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Mittel gegen Haarausfall, die Ihnen helfen können

Mittel gegen Haarausfall, die Ihnen helfen können

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(Zentrum der Gesundheit) - Aus naturheilkundlicher Sicht ist nahezu jeder Haarausfall umkehrbar. Die Erfolge ganzheitlicher Haarausfall-Konzepte bestätigen dies immer wieder. Doch aus welchen natürlichen Mitteln besteht ein solch ganzheitliches Konzept? Welche Mittel berücksichtigen alle Faktoren, die zu Haarausfall führen können? Welche Mittel wirken tatsächlich gegen Haarausfall – und zwar mit einer Menge positiver Nebenwirkungen? Wir stellen Ihnen die erfolgreichsten ganzheitlichen Haarausfallmittel vor.

Ganzheitliche Mittel stoppen Haarausfall

Haarausfall kann viele Gründe haben. Aber ganz gleich, welche Ursache hinter dem Haarausfall steckt, die Ursache hinter der Ursache bleibt immer dieselbe: Ein aus dem Gleichgewicht geratenes System.

Denn auch wenn Ihr Haarausfall nun bakterielle, hormonelle oder immunologische Gründe haben soll, stellt sich doch stets die Frage, warum sich plötzlich Bakterien ansiedeln können, warum das Hormonsystem verrückt spielt oder warum die Immunlage gestört ist.

Wenn nicht gerade bestimmte Medikamente im Spiel sind, die als Nebenwirkung Haarausfall mit sich bringen können, bildet in fast allen anderen Fällen eine chronische Übersäuerung des Körpers gemeinsam mit einem Vitalstoffmangel, einer ungünstigen Haar- und Kopfhautpflege sowie einer mangelhaften Darmgesundheit die Voraussetzung dafür, dass Haarausfall überhaupt erst in Erscheinung tritt.

Erst die Übersäuerung, der Vitalstoffmangel und die schlechte Darmsituation sorgen für Störungen im System – ob dies nun das Hormonsystem, das Immunsystem oder was auch immer sein mag.

Ganzheitlich gegen Haarausfall: Das Ziel

Ganzheitliche Mittel gegen Haarausfall greifen genau hier an der Basis an. Sie liefern dem Organismus alles, was er braucht, um wieder in sein gesundes und harmonisches Gleichgewicht zu finden.

Das bedeutet: Das Milieu im Körper wird so verändert, dass Bakterien keinen Nährboden finden. Zusätzlich wird das Hormonsystem reguliert, das Immunsystem beruhigt und die körpereigene Abwehrlage gestärkt.

Die Dauer der Anwendung

Die Regeneration des Körpers und insbesondere des aus dem Gleichgewicht geratenen Haarbodens ist im Grunde unkompliziert und mit natürlichen Mitteln gegen Haarausfall oft gut zu erreichen – vorausgesetzt der/die Betroffene verfügt über etwas Geduld.

Je intensiver nämlich der Haarausfall ausgeprägt ist und je länger er bereits anhält, umso länger kann die Regenerationsphase dauern.

Oft bezieht sich die erforderliche Geduld nicht einmal auf den Haarausfall an sich, denn dieser kann nicht selten innerhalb kurzer Zeit mit den ganzheitlichen Mitteln gegen Haarausfall gestoppt werden.

Geduld erfordert vielmehr der Haarneuwuchs. Mit den richtigen Massnahmen lässt sich jedoch auch diese Zeitspanne entsprechend verkürzen.

Bedenken Sie hier bitte, dass Ihr Körper oft über viele Jahre und Jahrzehnte mit falschen Nahrungsmitteln und einer ungeeigneten Lebensweise konfrontiert war. Die Folgen daraus lassen sich nicht innerhalb weniger Tage beheben.

Der Zeitpunkt des Erfolges ist also in Wirklichkeit von Ihnen selbst abhängig. Inwieweit sind Sie bereit, Ihren Lebensstil zu ändern? Wie konsequent setzen Sie die nötigen Massnahmen um?

Die Nebenwirkungen

Vielleicht denkt der eine oder andere nach der Lektüre dieses Artikels: "Nur" für mein Haar soll ich solch einen Aufwand betreiben?

