird, dass während der Darmspülung Bauchmassagen durchgeführt werden und dass sowohl während als auch nach Abschluss der Therapie lebende Darmbakterienkulturen zum Aufbau der Darmflora eingenommen werden. Letzteres, weil durch häufige Darmspülungen zwar auch die unerwünschten, doch genauso die nützlichen Darmbakterien - falls überhaupt noch vorhanden - hinausgeschwemmt werden.

Dasselbe gilt für Einläufe, die man bei sich zu Hause durchführt. Allerdings wird sowohl bei der Hydro-Colon-Therapie als auch beim privaten Einlauf nur der Dickdarm gereinigt, während mit unseren Darmreinigungskuren der gesamte Verdauungstrakt gereinigt und von Ablagerungen und Giften befreit wird - wobei Einläufe dennoch auch hier ein wichtiger begleitender Bestandteil sind.

Unsere Darmreinigungskuren enthalten einerseits Bestandteile, die auch solche hartnäckigen Ablagerungen lösen, welche teilweise seit Jahrzehnten bestehen und so fest sind, dass sie - auch wenn sie im Dickdarm vorhanden sind - oft allein durch Einläufe gar nicht gelöst werden können. Oder aber, es müssen über einen langen Zeitraum sehr viele Einläufe verabreicht werden, was auf Dauer die Darmflora massiv beeinträchtigt und daher keine zufriedenstellende Lösung darstellt. Ablagerungen im Dünndarm aber werden durch Einläufe - wie oben erwähnt - natürlich nicht gelöst.

Weitere Bestandteile unserer Darmreinigungskuren binden Gifte in großen Mengen, so dass diese viel schneller und in einem viel kürzeren Zeitraum ausgeschieden werden können als das mit Einläufen allein der Fall wäre. Um zusätzlich den Körper bei der Ausscheidung von säurehaltigen Stoffwechselschlacken zu unterstützen und ihm wertvolle Mineralien zuzuführen, bieten wir die Darmreinigung auch in Kombination mit der basischen Sango Meeres Koralle an.

Selbstverständlich kann eine Darmreinigung auch ohne unsere "Pülverchen" durchgeführt werden, erfordert dann aber einen höheren persönlichen Einsatz des Einzelnen (eigene Herstellung der lebenden Darmbakterien, eigene Zusammenstellung der einzelnen Kur-Komponenten, was - wenn ohne "Pülverchen" - in einer Auswahl geeigneter Heilpflanzen resultieren würde etc. etc.), was vielen Menschen dann wieder zu aufwändig ist.

Bitte beachten Sie, dass wir bei der Auswahl unserer Produkte grundsätzlich auf höchste Qualität in Bezug auf deren Vollwertigkeit und Ganzheitlichkeit legen.

Herzliche Grüße nach Köln
Ihr ZDG-Team
Ilene
geschrieben am: freitag, 18. juni 2010, 13:34
eMail-Adresse hinterlegt
Ich bin sehr fasziniert von dieser Internetseite.Auf meiner Arbeit reden meine Chefin und ich eigendlich fast täglich über gesunde Ernährung.Ich fange durch Sie seit einiger Zeit an mich sehr dafür zu begeistern und versuche immer sobald ich Zeit dafür habe,mich auf "guten" Interneseiten und bald auch Büchern zu erkundigen.Was mich auch sehr baff gemacht hat,war unter anderem ein Artikel aus der vorletzen Zeitung "Stern" über Produkte "Ohne Siegel",mit dem tpischen "BIO" Siegel,das man doch des öfteren in Rewe,Toom, etc findet,"BIO Land" und NATUR Land".Ich habe diesen Artikel und die Vergleiche der einzelnen Ketten mit begeisterung gelesen und habe mich noch zusätzlich im Internet erkundigt und musste mit entsetzen feststellen,dass das typische "BIO" gar nicht so Schadstofffrei ist,wie es einem immer in der Werbung gesagt wird.BIO enthält in den meisten Fällen genauso viel an Schadstoffen,Pflanzenschutzmittel usw wie ein Produkt ohne Siegel.Seitdem empfinde ich es als absolout wichtig,wirklich ökologische Produkte,vorallem Gemüse zu essen.Bei uns gibt es einen Laden,der mit BIOLAND ausgezeichnet ist und für ganz genaue ökologische Voraussetzungen steht.Klar ist das auch teuerer als das BIO im Supermarkt,ABER sollte ich mich selbst vergiften?Diese Inhaltsstoffe OHNE Siegel (und oft teilw. mit BIO,nicht nur Gemüse Obst,Fleisch etc)sind so gut wie ALLE hoch Krebserregend,Nervenschädigend/lähmend und Organschädigend.Soll ich mir das BEWUSST zumuten???Ich bin erst 20Jahre alt und höre manchmal von Leute mit denke ich viel mehr Lebenserfahrund so im alter zwischen 30 und 40,"Hach" so ne Pizza bringt uns doch nicht um,oder "Mein Baby bekam doch öftres Babynahrung ausem Glas und ist gesund".Ich denke das Wort gesund interpretiert jeder Mensch anders,ABER ich finde ich bin noch jung genug,um von jetzt an auf ökologische "SAUBERE" Produkte umzusteigen,und wenn ich das mein Lebenlang fortführe,meinen vll mal Kindern beibringe,schon wieder etwas gegen die sehr Wohl KRANKMACHENDE Lebensmittelindustrie positiv verändert habe.Denn sehr Wohl kann 1 Mensch etwas gegen den Verbrauch von Lebensemittel tun,vorallem für die vielen armen Tiere,die in Massenzuchthalung leben müssen.WIESO wird so etwas unterstützt nur weil das Fleisch vll 3€ günstiger ist?Würdet ihr euer Kind so aufwachsen lassen wollen?ich denke nicht.Ich bin vollkommen der Meinung,dass diese Internetseite sehr informativ und realistisch gestaltet ist,denn vieles kann man auch auf anderen Inernetseiten nachlesen und ich freue mich darauf noch mehr auf eurer Seite zu erfahren.Wenn man schon in so einem Abgasverseuchten Land lebt,und schon mit schlechter Luft zu tun hat,denke ich,sollte man wenigstens darauf achten, nicht noch Schadstoffe durch Lebensmittel aufzunehmen.Ich werde mein Gemüse,Obst,Fleisch,in Zukunft bei BIOLAD kaufen und bin beruhigt darüber,dass ich keine Krebserregenden Stoffe zu mir nehme.

Mfg,Daumen hoch!
Peter
geschrieben am: donnerstag, 03. juni 2010, 16:27
eMail-Adresse hinterlegt
Ich wollte mal drauf hinweisen das schimpansen in freier wildbann bis 45 jahre alte werden, im zoo werden schimpansen 50 jahre alt, das widerlegt teilweise ihre feststellungen das die grünfutter ernährung ja so gesund sein soll, des weiteren verschweigen sie, das der mensch mensch seit 2,5 millionen jahren fleischfresser ist.
mfg

Zentrum der Gesundheit:
Guten Tag,
in vielen Zoos werden die Tiere mittlerweile relativ artgerecht ernährt. (In unserem Text "Gesunde Ernährung" wurde nichts Gegenteiliges erwähnt.) Menschenaffen erhalten daher auch im Zoo Pflanzennahrung in Form grüner Blätter. Ein Hauptgrund für die lange Lebensdauer im Zoo ist jedoch - wie bei jedem in Gefangenschaft gehaltenen Tier - das Fehlen jeglicher natürlicher Gefahrenquellen. Im Zoo gibt es keine natürlichen Feinde. Im Zoo gibt es keine Waldrodungen durch Menschen, die Lebensraum und damit Lebensgrundlagen zerstören. Im Zoo werden Rivalen und rivalisierende Gruppen getrennt gehalten, es gibt also selten Kämpfe und daher auch selten (tödliche) Verletzungen. Im Zoo gibt es außerdem eher selten klimabedingte Nahrungsknappheiten, was in der Natur durchaus vorkommen kann.

Der Mensch ist seit 2,5 Millionen Jahren Fleischfresser? Ja, natürlich ist er das - und das wurde im Text keinesfalls verschwiegen. Zur natürlichen Ernährung des Urzeitmenschen gehörten - wenn es ausreichend Pflanzen- und Früchtenahrung gab - etwa 2 Prozent Fleisch, und zwar in Form von Insekten, Maden und Aas. Vielleicht auch in Form von leicht erlegbaren Reptilien und jungen Säugetieren. In Notzeiten - wenn es klimabedingt wenig Pflanzen- und Früchtenahrung gab - war der Fleischverzehr sicher höher und man raffte sich u. U. auch zur Großwildjagd auf. Das hat aber nichts mit natürlicher und gesunder Ernährung zu tun. Es handelte sich um eine Strategie, mit der man einen kurzzeitigen Mangel an Pflanzen- und Früchtenahrung überleben konnte.

