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Arthrose - Was wirklich hilft

Arthrose - Was wirklich hilft

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(Zentrum der Gesundheit) - Wer die Diagnose Arthrose erhält und Informationen zu Ursache und Heilung seiner Gelenkserkrankung wünscht, wird bitter enttäuscht. Die deprimierende Antwort lautet: Unheilbar und Ursache unbekannt! Diese Informationen sind allerdings schlicht falsch. Wir erklären Ihnen, was zu tun ist.

Arthrose ist durch Ernährung beeinflussbar

Die Schulmedizin bietet trotzdem zahlreiche Therapien und kostspielige Operationen. Keine kann Arthrose heilen. Erfahrungsberichte von Menschen, die ihre Arthrose zum Anlass nahmen, ihr Leben und ihre Ernährung zu ändern, zeigen jedoch: Arthrose ist – je nach Stadium – durchaus so beeinflussbar, dass die Symptome – ganz ohne Medikamente und Operationen – durch eine Ernährungsumstellung auf eine gesunde Ernährung komplett verschwinden können.

Arthrose ist...

Arthrose ist die häufigste Form aller Gelenkerkrankungen. Allein in Deutschland sind 5 bis 8 Millionen Menschen von Arthrose betroffen. Andere Quellen sprechen gar von 15 Millionen.

Das entspricht mindestens 12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland. Darunter sind viele, die nicht nur an einem, sondern an bis zu sechs Gelenken gleichzeitig unter Arthrosebeschwerden leiden. Im Jahr 2004 wurden etwa 7 Milliarden Euro allein für die Behandlung der Arthrose in Deutschland aufgewandt – mit steigender Tendenz.(1)

Kennzeichen der Arthrose ist die immer dünner werdende Knorpelschicht eines oder mehrerer Gelenke. Der Knorpel ist jene schützende und elastische Schicht, die sich auf den beiden Knochenenden befindet, die das entsprechende Gelenk bilden.

Eine gesunde Knorpelschicht fungiert als Stossdämpfer bei plötzlichen und harten Bewegungen und ermöglicht einen reibungslosen Bewegungsablauf.

Wenn sich der Knorpel bei fortschreitender Arthrose immer weiter und schliesslich ganz auflöst, dann reiben die beiden Knochenenden irgendwann ungeschützt aneinander. Im Knochengewebe kommt es infolgedessen zu krankhaften Veränderungen und Verhärtungen.

Bewegungen werden immer eingeschränkter und letzten Endes nur noch unter Schmerzen möglich.

Arthrose kann von Schwellungen und schmerzhaften Entzündungen im Gelenk begleitet werden, tritt aber auch oft ohne Entzündungsprozess auf und beginnt mit Steifheitsgefühlen im betroffenen Gelenk. Im weiteren Verlauf kommt es zu Belastungsschmerz, später zu Dauerschmerz mit Bewegungseinschränkung. Arthrosen kommen besonders häufig am Knie- und Hüftgelenk sowie in den Hand- und Fingergelenken vor, können alle anderen Gelenke aber genauso befallen.

Arthrose – unheilbar für die Schulmedizin

Manchmal ist Arthrose die Folge eines Unfalls, einer angeborenen Fehlstellung der Gelenke (z. B. O-Beine) oder auch einer übermässigen Belastung bei bestimmten Leistungssportarten.

Doch hat die Mehrzahl der Betroffenen weder einen angeborenen Gelenkstellungsfehler noch eine Leistungsportart betrieben und auch keinen Unfall gehabt. In solchen Fällen kennt die Schulmedizin die Ursache der Arthrose zwar nicht, therapiert aber dennoch munter drauflos.

Viele Vermutungen ohne Wissen

Stellen Sie sich vor, Ihr defektes Fahrzeug ist in der Werkstatt. Nach einem ausführlichen Check erklärt man Ihnen, man habe nun zwar die Ursache nicht gefunden, werde aber den Anlasser mal rasch austauschen.

Mit einer grossen Portion Glück war das Problem tatsächlich der Anlasser und Ihr Auto springt jetzt wieder an. Was aber, wenn der Motor defekt ist? Wenn also die Ursache eines Defektes oder einer Krankheit unbekannt ist, dann werden „Auf-gut-Glück-Reparaturen“ selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt sein und echte Heilung wird gar vollkommen unmöglich.

Das hat die Schulmedizin ebenfalls erkannt. Statt jedoch die wirkliche Ursache zu ergründen, wird Arthrose als erblich bedingte Alterserscheinung klassifiziert und daher ganz klipp und klar als unheilbar bezeichnet. Widerrede zwecklos. Im Grunde bedeutet das aber nur, dass die Schulmedizin diese Krankheit nicht heilen kann, sie aber unter Umständen sehr wohl geheilt oder zumindest gestoppt werden könnte, wenn die tatsächliche Ursache gefunden würde.

Nun kann der menschliche Organismus natürlich nicht immer und ausnahmslos mit einem Haufen motorbetriebenen Blechs verglichen werden. Im Falle der Arthrose ist es sogar so, dass ein Auto sich zwar keinen neuen Motor wachsen lassen kann, ein menschlicher Körper aber sehr wohl neue Knorpelmasse aufbauen kann – und zwar ganz ohne verflüssigte Hahnenkämme, die mit Hilfe mehrfacher Injektionen direkt ins Gelenk platziert werden(2).

Die Ursache von Arthrose

Die Schulmedizin sucht nicht nach der wirklichen Ursache von Arthrose bzw. ignoriert diese. Der Patient klagt über Schmerzen im Gelenk, also ist die Ursache im Gelenk zu suchen. Wenn man dieses nun schulmedizinisch untersucht, dann stellt man fest: „Oh, da ist ja gar kein Knorpel mehr vorhanden (oder nur sehr wenig)!“ Die Ursache des Schmerzes ist also der nicht vorhandene Knorpel. Was will man mehr? Wo kein Knorpel, da Arthrose und deshalb Schmerz.

Und so konzentriert sich die Schulmedizin auf den nicht vorhandenen Knorpel und sonst auf nichts. Möchte man von den behandelnden Fachärzten nun wissen, warum denn der Knorpel verschwunden ist, dann wird man mit den unbefriedigenden Worten „altersbedingte Abnutzung“ ruhiggestellt.

