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Haarausfall stoppen

Haarausfall stoppen

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(Zentrum der Gesundheit) - Es sollte niemand beunruhigt sein, wenn sich mal ein paar Haare mehr als üblich in der Haarbürste befinden. Erst bei einem Verlust von mehr als 100 Haaren täglich, spricht man vom Haarausfall. Jeder verliert Haare und zwar täglich. Das ist völlig normal. Denn das Haar erneuert sich in regelmässigen Abständen immer wieder selbst – so wie unsere Haut, unser Blut und alle anderen Körperzellen das ebenfalls tun. Haare fallen aus, neue wachsen nach. Haarausfall gehört also zu einem ganz natürlichen Kreislauf..

Wann gilt Haarausfall als krankhaft?

Problematisch wird es erst dann, wenn der Haarausfall beginnt, wenn das nachwachsende Haar kaum wächst und nach wenigen Zentimetern schon wieder ausfällt oder wenn der Haarneuwuchs (meist stellenweise) völlig ausbleibt. Dann spricht man von Haarausfall. Oft wird die Zahl 100 als Anhaltspunkt genannt: Wer täglich nicht mehr als 100 Haare verliere, so heisst es, befinde sich noch im Normbereich.

Doch was, wenn 101 Haare in der Bürste stecken? Sollte man sich dann schon einmal um die passende Perücke kümmern? Geduld, denn oft genug gibt es Phasen oder Situationen, in denen der Körper aus den verschiedensten Gründen irritiert ist. Dann fallen zeitweise auch einmal mehr Haare aus, aber nur, um dann wenige Tage oder Wochen später wieder umso dichter und gesünder nachzuwachsen.

Und was ist, wenn die Mehrheit dieser 100 Haare an einer einzigen Stelle ausfällt und diese immer kahler wird? Ist das dann auch noch normal? Nein, denn dann war man die längste Zeit im akzeptablen Normbereich. Dann handelt es sich um Haarausfall.

Die wirkliche Ursache von Haarausfall ist unbekannt

Haarausfall ist also eine individuelle Angelegenheit und dennoch braucht der oder die Betroffene meist keine Diagnosehilfe mehr. Das Haar wird insgesamt deutlich lichter oder der Kopf stellenweise kahl. Allein in Deutschland leben acht Millionen Menschen, die unter Haarausfall leiden. Acht Millionen Menschen, die gerne wüssten, warum sie ihr Haar verlieren.

Acht Millionen Menschen, die auf dieses "Warum Haarausfall?" routinemässig keine befriedigende, geschweige denn hilfreiche Antwort bekommen.

Erblich oder hormonell bedingter Haarausfall?

Eine Antwort bekommen die Betroffenen natürlich schon, aber ist diese auch hilfreich? In den meisten Fällen nicht. Denn was ist beispielsweise an der Diagnose "erblich oder hormonell bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica)" besonders hilfreich? Diese Diagnose schliesst jede realistische Chance auf eine Besserung des Haarausfalles aus. Zumindest auf eine Besserung, die der Patient selbst in der Hand hätte.

Medikamente gegen Haarausfall

Medikamente stehen natürlich zur Verfügung und werden auch gerne – meist auf Kosten des Patienten – verordnet. Ob diese – aufgrund ihrer langfristigen und oft noch unbekannten Nebenwirkungen – jedoch von grossem Nutzen sind, darf bezweifelt werden. Sie müssen ein Leben lang eingenommen werden und setzt man sie ab, dann kehrt der Haarausfall zurück – meist stärker als je zuvor.

Bleibt letztendlich wirklich nur noch der Gang zur Haartransplantation? Mit Kosten in vier- bis fünfstelliger Höhe? Oder geduldet man sich lieber noch ein wenig und wartet auf eine hoffentlich bald auf dem Markt erscheinende Gentherapie gegen Haarausfall?

Kreisrunder Haarausfall

Wer an kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) leidet, bekommt auf die Warum-Haarausfall-Frage die Antwort, es handle sich vermutlich um eine Autoimmunerkrankung, was heisst, das Immunsystem wendet sich plötzlich gegen den eigenen Körper (anstatt Viren, Bakterien und sonstige Eindringlinge zu vernichten).

