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Gesunde Ernährung bessert Multiple Sklerose

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 19.10.2018
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Gesunde Ernährung bessert Multiple Sklerose
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Eine gesunde Ernährung aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten hilft bei vielen chronischen Erkrankungen. Sie lindert die Symptome und unterstützt den Heilprozess. Mehreren Studien zufolge kann eine gesunde Ernährung auch bei Multipler Sklerose – der Autoimmunerkrankung, die das Nervensystem befällt – äusserst hilfreich sein. Sie mindert die typischen Beschwerden, reduziert die Zahl der Schübe und sorgt dafür, dass die Lebensqualität der Betroffenen steigt. Auch das intermittierende Fasten ist eine Möglichkeit, die Multiple Sklerose zu bessern.

Inhaltsverzeichnis

Welche Ernährung bei Multipler Sklerose?

Multiple Sklerose – meist mit MS abgekürzt – soll weltweit über 2 Millionen Menschen betreffen. Es ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, bei der das Immunsystem – so der heutige Stand der Wissenschaft – nach und nach die Blut-Hirn-Schranke zerstört und die schützende Hülle der Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark angreift. Im Verlauf der Krankheit kann es so zum Ausfall mancher Nerven kommen, was dann wieder die unterschiedlichsten Symptome erklärt, die von Taubheitsgefühlen in den Armen und Beinen bis hin zu Lähmungen und Sehstörungen reicht.

Entzündungen begleiten die Multiple Sklerose

Bei den meisten MS-Patienten kommt es im Verlauf der Erkrankung zu starken systemischen (den ganzen Körper betreffenden) Entzündungsreaktionen, so dass ein wichtiger Faktor der Therapie stets darin besteht, diese Entzündungen zu bekämpfen. Selten wird geschaut, was denn der Grund dieser Entzündungen ist. Als mögliche Ursachen kommen die folgenden in Frage:

Virusinfektionen (Ascherio et al., 2012Venkatesan and Johnson, 2014), Schwermetallvergiftungen (Latronico et al., 2013Zanella and Roberti di Sarsina, 2013), Rauchen (Jafari and Hintzen, 2011), Übergewicht in der Kindheit (Munger, 2013), ein niedriger Vitamin-D-Status (Ascherio et al., 2014) sowie ein ungünstiger Lebensstil einschliesslich falscher Ernährungsgewohnheiten.

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Die richtige Ernährung bekämpft Entzündungen

Viele Ärzte und Multiple-Sklerose-Gesellschaften betonen immer wieder, es gäbe keine wissenschaftlich untermauerte Ernährung bei Multipler Sklerose – eine Vorgehensweise, die viele MS-Betroffene davon abhält, über eine Ernährungsumstellung nachzudenken. Dennoch integrieren derzeit immerhin 30 Prozent aller Multiple-Sklerose-Patienten auch ein bestimmtes Ernährungskonzept in ihre MS-Therapie, so eine Studie vom Februar 2015 – und zwar meist mit Erfolg. Denn eine gezielte Ernährung wirkt über mehrere Mechanismen der Multiplen Sklerose entgegen:

  • Sie wirkt mehrfach entzündungshemmend – sowohl über den Zellstoffwechsel als auch über die Darmgesundheit (s. nächster Punkt)
  • Sie regeneriert die Darmflora, heilt die Darmschleimhaut und stellt damit die Darmgesundheit wieder her, was besonders wichtig ist, da im Darm ein Grossteil des Immunsystems lokalisiert ist und daher eine gestörte Darmflora und eine beschädigte Darmschleimhaut (Leaky Gut Syndrom – siehe weiter unten Abschnitt „Darm“) ursächlich an der Entstehung einer MS und anderer Autoimmunerkrankungen beteiligt sind.
  • Sie reguliert Immunprozesse (Desvergne et al., 2006).
  • Sie baut Übergewicht ab, das ebenfalls eine MS begünstigt.

Welche Ernährung ist nun aber die richtige bei einer Multiplen Sklerose? Offenbar kommen hier gleich mehrere Ernährungsformen in Frage.

Paleo-Ernährung

Terry Wahls, Ärztin, Forscherin und selbst MS-Patientin, entwickelte beispielsweise das sog. Wahls Protokoll – eine Art Paleo-Ernährung ohne Getreide und Gluten. Im März 2017 erschien dazu eine Studie im Journal of the American College of Nutrition, die zeigte, dass ein ganzheitliches Konzept bei Multipler Sklerose ganz deutlich die bei MS-Patienten oft gedrückte Gemütslage heben konnte, kognitive Symptome linderte und damit merklich die Lebensqualität besserte.

