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Cholesterin natürlich senken

Cholesterin natürlich senken

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(Zentrum der Gesundheit) - Die Schulmedizin ist scheinbar der Ansicht, dass die Ärzte ein ausreichendes Verständnis über Ihren Körper haben, um Krankheiten zu verhindern, bevor sie beginnen. Zunehmend wenden sich die Ärzte der so genannten Präventiv-Medizin zu. Man erzählt den Patienten, dass sich Herzinfarkte durch eine Senkung des Cholesterinspiegels - entweder mit Hilfe von Medikamenten oder durch reduzierte Fettzufuhr - vermeiden liessen. Lesen Sie, welche Absichten verfolgt werden.

Unnötige Präventiv-Medizin

Manche Ärzte verschreiben Patienten präventive Medikamente, die Krankheiten stoppen sollen, noch bevor sie ausbrechen. In der Vergangenheit war die Präventivmedizin für eine Anzahl beunruhigender medizinischer Ideen verantwortlich - wie das regelmässige Röntgen von schwangeren Frauen, um ihre Beckengrösse zu messen, was zur Zunahme von Leukämie bei Kindern führte oder das Verabreichen von Diethylstilbestrol, um Fehlgeburten "vorzubeugen", was aber auch zu Krebs und Unfruchtbarkeit in einer ganzen Generation von Kindern führte.

Senkung des Cholesterinspiegels hilft nicht

Die Schuld für die meisten Krankheiten wird auf die Gene geschoben. Damit hat die Medizin versucht, bestimmte im Lebensstil eines Menschen zu identifizieren, die die Chancen einer Krankheit erhöhen.

Vor etwa 50 Jahren stellten Ärzte zum ersten Mal die Hypothese auf, dass die Senkung des Blut-Cholesterinspiegels Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern würde. Man erzählte den Menschen, dass sich Herzinfarkte durch eine Senkung des Cholesterinspiegels - entweder mit Hilfe von Medikamenten oder durch reduzierte Fettzufuhr - vermeiden liessen.

Dies wiederum hatte zur Folge, dass sich die gesamte Nahrungsmittel- und pharmazeutische Industrie, auf die Ermittlung von hohen Blutcholesterinwerten konzentrierte und diese mit Hilfe von verarbeiteten, fettarmen Nahrungsmitteln und der Vermeidung von vielen gesunden Nahrungsprodukten, wie zum Beispiel Eiern, zu senken versuchte.

Der Industrie war dieses Thema willkommen

Seitdem hat die Industrie das Thema "Fett" geradezu ausgeschlachtet. In den USA und in Grossbritannien wurden jungen Menschen langfristige Medikamentenbehandlungen aufgezwungen, wenn entsprechende Untersuchungen einen hohen Cholesterinwert aufzeigten. Dadurch hat sich in Grossbritannien die Anzahl der Verschreibungen von cholesterinsenkenden Medikamenten zwischen 1986 und 1992 versechsfacht.

Sogar die Hamburger-Kette McDonalds hat sich darauf eingestellt und wirbt mit einem geringen Fettgehalt der Hamburger in Ärzte-Zeitungen. Diese Anzeigen wiederum sollen die Mediziner veranlassen, ihre Patienten auf die angeblich gesundheitlichen Vorzüge des Big Macs und "HappyMeals" hinzuweisen.

Behauptungen ohne Beweise

Bisher ist es nicht gelungen, eine Ursache-Wirkung Beziehung zwischen Cholesterin und Herzkrankheit zu beweisen. Die Schulmedizin nimmt lediglich an dass Herzinfarktopfer einen höheren Blut-Cholesterinspiegel haben, von dem man wiederum annimmt, dass er die Ursache für die Verhärtung der Arterien ist.

Es ist ausserdem vermutet worden, dass eine hohe nahrungsbedingte Cholesterinaufnahme einen hohen Blut-Cholesterinspiegel zur Folge hat, der eine Reihe von Reaktionen auslöst, die dann zum Herzinfarkt führen.

Cholesterin-Medikamente beschleunigen Gesundheitsprobleme

Nach 30 oder mehr Jahren mit dieser "präventiven" Medizin, tauchen Beweise dafür auf, dass möglicherweise weder cholesterinsenkende Medikamente noch viele der damit verbundenen empfohlenen Diäten mit künstlich verringertem Cholesteringehalt zur Vermeidung von Herzkrankheit beitragen. Die Medikamente können eventuell das Sterberisiko vergrössern.

Es konnte bisher kein cholesterinsenkendes Medikament nachweislich die Gesamtsterblichkeitsziffern senken. In vielen Fällen ist die Anzahl von Herzinfarkten vielleicht gefallen, die Anzahl von Todesfällen auf Grund von Herzproblemen ist jedoch nicht nennenswert zurückgegangen.

Eine der umfassendsten Herzforschungsstudien belegt, dass Cholesterin nicht als die einzige Ursache für Herzkrankheit angesehen werden kann.

Cholesterinspiegel nur ein Verkaufsargument?