Allerdings weiss man das nicht so hundertprozentig und gibt zu, in Wirklichkeit nicht die leiseste Ahnung von der tatsächlichen Ursache dieser Art von Haarausfall zu haben. Denn die nächste Frage wäre ja, WARUM richtet sich denn das Immunsystem gegen den eigenen Körper? Von irgendetwas muss das Immunsystem so derart irritiert werden, dass es offenbar nicht mehr weiss, was es tut.

Diffuser Haarausfall

Wer nicht nur an bestimmten Stellen sein Haar verliert, sondern insgesamt immer lichteres Haupthaar sein eigen nennt, der leidet an diffusem Haarausfall. Die Auslöser dafür können vielfältig sein. Sie beginnen bei seelischen Problemen und reichen über (Umwelt-)Gifte (Quecksilber, Pestizide etc.) und chemische Haarpflege- bzw. Haarfärbemittel bis hin zu Stoffwechselkrankheiten (Diabetes, Schilddrüsenfehlfunktionen etc.).

Nun beginnt also das grosse Rätselraten, welcher der unzähligen in Frage kommenden Auslöser denn nun der Schuldige ist. Vielleicht findet man ja eine dafür verantwortliche Krankheit und flugs werden Medikamente verordnet. Medikamente, die vertuschen, betäuben, unterdrücken.

Medikamente mit meist schädlichen Nebenwirkungen. Diese wiederum sorgen dafür, dass bald ein neuer Leidensweg mit neuen Symptomen und neuen Medikamenten beginnt.

Die wirkliche Ursache von Haarausfall – aus Sicht der Naturheilkunde

Das wirklich ursächliche Problem von Haarausfall aber, wird ignoriert. Und genau aus diesem Grund findet man auch keine gesunde und zufriedenstellende Lösung. In der Naturheilkunde ist Haarausfall immer (bei jeder Art von Haarausfall) ein Anzeichen dafür, dass massive Störungen im Organismus vorliegen. Diese Störungen können sowohl die körperliche als auch die seelische Ebene betreffen. Je stärker der Haarausfall umso gravierender das gesundheitliche Problem, das sich dahinter verbirgt.

Haarausfall durch Verlustängste

Die Haare spiegeln in ihrer Stärke und in ihrem Glanz UNSERE Stärke und UNSEREN Glanz wider. Sind wir "in Form" und gesund, sind es unsere Haare auch. Stellen sich in irgendeiner Form Kopfhautprobleme, wie z. B. Haarausfall ein, ist das natürlich auch ein Zeichen dafür, dass der Mensch als Ganzes nicht mehr im Gleichgewicht ist. Haare vermitteln uns tiefe Botschaften, wenn wir offen und aufmerksam die Signale aufnehmen.

Da unsere Haare Vitalität und Kraft symbolisieren, zeigt der Verlust der Haare einen Verlust an Kraft, Macht, Einfluss oder auch einen gewissen Gesichtsverlust an. Haarausfall kann sogar durch Verlustängste hervorgerufen werden (Angst vor Neuem oder Unbekanntem). Durch den Verlust der Haare wird noch mehr Angst geschürt: Angst, dass man das, was noch geblieben ist, auch noch verliert und letztlich mit nichts dasteht - ohne Vitalität, ohne Kraft und auch ohne Haare.

Haarausfall durch psychischen Stress

Aus naturheilkundlicher Sicht ergibt sich die Notwendigkeit, den vom Haarausfall betroffenen Menschen in seiner Ganzheit zu betrachten. Das Gleichgewicht im körperlichen, wie auch im psychischen Bereich muss wieder hergestellt werden.

Doch ist es generell meist so, dass seelische Probleme, Schocks, Ärger und Stress vom Organismus so aufgefangen werden können, dass sie auf körperlicher Ebene keine oder kaum Symptome hinterlassen (also auch keinen Haarausfall auslösen), WENN der Mensch auf körperlicher Ebene stark und kraftvoll ist. Das ist er aber nur dann, wenn er vollständig mit allem versorgt ist, was er wirklich braucht und mit nichts (oder möglichst wenig) belastet wird, was ihm schaden könnte.

