Darmreinigung

Darmreinigung – Die kostenlose Anleitung

  • Autor: Carina Rehberg
  • aktualisiert: 15.07.2019
Darmreinigung – Die kostenlose Anleitung
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Welche Darmreinigung ist für Sie die richtige? Und wie wird eine Darmreinigung durchgeführt? Wie lange dauert sie? Wie ernährt man sich während einer Darmreinigung? Und was ist der Unterschied zwischen einer Darmreinigung und einer Darmsanierung? Die Antworten auf all diese Fragen rund um die Darmreinigung finden Sie in dieser Anleitung.

Inhaltsverzeichnis

Die Anleitung zur Darmreinigung und Darmsanierung

Eine Darmreinigung bzw. Darmsanierung ist kein Abführen, wie häufig geglaubt und auf manchen Internetseiten beschrieben wird. Bei einer Darmreinigung geht es daher keinesfalls in erster Linie darum, den Darm gründlich zu leeren, wie dies beispielsweise vor einer Darmspiegelung erforderlich ist.

Die Ziele einer Darmreinigung sind vielmehr:

  • Die Regeneration und Heilung der Darmschleimhaut
  • Der Abbau von Entzündungsprozessen im Darm
  • Die Regulierung der Darmflora und damit die Regulierung und Stärkung des Immunsystems
  • Die Eliminierung von schädlichen Darmbakterien und Darmpilzen (z. B. Schimmelpilzen, Candida u. a.) und deren Stoffwechselgiften
  • Die Ausleitung von Stoffwechselabfallprodukten und Kotsteinen
  • Die Aktivierung (bei Verstopfung) oder die Beruhigung (bei Durchfall) der Peristaltik
  • Die Entlastung von Leber und Nieren

Diese Ziele können mit einem Abführmittel kaum erreicht werden, mit der bei uns beschriebenen Darmreinigung jedoch sehr wohl. Sie finden die Anleitung dazu weiter unten.

Was ist der Unterschied zwischen einer Darmreinigung und einer Darmsanierung?

In der Alternativmedizin und Naturheilkunde werden beide Begriffe wie Synonyme verwendet – auch auf unserer Seite.

An manch anderer Stelle jedoch bezeichnet man die Einnahme von einschlägigen Präparaten zur langfristigen Heilung des Darms als Darmsanierung, während man der Meinung ist, eine Darmreinigung sei eher eine Methode zur kurzfristigen Entleerung des Darms, wie z. B. beim Abführen (Rizinusöl, Einlauf, Glaubersalz o. ä.) - eine Differenzierung, die natürlich ebenfalls möglich ist, bei uns jedoch so nicht gehandhabt wird.

Nachfolgend werden beide Begriffe - Darmreinigung und Darmsanierung - daher im Wechsel verwendet.

Kann man mit einer Darmreinigung abnehmen?

Die im vorigen Abschnitt aufgeführten Ziele zeigen bereits, dass das Abnehmen nicht zu den Hauptzielen einer Darmreinigung oder Darmsanierung gehört. Da man sich bei einer Darmreinigung jedoch gesund ernährt und meist ausserdem weniger isst, da die Darmreinigungspräparate sättigen (ohne selbst Kalorien zu haben), nehmen Übergewichtige im Laufe einer Darmreinigung automatisch immer auch etwas ab.

Wird die Darmreinigung aber nicht als Einstieg in eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise genutzt, kehrt man also nach der Darmreinigung wieder zu den alten Gewohnheiten zurück, dann kommt das alte Gewicht meist schnell wieder zurück.

Übergewichtige können überdies eine andere Darmflora haben als Normalgewichtige (mehr Firmicutes-Bakterien, die unverdauliche Ballaststoffe verdauen können, was zu einer erhöhten Kalorienaufnahme führt). Wenn nun bei einer Darmreinigung die Darmflora verändert wird, so dass weniger der Dickmacher-Bakterien vorhanden sind, dann kann dies langfristig dazu beitragen, dass leichter ein Normalgewicht erreicht wird.

Doch auch die Darmflora bleibt nur dann gesund und ausgewogen, wenn nach der Darmreinigung weiterhin gesund gegessen und gesund gelebt wird. Andernfalls vermehren sich die Firmicutes-Bakterien sehr rasch wieder und sorgen gemeinsam mit der ungesunden Ernährung dafür, dass das Gewicht erneut ansteigt.

Was hat eine Darmreinigung mit dem Fasten zu tun?

Eine Darmreinigung (wie wir sie unten beschreiben) kann unabhängig von einer Fastenkur durchgeführt werden. Man kann beides jedoch auch miteinander kombinieren. In diesem Fall nimmt man während des Fastens die Darmreinigungspräparate ein, nimmt aber keine Mahlzeiten zu sich. 

Beim traditionellen Fasten führt man am ersten Tag mit einem Abführmittel ab und viele Menschen glauben, damit wäre eine Darmreinigung dann auch schon erledigt. Wie Sie beim Fasten abführen können und welche Abführmittel man dafür verwendet, lesen Sie hier: Natürliche Abführmittel beim Fasten

Die bei uns beschriebene Darmreinigung ist jedoch kein Abführmittel, sondern hat weitreichende heilende Auswirkungen auf den Darm und auf die Gesamtgesundheit. Sie besteht aus drei Hauptkomponenten (Mineralerde, Flohsamenschalenpulver und Probiotikum), ferner einer gesunden vitalstoffreichen Ernährung, Bewegung, Bauchmassagen und individuell passenden Nahrungsergänzungen.

Wie führt man eine Darmreinigung vor einer Darmspiegelung durch?

Vor einer Darmspiegelung wird der Darm mit einem Abführmittel gründlich entleert. Eine Darmreinigung im Sinne der Naturheilkunde ist dies also nicht. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Abführen vor einer Darmspiegelung

Welche Hausmittel eignen sich für eine Darmreinigung?

Oft werden als angebliche Hausmittel zur Darmreinigung nichts anderes als Abführmittel aufgeführt (z. B. Glaubersalz, Rizinusöl und Einläufe). Es besteht jedoch ein grosser Unterschied zwischen einer Darmreinigung und dem blossen Abführen. Beim Abführen will man einen Stuhlgang provozieren, z. B. kurzfristig eine Verstopfung beheben.