Forschungen kamen zu dem Ergebnis, dass das Cholesterin zu Unrecht verdächtigt wird. Eine Studie entdeckte, dass das Problem mit grösserer Wahrscheinlichkeit auf den Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen zurückzuführen ist. Männer, die einen Fibrinogenwert in den oberen 20 Prozent hatten, hatten eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit, eine Herzkrankheit zu erleiden, als jene mit Werten in den unteren 20 Prozent.

Raucher haben anscheinend einen hohen Fibrinogenwert, was die seit langem geäusserten Befürchtungen hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen Rauchen und Herzinfarkt erklären würde. Andere Forschungen geben hohen Werten der Aminosäure Homocystein die Schuld.

Die neuere Theorie geht davon aus, dass ihr grösster Risikofaktor ein niedriger Melatoninwert ist. Ärzte an der Universität Wien fanden, dass Menschen mit Herzproblemen eine Tendenz haben, nachts geringere Mengen dieses Hormons zu produzieren. Normalerweise wird bei gesunden Menschen Melatonin während des Schlafens freigesetzt. Dies unterbricht oder verlangsamt die Tätigkeit der endokrinen Drüsen, die das Wachstum und den Metabolismus beeinflussen.

Cholesterin kein Risikofaktor?

Trotz vieler Studien hat sich Cholesterin für nichts als Risikofaktor bewiesen. Eine weitere, bedeutende Studie aus Kalifornien entdeckte, dass anscheinend weder hohe noch niedrige Cholesterinwerte irgendeinen Einfluss auf irgendwelche bedeutenden Krankheiten haben, einschliesslich Herzkrankheit und Krebserkrankungen.

Die Forscher an der Universität von Südkalifornien, die ungefähr 2.000 Todesfälle in einer Gruppe von 7.000 Männern japanischer Abstammung und mittleren Alters analysierten, kamen zu dem Ergebnis, dass der vorzeitige Tod durch andere Risikofaktoren, nie jedoch ausschliesslich durch Cholesterin, verursacht wurde.

Selbst bei älteren Patienten, die logischerweise das grösste Risiko tragen, gelang es der Wissenschaft nicht, eine Beziehung zwischen hohen Cholesterinwerten und Herzerkrankungen herzustellen. Eine grosse Gruppe von Patienten im Alter über 70 wurde über vier Jahre beobachtet. Ein hoher Cholesterinspiegel (über 240 Milligramm pro Deziliter) verursachte kein grösseres Risiko an irgendetwas zu sterben, einschliesslich Herzerkrankungen, einem Herzinfarkt oder einer instabilen Angina pectoris.

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Erhöhte Sterblichkeit durch cholesterinsenkende Medikamente?

Unabhängig vom Geschlecht weisen die Erfahrungswerte darauf hin, dass die Anzahl von Menschen, denen mit cholesterinsenkenden Medikamenten geholfen werden kann, sehr gering ist. In einer Studie profitierten nur diejenigen, die anfänglich ein sehr hohes Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefässe hatten.

Bei denjenigen, die ein mittleres Risiko hatten, führten die Medikamente zu keinerlei Veränderungen, und bei Patienten mit einem geringen Risiko war die Wahrscheinlichkeit, an der Behandlung zu sterben, grösser wie wenn sie nicht behandelt wurden.

Selbst wenn sie kurzfristig den Cholesterinspiegel senken, könnte es sein, dass Cholesterinmedikamente keinen langfristigen Nutzen in der Prävention von Arterienkrankheiten haben. Selbst nach Jahren der Einnahme von Simvastatin, einem cholesterinsenkenden Medikament, waren die Patienten mehrerer europäischer Behandlungszentren in ihren Bemühungen, der Verstopfung ihrer Arterien vorzubeugen, nicht erfolgreicher, als sie ohne Einnahme des Medikaments gewesen wären.

Selbstmord durch zu niedrige Cholesterinwerte?

Das grösste Problem mit der Cholesterinsenkung ist, dass Patienten, die sich einem cholesterinsenkenden Programm anschliessen, mit grösserer Wahrscheinlichkeit an anderen Ursachen sterben werden. Anfang der neunziger Jahre wurde eine Reihe gross angelegter Studien veröffentlicht, die aufzeigten, dass Patienten, die eine Cholesterindiät machten oder Medikamente einnahmen, sehr viel wahrscheinlicher an einem gewaltsamen Tod starben, einschliesslich Selbstmord, als jene, die keine Diät machten. Diese bizarre Verbindung wurde als "reiner Zufall" abgetan - bis sie von einer Anzahl späterer internationaler Studien bestätigt wurde.

Eine neue Untersuchung aus Italien bestätigte, dass Menschen mit niedrigen Cholesterinwerten tatsächlich zum Selbstmord neigen. Wissenschaftler in Corso studierten den Blutgehalt von 300 Menschen, die einen Selbstmordversuch unternommen hatten, im Vergleich zu der gleichen Anzahl von Menschen, die niemals versucht hatten, sich das Leben zu nehmen. In fast allen Fällen hatten die Personen in der Selbstmordgruppe zu dem Zeitpunkt, als sie versuchten sich umzubringen, einen niedrigeren Cholesterinwert.