Mangelernährung und Fehlernährung

Die Grundursache eines jeden Haarausfalls (abgesehen von akuten Vergiftungen) ist daher ein mit Vital- und Mineralstoffen mangelhaft versorgter Organismus. Ein Organismus, der seit vielen Jahren leidet (oft unmerklich), der seit vielen Jahren verzweifelt versucht, die permanente Mangelsituation zu überstehen und die Folgen des anhaltenden Mangels mit allen erdenklichen Mühen in Grenzen zu halten.

Während die Menschen in den Entwicklungsländern unter einer quantitativen Mangelernährung leiden (also einfach zu wenig zu essen haben), verhungern die Körper der wohlhabenden Menschen in den Industrieländern vor üppig gefüllten Töpfen und Tellern und leiden unter einer Ernährung, die dermassen arm an lebenswichtigen Vital- und Mineralstoffen ist, dass sie ebenfalls als Mangelernährung bezeichnet werden kann und – je nach Veranlagung – zu Haarausfall führen kann.

Ungesunde Lebensweise

Wäre der Organismus aber nun lediglich Opfer dieser Mangelernährung (zu wenige Vital- und Mineralstoffe), hielte sich der Schaden vielleicht noch in Grenzen. Dazu kommt aber noch die heute übliche Fehlernährung, die jeden Organismus mit Giften, Säuren und Ablagerungen belastet sowie eine Lebensweise mit wenig Bewegung, wenig Sonnenlicht und mehr Stress als Entspannung.

Natürlich reagiert nicht jeder Mensch auf die heute übliche Mangel- und Fehlernährung mit Haarausfall. Manche Menschen reagieren mit Allergien, andere mit Hautausschlägen, wieder andere mit Asthma, Autoimmunerkrankungen oder mit Gelenkproblemen.

Auch Hormonstörungen, Verdauungsbeschwerden, Organschäden und viele weitere Symptome mehr können als Folge der modernen Lebensweise in Erscheinung treten. Wie konkret der einzelne Mensch auf die moderne Lebensweise reagiert – ob mit Haarausfall oder mit anderen Beschwerden – hängt von seinen ganz persönlichen Schwachstellen ab, die in seinen Erbanlagen festgelegt sind.

Haarausfall durch Übersäuerung

Die unmittelbare Folge ungeeigneter Nahrung und ungesunder Lebensweise ist eine Übersäuerung des Körpers. Mit Übersäuerung ist eine Anhäufung von Säuren in Blut und Gewebe gemeint. Diese Säureflut hat zur Folge, dass die pH-Werte sinken (je niedriger ein pH-Wert, umso mehr Säure zeigt er an).

Ein sinkender pH-Wert ist für unseren Körper aber indiskutabel. Ein sinkender pH-Wert würde uns innerhalb kürzester Zeit töten, WENN der Körper keine Gegenmassnahmen ergreifen würde, um den pH-Wert im richtigen Bereich zu halten. Das bedeutet konkret:

Der Körper MUSS die entstehenden Säuren um seines Überlebens willen neutralisieren. Unser Blut zum Beispiel muss IMMER basisch sein, also einen pH-Wert von 7,3 bis 7,45 haben, jeder andere Wert ist für den Körper lebensbedrohlich.

Daher werden entstehende Säuren SOFORT neutralisiert. Die Neutralisierung geschieht mit Hilfe basischer Mineralien, die den verschiedenen Mineralstoffdepots des Körpers z. B. dem Haarboden entnommen werden. Haarausfall kann die Folge sein.

Mangel an basischen Mineralien

Und genau diese basischen Mineralien sind in wohl fast jedem modernen Körper absolute Mangelware. Da sie mit einer modernen Ernährung nur in kläglichsten Mengen eintreffen, gleichzeitig aber in grossen Mengen (seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten) für die Neutralisierung der täglichen Säureflut benötigt werden, sind die Mineralstoffspeicher des Körpers so gut wie leer und es geht sozusagen ans Eingemachte.

Das heisst, der Körper entnimmt die dringend nötigen Mineralstoffe den Organen, z. B. den Knochen, die bekanntlich reich an basischem Calcium sind. Oder den Arterienwänden.

Und nicht zuletzt auch dem Haarboden. Schliesslich sind Haare nicht lebenswichtig und ein an Mangel leidender Organismus muss Prioritäten setzen. Also nimmt er lieber einen darbenden Haarboden und damit Haarausfall in Kauf.