Wer in der heutigen Zeit in einem Industrieland mit ganzjähriger üppigster Lebensmittelversorgung glaubt, er müsse nach wie vor Notzeiten simulieren und MEHR Fleisch essen, der kann das natürlich gerne tun. Daher habe ich - den Tieren und der Umwelt zuliebe - im Text unter 4.2. auf gewisse Details hingewiesen, die man bei der Fleischbeschaffung beachten kann, wenn man auf höchstmögliche Qualität und auf möglichst tierfreundliche Haltung Wert legt.

Viele Grüße
karen
geschrieben am: freitag, 28. mai 2010, 15:39
eMail-Adresse hinterlegt
Ich versuche mich auch weitgehend gesund zu ernähren. Achte darauf viel Obst zu essen, verzichte auf Frittiertes und Süßes.
Ich esse auch kein weißes Brot, dafür viel Vollkornbrot und halte das für sehr gesund und ich denke, dass jeder weiß, dass gerade die Ballaststoffe darin dem Darm guttun!
Ich denke auch, dass dieser Artikel sehr weit an der Realität vorbeigeht und auch Fisch durchaus nicht ungesund ist.

Ich denke eine gesunde Ernährung besteht daraus, den Ernährungsschwerpunkt zwar auf fettarme und natürliche Nahrung zu legen, jedoch Fleisch, Süßes und alles was noch so schmeckt in Maßen zu genießen. Denn alles andere macht die Ernährung doch ziemlich einseitig und seit wann ist das gesund?

Zentrum der Gesundheit:
Liebe Karen,
danke für Ihren Kommentar :-)
Sie haben natürlich ausgesprochen Recht damit, dass Ballaststoffe für den Darm von enormer Wichtigkeit sind. Ohne Ballaststoffe kann man nicht gesund sein. Doch warum sollte man zum Zwecke der Ballaststoffversorgung ausgerechnet hoch erhitzte Vollkornprodukte aus ungekeimtem Korn (HEVPUK) wählen? Warum sollte man das, wenn die Ballaststoffversorgung sehr viel gesünder gesichert werden könnte - also mit sehr viel mehr gesundheitlichen Vorteilen als HEVPUKs je bieten könnten und ohne all die Nachteile, die HEVPUKs automatisch mit sich bringen (Details waren im Text beschrieben)?

Viele Menschen sind der Ansicht, dass Informationen über eine Ernährung dieser Art "weit an der Realität vorbeigehen". Hier ist dann die Frage, von wessen Realität diese Menschen sprechen? Von ihrer eigenen? Von der Realität der meisten Menschen? Jenen Menschen, die das tun, was alle machen, weil "jeder doch weiß", dass es so richtig und vernünftig ist? Interessanterweise gibt es gleichzeitig immer mehr Menschen, die beweisen, dass die beschriebene Ernährungsform nicht nur äußerst realistisch und praktikabel ist, sondern auch enormen Spaß bereitet und wunderbar schmeckt. Der Trick dabei ist lediglich, eine gewisse Flexibilität und Experimentierfreude an den Tag zu legen - und der Wunsch, sich lebendig und gesund zu fühlen.

Sie finden, dass Fleisch und Süßigkeiten wohlschmeckend sind? Das zum Beispiel halte ich für sehr unrealistisch. Natürlich spreche ich von meiner Realität. Fleisch und Süßigkeiten (und ähnliche Produkte) schmecken normalerweise nur für denjenigen gut, der den unnatürlichen Geschmack gewürzten, gebratenen und gekochten Fleisches und den von konzentriertem Zucker liebt. Wer einige Wochen oder Monate beispielsweise ohne Zucker lebt und dann einen Eisbecher oder ein Stück Kuchen isst, wird - in den meisten Fällen - erleben, dass es ihm NICHT schmeckt. Erst wenn man sich - etwa, weil man nicht aus der Reihe fallen will - wieder daran gewöhnt, dann schmeckt es irgendwann wieder. Es handelt sich also um eine Art Sucht.

"Alles andere macht die Ernährung doch ziemlich einseitig und seit wann ist das gesund?", fragen Sie. Die Formulierung "alles andere" halte ich für sehr pauschal. Warum soll ausgerechnet die Ernährungsweise in den industrialisierten Ländern Europas besser als "alles andere" sein? Und was ist an der beschriebenen Ernährungsweise einseitig? Jemand, der sich schön brav ausgewogen und (angeblich) abwechslungsreich ernährt, so wie das von den Medien und der lieben DGE empfohlen wird, isst täglich - im besten Falle - drei Gemüsesorten, drei Obstsorten, Milchprodukte (meist aus Kuhmilch), Fleisch und Wurst und natürlich HEVPUKs (aus Weizen oder Roggen), Reis oder Kartoffeln.

Jemand, der die im Text beschriebene Ernährungsweise praktiziert, isst täglich zehn oder noch mehr verschiedene grüne Blattgemüse, dazu einige Sorten an Frucht- und Knollengemüse sowie an Keimlingen. Statt den üblichen eher nährwertarmen HEVPUKs gibt es Brot aus Keimlingen aller Art z. B. dem vitalstoffreichen Ur-Roggen, Einkorn, Emmer, Dinkel, Kamut,... Dazu Nussmilch (aus vielerlei Nüssen und Samen), grüne Smoothies, Rohkosttorten (die in zwanzig Minuten zubereitet sind) und gelegentlich Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, etc.

So ertappe ich mich tatsächlich oft bei der Frage, wie die "Normalesser" mit ihrer einseitigen Kost glücklich und zufrieden sein können. Ich frage mich, wie sie die zuckrig-fetten Kuchen und Süßigkeiten in ihre armen Körper stopfen können, wie sie Milch, Käse, Fleisch - die es heute allesamt fast nur noch in miserabelster Qualität gibt - essen können, ohne dass es ihnen übel wird, wie sie ein Leben leben können, ohne all die leckeren Herrlichkeiten, die ein wirklich natürlicher Esser täglich auf dem Teller hat. So sind die Realitäten eben verschieden...

Solange Sie sich mit dem Inhalt des Textes "Gesunde Ernährung" nicht positiv angesprochen fühlen, solange Sie tief in Ihrem Innern nicht den Kick spüren, es einfach einmal auszuprobieren, dann bleiben Sie bei der Ernährung, mit der Sie sich persönlich wohlfühlen. Sollten Sie sich eines Tages nicht mehr wohlfühlen, erinnern Sie sich einfach an den Text und vielleicht möchten Sie dann ja doch mit dieser Art der Ernährung loslegen.
Ganz herzliche Grüße
T.
geschrieben am: mittwoch, 26. mai 2010, 00:51
eMail-Adresse hinterlegt

Also erst mal muss ich sagen, dass ich sehr begeistert bin, ganz allgemein von der Seite. Ich wusste überhaupt nicht, dass es Menschen gibt, die sich fast genauso wie ich ernähren und ziemlich denken und bestätigen, was ich eher intuitiv gemacht habe. Wenn Leute bemerken, wie überdurchschnittlich viel Obst, va Äpfel, ich esse, oder auch rohes Gemüse, dann werde ich stets etwas merkwürdig angesehn, im Sinne von "die hat doch eine Essstörung". (Ich habe vor ca 2 Jahren begonnen, nur noch zu essen, worauf ich Lust habe und was von der Industrie nicht bereits verarbeitet wurde. Gründe hatte ich dafür eigentlich keine, es war aber fast wie so ein Ausbruch/ Durchbruch. Der Nebeneffekt war aber ein relatib großer Gewichtsverlust, obwohl ich immer schlank war) Selbst meine ehemalige Hausärztin meinte, ich solle in Behandlung gehen. Das war auch ihre Meinung, nachdem sie mein Blutbild untersucht hat und festgestellt hat, dass ich von keinem Vitamin oder Mineralstoff einen Mangel habe. Dass man gleich auf Esstörung kommt, liegt wohl daran, dass ich sehr untergewichtig geworden bin, aber hey, ich fühle mich unglaublich wohl und so viel freier als früher, hungere nie, bin fit, etc.