Abgesehen von den schmerzhaften oder einschränkenden Beschwerden und der ohnehin schon wenig erheiternden Diagnose Arthrose schwächen diese Worte jeden Patienten noch zusätzlich, drücken sie doch eine gewisse Geringschätzung des Alters aus in Kombination mit dem Hinweis auf eine totale Ausweglosigkeit. Schliesslich weiss jeder, die Chance, in absehbarer Zeit jünger zu werden, ist gering. Und so bereitet sich die Mehrheit der Arthrosekranken bereits seelisch auf die Implantierung eines künstlichen Gelenks vor.

Wer die Diagnose Arthrose bereits in jüngeren Jahren zu hören bekommt, hat ganz besonderes Pech, weil derjenige – nach Meinung der Schulmedizin – praktisch frühzeitig am Altern ist (wenn nicht gerade ein Unfall der Auslöser war), gleichzeitig aber für ein künstliches Gelenk noch viel zu jung ist. Die Lebensdauer eines solchen beträgt in etwa 15 Jahre. Wenn Ihr Arzt Ihnen also freudestrahlend verkündet. Sie hätten endlich das passende Alter für ein künstliches Gelenk erreicht, dann wissen Sie, er gibt Ihnen noch höchstens 15 Jahre.

Obwohl die Prognose bei Arthrose gleichmütig als „insgesamt eher ungünstig“ bezeichnet wird, soll man – so heisst es – auf jeden Fall die therapeutischen Möglichkeiten voll ausschöpfen. Das erinnert an einen Aufruf im Sinne von „Leute, euch ist sowieso nicht mehr zu helfen, aber stellt euch doch bitte als Testkandidat für all unsere schönen (aber relativ erfolglosen) Therapien zur Verfügung.“

Die schulmedizinische Therapie

Die schulmedizinische Therapie von Arthrose konzentriert sich mangels echter Ursache auf die Symptome. Zuerst muss der Schmerz ausgeschaltet und die Entzündung unterdrückt werden. Dann richtet sie ihren Fokus auf den Knorpelaufbau mittels Injektionen (mit eher verhaltenen Erfolgen) und Operationen. Zuletzt wird ein künstliches Gelenk eingesetzt.

Herkömmliche Arthrose-Medikamente

Arthrose-Medikamente müssen dauerhaft eingenommen werden. Sobald sie abgesetzt werden, kommen Schmerz und Entzündung wieder. Zu den sog. Basistherapeutika bei Arthrose – das ist praktisch die medikamentöse Grundausstattung bei ausgeprägten Arthrosen – gehören sehr starke Mittel wie z. B. Immunsuppressiva und Zytostatika.

Immunsuppressiva sind Medikamente, die auch dann verabreicht werden, wenn jemand eine Organtransplantation hinter sich hat. In diesem Fall sollen sie das Immunsystem des Betroffenen so weit drosseln, dass sein neues Organ vom eigenen Körper nicht abgestossen wird. Das Immunsystem von Arthrosekranken arbeitet ebenfalls auf Hochtouren, was sich in den bekannten schmerzhaften Entzündungen äussert.

Nun initiiert der Körper eine Entzündung nicht aus purer Langeweile, sondern weil er einen Grund dafür hat! Dieser Grund aber wird ignoriert. Würden Sie auch die rote Warnlampe in Ihrem Auto ignorieren, die aufleuchtet, wenn das Benzin knapp wird? Ja, mehr noch, würden Sie sie mit Klebeband überkleben, weil Ihnen das ständige Aufblinken auf die Nerven geht? Nein, Sie geben Ihrem Auto, was es braucht: Benzin.

Ihrem Körper aber geben Sie nicht, was er braucht. Seine Warnlampe wird überklebt – mit Schmerzmitteln, Entzündungshemmern und Immunsuppressiva. Was geschieht, wenn Arthrosekranke Immunsuppressiva einnehmen? Die Entzündung geht vorerst zurück. Prima! Was aber geschieht noch? Das Immunsystem und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers werden medikamentös betäubt und unterdrückt. Der Körper wird für sämtliche Infektionen immer anfälliger und insgesamt immer schwächer. Es wird nicht lange dauern und ein Zipperlein jagt das nächste.

Zytostatika

Zytostatika sind jene Medikamente, die man Krebskranken unter der Bezeichnung „Chemotherapie“ angedeihen lässt. Wer an besonders schwerer Arthrose leidet und diese Mittel erhält, wird alsbald auch die üblichen Nebenwirkungen einer jeden Chemotherapie am eigenen Leibe erleben: Übelkeit, Haarausfall, Fieber, erhöhtes Infektionsrisiko, Nierenfunktionsstörungen, Leberwerterhöhung und Blutbildungsstörung.

Blut aber ist unser Lebenssaft. Wenn unser Blut nicht in Ordnung ist, dann sind wir nicht in Ordnung. Medikamente, die Blut zerstören, zerstören Leben, können also gewiss nicht nützlich sein oder gar heilen. Die Entstehung bösartiger Tumore steht ebenfalls auf der langen Liste der möglichen Nebenwirkungen. Falls sich der Patient noch im gebär- bzw. zeugungsfähigen Alter befindet, dann kann es nach der Einnahme von Zytostatika ausserdem für die Familienplanung zu spät sein. Diese Medikamente können Frauen dauerhaft steril und Männer zeugungsunfähig machen.

Biologische Medikamente

Seit wenigen Jahren werden zur Entzündungshemmung auch sog. Biologicals verordnet, was häufig mit "Biologische Medikamente" übersetzt wird und ausserordentlich naturbelassen klingt. In Wirklichkeit handelt es sich um das genaue Gegenteil von Natur.

Biologicals sind gentechnologisch hergestellte Medikamente. Über mögliche gefährliche Langzeitwirkungen weiss man weniger als nichts, und so werden sie nur bei solchen Patienten eingesetzt, die sich bisher als therapieresistent erwiesen haben. Mit anderen Worten: Wenn andere Medikamente nicht mehr anschlagen und der Patient sich vor Schmerz windet, wird er automatisch Teilnehmer an der Biological-Langzeitstudie.