Die Folgen von Mineralienmangel

Natürlich kann ein solcher Raubbau nicht ohne Folgen bleiben. Basische Mineralien sind an allen Körperfunktionen beteiligt. Wenn sie fehlen, können an allen Ecken und Enden Symptome und Krankheiten auftauchen.

Dazu gehören all jene Erscheinungen, die gemeinhin unter der Bezeichnung "Zivilisationskrankheiten" zusammengefasst werden, wie z. B. Diabetes bzw. Probleme mit dem Blutzuckerspiegel, Bluthochdruck inkl. aller Herz-Kreislaufprobleme, rheumatische Erkrankungen, Osteoporose und Krebs. Dazu gehören ferner Autoimmunerkrankungen*, Schilddrüsenprobleme, unerklärliche Hormonschwankungen - neben Haarausfall - und vieles weitere mehr.

Haarausfall durch Schlacken und Mineralienmangel im Haarboden

Doch wird der Haarboden eines übersäuerten Organismus nicht nur seiner Mineralien beraubt. Er wird auch als Müllhalde missbraucht. Schliesslich wollen neutralisierte Säuren (saure Stoffwechselschlacken) irgendwo gelagert werden. Das geschieht u. a. im Haarboden.

Der Haarboden ist jetzt verschlackt und entmineralisiert. Ein solcher Haarboden wüsste keinen Grund, warum er unter diesen katastrophalen Umständen noch Haare spriessen lassen sollte. Er kann es schlicht nicht mehr. Die Folge ist Haarausfall und unter Umständen bleibende Kahlheit (wenn sich die Umstände nicht ändern).

Ungesunde Ernährung führt zu Übersäuerung

Die Übersäuerung des Körpers kann viele Ursachen haben:
Zur Übersäuerung führen in allererster Linie gewisse Nahrungs- und Genussmittel, die zum Teil sogar gemeinhin als gesund oder zumindest als relativ unschädlich propagiert werden. Insbesondere sind das tierische Eiweisse (Fleisch, Wurst, Käse, Fisch, Eier und Milchprodukte).

Gefolgt von Zucker und Weissmehlprodukten bzw. einer generell getreidelastigen Ernährungsweise sowie Süsswaren, Kaffee, schwarzem Tee, süssen Getränken, kohlensäurehaltigem Mineralwasser, Alkohol und Nikotin.

Haarausfall durch toxische Darmgase

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Überernährung mit den erwähnten Nahrungs- und Genussmitteln. Wer nicht nur Falsches isst, sondern davon auch noch viel zuviel, wundere sich nicht über Gärungen im Dünndarm und Fäulnis im Dickdarm.

Die dadurch entstehenden Blähungen entwickeln toxische Gase, die den gesamten Organismus zusätzlich stark belasten, weiter übersäuern und schliesslich die Entstehung von Haarausfall begünstigen.

Haarausfall durch kranken Darm

Jahrzehntelange Fehlernährung führt zu einem funktionsgestörten Verdauungssystem. Die hereinkommende Nahrung kann nicht mehr richtig verstoffwechselt und die sowieso nur in geringen Mengen eintreffenden Nähr- und Mineralstoffe nicht mehr vollständig aufgenommen werden.

Die erwähnten Mangelerscheinungen (die leider nicht als solche erkannt werden) verstärken sich, der Haarboden wird nur noch unzureichend (oder gar nicht mehr) mit Nahrung versorgt, die Haarwurzeln verhungern buchstäblich und die Haare fallen aus.

Da Darm und Haarboden ausserdem auch energetisch miteinander in unmittelbarer Verbindung stehen, wirkt sich eine Schädigung des einen sofort auf das Wohlergehen des Energiepartners aus.

Ein gepeinigter Darm hat daher immer eine negative Auswirkung auf den Haarboden kann somit zu Haarausfall führen. Glücklicherweise funktioniert der gegenseitige Einfluss auch umgekehrt: Ein reines Verdauungssystem beeinflusst Haar und Haarboden höchst positiv.

Bei Haarausfall ist also – ganz unabhängig davon, ob eine Störung der Darmfunktion subjektiv spürbar ist oder nicht – eine sorgfältige Pflege des Darms eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Umkehr des haarlosen Zustandes und stellt ein unverzichtbarer Ansatzpunkt bei jedem Haarausfall-Verfahren dar.