Cholesterinsenkende Medikamente oder sogar eine sehr fettarme Ernährung tragen möglicherweise zu einer Abnahme des Gehirnhormons Serotonin bei, das normalerweise negative Impulse kontrolliert, wie zum Beispiel aggressives Verhalten.

In Tierstudien mit Mäusen zeigte sich bei reduzierten Cholesterinwerten auch eine Abnahme in der Anzahl der Serotonin-Rezeptoren im Gehirn der Tiere. Eine Auswirkung der neuen Antidepressivakategorie "selektiver Serotoninwiederaufnahmehemmer" (SSR1), beispielsweise Fluoxetine (Prozac), ist, dass Serotonin am Erreichen bestimmter Zellen im Nervensystem gehindert wird. Patienten, die dieses Medikament nehmen, haben in vielen Fällen über das Auftreten gewaltsamer oder selbstmörderischer Tendenzen berichtet.

Cholesterinmedikamente werden auch aus anderen Gründen als unsicher attackiert. Nach einem Versuch der Weltgesundheitsorganisation, der zeigte, dass Clofibrate (Atroid) die Sterblichkeitsziffer von Kranken um 44 Prozent erhöhte, haben viele Ärzte aufgehört, dieses Medikament zu verschreiben. Wenn das Medikament abgesetzt wurde, fiel die Sterblichkeitsziffer wieder auf normale Werte.

Krebs durch cholesterinsenkende Medikamente?

Ein anderes Medikament - Questran (Colestyramin) - wird ebenfalls routinemässig verschrieben, um den Cholesterinwert zu senken. Dieses kann Verstopfungen, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmungen, Hautausschläge und in einigen Fällen auch Fettstuhl verursachen.

Questran kann zudem zu Vitamin K Mangel führen, was wiederum erhöhte Blutungen zur Folge haben kann, da die Gerinnungsfähigkeit des Blutes reduziert wird. In Tierstudien wurde Colestyramine mit Darmkrebs in Verbindung gebracht. Es wurde von Fällen berichtet, wo Patienten nach der Einnahme von Gemfibrozil, einem weiteren cholesterinsenkenden Medikament, sexuelle Funktionsstörung hatten. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Einnahme bestimmter Cholesterinmedikamente die Krebsrate um ein Drittel erhöht.

In Grossbritannien wird Gemfibrozil, das als Lopid (Deutschland: Gevilon) verkauft wird, mit Tumorwachstum bei Mäusen und Ratten in Verbindung gebracht, aber nur, wenn den Tieren das Zehnfache der empfohlenen täglichen Dosen gegeben wurden.

Obwohl andere Medikamente, die Krebs bei Tieren verursachten, keine Bedrohung für Menschen dargestellt haben, argumentieren Newman und Hulley, dass die Einnahmemenge der cholesterinsenkenden Medikamente bei Menschen sehr viel näher an der Dosis liegt, die Krebs bei Nagetieren verursacht hat.

Das britische pharmazeutische Nachschlagwerk ABPI Data Sheet Compendium berichtet bei Ratten, denen die Überdosis gegeben wird, von einer "bedeutenden Zunahme" von Leberkrebs. Seit ihrer Zulassung sind mehrere cholesterinsenkende Medikamente mit Lungen-, Schilddrüsen-, Hoden- und Lymphknotenkrebs assoziiert worden.

Gesund durch vegetarische Ernährung

Es gibt Diät-/Ernährungsmassnahmen, die bewiesenermassen Herzkrankheiten wieder rückgängig machen können. Aber sie sind komplexer als jene, die ganz einfach den Fettgehalt reduzieren. Eine Gruppe von Patienten wollte feststellen, ob eine umfassende Änderung der Lebensgewohnheiten die Herzkranzgefässverkalkung beeinflussen könnte. Sie befolgten eine fettarme, vegetarische Diät, hörten auf zu rauchen, lernten Stressbewältigungstechniken und unterzogen sich einem moderaten Trainingsprogramm.

Sie wurden mit einer anderen Patientengruppe mit ähnlich verstopften Arterien verglichen, die ihre Lebensgewohnheiten nicht änderten. Nach einem Jahr hatten sich die Arterien des Herzens in der vegetarischen Gruppe um 3 Prozent erweitert, während sie sich in der Kontrollgruppe um 4 Prozent verengt hatten.

Insgesamt hatten 82 Prozent der Mitglieder der experimentellen Gruppe eine Verbesserung gezeigt. Dies demonstrierte, dass sich eine schwere Herzkranzgefässverkalkung durch eine umfassende Veränderung der Lebensgewohnheiten auch ohne Medikamente in einem einzigen Jahr umkehren lässt.

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Quelle:

Literatur: Vier Schritte zur bewussten Ernährung



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