Dennoch, bei 1,76m 47kg dürfte unumstritten zu wenig sein, oder doch nicht? Außerdem frage ich mich, ob es wirklich schlecht ist, Kartoffeln und Getreide zu essen. Zumindest, wenn ich auf Kinder sehe. Sind Kinder nicht genau dann gesund, wenn sie pausbackig sind und so? Und können sie das denn werden, wenn sie das essen, was Schimpansen zu sich nehmen? (ehrlich gesagt, ich habe nie Appetit auf Getreide, aber na ja, ich bin auch irgendwie "seltsam") Und dann habe ich noch eine Frage: Angenommen, man isst wirklich nur die optimalen Produkte außer tierisches, aber eben auch nichts mit Soja und Getreide, fehlt dann auf die Dauer nicht irgendein Vitamin? Mir wurde jedenfalls gesagt, dass das der Fall ist. Aber ich bin kein Fan von erhitzem Fleisch und rohes Fleisch ist, glaube ich, auch nicht sehr empfehlenswert. 




Zentrum der Gesundheit:

Zentrum der Gesundheit: Hallo Theresia, vielen Dank für Ihren Kommentar :-) Ihr Wohlgefühl ist Beweis genug dafür, dass die Richtung, die Sie eingeschlagen haben, definitiv richtig ist. Dazu brauchen Sie auch keine Tests von Ärzten, die Sie nur verunsichern möchten. Achten Sie auf Ihr eigenes Gefühl. Vertrauen Sie Ihrem Körper.

Achten Sie darüber hinaus auch auf eine sorgfältige Auswahl Ihrer Lebensmittel. Nicht, weil Sie Getreide, Fleisch und Milchprodukte kompensieren müssten, wie es so oft heißt, sondern einfach, weil die Qualität der heutigen Lebensmittel nicht mehr optimal ist. (Leute, die "normal" essen, müssten sich über Vitamin- und Mineralstoffmangel und außerdem noch über Eiweißüberschuss viel eher Sorgen machen als Sie!) Beispiel Äpfel: Statt Grannys oder Golden Delicious aus dem Supermarkt, besorgen Sie sich alte Apfelsorten (Elstar, Boskoop, Goldparmäne, etc.) aus dem Bioladen oder direkt vom Bauern. Statt Kopf- oder Eissalat wählen Sie Endiviensalat, Chicoree und im Winter Zuckerhutsalat.

Alte Gemüse- und Obstsorten sind grundsätzlich noch sehr viel vitalstoffreicher als moderne Sorten. Essen Sie besonders viel grünes Blattgemüse, am besten in Form von grünen Smoothies. Der Mangel an grünem Blattgemüse ist oft ein Grund dafür, dass viele Veganer oder Rohköstler ständig abnehmen. Bauen Sie Wildpflanzen und viele Kräuter in Ihre Ernährung ein. Bevor Sie sich zu Getreide zwingen (weil Sie glauben, dort wäre irgendein Stoff enthalten, der Ihnen fehlen könnte), essen Sie Hirse und Quinoa. Die Vitalstoffe, die in diesen beiden Lebensmitteln enthalten sind, kann Ihnen kein modernes Zuchtgetreide liefern. Außerdem sind sie glutenfrei und übersäuern nicht. Getreide nützt nur in einer Form: Sprossen oder Gras.

Aus Sprossen können Sie auch "Brot" machen (siehe Artikel "Brot aus Keimlingen"). Aus sämtlichen anderen Samen lassen sich ebenfalls Sprossen ziehen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hanf, Radieschen, Brokkoli, etc.). Nutzen Sie diese Powerpakete. Pausbäckige Kinder mit "süßen" Speckfalten am ganzen Körper entsprechen dem allgemeinen Bild eines gesunden Kindes. Genau diese Kinder sind es dann, die schon in der Grundschule wegen ihrer Pummeligkeit ausgelacht werden und im Abseits stehen. Genau diese Kinder sind es, die kein gesundes Sättigungsgefühl mehr haben und alles in sich stopfen, was sie in die Finger kriegen - und das noch im Erwachsenenalter. Kinder, die mit naturbelassener Nahrung aufwachsen, sind schlank, sportlich und - auch ohne die mit Karottengläschen angefütterten und orangerot gefärbten Backen - wunderschön. Was könnten Ihnen Sojaprodukte liefern? Sie sind - abgesehen von Sojasprossen - stark industriell verarbeitet und mittlerweile entdeckt man immer mehr negative Auswirkungen derselben. Ihr Körper weiß ganz genau, warum er solche Produkte ablehnt. Hören Sie auf ihn!

Herzliche Grüße

Jule
geschrieben am: montag, 17. mai 2010, 20:54
eMail-Adresse hinterlegt
Also, ich habe mich in letzter Zeit sehr viel mit der Ernährung beschäftigt, bin heute auf diesen Artikel gestoßen. Seit ca 1 1/2 Jahren esse ich kein Fleisch mehr, habe aber jetzt widerstrebend begonnen wieder einmal die Woche ein Fleischgericht zu essen, da meine Eisenwerte sehr schlecht waren bzw. auch noch sind. Ich habe schon vieles ausprobiert, um mich fit und gut zu fühlen. Ich finde diesen Artikel nicht so gut, wie fast alle Kommentatoren. Zu beachten ist auf alle Fälle der Fakt, dass (wenn wir beim Vergleich zum Schimpansen bleiben, der genetisch mit dem Menschen zu fast 98 % übereinstimmt und von dem man wirklich Parallelen zum Menschen ziehen kann) wir vom wahrscheinlich vom Schimpansen abstammen oder die selben Vorfahren haben. Allerdings bewegt sich der Schimpanse auch viel mehr, als der Mensch das tut. Das ist auf alle Fälle wichtig!!! Kein Mensch fühlt sich gesund und gut, wenn er sich nicht bewegt. Und leider ist es so, dass man wohl oder übel ca 50 % des Tages sitzt. Sicher ist es richtig, dass zu viel Fleisch, zu viel tierisches Eiweiß verzehrt wird. Aber der Körper, egal ob vom Schimpansen oder vom Menschen hat Instinkte. Der Mensch hat seine Instinkte NICHT abgelegt, das geht gar nicht. Er hat sie bloß verändert. Wir essen bittere Sachen z.B. nicht gern, weil wir intuitiv wissen, dass sie womöglich Gifte enthalten. Deswegen verstehe ich nicht, warum wir nicht etwas essen sollten, was wir lecker finden. Der Schimpanse verzehrt sein Fleisch auch roh. Soll das der Mensch auch machen? Ich finde es durchaus richtig, dass wir mehr chemiefreie und biologisch angebaute bzw. produzierte Nahrungsmittel zu uns nehmen sollten, aber eine Ernährung auf dieser Basis nicht umsetzbar ist. Wichtig ist, dass wir auf Ausgewogenheit in der Ernährung UND in der Tagesgestaltung achten. Sojaprodukte kann ich nicht empfehlen, da sie bei weitem nicht so gut sind, wie immer behauptet wird. Für Sojafelder wird wertvolle Regenwaldfläche gerodet, Soja reist auch hunderte Kilometer bis es verzehrt wird und wird ebenso industriell verarbeitet, wieKartoffeln zu Kartoffelchips oder Rohmilch zu H-Milch. Ich bin gern offen für eine Diskussion, da mir das Thema gesunde Ernährung sehr wichtig ist.

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Jule,
danke sehr für Ihren Kommentar. Ich stimme Ihnen absolut zu, dass Bewegung - wenn man gesund bleiben oder werden möchte - einer der wichtigsten Aspekte ist. Schimpansen sind teilweise recht aktiv, sitzen aber auch oft stundenlang in den Bäumen und essen oder widmen sich der gegenseitigen Körperpflege. Das Bewegungspensum eines Schimpansen zu erreichen dürfte daher wohl nicht unmöglich sein.

Allerdings wollte ich mit meinem Artikel nicht darauf hinweisen, dass wir jetzt umgehend ein Leben wie das eines Schimpansen führen sollten. Meine Idee war eher, dass wir von den Schimpansen einiges lernen könnten. Bevor wir uns wie ein Löwe ernähren (Fleisch) oder wie ein Vogel (Körner) oder womöglich wie eine Kalb (Milchprodukte), erschien es mir sinnvoller, die Ernährung des (sehr gesunden) Schimpansen - als unserem nächsten Verwandten im Tierreich - näher zu betrachten und wichtige Punkte davon in die Menschenernährung zu integrieren. Ratschläge wie "sich vollwertig" oder "sich ausgewogen" zu ernähren, finden wir an jeder Straßenecke. Wem eine "vollwertige" und "ausgewogene" Ernährung hilft, gesund zu bleiben und zu werden, der muss natürlich nicht weiter suchen. Für alle, die aber nach wie vor auf der Suche nach mehr Gesundheit und Wohlbefinden sind, möchte ich mit meinen Texten Ideen und Anregungen für eigene Experimente und eigene Gedanken liefern.