Was kann man gegen Haarausfall tun?

Ein ganzheitliches Basis-Konzept bezieht den gesamten Menschen mit ein. Es konzentriert sich also nicht "nur" auf das Problem Haarausfall, sondern auf den ganzen Menschen. Es reinigt, entsäuert, mineralisiert und verleiht eine vollkommen neue Lebensenergie.

Ein Basis-Konzept gegen Haarausfall besteht aus 6 Komponenten. Unter 7. sind darüber hinaus all jene Massnahmen zusammengefasst, welche die Basis-Verfahren ergänzen und begleiten können.

 

  1. Ernährungsumstellung
  2. Entsäuerung und Remineralisierung
  3. Darmsanierung und Aufbau der Darmflora
  4. Basische Haar- und Kopfhautpflege
  5. Basische Körperpflege
  6. Stress- und Angstbewältigung
  7. Begleitverfahren gegen Haarausfall

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1. Ernährungsumstellung

Achten Sie konsequent auf eine gesunde Ernährung in Form einer basischen Ernährung. Dabei meiden Sie automatisch sämtliche säurebildenden Nahrungs- und Genussmittel. Zusätzlich können Sie verstärkt solche Lebensmittel zu sich nehmen, die besonders jene Nährstoffe, Mineralien und Spurenelemente enthalten, die sich direkt auf die Haargesundheit auswirken.

Details zur richtigen Ernährung bei Haarausfall finden Sie unter Ernährung bei Haarausfall und basische Ernährung.

2. Entsäuerung und Remineralisierung

Entsäuern und remineralisieren Sie Ihren Organismus innerlich und äusserlich. Dazu eignen sich hervorragend spezielle Haarausfall-Kuren. Diese Kuren unterstützen den Körper insbesondere dabei, die im Haarboden eingelagerten Säuren zu neutralisieren, auszuleiten und auf diese Weise den Haarausfall zu stoppen.

Zusätzlich werden Körper und Haarboden äusserlich und innerlich mit hochwertigsten, leicht aufnehmbaren Mineralien und Spurenelementen versorgt, so dass neuem Haarwuchs nichts mehr im Wege steht.

Da eine basenüberschüssige Ernährung (siehe unter 1.) den Körper vor weiteren Säuren bewahrt, fällt und steht der Erfolg einer Entsäuerung unter anderem mit der konsequenten Praktizierung einer basischen Ernährung.

Eine Haarausfall-Kur sollte daher immer in Verbindung mit einer basischen Ernährung durchgeführt werden.

Die Sango Meereskoralle

Ein besonders wertvoller Bestandteil sowohl einer 6-Wochen-Haarausfall-Kur als auch der 3-Monats-Haarausfall-Kur sollte die Sango Meereskoralle sein, die sich nicht nur für den Einsatz im Rahmen einer zeitlich begrenzten Kur eignet, sondern sich vielmehr für die dauerhafte Versorgung des Organismus mit lebenswichtigen Mineralien empfiehlt.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente der Sango Meereskoralle liegen in ionischer Form vor. Das bedeutet, sie durchdringen aufgrund ihrer winzigen Grösse problemlos die Zellwände und gelangen auf diese Weise sehr schnell an ihre Zielorte: die Zellen. Dort sind sie an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Wenn die mineralischen Ionen der Sango Meerekoralle in die Zellen des Haarbodens eindringen, remineralisieren sie diesen, wirken Haarausfall entgegen und schaffen auf diese Weiese eine wichtige Voraussetzung für neuen Haarwuchs.

Trinken Sie viel

Um gelöste Schlacken und Gifte schnellstmöglich und schonend auszuleiten, sollten Sie über den Tag verteilt mindestens zwei Liter reines kohlensäurefreies Quellwasser trinken.

Zusätzlich können Sie basische Kräutertees zu sich nehmen, die je nach den Eigenschaften der eingesetzten Kräuter zur Lösung von Ablagerungen, Neutralisierung von Säuren, zur Mineralisierung oder zur Entgiftung noch zusätzlich beitragen und damit Haarausfall wirksam begegnen können.