Eine Darmreinigung/Darmsanierung im Sinne der Naturheilkunde aber wird durchgeführt, um die im allerersten Absatz genannten Ziele für eine umfassende Gesundheit zu erreichen.

Eine ganzheitliche Darmreinigung nun besteht aus drei Komponenten. Sie alle können im Grunde auch als Hausmittel bezeichnet werden, da man sie häufig sowieso bereits im Hause hat:

  • Flohsamenschalenpulver ist in vielen Haushalten längst in der Küche als Verdickungsmittel und Backhilfsmittel zu finden
  • Bentonit oder Zeolith befinden sich ebenfalls bereits in vielen Haushalten, nämlich in der Hausapotheke (für Sodbrennen, Lebensmittelvergiftungen, Blähungen, Kopfschmerzen etc.)

Lediglich das Probiotikum sollte immer frisch erworben werden, da seine Haltbarkeit begrenzt ist.

Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll?

Eine Darmsanierung ist sinnvoll, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Leiden Sie unter Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder auch unter Mundgeruch?
  • Sind Sie anfällig für stets wiederkehrende Pilzinfektionen (der Haut, des Darmes, der Mund- und Rachenschleimhaut, der Scheide)?
  • Mussten Sie sich in der Vergangenheit einer oder mehrerer Antibiotika-Therapien unterziehen?
  • Möchten Sie endlich dauerhaft schlank werden und mit einer Darmreinigung in eine gesündere Ernährungs- und Lebensweise einsteigen?
  • Fühlen Sie sich insgesamt schlapp, energielos, dauermüde und einfach Ihrem Alltag nicht mehr gewachsen?
  • Leiden Sie an Rheuma und Gelenkbeschwerden?
  • Sind Sie Allergiker oder leiden Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten?
  • Sind Sie besorgt um Ihren Cholesterinspiegel, Ihre Blutgefässe und Ihren Blutdruck?
  • Möchten Sie Ihrem Körper einfach "nur" die Gelegenheit geben, Schlacken abzubauen und Schadstoffe auszuscheiden, um den Organen Erleichterung zu verschaffen, ihre Funktionen zu stärken und die Selbstheilkräfte Ihres Organismus zu aktivieren?
  • Sind Sie mit einer Autoimmunerkrankung geschlagen und möchten Sie alles dafür tun, um Ihren Körper so gut es geht in sein gesundes und harmonisches Gleichgewicht zu verhelfen?
  • Leiden Sie an häufigen Infektionen der Atemwege (Erkältungen, Angina, Bronchitis etc.) und möchten Sie dem ein Ende bereiten?
  • Fühlen Sie sich manchmal depressiv, grundlos traurig oder ängstlich und möchten Sie eine mögliche Ursache für diese Beschwerden ausschliessen (eine mangelhafte Vitalstoffversorgung und/oder eine gestörte Darmflora)?
  • Haben Sie Ihre Wechseljahresbeschwerden satt? Möchten Sie Ihren Körper während der Hormonumstellung unterstützen?
  • Möchten Sie einfach vitaler und attraktiver werden? Möchten Sie Ihre Ausstrahlung optimieren und gewissen Schönheitsmakeln zu Leibe rücken wie z. B. Augenringen, unreiner Haut, schlaffem Bindegewebe, lichter werdendem oder sprödem und glanzlosem Haar etc.?

Gründe für eine Darmreinigung und -sanierung kann es also viele geben. Das Ergebnis nach einer Darmreinigung wird jedoch immer dasselbe sein: Sie fühlen sich leichter, attraktiver und leistungsfähiger – und zwar meist völlig gleichgültig, in welchem Bereich Ihre Gesundheitsprobleme zuvor auftraten.

Denn der Darm steht mit allen Organen in enger Verbindung. Sein Zustand und seine Funktionsfähigkeit wirken sich auf die Gesundheit aller anderen Organe, aller Gewebe und aller Körperflüssigkeiten gleichermassen aus.

Wie lange dauert eine Darmsanierung?

Eine Darmsanierung ist immer ein vollkommen individuelles Geschehen. Eine Darmreinigung kann beispielsweise 10 Tage, 4 Wochen oder 3 Monate lang dauern. Achten Sie auf die Reaktionen Ihres Körpers. Er signalisiert meist, wie lange Ihre Darmsanierung dauern sollte.

Eine 1-Monats-Kur ist in den meisten Fällen optimal. Man kann diese aber problemlos auf 5, 6, 7 oder mehr Wochen erweitern, ganz so, wie es sich richtig und hilfreich anfühlt. Genauso kann es sein, dass für Sie eine Darmsanierung nach 10 bis 14 Tagen abgeschlossen ist.

Wie dosiert man eine Darmreinigung?

Nicht nur die Dauer einer Darmreinigung, auch die einzelnen Dosen können individuell dem Befinden angepasst werden.

Empfindliche Menschen können beispielsweise täglich erst einmal nur ½ Portion einnehmen, wodurch die Darmreinigung sanft verläuft und versuchen, langsam die Dosis zu erhöhen.

Nimmt man zwei- bis dreimal täglich eine ganze Portion ein, dann reinigt man den Darm wirklich intensiv.

Wie oft sollte man eine Darmsanierung durchführen?

Je nach Lebens- und Ernährungsweise kann eine Darmsanierung regelmässig ein- bis zweimal jährlich praktiziert werden (z. B. im Frühjahr und im Herbst), so dass sich – auch wenn Sie zwischendurch gelegentlich "sündigen" – erst gar keine Stoffwechselabfallprodukte und Toxine im Körper dauerhaft einlagern können und der Organismus sauber und gesund bleibt.

Wenn Sie sich optimal ernähren (frisch zubereitet, vitalstoffreich, pflanzenbasiert), viel Sport machen, belastende Dinge (Rauchen, Alkohol, Koffein, Zucker etc.) von Ihrem Körper fernhalten und sich rundum wohl fühlen, benötigen Sie nach einer einmaligen Darmsanierung sicher keine regelmässigen Darmreinigungen mehr.

Hier genügt es, immer wieder einmal einen Shake zu trinken und evtl. das Intervallfasten (16/8) in den Tagesablauf mit einzubeziehen, das die körpereigenen Regulations- und Entgiftungsfähigkeiten sehr gut unterstützt und aktiviert.

Informationen zum Intervallfasten finden Sie hier:

Woran erkennt man eine gute Darmreinigung?