Cortisonfreie Schmerzmittel

Nun erhält nicht gleich jeder Arthrosegepeinigte solche schweren Geschütze. Die medikamentöse Therapie beginnt gewöhnlich mit den sog. cortisonfreien Schmerzmitteln (NSAP für nichtsteroidale Antiphlogistika). Der Wirkstoff dieser Schmerzmittel ist oft Diclofenac oder die berühmte Acetyl-Salicyl-Säure (z. B. jenes Mittel, dass gemäss seines Werbeslogans „immer für Sie da“ ist). Sie werden weltweit gegen Schmerzen aller Art eingesetzt.

Es handelt sich also nicht um spezielle Arthrose-Medikamente, sondern um ganz gewöhnliche Schmerzmittel, die allgemein Schmerzen betäuben, Entzündungen hemmen, folglich Schwellungen zurückgehen lassen und Fieber senken. Ganz nebenbei verdünnen sie das Blut. Solche Medikamente werden auch beispielsweise gegen Kopfschmerzen und zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall verordnet.

Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen

Auch wenn Schmerzmittel mit Acetyl-Salicyl-Säure als Wirkstoff ein recht harmloses Image haben, so haben sie dieses völlig zu Unrecht. Gerade bei dauerhafter Einnahme treten sehr häufig die typischen Nebenwirkungen, nämlich Magen- und Darmprobleme auf. Allein in den USA werden jährlich 16.500 Menschen aufgrund von Magenblutungen nach der Einnahme von Acetyl-Salicyl-Säure Richtung Friedhof abtransportiert(3).

Magengeschwüre und Komplikationen wie Magen-Darmdurchbrüche, Blutdruckerhöhung, Leberschäden und Nierenfunktionsstörungen sind ebenfalls im Gefolge dieser „harmlosen“ Schmerzmittel zu finden. Falls jemand neben seiner Arthrose auch an Asthma leiden sollte, können sie Asthmaanfalle verschlechtern oder gar auslösen.

Die oft als Alternative angebotenen sog. COX-2-Hemmer verschonen zwar den Magen und lösen auch kein Asthma aus, bringen dafür aber Herzinfarkt und Schlaganfall in erreichbare Nähe. Aus diesem Grunde wurden manche dieser Mittel kurze Zeit nach ihrer Zulassung und einige bedauernswerte Todesfälle später wieder aus dem Verkehr gezogen.

Cortison

Bei akuten Entzündungsschüben wird ausserdem Cortison verordnet, meistens per Injektion direkt ins Gelenk. Es ist bekannt, dass Cortison langfristig Arthrose fördert und beschleunigt. Dennoch wird es routinemässig eingesetzt.

Fazit

Hier werden also Mittel verordnet, die vordergründig zwar kurzfristig Beschwerden lindern können, langfristig aber zweifellos im GANZEN Körper zu NOCH mehr Krankheit und NOCH mehr Siechtum führen. Und hat man sich einmal in den medikamentösen Teufelskreis begeben, kommt man so schnell nicht wieder heraus. Regelmässige ärztliche Untersuchungen – teilweise alle zwei Wochen – werden zur Pflichtübung. Blutwerte müssen ständig kontrolliert werden, um zu sehen, inwieweit die verordneten Medikamente die Leber oder die Nieren schon zerstört haben.

Arthrose als Chance?

Alles in allem ist diese Situation für den Arthrose-Patienten mehr als unbefriedigend, um nicht zu sagen deprimierend. Starke Schmerzen, grosse Einschränkungen, permanente Arztbesuche und ständige Medikamenteneinnahme über viele Jahre hinweg (oder gar lebenslang) dämpfen die Lebensqualität beträchtlich. Der Patient fühlt sich hilflos und ohnmächtig.

Er wird im Glauben gelassen, selbst keinerlei Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu haben. Das aber ist ein Irrglaube! Arthrose kann von jedem Patienten persönlich und aus eigener Kraft positiv beeinflusst werden. Arthrose ist – wie jede Krankheit – ein willkommener Anlass, seinen bisherigen Lebensstil zu überdenken und sich in Startposition für den längst fälligen Lebenswandel zu begeben.

Alternative Therapien?

Natürlich kann man sich nun einer von vielen hundert sog. „Alternativer Therapien“ unterziehen. Da werden zum Beispiel die Knochen im Gelenk so lange angefräst, bis sie bluten, womit die körpereigenen Reparaturvorgänge angeregt werden sollen (Abrasionsarthroplastik).

Auch werden häufig transplantierte bzw. extra zu diesem Zweck gezüchtete Knorpelteile in das kranke Gelenk verbracht oder die erwähnte Hyaluronsäure in das Gelenk injiziert. Letzteres soll die Gelenkflüssigkeit und die Gleitfähigkeit des Knorpels verbessern. Der Erfolg, wenn er denn überhaupt eintrifft, ist jedoch nur von vorübergehender Natur.

Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel wie Chondroitinsulfat, Glucosamin, Kollagen-Hydrolysat, Methylsulfonylmethan (MSM) und viele weitere sollen einerseits den Knorpel zur Regeneration motivieren, andererseits Material zur Knorpelneubildung liefern.

Was aber kann all das nutzen, wenn die wirkliche Ursache der Arthrose nicht geklärt ist? Wie kann all das nützlich sein, wenn sich keiner darum kümmert, warum sich die Knorpelmasse in den Gelenken nach und nach verabschiedet? Sie verschwindet nicht, weil der Patient an einem Chondroitinsulfat-Mangel oder an einem Glucosamin-Mangel leidet. Letztendlich können Chrondroitinsulfat und Glucosamine beim Knorpelaufbau eventuell hilfreich sein, aber erst, wenn die Grundursache des Knorpelabbaus aus der Welt geschafft ist.

Die tatsächliche Ursache von Arthrose

Arthrose ist keine altersbedingte Abnutzungserscheinung, sondern eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit. Sie tritt nur deshalb bevorzugt in höherem Alter in Erscheinung, weil Arthrose nichts anderes ist als die Folge von jahrzehntelanger falscher Ernährung und ungesunder Lebensweise. Sie ist eine der vielen möglichen Erscheinungen, die eintreten, wenn das sprichwörtliche Fass endgültig am Überlaufen ist.