Unsere Empfehlung: Die Entschlackungskur zum Abnehmen und Wohlfühlen

Basische Teesorten

Der basische Morgentee ist der ideale Einstieg in einen basischen Tag. Mit 28 basischen, mineralstoffreichen Kräutern ist er in der Lage, Säuren zu neutralisieren, so dass der Körper sie schliesslich ausscheiden kann.

Der basische Abendtee wird im Laufe des späten Nachmittags getrunken. Die Kombination aus 14 basischen Kräutern stärkt in der Nacht die Ausleitungsorgane und unterstützt auf diese Weise die reibungslose Ausscheidung von Säuren, womit einer wichtigen Ursache für Haarausfall vorgebeugt wird: der Übersäuerung.

Trockenbürstenmassagen

Das regelmässige Bürsten der Haut mit einer speziellen Massagebürste unterstützt den Körper bei der Ausleitung von Säuren und Giften. Mit einer täglichen Bürstenmassage von nur wenigen Minuten können Sie nicht nur Ihre Haut in blühende, straffe Pfirsichhaut verwandeln, sie reinigen damit auch ihr gesamtes Lymphsystem.

Schlacken und Ablagerungen, die bislang Ihr Lymphsystem blockierten und Wohlbefinden verhinderten und die Entwicklung von Haarausfall begünstigten, können jetzt u. a. über den Darm ausgeschieden werden.

Eine tägliche fünfminütige Bürstenmassage ist diesbezüglich in etwa so viel wert wie ein halbstündiges, intensives körperliches Training – natürlich ohne dessen Säurebildung.

3. Darmsanierung und Aufbau der Darmflora

Bei einer effektiven Darmsanierung wird der gesamte Verdauungsbereich gereinigt. Die gelösten Ablagerungen und Gifte werden gebunden und ausgeschieden. Gleichzeitig stellt sich mit Hilfe einer Vielzahl nützlicher Darmbakterien das natürliche Gleichgewicht der Darmflora wieder ein.

Erst nach einer gründlichen Darmsanierung ist der Darm wieder in der Lage, effektiv und problemlos seine Aufgaben zu erfüllen und den Organismus mit allen lebensnotwendigen Nähr- und Mikronährstoffen zu versorgen, sowie Stoffwechselendprodukte und andere Schadstoffe zuverlässig auszuscheiden. Eine Darmsanierung wirkt also gleich auf mehreren Ebenen dem Haarausfall und den ihn auslösenden Mechanismen entgegen.

4. Basische Haar- und Kopfhautpflege

Verwenden Sie möglichst keine herkömmlichen Haarpflegeprodukte mehr. Sie enthalten viele bedenkliche Inhaltsstoffe, die zwar der Haltbarkeit und Konsistenz des jeweiligen Produktes, nicht aber Ihrer Gesundheit dienen.

Billige chemisch-synthetische Zutaten irritieren die Kopfhaut, übersäuern den Körper zusätzlich und sorgen für eine völlig unnötige Belastung mit überflüssigen Chemikalien - was in seiner Gesamtheit wiederum Haarausfall fördert.

Dasselbe gilt für chemische Haarfärbemittel. Strähnchen gelten als akzeptable Variante, da in diesem Fall die Kopfhaut so gut wie gar nicht mit der verwendeten Chemikalie in Berührung kommt.

Bevorzugen Sie also natürliche und basische Haarpflegeprodukte, die keine gesundheitsschädlichen, sondern ausschliesslich hochwertige Zutaten enthalten die ausserdem der Entsäuerung und Mineralisierung des Haarbodens dienen und auf diese Weise Haarausfall entgegen wirken können.

Wir empfehlen folgende Einzelprodukte zur Haar- und Kopfhautpflege und zur Förderung des Haarneuwuchses:

Basen-Shampoo bei Haarausfall

Ein Basen-Shampoo macht Ihre Kopfhaut basisch und ermöglicht so die Ausscheidung der unter der Kopfhautschwarte angesammelten Säuren und Stoffwechselschlacken. Zudem versorgt es den Haarboden mit vielen wichtigen, basischen Vitalstoffen und stoppt den Haarausfall in der Regel bereits nach kurzer Anwendungszeit.

