Allergien und Intoleranzen

Zöliakie

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 30.04.2019
Zöliakie
© fotolia.com/Johanna Mühlbauer

Bei der Zöliakie liegt eine genetische Glutenunverträglichkeit vor. Mit den entsprechenden Informationen und der Bereitschaft einer konsequenten Ernährungsumstellung wird eine positive Veränderung der Gesundheitssituation erreicht.

Inhaltsverzeichnis

Zöliakie - Sprue

Die Zöliakie - Sprue - ist eine genetisch bedingte Autoimmunerkrankung, die oft auch erst im Erwachsenalter erkannt wird. Meist geht die Zöliakie oder auch Sprue mit einer Laktoseintoleranz bzw. Milchzuckerunverträglichkeit einher. Zöliakie und Sprue sind zwei Bezeichnungen für ein und dieselbe Erkrankung, im Kindesalter ist es die Zöliakie und im Erwachsenalter die Sprue.

Die Zöliakie bzw. Sprue ist eine Erkrankung des Dünndarms. Sie zeigt sich, wenn ein spezieller Eiweissbestandteil - das Klebereiweiss Gluten - aus Getreidesorten nicht vertragen wird.

Die Zöliakie/Sprue weist unterschiedliche Symptome auf, wie z.B. Verdauungsbeschwerden in Form von Durchfall, Verstopfung oder Blähungen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und verschiedene andere Mangelerscheinungen.

Vitalstoffdefizit verursacht weitere Beschwerden

Liegt eine Glutenunverträglichkeit vor, reagiert der Darm auf diese Form der Eiweisse mit einer Entzündung auf der Dünndarmschleimhaut. Das führt dazu, dass die Nährstoffe aus den Nahrungsmitteln nicht mehr an das Blut weitergeleitet werden können. Wird die Zöliakie nicht rasch erkannt, entwickelt sich mit der Zeit ein grosses Defizit an allen Vitalstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen etc. Damit legt die Zöliakie den Grundstein für verschiedenste Erkrankungen, die aus dem Mangel dieser Stoffe herrühren.

Um den Vitalstoffmangel auszugleichen, ist es für Zöliakie-Betroffene besonders wichtig, die Ernährungsgewohnheiten zu analysieren , die Ernährung um- und wieder neu einzustellen und ggf. zu ergänzen.

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