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Darmreinigung
Darmsanierung durch Darmreinigung

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 14.07.2017
Darmsanierung durch Darmreinigung
© underdogstudios - Fotolia.com

(Zentrum der Gesundheit) Immer mehr Menschen leiden unter Darmproblemen wie Darmträgheit, weichem oder gar flüssigem Stuhl, Gasbildung oder einer Dysbakterie und deren vielfältigen Folgen. Mit schulmedizinischen Untersuchungsmethoden können oft keine hilfreichen Diagnosen gestellt werden und nicht jeder möchte sich mit nebenwirkungsreichen Tabletten abspeisen lassen. Und so finden immer mehr Leidtragende zu einer natürlichen Darmsanierung, die zu Hause als Bestandteil einer sorgfältigen inneren Körperhygiene durchgeführt werden kann.

Der Darm hat zentrale Bedeutung für den gesamten Organismus

Gibt es im Darm Schwierigkeiten, so können diese aufgrund der überragend wichtigen und zentralen Bedeutung des Verdauungssystems für den gesamten Organismus langfristig die vielfältigsten Probleme begünstigen.

Beispiel Cholesterinspiegel

Nehmen wir als Beispiel den Cholesterinspiegel. Leidet der Darm an einem Mangel an nützlichen Ballaststoffen und gleichzeitig unter einer Fehlbesiedlung der Darmflora, dann kann dieser Tatbestand zu einem hohen Cholesterinspiegel führen.

Werden jetzt – im Rahmen einer natürlichen Darmsanierung zu Hause – Ballaststoffe zugeführt und wird die Darmflora mit den richtigen freundlichen Darmbakterien aufgebaut, dann nehmen die Ballaststoffe überschüssiges Cholesterin wie ein Schwamm auf, während die nützlichen Darmbakterien bestimmte andere Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren abbauen, welche wiederum die Cholesterin-Produktion in der Leber hemmen und so die Cholesterinmenge im Blut senken.

Ferner können Ballaststoffe zu einer vermehrten Cholesterinausscheidung im Darm beitragen, was ebenfalls einen niedrigen Cholesterinwert nach sich zieht. Der Cholesterinspiegel steht also in enger Verbindung mit der Darmgesundheit. Das ist jedoch nur ein einziges Beispiel. Auf ähnliche Weise gibt es Zusammenhänge zwischen dem Darm und wohl jedem Winkel in unserem Körper.

Zusammenhang zwischen Darm und Gesamtkörperverfassung

Ein Beispiel dafür, wie ein beeinträchtigter Darm den ganzen Körper negativ beeinflussen kann, ist seine Aufgabe, die Nahrung zu verwerten, was er bei eingeschränkter Vitalität nicht mehr zufrieden stellend erledigen kann. Ein geschwächter Darm kann die eintreffenden Mahlzeiten nicht mehr optimal verwerten und für den Körper aufschliessen. Wertvolle Nähr- und Vitalstoffe werden ungenutzt ausgeschieden und gehen dem Organismus verloren.

Ein Darm, der ausserdem mit schädlichen statt mit freundlichen Darmbakterien besiedelt ist, leidet einerseits unter den schädlichen Stoffwechselendprodukten der Fäulnisbakterien und andererseits unter dem Mangel jener Vitamine, Enzyme und Antikörper, die von den freundlichen Darmbakterien gebildet würden.

Da die belastenden Ausscheidungen der Fäulnisbakterien durch die Darmwand in den Körper gelangen und ein Vitamin- bzw. Antikörpermangel ebenfalls den ganzen Körper und nicht nur den Darm betrifft, zeigt dieses Beispiel, wie gross der Einfluss des Darmes auf den gesamten Organismus sein kann.

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Natürliche Darmsanierung

Aus diesem Grunde verwundert auch nicht, wenn die bekanntesten Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Rheuma, Gicht, Arthrose etc. von einem in Mitleidenschaft gezogenen Verdauungssystem begünstigt und gefördert werden.

Und so suchen immer mehr Betroffene nach Methoden, ihren Darm zu pflegen, zu reinigen und zu sanieren. Die natürliche Darmsanierung ist dazu eine der besten Möglichkeiten, nicht zuletzt deshalb, weil sie einfach zu Hause durchgeführt und – aufgrund ihrer sanften Reinigungsintensität – selbst in den betriebsamsten Alltag integriert werden kann.

Wie läuft die natürliche Darmsanierung ab?

Die natürliche Darmsanierung führt also weder zu "Dauersitzungen“ auf dem stillen Örtchen noch beinhaltet sie gravierende Diätvorschriften wie etwa Fasten. Die wohldosierten Bestandteile der natürlichen Darmsanierung werden mehrmals täglich eingenommen und reinigen und sanieren Ihr Verdauungssystem sanft, aber nachhaltig.

Der gesunde Stuhlgang stellt sich regelmässig und wohlgeformt ein. In vielen Fällen werden Sie in Ihren Ausscheidungen seltsame Kotbestandteile oder Gerüche feststellen. Dabei handelt es sich um gelöste verhärtete Kot- und/oder Schleimschichten sowie um Fäulnisbakterien bzw. deren giftige Stoffwechselprodukte.

Für jeden die passende Darmsanierung

Sie selbst bestimmen die Intensität und die Dauer Ihrer Darmsanierung anhand der Auswahl desjenigen Sanierungsprogrammes, das zu Ihnen und Ihrer persönlichen Situation am besten passt. Oft scheinen viele Faktoren (lange Arbeitszeiten, Kantinenessen, Geschäftsessen etc.) gegen die praktische Umsetzung einer Darmsanierung zu sprechen. Hier jedoch trügt der Schein.