Gerade in einer Eisenmangelsituation ist die Konzentration auf grüne Blattgemüse übrigens ausschlaggebend und führt innerhalb kürzester Zeit zu hervorragenden Eisenwerten. Wer grüne Blattgemüse (noch) nicht so gerne mag, kann sie in Form von grünen Smoothies (bitte nach "Green Smoothies" googeln) auf einfache und leckere Weise genießen.

Ich bin tatsächlich der Meinung, dass der Mensch einen Großteil seiner Ernährungsinstinkte verloren hat. Sicher wurde er mit ihnen geboren. Dann aber bekommt er schon im Kleinkindalter die heute übliche Kost und - selbst wenn er sie anfangs ausspuckt - gewöhnt er sich daran. Später dann guckt sich das Kind von den Erwachsenen ab, was diese essen und ahmt sie nach. Das "Nachahmen der Erwachsenen" ist im Tierreich ebenfalls üblich und normalerweise Garantie für richtiges Verhalten und gesunde artgerechte Ernährung. Beim Menschen gilt das aber nicht. Denn was sehen Kinder auf den Tellern der meisten Erwachsenen? Kuchen, Marmeladebrote, Pasta, Pizza, Fertiggerichte, Süßigkeiten etc. Daran orientieren sie sich. Und genau das, was wir von Kindheit an bekommen, finden wir lecker - ob es nun richtig und gesund für uns ist oder nicht.

Bitterstoffe weisen ganz sicher nicht auf Gifte hin. Im Gegenteil, Bitterstoffe erfüllen in unserem Körper wunderbare reinigende und unterstützende sowie heilende Funktionen. Wer die übliche moderne Menschennahrung gewöhnt ist, findet bittere Salate und Blattgemüse entsetzlich. Das liegt aber nicht daran, dass hier ein Instinkt anzeigt, bitter sei giftig, sondern eher daran, dass der Gaumen eines solchen Menschen vollkommen auf süß, salzig und Geschmacksverstärker getrimmt ist. (Wirklich giftige Pflanzen schmecken übrigens vollkommen ungenießbar - und nicht einfach nur bitter).

Wer sich eine Weile von naturbelassener Nahrung ernährt, spürt plötzlich, wie sehr sich der Körper nach Bitterstoffen sehnt und merkt, dass all die Reizstoffe in der üblichen Ernährung (Salz, Zucker, Geschmacksverstärker, Gewürze etc.) dazu führten, dass wir - zugunsten eines ständigen Gaumenkitzels - die wirklichen Bedürfnisse unseres Körpers unterdrückt haben.

Ich möchte nun niemandem den Verzehr von Fleisch nahelegen, allerdings frage ich mich, warum sich so viele Fleischesser derart gegen einen Rohverzehr desselbigen sträuben. Ist hier nicht wieder die allgegenwärtige Gewohnheit und Erziehung im Spiel? Wer bei den Eskimos aufgewachsen ist, der isst mit Begeisterung rohes Fleisch oder rohen Fisch. Wer bei einem Naturstamm in Afrika aufwächst, für den sind gewisse Insekten und Maden ein ganz normaler Bestandteil der täglichen Mahlzeiten. Warum also erst das Fleisch erhitzen? Die darin enthaltenen Nährstoffe werden dadurch stark reduziert, die Proteine - auf die soviel Wert gelegt wird - denaturiert und schwer verdaulich. Warum Fleisch und Fisch also nicht roh essen? Warum es nicht wie bei den Eskimos beispielsweise gedörrt essen?

Sojaprodukte sind in der Tat auf Dauer nicht empfehlenswert, daher erwähnte ich sie lediglich als vorübergehende Lösung in der Umstellungsphase. Wer jedoch Fleisch, Eier und Milchprodukte isst, sorgt für einen noch viel höheren Verbrauch an Soja als der Vegetarier, der ein- oder zweimal wöchentlich einen Sojaburger zu sich nimmt. Soja wird bekanntlich hauptsächlich für Viehfutter angebaut. Es dürfte - nach meinem aktuellen Kenntnisstand - kaum noch Nutztiere geben (auch nicht im Bio-Bereich), die ohne Soja ernährt werden.

Liebe Grüße
bernd katzmarczyk
geschrieben am: montag, 19. april 2010, 11:19
eMail-Adresse hinterlegt
ich bin ein großer fan von gesudner ernährung und vieles von dem was heir geschrieben steht ist wirklich interessant und hilft für eine gesunde ernährung. aber vieles von dem widerspricht auch der evolution. das leben verändert sich und passt sich an die umstände an. fleisch ist für den menschen ein wichtiger bestandteil seiner ernährung. auch milch.und was soja produkte angeht, so werden diese auch in fabriken hergestellt oder hat schon mal jemand sojabratlinge vom baum gepflückt oder sojamilch gemolken? jede fabrikherstellung ist ein gesundheitliches risiko. wer auf naturprodukte zurückgreift, gemüse, fisch, fleisch usw. das seinem ökologischem ursprung entspricht trifft die beste wahl in der ernährung.
mimi nakasch
geschrieben am: dienstag, 13. april 2010, 20:50
eMail-Adresse hinterlegt
wahnsinn,wie unwissend und gleichgültig unsere gesellschaft sich ernährt und lebt!!
Nici
geschrieben am: sonntag, 21. mã¤rz 2010, 21:06
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo!
Können Keimlinge mit Obst zusammen gegessen werden? Ich habe sie sonst immer zum Salat gegessen. Und wie häufig sollte man Hülsenfrüchte oder Brot/Kohlenhydrate essen? Ich ernähre mich fast nur von Obst und Gemüse und bin unsicher, ob mir dann Stoffe wie Eiweiß fehlen.
Michael B.
geschrieben am: mittwoch, 03. mã¤rz 2010, 13:05

eMail-Adresse hinterlegt
Echt super Gesundheitstipps dabei. Vorallem merkt man nach so einem Artikel doch recht schnell, wieviel man alles falsch machen kann bzw. wieviele es jeden Tag falsch tun...
Vera
geschrieben am: donnerstag, 26. november 2009, 14:18
eMail-Adresse hinterlegt
Okay... ich dachte bis vor kurzem, dass das beste Frühstück aus Müsli, Joghurt und Früchten (ja, auch aus Äpfeln und Orangen) besteht. Für mich ist es das Beste, was ich morgens zu mir nehmen kann und ich frage mich, wie weit es die Wissenschaft noch treibt, dass man bestimmte Lebensmittel nicht mit anderen einnehmen sollte und ständig am Rechnen ist, was man wann essen darf. Das ist doch Quatsch. Solange man nicht zu viel Süßes isst sowie Obst, Gemüse und Vollkorn bevorzugt, dann ist das doch okay. Wer plant denn seinen Tag nach diesen "darmentlastenden" Regeln?? Es geht doch darum, zu leben! Für mich ist dieser Artikel an der Realität vorbeigeschrammt. Tut mir leid.
peter
geschrieben am: samstag, 10. januar 2009, 23:50
eMail-Adresse hinterlegt
hy
also mal ne frage aber ihr schreibt hier steinsals is sehr gut doch geh ich extra immer ins reform haus und kauf mir ursteinsalz is das dass was sie meinen ???
weil es kein flour endhält und am wichtigsten unraffineriert is

Zentrum der Gesundheit

Ursalz ist das richtige - gesunde - Salz
Roland Schröder
geschrieben am: donnerstag, 17. april 2008, 23:40
eMail-Adresse hinterlegt
Gesunde Ernährung: Darmpilze durch Getreide oder Gemüse mit sauren Früchten:
Ein Müsli sollte daher niemals saure Früchte enthalten. Dazu zählen auch Äpfel! Fruchtsäurearme Früchte passen hingegen viel eher zum Vollkorngetreide.

Sicherlich kennen auch Sie das bekannte "Bircher Müsli", das unter anderem auch auf vielen Ernährungsseiten und von Ernährungsberatern als guten Start in den Tag angepriesen wird. Und zwar mit dem zum originalen Rezept gehörenden geriebenem Apfel. Das widerspricht allerdings jetzt ganz dem, was Sie hier in dem Artiel raten. Was ist denn nun richtig?

Zentrum der Gesundheit:
Bei den Ernährungsempfehlungen scheiden sich bekanntlich die Geister...

Wenn wir ausschließlich über den Apfel sprechen, so ist es sicher richtig, dass er in der geriebenen Form deutlich leichter verstoffwechselt wird.

Schaut man sich jedoch die komplette Zutatenliste an, so kann ich dieses Müsli sicher nicht uneingeschränkt empfehlen.

Damit eine optimale Ernährungsempfehlung gegeben werden kann, muss ohnehin immer der Mensch in seiner Ganzheit (physische und psychische Verfassung) berücksichtigt werden.