Inzwischen gibt es eine nahezu unüberschaubare Vielfalt an Darmreinigungsprogrammen auf dem Markt, was die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt nicht gerade leicht macht.

Wichtig ist, dass ein effektives Darmreinigungsprogramm nicht aus einer unendlichen Anzahl verschiedener Zutaten oder Komponenten bestehen muss. Hier ist weniger oft mehr – besonders für Menschen mit Unverträglichkeiten und/oder Allergien.

Die effektivsten Darmreinigungsprogramme bestehen gar aus nicht mehr als aus lediglich drei Hauptbestandteilen, die – ganz nach Wunsch und Bedarf – um zusätzliche Wirkstoffe ergänzt werden können.

Wir erklären hier ausführlich, wie Sie die Qualität einer guten Darmreinigung erkennen können: Darmreinigung: Wie man gute Qualität erkennt

Woraus besteht eine wirksame Darmreinigung?

Die drei Basis-Komponenten eines wirksamen Darmreinigungsprogrammes sind:

Flohsamenschalenpulver

Flohsamenschalenpulver wird auch Psyllium genannt und dient im Rahmen der Darmreinigung zur Lockerung von Ablagerungen im Verdauungssystem sowie zur Lösung von Toxinen und Stoffwechselabfallprodukten.

Flohsamenschalen sollten wirklich nur feinst vermahlen eingenommen werden. Auf dem Markt sind auch sehr preisgünstige Flohsamenschalenpulver erhältlich. Doch sind diese oft nur sehr grob oder gar nicht gemahlen, womit sich der niedrige Preis erklärt.

Ungemahlene Flohsamenschalen oder nur grob vermahlene Flohsamenschalen sind jedoch einerseits nicht gut verträglich und andererseits auch nicht so wirksam wie feinst vermahlenes Flohsamenschalenpulver.

Flohsamenschalenpulver gibt es lose oder in Kapselform.

Bentonit oder Zeolith oder Mumijo

Bentonit und Zeolith sind Mineralerden, welche die vom Flohsamenschalenpulver gelösten Ablagerungen und Toxine, aber auch schädliche Bakterien an sich binden, damit diese jetzt einfach mit dem Stuhl ausgeschieden werden können.

Bentonit und Zeolith gibt es in Pulverform, in Kapselform und Bentonit sogar flüssig (also bereits mit reinstem Wasser vermischt). Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Bentonit in Lebensmittel- oder Arzneimittelqualität vorliegt, also für die innerliche Anwendung auch geeignet ist und Zeolith die Zulassung als Medizinprodukt hat.

Wer eine Alternative zu den Mineralerden sucht, kann auf Mumijo zurückgreifen, eine Substanz, die besonders reich an Huminsäuren ist, die sich äusserst positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken und ähnlich wie Mineral- und Heilerden Giftstoffe und überschüssige Magensäure aufnehmen.

Probiotika

Ein Probiotikum bezeichnet nützliche Darmbakterien für den Aufbau einer gesunden Darmflora. Darmbakterien gibt es in Form von flüssigen Präparaten oder als Kapseln. Man entscheidet sich für eines von beiden oder kombiniert beide Probiotika miteinander.

Mit der Dosierung und Einnahmehäufigkeit dieser drei Komponenten lässt sich die Effektivität, sprich die Geschwindigkeit und Intensität der Entgiftung und Schlackenausleitung bereits hervorragend steuern.

Mögliche Zusatz-Komponenten zur Darmsanierung

Die folgenden Zusatz-Komponenten können die Darmsanierung weiter beschleunigen bzw. die Entgiftungs- und Selbstregulationsfähigkeit des Körpers unterstützen. Sie werden ganz nach Bedarf gewählt, sind also nicht in jedem Fall nötig und sollten ganz sicher nicht alle auf einmal eingenommen werden.

Wählen Sie sorgfältig jene Zusatz-Komponente aus, die Ihrem persönlichen Zustand am besten nützen kann. Dies kann auch ein Präparat sein, das hier nicht aufgeführt ist.

1. Basische Mineralstoffe während der Darmsanierung

Wenn Sie von einer Übersäuerung ausgehen oder davon überzeugt sind, dass Ihre bisherige Ernährungsweise Ihnen nicht ausreichend Mineralstoffe und Spurenelemente lieferte, können Sie das Darmreinigungsprogramm mit einem natürlichen Mineralstoffkomplex ergänzen, z. B.

  • mit der Sango Meeres Koralle (für Calcium und Magnesium)
  • mit dem siliziumreichen Mineralstoffpräparat Silizium Mineral Plus von effective nature (Magnesium, Zink, Eisen, Silizium, Vitamin D3)
  • mit den Basencitraten von effective nature (Kalium, Magnesium, Calcium, Zink, Silizium, Vitamine D3 und K2)

Auf diese Weise versorgen Sie sich mit basischen Mineralstoffen und Spurenelementen in bester Bioverfügbarkeit, reduzieren eine mögliche Übersäuerung und können Ihre körpereigenen Mineralstoffdepots wieder auffüllen.

2. Präbiotika

Präbiotika wie Inulin füttern die nützlichen Darmbakterien, so dass sich die Darmflora schneller erholen kann. Lediglich Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem und Neigung zu Blähungen sollten Inulin vorsichtig dosieren, da es aufgrund der nun aktivierten Darmbakterien zunächst Blähungen noch weiter verstärken kann.

  • Mehr zum Thema Inulin finden Sie hier: Inulin: Wirkung und Anwendung
  • Inulin gibt es in Pulverform oder in Kapselform: Das Pulver kann in Getränke, Müslis oder Shakes gemischt werden, während sich Kapseln unkomplizierter dosieren und einnehmen lassen. Beide Produktvarianten gibt es von effective nature in Bio-Qualität.
  • Inulinhaltig ist auch das Yaconpulver, das gerade in der Zeit der Darmreinigung, in der man keinen Zucker zu sich nimmt, ein hervorragendes mildes Süssungsmittel darstellt. Wir verwenden das Yaconpulver von effective nature.

3. Chlorella-Algen in die Darmsanierung integrieren

Wenn Sie bei Ihrer Darmsanierung besonders die Entgiftung Ihres Organismus und die Versorgung mit natürlichen Vitalstoffen zum Ziel haben, dann könnten Sie Ihre Kur mit der Chlorella-Alge kombinieren. Sie wird in der Naturheilkunde zur Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt und liefert überdies Eisen, Chlorophyll und viele andere Pflanzenstoffe.