Neben einer Paleo-Ernährung gehörten hier noch ein umfassendes Stressmanagement zur Therapie sowie Anwendungen der neuromuskulären Elektrostimulation. Über die neuromuskuläre Elektrostimulation wird verhindert, dass sich Muskulatur zurückbildet. Sie motiviert den Patienten zu willkürlichen Bewegungen, was die Plastizität des Gehirns fördert (die noch nicht geschädigten Hirnareale übernehmen – soweit wie möglich – die Aufgaben der geschädigten Bereiche).

Glutenfreie Ernährung

Möglicherweise würde jedoch schon die glutenfreie Ernährung allein helfen, wie wir anhand eines Erfahrungsberichtes bereits hier beschrieben haben: Bei MS besser kein Gluten. Auch weiss man inzwischen, dass die genetische Veranlagung für MS (oder andere Autoimmunerkrankungen) oft gemeinsam mit einer genetischen Veranlagung für eine Glutenunverträglichkeit vorliegt, was erklären würde, warum es manchen Menschen mit MS umso schlechter geht, je mehr glutenhaltige Lebensmittel sie verzehren.

Im September 2009 schrieben israelische Forscher daher, dass jene MS-Patienten, bei denen spezielle Antikörper gegen Gluten im Blut festgestellt werden, in jedem Falle von einer glutenfreien Ernährung profitieren können.

Fettarme pflanzenbasierte Ernährung

Eine randomisierte und kontrollierte Studie vom September 2016 zeigte an 61 Teilnehmern, dass auch eine sehr fettarme und pflanzenbasierte Ernährung bei MS helfen kann und nach 6 Monaten die oft begleitende Müdigkeit reduziert. Für die Untersuchung ernährten sich 32 der Patienten fettarm (Fett 15 %) und pflanzenbasiert, die übrigen 29 ernährten sich wie zuvor (Fett 40 %).

Im Dezember 2017 erschien eine weitere Studie, in der Forscher rund um Studienautorin Dr. Kathryn C. Fitzgerald von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore und Mitglied der American Academy of Neurology den Einfluss der Ernährung und bestimmter Lebensmittel auf das Fortschreiten einer Multiplen Sklerose untersuchten.

Für die Studie wurden die Ernährungsgewohnheiten von annähernd 7.000 MS-Patienten analysiert. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer mit der gesündesten Ernährung seltener unter Depressionen, Schmerzen und massiven Behinderungen durch die Krankheit litten als jene mit der ungesündesten Ernährungsform. Unter einer gesunden Ernährung verstand man eine Ernährung, die aus Früchten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten bestand und ausserdem nur wenig Zucker (Desserts, gesüsste Getränke) und auch nur wenig Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte enthielt.

Natürlich berücksichtigte man in dieser Studie, die im Fachjournal Neurology veröffentlicht wurde, auch andere Faktoren, die den Schweregrad einer MS beeinflussen könnten, wie das Alter, das Gewicht, das Bewegungspensum der Person, Tabakkonsum und die bisherige Dauer der Erkrankung.

Interessant war ausserdem, dass jene Teilnehmer, die sich in irgendeiner Form um ihre Ernährung kümmerten, weniger Beschwerden hatten – ganz gleich, ob sie nun eine Paleo Ernährung (z. B. die oben beschriebene Wahls Diät), spezielle Programme zur Gewichtskontrolle oder Ernährungsformen aus Selbsthilfebüchern praktizierten.

Die Swank Diät

Schon in den 1950er Jahren entwickelte Dr. Roy Swank eine spezielle Ernährungform eigens für Menschen mit Multipler Sklerose. Er nannte sie „Swank Diät“. Sie soll die Zahl der Schübe reduzieren und die typischen MS-Symptome lindern. Dr. Swank begann bereits in den 1940er Jahren in zahlreichen Studien nach der idealen Ernährung für MS-Betroffene zu forschen – erst in Kanada, später in Europa. Er stellte u. a. fest, dass MS eher im Hinterland als an den Küsten auftrat. Im Hinterland assen die Leute eher Fleisch, Eier und Milchprodukte, an den Küsten gab es hingegen meist Fisch.