Das Fass – der Körper – wurde jahrzehntelang mit den Schlacken und Giften aus einer nährstoffarmen und säurebildenden Ernährungsweise gefüllt. Jetzt ist es voll. Schmerz und Krankheit brechen aus. Welche Krankheit letztendlich ausbricht – ob Diabetes, Krebs, Arteriosklerose oder eben Arthrose, das hängt von den jeweiligen Lebensumständen und tatsächlich auch von den Erbanlagen ab.

Wem eine körperliche Schwachstelle in den Gelenken vererbt wurde, der wird – sobald das Fass voll ist – Beschwerden in den Gelenken bemerken. Wer jedoch sein Leben im Griff hat, bewusst und gesund lebt, der wird – weil sein Fass gepflegt wird und daher sauber bleibt – von der vererbten Schwachstelle in den Gelenken nichts bemerken – auch nicht, wenn er gerade hundertfünf geworden ist.

Arthrose – eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit

Wenn Arthrose eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit ist, dann ist das eine wundervolle Nachricht! Es bedeutet: Sie kann mit der richtigen Ernährung und Lebensweise aufgehalten oder – je nach Stadium – geheilt werden. Und genau das haben bereits viele hundert Menschen bewiesen, die sich mit den üblichen Worten „Das ist Verschleiss, da kann man nichts machen, damit müssen Sie sich abfinden“ keinesfalls abgefunden haben.

Sie suchten weiter nach einer Lösung, wurden fündig und stellten schliesslich ihre Ernährung um. Das sind Menschen, die jahrelange Odysseen durch Arztpraxen hinter sich hatten, zahlreiche meist erfolglose Operationen über sich ergehen liessen und vor Schmerzen täglich bittere Tränen vergossen. Menschen, die ohne Schmerzmittel nicht mehr leben konnten und im Teufelskreis der schweren Nebenwirkungen gefangen waren. Menschen, denen jede Hoffnung auf Besserung genommen war, die ihre Lebensfreude verloren haben und nicht selten in tiefen Depressionen versanken. Diese Menschen nahmen ihr Leben in die eigenen Hände und änderten konsequent ihre Ernährungsweise. Was geschah?

Schmerzfreiheit

Viele verspürten die erste Erleichterung nur eine Woche nach der Ernährungsumstellung. Nach drei bis sechs Wochen war der Schmerz bei den meisten deutlich geringer und nach drei Monaten war er verschwunden. In schwereren Fällen dauerte es sechs bis zwölf Monate, doch auch hier war der Schmerz schliesslich besiegt. Diese Menschen brauchen keine Schmerzmittel mehr, sie spüren keinerlei Einschränkungen mehr im Alltag und die Sportskanonen unter ihnen laufen wieder ihren Halbmarathon als sei nichts gewesen, als habe es die Jahre voller Schmerz und Leid nicht gegeben. Ja, Tränen vergiessen sie immer noch – vor Glück und Freude über ihr neues schmerzfreies und wieder aktives Leben.

"Wenn es so einfach wäre, dann hätte doch keiner mehr Arthrose"

sagen Sie jetzt. Das Arthrose-Ernährungsprogramm ist keineswegs einfach. Ein gesunder Lebensstil, der Arthrose vertreiben oder aufhalten kann, erfordert nicht nur die Begeisterung am Prinzip der Selbstheilung und den Wunsch nach Gesundheit, sondern auch Disziplin, einen starken Willen, Durchsetzungsvermögen, Flexibilität und Freude am Lernen. Wer all diese Voraussetzungen mitbringt, kann es schaffen und nicht nur seine Arthrose besiegen, sondern sämtliche anderen Zivilisationskrankheiten ebenfalls. Die Ursache ist bekanntlich allen gleich: Ungesunde Lebensweise. Was bedeutet das konkret?

Arthrose entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg als Folge einer Kombination von:

In manchen Ernährungstherapien, die den Patienten gelegentlich bei Arthrose nahegelegt werden, stehen Schweinefleisch, Schweinefett und Wurst auf der Abschussliste ganz oben, dicht gefolgt von Nikotin, Alkohol, Weissmehlprodukten und Zucker. Diese Produkte sollen weitgehend gemieden werden, heisst es. Die Wahrheit aber ist, dass nicht einmal die komplette Meidung dieser Nahrungs- und Genussmittel besonders hilfreich ist, wenn man ansonsten alles beim Alten belässt.

Eine wirksame Ernährungstherapie bei Arthrose umfasst vielmehr und muss vor allem konsequent und ausnahmslos durchgeführt werden. Anfangs mag das Verzicht bedeuten und die Überwindung von Gewohnheiten und Süchten kostet viel Energie, der langfristige Gewinn aber ist ungleich grösser: Schmerzfreiheit, Unabhängigkeit von Medikamenten, umfassende Gesundheit und neues Lebensglück.

Übersäuerung zerstört den Knorpel und Ablagerungen verursachen die Entzündung

Bei der Verstoffwechslung von ungesunder Ernährung und insbesondere auch von den erwähnten Arthrose-Medikamenten entstehen im Blut und im Gewebe giftige Säuren. Gesundes Blut aber ist leicht basisch (also das Gegenteil von sauer) und muss auch immer leicht basisch bleiben. Andernfalls stirbt der Mensch. Also legt der Körper alle Anstrengung an den Tag, um die entstehenden Säuren mit Hilfe von basischen Mineralien wie z. B. Calcium zu neutralisieren. Erst dann kann er sie – wenn der Körper gesund ist – über die Ausscheidungsorgane wieder hinaus befördern.

Wenn mit der Nahrung jedoch zu wenige Mineralien im Organismus eintreffen – was mit der heute üblichen vitalstoffarmen Ernährung meistens der Fall ist – muss der Körper Mineralien z. B. aus den Knochen verwenden, um der Säureflut Herr zu werden. Wenn die Ausscheidungsorgane aufgrund der übermässigen Säuremenge überlastet sind, können die neutralisierten Säuren (sog. Schlacken) nicht mehr ausgeschieden werden. Sie werden im Körper eingelagert.

Als Lagerstätte dienen das Bindegewebe, die Blutgefässe und mit schöner Regelmässigkeit die Gelenke. Die Schlacken stören den Stoffwechsel im Gelenk und der Körper versucht sie auszuscheiden. Das macht er mit Hilfe von Entzündungen. Leider wird er bei der Masse der vorhandenen und immer wieder neu eintreffenden Schlacken nie wieder Herr der Lage. Eine chronische Unterversorgung mit lebenswichtigen Mineralstoffen verhindert ferner den Neuaufbau des Knorpels. Die Gelenkknorpelmasse wird weniger und weniger.