Sie erhalten die Chlorella-Alge bei vielen Händlern. Wir empfehlen, Chlorella ausschliesslich in Bio-Qualität zu erwerben und nur dort, wo aktuelle Analysen zur Schwermetallbelastung zur Verfügung stehen, was z. B. bei Chlorella von effective nature der Fall ist.

4. Gerstengras unterstützt die Darmsanierung

Das Gerstengras unterstützt das Verdauungssystem gleich auf fünffache Weise. Fünf verschiedene Wirkmechanismen können im Laufe einer langfristigen Einnahme zu einer deutlichen Verbesserung der Darmsituation führen.

  • Gerstengras fördert die Bildung einer gesunden Darmflora.
  • Gerstengras wirkt entzündungshemmend.
  • Gerstengras reguliert den Wassergehalt des Stuhls, verhindert damit sowohl Verstopfung als auch Durchfälle.
  • Gerstengras unterstützt die Regeneration der Darmschleimhaut.
  • Gerstengras lindert nicht zuletzt aufgrund seines hohen Chlorophyllgehalts die Gefahr einer Darmkrebsentstehung.

5. Natürliche Präparate zur Parasiten-Bekämpfung

Parasiten können sich im Verdauungssystem einnisten, ohne dass wir es zunächst merken. Im Laufe der Zeit vermehren sie sich jedoch und können dann – je nach Parasit – zu Verletzungen der Darmschleimhaut führen. Darüber hinaus belasten sie den Organismus mit ihren giftigen Stoffwechselprodukten. Subtile Symptome, die kaum jemand der tatsächlichen Ursache zuordnen kann, können die Folge sein.

Viele Heilpflanzen und Kräuter haben jedoch anti-parasitäre Eigenschaften. Kombiniert man sie mit einer Darmsanierung, dann beugt man auf diese Weise Parasitenbefall vor bzw. schafft ein Milieu, in dem sich Parasiten nicht mehr wohl fühlen.

Zu den Parasiten bekämpfenden Heilpflanzen gehören u. a. der Olivenbaum bzw. seine Blätter (Olivenblattextrakt-Kapseln), die Schale der Schwarzwalnuss (Schwarzwalnussschalen-Kapseln), Papayakerne (gibt es bereits getrocknet oder pulverisiert im Handel, z. B. von effective nature) und das ätherische Öl des Oregano.

Wie werden die Zusatz-Komponenten in die Darmreinigung integriert?

  • Der Mineralstoffkomplex kann zu den Mahlzeiten oder danach eingenommen werden. Details zur richtigen Einnahme von Calcium lesen Sie hier: Calcium richtig einnehmen. Falls Sie die Sango Meeres Koralle in Pulverform einnehmen (es gibt auch Kapseln oder Tabs), können Sie folgendermassen vorgehen: Rühren Sie die erforderliche Tagesmenge der Koralle in ein 200-ml-Glas mit Wasser und trinken Sie davon dreimal täglich ein Drittel oder einfach über den Tag verteilt immer mal wieder ein Schlückchen. Falls Sie ein anderes Mineralstoffpräparat einnehmen, z. B. Chelate oder andere organische Verbindungen (Citrate, Orotat etc.), können Sie diese zu den Mahlzeiten einnehmen.
  • Das Präbiotikum Inulin kann in Speisen oder Shakes gemischt werden.
  • Chlorella-Algen können ganz individuell dosiert werden, z. B. zweimal vier Tabletten. Man nimmt sie am besten zu den Mahlzeiten.
  • Gerstengraspulver kann einfach in grüne Smoothies, in Wasser, Säfte, Salatdressings, aber auch in warme (nicht heisse!) Suppen gerührt werden. Es gibt das Pulver auch zu Tabs gepresst, die leichter einzunehmen sind.
  • Die Präparate zur Parasiten-Bekämpfung sollten der Empfehlung des Herstellers entsprechend eingenommen werden.

Welche Darmreinigung ist für Sie die richtige?

Die Darmreinigungsprogramme auf Basis von Flohsamenschalenpulver, Bentonit oder Zeolith und einem Probiotikum gibt es in verschiedenen Varianten – abhängig davon,

  • wie lange Sie eine Darmreinigung durchführen möchten,
  • wie lange Sie am Aufbau Ihrer Darmflora arbeiten möchten,
  • ob Sie eine Mineralerde (Bentonit oder Zeolith) möchten oder lieber eine pflanzliche Alternative (Mumijo)
  • welche Art von Probiotikum Sie möchten (flüssig oder Kapseln),
  • ob Sie einen Mineralstoff-Komplex brauchen oder nicht und
  • ob Sie Shakes oder lieber Kapseln einnehmen möchten.

Bitte wenden Sie sich an den Shop Ihres Vertrauens, um sich über die zur Auswahl stehenden Programm-Varianten zu informieren. Wir empfehlen (und nutzen selbst) die Darmreinigungsprodukte der Fair Trade Handels AG.

Darmreinigung – Die Praxis

Über die Theorie wissen Sie nun Bescheid. Sie wissen, aus welchen Zutaten eine wirksame Darmreinigung zu bestehen hat und was Sie von diesen Zutaten erwarten können.

Im Folgenden geht es nun um die praktische Umsetzung, um das Wie, Wann und Wie lange. Sie erfahren also, wie eine Darmreinigung konkret umgesetzt wird, wie Sie sich währenddessen am besten ernähren und was Sie tun können, um die Reinigung zu unterstützen und zu beschleunigen.

Der Flohsamenschalen-Bentonit/Zeolith-Shake

Flexible Darmreinigungsprogramme liefern die drei Hauptbestandteile (Flohsamenschalenpulver, Bentonit oder Zeolith, Probiotikum) GETRENNT voneinander. Auf diese Weise können Sie die Zutaten ganz individuell – entsprechend Ihrer Bedürfnisse und Ihres Wohlbefindens – kombinieren, dosieren und immer wieder in der Dosierung neu anpassen.

Vor jeder Einnahme werden Bentonit/Zeolith und Flohsamenschalenpulver (meist im Verhältnis 1 : 1) mit Wasser zu einem Shake gemixt.

Ideal ist es, wenn Sie mit kleinen Mengen beginnen (z. B. mit je einem halben TL Bentonit/Zeolith und Flohsamenschalenpulver). Dazu geben Sie mindestens 200 ml Wasser.