Nehmen wir einmal an, Sie leiden an Haarausfall und entschliessen sich dazu, das vorgestellte ganzheitliche Konzept und die passenden Mittel gegen Haarausfall konsequent anzuwenden.

Nach zwei Wochen bemerken Sie noch keinen Unterschied und werden ungeduldig. Auch nach vier Wochen sehen Sie auf Ihrem Kopf noch immer keine Fortschritte und beginnen zu zweifeln.

Wären Sie jedoch nicht ausschliesslich auf Ihren Haarausfall fokussiert, hätten Sie längst festgestellt, dass sich sehr wohl etwas verändert hat – und zwar eine ganze Menge:

Sie fühlen sich vielleicht plötzlich viel fitter, Sie sind nicht mehr so müde, Sie kommen morgens besser aus den Federn, Sie können konzentrierter arbeiten, Ihre Haut wird glatt und rein, Ihre Blähungen sind verschwunden, die Steifigkeit Ihrer Gelenke lässt nach, Ihr Zahnfleisch ist nicht mehr so entzündet, Ihr Kopfschmerz kehrte schon seit Tagen nicht mehr zurück und Sie fühlen sich stattdessen klar, frisch und voller Tatendrang.

Das sind die Nebenwirkungen der ganzheitlichen Mittel gegen Haarausfall. Mag sein, dass Sie beim Wort Nebenwirkungen bisher eher an etwas Negatives dachten. Nebenwirkungen können jedoch auch durchaus positiv sein, was gerade in der Naturheilkunde häufig der Fall ist.

Ganzheitliche Mittel gegen Haarausfall beheben das Grundproblem vieler Beschwerden

Da eine chronische Übersäuerung, ein in Mitleidenschaft gezogener Darm sowie ein ausgeprägter Nähr- und Mineralstoffmangel nicht nur Haarausfall auszulösen imstande sind, sondern die Grundursache für wohl fast alle Beschwerden und Leiden darstellen können, verwundern die oben erwähnten positiven Nebenwirkungen eigentlich nicht.

Denn wenn die ganzheitlichen Mittel gegen Haarausfall die Übersäuerung beenden, den Organismus mit allen erforderlichen Nähr- und Mineralstoffen versorgen und den Darm sanieren, dann wird die Grundursache nahezu jeder körperlichen Disharmonie aus der Welt geschafft und Heilung kann einsetzen.

Achten Sie also bei der Anwendung der ganzheitlichen Mittel gegen Haarausfall nicht nur auf die Veränderungen auf Ihrem Kopf!

Und dann, wenn Sie in drei oder vier Monaten schon lange nicht mehr täglich die losen Haare in Ihrer Bürste zählen, wird Ihnen plötzlich auffallen, dass da kaum noch ein loses Haar zu finden ist und sich stattdessen ein Haarneuwuchs eingestellt hat.

Nun liegt es an Ihnen, ob Sie das ganzheitliche Konzept gegen Haarausfall auch für sich nutzen und umsetzen möchten – nicht nur, um wieder eine gesunde Kopfhaut und volles Haar zu bekommen, sondern auch um rundum gesund zu bleiben oder es endlich zu werden :-)

Das ganzheitliche Konzept gegen Haarausfall

Das ganzheitliche Konzept gegen Haarausfall besteht aus den folgenden Schritten und Massnahmen:

  1. Ernährungsumstellung
  2. Entsäuerung
  3. Remineralisierung
  4. Silizium – DAS Spurenelement für die Haargesundheit
  5. Chelatiertes Zink & chelatiertes Eisen
  6. Darmsanierung und Aufbau der Darmflora
  7. Brennnesselsamen
  8. Basische Haar- und Kopfhautpflege
  9. Tägliche Bürstenmassagen der Kopfhaut

Mittel gegen Haarausfall

Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Faktoren vor, die Ihnen helfen sollten, den Haarausfall zu beenden.