Nach einer gründlichen Entsäuerung und bei anschliessender säurearmer, also konsequent basischer Ernährung, die ausserordentlich reich an Mineralstoffen ist, kann sich der Gelenkknorpel – entgegen sämtlicher Behauptungen – wieder regenerieren! Wie sieht das in der Praxis aus?

Die Praxis

Gleichzeitig mit dem Beginn der Ernährungsumstellung führt man eine grundlegende Entsäuerung durch, um die im Gelenk eingelagerten Schlacken und Stoffwechselgifte rasch auszuscheiden und den Organismus mit den zur Knorpelregeneration nötigen Mineralstoffen zu versorgen. Das Praxisprogramm bei Arthrose besteht also aus zwei Hauptpunkten:

  1. Entsäuerung
     
  2. Basische Ernährung

1. Die Entsäuerung bei Arthrose

Die Entsäuerung ist bei einer Arthrose der allererste Schritt. Sie packt das Übel bei der Wurzel, schafft also die ursächliche Problematik aus der Welt.

Nicht nur die Gelenke werden mit Hilfe einer Entsäuerung von Stoffwechselrückständen und möglichen eingelagerten Giftstoffen befreit, sondern der gesamte Körper.

Da die Arthrose das Ergebnis einer jahrelangen Übersäuerung und Überlastung des Organismus ist, wundert es nicht, wenn allein ein Basenpulver kaum zu einer wirklichen Entsäuerung beitragen kann.

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose muss spezielle Kriterien erfüllen, um das anvisierte Ziel – die effektive Entsäuerung und erfolgreiche Entschlackung – auch tatsächlich zu erreichen.

Die Kriterien für eine erfolgreiche Entsäuerung bei Arthrose

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose darf nicht nur den Extrazellularraum entsäuern, sondern muss auch das Zellinnere entsäuern können – und zwar auch dann, wenn die Zelle aufgrund starker Übersäuerung nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu entsäuern und basische Mineralstoffe aufzunehmen.

Bei einem solchen Zustand spricht man von der Reaktionsstarre der Zelle. Ein hochwertiges Entsäuerungsprogramm muss Komponenten enthalten (z. B. Aktiv Basen), die diese Reaktionsstarre aufheben können und die Zelle wieder in einen gesunden selbstregulativen Zustand versetzen.

Entsäuerung auf mehreren Ebenen

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte den Organismus zu einer Entsäuerung auf verschiedenen Ebenen motivieren. Nur auf eine derart vielfältige Weise kann effektiv und umfassend entsäuert werden:

  1. Entsäuerung über die Haut mit Hilfe von Basenbädern.
     
  2. Entsäuerung mit Hilfe von Bitterstoffen. Bitterstoffhaltige Kräuter sind erstens basisch. Zweitens regen sie die körpereigene Basenproduktion an und drittens fördern sie die Verdauung, wodurch Säuren schneller ausgeschieden werden können.
     
  3. Entsäuerung im Verdauungssystem mit Hilfe von Bentonit. Bentonit ist ein hervorragender Entgifter. Die Mineralerde adsorbiert im Darm Säuren, Toxine, Gase, Stoffwechselrückstände und schädliche Bakterien.

Nicht nur Entsäuerung bei Arthrose – Auch Remineralisierung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose soll jedoch nicht nur entsäuern, sondern auch ausreichend leicht verwertbare basische Mineralstoffe liefern (wie z. B. die Sango Meeres Koralle).

Auf diese Weise können die körpereigenen Mineralstoffreserven wieder leicht aufgefüllt werden. Jede einzelne Zelle kann sich sodann mit allen Mikronährstoffen versorgen, die sie benötigt, um ihren wiedergewonnenen basischen Zustand auch langfristig aufrechterhalten zu können.

Basenpulver hilft beim Einstieg in die basische Ernährung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose wird bekanntlich von einer basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung begleitet. Wer neu in die basische Ernährung einsteigt, muss sich oft langsam an die so ganz andere Ernährungsweise gewöhnen.

Bei dieser langsamen Ernährungsumstellung ist ein natürliches Basenpulver eine grosse Hilfe. Es kann das Basenpotential von Mahlzeiten, die vielleicht noch nicht ganz so basisch sind, wie es wünschenswert wäre, schnell und einfach erhöhen.

Dazu wird die Basenquelle einfach über das Essen gestreut. Die Basenquelle kann aber auch separat eingenommen und z. B. in eine Mandelmilch oder Sesammilch gemixt werden. Die Rezepte für Sesammilch und für Mandelmilch finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank.

Nach Entsäuerung und Remineralisierung: Zellschutz

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose entsäuert nicht nur, es entgiftet nicht nur und es versorgt auch nicht nur mit basischen Mineralstoffen. Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose kümmert sich auch um den Zellschutz, damit die lange Zeit übersäuerte und infolgedessen gestresste Zelle vor freien Radikalen geschützt bleibt.

Antioxidantien, wie z. B. Astaxanthin erfüllen diesen Job mit Bravour. Ihre Lebensaufgabe ist die Eliminierung von schädlichen freien Radikalen. Je mehr Antioxidantien im Organismus eintreffen, umso besser geschützt sind die Zelle, das Gelenk und der Knorpel.

Allerdings sollten Antioxidantien ausschliesslich über eine gesunde Nahrung oder über ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel und nie in Form von künstlich hergestellten und isolierten Vitaminen aufgenommen werden.

Entsäuerungsprogramm bei Arthrose liefert Zellnahrung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte sich als letztes Kriterium auch um die vollwertige Ernährung der Zelle kümmern. Eine Entsäuerung kostet die Zelle viel Energie und Vitalstoffe. Infolgedessen schafft nur eine optimal ernährte Zelle den Kraftakt der Entsäuerung.

Eine optimale Zellnahrung liefert beispielsweise die Mikroalge Spirulina. Spirulina ist reich an Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen, Chlorophyll und hochwertigen Proteinen. Spirulina sorgt daher für rundum wohlgenährte Zellen.