Es werden von diversen Anbietern verschiedene Programme zur natürlichen Darmsanierung angeboten, die den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden und dadurch jedem Anwender eine effektive aber auch natürliche Darmsanierung ermöglichen. Die für Sie passende Darmkur finden Sie mit folgendem Überblick: Finden Sie die passende Darmkur

Ernährungsumstellung nicht zwingend nötig

Es besteht nicht die Notwendigkeit einer sofortigen und ausnahmslosen Ernährungsumstellung. Zwar intensiviert eine gesunde basische Ernährung das Ergebnis einer natürlichen Darmsanierung. Auch verkürzt eine wenigstens vorübergehende Veränderung der Ernährungsgewohnheiten den Zeitraum, der zum gewünschten Ziel führt, ganz erheblich.

Dennoch spricht nichts dagegen, eine natürliche Darmsanierung parallel zur bestehenden Ernährungsweise und dafür eine Darmsanierung länger oder in kürzeren Abständen durchzuführen. Eine natürliche Darmsanierung wird immer einen äusserst positiven Effekt haben.

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WeissClub schrieb am 13.05.2017

Hallo ZDG Erstmal muss ich sagen, dass ich aus Gewohnheit erst den schulmedizinischen Weg eingeschlagen hatte um meinen Reizdarm oder Darmprobleme in den Griff zu bekommen. Aber leider ist da die Schulmedizin noch weit davon entfernt etwas Hilfreiches anbieten zu können. Und so wurde ich paradoxerweise mit Antibiotika (Darmgeschwür/Helicobacter) und anderen Medikamenten behandelt, die meine Darmprobleme und meinen allgemeinen Zustand derart verschlimmerten, dass ich einige Wochen nicht mehr arbeiten konnte. Nach 2-Wöchiger multimodaler Therapie in Mannheim und eingehendes Lesen auf ZDG, hatte ich den Entschluss gefasst, dass ich meine Ernährung strikt umstelle und mit einer Darmsanierung beginne. Seit da geht es endlich (nach Jahren) langsam aufwärts und ich konnte mich die letzte Woche das erste Mal nach langer Zeit wieder des Lebens erfreuen. Von den Schlafstörungen abgesehen nehmen alle Lebens einschränkenden Symptome gleichermassen stetig ab. Das ist für mich auf jeden Fall der richtige Weg und ich werde ihn mit stetiger wachsender Energie und Freuden weiterverfolgen. Zu meiner Frage Frühstück: Mit der Mahlzeit am Morgen habe ich immer noch meine Probleme und Belastet sehr. Ich nehme meist glutenfreie Vollkorn- oder Hirse-Flocken (40gr) für Porridge mit Wasser. Mit etwas Kokosnussöl und ganz wenig Beeren. Könnten Sie noch ein anderes Frühstück empfehlen das weniger den Darm belastet? Sport: Das morgendliche Laufen/Gehen auf meinem Laufband hat mir vor längerer Zeit noch sehr gut getan. Ich musste aber in den letzten Monaten davon ablassen, da es mir – nach erst positivem, aufhellendem Effekt – dann nach etwa 30 – 60 min. nach dem Sport sehr schlecht ging. Das heisst ich reagiere dann physisch und psychisch auf diverse Reize sehr empfindlich. Könnte auch das mit dem gestörten Darm zu tun haben und haben Sie da ebenfalls eine Empfehlung? Auf jeden Fall möchte ich mich bei ZDG für die vielen, ausserordentlich guten Artikel bedanken. Alleine die Darmsanierung mit der dazugehörigen Ernährungsumstellung hat und wird mein Leben und das meiner Familie, weiter überaus positiv beeinflussen. Besten Dank und bitte weiter so!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo WeissClub
Vielen Dank für Ihr Lob und Ihren Erfahrungsbericht! Es freut uns sehr, dass es Ihnen schon etwas besser geht und Sie unsere Tipps für sich nutzen konnten. Es ist jedoch sehr schwer, aus der Ferne einzuschätzen, was Sie persönlich gut vertragen und was nicht. Stets liegen individuelle Unverträglichkeiten und persönliche Vorlieben vor, so dass man diese in jede Ernährungsberatung mit einfliessen lassen muss. Rezepte, die für den einen leicht verdaulich sind, sind es für den anderen daher noch lange nicht. Sie könnten z. B. auch am Morgen zu gedünstetem Gemüse greifen, zu Gemüsesuppen (wie in Asien üblich), zu Gemüse mit Kartoffeln (z. B. Karotten-Kartoffel-Püree (evtl. am Morgen ohne Petersilie bzw. je nach Verträglichkeit)), Gemüse mit Hirse, zu Hirsebrei (ganze Hirse mit Trockenfrüchten kochen und quellen lassen), zu Smoothies (ausprobieren, ob eher mit Gemüse oder ob Früchte gut vertragen werden), geriebenem Apfel mit zerdrückter Banane und Mandelmus, Dinkeltoast mit Avocadomus, …
Da es eine sog. Darm-Hirn-Achse gibt, beeinflussen sich das Gehirn und der Darm gegenseitig.

Ob Ihr Empfinden nach dem Sport daher kommt oder andere Ursachen hat, lässt sich jedoch nicht so einfach sagen, möglich ist es jedoch. Probieren Sie andere Bewegungsformen aus, die vielleicht weniger strapaziös sind und Ihnen nicht nur Bewegung verschaffen, sondern auch andere Reize (z. B Naturerlebnisse, wenn Sie nach draussen gehen!) wie z. B. Spazierengehen in der Natur (oder Joggen) oder Radfahren. Oder Sie besuchen eine Yogagruppe, um einen noch grösseren Entspannungseffekt zu erzielen, was gerade dem Verdauungssystem extrem gut tut.
Gute Besserung weiterhin und alles Gute!

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Quellen

  • Zentrum der Gesundheit