Iris Muthmann
Geschäftsführerin
Sabine R.
geschrieben am: mittwoch, 19. mã¤rz 2008, 01:45
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe gestern beschlossen eine Darmsanierung vorzunehmen und habe dementsprechend bereits bei Ihnen eine Bestellung vorgenommen. Ich würde gern meine Kinder (2,4 10 J.) mitbehandeln. Welche Produkte bzw. welche Kur könnten Sie mir empfehlen? Diesen Winter haben wir alle ständig unter Infekten, besonders aber an Magen-Darm-Erkrankungen gelitten, was immer noch nicht in Ordnung ist. Ich habe etwas Sorge, wenn ich meine Kinder Ihrer vorgeschlagenen Diät unterziehe, dass sie abnehmen würden, was sie gar nicht gebrauchen könnten. Davon abgesehen, würden sie kaum vier Wochen lang auf Milchprodukte verzichten können. Haben Sie einen Rat für mich, wie ich am sinnvollsten vorgehen könnte?
Vielen Dank im voraus.

Zentrum der Gesundheit:

Das Magen-Darmsystem Ihrer Kinder können Sie hervorragend und vollkommen problemlos mit folgendem Produkt aufbauen:

Das Darmfit baut die Darmflora mit 16 verschiedenen Bakterienstämmen auf, aber es geht noch weit über den Aufbau hinaus: Es bringt das gesamte Magen-Darmsystem wieder ins Gleichgewicht.
Wir haben bereits ganz wunderbare Erfahrungen bei Kindern sammeln dürfen, auch ohne dass die Ernährung grundlegend verändert wurde.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne unter: 07261 - 979800 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Gottfried Huber
geschrieben am: mittwoch, 06. februar 2008, 11:02
eMail-Adresse hinterlegt
Es gibt hier einige ganz ausgezeichnete Artikel, die manches besser verstehen lassen. Schade, dass der prinzipiell gute Artikel über Krebs auf die entsprechend notwendigen Schlußfolgerungen verzichtet.
Gisela Otto
geschrieben am: montag, 21. januar 2008, 19:46
eMail-Adresse hinterlegt
Ich leide an einer chronischen pankreatitis und Ösophagitis,nehme Nexium und Pankreatin.Wie kann ich mich am besten ernähren.

Weitere themenrelevante Artikel:

Bewertung Zentrum der Gesundheit

Bewertung Zentrum der Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Das Zentrum der Gesundheit erhält täglich zahlreiche Bewertungen und Feedbacks seiner Leserinnen und Leser. Viele Menschen setzen unsere Tipps und Empfehlungen in ihrem Alltag um und erleben dabei äusserst positive Veränderungen Ihres Befindens. Damit auch Sie von den Erfahrungen und Erlebnissen anderer Leserinnen und Leser profitieren können, veröffentlichen wir hier Bewertungen, Feedbacks und insbesondere Erfahrungsberichte, die das Zentrum der Gesundheit erhält.

weiterlesen

 

Brot – Ja, aber basisch!

Brot - Ja, aber basisch!

(Zentrum der Gesundheit) - Basisches Brot ist DIE Lösung für Brot-Liebhaber, die Brot am liebsten dann geniessen, wenn es nicht nur schmeckt, sondern gleichzeitig auch ein wirklich gesundes Brot ist. Herkömmliches Brot kann viele gesundheitliche Nachteile haben. Es enthält Gluten, isolierte Kohlenhydrate und dabei nicht wirklich viele Vitalstoffe. Auch gilt Brot als Säurebildner, so dass es in relevanten Mengen kaum in eine basenüberschüssige Ernährung passt. Wie wäre es daher mit einem basischen Brot? Bei uns finden Sie die passenden Rezepte dazu.

weiterlesen

 

Wie Sie einen Bio-Garten anlegen

Wie Sie einen Bio-Garten anlegen

(Zentrum der Gesundheit) – Einen eigenen Biogarten anzulegen, ist der Traum vieler Menschen. Der Anbau von gesundem Bio-Obst und Bio-Gemüse ist auch viel einfacher als Sie vielleicht denken. Wenn Sie also einen Garten haben, dann nichts wie los! Legen Sie dort einen Biogarten an. Nutzen Sie ihn für Ihre Gesundheit und pflanzen Sie Ihr eigenes Obst und Gemüse an. Viele wichtige Tipps zum Anlegen eines Biogartens erfahren Sie bei uns, und schon steht einer üppigen Ernte nichts mehr im Wege.

weiterlesen

 

Im Restaurant gesund essen

Im Restaurant gesund essen

(Zentrum der Gesundheit) - Im Restaurant gibt es nicht selten Fertigsaucen, Fertigdressings, Fertigpanaden und viele andere industriell vorgefertigte Zutaten. Im Restaurant wird auch oft mit Geschmacksverstärkern, Aromen, Farbstoffen sowie minderwertigen Ölen und Fetten gearbeitet. Ein gelegentlicher Restaurantbesuch schadet natürlich dennoch nicht der Gesundheit. Was aber tun, wenn man – z. B. aus Berufsgründen – fast täglich auswärts essen muss? Wie kann man sich also auch im Restaurant gesund ernähren?

weiterlesen

 

In fünf Schritten Gesundheit lernen

In fünf Schritten Gesundheit lernen

(Zentrum der Gesundheit) - Wissen Sie, warum so viele Menschen in unserer modernen Gesellschaft an chronischen Krankheiten leiden? Ganz einfach: Diese Menschen wissen nicht, wie sie sich in einer Welt voller potentieller Gesundheitsgefahren ihre Gesundheit bewahren können. In nur fünf Schritten können Sie jedoch nahezu alles lernen, was Sie über Gesundheit wissen müssen. Mit diesem Wissen wird es Ihnen gelingen, viele Risiken für vermeidbare chronische Krankheiten geradewegs auszuschalten. Wie aber lässt sich Gesundheit lernen? Um welche fünf Schritte handelt es sich?

weiterlesen

 

Calciumbedarf decken ohne Milch

Calciumbedarf decken ohne Milch

(Zentrum der Gesundheit) - Beim Stichwort Calciumversorgung denken die meisten Menschen sofort an Milch, Käse, Quark und Joghurt. Doch steckt Calcium nicht nur in Milchprodukten. Und so fragen sich viele Menschen zu Recht, ob man seinen Calciumbedarf nicht auch ganz ohne Milch decken kann. Man kann! Calciumreiche Lebensmittel, deren Calcium sehr gut resorbiert wird, gibt es auch im Pflanzenreich. Erfahren Sie bei uns, wie Sie ohne Milch oder auch mit rein veganer Ernährung ausreichend Calcium für starke Knochen und gesunde Zähne zu sich nehmen können.

weiterlesen

 

Gemüse-Fans leben länger

Gemüse-Fans leben länger

(Zentrum der Gesundheit) - Gemüse sorgt für ein längeres Leben! So zumindest das Ergebnis einer britischen Studie, die kürzlich in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. Dabei wurde die Lebens- und Ernährungsweise von über 65.000 Menschen untersucht. Jene, die besonders gern frisches Obst und Gemüse assen, starben eindeutig seltener an Krebs, Herzkrankheiten oder anderen Todesursachen. Kurz: Sie lebten länger. Lebensverlängernd wirkten jedoch offenbar nur frische Früchte und Gemüse, während Dosenware und gekaufte Säfte eher den gegenteiligen Effekt hatten.

weiterlesen

 

Schule entscheidet über Gesundheit im späteren Leben

Schule entscheidet über Gesundheit im späteren Leben

(Zentrum der Gesundheit) - Schule und Unterrichtsmethodik wirken sich laut einer aktuellen Studie deutlich auf die Gesundheit des Menschen aus – und zwar nicht nur in der Jugend und Schulzeit, sondern ein Leben lang. Aus der Pressemitteilung des Bundes der Freien Waldorfschulen vom März 2014 ist zu entnehmen, dass ehemalige Waldorfschüler deutlich seltener beispielsweise an Krankheiten des Bewegungsapparates leiden als Absolventen anderer Schulen. Es lohnt sich also, die Schule für den Nachwuchs mit Sorgfalt und Weitsicht auszuwählen.

weiterlesen

 

Die Top 9 der basischen Lebensmittel

Die Top 9 der basischen Lebensmittel

(Zentrum der Gesundheit) - Die basische Ernährung ist beliebt. Und viele Menschen achten darauf, Ihre Ernährung zu 70 bis 80 Prozent aus basischen Lebensmitteln zusammen zu stellen. Meist weiss man auch in etwa, welche Lebensmittel nun basisch und welche säurebildend sind. Kennen Sie jedoch auch die allerbasischsten der basischen Lebensmittel? Kennen Sie die Top 9 der basischen Lebensmittel?