Die Regeln der Swank Diät lauten folgendermassen:

  • Verarbeitete Lebensmittel (Fertigprodukte), die gesättigte Fette oder gehärtete Fette enthalten, sind nicht erlaubt.
  • Der Anteil an gesättigten Fetten darf in der Ernährung nicht mehr als 15 g pro Tag betragen (tierisches Fett in Fleisch, Wurst, Milchprodukten, Fertigprodukten). Ungesättigte Fette kann man in Mengen von 20 bis 50 g pro Tag zu sich nehmen (Olivenöl, Hanföl, Nüsse, Saaten etc.).
  • Früchte und Gemüse sind ohne Einschränkungen erlaubt.
  • Brot, Reis und Pasta sollten jeweils nur in der Vollkornvariante verzehrt werden.
  • Im ersten Jahr ist rotes Fleisch (inkl. Schweinefleisch) verboten. Nach dem ersten Jahr kann man einmal wöchentlich etwa 90 g rotes (fettarmes!) Fleisch essen, falls man dies wünschen sollte.
  • Geflügelfleisch (ohne Haut) und Fisch sind erlaubt. Man soll jedoch auf jeweils helle Fleischsorten achten. Von fettreichem Fisch sollte man nicht mehr als 50 g pro Tag essen.
  • Milchprodukte dürfen nur verzehrt werden, wenn sie 1 % Fettgehalt oder weniger aufweisen.
  • Das Eiklar von Eiern darf gegessen werden, nicht aber das Eigelb.
  • Täglich soll man 1 TL Lebertran einnehmen oder die entsprechende Menge in Kapselform sowie ein Multivitamin- und ein Multimineralstoffpräparat.
  • Als Snack soll man zu Nüssen und Samen greifen. Sie seien gute Quellen natürlicher Fette und würden reichlich Energie liefern.
  • Koffein- und alkoholhaltige Getränke sollten – wenn überhaupt – so nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

Es handelt sich also im Grunde um nichts anderes als um eine ganz normale gesunde Ernährung, wie man sie sicher nicht nur bei MS praktizieren sollte, sondern bei jedweder chronischen Erkrankung und auch als gesunder Mensch, wenn man Krankheiten bestmöglich vorbeugen möchte.

Verlangsamter Krankheitsverlauf, wenn wenige gesättigte Fette gegessen werden

Dr. Swank veröffentlichte im Jahr 1990 eine Studie (in The Lancet), für die er über 34 Jahre hinweg 144 MS-Patienten begleitet und beobachtet hatte. Darin zeigte er, dass die Krankheit bei jenen, die weniger als 20 g gesättigte Fette pro Tag zu sich nahmen, nicht so schnell fortschritt als bei jenen, die reichlich gesättigte Fettsäuren in ihrem Speiseplan hatten. Mit schon 8 g gesättigten Fetten pro Tag (1 Hamburger oder 60 g Cheddar-Käse) erhöhe man ganz signifikant sein MS- bzw. Schubrisiko, so Swank.

Gesättigte Fette sind insbesondere in Fleisch, Wurst, Butter, Palm- und Kokosfett enthalten. Auch Streich- und Backfette können reich an gesättigten Fetten sein. Hier heisst es, die Zutatenliste studieren und die Nährwertgehalte nachschauen (z. B. online bei www.naehrwertrechner.de). Natürlich enthalten auch Fertigprodukte gerne versteckte gesättigte Fette. Da Sie ab heute aber im Rahmen einer gesunden Ernährung Fertigprodukte sowieso meiden, fällt diese Fettquelle im Grossen und Ganzen schon einmal weg.

Auch Transfette meiden

Natürlich sollten auch Quellen für Transfette gemieden werden. Hier handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren, die durch industrielle Prozesse oder ein hohes Erhitzen entstehen. Sie sind ähnlich schädlich wie die tierischen gesättigten Fette, erhöhen den Cholesterinspiegel und fördern die Bildung von Bauchfett und eine Gewichtszunahme.

Je mehr Transfette ferner die Ernährung enthält, umso stärkere Entzündungsprozesse liegen im Darm vor (Okada et al., 2013). Ausserdem stören Transfette die Verwertung und den Stoffwechsel von natürlichen ungesättigten Fettsäuren (in der Cis-Form), die sehr gesund wären. Transfette finden sich insbesondere in Backwaren (süssen Teilchen, Donuts, Croissants, Gebäck u. a.), in Frittiertem, in manchen Margarinen und in vielen industriell hergestellten Fertigprodukten, die in irgendeiner Form gehärtete Fette enthalten.

Gesunde Fette hingegen sind Bestandteile der Myelinscheide (Schutzhülle der Nerven, die bei MS zerstört wird) und anderer Gewebe des Zentralen Nervensystems und können daher bei der Regeneration von MS-Schüben helfen. Es handelt sich dabei um einfach ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl, Avocados und Nüsse) sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren (insbesondere die Omega-3-Fettsäuren), wie sie in manchen Pflanzenölen, Saaten, Nüssen und in Fisch vorkommen.