Nr. 1: Ernährungsumstellung

Das Mittel Nr. 1 ist die richtige Ernährung. Sie bewahrt vor vielen Faktoren gleichzeitig: vor einem Nährstoffmangel, vor Übersäuerung, vor Schlacken, vor einer Überlastung der Ausleitungs- und Entgiftungsorgane und damit nicht nur vor Haarausfall, sondern vor Gesundheitsproblemen der unterschiedlichsten Art.

Ernähren Sie sich bei Haarausfall daher zunächst für zwei bis drei Wochen rein basisch (100 % basisch). Im Anschluss daran gehen Sie zu einer basenüberschüssigen Ernährung über (70 – 80 % basisch, 20 – 30 % gesunde säurebildende Lebensmittel).

Was gesunde und was eher ungesunde säurebildende Lebensmittel sind, erklären wir Ihnen hier: Basische Ernährung, hier: Basische Snacks oder auch hier: Basisches Frühstück

Meiden Sie dabei alle ungünstigen säurebildenden Nahrungs- und Genussmittel. Lassen Sie also insbesondere Alkohol, Fast Food, Zucker, Koffein, Weissmehl, Fleisch, Wurst und Milchprodukte (v. a. Käse und ungesäuerte Milchprodukte) links liegen.

Konzentrieren Sie sich stattdessen auf eine natürliche und gesunde Ernährung aus frischen Zutaten. Sie sollte aus vitalstoffreichem Gemüse, hochwertigen Fetten und Ölen, Pseudogetreide, Algen, Keimlingen, Früchten, Nüssen und Samen bestehen.

Nur eine solche Ernährung kann mit ihrem Vitalstoff- und Antioxidantienreichtum gegen Haarausfall, gegen die Ausdünnung des Kopfhaars und gegen eine frühzeitige Glatzenbildung vorgehen.

Achten Sie zusätzlich auf eine vollwertige Proteinversorgung, da gerade ein Lysinmangel Haarausfall fördern kann. Lysin ist eine Aminosäure, die sich besonders vorteilhaft auf die Gesundheit der Haarwurzeln und auf das Haarwachstum auswirkt.

Lysin ist beispielsweise in Getreide und Reis in eher geringen Mengen enthalten. Tierische Proteine im Übermass verzehrt übersäuern wiederum. Eine Alternative stellt das basische Lupinenprotein dar, das mit reichlich Lysin versorgt, ohne säurebildend zu sein.

Viele weitere Tipps zur richtigen Ernährung bei Haarausfall finden Sie unter Ernährung bei Haarausfall, Details zur basenüberschüssigen und basischen Ernährung unter: Basische Ernährung, Basische Snacks, Basisches Frühstück sowie Basischer Kuchen und Basisches Eis

Nr. 2: Entsäuerung

Die chronische Übersäuerung steht nicht nur am Anfang einer jeden Krankheit, sondern auch am Anfang fast jedes noch so klein erscheinenden körperlichen Problems – ob dies nun spürbar (Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Rückenprobleme etc.) oder nur sichtbar ist (wie etwa Hautunreinheiten, Cellulite, Falten oder eben auch Haarausfall).

Im Verlauf einer chronischen Übersäuerung wird der Haarboden wichtiger Mineralien beraubt, mit denen dann die im Körper zirkulierenden Säuren neutralisiert werden. Gleichzeitig werden die neutralisierten Säuren nun in Form von Schlacken u. a. in den Haarboden eingelagert.

Dem Haarboden und damit dem Haar fehlen jetzt also nicht nur wichtige basische Mineralstoffe. Die eingelagerten Schlacken verhindern ausserdem, dass die Haarwurzeln mit den erforderlichen Nährstoffen versorgt werden und stattdessen im Säureschlick ersticken.

Ein wichtiges und äusserst effektives Mittel gegen Haarausfall ist daher die Entsäuerung mit hochwertigen und wirksamen basischen Naturprodukten.