weiterlesen

 

Dinkel – Das gesunde Korn

Dinkel - Das gesunde Korn

(Zentrum der Gesundheit) - Dinkel war lange Zeit in Vergessenheit geraten, erfährt aber nun schon seit einigen Jahren seine wohlverdiente Renaissance. Dinkel gilt – selbst bei Nahrungsmittelallergien – als äusserst verträglich und scheint eine insgesamt harmonisierende Wirkung auf den Körper, insbesondere auf die Verdauung zu haben. Wie gross aber kann sein gesundheitlicher Nutzen sein, wo der Dinkel doch – wie alle Getreide – zu den Säurebildnern zählt? Und welche Vorzüge hat Dinkel gegenüber dem Weizen? All das klären wir und stellen Ihnen natürlich auch viele köstliche Dinkel-Rezepte vor!

weiterlesen

 

Fleisch und Milch: Überträger gefährlicher Krankheitserreger

Fleisch und Milch: Überträger gefährlicher Krankheitserreger

(Zentrum der Gesundheit) - Hartnäckig hält sich die Meinung, chronisch-degenerative Erkrankungen seien normale Alterserscheinungen und treten nur deshalb immer häufiger auf, weil wir immer älter werden. Dieses Weltbild bekommt durch neue Forschungsergebnisse immer wieder Risse. Besonders interessant sind jene neuen Erkenntnisse, die zeigen, wie der Verzehr von Fleisch und Milch gekoppelt mit Bewegungsmangel auf einem bisher unbekannten Wege zu den typischen Alterskrankheiten führen kann. Fleisch und Milch bringen nämlich nicht nur Krankheitserreger in den Körper, sondern führen auch zum Einbau von Fremdeiweissen in den menschlichen Körper.

weiterlesen

 

Vorsicht: Wer gesund isst, gilt als psychisch krank

Vorsicht: Wer gesund isst, gilt als psychisch krank

(Zentrum der Gesundheit) - Sie ernähren sich gerne gesund? Kaufen dann und wann im Bioladen ein? Studieren das eine oder andere Zutatenetikett? Ja? Dann könnte es durchaus sein – auch wenn Sie sicher anderer Meinung sind – dass Sie psychisch krank sind. Jedenfalls wird die Essstörung namens Orthorexia nervosa genau so beschrieben. Ist diese "neue Krankheit" nun ernst zu nehmen oder ist sie nichts anderes als die gut getarnte Rechtfertigung jener, die einfach nicht von ihrem Junk Food lassen können?

weiterlesen

 

Die 3 gesündesten Wintergemüse

Die 3 gesündesten Wintergemüse

(Zentrum der Gesundheit) - Im Winter isst man viel weniger Gemüse als im Sommer. Doch gerade im Winter bräuchten wir die Vital- und Mineralstoffe aus frischem Gemüse, damit wir weder von eisiger Witterung noch grassierenden Infekten übermannt werden. Wir verraten Ihnen nicht nur die drei gesündesten Wintergemüse, sondern auch aussergewöhnliche Rezepte mit diesen alten und vielerorts längst vergessenen Gemüsesorten. Wenn Sie in der kalten Jahreszeit regelmässig davon essen, kann Ihnen auch der härteste Winter nichts mehr anhaben.

weiterlesen

 

Richtige Lagerung von Obst und Gemüse

Richtige Lagerung von Obst und Gemüse

(Zentrum der Gesundheit) - Die richtige Lagerung von Obst und Gemüse ist eine Wissenschaft für sich. Bei falscher Lagerung geht nicht nur der Geschmack, sondern auch ein Vielfaches der wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Bei richtiger Lagerung von Obst und Gemüse hingegen kann der Verlust von Vitalstoffen sehr gut verzögert werden. Wie also lagert man Früchte und Gemüse richtig? Lagert man alle Früchte auf die gleiche Weise? Und wie lagert man Wurzelgemüse? Wie Blattgemüse und Salate? Bei uns erfahren Sie ausserdem, worauf Sie schon beim Kauf von Obst und Gemüse achten müssen, um wirklich frische Lebensmittel zu erhalten.

weiterlesen

 

Paleoernährung

Paleoernährung

Im Gegensatz zu anderen Forschungszweigen ist die Wissenschaft von der menschlichen Ernährung, die Ökotrophologie eine noch sehr junge Disziplin. Nur in wenigen Punkten besteht Einigkeit. Doch abseits der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben sich zwei Konzepte etabliert, die uns eine überraschend grosse Schnittmenge bieten: Die „Steinzeit“-Ernährung (auch Paleoernährung genannt) und die basische Ernährung.

weiterlesen

 

Ernährung gegen Depressionen

Ernährung gegen Depressionen

(Zentrum der Gesundheit) - Das alte Sprichwort "Man ist, was man isst" hat schon vor langer Zeit vorweggenommen, was die wissenschaftliche Forschung zunächst sehr zaghaft, doch mittlerweile immer mehr zu bestätigen scheint. Es besteht tatsächlich - und das wurde vielfach wissenschaftlich bewiesen - ein kausaler Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Ausbruch von Depressionen. Nicht nur als Präventiv-Massnahme ist daher auf eine gesunde Ernährungsweise zu achten, sondern auch bei bestehender Erkrankung hat sie die Macht, den Verlauf einer Depression positiv zu beeinflussen.

weiterlesen

 

Bohnen verringern Krebsrisiko

Bohnen verringern Krebsrisiko

(Zentrum der Gesundheit) - Bohnen liefern grössere Mengen an Ballaststoffen, als jedes andere Gemüse. Eine einzige Portion Bohnen macht bereits 20% des empfohlenen Tagesbedarfs an Ballaststoffen aus. Aber Bohnen können noch viel mehr. Sie weisen eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften auf. Insbesondere zur Krebsprophylaxe ist der Verzehr von Bohnen sehr zu empfehlen.

weiterlesen

 

Makrobiotik als Krebs-Prävention

Makrobiotik als Krebs-Prävention

(Zentrum der Gesundheit) - Das Wort Makrobiotik hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet langes Leben. Die makrobiotische Ernährung kombiniert die Einfachheit beim Essen und die Vermeidung von Giften in Lebensmitteln mit den Prinzipien des Zen-Buddhismus.

weiterlesen

 

Gesund und schlank mit einer Saftkur

Gesund und schlank mit einer Saftkur

(Zentrum der Gesundheit) - Eine Saftkur hilft Ihnen dabei, Ihre Gesundheit zurückzugewinnen: Säfte sind basisch und entsäuern. Säfte vitalisieren, entgiften und heilen. Mit dieser Saftkur lernen Sie nicht nur köstliche Saftkombinationen kennen, sondern erleben in 7 Tagen die erstaunlichen Auswirkungen von frisch gepressten Säften auf Ihre Gesundheit, Ihr Gewicht und Ihre Fitness. Machen Sie mit und erfahren Sie mehr über die Magie der frisch gepressten Säfte :-)

weiterlesen

 

Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya

Chia-Samen - Die Heilsamen der Maya

(Zentrum der Gesundheit) – Für die alten Maya waren Chia-Samen Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem. Inzwischen ist auch Europa auf das „Superfood“ aus Mexiko aufmerksam geworden, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten. Wir möchten Ihnen diese nährstoffgeladenen Samen vorstellen und Ihnen einige kreative Rezepte in die Hand geben.

weiterlesen

 

Salat ist gesund und wertvoll

Salat ist gesund und wertvoll

(Zentrum der Gesundheit) - Salat schmeckt lecker. Salat ist kalorienarm. Und Salat lässt sich in tausenderlei Variationen zubereiten. Die Zeiten, in denen Salat als Hasenfutter galt, sind also langsam aber sicher vorbei. Auch die lang gehegte Vermutung, Nährstoffe könnten aus Salat nicht so gut verwertet werden, hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil: Eine Studie zeigte jetzt, dass Salat nachweislich ganz hervorragend dazu geeignet ist, beim Menschen den Vitalstoffspiegel im Blut ansteigen zu lassen.

weiterlesen

 

Bio-Lebensmittel sind gesünder

Bio-Lebensmittel sind gesünder

(Zentrum der Gesundheit) - Bio-Lebensmittel haben gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln zahlreiche – gesundheitliche, ökologische und ethische Vorteile. Da die Mainstream-Medien immer wieder das Gegenteil behaupten und die Vorgehensweisen der konventionellen Landwirtschaft als notwendig darstellen, könnte es sein, dass auch Sie dies zu glauben begannen. Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen! Sogar jene Studie, auf die sich die Medien in ihrer Anti-Bio-Kampagne berufen, zeigt: Bio ist besser! Lesen Sie jetzt, warum Bio einfach besser ist. Ja, warum Bio nicht nur einfach, sogar mehrfach besser ist.