Omega-3-Fettsäuren

In Bezug auf eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren ist die Studienlage nicht eindeutig, was jedoch verständlich ist. Denn es nützt auch aus ganzheitlicher Sicht nicht viel, wenn man bei einem Gesundheitsproblem wie der MS einfach nur ein Fischöl einnimmt und sich davon nun eine bedeutende Verbesserung der Beschwerden erhofft. Sehr viel sinnvoller ist ein umfassendes ganzheitliches Therapiekonzept, das dann selbstverständlich auch die entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren sowie eine gleichzeitige Reduzierung der Omega-6-Fettsäuren (Arachidonsäure bzw. Linolsäure in Wurst, Fleisch, Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Sojaöl u. a.) beinhalten sollte.

Im Jahr 2016 ergab jedoch eine Studie, dass es in jedem Falle die langkettigen Omega-3-Fettsäuren (wie sie in Fisch oder Algenölen vorkommen) sein sollten und dass auch sie das MS-Risiko nur reduzieren konnten, wenn man sie mindestens 12 Monate lang einnimmt. Die kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren, wie man sie aus Leinöl, Chiasamen etc. kennt, hatten dagegen keine vergleichbar positive Wirkung.

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) wirken entzündungshemmend, blutverdünnend (antithrombotisch) und immunsystemregulierend (Calder, 2006Farooqui et al., 2007). Gerade das Gehirn enthält bei gesunden Menschen hohe DHA-Werte, während diese bei MS-Patienten kontinuierlich sinken. Wie Sie sich auf gesunde Weise mit Omega-3-Fettsäuren versorgen können, haben wir hier erklärt: Omega-3-Bedarf decken.

In der typisch westlichen Ernährung sind gerade die Omega-3-Fettsäuren rar, während die Omega-6-Fettsäuren stark überwiegen. Das Verhältnis der beiden Fettsäuren ist zugunsten der Omega-6-Fettsäuren oft um ein 15-Faches höher als es empfehlenswert wäre. Omega-6-Fettsäuren gelten als Vorstufen entzündungsfördernder Botenstoffe und sollten daher bei entzündlichen Erkrankungen gezielt reduziert werden. Auch Insulin fördert die Bildung dieser entzündungsfördernden Botenstoffe, weshalb Blutzuckerschwankungen durch zucker- und weissmehlreiche Lebensmittel unbedingt vermieden werden sollten. Sie führen zu besonders starken sog. postprandialen Entzündungen.

Postprandiale Entzündungen

Nach jeder Mahlzeit kommt es – je nach Art der Nahrung – zu einem mehr oder weniger stark ausgeprägten oxidativen Stress sowie zu Entzündungsreaktionen. Man spricht von postprandialer Entzündung (postprandial = nach dem Essen). Die im Laufe dieses Artikels beschriebenen Ernährungsgewohnheiten (viel Fett, tierische Produkte, viel Salz, viel Zucker, hohe glykämische Last und eine insgesamt zu kalorienreiche Ernährung) verstärken diese Reaktionen.

Die glykämische Last (GL) gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel steigen lässt. Je höher die Werte der GL, umso ungünstiger und ungesünder gilt das Lebensmittel. Eine Tabelle mit den GL-Werten finden Sie hier: GL-Tabelle

Gehemmt wird die postprandiale Entzündung hingegen – wie könnte es anders sein – von Omega-3-Fettsäuren, von einer kalorienarmen Ernährung, von Bewegung sowie Vitalstoffen und sekundären Pflanzenstoffen mit antioxidativer Wirkung.

Fleisch und Milchprodukte

Fleisch und andere tierischen Produkte sind ferner nicht nur aufgrund ihres Gehalts an gesättigten Fetten bei MS wenig empfehlenswert. Rotes Fleisch bzw. generell Fleisch und häufig auch Milchprodukte können ausserdem über ganz unterschiedliche Mechanismen Entzündungsprozesse beschleunigen bzw. jene Prozesse fördern, die zu einer Verstärkung der MS führen.

Hohe Eisengehalte beispielsweise fördern Entzündungen bei MS-Patienten (Williams et al., 2012), weshalb der Verzehr von rotem Fleisch zu höheren Entzündungswerten (Montonen et al., 2013) führt. Vermutlich auch durch die enthaltene Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure, die als Vorstufe entzündungsfördernder Verbindungen gilt (Eicosanoiden) und den Th17-Pfad aktiviert (Stenson, 2014). Th17-Zellen sind jene Immunzellen, die bei MS-Patienten besonders aktiv sind (siehe auch Abschitt „Salz“).