Dabei werden die entsäuernden Komponenten sowohl innerlich als auch äusserlich eingesetzt:

Innerliche Entsäuerung bei Haarausfall

Innerlich kann neben einer basischen Ernährung mit den folgenden Mitteln entsäuert werden:

  • Basische Kräutertees
  • Basische Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Basenquelle)
  • Bitterstoffe
  • Basischer Mineralstoffkomplex (z. B. Urbase) oder
  • Basisches Aktivwasserkonzentrat (z. B. Aktiv Basen)

Äusserliche Entsäuerung bei Haarausfall

Äusserliche Mittel zur Entsäuerung sind:

Viele Haarausfallkuren enthalten bereits die eine oder andere entsäuernde Komponente, z. B. ein Basenbad und ein basisches Shampoo. Eine solche Haarausfallkur kann dann – bei Bedarf – mit den Massnahmen zur innerlichen Entsäuerung kombiniert werden.

Die Säuren und Schlacken werden nun also gelöst und ausgeleitet. Doch fehlen nach wie vor die Mikronährstoffe, mit denen die Mineralstoffdepots (wie z. B. der Haarboden) wieder aufgefüllt werden können.

Daher lautet das dritte Mittel gegen Haarausfall: Mineralstoffe zur Remineralisierung!

Nr. 3: Mineralstoffe

Zur Remineralisierung – des ganzen Körpers, doch besonders natürlich des Haarbodens – wird die Entsäuerung bei Haarausfall mit einem ganzheitlichen Mineralstoffpräparat aus bioverfügbaren, also leicht aufnehmbaren und basischen Mineralien und Spurenelementen ergänzt.

Die Sango Meeres Koralle ist ein solches ganzheitliches Mineralstoffpräparat, das sich vorwiegend auf die Versorgung mit Calcium und Magnesium konzentriert.

Bei erhöhtem Mineralstoff- und auch Spurenelementebedarf ist hingegen die Anwendung eines Mineralstoffpräparats aus mehreren genau aufeinander abgestimmten Mineralien sinnvoll.

Dabei wählt man natürlich bevorzugt ein solches Präparat (z. B. Organisches Silizium Mineral Plus), das jene Mineralstoffe und Spurenelemente liefert, die sich besonders gut gegen Haarausfall auswirken. Dazu gehören organisches Silizium, Zink, Magnesium und Eisen. (Die Wirkungen von Silizium, Eisen und Zink auf die Haargesundheit werden in den Punkten 4 und 5 ausführlich besprochen.)

Die Remineralisierung des Haarbodens von aussen kann zeitgleich hervorragend ein siliziumreiches Haarwuchskonzentrat übernehmen, das direkt – am besten zwei Mal täglich – auf die Kopfhaut aufgetragen wird.

Nr. 4: Silizium

Das eben erwähnte Silizium ist ein leider viel zu wenig beachtetes Spurenelement. Wir kommen zwar mit gefüllten Siliziumspeichern zur Welt. Doch dann nehmen die Siliziumspiegel kontinuierlich ab – was meist an der Ernährung liegt.

Siliziumreiche Lebensmittel werden heutzutage kaum noch gegessen. Am ehesten noch der Hafer. Doch Hirse, Gerste oder Schachtelhalmtee gehören nicht gerade zum Speiseplan der modernen Ernährung.

Und wenn doch, so kann der hohe Siliziumgehalt dieser Lebensmittel oft gar nicht optimal genutzt werden, da das enthaltene Silizium nicht so gut verwertbar ist, seine Bioverfügbarkeit also zu wünschen übrig lässt.

Gerade bei einer Neigung zu Haarausfall kann jedoch auch die mangelhafte Siliziumversorgung das Haar verstärkt ausfallen lassen. Silizium ist nämlich DAS Mineral für gesundes, glänzendes und dichtes Haar.

Mindestens zwei Studien jüngeren Datums wiesen bereits diese positive Wirkung des Siliziums auf die Haargesundheit nach.

Im Jahr 2007 veröffentlichten deutsche Wissenschaftler der Universitätsklinik von Hamburg-Eppendorf Untersuchungsergebnisse, wonach die tägliche Einnahme von Silizium zu einem eindeutig höheren Haarvolumen geführt hatte.

Studienteilnehmer waren gesunde Frauen, die über besonders dünnes Haar klagten. Da man Silizium eine kräftigende Wirkung auf die Haarstruktur nachsagt, sollten die Probandinnen über 6 Monate hinweg täglich 15 ml (1 grosser EL) Silizium einnehmen.