Wirksame Haarwuchsmittel

Ein vollkommen naturbelassenes Haarwuchsmittel in Form eines Nährstoffkonzentrates, das den Haarboden ganz gezielt mit wichtigen Nährstoffen versorgt, beinhaltet viele hochwertige und vor allem organische Ingredienzien, die den Haarausfall stoppen und den Haarneuwuchs deutlich beschleunigen.

Ideal wäre ein Haarwuchsmittel auf Siliziumbasis, da Silizium ein essentieller Mineralstoff für den Haarwuchs ist.

Lesen Sie auch mehr über den Siliziummangel.

5. Basische Körperpflege

Genau wie herkömmliche Haarpflegeprodukte enthalten auch herkömmliche Körperpflegeprodukte oft gesundheitsschädliche und überflüssige Chemikalien (Konservierungsstoffe, Emulgatoren, synthetische Duftstoffe, Stabilisatoren etc.).

Ihr Körper hat tagtäglich mit giftigen Umwelteinflüssen, Stress und anderen Strapazen zu tun, so dass er nicht auch noch mit zusätzlichen Schadstoffen belastet werden sollte. Noch dazu, wo diese leicht vermeidbar sind, indem Sie sich und Ihrem Körper natürliche und basische Produkte gönnen können.

Basisches Deodorant

Ein basisches Deo auf der Grundlage basischer Mineralien, welche das saure Milieu von Schweiss neutralisieren und so das Wachstum der geruchsbildenden Bakterien unterbinden, unterstützt die Entsäuerung des Körpers über die Achseln.

Es sollte frei von Aluminium, Parfum, Farb- und Konservierungsstoffen sein und Ihnen dennoch bis zu 48 Stunden Sicherheit bieten.

Basisches Duschgel

Ein basisches Duschgel unterstützt mit einem basischen pH-Wert die natürliche Ausscheidungsfunktion der Haut und regt die Entgiftung des Körpers an. Es pflegt mild, reinigt gründlich, regt die körpereigene Rückfettung an und schenkt Ihnen ein angenehmes Wohlgefühl.

6. Stress- und Angstbewältigung

Machen Sie sich auf, Ihre Ängste zu ergründen. Was auch immer für Probleme bestehen, es gibt Lösungen dafür. Lösungen, die Sie finden werden, sobald Sie wieder an sich selbst glauben. An sich selbst und an Ihre Kraft, alles erreichen zu können, was auch immer Sie sich vornehmen.

Beginnen Sie mit einer Methode der Stressbewältigung, um unnötigen Druckaufbau zu vermeiden. Ohne innere Blockaden können Sie schliesslich wieder voll ins Leben einsteigen. Denken Sie daran: In dem Masse, wie Ihre Ängste nachlassen, wird auch Ihr Haarausfall zurückgehen.

7. Begleitverfahren gegen Haarverlust

Dieses Basis-Konzept gegen Haarausfall können Sie – ganz nach individueller Vorliebe – um weitere Massnahmen erweitern. Massnahmen, die Sie Ihrem Ziel (Haarausfallstopp und Haarneuwuchs) auf natürliche und nebenwirkungsfreie Weise rasch näher bringen können.

Ob Sie sich für spezielle bei Haarausfall geeignete Schüssler-Salze entscheiden, ätherische Öle im Rahmen einer speziell bei Haarausfall wirksamen Aromatherapie einsetzen möchten oder lieber chinesische Heilkräuter gegen Haarausfall anwenden, bleibt Ihnen überlassen.

Wichtig ist, dass Sie sich über alle gegen Haarausfall zur Verfügung stehenden naturheilkundlichen Möglichkeiten informieren und dann voller Kraft durchstarten. Werden Sie aktiv und nehmen Sie Ihre Haargesundheit konsequent in die eigenen, verantwortungsvollen Hände.

Ihre Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.

Quellen:

Fussnote

*Autoimmunkrankheiten: Wenn sich das körpereigene Immunsystem gegen die eigenen Körperzellen richtet, spricht man von Autoimmunkrankheiten. Werden beispielsweise Nervenzellen vom Immunsystem angegriffen, kann sich Multiple Sklerose entwickeln, sind die Zellen der Schilddrüse Ziel des Abwehrsystems, können Morbus Basedow oder Hashimoto entstehen. Weitere Autoimmunerkrankungen sind Colitis ulcerosa, Neurodermitis, Schuppenflechte, etc.



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