weiterlesen

 

Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel

Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel

(Zentrum der Gesundheit) - Sie haben das Gefühl, dass sich in Ihrem Verdauungstrakt ein Gewitter mit Blitz und Donner abspielt? Oder gehören Sie vielleicht zu den Leuten, die sich nach jedem Essen auf Rennie oder Talcid verlassen? Der springende Punkt ist, dass mehr als die Hälfte aller Deutschen mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat. Eine einfache Methode, hier Abhilfe zu schaffen, ist, die richtigen Lebensmittel zur richtigen Zeit zu essen. Oft verschwinden auf diese Weise lästige und immer wiederkehrende Verdauungsbeschwerden in wenigen Tagen.

weiterlesen

 

10 Tipps, damit Kinder mehr Gemüse essen

10 Tipps, damit Kinder mehr Gemüse essen

(Zentrum der Gesundheit) - Manche Kinder hassen Gemüse. Im Babyalter nutzen sie Gemüse zu nichts anderem, als damit ihre Fähigkeiten im Weitspucken zu perfektionieren. Sind sie grösser, treten sie einfach in den Hungerstreik, schieben den bunten Gemüseteller weit von sich und verschränken mit grimmiger Miene die Arme vor der Brust. Wie Sie Ihrem Baby oder Kleinkind Gemüse schmackhaft machen können, erfahren Sie jetzt. Mit Hilfe unserer 10 Tipps wird aus Ihrem Kind bald ein echter Gemüsefreak werden :-).

weiterlesen

 

Grüne Smoothies - die perfekte Mahlzeit

Grüne Smoothies - die perfekte Mahlzeit

(Zentrum der Gesundheit) - Grüne Smoothies sind DIE perfekte Mahlzeit für moderne Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist. Mit grünen Smoothies macht gesunde Ernährung unglaublich viel Spass. Die grünen Mixgetränke aus Früchten, grünem Blattgemüse und Wasser schmecken köstlich, sind im Nu zubereitet und liefern hochkonzentrierte Vital- und Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form.

weiterlesen

 

Smoothie Rezepte

Smoothie Rezepte

Starten Sie mit einer gesunden Mahlzeit in den Tag. Smoothies sind im Handumdrehen zubereitet und liefern dem Körpfer die nötige Energie die er benötigt

weiterlesen

 

Basenfasten für Ihre Gesundheit

Basenfasten für Ihre Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Oft wird die Fastenkur abgebrochen, weil sich Nebenwirkungen zeigen, die unangenehm sind. Zudem gibt es viele Menschen, für die das Fasten - aus welchen Gründen auch immer - nicht geeignet ist. Für diese Menschen kann das Basenfasten die optimale Lösung sein.

weiterlesen

 

Heilung durch vegetarische Ernährung

Heilung durch vegetarische Ernährung

(Zentrum der Gesundheit) – Wissen ist Macht. Dieses Sprichwort lässt sich auch auf unsere Gesundheit anwenden. Denn viele sogenannte Zivilisations-Krankheiten wie Diabetes (Typ 2), Übergewicht, Herz-Kreislauf-Störungen und Magen-Darm-Erkrankungen sind einem mangelnden Ernährungswissen geschuldet. Welche präventiven als auch therapeutischen Kräfte in einer vitalstoffreichen vegetarischen Ernährung stecken, brachten neue internationale Untersuchungen ans Licht.

weiterlesen

 

Fragwürdige Health-Claims regeln Gesundheitsaussagen

Fragwürdige Health-Claims regeln Gesundheitsaussagen

(Zentrum der Gesundheit) – Der Verbraucher soll vor irreführenden Gesundheitsaussagen auf Lebensmitteln geschützt werden. Was löblich klingt, entpuppt sich an vielen Stellen als Totalverbot, das für die Kennzeichnung von nahezu allen Lebensmitteln gilt – ob das nun der zweifellos gesunde Apfel oder der tatsächlich fragwürdige Joghurtdrink ist. Aussagen zum Nährwert des Lebensmittels oder zu dessen gesundheitlichem Nutzen dürfen nicht mehr getroffen werden – es sei denn, es gibt Sondergenehmigungen. Doch diese erhält nicht jeder…

weiterlesen

 

Anti-Krebs Lebensmittel

Anti-Krebs Lebensmittel

(Zentrum der Gesundheit) - Manche Lebensmittel haben das Potential, Krebszellen in ihrer Entwicklung zuschwächen oder aber den Körper so zu stärken, dass er selbst mit den entarteten Zellen fertig wird. Wer diese Lebensmittel regelmässig in seinen Speiseplan einbaut, kann das Risiko für Krebs und für viele andere Krankheiten deutlich minimieren.

weiterlesen

 

Babynahrung - Die miesen Tricks

Babynahrung - Die miesen Tricks

(Zentrum der Gesundheit) - Wenn Ihr Leben so verbittert wäre wie meins, und Sie Tag für Tag dieses Massaker an unschuldigen Kindern durch eine völlig ungeeignete Ernährung mit ansehen müssten, dann glaube ich, würden Sie genau wie ich empfinden: Diese fehlgeleitete Propaganda über Säuglingsnahrung sollte als Mord an den Kindern betrachtet werden. Jeder, der aus Unwissenheit oder auch leichtfertig dafür sorgt, dass ein Baby mit ungeeigneter Nahrung gefüttert wird, kann an dem Tod des Babys für schuldig befunden werden. - Dr. Cicely Williams, Milk and Murder , 1939

weiterlesen

 

Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt

Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt

(Zentrum der Gesundheit) - Go Green! Essen Sie grün, trinken Sie grün und leben Sie grün! Go Green! Das ist das Motto einer neuen Generation von Menschen, die mit der grünen Partei nicht unbedingt etwas zu tun hat, stattdessen aber voller Freude und Begeisterung im Einklang mit der Natur lebt. Wer grün lebt, hat erkannt, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmitteln steckt. Grüne Lebensmittel sind jene sog. Superfoods, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann. Worauf warten Sie noch? Go Green!

weiterlesen

 

Diabetes-Vorbeugung ist möglich

Diabetes-Vorbeugung ist möglich

(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Menschen sind von Typ-II-Diabetes betroffen. In Deutschland gibt es annähernd 10 Millionen Diabetiker, deren Zahl rasch zunimmt. In den USA werden mittlerweile jedes Jahr 1,6 Millionen neue Diabetes-Diagnosen gestellt und die amerikanische Diabetikervereinigung schätzt, dass in ihrem Land mehr als 25 Millionen Kinder und Erwachsene entweder kurz vor der Erkrankung an Diabetes stehen oder bereits an der Krankheit leiden. Trotz dieser wenig erfreulichen Tendenz zeigt eine Studie, dass Diabetes vorgebeugt werden kann. Man muss nur wissen wie...

weiterlesen

 

Die Heilkraft der Lebensmittel

Die Heilkraft der Lebensmittel

(Zentrum der Gesundheit) - Wissenschaftliche Erkenntnisse haben dazu beigetragen, dass die gesundheitlichen Aspekte der Lebensmittel endlich mehr Beachtung finden. Durch die Forschungsarbeit wurde deutlich, dass einige Lebensmittel sowohl eine vorbeugende, als auch eine lindernde Wirkung auf bereits vorhandene Symptome haben.

weiterlesen

 

Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit

Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Eine ungesunde Ernährung ist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen. Doch was genau bedeutet ungesunde Ernährung? In diesem Teil unserer Internetseite informieren wir Sie über weit verbreitete Ernährungs-Irrtümer, über deren mögliche Folgen für die Gesundheit und nicht zuletzt über die Möglichkeiten, wie man es besser und gesünder machen kann.

weiterlesen

 

Ernährung bei Haarausfall

Ernährung bei Haarausfall

(Zentrum der Gesundheit) - Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Falsche und nährstoffarme Ernährung ist an der Entstehung von Haarausfall mitbeteiligt. Auch wenn in manchen Fällen die falsche Ernährung nicht der Hauptverursacher von Haarausfall ist, so kann sie aber durchaus Verursacher jener Krankheit oder Fehlfunktion im Organismus sein, die dann letztendlich zu Haarausfall führt. Die richtige Ernährung ist daher nicht nur in der Lage, Haarausfall zu stoppen, sondern kann in vielen Fällen auch die ursächliche Krankheit beheben.

weiterlesen

 