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte mindestens 4 Wochen lang durchgeführt werden und könnte aus den folgenden Komponenten bestehen:

Intensive 4-Wochen-Entsäuerungskur bei Arthrose

  • Aktiv Basen zur extra- und intrazellularen Entsäuerung und zur Aufhebung einer etwaigen Reaktionsstarre der Zelle
  • Basenbad
  • Bitterstoffe in Form eines Bitter-Basenpulvers
  • Bentonit
  • Sango Meeres Koralle
  • ein natürliches Basenpulver
  • Astaxanthin
  • Spirulina

2. Basische Ernährungstipps bei Arthrose

Beispiel-Tagesplan

  • Erstes Frühstück: Trinken Sie ein Glas Wasser oder Basentee
  • Zweites Frühstück: Frische Früchte so viel Sie mögen, je nach Appetit auch alle zwei Stunden eine weitere Obstmahlzeit bis zum Mittagessen.
  • Mittagessen: Essen Sie sich an Salaten satt. Diese sollten bevorzugt aus grünem Blattgemüse, Kräutern und selbst gezogenen Sprossen bestehen. (Mit Salaten sind hier ausschliesslich frische Rohkostsalate gemeint, also keinesfalls Kartoffel-, Nudel-, Reis- oder gar Wurstsalate.)

Auch Wurzel- oder Knollengemüse können verwendet werden. Die Salate werden mit einem Dressing aus Zitronensaft, kalt gepressten hochwertigen Ölen (Hanföl, Leinöl oder Olivenöl) und Meer- oder Kristallsalz verfeinert.

Gehaltvoller und sättigender werden Salate, wenn Sie sie mit reifen Avocados und/oder Nüssen, Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen ergänzen.

Auch ein köstlicher „Nusskäse“ oder Sprossenbrot können als Beilage in Frage kommen. Was ein „Nusskäse“ ist und wie er hergestellt wird, erfahren Sie im Informationstext zum Thema Milchersatz. Alle wichtigen Informationen über das Sprossenbrot finden Sie hingegen hier: Brot aus Keimlingen

  • Zwischenmahlzeit: eine Handvoll Mandeln oder eine Mandelmilch (in den Vitamix-Mixer Wasser, Mandeln oder Mandelmus und entsteinte Datteln geben, kräftig mixen, bei Bedarf abseihen, evtl. mit Zimt oder Vanille würzen und geniessen)
  • Abendessen: Kurz gedünstetes buntes Gemüse mit einer glutenfreien Beilage wie z. B. Hirse, Buchweizen, Quinoa und seltener auch Kartoffeln.
  • Vergessen Sie nicht das Trinken von reichlich kohlensäurefreiem Quellwasser (1,5 bis 2 Liter pro Tag), Basentees und ab und zu einem frisch gepressten Gemüsesaft.

Basische Praxistipps bei Arthrose

Hirse

Hirse ist ausserordentlich reich an Silicium und fördert daher die Regeneration der Knorpelmasse ganz besonders.

Hirse kann gekocht als Beilage verzehrt werden. Hirse kann jedoch auch in besonders lebendiger und enzymatisch aktiver Form als Sprossen z. B. im Salat oder im Sprossenmüsli gegessen werden.

Hirse-Sprossen können selbst aus BIO Keimsaaten gezogen und frisch verzehrt werden. Hirse-Keimlinge gibt es jedoch auch getrocknet (z. B. gekeimte Goldhirse oder Bio Braunhirse Keimlinge), so dass sie direkt aus der Packung über Salate, Müslis oder auch in (selbst gepresste) Säfte gestreut werden können.

Gerade die Braunhirse ist bei Arthrose ein wunderbares Nahrungsergänzungsmittel. Wie die Braunhirse bei Arthrose wirkt und ein Rezept für einen leckeren Braunhirse-Brei finden Sie hier: Die Braunhirse – Silicium vom Feinsten

Amaranth und Quinoa

Auch Amaranth ist ein hervorragendes Lebensmittel bei Arthrose. Amaranth liefert so viel Magnesium wie kaum ein anderes natürliches Lebensmittel. Gleichzeitig liefert der Amaranth mehr Calcium als Kuhmilch und die doppelte Eisenmenge eines Steaks.

Amaranth kann man wie Reis kochen und als Beilage verzehren. Besonders gut schmeckt Amaranth, wenn man aus ihm zusammen mit Dinkel ein Vollkornbrot backt. Fragen Sie Ihren Bio-Bäcker oder in Ihrem Bioladen nach Amaranthbrot.

Amaranth kann aber auch in Form von Pops oder Flakes über Müslis und Obstsalate gestreut werden.

Ähnlich wertvoll und gleichzeitig lecker ist Quinoa, das Gold der Inka. Es ist leicht zuzubereiten und schmeckt überdies besonders köstlich. Quinoa wird ebenfalls wie Reis zubereitet. Vor dem Kochen wird es – genau wie Amaranth – unter heissem Wasser gründlich abgespült.

Mineralstoffpräparate

Bevor man also Präparate mit isoliertem Calcium einnimmt, welche oft eine Verschlimmerung der Situation herbeiführen (wenn man nicht gleichzeitig auf ausreichend Magnesium achtet), sollte man sich besser auf die richtige Lebensmittelwahl konzentrieren oder aber ganzheitliche Mineralstoffpräparate (z. B. die Sango Meeres Koralle) wählen.

Hier liegen die Mineralstoffe im natürlichen Verbund und im richtigen Verhältnis zueinander vor, so dass sie vom Organismus optimal verwertet und genutzt werden können. Auch wird auf diese Weise verhindert, dass plötzlich ein einzelner Mineralstoff im Überschuss vorliegt.

Antioxidantien

Bei Arthrose muss unbedingt der Antioxidantien-Status des Organismus optimiert werden. Antioxidantien schützen die Gelenke, indem sie freie Radikale neutralisieren, die andernfalls den Knorpel schädigen können.

Eine starke antioxidative Kraft liegt in vielen Vitaminen und auch manchen Spurenelementen verborgen. Die Meister unter den Antioxidantien sind jedoch die sekundären Pflanzenstoffe, wie z. B. Polyphenole (Flavonoide, Anthocyanide), Carotinoide (z. B. Astaxanthin) und die Isothiocyanate (z. B. Sulforaphan). Wie nimmt man diese Stoffe am besten in ausreichender Menge zu sich?