Milchprodukte enthalten bestimmte Proteine im Fettanteil, sog. MFGM (proteins of the milk fat globule membrane (Riccio, 2004), die eine ursächliche Rolle bei der MS innehaben könnten. Ihre Struktur ähnelt stark dem typischen Autoantigen bei MS (Riccio, 2004, Swanson et al. (2013). MOG ist eine Struktur der Myelinscheiden und wird bei MS von den Antikörpern des Immunsystems angegriffen, was dann zur Zerstörung der Nervenschutzschicht führt. Wenn überhaupt, so sollten bei der MS somit nur extrem fettarme Milchprodukte konsumiert werden. Zusätzlich schadet es nichts, den Salzkonsum im Blick zu behalten:

Salz

Aus verschiedenen Untersuchungen weiss man, dass eine salzreiche Ernährung entzündliche Prozesse im Nervensystem fördern und beschleunigen kann und ausserdem die Funktionen eines gesunden Immunsystems drosselt. Ja, eine salzreiche Ernährung soll sogar die konkret krankeitsauslösenden Th17-Zellen aktivieren, die besonders mit der Entwicklung von MS in engem Zusammenhang stehen (Kleinewietfeld et al., 2013Wu et al., 2013).

MS-Betroffene, die gerne reichlich salzen, leiden daher oft unter häufigeren Schüben und verstärkter Narbenbildung im Gehirn als salzarm Lebende. Bei einer insgesamt gesunden Ernährung jedoch, die vorwiegend aus selbst zubereiteten Mahlzeiten besteht und kaum noch aus Fertigprodukten, sinkt der Salzverzehr automatisch. Denn nach wie vor ist dort der Salzgehalt unverhältnismässig hoch – ob es sich nun um Käse, Wurst, Cracker, Chips, Fertigsuppen oder ganz normales Brot handelt.

Vitalstoffe

Bei chronischen Erkrankungen gleich welcher Art sollten in jedem Fall Vitalstoffmängel vermieden werden. Welche Vitalstoffe bei MS besonders wichtig sind, haben wir hier beschrieben: Vitalstoffe bei MS. Es gehören das Vitamin E, die Folsäure, Magnesium sowie die Pflanzenstoffe Quercetin und Lutein dazu – und natürlich das Vitamin D.

Über letzteres haben wir schon in diesem Artikel ausführlich berichtet: Vitamin D bei Multipler Sklerose. Denn Multiple Sklerose betrifft insbesondere Menschen in sonnenarmen Regionen. Auch leiden MS-Betroffene stets an einem Vitamin-D-Mangel.

Im Juli 2017 erschien ferner im Journal Multiple Sclerosis eine interessante Arbeit. Sie widmete sich dem Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel, einer Belastung mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) und dem MS-Risiko. Denn sowohl eine Infektion mit dem EBV als auch ein Vitamin-D-Mangel gelten als Risikofaktor für MS.

In genannter Studie nun entdeckte man, dass eine gute Versorgung mit Vitamin D die Menge der Antikörper gegen EBV und damit auch das MS-Risiko reduzieren konnte. Eine gute Versorgung mit Vitamin D scheint den Organismus also so zu stärken, dass er besser gegen das EBV vorgehen kann. Behebt man den Risikofaktor Vitamin-D-Mangel kann man auf diese Weise gleich noch einen weiteren Risikofaktor minimieren, nämlich die EBV-Belastung.

In zahlreichen Studien hat sich gezeigt, dass Vitamin D das Immunsystem regulieren kann, entzündungshemmend wirkt, bei Übergewicht die Gewichtsabnahme fördert und somit bei MS zu einer der vielversprechendsten Komponenten einer ganzheitlichen Therapie gehört (Smolders et al., 2008Pierrot-Deseilligny, 2009Cantorna, 2012Ascherio et al., 2014).

Da Vitamin D in ausreichenden Mengen nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann, ist hier fast in jedem Fall eine Nahrungsergänzung erforderlich. Wie man Vitamin D dosiert und richtig einnimmt, haben wir hier beschrieben: Vitamin D – Die richtige Einnahme.

Auch sollte man stets darauf achten, gut mit Selen und Magnesium versorgt zu sein.

Eine langfristige Einnahme von Alpha-Lipon-Säure scheint ebenfalls eine gute Idee, wie wir schon hier beschrieben haben: Alpha-Liponsäure bei Multipler Sklerose. Die Alpha-Liponsäure ist ein starkes Antioxidans, das den Gehirnschwund aufhalten und somit den Verlauf einer MS verlangsamen kann.