Nach Ablauf dieser Zeit stellte man fest, dass nicht nur das Haarvolumen zugenommen hatte, sondern dass auch die Gesundheit der Haare von der Siliziumeinnahme profitiert hatte, was sich am neuen Glanz und an der neuen Vitalität der Haare zeigte.

Drei Jahre später berichteten Forscher vom Klinikum der Stadt Karlsruhe über ähnliche Ergebnisse. Auch hier wurde belegt, dass Silizium (bei täglich dreimaliger Einnahme von jeweils 350 mg über 6 Monate hinweg) bei zuvor reduzierter Haarqualität (spröde und brüchige Haare) zu eindeutig gesünderem, schönerem und zudem dickerem Haar führte.

Bei bestehendem Haarausfall sollte das Silizium in jedem Fall – wie unter Punkt 3 beschrieben – sowohl innerlich als auch äusserlich angewendet werden.

Innerlich mit Hilfe des organisches Siliziums (entweder als reines Silizium-Konzentrat oder als Mineralstoffmischung gemeinsam mit anderen Mineralien (z. B. das schon weiter oben genannte organische Silizium Mineral Plus).

Äusserlich wird ein siliziumhaltiges Haarwuchskonzentrat auf die Kopfhaut aufgetragen, das gemeinsam mit haarwuchsfördernden Kräuterextrakten den Haarboden mineralisiert, aktiviert und gleichzeitig – bei vorhandenen Irritationen – beruhigt.

Silizium ist natürlich nicht das einzige Spurenelement, das bei Haarausfall oft fehlt. Auch ein Mangel an Zink und/oder Eisen kann zum Lichterwerden des Haars führen oder einen bestehenden Haarausfall verstärken.

Nr. 5: Chelatiertes Zink und chelatiertes Eisen

Allein ein geringfügig niedriger Zink- und Eisenspiegel wird noch keinen sichtbaren Haarausfall auslösen. Doch kann ein solcher Mangel Haarausfall verstärken oder dessen Therapie zur Erfolglosigkeit verdammen.

Ein Eisenmangel nämlich, vor allem wenn dieser bereits anämische Symptome zeigt (Blässe, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen etc.), wie das bei vielen Frauen der Fall ist, verhindert sehr häufig die erfolgreiche Behandlung eines bestehenden Haarausfalles – wie Experten der dermatologischen Abteilung der Cleveland Clinic Foundation in Ohio/USA verkündeten.

In ihrer Veröffentlichung im Fachmagazin Journal of the American Academy of Dermatology schrieben sie im Jahr 2006: „Die Wirkung einer Therapie gegen Haarausfall kann verstärkt werden, wenn zunächst ein vorliegender Eisenmangel (mit oder ohne Anämie) behandelt wird.“

Es lohnt sich also, bei Haarausfall die Eisenwerte überprüfen zu lassen. Zeigt sich ein Mangel, dann kann dieser gezielt behoben werden – einerseits mit Hilfe einer eisenreichen Ernährung bzw. einer Ernährung, die zu einer verbesserten Eisenresorption führt und andererseits mit hochwertigen Eisenpräparaten.

Hochwertige Eisenpräparate sind z. B. Eisenchelate. Das Eisen liegt hier in sog. organischer Form vor, was bedeutet, dass es an Aminosäuren gebunden ist und daher vom Körper sehr leicht aufgenommen und verwertet werden kann – und zwar OHNE die bei Eisenpräparaten üblichen Verdauungsbeschwerden auszulösen.

Bei Zink sieht es ähnlich aus. Auch hier sollte zunächst der persönliche Zinkstatus überprüft werden. Zeigt sich jedoch ein Mangel, dann ist auch hier dringend für einen Ausgleich mit chelatiertem Zink zu sorgen.

Da in der Vergangenheit immer wieder in Frage gestellt wurde, ob Zinkmangel auch tatsächlich mit Haarausfall in Verbindung stehe, untersuchten Wissenschaftler vom Department of Dermatology am Hallym University Kangdong Sacred Heart Hospital in Seoul, Korea die Angelegenheit nun in einer konkreten Studie.