1. Mit grünen Smoothies.

Diese wunderbar vitalisierenden Mixgetränke bestehen aus grünem Blattgemüse, Früchte und Wasser – sonst nichts.

Grüne Smoothies werden täglich frisch zubereitet und schenken uns eine nahezu unfassbare Vielfalt an gesundheitlichen Vorteilen, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde, darunter aber besonders viele antioxidativ wirksamen Stoffe im natürlichen Verbund.

Für die Zubereitung von grünen Smoothies benötigt man lediglich einen leistungsstarken Mixer. Mit einem herkömmlichen Mixer können Sie ebenfalls grüne Smoothies herstellen, allerdings ist die Smoothie-Konsistenz dann oft sehr faserig, was nicht jedermanns Geschmack trifft und was häufig dazu führt, dass man den Verzehr der so segensreichen Smoothies nur allzu bald wieder einstellt.

Der Revoblend-Mixer oder ganz besonders auch der Bianco Puro-Mixer hingegen sorgen dafür, dass dies nicht geschieht. Sie zaubern in Sekundenschnelle aromatische, zarte und faserfreie grüne Smoothies. Der Revoblend, der Bianco Puro oder auch der Vitamix sind Anschaffungen fürs Leben, für ein Leben voller Gesundheit und Power. Lesen Sie hier alles über grüne Smoothies.

2. Mit hochwertigen und ganzheitlichen Nahrungsergänzungsmitteln.

Manchmal schafft man es nicht, sich täglich mit genügend Antioxidantien aus frischen grünen Smoothies, Salaten, Früchten und Gemüsen zu versorgen.

Für solche Fälle kann man sich hochwertige und ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel bereithalten, wie z. B. die bereits genannten: Sulforaphan (Broccoraphan oder BroSulfora), OPC oder Astaxanthin.

Gerade Sulforaphan hat sich bereits als wichtige Komponente in der ganzheitlichen Arthritis-Therapie einen Namen gemacht. Wenn Sie also besonders unter entzündlichen Gelenkproblemen leiden, dann sollten Sie Sulforaphan in Ihr Repertoire aufnehmen. Lesen Sie hier, wie Sulforaphan gegen arthritische Beschwerden vorgeht.

Algen

Im Arthrose-Ernährungsplan können ferner Algen (z. B. Hijiki, Arame) verwendet werden. Sie sind aussergewöhnlich reich an Mineralien und Spurenelementen, sind schnell zubereitet und verleihen den Speisen eine wunderbar aromatische Note. Achten Sie bitte auf europäische Herkunft der Algen!

Zubereitung des Gemüses

Gemüse wird nur in etwas Wasser gedünstet, also nicht gebraten. Anschliessend kann das Gemüse mit den o. g. pflanzlichen Ölen oder etwas Bio-Butter oder auch Ghee, Kräutersalz, Stein- oder Kristallsalz und frischen Kräutern abgeschmeckt werden.

Brot

Im Ernährungsplan der Arthrose-Selbsthilfe(4) hat auch ein hochwertiges Vollkornbrot (am besten selbst gebacken) mit pflanzlichen Brotaufstrichen seinen Platz. Ein bis zwei Scheiben können davon zum Mittag- oder Abendessen verzehrt werden.

Achten Sie jedoch darauf, möglichst weizenfreie Brote zu wählen, also Brote z. B. aus Dinkel, Roggen, Kamut oder auch – falls bei Ihrem Bio-Bäcker erhältlich – Emmer, einem Urgetreide.

Noch besser wäre jedoch ein glutenfreies Brot, z. B. aus Hirse, Mais, Reis oder Buchweizen oder einer Mischung glutenfreier Mehle.

Viele Rezepte für glutenfreie Brote und Brötchen finden Sie auch in unserer Rezepte-Datenbank, z. B. hier:

Basisches Hirse-Kartoffel-Brot

Basenüberschüssige Gemüse-Brötchen

Buchweizen-Mandel-Brot

Basische Süsskartoffel-Brötchen

Glutenfreier Hefeteig z. B. für Grissini, Pizza, Brötchen…

Eine Alternative zu Vollkornbrot ist das basische Sprossenbrot. Dabei handelt es sich um knäckebrotähnliche Fladen, die man sich aus Getreidesprossen oder auch aus Sonnenblumenkernen und Leinsaat selbst zubereitet und die in einem Dörrgerät getrocknet werden.

Alles über das basische Sprossenbrot finden Sie hier:

Brot – Ja, aber basisch!

Teigwaren

Teigwaren sollten zumindest in den ersten Wochen der Arthrose-Ernährungstherapie weitgehend gemieden werden. Wenn der Wunsch nach Teigwaren übermächtig wird, empfehlen wir glutenfreie Nudeln oder auch die basische, kalorienfreie Konjac Nudel.

Tipps und Tricks zur glutenfreien Ernährung, die nicht nur glutenfrei, sondern auch gesund ist, finden Sie auch hier:

Glutenfreie Ernährung – leicht und lecker

Glutenfreie Lebensmittel sind nicht immer gesund

Naschen bei Arthrose

Bei Heisshunger auf Süsses stehen kleine Mengen an Trockenfrüchten oder gelegentlich ein zucker- und milchfreier Energieriegel bereit (z. B. Brennnessel-Müsliriegel, Algenriegel o. a.).

Und was tun am Sonntag zur besten Kaffee-und-Kuchen-Zeit? Basische Kuchen verwandeln das ursprünglich ungesunde fett-, mehl- und zuckerreiche Kaffeekränzchen in einen köstlich-gesunden Genussmoment.

Probieren Sie es aus!

Basenquelle

Wenn Sie das Basenpotential Ihrer Ernährung weiter erhöhen möchten oder wenn Sie gelegentliche Ausrutscher kompensieren möchten, dann denken Sie an die oben beschriebene Basenquelle – ein ganzheitliches basisches Pulver aus vielen verschiedenen basischen Samen, Wurzeln und Kräutern.

Streuen Sie es einfach über Ihre Mahlzeiten oder rühren Sie es in einen Früchteshake.