Trinken Sie den Shake sofort!

Der Flohsamenschalen-Bentonit/Zeolith-Shake wird SOFORT nach der Zubereitung getrunken. Aufgrund der grossen Quellfähigkeit der Flohsamenschalen verwandelt sich Ihr Shake andernfalls in einen einzigen Wackelpudding, dessen Konsistenz nicht jedermann zusagt, da man den Shake jetzt fast löffeln müsste. Gerade diese Quellfähigkeit ist es jedoch, die massgeblich für die Reinigung des Darmes verantwortlich ist.

Unmittelbar nach dem Shake trinken Sie ein Glas (200 – 300 ml) mit stillem Wasser. Trinken Sie es langsam innerhalb von 3 bis 5 Minuten. Schütten Sie es also nicht in einem Zug in sich hinein.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Shake?

Der richtige Zeitpunkt für den Shake ist:

  • 30 – 60 Minuten vor einer Mahlzeit auf leeren Magen, vor dem Frühstück und/oder vor dem Abendessen. Frühstückt man generell nicht, kann man den Shake dennoch am Morgen nehmen. Der Abstand von 30 - 60 Minuten ist lediglich der Mindestabstand, der eingehalten werden sollte, was bedeutet, dass man nach dieser Zeit nicht unbedingt etwas essen MUSS.
  • Auch 2 Stunden nach einer leichten Mahlzeit kann man den Shake einnehmen, weil auch dann der Magen wieder leer sein dürfte, also z. B. 2 Stunden nach einem leichten Früchtefrühstück oder nach einem leichten Abendessen (z. B. Gemüsesuppe).

Das Probiotikum wird separat eingenommen, also NICHT mit dem Shake, sondern zu den Mahlzeiten, wobei es irrelevant ist, ob kurz vor oder während den Mahlzeiten. Lediglich nach den Mahlzeiten sollte das Probiotikum nicht eingenommen werden.

Wie viele Shakes trinkt man pro Tag?

Normalerweise werden zwei Shakes pro Tag eingenommen, einer morgens und der andere abends. Allerdings sollte sich die Einnahmehäufigkeit ganz individuell nach Ihrem Befinden richten.

Natürlich gibt es Einnahmeempfehlungen zu den verschiedenen Darmreinigungsprogrammen. Doch stellen diese tatsächlich nur Empfehlungen dar. Die letztendlich richtige Dosierung und Shake-Anzahl können nur Sie selbst festlegen.

Empfindliche Menschen beginnen beispielsweise am Morgen mit einem Shake aus der Hälfte der empfohlenen Flohsamenschalenpulver- und Bentonit-/Zeolith-Menge, beobachten, wie es ihnen damit geht und steigern sowohl Einzeldosis als auch Anzahl der Shakes sehr bedächtig.

Weniger empfindliche Menschen können sofort mit der empfohlenen Dosis und Shake-Anzahl beginnen und steigern diese dann, wenn sie die Darmreinigung noch weiter intensivieren möchten.

In der letzten Woche sollten Sie die Anzahl der Shakes wieder reduzieren, um das Verdauungssystem langsam auf das Ende der Kur einzustimmen.

Die Anzahl der Shakes bestimmt die Intensität der Darmreinigung – allerdings immer im Zusammenhang mit der Art Ihrer Ernährung und der Anzahl Ihrer Mahlzeiten.

Es gilt: Je mehr Shakes Sie einnehmen, je mehr Sie begleitend dazu trinken (reines Wasser), je weniger Sie essen und je basischer Sie essen, desto stärker kann Ihr Organismus entgiften.

Mehr als vier Shakes pro Tag sollten nicht genommen werden:

  • Vier Shakes bieten sich während einer Fastenkur an, also dann, wenn nur Wasser, Säfte und/oder Brühe getrunken wird, aber keine feste Nahrung aufgenommen wird.
  • Bei drei Shakes sollte mindestens eine Mahlzeit am Tag mit einem Shake ersetzt werden. Das heisst, Sie nehmen das Frühstück und das Mittagessen ein und ersetzen das Abendessen mit einem zusätzlichen, also dritten Shake. Shake-Zeiten könnten also 7 Uhr, 15 Uhr und 20 Uhr sein. Gegessen wird um 8 Uhr und um 12.30 Uhr.
  • Bei zwei Shakes pro Tag können Sie nach wie vor drei Mahlzeiten beibehalten.

Beispiele für die Zahl der Shakes während der Darmsanierung

Bei einer Dauer von 4 Wochen könnten Sie so vorgehen:

  • Woche 1: Täglich 1 Shake
  • Woche 2: Täglich 2 Shakes
  • Woche 3: Täglich 2 bis 3 Shakes
  • Woche 4: Täglich 1 Shake

Bei einer Dauer von 8 Wochen könnten Sie so vorgehen:

  • Woche 1 bis 2: Täglich 1 Shake
  • Woche 3 bis 6: Täglich 2 Shakes
  • Woche 7: Täglich 3 Shakes
  • Woche 8: Täglich 1 Shake

Doch können Sie genauso gut ein 2-Wochen-Programm durchführen und währenddessen täglich 2 Shakes mit jeweils der halben empfohlenen Dosis einnehmen oder ein 5-Wochen-Programm, währenddessen Sie 4 Wochen lang 1 Shake mit der normalen Dosis nehmen, dann 1 Fastenwoche anschliessen, in der Sie 3 Shakes pro Tag nehmen, nichts essen und nur Säfte und Brühe trinken. Tun Sie also das, was Ihrem Körper am besten bekommt und seinem individuellen Entgiftungstempo perfekt entspricht.

Wie ernährt man sich bei einer Darmreinigung?

Natürlich kommt es auch auf die Art der Ernährung an, wie gut eine Darmreinigung wirkt: Ernährt man sich während der Darmreinigung relativ normal, dann verläuft auch die Reinigung eher schwach, weil die gewöhnliche Ernährung immer wieder zur Bildung neuer Toxine und neuer Schlacken sorgt, die Darmschleimhaut immer wieder auf’s Neue reizt, weiterhin Entzündungen fördert usw.

Wählt man während der Darmreinigung hingegen eine vitalstoffreiche und basische oder wenigstens basenüberschüssige Ernährung oder baut man einige Suppentage, Safttage oder gar Fastentage ein, intensiviert sich die innere Reinigung massiv.

