CED: Je mehr tierisches Eiweiss, desto kränker der Darm

CED äussern sich in schweren Entzündungen des Verdauungstraktes. Leiden wie Morbus Crohn (1) oder Colitis ulcerosa (2) gehören zu den bekanntesten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Die Forscher verfolgten zehn Jahre lang die Krankengeschichte von mehr als 67.000 Frauen im Alter von 40 bis 65 Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums erkrankten 77 Teilnehmerinnen an CED. Daraufhin analysierten die Wissenschaftler die Ernährungsweise aller Teilnehmerinnen und stiessen so auf den genannten Zusammenhang zwischen CED und einer Ernährung, die reich an tierischen Proteinen ist.

Fleisch und Fisch gleichermassen schädlich

Die Wissenschaftler untersuchten ferner, welche Art tierischen Eiweisses zu einem erhöhten CED-Risiko führen könne und stellten fest, dass nicht nur Fleischkonsum, sondern genauso Fischverzehr dafür verantwortlich war.

Sie vermuten nun, dass die bei der Verdauung von tierischem Eiweiss entstehenden giftigen Stoffwechselprodukte wie z. B. Ammoniak und Schwefelwasserstoff den Verdauungstrakt beschädigen könnten. Ausserdem beeinträchtige eine proteinreiche Ernährung möglicherweise die natürliche Balance nutzbringender Bakterien im Darm.

Massnahmen zur Vorbeugung und Therapie

„Unsere Forschungsergebnisse zeigen den Einfluss der Ernährung auf das CED-Risiko,”

schrieben die Forscher. „Wenn dieser sich in weiteren Studien bestätigen sollten, können wir daraus Strategien zur Prävention und Therapie sowie zur effektiven Vermeidung von Rückfällen ausarbeiten.“

Frühere Studien zeigten einen Zusammenhang zwischen einem hohen CED-Risiko und dem Verzehr grosser Mengen Zucker sowie bestimmter Fette (Omega-6-Fettsäuren, z. B. aus tierischen Fetten, Sonnenblumenöl, Distelöl, etc.). Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Hanföl, etc.) ist, wurde hingegen mit einem geringeren Erkrankungsrisiko in Zusammenhang gebracht.

Die erforderlichen Massnahmen für eine gesunde Ernährung, mit der man CED vorbeugen kann, sind also: Zucker und Fleisch meiden sowie für ein gesundes Omega-6-Omega-3-Verhältnis (etwa 5 : 1) sorgen.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Hinweis zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.