Entzündungshemmende Pflanzenstoffe

Ein weiteres Hilfsmittel, um den bei MS vorliegenden oxidativen Stress einzudämmen und die freien Radikale zu neutralisieren, die die Nervenfasern und Myelinscheiden zerstören, sind antioxidativ wirksame Vitamine und Pflanzenstoffe.

Die antioxidativ wirksamen Vitamine (C und E) sind jedoch dafür bekannt, das Immunsystem zu stimulieren. Bei MS liegt aber bereits ein überaktives Immunsystem vor. Die Einnahme von hochdosierten Vitaminen ist daher nicht ideal, während eine vitaminreiche Ernährung das Immunsystem reguliert, jedoch nie überstimuliert und daher hier die bessere Lösung ist.

Genauso enthält eine gesunde Ernährung eine Fülle an antioxidativ wirksamen und entzündungshemmenden Pflanzenstoffen, wie Carotinoide, Flavonoide, andere Polyphenole, Isothiocyanate (schwefelhaltige Stoffe) etc. Sie sind in allen Früchten, Gemüsen, Kräutern, Hülsenfrüchten, Saaten und Vollkorngetreiden enthalten, weshalb diese Lebensmittel am besten den Grossteil der täglichen Mahlzeiten ausmachen sollten (Gupta et al., 2014Wang et al., 2014).

Zu den wichtigsten Pflanzenstoffen gehören das Quercetin in Zwiebeln, Äpfeln und Zitrusfrüchten (Min et al., 2007Sternberg et al., 2008), die Polyphenole im grünen Tee (Friedman, 2007), die Isoflavone in Sojaprodukten (Nagaraju et al., 2013Zhou et al., 2014), Resveratrol, das nachweislich neuroprotektive (nervenschützende) Wirkungen hat (in Kakao, Erdnüssen, Beeren, blauen Trauben; Shakibaei et al., 2009), Curcumin (Prasad et al., 2014) und Hydroxytyrosol im Olivenöl und in Oliven (Hu et al., 2014).

Da diese Stoffe am liebsten eng zusammenarbeiten, ist es nicht sinnvoll, nur einen davon als Nahrungsergänzung einzunehmen. Man sollte immer mehrere dieser Stoffe kombinieren.

Kranker Darm – mögliche MS-Ursache

Die Darmgesundheit sollte bei einer ganzheitlichen MS-Therapie im Mittelpunkt stehen, nicht zuletzt deshalb, weil eine schlechte Darmverfassung überhaupt erst zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie der MS führen kann. Die Zusammenhänge haben wir ausführlich im Artikel Leaky Gut Syndrom – Ursachen und Therapie erklärt.

Es beginnt mit einer ungesunden Ernährung (der typisch westlichen Ernährung), die zu einer Störung der Darmflora führt (Dysbiose). Bei einer Dysbiose vermehren sich die schädlichen Darmbakterien, nützliche Darmbakterien werden dagegen immer weniger.

Das Bakterium Clostridium perfringens beispielsweise kommt in der Darmflora von MS-Patienten in besonders hoher Zahl vor, während die Bacillus-Stämme, die eine Vermehrung der nützlichen Darmbakterien stimulieren, offenbar in zu geringer Anzahl vorhanden sind – wie eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2017 ergeben hatte.

Die schädlichen Darmbakterien geben sog. Endotoxine ab, Giftstoffe, die zu chronischen Entzündungen und zu einer durchlässigen Darmschleimhaut (Leaky Gut Syndrom) führen. Jetzt gelangen Stoffe aus dem Darm in den Blutkreislauf, die dort nichts verloren haben und daher zu einer Aktivierung des Immunsystems führen. Sehr leicht entwickeln sich daraus nun Autoimmunprozesse (Chassaing and Gewirtz, 2014; Tilg et al., 2009Brown et al., 2012Maynard et al., 2012), die zu verschiedenen Krankheiten führen können – wie etwa der Multiplen Sklerose (Fernández et al., 2012Riccio, 2011). Auch weiss man, dass eine Dysbiose zu einer Aktivierung der Th17-Zellen führt (Cani et al., 2008Veldhoen et al., 2008).