In jedem Fall sollten jene Nahrungsmittel gemieden werden, die über die Jahrzehnte hinweg überhaupt erst zu den Problemen geführt haben, deretwegen jetzt eine Darmsanierung nötig ist.

Dabei handelt es sich in der Hauptsache um industriell verarbeitete Nahrungsmittel und Getränke sowie um besonders säure- oder schleimbildende Nahrungsmittel (Milchprodukte, Fleisch und Wurst, Konserven).

Welche Lebensmittel sind während der Darmreinigung zu meiden?

Die folgenden Lebensmittel belasten den Organismus. Wir sprechen in diesem Zusammenhang nicht von „Verzicht“, da Verzicht nach Einschränkung klingt. Es ist jedoch weder Verzicht noch Einschränkung, wenn man Dinge/Lebensmittel meidet, die dem Körper nicht gut tun. Es handelt sich vielmehr um einen Gewinn, nämlich um einen Gewinn für die eigene Gesundheit:

  • Essen Sie keine raffinierten Zucker- und Weissmehlprodukte und trinken Sie keine zuckerhaltigen Getränke. Sie belasten den Darm erheblich und stören den Wiederaufbau der Darmflora.
  • Reduzieren Sie den Verzehr von Fleisch, Fisch und Sojaprodukten auf maximal zwei- bis dreimal wöchentlich. Wurst sollten Sie ganz meiden.
  • Milchprodukte (Milch, Käse, Joghurt, Quark etc.) sollten während der Darmreinigung nicht verzehrt werden, da sie bei vielen Menschen extrem schleimbildend wirken und den Reinigungsprozess behindern.
  • Trinken Sie keinen Alkohol, da er die Entgiftung behindert und Ihr wichtigstes Entgiftungsorgan – die Leber – unnötig belastet.
  • Kaffee gilt in der Naturheilkunde nicht nur als Säurebildner, Kaffee und das darin enthaltene Koffein belasten den Körper auf verschiedene Weise – besonders wenn mehr als 3 Tassen täglich getrunken werden. Während der Darmreinigung sollten Sie täglich nicht mehr als 2 Tassen Kaffee trinken. Vielleicht nutzen Sie Ihre Darmreinigung aber auch für einen endgültigen Kaffee-Abschied? Und probieren einmal den köstlichen Lupinen-Kaffee, der annähernd wie Bohnenkaffee schmeckt.

Welche Lebensmittel sind während der Darmreinigung empfehlenswert?

Während der Darmreinigung sollte Ihr Speiseplan idealerweise aus diesen Lebensmitteln zusammengestellt werden:

  • Gemüse (Blattgemüse, Knollengemüse, Fruchtgemüse) können ohne Einschränkung verzehrt werden
  • Salate und Kräuter
  • Früchte (einschl. Avocados)
  • Hülsenfrüchte (über Nacht einweichen, Einweichwasser wegschütten und in frischem Wasser kochen)
  • Glutenfreie Getreide und Pseudogetreide wie Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen sowie daraus Teigwaren, Bratlinge, Salate etc.
  • Nüsse, Mandeln und Samen (Leinsaat, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne), auch hieraus lassen sich Bratlinge zubereiten
  • Esskastanien (Maroni)
  • Selbstgezogene Keimlinge aus Linsen, Brokkolisamen, Radieschen, etc.
  • Süssigkeiten aus Nüssen und Trockenfrüchten oder zuckerfreie Früchteriegel aus dem Bio-Handel
  • Naturbelassene Öle B. Bio-Olivenöl, Bio-Hanföl, Bio-Leinöl und Bio-Kokosöl
  • Als Getränk ist besonders reines kohlensäurefreies Quellwasser ideal oder gefiltertes Leitungswasser (1,5 Liter täglich), ergänzt von basischen Kräutertees (0,5 Liter täglich).

Der Ernährungsplan während der Darmreinigung

Wenn Sie einen konkreten Ernährungsplan mit Rezepten für Ihre Ernährung während der Darmreinigung suchen, finden Sie einen solchen hier: Ernährungsplan während der Darmreinigung

Die Anleitung zur Darmreinigung: Ein Beispieltag mit 2 Shakes

In nachfolgender Anleitung zur Darmreinigung sind die angegebenen Uhrzeiten nur zur Orientierung gedacht, damit Sie ein Gefühl für die optimalen Zeitabstände bekommen. Passen Sie unser Beispiel einfach Ihrem individuellen Tagesablauf an. Werden mehrere Punkte (z. B. beim Frühstück) aufgeführt, so handelt es sich um eine Auswahl und Sie entscheiden sich für einen davon.

6.30 Uhr: Beginnen Sie den Tag

  • mit einem grossen Glas Wasser oder Zitronenwasser oder
  • mit einer grossen Tasse Kräutertee z. B. ein basischer Morgentee (z. B. von Vicopura) oder ein Brennnessel-Kräutertee für den Morgen

6.45 Uhr: Nehmen Sie Ihren ersten Shake und trinken Sie im Anschluss daran ein grosses Glas Wasser.

7.30 Uhr: Eine halbe bis eine Stunde später nehmen Sie Ihr Probiotikum und frühstücken – und zwar folgendes:

  • Früchte oder Fruchtsalat oder
  • frisch gepressten Frucht- oder Gemüsesaft oder
  • einen grünen Smoothie (Mixgetränk aus Früchten, grünem Blattgemüse und etwas Wasser) oder
  • ein basisches Müsli (z. B. Basenzeit von Alvito) oder
  • Vollkorntoast mit vegetarischem Brotaufstrich und Gemüsesticks (Gurkenstücke, Tomaten, Radieschen, Karotten etc.)
  • Weitere Frühstücksideen finden sie hier: Basisch Frühstücken

Ab 9.30 Uhr: Als Zwischenmahlzeit können Sie im Laufe des Vormittags frische Früchte essen oder – wenn es ihn nicht schon zum Frühstück gab – einen grünen Smoothie trinken.

Auch ein basischer Snack ist ideal, wozu Sie hier Vorschläge finden, die Sie auch gut zu Hause vorbereiten und mit zur Arbeit nehmen können: Basische Snacks

12.30 Uhr: Ihr Mittagessen kann so aussehen:

  • Ein grosser Salat aus grünem Blattgemüse (Blattsalate, Radicchio, Zuckerhut, Weisskohl, Rotkohl, etc.), wenn verfügbar Wildpflanzen (Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Melde, Portulak etc.) oder Kräutern und selbst gezogenen Keimlingen.