Man wollte dabei den Einfluss von Zink und Kupfer auf die am weitesten verbreiteten Haarausfallarten in Erfahrung bringen. Die mehr als 300 Teilnehmer litten an kreisrundem Haarausfall, an androgenetischem Haarausfall (Männer und Frauen) oder an diffusem Haarausfall (Telogeneffluvium). Ferner gab es eine gesunde Kontrollgruppe mit 30 Teilnehmern.

Die Forscher konnten bei allen Haarausfall-Probanden deutlich niedrigere Zinkspiegel feststellen als in der gesunden Kontrollgruppe. Besonders niedrige Zinkwerte mass man bei jenen Teilnehmern mit kreisrundem und diffusem Haarausfall, so dass die Wissenschaftler daraus schlossen:

Bei Haarausfall spielen Störungen im Zinkstoffwechsel eine Schlüsselrolle!

Bitte nehmen Sie jedoch in keinem Fall eines der beiden Spurenelemente einfach nur auf Verdacht ein. Erst bei einem erwiesenen Mangel sollte mit chelatierten Einzelpräparaten das verlorene Gleichgewicht wieder hergestellt werden.

Nr. 6: Darmsanierung und Aufbau der Darmflora

Wenn Sie nun – über eine gesunde Ernährung und mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln – perfekt mit Mikronährstoffen versorgt sind, kann es dennoch sein, dass Ihr Haarausfall anhält, einfach deshalb, weil Ihr Körper die eintreffenden Mineralien und Spurenelemente gar nicht so gut aufnehmen und verwerten kann, wie Sie sich das erhofften.

Das Problem ist in diesem Fall dann nicht die Mineralstoffversorgung, sondern der schlechte Zustand Ihres Verdauungssystems.

Ist der Darm nämlich voller Schlacken und Ablagerungen, dann leidet er unter Gär- und Fäulnisprozessen. Die Folge davon ist eine gestörte Darmflora, wodurch wiederum sowohl das Immunsystem geschwächt als auch die Nährstoffresorption beeinträchtigt wird.

Liegen ausserdem Magenprobleme vor oder werden regelmässig Säureblocker eingenommen, dann verstärkt sich das letztgenannte Problem weiter und die mangelhafte Versorgungslage des Organismus mit Mikronährstoffen verschärft sich.

Gerade aber Mikronährstoffe wie Zink, Eisen oder auch Silicium sind für das Haarwachstum – wie Sie jetzt wissen – essentiell.

Da ein schlecht funktionierendes Verdauungssystem meist dieselben Ursachen wie eine chronische Übersäuerung hat, treten beide Phänomene oft auch zeitgleich auf.

Die Folgen einer Übersäuerung auf die Haargesundheit kennen Sie bereits, so dass Sie sich an dieser Stelle sehr gut vorstellen können, dass eine zusätzliche Krise des Verdauungssystems die Situation kaum verbessern wird.

Im Gegenteil: Die Haarwurzeln verhungern jetzt buchstäblich und die Haare fallen aus.

Da ferner 80 Prozent unseres Immunsystems im Darm lokalisiert sind, steht ein irritiertes Verdauungssystem auch am Anfang einer jeden Infektion und höchstwahrscheinlich auch am Anfang einer jeden Autoimmunerkrankung (wie z. B. dem kreisrunden Haarausfall).

Eine sorgfältige Darmsanierung stellt daher ein wichtiges Mittel gegen Haarausfall dar.

Allerdings sollte eine Darmsanierung nicht gleichzeitig mit einer Entsäuerung durchgeführt werden.

Überwiegen bei Ihnen Probleme mit dem Magen und dem Darm (Verdauungsunregelmässigkeiten, Blähungen, Verstopfung, Sodbrennen) und sind womöglich gleichzeitig Hautprobleme (die oft ihre Ursache im Darm haben) und nachweisliche Mineralstoffmängel vorhanden, empfiehlt sich zunächst eine Darmsanierung durchzuführen und erst dann die Entsäuerung anzuschliessen.

Sind weder offensichtliche Verdauungsbeschwerden noch Hautprobleme zugegen und auch keine Nährstoffmängel bekannt, dann starten Sie mit der Entsäuerung.