Konsequent und vollständig gemieden werden:

Alle tierischen Eiweisse und Fette

Tierische Eiweisse und Fette (Fleisch, Fisch, Wurst, Eier, Käse und alle anderen Milchprodukte ausser evtl. etwas Butter oder Ghee) sollten während der ganzheitlichen Arthrosetherapie gemieden werden.

Sobald es Ihnen deutlich besser geht, können Sie – wenn sie möchten - kleine Mengen hochwertiger tierischer Produkte in Ihren Speiseplan integrieren, wie z. B. Bio-Fleisch von Weidetieren, Fisch aus Bio-Aquakultur oder Bio-Eier aus Freilandhaltung.

Möglicherweise können auch Rohmilchprodukte von der Ziege oder dem Schaf vertragen werden. Beginnen Sie mit tierischen Lebensmitteln jedoch sehr langsam und beobachten Sie sich genau. Sobald es zu einer Verschlechterung kommen sollte, reduzieren Sie die tierischen Lebensmittel sofort.

Alle herkömmlichen Fette und Öle

Verwenden Sie ab sofort keine stark verarbeiteten Fette und Öle mehr. Wählen Sie statt dessen hochwertige Öle, wie z. B. kalt gepresstes Olivenöl nativ extra, Lein- und Hanföl sowie Bio-Kokosöl.

Back- und Teigwaren aus glutenhaltigen Getreidearten

Back- und Teigwaren aus Weizen sollten in jedem Fall gemieden werden. Ideal wäre es, wenn Sie glutenfreie Getreide und Pseudogetreide oder auch Nussmehle wählen würden (Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Teff, Kastanienmehl, Kokosmehl etc.).

Wenn Sie ab und zu glutenhaltige Produkte verzehren, dann sollten sie nicht aus Weizen, sondern aus Dinkel oder Roggen sein. Auch Kamut und Gerste sind dann eher möglich.

Alle Fertiggerichte und Konserven aller Art

Herkömmlichen Fertiggerichten und Konserven sollten Sie konsequent aus dem Wege gehen.

Zucker und Süssstoffe und damit gesüsste Produkte

Statt Zucker und Süssstoffen können Sie für Getränke Steviaprodukte verwenden und – in kleinen Mengen – auch Kokosblütenzucker, Melasse, Ahornsirup oder Reissirup.

Süssigkeiten, Schokolade, Trinkschokolade

Wie Sie in Windeseile Schokolade und Trinkschokolade selbst herstellen können, erfahren Sie hier: Schokolade ist eine Versuchung wert. Herkömmliche Süsswaren sollten Sie jedoch grundsätzlich nicht mehr zu sich nehmen.

Kaffee und Schwarztee

Kaffee und Schwarztee sind nicht besonders hilfreich während eines Heilprozesses. Während der Entwöhnung von Kaffee kann Getreide- oder Lupinenkaffee hilfreich sein, auch Hanfkaffee, der zwar immer noch einen Teil, aber immerhin weniger Bohnenkaffee enthält als herkömmlicher Kaffee, kann beim Entzug helfen ;-)

Als Süssmittel eignen sich Steviaprodukte oder Xylit. Hier finden Sie Rezepte, wie Sie Ihren Kaffee schonend zubereiten können.

Nikotin und Alkohol

Nikotin und Alkohol sollten Sie nicht nur während der Arthrosetherapie, sondern am besten grundsätzlich meiden. Beides birgt eine nicht zu unterschätzende Suchtgefahr und die möglicherweise im Rotwein enthaltenen Antioxidantien können Sie auch anderweitig zu sich nehmen.

Sojaprodukte

In den ersten Wochen und Monaten sollten auch Tofuprodukte gemieden werden. Später kann man kleine Mengen Tofu-Aufschnitt oder Tofu-Würstchen oder auch gebratene Tofuscheiben verwenden.

Idealgewicht – Mit Leichtigkeit

Im Laufe der Ernährungstherapie werden Sie Übergewicht automatisch abbauen und mit Leichtigkeit Ihr Idealgewicht erreichen.

Selbstverständlich können Sie sich nun parallel zur Ernährungstherapie physikalische Therapien (z. B. Massagen) oder Bewegungstherapien gönnen. Sie stärken die Muskulatur, verbessern die Beweglichkeit und stützen dadurch die Gelenke.

Zuvor empfiehlt sich eine Dorn-Therapie, damit die Lage aller Wirbel überprüft und optimiert sowie ein möglicher Hüftschiefstand ausgeglichen werden kann.

Auch ist es jetzt möglich, spezielle Aufbauprodukte für den Knorpel einzunehmen.

Die Grünlipp-Muschel zum Beispiel hat neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auch einen hohen Gehalt an Glucosaminen, die als wichtige Bausteine der Gelenkschmiere gelten.

Sie können die Gleitfähigkeit der Gelenke erhalten und deren Nährstoffversorgung unterstützen.

Auch Kombi-Präparate aus Organischem Silizium, Glucosamin und Chondroitin stehen jetzt auf dem Plan. Man nimmt davon zwei Mal täglich 30 ml.

Zusätzlich gehört auch nach der Ernährungsumstellung die Einnahme des weiter oben erwähnten MSM (organischer Schwefel) in ein ganzheitliches Anti-Arthrose-Programm. Wie und in welcher Dosis MSM bei Arthrose wirkt, lesen Sie hier:

MSM – DAS Mittel bei Arthrose

Ein neuer Mensch

Vielleicht ist hier der Begriff "Ernährungstherapie" missverständlich gewählt, denn im Grunde handelt es sich nicht um eine zeitlich begrenzte Aktion, sondern um eine neue Lebensanschauung.

Wenn Sie im Laufe der Arthrose-Ernährungstherapie spüren, wie der ganze Organismus förmlich aufatmet, wie er ungeahnte Kräfte mobilisiert, um wieder gesund zu werden, dann lehnen Sie irgendwann automatisch all jene Produkte und Gerichte ab, die nach einem kurzen Gaumenkitzel Ihrem Körper direkten und tiefgreifenden Schaden zufügen.

Die Arthrose-Ernährungstherapie macht aus Ihnen einen vollkommen neuen und rundum bewussten Menschen. Beginnen Sie am besten noch heute!

Weitere Infos unter gesunde Ernährung, Basische Rezepte

Hilfe und Tipps erhalten Sie auch bei der Arthrose Selbsthilfe.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.

 



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