Auch fein geriebene Wurzel- oder Knollengemüse sollten verwendet werden (z. B. Pastinaken, Rettich, Kohlrabi, Knollensellerie etc.).

Die Salate werden mit einem Dressing aus frisch gepresstem Zitronen- oder Orangensaft und/oder Apfelessig, kalt gepressten hochwertigen Ölen (Hanf-, Lein- oder Olivenöl), wenn gewünscht Algenflocken (z. B. "Salat des Meeres" im Naturkosthandel) und Steinsalz verfeinert.

  • Oder eine Gemüsesuppe
  • Oder kurz gedünstetes Gemüse mit einer glutenfreien Beilage wie z. B. Esskastanien, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Kartoffeln
  • Wenn Sie zu den Eiligen gehören, finden Sie hier viele Anregungen für ein gesundes und gleichzeitig schnelles Mittagessen: Gesundes Essen für Eilige

Wie oben erwähnt sollten Sie Ihre Mahlzeiten höchstens zwei- bis dreimal pro Woche mit Fleisch, Fisch oder Sojaprodukten ergänzen.

Ab 14.30 Uhr: Im Laufe des Nachmittags trinken Sie etwa 1 Liter kohlensäurefreies Quellwasser.

16 Uhr: Als Zwischenmahlzeit können Sie eine Handvoll Mandeln essen, eine Mandelmilch trinken, einen Chia-Pudding essen oder einen anderen gesunden Snack geniessen.

17 Uhr: Trinken Sie Ihren zweiten Shake eine Stunde vor dem Abendessen und trinken Sie unmittelbar nach dem Shake ein grosses Glas Wasser.

18 Uhr: Schreiten Sie zum Abendessen und nehmen Sie dazu Ihr Probiotikum. Zum Abendessen sollte es ein leicht verdauliches Gericht geben.

21 Uhr: Sie hatten um 17 Uhr keine Zeit für Ihren zweiten Shake? Dann können Sie ihn auch ab zwei Stunden nach Ihrem leichten Abendessen zu sich nehmen.

22.30 Uhr: Super wäre es, wenn Sie um diese Zeit zu Bett gehen könnten. Ihr Organismus braucht viel Kraft und Energie und somit ausreichend Schlaf, um die Entgiftung und Reinigung des Verdauungssystems bewältigen und erfolgreich abschliessen zu können.

Die Anleitung zur Darmreingung: Ein Beispieltag mit 3 Shakes

Die Anleitung zur Darmreinigung ändert sich geringfügig, wenn Sie drei statt zwei Shakes pro Tag nehmen. Bis zum Mittag bleibt alles wie oben beschrieben.

Eine Stunde vor dem Mittagessen (oder zwei Stunden danach) wird der zweite Shake eingenommen. Im Anschluss daran trinken Sie ein grosses Glas Wasser.

Zur Zwischenmahlzeit am Nachmittag nehmen Sie Ihr Probiotikum.

Statt eines Abendessens nehmen Sie Ihren dritten Shake und trinken danach wiederum ein grosses Glas Wasser.

Was sollte man während der Darmsanierung sonst noch tun?

Massnahmen, welche die Wirkung einer Darmsanierung beschleunigen und unterstützen können, sind die folgenden:

Bewegung

Wenn Sie nicht sowieso Sport treiben, dann sollten Sie jetzt täglich als Minimum einen flotten Spaziergang von mindestens einer halben Stunde absolvieren oder sich ein Zimmertrampolin anschaffen, worauf Sie täglich zweimal je 10 bis 20 Minuten schwingen.

Wenn Sie bislang noch nicht sportlich aktiv waren, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt zum Durchstarten. Melden Sie sich am besten zu konkreten Kursen (Schwimmen, Pilates, Zumba, Krafttraining, Cardio o. ä.) an, in denen Sie von einem Trainer betreut und motiviert werden. Auf diese Weise macht das Training nicht nur mehr Spass, auch Ihr innerer Schweinehund hat nichts zu sagen, da Ihr Trainer ja auf Sie wartet und Sie nicht so einfach absagen können.

Ein bestimmtes Alter ist übrigens keine Ausrede. Man kann in jedem Alter noch mit Sport beginnen - eben den persönlichen Möglichkeiten angepasst.

Trinken Sie frisch gepresste Gemüsesäfte oder natürliche Basendrinks

Natürliche Basendrinks z. B. aus Weizengraspulver, Gerstengraspulver, Brennnesselblattpulver, Löwenzahnpulver oder Grünkohlpulver versorgen den Organismus mit einem Füllhorn an Vitaminen, Mineralstoffen und antioxidativ sowie entzündungshemmend wirkenden sekundären Pflanzenstoffen, die in der üblichen Ernährung meist fehlen. Die Basendrinks regen auf diese Weise die Entgiftungsfähigkeit der Leber an, aktivieren den Stoffwechsel und erhöhen die Basenproduktion im Körper.

Unterstützen Sie Ihre Leber

Die Leber als Ihr Entgiftungsorgan Nr. 1 wird bei einer Darmreinigung erst tüchtig gefordert, bevor dann schliesslich auch sie entlastet wird und entspannen kann. Die Leber kann insbesondere mit Bitterstoffen in ihrer entgiftenden Tätigkeit unterstützt werden.

Bitterstoffe finden sich in bestimmten Salaten und Gemüsearten, wie z. B. Endiviensalat, Chicoree, Artischocken etc., können aber auch in Form von Löwenzahnwurzelextrakt, Bitterbasenpulver oder einem hochwertigen alkoholfreien Kräuterbitter eingenommen werden.

Auch ein Mariendistelextrakt oder der Artischockenextrakt sind hervorragende Helfer für die Leber. Sie regen den Gallenfluss an, verbessern die Leberfunktionen und helfen bei der Regeneration der Leberzellen.

Testen Sie Einläufe

Wer die Wirkung eines Einlaufes erst einmal erlebt hat, wird es gar nicht mehr glauben können, dass er/sie sich einst so dagegen gesträubt hat. Einläufe können äusserst bequem zu Hause mit Hilfe eines Einlaufsets (Irrigator) durchgeführt werden. Schon nach kurzer Zeit entwickelt man eine gewisse Einlauf-Routine und erkennt erst dann die unglaubliche Wirkung von Einläufen.