Wie Sie eine Darmsanierung durchführen, erfahren Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung?

Sie möchten keine Rundum-Darmsanierung durchführen, aber dennoch Ihre Darmflora aufbauen, um Ihr Immunsystem zu stärken und damit mögliche immunologische Ursachen des Haarausfalls beheben?

Hochwertige Probiotika können auch unabhängig von einem Darmreinigungsprogramm sowie begleitend zu einer Entsäuerung eingenommen werden.

Wie Sie Ihre Darmflora sicher und effektiv mit hochwertigen Probiotika aufbauen können, erfahren Sie am Ende diesen Artikels: Darmflora aufbauen

Nr. 7: Die Brennnessel

Die bekannteste und zudem noch heimische Heilpflanze, die den Haarneuwuchs ganz besonders anregt, ist die Brennnessel.

Die Brennnessel kann – im Rahmen des hier beschriebenen ganzheitlichen Konzeptes – Haarneuwuchs anregen oder diesen beschleunigen. Sie kann das jedoch nur, wenn der Organismus für ihre Wirkstoffe aufnahmefähig ist, was oft erst nach einer Entsäuerung und/oder Darmreinigung der Fall ist.

Die Brennnessel kann in vielen Formen gegen Haarausfall zum Einsatz kommen:

Gemeinsam mit Salbei kann daraus ein Tee gekocht werden, der einerseits innerlich zur Reinigung und Entgiftung beiträgt und andererseits äusserlich (als Haarwasser) das Haarwachstum stimulieren kann.

Brennnesseln sind ausserdem basisch sowie höchst nährstoff- und vitalstoffreich, weshalb man sie wann immer möglich in seine Ernährung integrieren sollte, z. B. mit dieser gesunden, nahrhaften und leckeren Brennnessel-Suppe:

Zutaten Brennnessel-Suppe

2 Tassen junge Brennnesseltriebe
2 geschälte und gewürfelte Kartoffeln
1 gewürfelte Karotte
1 kleine gehackte Zwiebel

Alle Gemüse gemeinsam dünsten, bis die Kartoffeln weich sind, dann pürieren, nach Geschmack würzen und sich schmecken lassen :-)

Brennnesselsamen besser als Brennnesselkraut

Noch besser als das Brennnesselkraut wirken gegen Haarausfall die Brennnesselsamen, die überdies dem Haar einen seidigen Schimmer verleihen.

Brennnesselsamen sind im Fachhandel erhältlich. Sie können über Salate und Suppen gestreut oder in Smoothies gemixt werden. Man kann sie jedoch auch einfach löffelweise einnehmen. Täglich ein Esslöffel der kleinen Kraftpakete – die übrigens auch potenzsteigernd wirken sollen – genügt, um dem Haar Gutes zu tun.

Kräuterhaarwasser gegen Haarausfall selbst gemacht

Weitere heimische Heilpflanzen, die in der Naturheilkunde traditionell gegen Haarausfall eingesetzt werden, sind beispielsweise das Buchsbaumkraut, die Wacholderbeeren und -zweige, die Kapuzinerkresse und der Salbei. Aus ihnen kann man wirkungsvolle kopfhautstärkende Haarwässer gegen Haarausfall herstellen.

Dazu nimmt man 50 Gramm der ausgewählten Heilpflanze (Pflanzen werden fein geschnitten, Beeren zerdrückt), setzt sie in einem halben Liter kaltes Wasser an, kocht sie zugedeckt 15 Minuten auf kleiner Flamme, giesst das Ganze durch ein Sieb und massiert mit dem entstandenen Kräuterhaarwasser mindestens einmal täglich die Kopfhaut.

Kräuterhaarwässer dieser Art sind nicht lange haltbar und sollten möglichst gekühlt gelagert und alle drei Tage frisch hergestellt werden.

Nr. 8: Basische Haar- und Kopfhautpflege

Schon im Rahmen der Entsäuerung haben wir auf die Wichtigkeit einer basischen Haar- und Kopfhautpflege im Kampf gegen den Haarausfall hingewiesen.

