Allergien und Intoleranzen

Wie Sie Allergien vermeiden

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 11.05.2018
  • 5 Kommentare
Wie Sie Allergien vermeiden
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Natürliche Heilmittel sind in der Lage, Allergien zu lindern oder sie bestenfalls ganz zum Verschwinden zu bringen. Normalerweise werden bei allergischen Reaktionen Antihistaminika verschrieben. Diese Medikamente verursachen jedoch häufig unerwünschte Nebenwirkungen und die Allergie heilen können sie – nebenbei bemerkt – noch lange nicht. Mit traditionellen Naturheilmitteln und einer gesünderen Ernährungsweise kann man Allergien nebenwirkungsfrei lindern.

Inhaltsverzeichnis

Traditionelle Volksheilmittel gegen saisonabhängige Allergien

Ein traditionelles Volksheilmittel bei Heuschnupfen ist Honig. Allerdings muss der Honig von besonderer Qualität sein. Er muss von Honigbienen aus der Region gesammelt worden sein.

Ausserdem muss er roh, also unerhitzt sein, naturbelassen, unbestrahlt und auch ungefiltert. Regionaler Honig gewöhnt den Körper nach und nach an die Pollen aus der Umgebung und wirkt so als natürliches Mittel gegen Heuschnupfen.

Man nimmt täglich einen kleinen Löffel eines solchen Honigs mit ein wenig Apfelessig in einem Glass mit warmem Wasser.

Homöopathie gegen Allergien

Homöopathische Behandlungen haben sich bei der Bekämpfung von Allergien als sehr erfolgreich erwiesen.

Oft werden ganz pauschal diese oder jene homöopathischen Mittel bei dieser oder jener Allergie empfohlen.

Solche Mittel aber bekämpfen genau wie schulmedizinische Medikamente nur die Symptome, nicht aber die Ursache. Nur ein ausgebildeter Homöopath kann nach einer ausführlichen Anamnese für jeden Patienten ganz individuell die passende sog. antimiasmatische Kur zusammen stellen, die das Übel an der Wurzel packen und auf diese Weise eliminieren kann.

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Aromatherapien gegen Allergien

Ätherische Öle können die Ausprägung von allergischen Reaktionen reduzieren. Ätherisches Melissenöl zum Beispiel kann (verdünnt) mit dem Zerstäuber im Raum verteilt werden. Bitte achten Sie beim Kauf von ätherischen Ölen auf bestmögliche Qualität. Echtes Melissenöl erkennen Sie schon am Preis.

Da es sich um ein sehr wertvolles Öl handelt, wird es nur in Kleinstmengen verkauft, wobei 1 Milliliter bereits um die 20 Euro kostet.

Oft wird eine Mischung aus ätherischem Melissenöl mit ätherischem Lavendelöl angeboten, was deutlich preiswerter ist und bei Allergien ebenfalls gut eingesetzt werden kann.

Gerade Lavendelöl – vermischt mit einem hochwertigen Basisöl wie z. B. Jojobaöl oder Avocadoöl – kann zur Reduzierung von Atembeschwerden in den Brustkorb massiert werden. Lavendel wirkt gleichzeitig schleimlösend, was auch bei Erkältungen und Grippe von Vorteil ist.

Kräuter zur Einnahme bei Allergien

Auch manche Kräuter können bei Allergien hilfreich sein. Es gibt Kräuter, die konkret gegen Allergien wirksam sind und solche, die das Immunsystem so stärken, dass es künftig für Allergien weniger empfänglich ist.

Vor einer übereilten Selbstmedikation mit Kräutern sollten Sie aber – falls Sie sich mit Heilpflanzen nicht so gut auskennen – einen Kräuterexperten um Hilfe bitten.

Erfahrungsgemäss haben sich folgende Kräuter bei Allergien bewährt: Kamille, Holunderblüten und Schafgarbe. Immunstärkend wirken dagegen Kräuter und Heilpflanzen wie Knoblauch, Engelwurz, Gurkenkraut (Borretsch) und die wilde Yamswurzel.