Neben der gesunden Ernährung können auch gezielte darmfreundliche Massnahmen zum Aufbau einer gesunden Darmflora und der Heilung der Darmschleimhaut beitragen:

  • Eine Darmreingung
  • Ein Aufbau der Darmflora
  • Die Einnahme von Präbiotika, wie Inulin, die als Futter für die nützlichen Darmbakterien dienen. Da Topinambur sehr viel Inulin enthält, kann man in der Topinambursaison auch verstärkt Topinamburmahlzeiten zubereiten. Yaconsirup/-pulver enthält ein anderes Präbiotikum – Fructooligosaccharide – das sich ebenfalls positiv auf die Darmflora auswirkt. Doch Achtung: Mit Präbiotika sollte stets sehr langsam begonnen werden, da der Darm sie noch nicht gewöhnt ist und andernfalls mit Beschwerden reagieren könnte (insbesondere Blähungen).
  • Wie ein Leaky Gut Syndrom diagnostiziert werden kann und welche Massnahmen hier sinnvoll wären, haben wir im oben verlinkten Leaky-Gut-Artikel erklärt.

Gesunde Ernährung verbessert Blasen- und Darmgesundheit sowie Müdigkeit

Viele MS-Betroffene leiden an Verdauungsbeschwerden und Blasenfunktionsstörungen. Auch bei diesen Beschwerden trägt eine gesunde Ernährung ganz automatisch zur Linderung der jeweiligen Problematik bei. Denn sie enthält reichlich Ballast- und Vitalstoffe für den Darm sowie ausreichend Flüssigkeit, um eine chronische Dehydrierung zu vermeiden, was dann wieder einer gesunden Blasenfunktion zugutekommt. Zusätzlich liefert die gesunde Ernährung eine Fülle an entzündungshemmenden Stoffen, die zu einem Rückgang der chronischen Müdigkeit beitragen.

Die Ernährung bei Verdauungsbeschwerden

Auch bei den typischen Verdauungsbeschwerden einer MS bietet eine gesunde Ernährung die besten Voraussetzungen für Besserung. Ballaststoffe (25 bis 30 g pro Tag) sorgen für regelmässige Darmaktivitäten und einen regelmässigen Stuhlgang. Die hier empfohlene Ernährung liefert automatisch ausreichend Ballaststoffe, z. B. über Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, braunem Reis etc. Früchte sollten dabei stets in Form von Rohkost gegessen werden. Genauso ein Teil der Gemüse.

Gewöhnen Sie sich jedoch langsam an steigende Ballaststoffmengen, da diese andernfalls zu Blähungen führen können. Denken Sie in jedem Fall daran, zu ballaststoffreichen Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln (Flohsamenschalenpulver, Leinsamen, Chiasamen, Haferkleie, Kokosmehl, Baobabpulver o. ä.) sehr viel Wasser zu trinken, da diese andernfalls stopfend wirken würden.

Die Ernährung bei Beschwerden mit der Blase

Manchmal fühIt man sich verführt, wenig zu trinken, um dem ständigen Harndrang zu entfliehen. Das jedoch verstärkt das Problem noch weiter und bringt neue Beschwerden hinzu, wie trockene Schleimhäute, Appetitverlust, Schluckbeschwerden und eine erhöhte Gefahr von Harnwegsinfekten.

Trinken Sie daher in regelmässigen Abständen ausreichend Wasser, verdünnte Gemüsesäfte oder Kräutertees. Nehmen Sie für unterwegs immer eine Trinkflasche mit Wasser oder Tee mit. Wählen Sie Mahlzeiten, die reich an Flüssigkeit sind, z. B. Gemüse, Salate, Smoothies, Suppen etc.

Trinken Sie weder Softdrinks noch Kaffee noch andere koffeinhaltigen Getränke. Sie können die Blase zusätzlich reizen.

Die Ernährung bei Müdigkeit

Bei MS leidet man häufig an chronischer Müdigkeit und Erschöpfung. In diesen Phasen lässt man gerne eine Mahlzeit ausfallen oder wählt kalorienreiche Fastfood-Produkte. Beides kann die Müdigkeit verstärken und Ihre Konstitution weiter verschlechtern. Wenn Sie Mahlzeiten ausfallen lassen, tun Sie es gezielt im Rahmen des Intermittierenden Fastens – siehe nächster Abschnitt.

Achten Sie ansonsten auf regelmässige Mahlzeiten, kochen Sie am besten, wenn es Ihnen gut geht vor, so dass Sie in müden Phasen auf Ihre Vorräte zurückgreifen können und nicht in Versuchung geraten, ungesunde Fertigprodukte zu essen. Bevorraten Sie sich mit Tiefkühlgemüse, so dass Sie jederzeit und ohne Aufwand ein Gemüsegericht zubereiten können.

Intermittierendes Fasten bei MS

Das Intermittierende Fasten könnte möglicherweise ebenfalls eine interessante Massnahme darstellen, um eine Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen besser kontrollieren zu können. Darauf weist eine Studie der University of Southern California (USC) hin, die im Juni 2016 im Journal Cell Reports veröffentlicht wurde.