Ablagerungen und Stoffwechselgifte werden rascher aus dem Körper gespült, der Darm erhält ausserdem eine Art Massage von innen und der sog. Einlaufeffekt führt über die Reflexpunkte im Darm zu kräftigen Impulsen, die eine Selbstheilung einleiten können.

Bürstenmassagen

Bürstenmassagen bringen das Lymphsystem in Schwung und fördern auf diese Weise ganz aussergewöhnlich die Entgiftung und Schlackenausleitung.

Bauchmassagen

Bauchmassagen helfen zusätzlich, die Peristaltik Ihres Darms zu aktivieren und Ablagerungen im Darm zu lösen. Massieren Sie zu diesem Zweck Ihren Bauch rund um den Bauchnabel im Uhrzeigersinn etwa 10 bis 15 Minuten lang, am besten morgens vor dem Aufstehen, wenn Sie noch im Bett liegen.

Welche Nebenwirkungen kann eine Darmreinigung haben?

Eine Darmreinigung ist kein vorhersehbares Geschehen. Bei jedem vollzieht sich die Ausleitung der Stoffwechselabfallprodukte, der Toxine und Ablagerungen in einer anderen Geschwindigkeit, einem anderen Rhythmus und mit anderen Begleiterscheinungen.

So kann es immer mal wieder (vorübergehend!) zu bestimmten Reaktionen kommen (sog. Entgiftungskrisen), wie z. B. zu Kopfschmerzen, unreiner Haut, Verdauungsproblemen oder auch zu einer Verstärkung der aktuellen Gesundheitsprobleme. Ist das der Fall, dann können Sie jederzeit die Dosierung und die Anzahl der Shakes verringern, um die Ausleitung zu mässigen.

Tritt z. B. Verstopfung auf, dann nehmen Sie nur noch einmal täglich einen Shake und achten verstärkt auf das Trinken von ausreichend kohlensäurefreiem Wasser. Hat sich Ihr Körper dann an den morgendlichen Shake angepasst, dann kann im Laufe der Zeit die Menge der Shakes wieder gesteigert werden.

Bei einer milden Darmreinigung mit Kapseln werden seltener die o. g. Reaktionen beobachtet, weshalb man sich hier leichter an die allgemeinen Einnahmeempfehlungen halten kann.

Wie können Medikamente bei einer Darmsanierung integriert werden?

Falls Sie Medikamente gleich welcher Art (dazu gehören auch die Antibabypille, Schilddrüsenhormone etc.) einnehmen müssen, so sollten Sie während der Darmsanierung folgendes beachten:

Trinken Sie den Shake oder nehmen die entsprechenden Kapseln bitte im Abstand von drei Stunden zu Ihren Arzneimitteln, da sonst deren Wirkung u. U. eingeschränkt wird. Schliesslich ist die Aufgabe der Darmreinigungsmittel die Entgiftung, und da Medikamente im Grunde körperfremde Giftstoffe sind, würden sie entgiftet werden.

Kann man in der Schwangerschaft und Stillzeit eine Darmreinigung machen?

Entgiftungen und Entschlackungen – wozu auch eine Darmreinigung gehört – führen dazu, dass Gifte und Schlacken im Körper gelöst werden. Dieser Vorgang ist für den Organismus anstrengend. Bei einer Schwangerschaft sollte er jedoch seine Kraft für das Baby verwenden.

Überdies können gelöste Schlacken und Gifte im Körper auch zunächst umverteilt werden, bevor sie letztendlich ausgeschieden werden. Dabei kann es sein, dass die Gifte auch in die Plazenta und somit zum Baby gelangen und dieses belasten.

Eine Entgiftung und Entschlackung wie z. B. eine Darmreinigung sollte daher immer einige Monate VOR einer Schwangerschaft und Stillzeit durchgeführt werden. Das Baby darf dann in einem gereinigten Körper entstehen und sich dort gesund und munter entwickeln.

Wie Sie dennoch auch während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit sanft entschlacken können, so dass davon auch Ihr Baby profitieren kann, lesen Sie hier: Entschlacken in der Schwangerschaft und Stillzeit

Kann man die Darmreinigung mit einer Leberreinigung kombinieren?

Wer noch nie eine innere Reinigung durchführte, sollte langsam beginnen, z. B. nur mit einer sanft dosierten Darmreinigung. Alte Hasen in Sachen Entschlackung und Entgiftung können jedoch auch verschiedene Reinigungsprogramme miteinander kombinieren, z. B. die Darmreinigung mit der Leberreinigung.

Informationen dazu und eine konkrete Anleitung finden Sie hier: Das kombinierte Darm- und Leberreinigungsprogramm.

Nach der Darmreinigung: Die Anleitung zur Lymphreinigung

Einen hervorragenden Abschluss einer jeden Darmreinigung stellt die Reinigung des Lymphsystems dar. Der Darm ist zwar ein wichtiger Stützpunkt des Immunsystems. Das Lymphsystem ist jedoch nicht minder wichtig.

Denn in den Lymphgefässen fliesst die Lymphe, die für den Abtransport aller "groben Körperabfälle" zuständig ist, wie z. B. Bakterien, Zellbruchstücke und entartete Zellen. In den angeschlossenen Lymphknoten werden die Gefahren- und Abfallstoffe entschärft und vernichtet.

Fliesst die Lymphe aber nicht mehr richtig, kommt es zum Lymphstau und der Körper kann nicht mehr umfassend entgiften. Er verschlackt und wird krank.

Natürlich wird bei einer Darmsanierung auch bis zu einem gewissen Grad die Lymphe gereinigt. Denn die Lymphe steht in direkter Verbindung mit dem Darm und nimmt aus ihm beispielsweise einen Teil der Nahrungsfette auf.

Eine Lymphreinigung aber widmet sich konkret der Aktivierung des Lymphflusses, der Verhinderung und Auflösung von Wassereinlagerungen und der Regeneration und Entgiftung der Lymphknoten. Sobald also der Darm gereinigt ist, sollte Ihre Aufmerksamkeit ganz konkret der Lymphe gelten. Informationen und eine genaue Anleitung zur Durchführung einer Lymphreinigung finden Sie hier:


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Quellen