Ernährung bei Krebs

Ernährung bei Krebs

(Zentrum der Gesundheit) - Neben den unterschiedlichen Krebstherapien ist es wichtig, Möglichkeiten der Vorbeugung zu berücksichtigen. Hierzu gehören neben den bekannten Vorsorgeuntersuchungen ein gesunder Lebenswandel, Bewegung, Stressreduzierung und Vermeidung von Übergewicht. Speziell bei der Ernährung kann jedermann aktiv Krebsprophylaxe betreiben.

weiterlesen

 

Fleisch speichert Emotionen

Fleisch speichert Emotionen

(Zentrum der Gesundheit) - Es ist allgemein bekannt, dass unsere Nahrung nicht nur einen großen gesundheitlichen Einfluss hat, sondern zudem auch unser Verhalten beeinflusst. So neigt jemand, der zuviel gegessen hat, zu Müdigkeit und Trägheit. Wird zuwenig gegessen, macht sich häufig ein unruhiger, nervöser Zustand bemerkbar. Wichtig ist jedoch nicht nur die Menge der zugeführten Nahrung. Auch was wir essen, wirkt sich entsprechend auf unser Verhalten aus.

weiterlesen

 

Fleisch erhöht Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten

Fleisch erhöht Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten

(Zentrum der Gesundheit) - Wir berichteten bereits über jene Studien, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Fleischverzehr hinwiesen. Nun zeigten erneute Untersuchungen, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch wie Schinken, Wurst, Salami, Hot Dogs oder Frühstücksfleisch auch mit einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Diabetes und Herzproblemen in Verbindung gebracht werden kann.

weiterlesen

 

Die Vorteile einer kohlenhydratarmen Ernährung

Die Vorteile einer kohlenhydratarmen Ernährung

(Zentrum der Gesundheit) - Eine kohlenhydratarme Kost übt einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel aus. Aber auch auf anderen Gebieten hat sich die ketogene Diät bewährt. Das wurde zum Anlass genommen, die Wirkungsweise der kohlenhydratarmen Ernährung, wie beim experimentellen Einsatz bei der Krebsbehandlung, auch auf andere Krankheiten zu überprüfen.

weiterlesen

 

Ayurvedische Rezepte

Ayurvedische Rezepte

Bei uns finden Sie kostenlose ayurvedische Rezepte. Diese Datenbank wird ständig erweitert.

weiterlesen

 

Basische Rezepte unterstützen die Entsäuerung

Basische Rezepte unterstützen die Entsäuerung

Bei uns finden Sie kostenlose basische Rezepte. Diese Datenbank wird ständig erweitert.

weiterlesen

 

Vegane Rezepte für eine gesunde Ernährung


 

Rezepte mit Kokosöl

Rezepte mit Kokosöl

Bei uns finden Sie kostenlose Rezepte mit Kokosöl. Diese Datenbank wird ständig erweitert

weiterlesen

 

Lebenswichtige Mikronährstoffe

Lebenswichtige Mikronährstoffe

(Zentrum der Gesundheit) - Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erledigen in unserem Körper rund um die Uhr unzählige lebenswichtige Aufgaben. Eine ganz besonders wichtige Aufgabe ist die Reparatur und Instandhaltung der DNA, die eine gesunde Zellneubildung gewährleistet. Fehlen die wichtigen Nährstoffe, die für die Reparatur der DNA zuständig sind, kann es sein, dass statt gesunder Körperzellen plötzlich Krebszellen gebildet werden.

weiterlesen

 

Makrobiotik als Krebs-Prävention

Makrobiotik als Krebs-Prävention

(Zentrum der Gesundheit) - Das Wort Makrobiotik hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet langes Leben. Die makrobiotische Ernährung kombiniert die Einfachheit beim Essen und die Vermeidung von Giften in Lebensmitteln mit den Prinzipien des Zen-Buddhismus.

weiterlesen

 

Natürliche Ernährung schützt vor Krankheiten

Natürliche Ernährung schützt vor Krankheiten

(Zentrum der Gesundheit) - Aktuelle Studien haben eindeutig bewiesen, dass eine natürliche Ernährung aus möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln, die reich an Antioxidantien und Ballaststoffen sind, Zivilisationskrankheiten vorbeugen und lindern kann. Schon geringfügige positive Veränderungen in der Ernährungsweise erwiesen sich über einen kurzen Zeitraum als so wirkungsvoll, dass sie die Lebensqualität verbessern und das Erkrankungsrisiko senken konnten.

weiterlesen

 

Nährstoffreiche Lebensmittel

Nährstoffreiche Lebensmittel

(zentrum der Gesundheit) - Hochwertige Lebensmittel in biologischer Qualität haben immer eine positive Wirkung auf den Organismus - und somit auf die Gesundheit -, da sie über eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen verfügen.

weiterlesen

 

Sind Ballaststoffe gesund oder ungesund?

Sind Ballaststoffe gesund oder ungesund?

(Zentrum der Gesundheit) – Ballaststoffe sind gesund. Schon das Wort klingt gesund, nicht wahr? Immer wieder aber werden Ballaststoffe von einzelnen Kritikern der Vollwerternährung oder auch von manchen Wissenschaftlern als schädlich bezeichnet. Was stimmt denn nun wirklich? Sind Ballaststoffe gesund oder sind sie schädlich? Oder anders gefragt: Welche Ballaststoffe sind gut und welche Ballaststoffe sind schlecht?

weiterlesen

 

Vegane Ernährung versorgt perfekt mit allen Nähr- und Vitalstoffen

Vegane Ernährung versorgt perfekt mit allen Nähr- und Vitalstoffen

(Zentrum der Gesundheit) - Veganer werden immer wieder gefragt: Wie decken Sie Ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen Sie Ihr Eisen, woher Ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach decken können.

weiterlesen

 

Vegane Ernährung für Kinder

Vegane Ernährung für Kinder

(Zentrum der Gesundheit) - Eine vegane Ernährung hat viele Vorteile. Oft haben Eltern jedoch Zweifel an der Ausgewogenheit einer veganen Kinderernährung. Diese Zweifel sind unbegründet, denn Kinder können mit kaum einer anderen Ernährungsweise so vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden und gleichzeitig ethisch korrekt aufwachsen.

weiterlesen

 

Warum basische Ernährung gesund ist

Warum basische Ernährung gesund ist

(Zentrum der Gesundheit) - Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit leicht aufnehmbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Gleichzeitig verschont die basische Ernährung den Menschen mit all jenen sauren Stoffwechselrückständen, die bei der üblichen Ernährungsweise im Körper entstehen. Auf diese Weise wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, so dass in allen Körperbereichen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann. Das Ergebnis ist ein aktiver und gesunder Mensch voller Tatkraft und Lebensfreude.

weiterlesen

 

Wirkungsvolle Ess-Regeln

Wirkungsvolle Ess-Regeln

(Zentrum der Gesundheit) - Nicht jeder schreit sofort hier, wenn es darum geht, die bisherige Ernährung komplett umzugestalten. Doch genügen oft schon kleine, aber wirksame Änderungen, um ein besseres Körpergefühl zu erzielen und in den Genuss eines höheren Energiepegel zu gelangen.

weiterlesen

 

Brennnessel – ein köstliches Heilkraut

Brennnessel - ein köstliches Heilkraut

(Zentrum der Gesundheit) - Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

weiterlesen

 

Ernährung der Steinzeit als Vorbild?

Ernährung der Steinzeit als Vorbild?

(Zentrum der Gesundheit) – Im entscheidenden Zeitalter der Evolution ernährten sich die Menschen von natürlichen Nahrungsmitteln: Früchte, Blatt- und Wurzelgemüse, Nüsse sowie ein gelegentliches Vogelei, Fisch und Fleisch von Kleintieren. Die ursprüngliche Ernährung dieser Jäger und Sammler dient einer wachsenden Anhängerschaft der "Steinzeiternährung" (Paleo-Diät) als Vorbild. Denn der natürliche Mix aus Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sowie der gleichzeitige Verzicht auf Getreide, Milchprodukte und sämtliche industriell erzeugten Lebensmittel sollen zum idealen Körpergewicht führen und vor diversen Zivilisationskrankheiten schützen.

weiterlesen

 





















Bio Kokosöl 1L
Bio Kokosöl 1L
EUR 21,00 Bio Kokosöl 1L


















Chia-Samen - 400g
Chia-Samen - 400g
EUR 12,50 Chia-Samen - 400g














































Bentonit 400g
Bentonit 400g
EUR 17,90 Bentonit 400g
























Aktiv Basen 500ml
Aktiv Basen 500ml
EUR 29,90 Aktiv Basen 500ml
























Colon Plus - 480g
Colon Plus - 480g
EUR 39,90 Colon Plus - 480g