Natürlich leben reduziert Allergie-Anfälligkeit

Trinken Sie viel reines Quellwasser – nichts anderes. Viele Menschen, die mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, bemerken bereits eine Linderung ihrer Symptome, sobald sie zwei oder mehr Gläser reines Wasser getrunken haben.

Ihr absolutes Hauptaugenmerk richten Sie bitte auf die Stärkung Ihres Immunsystems.

Industriell hergestellte Getränke und Fertig- oder Halbfertiggerichte schwächen das Immunsystem. Zucker, Süssstoffe und Süsswaren sollten uninteressant für Sie sein. Nehmen Sie einfache, selbst zubereitete Mahlzeiten zu sich, die so natürlich wie möglich sein sollten und keinesfalls in der Mikrowelle erhitzt wurden.

Versorgen Sie sich ausreichend mit Vitalstoffen. Essen Sie

Lebensmittelunverträglichkeit statt Allergie?

Sie sind auf bestimmte Lebensmittel allergisch? Dann kann dahinter auch eine ganz einfache Lebensmittelunverträglichkeit stecken, die nichts mit einer Allergie zu tun hat, sondern mit dem Signal eines sehr gesunden Körpers, der Ihnen begreiflich machen will, dass er dieses oder jenes Lebensmittel nicht als Lebensmittel betrachtet und es nicht in sich haben will.

Das können Milchprodukte sein, Getreidesorten und manche Früchte. Tausendfach behandelte Milchprodukte von geschundenen Tieren, die genmanipuliertes Futter fressen müssen, sind kein Lebensmittel.

Lesen Sie mehr über: Laktoseintoleranz

Mit Chemikalien und synthetischen Düngemitteln erzeugte Früchte sind ebenfalls kein geeignetes Lebensmittel und Getreide hat noch nie zu einer artgerechten Menschennahrung gehört. (Siehe Text „Getreide verhindert Gesundheit“). Achten Sie also auf Ihren Körper und respektieren Sie seine Wünsche.

Führen Sie dazu ein Lebensmitteltagebuch, um herauszufinden, welche Lebensmittel künftig gemieden werden müssen, damit sich ihr Körper wieder wohl fühlt. Wenn Sie auf Erdbeeren oder Kiwis allergisch sind, kann es übrigens durchaus sein, dass Sie zwar jene Früchte aus dem Supermarkt nicht vertragen, solche aus biologischer Erzeugung aber sehr wohl.

Hier finden Sie Infos über Verdauungsprobleme

(1)Antihistaminika: Medikamente, welche die typischen Allergiesymptome wie Hautrötung, Juckreiz, Bindhautentzündung und Schnupfen lindern sollen.

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Zuletzt kommentiert

Clemens E. schrieb am 25.11.2017

Guten Tag Es gibt im Internet praktische Bluttests mit welchen bestimmt werden kann, ob jemand auf bestimmte Lebensmittel eine Unverträglichkeit hat. Dabei werden IgG4-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten analysiert, die eine Untergruppe der IgG-Antikörper sind (ELISA Verfahren). Mich würde interessieren was ihr vom ZDG Team zum Sinn solcher Tests sagt? Besten Dank. MFG Clemens

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Clemens

Die genannten Tests können eine Tendenz aufweisen. Man kann dann mit Hilfe der Ergebnisse ausprobieren, wie sich das Befinden ändert, wenn man die entsprechenden Lebensmittel meidet. Wer sich jedoch sehr gut selbst beobachten kann und sorgfältig sein Befinden nach dem Verzehr einzelner Lebensmittel erspüren kann, benötigt derartige Tests normalerweise nicht. Eine zusätzliche Hilfe können Sie sein, wir würden die Ergebnisse jedoch nicht auf die Goldwaage legen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
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