Haarboden entsäuern

Das Basenpotential ist hierbei zwar äusserst wichtig, da es – beispielsweise über ein basisches Shampoo – die Kopfhautporen öffnet und die Ausschwemmung der unter der Kopfhautschwarte angesammelten Säuren aktiviert.

Mindestens genauso wichtig sind jedoch auch die in gewöhnlichen Haarpflegeprodukten üblichen und leider oft gesundheitsbedenklichen Inhaltsstoffe, die in einem hochwertigen basischen Shampoo fehlen.

Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgen

Neben der Entschlackung des Haarbodens ist es für die Behebung des Haarausfalls wichtig, die Haarwurzeln ganz gezielt mit einer ausgewogenen Mischung naturreiner Nährstoffe zu versorgen.

Zu diesem Zweck haben wir bereits natürliche Haarwuchskonzentrate vorgestellt. Sie versorgen die Haarwurzeln mit einem hochwertigen Nährstoffkomplex, der zu einer Reaktivierung der Haarwurzeln führen und somit für den ersehnten Haarneuwuchs sorgen kann.

Durchblutung der Kopfhaut fördern

Um die Durchblutung der Kopfhaut und somit den Hautstoffwechsel anzukurbeln, kann die Kopfhaut – etwa zwei Mal wöchentlich – mit einer basischen Haarbodenpackung behandelt werden. Eine solche Zusatzpflege beschleunigt den Prozess der Haarboden-Regeneration und schenkt Ihnen zudem gesundes, glänzendes Haar.

Wenn Sie ausserdem zur täglichen Haar- und Kopfhautpflege eine hochwertige Haarbürste – zum Beispiel aus Wildschweinborsten – verwenden, werden Sie erstaunt sein, welche Wirkung diese einfache Massnahme auf die Gesundheit Ihrer Kopfhaut und auf das Wachstum Ihrer Haare hat.

Nr. 9: Tägliche Bürstenmassagen

Bürstenmassagen der Kopfhaut mit der oben genannten Spezialhaarbürste wirken enorm durchblutungsfördernd, entfernen abgestorbene Hautpartikelchen und sorgen so für eine bessere Atmungsaktivität der Kopfhaut.

Das Ergebnis ist, dass jetzt die Kopfhaut und damit auch die Haarfollikel sowohl von innen als auch von aussen wieder deutlich besser mit Nährstoffen versorgt werden können. Gleichzeitig kann durch die optimierte Durchblutung der Abtransport von Schlacken und Stoffwechselrückständen viel leichter erfolgen.

Die Talgproduktion der Kopfhaut wird überdies durch regelmässige Bürstenmassagen reguliert, so dass damit sowohl einer zu reichlichen Talgproduktion (fettiges Haar) als auch einer zu schwachen Talgproduktion (Kopfhautjucken, trockenes Haar) begegnet werden kann.

Bürsten Sie mit der Spezialbürste morgens und abends Ihre Haare und Ihre Kopfhaut sanft, aber gründlich. Die Bürstenmassage sollte 2 bis 3 Minuten lang in Anspruch nehmen.

Die basische Haar- und Kopfhautpflege besteht zusammengefasst aus den folgenden Komponenten:

  • Basisches Shampoo (siehe auch Punkt 2)
  • Basische Haarbodenpackung
  • Natürliches Haarwuchskonzentrat mit oder ohne Silizium (siehe auch Punkt 4)
  • Spezialbürste aus Wildschweinborsten

Wann tritt der Erfolg ein?

Wann wird der Haarausfall gestoppt – wann wachsen neue Haare? Schnell werden Sie feststellen, dass Ihr Haarausfall durch die oben beschriebenen Massnahmen deutlich zurückgeht und in den meisten Fällen innerhalb kurzer Zeit ganz gestoppt werden kann.

Um im Anschluss daran den Haarneuwuchs zu aktivieren, benötigt der Körper allerdings etwas mehr Zeit. Da der Regenerationsprozess des Haarbodens abhängig ist von der jeweiligen Gesamtkonstitution des/der Betroffenen und der Regeneration des gesamten Körpers, sollten Sie grundsätzlich einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten für den Haarneuwuchs einplanen.

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Quellen:



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