Bei Mäusen jedenfalls reduzierte das Intermittierende Fasten MS-Symptome bei allen Probanden und konnte die Krankheit bei einem Teil der Tiere (20 Prozent) sogar komplett rückgängig machen. Erste Ergebnisse aus Pilotstudien mit menschlichen Patienten lassen ebenfalls die Vermutung zu, dass das Intermittierende Fasten eine nicht nur potentiell wirksame Methode bei MS darstellt, sondern auch sicher ist, also keine gesundheitlichen Risiken birgt.

60 MS-Patienten mit RRMS (schubförmig remittierende MS) nahmen an der Studie teil. Eine Gruppe der Probanden ass normal, eine zweite Gruppe ass eine fettreiche ketogene Diät und eine dritte Gruppe fastete intermittierend und ging dann zu einer mediterranen Ernährung über. Sowohl die fastende als auch die ketogen essende Gruppe erlebten enorme Verbesserungen ihres Gesundheitszustandes, ihrer Lebensqualität und auch ihrer seelischen Verfassung.

Professor Valter Longo, der das Longevity Institute an der University of Southern California leitet, erklärt, dass das Intermittierende Fasten zelluläre Prozesse aktiviere, die für die Reparatur des Organismus notwendig seien.

"Während einer dem Fasten ähnlichen Ernährungsform, wird Cortisol produziert, das die autoimmunaktiven Zellen tötet, während hilfreiche Immunzellen gefördert und gleichzeitig verstärkt neue gesunde Zellen gebildet werden."

In der Tierstudie hatten die fastenden Tiere ausserdem niedrigere Spiegel an entzündungsfördernden Zytokinen. Ja, bei den fastenden Tieren zeigten sich sogar erste Anzeichen einer Regeneration der Myelinscheiden, die durch die vorangegangenen Autoimmunprozesse geschädigt worden waren.

Bewegung

Wann immer möglich, versuchen Sie sich zu bewegen. Dies hat gerade für den Verlauf einer MS zahlreiche Vorteile:

  • Bewegung vertreibt Müdigkeit.
  • Bewegung lindert depressive Symptome.
  • Bewegung sorgt für gesunde Blasen- und Darmfunktionen.
  • Bewegung minimiert das Risiko von Hautproblemen.
  • Bewegung stärkt die Muskulatur und Ausdauer.
  • Bewegung hilft beweglich zu bleiben, auch in den Gelenken.
  • Bewegung verhindert einen Knochendichteverlust.
  • Bewegung verbessert die kognitiven Fähigkeiten.

Nicht rauchen, nicht trinken

Das Rauchen verringert signifikant die Lebensqualität – ob man nun an MS leidet oder nicht. Bei MS vermutet man, dass das Rauchen ferner die Krankheit verstärkt und den Verlauf beschleunigt (Manouchehrinia et al. (2013), da es – genau wie der Alkohol – entzündungshemmende Mechanismen blockiert (Caito et al., 2010) und den oxidativen Stress des Organismus noch weiter verstärkt. Resveratrol, das Antioxidans aus z. B. Trauben, soll rauchbedingten oxidativen Stress wenigstens teilweise kompensieren können (Liu et al., 2014).

Gesunde Ernährung: Bei Multipler Sklerose ein Muss

Klar ist, dass es nicht DIE EINE Ernährung für MS gibt, dass aber eine gesunde Ernährung, welche die von uns beschriebenen Basisregeln umfassen sollte, in jedem Fall hilfreich ist und ein ganzheitliches Konzept bei MS begleiten muss: Gesunde Ernährung – Die 25 Regeln.

Diese Ernährung sollte fettarm, kalorienarm (dem persönlichen Bedarf entsprechend, z. B. 1600 bis 1800 kcal), ballaststoff- und vitalstoffreich sowie pflanzenbasiert sein. Begleitet werden sollte sie von Präbiotika (z. B. Inulin, das als Nahrung der Darmflora gilt), Probiotika (nützlichen Darmbakterien zum Aufbau einer gesunden Darmflora) und Vitalstoffen inkl. Polyphenolen, Omega-3-Fettsäuren und Alpha-Liponsäure.

Ein konkretes Konzept sollte immer individuell zusammengestellt werden, am besten gemeinsam mit einem ganzheitlich tätigen Arzt oder Heilpraktiker. Was die passende Ernährung betrifft, so hilft im Zweifel gerne ein ganzheitlicher Ernährungsberater weiter.

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